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Bundeswertpapiere (Seite 139)



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FED- Paule scheint die Party an den Märkten mit seiner letzten Rede verdorben zu haben. Seit dem sind die amerikanischen Aktien am fallen, direkt vor schönen runden Marken ging es abwärts. Man könnte also sagen, der Markt hat sich der normativen Kraft des Faktischen gebeugt. Ach Quatsch. Die Wallstreet will den Spielverderber Trump loswerden und lässt jetzt erst einmal ordentlich Luft aus der Blase ab. Trump soll vor den Zwischenwahlen sein Getwitter im Hals stecken bleiben. Homer Simpson soll in Panik geraten, die Pensionsfonds und andere große Fonds, die mit der Altersvorsorge beschäftigt sind, sollen panikartig und hysterisch : „Verkaufen, verkaaaufen“ brüllen. Die Frage wird halt nur sein, wie weit man das Spiel treiben kann ohne das wirklich Panik aufkommt und diese unkontrollierbar wird. Der Dow Jones nähert sich jedenfalls einer Zone zwischen 25.800 und 26.000 aus welcher der letzte Aufwärtsimpuls losgegangen ist. Dementsprechend werden vermutlich die Stopps etwas darunter angesiedelt sein. Darunter begannen die Käufe bei zwischen 25.000 und 25.300 Punkten. Die Profis können durchaus berechnen, bis zu welchen Marken sie den oder die Indizes abbrechen wollen. Es darf natürlich keine Panik ausbrechen. Und da sind wir noch weit entfernt von. Solange die amerikanischen Konzerne sich selbst vernichten und ihre eigenen Aktien zurückkaufen, kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass der Aktienmarkt in einen Bärenmarkt übergeht. Allerdings hoffen kann man ja, man darf halt nur nicht enttäuscht sein, wenn es noch nicht soweit ist. Ich war schon ganz oft deshalb enttäuscht. Was hilft gegen Enttäuschung? Die Erwartungen nicht zu weit in den Himmel wachsen zu lassen. Nach zwanzig Jahren sag ich einer Zaubermaus immer noch, sie soll nicht zu hohe Erwartung an mich stellen, ich bin schließlich ein Mann. Und es klappt immer noch. In diesem volatilen Umfeld habe ich folglich die Positionsgrößen auf 100 bis 150 Euro angepasst und die Hebel begrenzt. Auf Stopp-Limits verzichte ich. Wie gesagt- ich traue dem Abverkauf an den amerikanischen Börsen nicht. Beim Dax sieht das schon anders aus. Da sehe keinen Grund mehr, dass Daxilein noch mal nachhaltig steigt. Hierzulande fehlt eine wesentliche Größe- die verrückten Amerikaner. Ausländische Investoren werden nach und nach ihr Engagement in den Dax und die europäischen Börsen wegen Italien nach und nach beenden. Wer soll da nachkommen und die europäischen Märkte nach oben bringen. Der Yen wertet zum Dollar auch auf, insoweit deutet es daraufhin, dass die Japaner ihr Geld langsam nach Hause holen. Apropos Korrelationen. Der Yuan hat zwar eine Pause gemacht wertet aber insgesamt weiter ab. Insofern wird darauf zu achten sein, ob im Zuge der Yuan Abwertung der Goldpreis weiter nachgibt oder langsam zu seiner wahren Aufgabe, dem des sicheren Hafens zurückkehrt. Insgesamt bin ich auf die Berichtsaison gespannt.
Kein Wunder das die Menschheit zum Untergang verurteilt ist. Scheinbar sind wir dazu verdammt, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen. Nicht weil es uns an Intelligenz mangelt, sondern die uns innewohnenden Verhaltensmuster lassen sich nicht von heute auf morgen löschen. Sobald wir (also ich jedenfalls) unkonzentriert oder abgelenkt oder einfach nur blindlings gierig werden, verfallen wir genau in die negativen Verhaltensmuster, die verbannt werden sollten. Eigentlich wollte ich Freitag flat bleiben. Freitagmorgen habe ich alle Gewinne aus der Börsenkorrektur mitgenommen. Alle stimmt nicht. Ein Hebelzertifikat konnte ich in der Vorbörse nicht an den Emi zurückgeben, weil der keine Kurse stellte. Erst mit Eröffnung der regulären Börse um neun und fünfundzwanzig Prozent weniger Wert, hat er seine Papiere zurückgenommen. Freitag an den amerikanischen Börsen ist eh so ein Kacktag. Also lieber schön wegbleiben. Denkste. Erst mal dachte ich, du wirst mal Long im Dow gehen. Mit einer kleinen Summe. Es ist Freitag, nächste Woche ist Verfall. Kleine Posi, auch abgesichert. Kaum war es geschehen, wurde es volatil und die amerikanischen Börsen kamen ins rutschen. Das muss der Punkt gewesen sein, an dem ich scheinbar alle Vorsicht über Bord geschmissen habe. Noch einen Short auf den Dow normal Positionsgröße, kleiner Hebel. Inzwischen rutschte es weiter, Short auf den Dax und den Nasdaq, normal Positionsgröße – und- großer Hebel- und- kein Stopp. Was dann passierte kann jeder an den Anzeigetafeln sehen. Der Nasdaq z.B. ging mit 2,8 Prozent plus aus dem Handel. Ich würde lieber schreiben, wie toll und was für ein Überflieger ich an der Börse bin, nur das bringt mir ja nichts. Es sei den, ich mache einen auf Finanzkeiler und würde als Hochstapler das sauer verdiente Geld anderer Leute verbrennen und dafür eine saftige Gebühr nehmen. Und das ist nicht einmal strafbar. Mmh ... . Ach nee. Ich bleibe lieber ich selbst. Gut angeschissen. Also bleibt nur zu hoffen, dass der Markt wieder dreht. Dafür spricht, dass die Börsen auf den Freitag wieder in den Abwärtsschub wechselten und erst vor wichtigen Marken gedreht wurden. Dagegen spricht, dass Ende der nächsten Woche der Verfall naht. Keine Ahnung, wie viel die Stillhalter nach dem Sturz der Börsen austüten müssten, wenn es ihnen nicht gelingt, diese wieder hochzutreiben. Der Fear und Greed Index steht auf Extreme Angst. Nach der umgekehrten Psychologie müsste dies daraufhin deuten, dass die Märkte wieder steigen, da genug Käufer an der Seitenlinie stehen. Aber warte mal. Es sind doch schon alle oder zumindest der überwiegende Teil der Homer Simpsons in den USA in Aktien investiert. Aus dieser Betrachtung heraus, könnten Kleinanleger durchaus am Wochenende zur Überzeugung gelangen, ihr Geld weiter von der Börse abzuziehen. Die jetzigen Kursbewegungen erinnern mich an den letzten Verfall. Der Dow schmierte auch ab, dreht vor der 25.000 und wurde auf ein Niveau von 25.300 Punkten gehoben. Von dort stieg er dann ungebremst vor dem damaligen Verfall bis 26.000 Punkte an. Offizielle Begründung war damals, dass die Amerikaner und die Chinesen miteinander reden wollten. Nein, der damalige Verfall hatte nicht damit zu tun. Das hilft mir alles nicht weiter. Die Chartisten haben es gut. Ein paar Marken und aus die Maus. Hilft mir im kurzfristigen Zeitfenster mit den Derivaten an der Backe nicht wirklich weiter. Ich würde mutmaßen, der Yen wird weiter an Stärke gewinnen, damit die japanischen Börsen schwächer. Die Amifuture dementsprechend ebenfalls schwächer und kehren zwischenzeitlich in der Vorbörse auf das Ausgangsniveau von Freitag zurück- um dann selbstverständlich weiter hochgezogen zu werden. Wir brauchen ja bloß auf offizielle Fake News am Sonntag warten, die den Anstieg unterstützen sollen. Also Montag Stopps setzen, auf das Schlimmste vorbereitet sein und auf das Beste hoffen. Vielleicht wird der 19. Oktober dieses Jahr zum „Schwarzen Freitag“.
Da schienen sich die ganzen Bahnhofsklatscher im Kampf gegen Rechts in Berlin versammelt zu haben. Während die Polizei von einigen zehntausend Teilnehmern sprach, sollen es laut Veranstalter 240.000 Teilnehmer gewesen sein. In den Staatsmedien kamen einige Teilnehmer der Demonstration zu Wort, die sich gegen Ausgrenzung aussprachen. Wer allerdings nicht ausgegrenzt soll, das kam für mich nicht so richtig rüber. Wussten die ausgewählten Interviewten wahrscheinlich auch nicht.
Aber da das Motto im Kern wie immer gegen „Rechts“ lautete, kann schon mal festgestellt werden, dass all diejenigen ausgegrenzt werden sollen, die keine linksliberale Meinung vertreten. Natürlich nahmen die paar Schreihälse für sich in Anspruch die Mehrheit zu repräsentieren. Ein Herbert Grönemeyer wird von tagesschau.de mit den Worten zitiert, es gibt nicht „das Deutschland, sondern Millionen Deutschlands“ und „niemand ist Deutscher als andere“. Lebt Grönemeyer eigentlich noch in London und ist für den Kampf gegen Rechts mal kurz rüber gekommen? Wir wissen ja, der Traum aller Linksliberalen ist aus Deutschland einen Schmelztiegel für Menschen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika zu machen. Also was Vollkommenes und Einzigartiges zusammenzurühren. Was mich gestern geärgert hat- ich hab mich maßlos aufgeregt, als ich das hirnlose Geplapper der Bahnhofsklatscher im Fernsehen gesehen habe. Auch so ein Verhaltensmuster, dass sich scheinbar nicht so einfach beheben lässt. Knapp fünfzig Jahre Linksliberalismus (wenn man so wie ich grob von 1968 zählt) lassen sich nun einmal nicht in ein paar Jahren abwickeln. Heute warten wir erst einmal die Landtagswahlen in Bayern ab und dann sehen wir weiter. Der Deutsche ( also für mich gibt es keine Millionen unterschiedliche Deutschlands, ich habe da ein sehr konkretes Bild von einem Deutschland vor Augen) gibt seinem Unmut von der Couch aus, an der Wahlurne Ausdruck. Es geht nicht einmal darum, dass die AfD im politischen Aufwind ist, sondern dass das alte politische Gefüge der Parteienlandschaft erschüttert wird. So ein Beben werden wir heute vielleicht in Bayern erleben.
Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumzureden, die Volatilität kann einem schon die Schuhe ausziehen. Aber man sieht es auch an den Aktien. Da geht es nicht ein oder zwei Prozent hoch oder runter, sondern gleich sechs, sieben oder wie bei Netflix zweistellig nach oben. Bis zum Verfall am Freitag werden die Märkte weiter ansteigen, vermutlich weiter unter hoch bleibender Volatilität. Es sei den, die Stillhalter schaffen es nicht auf sicheres Terrain mit ihren verkauften Put-Optionen zu kommen. Sie haben noch zwei Tagen und dann kommen -vielleicht- die Absicherungsgeschäfte, die den Markt in einer weiteren Welle nach unten bringen. Für einen Feierabend- Trader wie mich ist die Vola momentan ein bisschen zu fett. Sollte der Dow heute nochmals über 25800 schließen, fliegt meine Position raus. Persönlich bin ich davon ausgegangen, dass heute die 26.000 Punkte Markte angelaufen wird. Anderseits besteht durchaus die Gefahr, dass die Stillhalter es nicht schaffen einen dauerhaften Impuls wie letzten Monat loszutreten. Mein Put-Optionsschein (ja, ich weiß, ich wollte keinen mehr kaufen, weil das alles Bescheisser sind) liegt mit vierzig Prozent in den Miesen. Ich frag mich schon, wo auf einmal die Nutzer alle herkommen und im Ausblick herkommen sollen. Fragen wird man wohl noch dürfen. Der Cash Flow nimmt ab und die Gewinnerwartung wurde auch gesenkt. Alles nur noch Zocker- Aktien, sowie der ganze Markt nur noch zum Zocken verkommen ist. Kurz vor dem „Ende“ ( also dem Ende des Bullenmarktes) ist es so. Oh, die 25800 wurden gerissen. Sind die 26.000 Punkte heute doch noch drin? Gier frisst gerade mein Hirn.
Ich bin momentan echt am überlegen, ob ich schon heute Abend Short gehe. Die Märkte kommen nicht wie erwartet aus den Puschen. Ich hätte echt gedacht, die Börsen laufen im Zuge des Verfalls nach oben, insbesondere weil der Abverkauf letzte Woche so drastisch war. Stattdessen ein Seitwärtsgeschiebe. Jetzt schon Short zu gehen ist gefährlich. Was spricht dagegen? Erstmal tanzen die Hexen, auch wenn dies jetzt schon passiert. Und morgen ist- Freitag. Freitags lässt man die Börsen nicht fallen- zumindest nicht in Amiland. Gut, es kann zu volatilen Ausschlägen kommen- daher den Hebel niedrig halten. Mehr „Stichhaltige Argumente“ fallen mir nicht ein. Auf der anderen Seite- Morgen-Freitag- und der 19.10., schlechtes Omen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, die Stillhalter müssen sich absichern. Der Markt ist an sich nervöse, gerade die Amerikaner. Wir wissen alle, dass bei den Amis ein bisschen mehr am Aktienmarkt hängt. Wenn ich gerade so die Charts verfolge sind es abrupte Bewegungen. Ich bin eben mal Short rein in den Dow. 100 EUR Knock out bei 26044 Punkten, kein Stopp. Was soll es. Sollte es morgen unter die 25.000 Punkte gehen, werde ich die Position aufstocken. Neben dem Verfall ist momentan die Einstellung der FED ausschlaggebend, welche die Märkte gestern weiter auf steigende Zinsen vorbereitet hat und andererseits versuchte, der inversen Zinskurve ihre Bedeutung abzusprechen. Wenn ich das so sehe, denke ich, es geht noch massiv runter. Ich wird mal noch ein bisschen was investieren. Bin eh zu müde, um noch einen vernünftigen Satz zu schreiben.
Was `ne hier los ? Nücht. Gestern so ein schönes nervöses Abwärtsgezocke und dann doch wieder hoch, okay die Börsen zeigen wieder nach unten. Aber- es ist Freitag. Dementsprechend muss damit gerechnet werden, dass es im Dow noch mal locker 150 Punkte hochgeht. Die zweihundert Tagelinie kommt mit jedem Absacker näher. Der Verfall scheint ohne großes TamTam abgefrühstückt worden zu sein. Jetzt werden wir sehen, wie der Montag startet und wer über das Wochenende mit Fake News versucht seine Börsen über Wasser zu halten. Dass die Luft momentan raus ist, erkennt man heute wieder sehr schön an einer Protektor & Gamble. Zwischenzeitlich acht Prozent im Plus. Ich werde sehen, ob ich die Aktie heute noch Shorte. Diesen Gewinn wird sie meines Erachtens nach nicht auf Dauer halten können, einfach weil die Zocker irrational und kurzfristig ausgelegt sind. Mein Put Optionsschein auf Netflex, der im Tief bei 0,19 Cent notierte liegt mittlerweile bei 0,29 Cent. Was mir wiederum zeigt, erst nach den Zahlen der jeweiligen Unternehmen einzusteigen. Das war im letzten Quartal schon so- aber halte ich Depp mich dran. Nee- ich will ja immer gleich dabei sein, obwohl der Markt in der Mehrzahl aller Fälle, die ich beobachtet habe erst einmal genau die gegenteilige Richtung eingeschlagen hat und ich aufgrund der Ausschläge aus meinen Positionen rausgeflogen bin. Mal sehen, wann ich meine eigenen Erkenntnisse umsetze kann. Außer Fake News können allein die Aktienrückkäufe der Firmen den Markt momentan stützen. Zu dieser Thematik hat Markus Koch ein paar gute aktuelle Beiträge gebracht, genauso zum Thema, dass durch die Volatilität die Liquidität abnimmt, weil die Algos bei Zunahme der Volatilität an der Seitenlinie stehen. Das Resultat ist dann fehlende Markttief bzw. ein gestörtes Orderbuch, wenn Verkaufsorders auf fehlende Nachfrage trifft und die Orders entsprechend nach unten gereicht werden. Aber noch mal zurück zu den Buy Backs. Eigentlich eine fiese Kiste, was da abläuft. Die Firmen kaufen die eigenen Aktien zurück und ihre gehobenen Mitarbeiter verkaufen ihre Aktien. Weil- die Aktienstände sind zu hoch. Also ich wird mir mal eine Short auf P & G anschauen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.007.132 von spielkind0815 am 19.10.18 19:43:16CY6HWZ 2800 zu 0,068 (inklusive Gebühren)
Nach dem gestrigen Genuss eines Artikel, der beschreibt, dass Deutschland durch den unkontrollierten Zuzug von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten in zwei Generationen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein muslimischer Gottesstaat sein wird, schwoll mir der Kamm. Ich habe mich aufgeregt, habe die Phase von 90 Sekunden der Wut über mich ergehen lassen und ein erneutes Ansteigen verhindert. Dies kann man tun, indem die Stimme im Kopf, die laut schreit: „ Diese Schweine, die mach ich alle fertig ...“ (bei Frauen wahrscheinlich: „Dieser Versager, hat er wieder vergessen ...“), einfach ausschaltet und ignoriert. Das ist schwer und den meisten von uns gelingt es nicht, weshalb sich diese Wutspitzen immer und immer wieder in einer Endlosschleife aufbauen, bis Körper und Geist so erschöpft sind, dass sich die Gefühlswallung fürs erste selbst erschöpfen. Ich versuche das immer mit mir durch sachliche Argumente auszudiskutieren. Eine Generation entspricht einem zeitlichen Abschnitt von etwa 30 Jahren. Damit werden die altersbedingten Schwankungen erfasst. Gut, in 60 Jahren haben wird das Jahr 2080. Wenn man sich mit Türken unterhält, hört man manchmal, dass es 2050 den ersten türkischstämmigen Bundeskanzler gibt. Eine Ahnung wie die ( im Laufe der Jahre waren es vier bis fünf Türken, die mir diese Zahl präsentierten) auf dieses Datum kommen erschließt sich mir nicht. Aber ist eine schöne runde Zahl. Wenn man davon ausgeht, dass die heutigen unkontrolliert eingewanderten Menschen aus dem Nahen Osten so zwischen fünf und acht Kinder haben, kann durchaus davon ausgegangen werden, dass das Verhältnis der gesamteuropäischen Ureinwohnern zu Migranten in sechzig Jahren zugunsten der Migranten kippt. Aber was soll es. Ein Kabarettist hat es sinngemäß so ausgedrückt: „ Wenn die Moslems in hundertfünfzig Jahren Deutschland übernehmen- Bin ich längst tot.“ Keine Ahnung, ob der Mann linksliberal ist oder es sich um Ironie handelt, Recht hat er. Ich hingegen sehe die zeitliche Perspektive unter dem Aspekt der Blutlinien. Warum hegen junge Paare, so wie vor fünfzig, hundert oder zweihundert Jahren, den Kinderwunsch und vermehren sich? Weil es neben dem genetischen Code der Arterhaltung Chic ist Kinder zu haben- mein Haus, mein Auto, mein Kind? Das auch, aber auch um etwas für die Zukunft zu hinterlassen, ein bisschen Unsterblichkeit zu erlangen. Du, der du das hier gerade liest, kannst das nur lesen, weil dich hunderte Generationen seit – Anbeginn der Zeit - vor dir gezeugt haben. Und bloß, weil ein paar Linksliberale, die seit ein paar Jahren an der Macht sind und Deutschland (also ein Land und keine Millionen Länder) zerstören wollen, soll das passe sein? Naja passe ist es nicht, es ist dann nur anders. Deine Enkelin wird einen deutschen Mann mit tiefen Wurzeln aus dem Nahen Osten heiraten, vermutlich tief verschleiert sein und fünf bis acht Kinder gebären und dem Muezzin zum Freitagsgebet folgen. Also irgendwie fühle ich mich gerade intolerant und ewig gestrig. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich diese Entwicklung für den Untergang des Okzident halte und der großartigen Idee der Linksliberalen, aus Deutschland den Schmelztiegel für etwas Besseres zu machen, nicht offen gegenüberstehen kann. Aber ich denke, dass macht so nichts. Ich bin jetzt fünfundvierzig, dass heißt, ich werde neben der laufenden Generation noch eine weitere Generation aufwachsen sehen. Die jetzt aufwachsende Generation wurde bereits in weiten Teilen verstrahlt und die nächste Generation schließt dann vermutlich den Transformationsprozess hin zu etwas Neuerem und Besserem ab. Was ich hier mühsam heruntergetippt habe, geht mir natürlich im Bruchteil eines Augenblickes durch den Kopf- und dann ist die Wut verflogen. Schönen Sonntag noch, gerade nach Bayern mit 18 Prozent GrünInnen- Wählern. Sachen gib´s ...
Ich hasse es, wenn Technik nicht funktioniert. Um meine morgendlichen Börsennachrichten zu lesen, musste ich zwischen den Internet ... Dings? Also den Programmen hin und her zwitschen, , mit denen man ins Internet kommt. Explorer? Wie auch immer. Momentan läuft an den amerikanischen Börsen der Kampf um die 200 Tage-Linien. Die Bären haben es geschafft die Indizes darunter zu drücken, die Bullen versuchen mit aller Macht wieder darüber zu kommen. Dienstag machte es kurz den Anschein, dass es klappt, bis dann erneut der Abschwung kam. Wenn ich jetzt auf die Anzeigetafel schaue sehe ich, dass es auch diesmal nicht geklappt hat. Gestern habe ich noch eine Position Short auf Twitter eröffnet. Die Position auf Procter & Gamble behalte ich weiter, auch wenn der Abwärtsdruck scheinbar nicht so stark ist, wie ich es vermutet hätte. Die Flucht in defensive Werte kommmt. Bei den Tech-Werten ist es wie das Platzen der Internetblase. Der wirkliche Crash- und ich meine Crash- bei den Techwerten kommt noch, wenn sich vollens die Gewissheit durchgesetzt haben wird, dass die eben nicht der sichere Hafen sind für den sie die Amerikaner gehalten haben. Und was passiert, wenn hohe Erwartungen enttäuscht werden? Momentan übertreffen die Unternehmen die Erwartungen der Analysten reihenweise. Noch. Aber das sich der Bullenmarkt dem Ende zuneigt, pfeifen die Spatzen jetzt schon von den Dächern. Und so wie damals die Bären (also ich) den Anfang des Bullenmarktes verpassten, kann dies diesmal andersherum den Bullen passieren. So lange es sich nur um Kleinanleger handelt- was soll es. Gefährlich wird es als Bulle für diejenigen, die entweder ihr Vermögen in Aktien zur Vorsorge angelegt haben oder bei denen der Margen Call droht. Heute kann es durchaus sein, dass wir nochmals versuchen werden die 200 Tagelinien anzulaufen. Wenn das scheitert war es der dritte Versuch, so dass es gut möglich ist, dass es ab Montag richtig heruntergeht. Persönlich gehe ich davon aus, dass- wenn sich der Abwärtstrend fortsetzt, die Volatilität weiter anspringt, wir im Vix-Werte über dreißig sehen werden. Auf der einen Seite die Vernichtungswaffen ETF, auf der anderen Seite die immer noch laufenden Buy Back – Programme der Unternehmen, die ihre Zukunft wegwerfen. Dementsprechend habe ich auf die mir verhassten Optionsscheine umgestellt. Die LZ bei Procter & Gamble ist vielleicht ein bisschen zu kurz gewählt, aber wir werden sehen. Mein Knockout auf den USD/CNH halte ich und da nähern wir uns der gefährlichen Markte von 6,97 in schnellen Schritten. Da ich nach wie vor ein Goldbug bleibe werde ich den Goldpreis in Korrelation zu USD, Yen und CNH engmaschig im Auge behalten. Für mich ist durchaus Goldstärke zu erkennen. Die nächste Position wird dementsprechend Gold Long werden. Jetzt habe ich es endlich geschafft die Zahlen von Amazon und Google abzurufen. Das sieht doch gut aus- da werdeneinige ETF die Reißleine ziehen. Als Bär freue ich mich derzeit über Computer gestützte Handelssysteme. Der Stuhltanz an der Börse nimmt Fahrt auf. Auch Quatsch- wer jetzt im Markt bleibt kann ab jetzt wenig gewinnen und viel verlieren.
Das geht mir mal auf den Sack. Eigentlich wollte ich endlich meinen Anime in Ruhe weitergucken und jetzt ist die Seite abgestürzt. Schlafen kann ich auch nicht- hab den ganzen Nachmittag abgeratzt. Auch auf den Sack geht mir, dass ich in der letzten Woche keine großen Gewinne gemacht habe, wo die Börsen so schön abgeschmiert sind. So langsam macht sich die sinnlose und überzogene Panik bei mir breit, nicht dabei zu sein, weil ich eben aufgrund dieser volatilen Phase vorsichtiger agiere. Insofern muss ich mir eben immer wieder vor Augen führen- der Weg der Börsen nach unten ist noch weit- ganz weit. Die Frage ist, wann bricht Panik an den amerikanischen Märkten aus, welche die Buy Back der Unternehmen als momentan alleinige Impulsgeber negieren. Gestern haben „sie“ versucht die Börsen ab 17:00 Uhr wieder nach oben zu bringen. Es ist beim Versuch geblieben. Keine gute Ausgangslage für Montag, wenn man auf die Privatanleger schielt, die durchaus auf guten Gewinnen sitzen dürften. Sowie sich bei mir die „Panik“ breit macht, auf dem Weg nach unten nicht von Anfang an mit dabei zu sein, dürfte manche Homis überlegen, wann sie die Reizleine ziehen. Bei mir persönlich gibt es bei Aktien, die ich eigentlich länger halten will eine Grenze von fünfzehn bis zwanzig Prozent. Ist zwar eine Menge Holz, aber es muss genügend Spielraum bleiben, um Seitwärtsphasen auszuhalten. Die meisten werden wahrscheinlich ETF nutzen. Die ETF, die ich unsortiert überflogen habe, weisen im Schnitt eine negative Monatsperformance von fünf Prozent auf. Würde ich mal schätzen, ab zehn Prozent minus werden sich die ersten Gedanken machen. Oder? Nun steht Homer Simpson aber als letzter in der Nahrungskette und wird für gewöhnlich gefressen. Stellt sich die Frage, was die Big Boy animieren könnte ihre Positionen drastisch zu senken- bevor Homer Simpson auf die Idee kommt auszusteigen. Ich tippe darauf, dass sich gerade langsam Unwohlsein im Kreditmarkt ausbreitet, der sich ohne das Eingreifen der FED durchaus zeitnah zu einer Panik ausweiten kann. Geld wird gerade rasant teurer. Abgesehen von dem anstehenden Dilemma der FED in der nahen Zukunft die Zinsen wegen dem Ansteigen der Inflation nicht senken zu können, ist damit zu rechnen, dass es erneut offenkundig zu einer Dollarknappheit und dem erneuten Aufflammen der Krise der Schwellenländer kommt. Was natürlich zu beobachten bleibt. Gut- was geht mich fremdes Elend an. Anstatt abzuschmieren halten sich Procter & Gamble und Twitter trotz des negativen Börsenumfeldes sehr stabil und haben ihre Gewinne teilweise ausgebaut. Aufgrund des Window Dressings könnte es sogar noch ein Stück höher in den Aktien gehen. Da ich auf Optionsscheine zurückgegriffen habe, habe ich mich entschieden Verluste in diesem unsicheren Börsenumfeld laufen zu lassen. Schutz bietet in diesem Börsenumfeld die implizierte Volatilität. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die EMis die drastisch runterschrauben können- es sei den, es beruhigt sich- dann bin ich im Arsch. Den Schein auf USD/CNH halte ich weiter, auch wenn die Chinesen angekündigt haben, die 6,97 zu verteidigen. Könnte das System durchaus kurzfristig entlasten. Allerdings muss ich die Abwertung des Scheines durch den Emi im Auge behalten, wenn der Yuan so schnell nicht durch die Marke geht. Aber alles in Allem versuch ich nicht in Panik zu verfallen- nicht dabei zu sein.
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