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Bundeswertpapiere (Seite 132)



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Die EZB wird nächste Woche also ihr Programm für den Ausstieg aus dem EURO vorstellen. Im Zuge des Bekanntwerdens dieser Nachricht wertet der EUR gegenüber dem Dollar schon mal auf. Heute habe ich mich mal lose mit dem historischen Wechselkursverhältnis zwischen EUR und Dollar beschäftigt. Stellt sich schon die Frage, für wen der EURO einen sicheren Hafen darstellt. Nur für die Europäer oder auch sonstige Geldmarktanleger. Ich meine, der Yen gilt auch als sicherer Hafen, aber da weiß man, dass dies vor allem für die Japaner selbst gilt. Der Dollar hingegen wertete in letzter Zeit wegen der Zinsdifferenzen auf. Die Emerging Markets haben aufgrund der Dollarverschuldung eins ordentlich mitbekommen. Im Euroraum ist die Inflation wegen der Aufwertung des Dollar auch angestiegen. Mit der bloßen Ankündigung der EZB mit dem QE aufzuhören, wurde die Aufwertung gestoppt und steigen die Renditen für Staatsanleihen. Die deutschen Zehnjährigen haben heute knapp zehn Prozent gemacht. Ich denke, dass ist so die momentane Ausgangslage. Die spannende Frage wird daher sein: Kommt es ab nächste Woche zu einer Aufwertungsspirale zwischen EURO und USD ? Und was könnte das verhindern? Bei den Amis ist die Achillesferse die Verschuldung. Wenn da z.B. China die Reißleine zieht- unwahrscheinlich. Im Euroraum ist es primär die Frage des Zusammenhalts (zwischen Norden und Süden) mit derzeitigem Schwerpunkt auf Italien. Irgendein Kommentator meinte bereits, dass Italien durch die EZB durch die Ankündigung des Ausstiegs eingenordet werden soll. Wenn die EZB bereits so den Anfängen wehret, bleibt der italienischen Regierung kaum Möglichkeiten ihre versprochenen Gaben zu verteilen. Austrittsreferendum anberaumen und bis dahin über ELA versuchen die Banken über Wasser zu halten. Mögliche fällige Staatsanleihen nicht bedienen und eine Herabstufung bis hin zur möglichen Staatspleite hinnehmen. Vielleicht haben wir ja auch Glück mit der normativen Kraft des Faktischen. Aber gehen wir mal von dem simplen Fall aus, EUR/USD bekommen sich in die Haare. Vielleicht mag sich das nicht im Wechselkursverhältnis so auf den ersten Blick zeigen. Aber ich kann mir vorstellen, dass die ganzen anderen schwachen Währungen jetzt erst richtig eins mitbekommen. Gleichzeitig bekommen wir auch im Euroraum erstmal eine „schöne Deflation“. Na mal sehen, ob sich die EU mit der EZB nächste Woche ein Ei legt. Ich meine, ein Anleihe-Crash als Ausgangspunkt der dunklen Szenarien wäre doch auch eine Möglichkeit. Da heißt es sowieso, jeder stirbt für sich allein. Es bleibt jedenfalls spannend.
Verdichtung ....

Die ganzen Probleme und Spannungen, welche die Menschen und damit auch die Märkte einzeln ignorieren, verdichten sich nun immer mehr. Ich bin gestern zum Abschluss des Tages die komprimierten Nachrichten noch mal durch gegangen. Ich hatte mich gewundert, warum der Dow von seinem Hoch wieder herunterkam. Antwort: Ein ungeklärter Mini-Flash Crash bei den Renditen der US-Anleihen. Warum wohl? Gleichzeitig die Meldung, dass sich die deutschen Target II Salden der Eine- Billion - Euro Grenze nähern. Geld fließt massiv nach Deutschland aus dem Ausland ein. Wieso das? Ich halte die Target II Salden für eine Hintertür, mit der die starken Nord EU-Länder, die schwachen Mitglieder finanzieren. Soviel ich weiß, gibt es keine Ausgleichpflicht. Ein auf Dauer ohne Limit gewährter Überziehungskredit der Zentralbanken untereinander. Und jetzt fängt für mich die große Verarsche wieder an. Nehmen wir mal rein hypothetisch an, die Italiener wollen ihr Geld in Sicherheit bringen, weil die italienische Regierung sich ja mit dem Rest Europas und vor allen mit den bösen Deutschen anlegen will. Könnte ja ein bisschen ruppig werden, hat man in Griechenland damals gesehen. Wohin mit den Ersparnissen? Na am besten ins sichere und stabile Deutschland! Mit jedem Euro aus Italien steigt die Verbindlichkeit der Bundesbank gegenüber der Banca dItalia. Wenn sich also die italienische Regierung nicht der normativen Kraft des Faktischen beugt, Austritt, den Staatsbankrott erklärt und die Lira wieder einführt, hat das italienische Volksvermögen in Deutschland überwintert und man bekommt es umme zurück. Schließlich erklärt man alle Schulden für hinfällig. Und Deutschland hat bezahlt. Wann sollst du rennen? Wenn Sie dir sagen alles ist Ordnung. Der Satz ging mir durch den Kopf als ich las, unser allseits beliebter (nun) Bundestagspräsident Schäuble zur Gelassenheit im Umgang mit Italien mahnt. „Italien habe überhaupt nicht dieses Erpressungspotential, einen Schuldenerlass zu erzwingen.“ Warum äußert er das? Öffentlich hat Italien bisher überhaupt nichts rausgehauen. Aber man merkt- überall die Vorbereitungen. Und jetzt am Wochenende das G7 Treffen. Hatte ich nicht beachtet und jetzt hört man, es könnte den Auftakt der Umwälzungen in der nächsten Woche darstellen. Der Call auf den Dow wurde ausgestoppt. Stattdessen versuche ich es jetzt mit kleiner Position auf der Shortseite, auch über das Wochenende. Außer der Markt bricht so weg, dass ich meine Verluste vollständig wett machen kann. Wobei ich heute davon ausgehe, dass es sehr volatil wird und die Richtung deshalb nicht klar ist. Hält man eben bloß einen Zeh ins Haifischbecken. Im Verlaufe der nächsten Wochen wird sich heraus kristallisieren, wohin die Reise wahrscheinlich auf Dauer gehen wird. Allerdings bleibt der Verfall am Freitag relevant. Wenn die Stillhalter es in diesem eher negativen Umfeld nicht schaffen, die Kurse nach oben zu bringen, werden sie wohl oder übel Absicherungsgeschäfte tätigen müssen. Was den Abwärtsdruck noch verstärken würde. Wie immer:

... warten wir es ab ....
Hü und Hott ...


Na? Wie rot werden die Börsen morgen eröffnen? Ich feiere den Donald. Also nicht, weil ich Short bin. Da bin ich noch Freitag ausgepflogen. Stimmt nicht. Rausgeworfen haben die mich. Im Vorfeld des ungewissen G7 Gipfels hätte man zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarten dürfen, dass die Kurse wegen der Unsicherheit leicht zurückkommen. Stattdessen wurde Gas gegeben. Gut muss man einkalkulieren. Insofern könnte Szenario zwei nun an Relevanz gewinnen- werden die Stillhalter Absicherungsgeschäfte größeren Umfanges eingehen müssen und damit den Markt massiv zum kippen bringen. Ich feiere den Donald, weil er die Angi eigentlich zum regieren zwingen müsste. Bisher hat die Merkel alles brav umgesetzt, was die Amis wollten und den Deutschen schadet. Aufgrund der Fremdbestimmung brauchte sie nicht wirklich zu regieren. Aber jetzt, wo der Hegemon quasi wegfällt? Dazu noch die innereuropäischen Spannungen, die sich mit Italien verstärken (werden). Jetzt müsste Sie wie ein Kapitän standhaft auf der Brücke stehen und das Schiff Deutschland durch die stürmische See manövrieren. Sie müsste dies nicht mal allein tun. Wozu hat man seine Schiffsoffiziere, an die man komplexe Aufgaben delegieren kann. Aber wenn ich mir die Offiziersriege anschaue- nach Prost Mahlzeit. Von Kompetenz fehlt jede Spur. Und nicht zu vergessen- die Mannschaft. Da sie die Nähe zum Volk (genau wie der Rest der Politbonzen) verloren hat, wird Deutschland Schlagseite erleiden. Nicht umsonst gibt es keinen wirklichen Widerstand gegen die Merkel-Regierung. Die Opportunisten sitzen in ihren Liegestühlen und warten ab. Warten ab, dass die Merkel-Regierung kläglich versagt. Es bestehen durchaus Möglichkeiten den aufkommenden Sturm auf den Weltmeeren lediglich mit nur ein paar Blessuren zu überstehen. Ich sag nur: neue Seidenstraße. Ich sag nur: vertiefte Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. Stattdessen ... Ach vergessen wir es. Genauso sieht es doch mit dem europäischen Experiment aus. Das europäische Experiment ist gescheitert. Die Risse sind überall zu sehen. Sobald die Rezession einsetzt, fangen alle nach Hilfe zu schreien und wenn die zwangsläufig ausbleiben wird- auf Wiedersehen. Die Träume vom Superstaat Europa werden wie Seifenblasen zerplatzen. Vielleicht verkennen wir die Merkel und sie hat genau für solche Fälle Ausstiegsoptionen in der Hinterhand. Nur das zu glauben vermag ich nicht. Gut. Die Frage wird heißen: Können die Stillhalter die Börsen zumindest bis zur Abrechnung oben halten? Nachdem Trump den G7 Gipfel quasi gesprengt hat, wird noch mehr Unsicherheit in den Markt kommen. Die sehr wahrscheinliche Zinserhöhung durch die FED Dienstag/Mittwoch. Dazu die mutmaßliche Ankündigung der EZB über den Ausstieg aus dem QE am Donnerstag. Vielleicht noch ein verbales Winken mit dem Zaunpfahl Richtung Italien. Was wird dies alles auf Dauer zur Folge haben- unabhängig von Humpi Trumpis Eskapaden- oder sonstiger „Manipulation der Märkte“? Eine reine Kenngröße, die auf Dauer nicht manipuliert werden kann ? Eine Verknappung der Liquidität an den Märkten. Und was verstärkt die Liquiditätsverknappung wie ein Multiplikator? Schulden- und von denen haben wir ja weltweit mehr als genug. Also nächste Woche könnte der Beginn vom Ende des Bullenmarktes eingeläutet werden. Insofern habe ich heute meine restlichen Kryptos aufgelöst und den Restbetrag zur Aufstockung meines Depots angewiesen. Derzeit ziehe ich Cash zusammen. Vergessen wir nicht- wir bekommen jeden Tag Gelegenheit und Möglichkeit. Die Schwierigkeit liegt nur darin, sie als solche zu erkennen und den Mut zu haben, sie zu ergreifen. Ich setz erst einmal weiter auf ...

... Humpi Trumpi ...
Alles grün. Wenn überrascht es? Mich natürlich. Okay, nicht wirklich. Dump Money regiert die Aktienmärkte. Schon jetzt eine Sommer- Rallye auszurufen finde ich allerdings etwas vermessen. Warten wir doch erstmal diese Woche ab. Dazu kommt, ich glaube nicht so ganz an den Trump Call (oder heißt es Trump Put), also die Meinung, welche der Ansicht ist, dass die Märkte wegen der Zwischenwahlen nicht fallen, geschweige denn in ein längerfristige Korrektur übergehen werden. Böse Zungen mutmaßen schon, dass Teile der Wallstreet eben die Korrektur bewusst herbeiführen könnten, um eine Wiederwahl Trumps zu verhindern. So unter dem Motto: Beim Geld hört die Freundschaft oder Gefolgschaft auf. So wie sich seit Monaten bemüht wird, die Kurse oben zu halten, kann ich mir schwer vorstellen, dass aus diesem Grund der Bärenmarkt eingeleitet wird. Keine Ahnung, ob die Big Player die vergangene Zeit genutzt haben, ihre Depots abzubauen. Ich glaube allerdings nicht. Insofern würde es in erster Linie nicht die Kleinanleger (Wähler) treffen sondern institutionelle Anleger. Dazu kommt noch die Gefahr eines unkontrollierten Abverkaufes, wenn „wichtige Marken“ gerissen werden und die Programme beginnen zu verkaufen. Gibt es noch die Gefahr des gestörten Orderbuches? Also wenn Zwischenbroker das Risiko nicht mehr tragen wollen und sich Geld und Buch ungefiltert gegenüberstehen. Ich überlege schon, warum die Börsen nicht korrigieren. Und jetzt bitte nicht: Weil alles so gut läuft. Die Börsen sind in den letzten Jahren wegen der Liquiditätsschwemme gestiegen. Meinetwegen auch noch 2017 wegen der Steuerverarsche. Aber jetzt geht es der Wirtschaft (zumindest auf den ersten Blick) so gut, dass die Zinsen steigen müssen und dementsprechend die Märkte langsam zurückkommen müssten. Sollte ich einen Denkfehler haben- bitte aufklären. Gleichzeitig bringen höhere Börsennotierungen nicht wirklich was, weil Aktien zu teuer sind und somit ein erhöhtes Verlustpotential besteht. Lediglich irgendwelche ETF oder andere Fonds können noch unbedarft kaufen, wenn sie die eingesammelten Gelder ihrer Anleger einsammeln. Ich kann mir immer weniger vorstellen, dass Big Player durch umsatzschwach steigende Märkte sprichwörtlich zu Käufen verführt werden. Eher an ein Austrocknen der Liquidität ab übernächster Woche. Ich denke auch, dass ich rechtzeitig aus den Kryptos ausgestiegen bin. Wahrscheinlich wird auch dort die Liquidität allmählich versiegen. Hinzu kommt hier ein Umstand, der mich im Februar auf die Palme getrieben hat. Als ich mir von dort Geld zurück überweisen wollte, war dies überhaupt nicht möglich. Auf meine Anfragen wurde ewig nicht reagiert und dann wurde mir lediglich mitgeteilt, wie ich die Überweisung zu tätigen hätte. Ich bin doch nicht blöd. Jedenfalls jetzt war es unproblematisch möglich. Heißt für mich: Sollten Anleger von den Kryptoseiten vermehrt ihr Geld abziehen wollen, könnte es ungemütlich werden. Ich werde, wie gesagt jetzt Cash zusammen ziehen und abwarten, wann die Börsen aufgrund mangelnder Liquidität beginnen zu fallen. Es wird schon irgendwelche kompetenten Kommentatoren wie Fugmann oder Stanzle geben, die rechtzeitig darauf hinweisen, dass die Liquidität beginnt auszutrocknen. Ich habe festgestellt- um kurzfristige Bewegungen auszunutzen fehlt mir echt die Muße und auch die Zeit.
So. Nun ist alles Richtungsweisende raus aus der Überraschungstüte. Die Amis haben die Zinsen erhöht, die EZB stoppt zum Ende des Jahres ihre Anleihekäufe und lässt dafür die Zinsen weiter unten. In seinem Beitrag bei Facebook hat Markus Koch darauf hingewiesen, dass die Stromversorger und die High Yield Bonds mangelnde Liquidität signalisieren würden. Ein stärker werdenden Dollar und mangelnde Liquidität sind nach meinem Verständnis gleich fallende Börsen. Dementsprechend bin ich eben Short im Dow und im EUR/USD gegangen. Nicht „All in“ sondern verantwortungsvoll mit kleinen Positionen, habe aber einen weiten Stopp wegen des morgigen Verfalls gesetzt, wobei ich nicht davon ausgehe, dass es morgen zu hoher Volatilität nach oben gerichtet kommen wird. Theoretisch müsste man den Montag nächster Woche noch abwarten. Aber ehrlich- ich bin mehr Spieler als Trader. Sollten die amerikanischen Börsen heute noch ins Minus drehen, besteht eine gute Chance auf Absicherungsgeschäfte durch die Stillhalter. Mal sehen, ob es der Dollar schafft, durch seinen Widerstand um die 1,15 zu gehen. Letztens hat es nicht funktioniert, aber da war die Italien - Schmunsette noch aktuell. So wie es aussieht siegt (zum Glück) tatsächlich die normative Kraft des Faktischen, wenn man so die beschwichtigenden Worte aus Rom vernimmt. Ausgestanden ist die ganze Sache noch lange nicht. Wir werden ja sehen, was passiert, wenn die EZB aufhört die Länder, insbesondere den Rotweingürtel, mit Liquidität zu versorgen. Die Schulden müssen bedient werden- und das geht mittlerweile nur noch über Liquidität. Die Kryptowährungen hat es wie vermutet in den letzten Tagen schwer gebeutelt. Die meisten Coin bewegen sich um ihre Unterstützungen und wenn die brechen- ... . In früheren Phasen prallten sie immer nach oben ab, ob dies in Hinblick auf die wahrscheinlich mangelnde Liquidität jetzt möglich ist bezweifele ich. Und man sieht natürlich wieder, dass die Kryptowährungen nur ein Abklatsch des Papiergeldmarktes sind. Also nichts Neues oder Innovatives, jedenfalls was den Geldfluss angeht. Und nun ist es halbamtlich- Tether wurde dazu benutzt den Bitcoin-Preis zu manipulieren. Insofern ist der Ausverkauf der Kryptowährungen noch als moderat zu betrachten. Warten wir mal ab, was passiert wenn die amtliche Stellungnahme der amerikanischen Futures Trading Commission zu diesem Thema rauskommen sollte. Wie gesagt man muss abwarten können.
So die „Super-Woche“ an den Märkten ist vorbei. Und? Man könnte annehmen, viel Lärm um nichts. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Im Zusammenspiel mit den anstehenden geopolitischen Auseinandersetzungen bin ich tatsächlich gespannt, wie sich die Dinge so entwickeln. Gib mir die Kontrolle über eine Währung und es ist mir egal, wer die Gesetze macht. Nehmen wir zum Beispiel das Währungspaar EUR/USD. Die Bewegungen waren ja ordentlich. Die allgemeine Einschätzung war wohl so: Die FED erhöht Mittwoch die Zinsen, aber generell wird der EURO wieder stärker. Stellt sich schon aus fundamentaler Sicht die Frage- warum? Wegen der Schulden der Amerikaner? Solange die noch bedient werden können kein Problem. Irgendein Hedgefond - Manager meinte, die Amerikaner seinen auf dem Weg zur Hölle. Ausufernde Staatsverschuldung und steigende Zinsen vertragen sich nicht. Stellt sich lediglich die Frage, wann es akut wird. Nach dem Zinsentscheid ging es runter von 1,1790 auf 1,1725. Im asiatischen Handel und dann bis zur EZB Sitzung hoch bis 1,1840 – um dann nach der Aussage Draghis bis 1,1569 abzustürzen. Nun hat sich das Paar zum Wochenende wieder auf 1,1609 berappelt. Zwei Meinungen über die Entwicklung in der nächsten Woche stehen sich gegenüber: Durch den Handelskrieg USA/China kommt es zu einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in den USA, was weitere Zinserhöhungen obsolet machen könnte und damit den Dollar schwächt. Die andere Ansicht verweist auf die Zinsdifferenzen zwischen den amerikanischen und europäischen Staatsanleihen und kommt zu dem Schluss – der Euro wird schwächer. Und nun? Charttechnik als Ausdruck der fundamentalen Einschätzung des Marktes. Bei 1,1530 Short und bei 1,17xx Long. Warten bis der Markt seine Richtung gefunden hat, um dann dem Trend zu folgen. Effektiv und sicher – aber langweilig. Die Chinesen haben Amerika an den Eiern. Aber ich glaube (noch) nicht, dass sie zudrücken. Wahrscheinlich werden sie in Reaktion auf den Handelskrieg den Yuan weiter abwerten. Ich gehe also eher davon aus, dass die Amis ihre Dollars aufgrund des Handelskrieges heimholen werden und dadurch die Dollarknappheit und damit die Liquidität in der Welt weiter forcieren werden. Zumindest auf kurzfristige Sicht sollte der Dollar stärker werden- und wenn er die 1,15 knacken kann, geht’s abwärts. Dagegen könnte wie gesagt die Annahme sprechen, dass der Handelskrieg eskaliert, insbesondere die amerikanischen Börsen abtauchen und deshalb Dollars aus Amiland abfließen und in Europa angelegt werden. Mit einer schwachen Währung bekomme ich dann mehr Dollars für den Euro. Der Dollar- eine Währung alle anderen zu knechten. Trump bringt die Welt in voller Absicht in Unordnung. In dem trügerischem Bewusstsein, noch die verloren zu haben, wendet Trump die Taktik der verbrannten Erde an, um die weltweite Vormachtstellung gegenüber China sichern zu wollen. Auf Dauer wird das ins Auge gehen und die USA in ein drittes Weltland zurückwerfen- aber bis dahin vergeht noch einige Zeit und die Barbarenstämme außerhalb der Grenzen haben sich noch nicht vereint. Rom lässt grüssen. Der Dollar wird weiter aus der Welt abgezogen und aufgrund der Zinsdifferenz wahrscheinlich zumindest kurzfristig stärker werden. Wie der Markt sich entscheidet werden wir Montag sehen. Aber gerade an diesen Überlegungen sieht man, dass selbst in der Ökonomie nichts vorherbestimmt ist. Letztendlich entscheidet die Handlung der Menschen über Wohl und Wehe- und die fußt nicht immer auf Logik. Gerade in Deutschland bräuchten wir mehr Trump und weniger Seehofer. So wird das nichts mit der Rettung der Vormachtstellung der CSU in Bayern. Eigentlich müsste man meinen, der Seehofer hätte verstanden, dass er von den Wählern hinsichtlich seiner Scheinscharmützel mit Merkel durchschaut worden ist. Aber scheinbar nicht. Auf alle Fälle scheint der Familiennachzug ab August für anerkannte Flüchtlinge gesichert. Noch mehr „noch nicht so lange hier Lebende“, kommen um zu bleiben, werden unser Land als dringend benötigte Facharbeiter bereichern. Aber das wäre doch was- die CSU kündigt die Koalition auf- ein Träumchen. Na vielleicht nachdem die CSU die Wahl verloren hat und ihren eigenen D-Day feiern mit langen Gesichtern feiern kann. Hoffen kann man doch. Schauen wir mal, ob die amerikanischen Börsen jetzt, nachdem sie gewahr werden, dass es ans Eingemachte geht, abkacken. Sollte der Dow Montag Abend nachhaltig (24800- 24900) unter 25.000 Punkten notieren, wird die nächste Position Short eröffnet, diesmal in der Hoffnung eines dauerhaften Abverkaufs mit Faktorzertifikaten. Aus diesem Dinger bin ich aber auch ganz schnell wieder raus, sollte es wider erwarten in die andere Richtung, wenn auch nur kurz gehen. Ich gebe zu, die Dinger haben es in sich.
Die amerikanischen Börsen zieren sich noch den Abwärtstrend einzuleiten. Warten wir mal den Dienstag ab, den Ronald Gehrt (ing market) gerne als Turnaround Tuesday bezeichnet. Eventuell müssen heute noch Aktien wegen des großen Verfalls ausgeliefert werden. Oder aber die FANG – Aktien halten die Börsen als sicherer Hafen oben. Sicherer Hafen- hah, hah. Wahrscheinlich besteht dahin der Irrglauben, dass diese Aktien nie mehr fallen können, weil sie bisher jedem Abschwung getrotzt haben und ihre Höchststände weiter ausbauen. Die Hausse nährt die Hausse. Wer hätte im Januar gedacht, dass die Kryptowährungen crashen. Und was passierte? Der Sudden Death kam plötzlich und für einige Anleger tödlich. Was macht einen sicheren Hafen aus? Doch nur der eine Punkt, in stürmischen Zeiten das Vermögen ganz oder in Teilen zu erhalten. In diesem Sinne stellen die FANG-Aktien keinen sicheren Hafen, sondern lediglich ein Renditemöglichkeit für Homer Simpson in einem sich immer mehr eintrübenden Wirtschaftklima dar. Sollten die Europäer in dem sich wahrscheinlich verschärfenden Handelskrieg plötzlich die FANG- Unternehmen zur Kasse in Europa bitten, war es das mit dem „sicheren Hafen“. Die ganzen Sanktionen gegen die USA muten momentan vielleicht noch ein bisschen orientierungslos an. Aber das ist wahrscheinlich einerseits der Hoffnung geschuldet, dass es noch ein Einlenken seitens der USA gibt und andererseits ist man gerade erst dabei sich vom Hegemon zu emanzipieren. Auch das bedarf seiner Zeit. Als sicherer Hafen, gerade in Hinblick auf eine kommende Deflation und noch schlimmer Schuldendeflation würde ich Gold bevorzugen, wenn ich nicht in einem ultra-sozialistischem Land leben würde, in dem das Eigentum gesetzlich schon nicht geschützt ist. Moment. Bevor dem einem oder anderen durch den Kopf geht- der schon wieder mit seinem sozialistischen Verfolgungswahn. Jedes Mal, wenn es zu wirklichen Krisen kam- Finanzkrise 2008 oder Flüchtlingskrise 2015 wurden durch die Politik, wenn auch vielleicht nur aus der zweiten Reihe Maßnahmen vor allem gegen das Eigentum propagiert. Also, wenn das kein Sozialismus ist, das Eigentum des einzelnen für das Wohl der Allgemeinheit zu opfern, weil die sozialistische Politik im Vorfeld personell oder strukturell versagt hat. Und jetzt werden wir wahrscheinlich eine ausgemachte Schuldendeflation bekommen, so aufgeblasen wie sämtliche Vermögensanlagen durch die jahrelange Vermögensinflation sind. Wenn man noch bedenkt, dass wir faktisch keinen Binnenmarkt haben, ist davon auszugehen, dass es beim Wegbrechen der Exporte ganz schön dicke kommt. Auch wenn ich mich wiederhole- wenn es zu einer Rezession mit einhergehender Schuldendeflation kommt, dann trifft es Deutschland richtig hart- und dann möchte ich sehen, wie DER STAAT seine Defizite ausgleichen will. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Mein Dow Knock out ist heute mit hundertzehn Prozent Gewinn ausgestoppt worden, mein Short EUR/USD um die zwanzig. Dafür sind kleine Positionen auf VW und den Nasdaq mit je zwanzig Prozent im Minus gelandet. War schon „nett“ anzusehen, wie plötzlich gerade der Nasdaq gestern wieder nach 17 Uhr hochgezogen wurde. Was soll`s? Da ich bei der unruhigen Lage, in der es jederzeit zu einer Hiobsbotschaft kommen kann, eine Order im Markt haben will, bin ich eben wieder mit einem kleinen Betrag bei 24650 Punkten Short gegangen. Nachdem die Order draußen war, ging es augenblicklich senkrecht nach oben. Dementsprechend weit wurde der Stopp gewählt. War da bei 24650 Punkten irgendeine Linie, die unbedingt verteidigt werden musste? Bestimmt. Das abendliche Marktgeflüster von Fugmann war gestern geradezu erhellend. Punkt 1- das Handelsdefizit zwischen den USA und China ist überhaupt nicht so groß, wenn man auf die US-Tochterunternehmen in China abstellt und Punkt 2- China ist die Werkbank Amerikas. Ohne billig in China hergestellte Produkte würde in den USA die Inflation anspringen und wenn die Amerikaner ihre in China hergestellt Produkte nicht ausführen könnten, sind in Amerika die Regale leer. Und wenn die Äußerungen von Börsengrößen (u.a. Buffett) belegen, dass die Wallstreet scheinbar davon ausgeht, dass beide Parteien nur spielen wollen, dann grenzt das schon an gestörter Wahrnehmung, die weit über Naivität hinausgeht. Das die chinesischen Börsen gestern dunkelrot waren ist eher als Beleg für die Rationalität in China zu werten als Stärke in den USA. Wie gesagt- wenn man in der Welt immer der Stärkste war, kann einen die eigene Selbstüberschätzung umbringen. Denn bringen wir es mal auf den Punkt: Während Trump in einem fort herumpoltert, sind die Töne aus China bisher moderat und werden auch nicht laut werden. China muss zeitnah zumindest einen Warnschuss abgeben um nicht das Gesicht zu verlieren. Dementsprechend ist meiner Ansicht nach jederzeit mit einem Coup zu rechnen. Greife an, wenn der Gegner unvorbereitet ist, mache einen Schachzug, wenn er es am wenigsten erwartet. Und wenn man sich zumindest so die Wallstreet ansieht, lädt die in ihrer Ignoranz geradezu ein, geschlachtet zu werden. Sollen die Amis mal in den vermeintlich sicheren Hafen ihrer FANG- Aktien strömen. Alle rein in die Mausefalle. Ich denke der „Angriff“ der Chinesen wird akribisch vorbereitet um die Amerikaner nachhaltig in ihrem Selbstbewusstsein zu treffen, indem China ihnen klarmacht, wer hier wenn in der Hand hat. Deshalb finde ich es in meiner Position geradezu fahrlässig keine Position (Short selbstverständlich) im Markt zu haben. Durch den gestrigen Gewinn kann ich wieder eine Weile spielen. Große Positionen werde ich erst eröffnen, wenn den Brokern drüben der Angstschweiß von der Stirn läuft, dann macht es auch nichts, die ersten Prozente verloren zu haben.
Ist das schon die Trendwende am Aktien- und Anleihemarkt? Hinblick auf den Anleihemarkt hat Markus Koch auf seinem Facebook-Account einen sehr eindringlichen Beitrag gebracht. Er arbeitet noch einmal heraus, dass der Anleihemarkt extrem verzerrt ist- und sich dieses Ungleichgewicht schlagartig beginnen kann auszugleichen, was mit steigenden Renditen einhergehen wird. Wenn ich ihn richtig interpretiere, spielt er auf die Möglichkeit eines Crash am Anleihemarkt an, welcher einen Crash am Aktienmarkt in den Schatten stellen würde. Beim Aktienmarkt geht es ja nicht wirklich um etwas. Ob die Aktie eines gesunden Unternehmens nun 100 EUR oder 10 EUR wert ist, spielt lediglich für Homer Simpson eine Rolle, der die Aktie für 100 EUR kauft und ein langes Gesicht macht, wenn die Aktie im Zuge einer Baisse plötzlich nur noch 10 EUR kostet. Der (innere) Wert oder die Substanz des Unternehmens wird durch den allgemeinen Kurseinbruch nicht betroffen. Das sieht bei den Anleihemärkten schon ganz anders aus. Anleihen sind nichts anderes als Schuldscheine. Wenn der Schuldner unter Druck gerät, weil dessen Solvenz vom Gläubiger in Frage gestellt wird und er daher immer höhere Zinsen zahlen muss, um das Ausfallrisiko auszugleichen dann steigt dasselbige und muss wieder mit höheren Zinsen ausgeglichen werden. Und bei einem Zahlungsausfall ist der Gläubiger seine Kohle los. Heute ist Freitag. Stellt sich dementsprechend die Frage, ob die Börsen heute im Laufe des Handels nach oben gedrückt werden oder nach anfänglichen Gewinnen gerade deshalb abdrehen, weil Wochenende ist und niemand voraussehen kann, was möglicherweise am Wochenende passiert. Des Weiteren geht der Monat zu Ende, so dass es durchaus sein kann, dass die Fonds Window Dressing betreiben werden. Das könnte dafür sprechen, dass gut laufende Positionen im Nasdaq noch mal ausgebaut werden, während schlechter laufende Aktie aus dem Dow rausfliegen. Wenn ich so lese, dass sich die SPD als Regierungspartei auf Neuwahlen vorbereitet, muss die Kacke ganz schön am Dampfen zwischen CDU und CSU sein. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass die CSU Auslöser einer Regierungskrise sein könnte. Sollte es tatsächlich so kommen, woran ich noch nicht so glauben mag, wäre das jahrzehntelange Bündnis zwischen CDU und CSU hinfällig. Was eine Regierungsbildung im Anschluss noch schwieriger gestalten würde. Interessant wird dann zu sehen, ob die SPD vom sehr wahrscheinlichen Wählerschwund der CDU profitieren könnte. Der Dax würde vermutlich bei Neuwahlen in die Knie gehen. Momentan interessiert es ihn jedoch nicht wirklich. Man ist wahrscheinlich krampfhaft bemüht, den Dax über 12500 zu halten. Tendenziell gehe ich davon aus, dass die Börsen nach Eröffnung der Amimärkte ins Minus drehen werden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Trader Positionen über das Wochenende halten wollen und die buybacks sind jetzt aufgrund der Blackout Period auch ausgesetzt und fallen als Unterstützung weg. Es knirscht und knackt an allen Enden. Wenn die Chinesen gegen die Börsen in Amiland vorgehen wollten, würde sich der Freitag anbieten. Aus heiterem Himmel fünf Prozent Minus an den Märkten kurz vor Handelsschluss und Homer Simpson steht am Wochenende der Schweiß auf der Stirn. Lassen wir uns überraschen.
Stammtisch ...

Man kennt das. Am Stammtisch wird propagiert, was alles so schief läuft, was man ändern muss und vor allem wer an dem angeprangerten Zustand schuld ist. Worüber sich jedoch am wenigsten Gedanken gemacht werden sind die sich aus der Veränderung ergebenen Konsequenzen. Die Meldung, dass Zerwürfnis zwischen Merkel und Seehofer respektive der CDU und der CSU sei so groß, dass Neuwahlen sehr wahrscheinlich werden, hat im ersten Moment ein Juhu ausgelöst. Sorgen die Altparteien selbst für ihre Demontage. Aber wir müssen uns der normativen Kraft des Faktischen (ich find die Wortkombination so geil) stellen. Die Wirtschaftsdaten trüben sich immer mehr ein. Insbesondere rückt langsam aber stetig die Erkenntnis in den Vordergrund, dass das Geschäftsmodel Deutschlands auf Sand gebaut ist. Der Dienstleistungssektor kann zulegen, die Industrie, welche auf den Export ausgelegt ist, hat –schon- signifikante Rückgänge zu verzeichnen. Das Problem: Wenn die Einnahmen Deutschlands aus dem Export demnächst weg brechen, wird der Dienstleistungssektor also der Binnenmarkt auch eingehen wie eine Primel. Ist doch ganz logisch- der Binnenmarkt mag am Wachsen sein, aber dieses Wachstum hängt in der jetzigen Phasen der Umstellung immer noch von den, aus dem Export, generierten Einnahmen ab. Der Binnenmarkt in Deutschland hat meines Erachtens nach, noch nicht die Kraft aus sich selbst zu wachsen. Das ganze Lohndumping der letzten Jahre, gefördert durch die Altparteien- ist doch so, um den Export immer weiter anzuheizen- ist für` n Arsch. Wir haben zurückgesteckt für Nichts und wieder Nichts. Humpi Trumpi mag mit seinem Handelskrieg den Weg zum Ergebnis nur verkürzen, Schuld an unserem strukturellen Problem hat er nicht. Diese einseitige Wirtschaftsausrichtung, die uns das Genick brechen wird, haben diejenigen verzapft, die uns so in den letzten paar Jährchen regiert haben. Wer war das noch gleich? Wenn behauptet wird die CDU/SPD zerstören Deutschland von innen heraus, dann muss man nicht auf die Flüchtlinge abstellen, sondern auf die falsche Wirtschaftsausrichtung und die extrem langsame Anpassung an neue wirtschaftliche Gegebenheiten (durch die Politik). Die derzeitige Lage sehe ich so: Die weltweite Hochkonjunkturphase nähert sich dem Ende (so Mitte 2019 gehen die Lichter aus), verkürzt werden kann das Ganze durch die Machtkämpfe zwischen China und den USA (wobei die USA klar angefangen haben). Was danach kommt wird wohl eine ausgeprägte Schuldendeflation sein, wenn die aufgeblähten Vermögens- Assets platzen. Dann sind wir alle NINJA. Deutschland wird es besonders auf Grundlage seines Geschäftsmodels und den fehlenden Rücklagen der Bevölkerung durch das jahrzehntelange Lohndumping (danke Altparteien- musste sein) mit am härtesten treffen. Die Ersten werden die Letzten sein. Trifft nicht nur auf Amerika, sondern auch auf Deutschland hier in Europa zu. Prognostiziertes Zeitfenster ein bis anderthalb Jahre. Wenn die Anleihemärkte in Turbulenzen kommen sollte, vielleicht sechs Monate. Eigentlich müsste man –jetzt--- anfangen sich vorzubereiten. Seine Mitgliedschaft in der neuen Seidenstraße vorantreiben und unsere Technologie als Mitgliedsbeitrag oder Einstiegsgeld in die Wagschale werfen, bevor der Konkursverwalter sie sowieso nachher an die Chinesen verscherbelt. Die Beziehungen zu Russland wieder aufnehmen und vertiefen- um die Rohstoffimporte zu sichern. Und dann natürlich anfangen, das Geschäftsmodel umzustellen. Alles Herkules Aufgaben. Aber was macht Trude? Ist gerade in Jordanien und der Besuch hat- selbstverständlich- was mit Flüchtlingen zu tun. Die CSU hat bundesweit bei der letzten Bundestagswahl 6,2 Prozent an Wählerstimmen realisiert. Also- nichts. Den Saubazis ist die Jacke näher als die Hose. Denen ist vordergründig wichtig, in ihrem kleinen Königreich unten im Süden zu regieren. Vielleicht versuchen sie demnächst auch tatsächlich auszutreten. Dumm nur- außer Bergen und der Autoindustrie haben die da nicht viel. Und was mit der deutschen Autoindustrie passiert ... . Der Streit zwischen CDU und CSU ist allein dem Umstand geschuldet, dass die CSU die Wahl in Bayern nicht verlieren will (was sie haushoch werden). Was wird beim Bruch der Koalition passieren? Gut, die Grünen zeigen der CDU schon mal ihr Hinterteil. Nur ich glaube nicht, dass es Schwarz/Grün geben wird. Auch wenn ich bei – der - Kanzlerin glaube, sie würde diese Konstellation zum eigenen Machterhalt durchaus in Erwägung ziehen. Jedenfalls wird zum jetzigen Zeitpunkt von Neuwahlen ausgegangen- die Wahlergebnisse der einzelnen Parteien sind ungewiss, okay die CSU wird an der fünf Prozent Hürde scheitern- und einen Koalitionspartner in Bayern brauchen- aber die Regierungsbildung wird schwierig. Ein möglicher Trigger um die Anleihemärkte zum kollabieren zu bringen. Noch besser- wenn unsere europäischen Verbündeten- allen voran Frankreich- unsere Schwäche versuchen auszunutzen, um die eigenen (also keine europäischen) Ziele zu verwirklichen. Gut, nun halte ich nichts von unseren Altparteien und möchte, dass sie so nach und nach abgewählt werden bzw. sich aufgrund der anstehenden dramatischen Veränderungen der weltweiten Verhältnisse aus sich selbst heraus erneuern ( was bei der SPD kläglich gescheitert ist). Und auch wenn ich nicht glaube, dass die derzeitige Regierung mit dem derzeitigen Personal gerade unter Merkel über die nötige Weitsicht verfügt, ist eine schlechte funktionierende Regierung immer noch eine funktionierende Regierung. Die Konsequenzen von Neuwahlen im derzeitigen geopolitischen Umfeld schätze ich als verheerend ein.

Und nun kommst du bunte Kuh- was sagst du dazu?
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