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Bundeswertpapiere (Seite 130)



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Wir können es gleich auf den Punkt bringen- die Börsen sind mir scheißegal. Keine Ahnung mit welcher Intension der Westen Russland scheinbar in einen Krieg treiben will, aber eins dürfte klar sein: Aus einem lokalen, mit konventionellen Waffen geführten Krieg würde sehr schnell ein Atomkrieg werden. Und immer ist es der „Westen“, der die Welt ins Unglück stößt. Wenn man als Arbeitsthese davon ausgeht, dass es durch den Westen USA, Frankreich, Großbritannien gewollt ist, einen Weltkrieg vom Zaun zu brechen, dann stellt sich tatsächlich die Frage- was wäre damit gewonnen? Oder besser gesagt- worin soll der Vorteil eines Krieges liegen, zumal dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit atomar geführt werden würde. Ich sehe keinen Vorteil. Nun wissen wir alle, es gibt Thing Tanks, die sich mit solchen Planspielen tagtäglich beschäftigen. Wahrscheinlich wird es ein Strategiepapier geben, welches nachdem die Verluste an Mensch (Du, Ich, deine kleine Tochter, dein neugeborener Sohn, Schwester, Bruder) und Material abgewogen wurden, zu dem Ergebnis kommt, der Vorteil liegt auf der Hand. Die sogenannte „westliche Demokratie“ ist so was von unten durch bei mir. Russische Medien geben ihrer Bevölkerung scheinbar schon mal Überlebenstipps für den Atomkrieg. Ich hab auch einen- möglichst in der Nähe von einem Ground Zero zu sein. Wenn es zu einem lokalem konventionellem Schlagabtausch erst einmal kommen sollte, werden irgendwann die großen Raketen rausgeholt. „Nichts besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, Wenn hinten, weit, in der Türkei, Die Völker auf einander schlagen (Goethe). Sollte da unten nur ein Schuss zwischen westlichen und russischen Truppen fallen wird es nur ein sehr kurzes Zeitfenster geben, in welchem die westlichen Völker aufstehen und damit ihren kriegstreibenden Führern begreiflich machen, dass ein Krieg nicht gewollt ist. Hier in dicht besiedelten Westeuropa brauchen wir uns nicht der Illusion hinzugeben, dass Ganze irgendwie zu überleben. Wenn sich der Rauch verzogen hat, werden die Überlebenden verfluchen, nicht in einer Millisekunde zu Asche verbrannt zu sein. Also denn

... schönes Wochenende ...
So. Aha. Also über hundert Marschflugkörper sind auf ein paar Ziele in Syrien abgefeuert worden, Tote gab es soweit ich es gehört habe nicht. Die Russen wurden vorab informiert. Puh. Manch einer behauptet, uns wird nur eine große Show vorgespielt. Es werden Parallelen zum letzten Jahr herangezogen, in welchem als Antwort auf einen angeblichen Giftgaseinsatz ein syrischer Militärflughafen bombardiert wurde. Ich bin mir da nicht so sicher, dass uns eine Show vorgespielt wird. Natürlich kann behauptet werden, Trump hat nicht alle Latten am Zaun, was die Zukunft durchaus nicht sicherer machen würde. Genauso gut kann unterstellt werden, Trump hat mit seinem „unbedachten“ Gezwitscher den Anfang vom dritten Weltkrieg verhindert. Oberste Bürgerpflicht der Völker ist es, den Kriegstreibern begreiflich zu machen, dass ein Krieg nicht toleriert wird. Ich würde schon gern mal Mäuschen bei unseren Inlanddiensten spielen, wie die wirkliche Volksstimmung, fern jeglicher Propaganda, ist und welche Entwicklungen prognostiziert werden. Natürlich hat unsere Bundeskanzlerin den Militäreinsatz befürwortet. Allerdings mitspielen wollte sie nicht. Na gut. Womit auch ? Anderseits besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass die ungeliebte Bundesregierung einen langen Schlenger, weg von ihrer bisherigen Politik beginnt. Langsam, damit das Dummvolk nicht sofort merkt, wohin die Reise geht. Aber ehrlich- so ganz mag ich nicht daran glauben. Für mich ist wichtig, dass eine Partei im Bundestag sitzt, welche die alten Werte der früheren CDU/CSU vertritt und deren Funktionäre nicht irgendwelche Berufspolitiker sind, die aalglatt an der Macht hängen. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die amerikanischen Börsen mit Beginn der Berichtsaison steigen. Da hab ich wohl falsch gelegen- wieder mal. Man kann den Anlegern die Börse auch mit Absicht verderben. Jedenfalls werde ich jetzt erstmal die Füße still halten und mein Investment in Rohstoffwerte forcieren. Hab mir zu oft in letzter Zeit die Finger verbrannt. Wenn das Gespür weg ist, sollte man eine Pause machen. Dem Anstieg der Kryptowährungen traue ich auch nicht über den Wert. Es sind jetzt drei Tage, in denen die Kryptowährungen im Plus sind und ganz beträchtliche Gewinne verbuchen konnten, allerdings scheint es jetzt nicht weiterzugehen. Für mich besteht die Gefahr, dass jetzt das Netz zugezogen wird und die Kleinanleger, die nach dem Anstieg eingestiegen sind rasiert werden. Ich muss mich wirklich mal hinsetzen und meine Strategien überdenken. Das Hin und Her Gezocke im Niemandsland in der letzten Zeit hat ganz schön Geld gekostet. Jetzt, wo der Frühling kommt, will ich mir schon noch ein paar Eis kaufen.
Schreiben oder schlafen, schreiben oder schlafen. Jeden Abend das gleiche Spiel bei mir und schlussendlich entscheide ich mich für die Couch. Für die Merkel-Regierung bin ich derzeit der perfekte Untertan. Malochen und abends, wenn schon nicht ins Bett fallend, so doch am Tagesgeschehen gänzlich uninteressiert und daher handsam. Das Wochenende dient momentan ausschließlich der Erholung, so dass ich erst am Samstagabend so langsam in die Puschen komme. Gut- nun könnte ich sagen, lange nicht in berufliche Strukturen involviert gewesen- es braucht einfach Zeit, bis der Geist und der Körper sich an die schlagartige Belastung gewöhnt haben. Wenn ich mir meine Kollegen so anschauen, die Tag ein, Tag aus auf Maloche waren und sind, dann schwant mir grauenhaftes. Und- man ist schließlich nicht mehr der Jüngste. Vermutlich liegt es aber eher daran, dass ich entgegen meiner inneren Uhr gegen sechs Uhr anfange zu arbeiten, also mitten in der Nacht. Eigentlich fange ich gern spät an und arbeite dann bis in die Abend-, wenn nicht sogar Nachtstunden hinein. Dann brauche ich auch lediglich fünf bis sechs Stunden Schlaf, um ausgeruht zu sein. Jetzt benötige ich wirklich acht Stunden Schlaf. Das Arbeiten dient, mal abgesehen von der Erbringung des täglichen Lebensunterhalts, auch der Partizipation am Wohlstand, die unsere westliche Welt ausmacht. Neulich habe ich irgendwo gelesen oder gehört, dass Trump die Wahl gewonnen hat, weil immer mehr Amerikaner feststellen, dass sie die Verlierer der Globalisierung sind. Selbst mittelqualifizierte Arbeitnehmer stellen fest, dass ihre „Mittelqualifikation“ nicht mehr ausreicht, um am Wohlstand der westlichen Welt teilzunehmen. Lediglich wenige Hochqualifizierte kommen in den Genuss der Teilhabe und können sich daher liberale Werte leisten. Liberale Werte, früher vielleicht wirkliche Freiheitswerte, heute sozialistisch verkommen. Hier in Deutschland sind es die rotgrün Mitläufer, die unbedingt anders sein wollen und vornehmlich nicht der Marktwirtschaft ausgesetzt sind. Ob diese Gruppe als Hochqualifiziert gelten kann, mag dahin gestellt bleiben- aber sie haben es erfolgreich geschafft, sich aus dem Wertschöpfungsprozess herauszunehmen und auf Kosten der Allgemeinheit zu leben. Ich weiß- alles nur Neid meinerseits. In dem Kontext muss ich mich natürlich fragen- wo ordne ich mich ein. Ich würde sagen, bei den eben genannten Mittelqualifizierten. Es gibt zu viele Fertigkeiten, die heute verlangt werden und die ich nicht bringen kann. Die Mittelqualifizierten haben überdies noch ein Problem- sie finden sich in der Jobpyramide an der ungünstigsten Stelle. Nach oben hin werden nur wenige Hochqualifizierte gebraucht. Nach unten werden derzeit mehr Niedrigqualifizierte benötigt. Für diese Arbeiten sind die Mittelqualifizierten wiederum überqualifiziert und bekommen deshalb diese Stellen nicht. Und davon kann ich aus dem letzten Jahr ein Lied singen. Nicht genommen, weil ich die klarerweise hohen Ansprüche nicht erfüllen konnte und nach unten kein Job wegen Übererfüllung derselbigen. Es stellt sich also wirklich schon die Frage- nehmen wir überhaupt am Wohlstand der westlichen Gesellschaft teil? Ich ziele mit der Fragestellung nicht auf die sozialistische Umverteilung ab, sondern auf guten Lohn für gute Arbeit. Ich denke nicht. Vielleicht würde der Lohn über den man schimpft reichen, um am Wohlstand teilzuhaben, wenn da nicht der sozialistische Staat wäre, der seine Wohlstandsexperimente betreibt und für den man daher ein halbes Jahr arbeiten geht. Übrigens- ich hab bei dem Beitrag den Faden verloren. Keine Ahnung worauf ich am Anfang außer meckern hinaus wollte. Vielleicht, dass Globalisierung Mist ist und zurückgedreht werden sollte. Ah- da bin ich wieder bei Trump. Germany first. Anderseits steht uns mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine weltweite Depression ins Haus und man sollte versuchen, seinen Job winterfest zu machen. Denn entgegen von bedingungslosem Grundeinkommen und Brot und Spielen für alle, wird bei den staatlichen Wohltaten dann der Rotstift angesetzt werden (müssen). Ich denke mit der Rezession/Depression hat sich dann die Globalisierung erst einmal erledigt. Also werde ich nicht meckern, nicht einmal konstruktive Kritik üben, sondern ganz brav auf Maloche gehen. Auch das nennt Vorsorge betreiben.
War ja klar. Da geht ich wieder in Kryptowährungen rein, nachdem ich mir den Budenzauber angesehen haben und dann- bums, gleich am nächsten Tag wieder ausgestoppt. Hodln kommt für mich momentan nicht in Frage. Klar, ich hab auch gelesen, dass angeblich Großinvestoren in den Markt einsteigen. Aber wenn ich mir die Kursabschläge anschaue, würde ich mutmaßen, dass wenn überhaupt, lediglich in Bitcoin investiert wurde und der Rest des Marktes durch JAA`s hochgezogen wurde. Nö, so macht das keinen Spaß. Dafür scheint an den Börsen alles eingepreist gewesen zu sein und wird jetzt ausgepreist. Wenn man überlegt, dass die zehnjährigen US-Anleihen an der drei Prozent – Grenze notieren und damit im Bärenmarkt sind, müsste es bald an den Börsen richtig nach unten knallen, auch wenn argumentiert wird, dass bis 3,25 Prozent alles kein Problem sei. Es bleibt abzuwarten, ob die Berichtsaison doch noch ein Treiber für die Aktienmärkte wird oder plötzlich alles ganz schnell vorbei ist. Wir sind im April. Eigentlich die perfekte Zeit für den Sudden Death. Im heutigen Marktgeflüster meinte M.Fugmann aufgrund der Konsumentenverschuldung dürfte keine Rezession kommen. Nun ist der kleine Mann von der Straße nicht relevant, pardon, systemrelevant, sondern die Banken- und da tut sich an der Oberfläche nichts. Warten wir mal ab, ob tatsächlich Dollarknappheit kommt. Nicht nur die guten Dinge brauchen ihre Zeit- auch die schlechten. Während man die guten Zeiten ungeduldig herbeisehnt, ermöglicht das Warten auf die schlechten Zeiten zumindest die Vorbereitung. Keine Angst- ich fang jetzt nicht mit Vorsorgetipps an. Ich glaube dazu ist im Wesentlich in den letzten zehn Jahren alles zusammengetragen worden. Mich würde nur mal interessehalber interessieren für welchen Zeitraum wir unsere Zukunft und die unserer Nachkommen geopfert haben, um die letzten zehn Jahre zu retten. Na gut, vielleicht werden es elf. Ich erlebe jeden Tag, wie hilflos die Menschen und nicht in der Lage sind, mit dem täglichen Tagesgeschäft umzugehen. Einem sehr großen Prozentsatz der Bevölkerung müsste man die Geschäftsfähigkeit entziehen und sie unter Betreuung stellen. Kein Wunder, dass „die da Oben“ mit uns machen können, was sie wollen. Manchmal habe ich die Befürchtung, nichts wird sich ändern solange Die sich ihr Wahlvolk alimentieren können. Insofern denke ich, dass am Anfang der Rezession tatsächlich erst einmal deflationäre Tendenzen auftreten werden. Obwohl so viel Geld in den letzten Jahren in Umlauf gebracht wurde, scheint keine Liquidität dazu sein. Also die ernstgemeinte Frage: Wo ist die Kohle hin? Sie wird sich ja wohl nicht in Luft aufgelöst haben. Und dann, wenn in der Wirtschaft die Lichter beginnen auszugehen, dann wird gedruckt. Wie gesagt- ich bin immer noch der Auffassung, dass die Zeiten anbrechen in denen jeder der Willens ist ein „Vermögen“ zu machen. Man muss nur bereit sein, wohldurchdacht etwas zu riskieren. Wobei der Kapitalerhalt an erster Stelle steht. Momentan spare ich auf den Big Short.
Mitleid ...

Bevor wir das Sozialschlaraffenland hatten, waren die Bedürftigen auf das Mitleid der Gesellschaft und auch des einzelnen angewiesen. Das eingeführte Sozialstaatsprinzip hat das Bedürfnis auf Mitleid in einen staatlich garantierten Anspruch manifestiert. Eine gute Sache, die Gefängnisse müssten eigentlich alle leer sein, da niemand um sein Überleben kämpfen muss. Wenn ich morgens so gegen halb sechs mit der U-Bahn zur Arbeit fahre, beglückt die Fahrgäste immer Denny, der Obdachlose, der um eine Spende bittet, damit er sich was zu essen und zu trinken kaufen kann. Denny ist ein kräftiger Junge von Mitte zwanzig und macht durchaus einen agilen und fitten Eindruck. Kurzum- Denny ist erwerbsfähig und könnte, rein theoretisch eine Arbeit aufnehmen. Damit hat Denny Anspruch auf Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch in Höhe von vierhundertsechzehn Euro. Hinzukommen Kosten der Unterbringung in einem Wohnheim für Obdachlose mit einem Tagessatz zwischen 20 bis 40 Euro. Natürlich ist Denny auch krankenversichert. Ob es Denny in dem Heim für Obdachlose gefällt ist eine andere Sache. Persönlich finde ich, dass die Heime eine Abzocke durch die Sozialindustrie sind. Jeder der rechnen kann, dürfte wissen, dass Denny über einen Riesen an Leistungen jeden Monat zur Verfügung hat, so wie jede andere Einmannbedarfsgemeinschaft. Damit gehört jeder Hartz IV Empfänger bereits oder fast zur Mittelschicht in Deutschland, deren Einkünfte ab 1300,00 EURO beginnen. Rechnet man noch diverse Mehrbedarfe hinzu, kommt schon einiges zusammen. Aus diesem Grund hält sich mein Mitleid für Denny morgens um halb sechs, wenn ich für etwas mehr Einkommen zur Arbeit fahre, echt in Grenzen und ich empfinde kein Mitleid, nicht einmal Unbehagen, sondern fühle mich durch Denny nur genervt. Zum Glück hat Denny keine Klampfe dabei und singt mir damit was vor. Mein Mitleid hält sich generell in Grenzen. Und nein- es geht nicht darum, auf Die da unten herabzublicken, um sich selbst besser zu fühlen. Es geht darum, dass wir (das Volk) Milliarden an Leistungen ausgeben, die von Denen (Politik) da oben, im Missmanagement falsch ausgeben werden, so dass sich nicht ändert. Auf dem Weg zurück von der Arbeit habe ich dann eine alte Frau gesehen, die in den Bahnsteigmüllkörben nach Flaschen suchte. Da- empfinde ich Mitleid und Schamgefühl auf ein Land, dass Milliarden für „Flüchtlinge“ ausgibt und Teile der Rentnerschaft ihren Lebensabend in Armut verbringen lässt. Danke, ihr Altparteien. Sorry, aber ich finde, dass mit den armen Rentnern ist kein Clique, welches bedient wird, sondern eine große Sauerei. Viele Rentner scheuen den Weg zum Sozialamt um Grundsicherung zu beziehen. Warum? Weil sie gelernt haben, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu bestreiten, anders als die Abgreifmentalität der jüngeren Generationen. Am Wochenende hatte ich ein Gespräch mit einem Altvorderen, welcher auf diese Thematik antwortete, wir hätten schon lange keinen Krieg mehr gehabt. Er meinte damit, wenn alles immer im Überfluss da ist, verweichlicht der Mensch, weil er die Not nicht kennt. Hat er Recht. Bei einer Bevölkerungsgruppe werde ich auch kein Mitleid haben, die junge Mittelstandsfamilie, die über ihre Verhältnisse lebt. Darauf angesprochen, bekommt man zu hören, dass Haus müsse wegen der Kinder sein, das große Auto und anderer Klimbim auch. Alles zu Wohle der Kinder. Dass sie damit die Zukunft ihrer Kinder eher auf Spiel setzen, wollen sie beim besten Willen nicht einsehen. Denn ...

... Alles bleibt gut ...
Morgenstille ....

So ein Mist. Mitten im frühsten Morgen wach. Mein Körper hat noch nicht geschnallt, dass es so etwas wie Wochenende gibt. Freue ich mich eben nachher auf das Nickerchen. Es wird ja auch behauptet, man benötige weniger Schlaf, wenn die Schlafperioden in kürzeren Intervallen stattfinden. Das sollen mal andere machen. Ich genieße die morgendliche Stille, will ein bisschen was schreiben, meine Maus nachher zur Arbeit fahren und dann ein bisschen Ablage betreiben. Innerhalb eines kompletten Monats ist der Schreibtisch im Arbeitszimmer unter einem Berg unerledigter Post verschwunden. Alles Sachen, die wichtig sind und –später- benötigt werden. Wenn ich jetzt nicht dran bleibe, verliere ich wieder den Überblick. Letztens habe ich einen Beitrag über den Garten Eden gesehen. Der Garten Eden soll wirklich zur Zeit der Jäger und Sammler in Form einer Kultstätte existiert haben, die in einer wildreichen Gegend lag. Die einzelnen Gruppen trafen sich dort einmal im Jahr und ließen die Sau raus. Der beschwerliche Alltag begann erst dann, als der Mensch sesshaft wurde und sich örtlich band. Darauf angewiesen zu sein, was der Acker hergab, gleichzeitig dem Müll ausgesetzt sein, der sich notgedrungen sammelt, wenn viele Menschen aufeinanderhocken und damit auch Krankheiten. Irgendwie sogar noch mit heute zu vergleichen. Du bist den ganzen Tag auf Maloche und wenn du nach Hause kommst bereitest du erstmal- den nächsten Tag vor, bevor du dann ins Bett fällst. Immer dieselben Gesichter, immer die gleichen Örtlichkeiten und immer die gleichen Abläufe. Hamsterrad eben. Viele haben ja verlängertes Wochenende, ich geh Montag arbeiten. Kaum Leute da, wird eher erholsam werden. Ob das bei so einem Kurztrip erholsam wird, wage ich zu bezweifeln. Rein ins Auto, Stau, endlich angekommen und dann sind da- wieder viel Leute- die sich alle erholen wollen. Ach nee. In der Behörde, in der ich arbeite besteht in etwa aus achtzig Prozent Frauen. Allein in meiner Abteilung bei fünfundzwanzig Mitarbeitern, gerade mal fünf Männer. Zu Zeiten der Finanzkrise hier im w:o Board wurde ja viel diskutiert. Damals lief das nicht so handsam und gesittet ab, wie Heute. Da wurde behauptet, durch die Finanzkrise würde das ursprüngliche Rollenverständnis der Geschlechter aus den Fünfzigern, Sechzigern wieder aufleben. Die schwache Frau und der Ernährer. Damals, wie heute vertrete ich die Ansicht, es werden in der nächsten Depression in der Häufigkeit die Frauen sein, welche die Familie ernähren werden. Eben weil sie weniger in Industrie und Handwerk vertreten sind, die Bereiche, die unmittelbar und mittelbar von der Wirtschaftskrise am Härtesten getroffen werden. Die Finanzkrise ist die weiße Pest unserer Dekade. Momentan denken wir, sie ist verwunden, bevor sie dann wieder mit voller Wucht ausbricht. Im Mittelalter war man nach 1348 vorbereitet, als die schwarze Pest erneut ausbrach. Heute ist das System noch instabiler geworden, das Vorhandensein von Schutzmechanismen nicht erkennbar. Für mich ist das tatsächlich die Ruhe vor dem Sturm. Trotz guter Zahlen und zusätzlichem Freitag haben die Börsen keine beständigen Anstiege hingelegt. Ehrlich- so habe ich das nicht erwartet. Die beste aller Welten ist an der Börse eingepreist- und jetzt? Momentan halte ich echt den Ball flach, bis sich klare Muster erkennen lassen. Ein paar Muster lassen sich erkennen. Elon Musk will einen Cyberdrachen bauen und versucht ein neues Kaninchen aus dem Hut zu zaubern. Ich habe mich letztens ein wenig mit der Person beschäftigt und komme immer mehr zu der Ansicht, sein Erfolg begründet sich aus dem Talent, sich immer an die richtigen Leute ranzuhängen. Auch eine Strategie und keine schlechte. Zumal ich das auch schon versucht habe, ist leider an der Umsetzung gescheitert. Mittlerweile ist Elon Musk selbst zu einer Marke lanciert, die Tesla am Leben erhält. Und die Marke Elon Musk ist durchaus stark. Insofern werde ich mir Technologiewerte aus der zweiten Reihe ansehen, weit weg von den Publikumslieblingen, die man langsam aber beständig Shorten kann. Na meiner Auffassung ist der Big Short nicht mehr all zu fern. Ich mach an dieser Stelle Schluss ...

... es wird langsam laut im Haus ...
Der 1. Mai ...

Na liegt ihr alle noch in den Betten und genießt den freien Tag- oder demonstriert ihr schon? Was für eine Frage. Natürlich liegen wir noch in den Betten und wenn wir könnten- würden wir Shoppen gehen. Also am Tag der Arbeit sollte man nach dem Wortlaut doch erst Recht auf Maloche gehen. Wenn ich an die Wurzeln des 1. Mais denke, gefällt mir der Begriff Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse oder Tag der Arbeiterbewegung wesentlich besser. Ein Tag, an dem die Arbeiterschaft geschlossen auf die Straße geht und ihre Rechte einfordert. Rechte einfordern? Muss die Arbeiterschaft überhaupt heute noch auf die Straße gehen und ihre Rechte einfordern? Nachdem die SPD unter Schroeder mit ihrer Agenda 2010 im Zusammenschluss mit den Gewerkschaften die deutsche Arbeiterschaft verraten hat und dies durch die CDU/CSU unter Merkel fortgesetzt und ausgebaut wurde, müssten sich die Straßen am Kampftag der Arbeiterklasse von selbst füllen. Da dürfte kein Aufruf einer „Gewerkschaft“ nötig sein, die Straßen zu füllen. Na ja- der Begriff Arbeiterklasse hört sich so verstaubt, so antiquiert an. Da möchte man als hochqualifizierter Bandarbeiter bei irgendeinem Automobilkonzern, der den lieben langen Tag Fahrzeugtüren einsetzt und darüber hinaus noch ordentlich bezahlt wird, nicht mit in Verbindung gebracht werden. Arbeiterklasse- das hört sich so schmutzig an. Schließlich trägt man Handschuhe, damit die teure Luxuskarosse, die man zusammenschraubt keine Kratzer bekommt. Und außerdem- weil alle am Wohlstand teilhaben, sie alle bis Oberkante Unterlippe verschuldet. Da passt kein Blatt mehr zwischen Einnahmen und Ausgaben. Da darf man nicht auffallen. Bloß nicht auffallen, insbesondere, weil man ja angeschwärzt werden könnte. Mit dem Wohlstand ist das so eine Sache. Entweder man kann ihn sich leisten oder eben nicht. Eigentlich soll Wohlstand dazu führen, wirtschaftliche und damit persönliche Freiheit zu erlangen. Heute ist der Begriff Wohlstand zu Synonym für Konsumschulden und damit Knechtschaft geworden. Deshalb sind die zufriedensten Sklaven auch die erbittertsten Feinde der Freiheit. Also bloß nicht versuchen, etwas am Status Quo zu ändern- man könnte ein Querulant sein. Und sind wir ehrlich- dies ist alles so gewollt. Nicht unbedingt von der Wirtschaft, eher von ihren willfährigen Helfern, den Altparteien, die dieses Land seit Jahrzehnten unter Führung der SPD und CDU/CSU an die Wand fahren. Natürlich ändert sich etwas. Langsam. Im stillen Kämmerlein probt man den Aufstand im Wasserglas. Ganz zufrieden ist man nicht mehr, aber schlagartig ändern möchte man auch nicht gleich alles. Also eigentlich geht einem ja ganz gut. Da die Menschen wirklich nur kosmetische Reparaturen am derzeitigen System wollen, verstehe ich nicht, warum die Altparteien schon aus Eigeninteresse an der Macht, dem Volk, also uns, so auf die Füße treten. Ich halte nichts (mehr) von obskuren Verschwörungstheorie. Es ist einfach die Arroganz und Weltfremdheit dieser Politikerklasse. Allein den Begriff Politikerklasse zu benutzen, zeugt davon, dass diese Berufspolitiker vom Volk abgegrenzt sind. In einer Demokratie doch eigentlich ein Unding- oder? Es heißt schon lange nicht mehr, aus dem Volk und für das Volk. Wenn man Politiker ist, möchte man nicht mit dem einfachen Volk in Verbindung gebracht werden. Volk – das hört sich so obszön, so billig an. Ich hab immer noch den Altkanzler Schroeder, mit einer dicken Zigarre vor meinem geistigen Auge.

... Wer hat uns verraten ...
Hah.Hah. Wie erwartet, beginnt der Elon Musk jetzt bockig zu werden. Na und nach wird er die Marke „Elon Musk“ demontieren, bis er Tesla selbst zum Einsturz bringt. Wie gesagt- Tesla lebt nur von der Marke „Elon Musk“. Der allgemeine Abwärtstrend an den Börsen wird das Übrige tun. Nicht nur Tesla wird es erwischen. Glaubt man nicht? Erinnern wir uns nur an den Hype der Kryptowährungen am Anfang des Jahres. Und ja- man es vergleichen. Nicht unbedingt die Anlageklassen selbst, aber das Verhalten der Massen. Nachdem ich jetzt festgestellt habe, dass Traden nicht möglich ist, habe ich mich entschlossen den Big Short aufzubauen. Aktien brauch ich in dieser Marktphase nicht zu kaufen. Ich gebe zu, ich habe mir die Marktbewegungen wie gesagt anders vorgestellt. Aber- erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Bullen- oder Bärenherden entwickeln nun einmal ein dynamisches Eigenleben, welches kaum vorhersehbar ist. Momentan stellt sich für mich als Laien ein widersprüchliches Bild dar. Ein Anziehen der Inflation plus eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums, mithin also stagflationäre Tendenzen. Gleichzeitig eine Verknappung der Liquidität, was eigentlich deflationär wirkt. Diesen Widerspruch muss ich mir mal näher ansehen, wenn er sich nicht von selbst auflöst. Tatsächlich bin ich gespannt, ob es nachhaltig ausgereicht hat, den Dollar am Mittwoch schwach reden zu wollen. Im Moment tänzelt er immer um meinen Stopp herum. Mittwoch Abend dachte ich schon leck Arsch. Bei den Kryptowährungen wird es interessant, ob der Aufwärtstrend anhält oder es in den nächsten Tagen zu einem Rücksetzer kommt. Meine Kaufmarken wurden verfehlt, so das es ohne mich gestiegen ist- und hinterher rennen tue ich nicht. Letztens bin ich aus „ Überzeugung“ eingestiegen und dann bums- kurzfristig unter meine Stopps. Heute ist Freitag. Da müssten die Börsen nach oben gezogen werden- oder? Wäre gut so. Könnte ich meine Shorts weiter ausbauen. In diesem Sinne ein geruhsames Wochenende.
Innen und Außen ...

Also echt jetzt. Drei Worte geschrieben und schon musste ich hinters Haus umziehen, weil ich meiner Zaubermaus nicht beim Arbeiten zusehen wollte. Das Wetter ist herrlich und bis eben herrschte angenehme Ruhe- bis sie den Rasentrimmer angeworfen hat. Ehrlich, können wir Deutsche nicht einfach mal alle fünfe grade sein lassen? Der Rasen ist nächste Woche auch noch hoch. Erst jagt sie mich heute Morgen zum Dorfputz und nun das. Die Kryptowährungen gehen ja schön weiter ab. Wahrscheinlich bis nachher. Weil- ich werde gleich einsteigen. Nachdem ich mir den Kopf zerbrochen habe, wie es zu deflationären und gleichzeitig stagflationären Tendenzen bei Dollar kommen kann, habe ich für mich eine Erklärung gefunden. Die Außen- und die Innenwirkung des Dollars. Im Inland geht der Konjunkturzyklus langsam aber stetig zur Neige- die Rezession grüßt schon hinter der nächsten Ecke. Gleichzeitig steigen die Preise selbst, weil die Löhne steigen und allgemein die Rohstoffe. Um dem entgegenzuwirken werden die Zinsen erhöht (und werden weiter ansteigen müssen). Die Welt, die in Dollars verschuldet ist, muss Dollars unter den erhöhten Zinsen aufnehmen. Also gewinnt der Dollar an Wert. Was dann zur Deflation in der Außenwirkung führt und die Gewinne der amerikanischen Unternehmen im Ausland schmälert und letztlich die Börsen auf Tauchfahrt schicken wird und höhere Zinsen sorgen dafür, dass die Zombieunternehmen die Hufe hochreißen werden. Der Start der Berichtssaison hat nach meiner Meinung bereits eins gezeigt: Die Unternehmensergebnisse sind gut aber sie schaffen es nicht, die Börsen dauerhaft noch mal nach oben zu bringen. Die Tendenz deutet nach unten und wenn der Dow seine Tiefs aus dem Februar erreicht, werden wahrscheinlich die Reißleinen gezogen. Es finden sich immer mehr Kommentatoren, die meinen, die Trump-Rallye wird jetzt abgebaut. Dow bei 18 TSD und S&P 500 bei 2100 Punkten in dem Dreh. Und -die Börsen waren schon vor knapp zwei Jahren übertrieben hoch. Der Dow hat jetzt eine Schwankungsbreite von fünfhundert bis siebenhundert Punkten erreicht. Da ich nur auf längeren Zeitebenen unterwegs sein kann, habe ich mich tatsächlich beim Ausbau meiner Shortpositionen für Faktorzertifikate entschieden. Hier ist der Hebel des Zertifikats selbst und wegen der Pfadabhängigkeit, die tägliche Schwankungsbreite wichtig. Beides hat mir meine erste Tesla- Spekulation zerhauen. Sobald der Dow über 24.000 Punkte notiert wird die Position weiter ausgebaut. Die Negativdifferenz durch die Pfadabhängigkeit wird zwar nicht völlig durch das „Verbilligen“ kompensiert. Dies wird dann (hoffentlich) durch den gleichbleibenden Hebel ausgeglichen. Erreicht das Zertifikat eine bestimmte Schwelle fliegt die ganze Position raus. Ob etwas daraus wird, muss sich zeigen. Börsenexperten könnten vorbringen, es bringt nichts auf die „eine“ große Chance zu setzen. Einstieg und Ausstieg bestimmen und danach handeln. Dafür gibt es die ganzen Hebelprodukte. Klar, wenn man in kürzeren Zeitebenen unterwegs ist, macht das durchaus Sinn. Die Hebelwirkung und die kleinen Gemeinheiten, welche die Emittenten in ihre einzelnen Produktarten eingebaut haben, tragen dem Rechnung. Nur- wer das tut, was er immer tut- bekommt auch nur das, was er immer bekommt. Es wäre durchaus fies, wenn der aufgebaute Short sich in Luft auflösen sollte. Anderseits bin ich ein Spieler. Die (Einzel) Summen, die ich einsetze tun nicht weh, lediglich wenn ich die Gesamtsumme sehe, würde ich mich ärgern, wenn ich sie verbrate. Aber da sieht man mal, wie viel Kohle man so nebenbei rausschmeißt. Das eingesetzte Geld entspricht dem, was ich einspare, wenn ich im Alltag verzichte. Derzeit setze ich also voll auf den Deflationsschock des Dollars, der alle anderen Börsen und damit die Weltwirtschaft in den Abgrund reißen wird. Die heiße Luft der FED vom Mittwoch ist verpufft. Freitag waren wir im Tief EUR/USD bei 1,1912 (glaub ich). Die USA werden weiter die Zinsen anheben (müssen), was den Dollar wieder zum „sicheren Hafen“ macht. So nebenbei- die Abwertung der türkischen Lira scheint auch so eine sichere Wette zu sein. Mal sehen wann die türkische Wirtschaft kollabiert und einige viele Türken auf den Trichter kommen ihre Angehörigen in Deutschland auf Dauer zu besuchen.
Bald wird so manches ...

... von innen nach außen gekehrt ...
Karl, der Käfer ...

Jetzt werden gerade die aussterbenden Bienen durch das Dorf getrieben. Die Empörung schlägt hohe Wellen. Eben bei w:o gelesen, die Politik will einen Aktionstag, rettet die Bienen begründen. Empörung ist einfach zu handhaben. Man stellt sich hin und gibt entweder salbungsvolle oder kämpferische Attitüden von sich, was alle falsch läuft, was geändert werden muss und vor allem, was ganz, ganz wichtig ist- wer möglichst daran schuld ist Von dem kann man ganz empört Läuterung verlangen. Empörung rückt den Empörten ohne Anstrengung in den Mittelpunkt des Geschehens. Wenn sich genug Mitempörte finden lassen, kann die Wortführerschaft durchaus dafür genutzt werden, die eigenen Interessen, die überhaupt nichts mit dem eigentlichen Grund der Empörung zu tun haben, durchzusetzen. Natürlich kann sich auch nur empört werden, weil gerade nichts im Fernsehen läuft bzw. das Anprangern von Missständen von der Couch aus Teil eines dekadenten Lebensstils ist. Das Anprangern oder Offenlegen von Missständen ist der eine Teil der Übung. Der weitaus anstrengendere Teil ist die Behebung des Problems oder zumindest der Versuch. Das kostet Zeit und Ressourcen und ist nicht schick. Manchmal schränkt es einen sogar ein. Für mich wird das Verhalten der Gutmenschen, insbesondere der Anhänger der Grünen während des Ausbruchs der Flüchtlingskrise in Hinblick auf geheuchelte Empörung, immer ein Meilenstein westeuropäischer Dekadenz bleiben. Empörung wohin man sich damals auch wendete, überall die Forderung wir (also der deutsche Steuerzahler) müsse helfen, es gab auch die Forderung nach Enteignung von Eigentum und Besitz zum Wohle der Geflüchteten. In meinem Umfeld hat nicht ein einziger Empörter einen Flüchtling aufgenommen. Selbst die Propagandafilme, die gedreht wurden, haben nichts daran geändert. Persönlich weiß ich nur von einem Paar, dass temporär Flüchtlinge aufgenommen hat, damit diese sich einmal duschen und sich ausschlafen konnten. Komisch, das waren keine Grünen. Dauerempörte sind für mich übersättigte Leute, die keinen wirkliches Lebensinhalt haben und gerade deshalb „anders sein wollen“. Meine Oma hätte gesagt, die haben zuviel Zeit. Kommen wir wieder zu Karl, dem Käfer- ach nee, zu den Bienen. Das System ist doch: Das erkannte Problem wird ignoriert, solange der Gewinn durch die Behebung des Problems gefährdet oder geschmälert wird. Wenn das Problem zu einer schönen Gefährdung der Allgemeinheit herangewachsen ist, kann für die Behebung wieder kassiert werden. Gleichzeitig wird die eigene Machtposition ausgebaut. Also sag ich mal, der Tod der Bienenvölker geht denjenigen, die es verhindern könnten am Arsch vorbei. Erst wenn die letzte natürliche Biene verreckt ist und die willfährigen Helfer, die Politiker, Geld austüten, werden resistente Bienenvölker entwickelt, die Made by XYZ sind- und auf die der Imker eine Lizenz erwerben muss. Und eigentlich brauchen wir uns hierüber nicht zu empören. Keiner von uns will in Lehmhütten mit Plumpsklo leben. Wir leben in einer hochkomplexen Welt, deren Inhalt über das bloße Überleben hinausgeht und sich am Konsum orientiert. Da es kein unbegrenzten Wachstum gibt, wird das Rad immer wieder zurückgedreht. Darin besteht durchaus die Chance Freiheit wiederzuerlangen. Ich weiß nicht warum, aber ich habe derzeit das Gefühl, dass die menschliche Entwicklung zum Stehen gekommen ist. Als ob sich die Menschheit ans Erreichte klammert, wohl wissend, dass das Rad der Entwicklung bald zurückgedreht wird. Und nein- mir geht es gut und ich würde meinen persönlichen Aktienkurs als steigend einschätzen. So, das war das Wort zum Sonntag und Karl, der Käfer ...

... ist tot ...
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