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Gold und Silber vor neuen Allzeithochs... (Seite 9356)

eröffnet am 17.10.08 22:25:52 von
neuester Beitrag 03.12.21 22:43:51 von

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21.01.11 06:11:11
Beitrag Nr. 3.318 ()
Guten Morgen,
schöne und ausgeglichene Diskussion...

Ich kann aber für meinen Teil nur feststellen, dass immer dann wenn der Kurs nach unten korrigiert, diese und jene Warner auftauchen.
Es wäre hilfreich wenn man sich mit der Situation genauer auseinandersetzt, denn dann müsste man feststellen dass physisches Gold wesentlich mehr Sicherheit bietet als irgendwelche Papierln oder Objekte welche nicht als TOP zu werten sind!

Ist halt nur meine Meinung, man muss diese ja nicht für richtig halten!

Gruß
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21.01.11 03:04:45
Beitrag Nr. 3.317 ()
Zitat von Schwabe70: ernsthaft, wenn man an die kommende Hyperinflation glaubt (was ich für sehr unwahrscheinlich halte), müsste man in Immobilien investieren, alles auf Kredit mit langer Zinsbindung und Zinsabsicherung, da die Schulden ja eh weginflationiert werden in der ach so sicheren Hyperinflation... bekommt man so die Häuser für umsonst.

Ganz ehrlich, ich wollte im Falle einer Währungsreform keine Immo auf Pump am Hals hängen haben. Die dann fest geschrienenen Zinsen werden sich 100% in Rauch auflösen und nach oben schiessen, zu den dann eh schon auflaufenden Instandhaltungskosten etc.. Der aufgenommene Kredit würde der Inflation angepasst werden, Vermögen wird weg inflationiert, Schulden werden hoch infaltioniert, ist doch eine ganz einfache Rechnung!
Wer da glaubt sein Immobilienkredit würde sich schnell durch hohe Inflationsraten und Abzahlungen auflösen, der dürfte sich wohl nicht nur "zwei blaue Augen" holen :eek:
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20.01.11 23:32:45
Beitrag Nr. 3.316 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.898.918 von wachholder am 20.01.11 21:00:40Lieber wachholder,
es gab keine ursprüngliche Idee eine Kapitalismus,sondern meistens die Ausbeutung
des Menschen durch eine bestimmte Klasse//Elite.Und in der Regel wurde hier auch
geschichtlich Konsens gehandelt zwischen dehnen die das Geld/Kreditgeber(Fugger usw.)gaben
und den adligen Kriegsherren und Königen.Die Geldwirtschaft,ihren ersten Verleihern
und den ersten abhängigen Kreditnehmern.
Die bügerliche und industrielle Revolution 1848-1910 schuf Klassen von Reichen und Armen,
das Kapital bzw.die Kapitalisten schafften sich ihre Konzerne,die Macht über Löhne
zu entscheiden.Die Politische Elite wie Fürsten,Kaiser usw. benötigten immmer wieder
Geld und Kapital für ihre imperalistischen Vergnügen und Feldzüge.Es ging daher öfters
immer wieder um gemeinsames Handeln zwischen den Kapitalgebern und den Regierenden.
Die Kapitalisten stellten das Geld zur Verfügung,die politischen Eliten schützten
die Kapitalisten und sicherten diesen ungeahnte Rechte zu.Ein Beispiel der neueren Zeit ist die FED,als letzte Kreditinstanz.
Insofern ist es nicht nur ein Systhem,sondern ein Systhem handelnder Menschen und deren Interesse.Und wenn aktuell vor 2 1/2 Jahren die regierende Staatelite nichts getan hätte,
wäre die FED und deren privaten Banken vom Erdboden verschwunden...sicherlich auch
das gemütliche Staatswesen der westlichen Welt.Also war der Staat bzw.das Verhalten
der Staatsfeed zwar Auslöser der Krise,aber auch derjenige,der die Staaten wieder
rettet.Was hat das mit der ursprünglichen "Idee"des Kapitalismus zutun.Ich kenne
keine Idee des Kapitalismus...lediglich die Folgen von Imperialismus,Kriegslust,
Kriege um Öl,Rohstoffe usw....und da schließt sich für mich auch geschichtlich nachweisbar der "Kreis",das Kapitalgeber und Regierungen sich gegenseitig stützen,
weil diese gemeinsame Überlebensinteressen haben.Dafür werden auch Diktaturen
und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten inkauf genommen.Es war noch nie ein
freies Wirtschaftssysthem(von wem frei???) allein,ja frei im Ausbeuten aber nie frei
von politischen Interessen und Handeln der poltischen Eliten im Interesse der
Finanzeliten.
Mal nen kurzen Abstecher zum Thema Kapital und Politik.
Die Ausbeutung wesentlicher Rohstoffe in der Geschichte ging stehts Hand in Hand zwischen
den Kapitalisten und Politquliggen in Südamerika,Afrika(Sklavenhandel zwischen US-Baronen
und afrikanischen Helfern in Regierungen)usw.Die China-Kapitalisten in Personalunion
wem geben die ihr cash für Rohstoffe in Afrika?

BF
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20.01.11 23:25:33
Beitrag Nr. 3.315 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.897.313 von shaba am 20.01.11 17:38:37ernsthaft, wenn man an die kommende Hyperinflation glaubt (was ich für sehr unwahrscheinlich halte), müsste man in Immobilien investieren, alles auf Kredit mit langer Zinsbindung und Zinsabsicherung, da die Schulden ja eh weginflationiert werden in der ach so sicheren Hyperinflation... bekommt man so die Häuser für umsonst.

Das Geld in EM zu investieren ist aus meiner Sicht die schlechtere Variante, da man ja heute echte Werte investieren muss, die dann wohl ihren Wert halten, während in der oben genannten Variante heute nix investiert werden muss und man am Ende denselben Wert hat. Voraussetzung ist natürlich man bekommt den Kredit von der Bank ;)

Wer das alles nicht glaubt, deckt sich jetzt mit puts auf EM und calls auf Banken und Versorger ein. CM372P ;) lief schon ganz gut. Es lebe das Klopapier!
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20.01.11 21:33:43
Beitrag Nr. 3.314 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.899.090 von Procera am 20.01.11 21:26:11procera,

ja, so ist es, leider!

w
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20.01.11 21:26:11
Beitrag Nr. 3.313 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.898.918 von wachholder am 20.01.11 21:00:40ok , ergänze Streben nach Maximalprofit.
Einigen wir uns Auf Turbokapitalisus ? Das ganze System ist doch verfault. Alles nur noch Manipulation, Lüge und Betrug
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20.01.11 21:25:16
Beitrag Nr. 3.312 ()
Ich stimme der Diskussion um Öl- und Nahrungsmittelpreise auf gar keinen Fall zu. Beim Getreide wird mehr als 50% der Welternte für Viehfutter verschwendet, weil die entwickelten Industriestaaten einen viel zu hohen Fleischkonsum haben. Weitere 13% der Weltgetreideernte wird mittlerweile zu Biosprit verfeuert, Tendenz steigend. Genau dies sind zunächst die alleinigen Hauptgründe für steigende Getreidepreise. Wenn dann mal eine minimaler Ernterückgang durch Klimatische Schwankungen zu verzeichnen ist, ist die Preiselastizität logischerweise nicht sehr hoch und der Preis geht nach oben.

Beim Öl haben viele noch nicht den Gong gehört und erkannt, dass die Weltölförderung inzwischen Kosten zwischen 5 bis 80Dollar pro Barrel zu bewältigen hat. So teuer kann Öl also mit derzeit 92Dollar (führende Sorte WTI) nicht sein und PeakOil steht gerade erst am Anfang. In den kommenden Jahrzenten werden wir mit stark rückläufigen Ölförderungen zu kämpfen haben. Ausgeliedert ist hier die Tatsache, dass die weltweiten Ölreserven völlig ungleichmäßig verteilt sind.

Was die Bewältigung der Schulden angeht: Erst Inflation und dann Deflation sind die Klassischen Mechanismen für ein Schuldenproblem!!! Deflation ist der Grösste Feind des Staates überhaupt und er wird sie so lange wie möglich bekämpfen, eben durch Papiergeld und Inflation. Nichts ist schlimmer, als explodierende Arbeitslosenzahlen durch Deflation (Rückgang der Produktion). Das die Wirtschaft nach einer erfolgreichen Inflation länger braucht, um Nachfrage aufzubauen ist klar, das meinte Bergfreund möglicherweise. Auch nach 1929 war das so. Es spricht ne Menge dafür, dass das wieder so passieren wird und kaum etwas dagegen.
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20.01.11 21:00:40
Beitrag Nr. 3.311 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.898.757 von Procera am 20.01.11 20:40:08Procera,

"So funktioniert aber nun mal Kapitalismus. Gewinne auf Kosten anderer !"

Das scheint mir etwas zu einfach zu sein.

Kapitalismus ist ein von Staatseingriffen freies Wirtschaftssystem, das auf der Basis von realer Nachfrage und realem Angebot nach Gewinnmaximierung strebt.
So weit so gut, nur leider sind wir davon meilenweit entfernt.

Der Staat greift fast überall ein und das Kapital fließt in Spekulationen anstatt in die Realwirtschaft.
Das hat mit der ursprünglichen Idee von Kapitalismus nur noch wenig zu tun.

w
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20.01.11 20:40:08
Beitrag Nr. 3.310 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.898.668 von Zanderangler am 20.01.11 20:30:21So funktioniert aber nun mal Kapitalismus. Gewinne auf Kosten anderer !
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20.01.11 20:39:37
Beitrag Nr. 3.309 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.898.668 von Zanderangler am 20.01.11 20:30:21zanderangler,

ok, akzeptiert.

Eigentlich war es mal die Aufgaben der Banken die Wirtschaft zu unterstützen, Kredite zu vergeben, um reale Güter herzustellen und somit Menschen in Arbeit und Brot zu bringen.

Das passiert schon lange nicht mehr. Die Finanzwirtschaft und die Realwirtschaft gehen schon lange nicht mehr Hand in Hand.
Es geht nur noch um Spekulation und das schnelle Geld, oftmals auf Kosten der Schwächeren.

Sorry, ich finde das zum Ko....

w
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