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Bundeswertpapiere (Seite 125)



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Ah,oh,

ich hoffe es geht dir wieder gut?
Ein Kumpel von mir hatte auch einen Schlag, da er 8 Stunden gelegen hatte, lebt allein.
Am Handy konnte er weder tippen noch sprechen.
Ich Depp hatte ihn wenige Wochen vorher noch darauf hingewiesen, dass sein linker MundwinkeI heruntergezogen war. Da hatte ich noch zu wenig Ahnung, wusste aber, dass es nicht normal ist.
Bis Feuerwehr und der Wagen am nächsten Tag kamen, war wenig zu retten.
Einseitg gelähmt, Rollstuhl, Gehen mit Dreistock ist möglich aber nur für 20 Meter. Sprachzentrum war schnell wieder i.O.
Der Typ hat so einiges im Leben erfahren und überlebt, Er bleibt selbstständig in seiner Kellerwohnung.
Da geht es den meisten anderen Patienten weitaus besser, solange der Wagen schnell kommt.

Gute Besserung, und hol dir ruhig den Ausweis, ...und wie bei den Sch´tis! Ein Rollstuhl im richtigen Augenblick kann nie schaden! :D
Verantwortungsbewusst ...

Der Geni plant schon mal eine warme Suppe für mich ein. Sein Posting ist wahrscheinlich dem Umstand geschuldet, dass ich über mein Zocken oder auch Wetten an den Börsen schreibe. Und ich bleibe dabei- es ist ein reines Wetten. Da kann man noch soviel Striche, Linien, gleitende Durchschnitte und Fibos an den Chart anlegen und ihn auswerten. Ebenso können reiheweise Fundamentaldaten, gepresst in Zahlenreihen und Statistiken, studiert werden- zum Schluss kann alles anders kommen. Man muss immer auf das Unvorhersehbare und Irrationale vorbereitet sein. Deshalb steht das Risikomanagement an erster Stelle. Wer hat das als Neuling an der Börse oder jetzt am Kryptomarkt nicht gemacht- erst einmal seine zukünftigen Gewinne ausgerechnet. Wenn der Preis Da und Da steht, habe ich So und So viel verdient und damit kaufe ich mir dann Das und Das. Das ist natürlich viel cooler als erst einmal festzulegen wie viel Geld man bereit ist pro Trade zu verlieren. Wer verliert schon gern. Wenn man daran denkt, dass man etwas verliert, sträuben sich die Nackenhaare. Oder? Der Kleinanleger hat die schlechte Angewohnheit Verluste vermeintlich aussitzen zu wollen. Gehen wir doch mal davon aus, es wird eine, für den Anleger beträchtliche Summe X investiert in eine Aktie oder in Gold/Silber oder Kryptos. Beträchtlich bedeutet- der oder ein Verlust tut richtig weh. Der Verlust verursacht keine körperlichen Schmerzen, bringt aber einen aus dem emotionalen Gleichgewicht. Aber zurück- es stellt sich als erstes die Frage- warum wurde überhaupt investiert und als zweites- warum wurde eine Positionsgröße gewählt, die bei Verlust wehtut? Also meine Entscheidung beruht darauf, dass -zum Zeitpunkt- der Entscheidung aus charttechnischer oder aus fundamentaler Sicht sich ein Einstieg über eine bestimmte Zeit lohnen könnte. Könnte! Denn die Linien, die ich gemalt habe, könnten von anderen nicht gesehen oder anders interpretiert werden. Oder die übrigen Anleger meinen in der Mehrheit- die Fundamentaldaten sind uns völlig egal- also machen wir das Gegenteil. Oder der Markt wird schlichtweg ganz einfach von den Großen manipuliert. Eine vollkommen legitime Angelegenheit im Haifischbecken. Das heißt- in dem Moment, in dem die Order durch ist- kann der Markt komplett in die entgegengesetzte Richtung laufen. Und niemand weiß dann mit Sicherheit- wie weit er entgegengesetzt läuft- wie lange er dort bleibt – und wann und überhaupt er wieder zurückkommt. Ja und dann sitzt du plötzlich mit vielleicht fünfzig Prozent miesen und auf unsehbare Zeit auf dem Verlust- den du dir finanziell und daher emotional eigentlich nicht leisten kannst. Was wird dies mit deiner Psyche anrichten. Wer meint, dass sei nur abstrakt gemeint, der muss hier im Board nur mal lesen. Zum Beispiel hat einer scheinbar sein ganzes Geld in Silber versenkt – aber anstatt still vor sich hinzuleiden, muss man seine Heulpostings lesen. Also –muss- die Positionsgröße angemessen sein und kann bei Bedarf mit angemessenen Beträgen aufgestockt werden bzw. die Position wird durch Stopp abgesichert. Vielleicht ärgert man sich –einmal- weil man unglücklich ausgestoppt wurde- aber man wird kein Dauerquengler. Den Verlust durch den Stopp kann man schneller ausgleichen als ein gegen die Wand gefahrenes Gesamtdepot. Und wer jetzt meint, ich habe den Beitrag geschrieben um Außenwirkung zu erreichen- der irrt. Der Beitrag ist im Wesentlichen an mich selbst gerichtet. Hochmut kommt vor dem Fall. Insofern habe ich also nicht die Sorge, dass ich die warme Suppe in Anspruch nehmen muss, weil ich Haus und Hof verzockt habe. Aber, wenn die Suppe gratis ist- spare ich ein Mittagessen. Unsere Handlungen haben immer ...

... Konsequenzen ...
Hemmschwellen ...

So. Gestern kam dann ein Jobangebot. Unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst. Allerdings nicht das, worauf ich mit beworben hatte. Von der Einstufung her gleichwertig aber von den Aufstiegschancen deutlich besser. Trotzdem war ich erstmal nicht begeistert- ich wollte was anderes. Das stimmt so auch nicht. Ich war beleidigt. Und zwar deshalb, weil ich bei der ursprünglichen Stelle bei der Auswahl nur Zweiter geworden bin. Zweiter kommt –hinter- dem Ersten. Der Erste hat das erreicht, was man persönlich selbst angestrebt hat. Also hat der Erste einem (also mir) Das vor der Nase weggeschnappt, was man (immer noch ich) haben wollte. Nein- ich bin kein ehrgeiziger Mensch. Ich bin vom Natur aus eher faul. Faul stimmt auch nicht- bequem. Ja, das trifft es besser. Ich versuche zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, umso mit möglichst wenig Einsatz, viel zu erreichen. Dies schließt aber folgendes ein: Wenn ich mich für etwas entschieden habe, dann wird Vollgas beim Erreichen des Zieles gegeben. Ein Widerspruch? Nein. Ich habe in meinem Leben eine Menge Leute getroffen, die Dinge nur halbherzig angegangen sind. Wer versucht, eine Sache nur gerade so zu bestehen, der erhöht die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns. Das Erreichen des Ziels setzt sich aus drei Komponenten zusammen: ein Drittel Können, ein Drittel Glück und ein drittel Tagesform. Das Können ist die einzige Konstante, welche direkt beeinflusst werden kann. Für das Glück haben muss man auf Empfang eingestellt sein und die Tagesform kann nur bedingt beeinflusst werden. Warum geht man Dinge nur halbherzig an ? Weil man sie nicht will. Entweder will ich sie nicht, weil ich sie wirklich –nicht- will. Durchaus verständlich. Ich lasse mich auch nur schwer zu einer Sache zwingen, die ich nicht will. Aber meistens- will man die Sache schon- aber bitte ohne große Anstrengung. Die gebratenen Tauben sollen einem am besten in den offenen Mund fliegen. Wenn das nicht klappt, sind wie üblich immer Die anderen Schuld. Es hat nicht geklappt, weil Das und Das im Weg stand- aber ich habe mein Möglichstes getan. Tatsächlich? Derjenige, vor dem man sich rechtfertigt, weiß ganz genau, dass man eben nicht sein Möglichstes getan hat. Leider kommen viele dieser Versager mit ihrem Verhalten im täglichen Leben durch, weil es in den heutigen Kuschelweich Zeiten selten Konsequenzen gibt. Das Versagen wird einfach totgeschwiegen- bis es nicht mehr geht und sich die Situation dann affektartig entlädt. Wenn man etwas erreichen will, muss man sich vergegenwärtigen, es gibt immer eine Schwelle über welche man hinüber muss- eine Hemmschwelle. Es bedarf also eines temporären Kraftaufwandes, diese Schwelle zu durchbrechen. Geht man die Sache nur halbherzig an, reicht vielleicht der Kraftaufwand nicht aus und man wiederholt und wiederholt und- gibt dann erfolglos entnervt auf. Das ist nicht effizient. Einmal Qualen und dann mit Karacho durch. Auf jedes Bewerbungsgespräch habe ich mich vorbereitet. So vorbereitet, dass ich hätte brechen können. Und? Der positive Effekt war, ich bin mit Selbstbewusstsein zur Auswahl erschienen. Vielleicht manchmal ein bisschen zu selbstbewusst. Aber besser so als anders. Jedenfalls habe ich das Angebot angenommen. Eine unbefristete Stelle im öffentlichen Dienst ...

... ein Vollposten ...
Von Zinsängsten und anderem Blödsinn ...

So, jetzt kann es ungestört hoch gehen. Die Verbraucherzahlen schüren zwar Zinsängste, aber das ist nur ein Gerücht. Viel wichtiger als irgendwelche Fundamentaldaten ist jetzt kurzfristig der kleine Verfall am Freitag. Jetzt können die Börsen, wie an der Perlenkette nach oben gezogen werden. Warum ich der Auffassung bin? Zehnjährige Anleihen runter dementsprechend Zinsen hoch- aber kein Schwein interessiert es. Stattdessen regt sich irgendein Anwalt darüber auf, dass die VIX- Optionen manipuliert wurden und der Crash, nein- die leichte Konsolidierung, damit ausgelöst wurden. Irgendwo habe ich auch gelesen, die bösen Hedge Fund würden das Instrument der Stopp Los Ordner, die Kleinanleger schützen sollen, missbrauchen, indem sie Abverkäufe provozieren würden und dann nach dem Ausverkauf billig die Aktien einsammeln. Im Chart sieht das Ganze dann V-förmig aus. Victory. Manipulation schreit immer nur der, den es gerade auf dem falschen Fuß erwischt hat. Kann ich persönlich ein Lied von singen. Gold und Silber werden seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten in ihrer Preisfindung manipuliert. Und? Von Kleingeistern muss man sich immer wieder anhören, dass es eine Verschwörungstheorie sei, selbst seit einige Banken Preisabsprachen einräumten. Natürlich ist es was anderes, wenn man selbst über den Tisch gezogen wird und nicht irgendwelche Kleinanleger, die nur dazu da sind, ihnen Aktien anzudrehen und bei Bedarf wieder abzunehmen. Wegen der „Inflationsängste“ steigt gerade Gold- ich denke, es gibt gerade Zinsängste? Steigende Zinsen wären dann aber schlecht für Gold- oder? Was denn nun? Die Zinsen steigen doch gerade. Ich glaube, man muss sich einfach vergegenwärtigen, dass alles eine große Show ist. Nein, nein- mir ist durchaus bewusst, es gibt für jede Reaktion des Marktes eine schlüssige Begründung. Während ich hier schreibe lese ich die Schlagzeilen: „Börsen trotzen untermauerten Zinssorgen“, historisch gesehen gehen steigende Zinsen mit steigenden Aktienkursen einher, lese ich da. Hmh. Okay. Also kaaaaaufen. Will man Recht haben oder Geld verdienen, dass ist hier die Frage. Für einen Spieler ist die Börse die Beste aller Welten. Man spielt nicht gegen die Bank, sondern gegen eine Vielzahl von Mitspielern. Insofern ist es wichtig zu antizipieren, was die Big Player im Markt planen und wie sie ihre Wetten platzieren. Nehmen wir doch mal die Short Wette von Ray Dalio auf den Dax. Erst was von Goldilocks erzählen und inzwischen Short gehen. In diesem Umfeld sollen die Märkte zur Altersvorsorge taugen? Aber was soll es. Ich will nicht Recht haben, sondern Geld verdienen. Mal gelingt es, mal nicht. Jeder Spieler hat mal eine Glücks- und dann wieder Pechsträhne. Mich würde es auch nicht wundern, wenn es nach dem Mittagessen drüben den großen Abverkauf gibt. Begründung :

... Zinsänste ...
Da es mich gestern überall rausgekegelt hat, bin ich jetzt Flat im Markt. Der Spieler ist immer dem Spannungsverhältnis zwischen Kapitalerhalt und der Angst nicht dabei zu sein ausgesetzt. Die Kryptowährungen scheinen bald ihre Konsolidierung abgeschlossen zu haben, Litecoin prescht schon mal richtig vor. Rippel hat sich vom Tief verdoppelt und Bitcoin und Etereum legen ebenfalls zu. Gestaffelt wieder einsteigen oder auf den Knall warten. Auf welchen großen Knall? Auf das sich realisieren eines systemischen Risikos, dass den Markt erst einmal aus den Latschen haut. Wenn ich zocke, gehe ich mit der vollen Summe rein, setzte ein Stopp und gut ist. Gestaffelt in eine Anlage hineinzugehen bedeutet für mich ein langfristiges Investment, bei dem es durchaus zu Kursrücksetzern kommen kann. Aber da setze ich keinen Stopp. Nehmen wir doch die Tether Story. Die Sache läuft sein November. Das Bitfinex und Tether in den USA vorgeladen wurden ist seit dem 31.01.2018 bekannt geworden. Heute ist der 15.02. und die Geschichte ist in unserer schnelllebigen Zeit schon vergessen. Schöne grüne Kerzen verheißen satte Gewinne. Persönlich gehe ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die 2,2 Milliarden Dollar nicht vorhanden sind. Dafür wurde das Tether- Volumen in zu kurzer Zeit zu schnell aufgeblasen. Ob diese Vermutung sich bestätigt oder nicht wird nochmals Zeit in Anspruch nehmen. Objektiv als Verwaltungsvorgang nicht lange, in der Welt der Zocker gefühlt vielleicht ein Jahrhundert. Alle gehen wieder zur Tagesordnung über und dann- bums. Was also bleibt mir übrig? Nur Zocken mit Stopp. Mehr nicht. Ansonst heißt es leider Finger weg vom Kryptomarkt für mich. Und an den Aktienmärkten warte ich auch bis zum Freitag ab bzw. arbeite mit Stopp buy Marken. Die Aktienmärkte sind blöd. Ich vertraue da eher den Anleihe- und vor allem den Devisenmärkten. Gerade letzterer reagiert sensibel auf jede Empfindlichkeit. Die Rendite der 10jährigen US Anleihe rentiert bei 2,91 Prozent. Kurz vor dem Bärenmarkt. Der Dollar wertet weiter ab- und die amerikanische Wirtschaft schrumpft. Das böse Wort: Eine mögliche Stagflation in den USA. Die einzigen Gründe für mich, warum der Markt gerade steigt, sind der Verfall und die wahrscheinlich hohen Volumen der Portfolios der institutionellen Anleger. Der sonst genannte Grund- die Fundamentaldaten sind doch gut, zieht bei mir nicht. Die Aktienkurse sind wegen einer Liquiditätshausse über Jahre ausgebrochen. Selbst wenn die Fundamentaldaten so gut sein würden, rechtfertigen sie nicht die heiß gelaufenen Aktienkurse. Was heißt das für mich? Die momentane Widersprüchlichkeit zwischen den Marktsegmenten beruht auf dem Aktionismus der Institutionellen zu retten, was zu retten ist. In dem bestehenden Umfeld beginnt am Freitag oder nach Freitag die Reise nach Jerusalem (Stuhltanz) an den Aktienmärkten. Dass irgendwas ganz gewaltig schief läuft signalisiert auch der USD/JPY. Anstatt weiter abzuwerten, bleibt der Yen als „sicherer Hafen“ der Papiergeldanlagen stark. Wenn es zu einem Abverkauf an den Börsen kommen sollte wird Gold vermutlich erstmal als „normales Investment“ abverkauft werden, während der Yen weiter aufwertet. Es bleibt also weiter spannend.
Die nächste Finanzkrise ...

Nach meinem Dafürhalten bewegen wir uns auf die nächste Kredit- oder Finanzkrise zu. Und ich meine nicht irgendwann, vielleicht 2019, sondern recht zeitnah. Bisher bin ich, wie viele andere davon ausgegangen, dass es zu einer Korrektur kommt und es dann wieder an den Börsen aufwärtsgeht, wahrscheinlich aufgrund der „positiven“ Effekte der amerikanischen Steuerreform. Mittlerweile rücke ich immer weiter von diesem Szenario ab. Ausschlaggeben dafür sind zum Beispiel Aussagen von Markus Koch, welcher auf Probleme bei den Credit Spread’s hinweist oder Beiträge auf finanzmarktwelt.de hinsichtlich der Schuldenproblematik in den Vereinigten Staaten und auch der Neubewertung von (Schulden)Risiken der Märkte. Ohne Schulden läuft das bestehende Finanz- und Wirtschaftssystem nicht. Ohne Schulden kein bescheunigtes Wachstum. Gleichzeitig stellen Schulden ein systemisches Risiko dar, welches das System gefährdet, wenn Schulden überborden. Zum Glück bin ich kein Ökonom und damit gezwungen mir die Zusammenhänge möglichst einfach ohne großen Rattenschwanz zu erklären. Geld wird teurer. Wahrscheinlich einerseits, weil die Zentralbanken auf die Liquiditätsbremse treten aber anderseits, was für mich viel wichtiger ist, weil der Markt die Kreditausfallrisiken aufgrund der Überschuldung der Schuldner beginnt, neu zu bewerten und einzupreisen. So kommt es zu den auseinanderklaffenden Credit Spreads. So fangen z.B. Kreditkartenfirmen an, Rücklagen zu schaffen und verzichten gleichzeitig auf Zinsen für Negativsalden. Die Schulden der privaten Amerikaner liegen um die 13 Billionen Dollar und aufwärts (eine andere Zahl besagt 18 Billionen Dollar). Irgendwie herrscht ja der Irrtum vor, dass Schulden nicht zurückgezahlt werden müssen. Müssen Sie aber, sonst würde tatsächlich das System als solches crashen. Wer überschuldet ist kann nicht mehr konsumieren und wenn nicht mehr konsumiert wird steigen bei den Firmen die Bonitätsrisiken und damit die Risikozuschläge, also wieder die Credit Spreads. Gleichzeitig führt die sich jetzt ausufernde amerikanische Staatsschuldenorgie weiter zu einem schwachen Dollar und einem Anspringen der Inflation. Also der Verschärfung der Stagflation. So wie ich die Interpretationen der letzten Wirtschaftsdaten von Mittwoch und Donnerstag verstanden habe, seien diese eher als Indikator zu werten und man muss auf die Februarzahlen warten. Die können nur besser werden, wenn sich etwas Grundlegendes ändert. Innerhalb von einem Monat? Also bin ich tatsächlich gespannt, ob sich innerhalb eines Monat die Lage vollkommen umdreht. Weil ich daran nicht glaube, muss ich die Risiken und mein Anlageverhalten jetzt überdenken. Das heißt weiterhin Cash halten, die Spekulation ist weiter Short ausgerichtet. Momentan habe ich Stopp Buy Marken mittels Faktorzertifikaten bestimmt. Sieht so aus, als ob diese sich wegen der Pfadabhängigkeit mit nach oben anpassen. Des Weiteren werde ich jetzt anfangen eine Investition in Minenwerte und Rohstofftitel aufzubauen. Aber vorerst nur in die Großen der Branche mit genügend Kapitalisierung. Die letzte Finanzkrise ist jetzt fast 10 Jahre her ....

... manchmal kommen Sie wieder ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.042.909 von spielkind0815 am 16.02.18 13:01:47Ganz siche Vorhersagen seit 2007 im Fred "Stehen die Weltbörsen vor einem Crash" :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.061.890 von Geniator am 19.02.18 16:16:50Nö, Genilein. Ich mache keine „Vorhersagen“. Den Fred mit dem Dauer-Crash kenne ich nur vom Hören. Wir hatten jetzt einen Flash-Crash mit Ansage. Von den prozentualen Verlusten war mir Das persönlich ein bisschen zu wenig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Big Player diese mickrigen zehn Prozent zum Einstieg genutzt haben. Insofern gehe ich davon aus, dass es noch mal richtig wegknackt, bevor die Großen einsteigen und es auf zu neuen Allzeithochs geht. Allerdings sehe ich gerade die Gefahr, dass es ausgelöst durch die steigenden Zinsen, einem Crash am kanadischen oder australischen Immobilienmarkt, zu einer erneuten unkontrollierten Finanzkrise kommen kann. Leider wird die sich nicht ankündigen. Auch nicht zu unterschätzen ist die Möglichkeit einer Stagflation. Ich sehe momentan mehr Risiken als Chancen. Mehr ist das nicht. Wenn es crasht umso besser für mich. Sollten die alten Hochs rausgenommen werden, steig ich auch wieder mit einem Teil ein. Tether bringt 60 Millionen Dollar in neuen USD Coins und 86 Millionen EUR-Coins raus, obwohl noch nicht geklärt ist, ob Tether tatsächlich 2,2 Milliarden Dollar hinterlegt hat. Ob Tether die Kryptowährungen über Nacht erschüttern wird, weiß jetzt gerade kein Mensch. Aber- die Wahrscheinlichkeit- ist da. Fazit: Ich bin lieber auf der Hut, anstatt als Dauer - Optimist gefressen zu werden. :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.063.690 von spielkind0815 am 19.02.18 19:45:38Na, immerhin stellst du noch tiefschürfende Überlegungen an. Das hab ich inzwischen aufgegeben, altersbedingt eben. Mein ganzer Ehrgeiz beschränkt sich nur noch darauf, die Kaufkraft zu erhalten. Seltsamerweise bin ich mit Primitivregeln wie "Wenn alle die gleiche Entwicklung erwarten, passiert das Gegenteil" dabei sogar einigermaßen erfolgreich. ............. Weiter so, Spieli.
Handelskrieg ...

Jetzt bin echt mal gespannt. Heute sollen amerikanische Anleihen mit einem gigantischen Volumen an den Mann gebracht werden. Kaufen sollen diese Anleihen vermutlich ausländische Investoren. Wie man es bei kritischen Beobachtern lesen kann, soll die Ausgabe der Anleihen den Finanzierungsbedarf für „America first“ decken. Die Chinesen sollen Anleihen kaufen, damit das Militär ausgebaut werden kann, umso China im pazifischen Raum im Schach zu halten. Gleichzeitig werden chinesische Produkte bereits mit Einfuhrzöllen belegt. Die Chinesen kündigen bereits an, ebenfalls amerikanische Agrarprodukte mit Strafzöllen zu belegen. Und die EU? Laut Nachrichten bereitet die sich darauf vor, amerikanische Motorräder und Whiskey zu besteuern. Ob es das bringt? Viel interessanter wird es doch, wenn „niemand“ die amerikanischen Anleihen heute kauft, dass Verkaufsvolumen also signifikant hinter den Erwartungen zurück bleibt. Wir haben erlebt, was passierte als die Chinesen nur andeuteten amerikanische Anleihen in nur geringem Volumen zu kaufen. Die Wirkung auf die US Börsen war, nicht zu unterschätzen. Ich glaube, deshalb haben die amerikanischen Börsen einen schwachen Wochenauftakt. Wenn die Auktion für die Börsen zufriedenstellend durch ist, gib es neue Höchststände. Die amerikanischen Unternehmen fressen sich ja gerade selbst auf mit ihren Aktienrückkaufprogrammen. Wenn es allerdings nicht gelingt genügend Anleihen an den Markt zu bringen- dann werden wir sehen. Und wenn das geschieht, stellt sich die Frage, ob es tatsächlich als Käuferstreik zu werten ist. Auf die Analysen bin ich gespannt. Mit meinem einfachen Gemüt würde ich sagen: Piss mir nicht den Rücken runter und erzähl mir es regnet. Die ganzen schönen Finanzierungspläne würden sich in Luft auflösen bzw. die Zinsen steigen weiter in die Höhe. Selbst wenn es nur zu einem einfachen Handelskrieg kommt, der nach und nach über die Zeit eskaliert, kann dies nicht gut für die Börsen werden. Laut einer Studie der Handelsplattform Bitmex könnten die 2,2 Milliarden Dollar für Tether bei einer Bank in Puerto Rico liegen, weil die Bargeldreserven der Nobel Bank 2017 ungewöhnlich stark gewachsen seien. Außerdem habe Bitfinex doch wenig Interesse daran zu betrügen, weil die Plattform mindestens 1 Million Dollar Umsatz am Tag mache (eine Übersetzung findet sich bei kryptoszene.de). Also echt jetzt. Warum dieser Mummenschanz. Einfach den „Kontoauszug“ vorlegen und ein systemisches Risiko der Krypto - Szene ist nachhaltig vom Tisch. So ein Handelkrieg ist für mich als Bär nicht schlecht. Solange es ...

... keinen richtigen Krieg gibt ...
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