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Bundeswertpapiere (Seite 141)



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So. Nun wurde am Wochenende wieder mal von allen Seiten herumgefakt, jeder hat nur das verlautbaren lassen, was ihm angenehm ist und der Markt hat nur das gehört, was er hören wollte. Wie immer also. Die Woche wird zeigen, wie nachhaltig die Monsteranstiege vom Montag sein werden. Wahrscheinlich wird es scheibchenweise wieder nach unten gehen. Da der Markt allerdings im Würgegriff weniger Akteure ist, kann es durchaus sein, dass man sich die Butter nun doch nicht vom Brot nehmen lässt. Wie heißt es so schön: Der Markt kann steigen oder fallen. Tatsache ist, dass für Spieler wie mich sich der Markt erst einmal beruhigen muss. Derzeit ist für mich kein Trend erkennbar, den man spielen kann. Für mich viel wichtiger ist die Frage, wie unsere linksliberale Politik auf den wirtschaftlichen Abschwung vorbereitet ist bzw. sich vorbereitet. Wen das Thema interessiert- der sollte man so ein bisschen recherchieren. Das Fazit der gesamten Artikel: Deutschland ist einer Rezession wehrlos ausgeliefert und Deutschland wird es aufgrund seiner exportlastigen Wirtschaft am schlimmsten Treffen. Da die EZB nicht reagiert hat, bleibt ihr im Falle einer Rezession keine Möglichkeit mehr positiv in den Markt einzugreifen, weil die Zinsen schon längst im Keller sind. Und auch unserer linksliberalen Regierung bleibt wenig Spielraum. Die ganzen Sozialgeschenke sind auf Dauer angelegt und werden den Staatshaushalt in einer Rezession (und dann Depression) auch auf Dauer schwerwiegend belasten. Was heißt das? Der Staat wird sich notgedrungen am Vermögen seiner Bevölkerung schadlos halten, um die schon jetzt verarmten Massen ruhig zu halten. Nun weiß jeder, der an der Börse herumhampelt, es gibt eine oberste Regel: den Kapitalerhalt, denn ohne Moos nix los. Ende des nächstens Quartals , also Ende März, wird sich Deutschland mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Rezession befinden. Im Laufe des Jahres werden sich die Wirtschaftsdaten nicht nur verschlechtern, sondern die ersten Auswirkungen werden auf den Arbeitsmarkt sichtbar werden, also durchaus den einen oder anderen treffen. Das Ganze kann sich also durchaus noch das ganze liebe Jahr 2019 hinziehen- bis unsere Regierung feststellt- oh, wir befinden uns in wirtschaftlicher Schieflage. Und was jetzt? Lese gerade, dass der Abschwung in Deutschland und Japan für die amerikanischen Banken überraschend kam. Na, wenn der Abschwung jetzt für die überraschend kam, wie überrascht wird dann erst unsere Regierung sein. Anstatt langfristig schonend in die Wirtschaft einzugreifen, kommt es dann boom, boom, boom. Kurzfristige Lösungen müssen her. Kurzfristig ist gleichzusetzen mit einschneidend. Insofern sollte man sich jetzt in aller Ruhe darüber Gedanken machen, wie man seine Ersparnisse (und damit auch seine Lebenszeit) in Sicherheit bringt. Wenn nachher alle anderen fünf Minuten nach der Angst damit anfangen, kann es nur in die Hose gehen. Zumal- wenn der Anleihemarkt unter Druck geraten sollte oder Gott bewahre uns davor, die italienischen Banken, ist das Zeitfenster schneller zu, als man denkt.
Sich beginnende invertierende Zinskurven. Der USD Libor bei 3 Monate bei 2,76, die Junk Bonds zeigen weiter Stress an und die CDS auf die Deutsche Bank bei 216, wobei sich deren Kurs langsam aber stetig der 5 EUR Marke auf dem Weg zur 2 EUR Marke nähert. Es gibt ja Trolle, die Gold- und Silberbugs vorwerfen, eine Unze ist eine Unze. Wer hätte sich vor dreißig Jahren träumen lassen, dass das mächtigste deutsche Bankhaus mal bei einem Aktienkurs von knapp 8 EUR notieren würde. Und wenn das einst mächtigste deutsche Bankhaus aufhört zu existieren, ist eine Unze immer noch eine Unze. Haben wir in den letzten Tagen die rote Kerze gesehen, die auf vielleicht steigende Börsenkurse hoffen lässt? Eher nicht. Es wurde das Gefake der letzten Tagen abgebaut. Natürlich wurde auch heute weitergefaked. Die FED könnte von einer weiteren Straffung der Zinspolitik schon im Dezember absehen und der CEO von JP Morgan äußerte sich gleichzeitig über eine starke amerikanische Wirtschaft. Im gleichen Bericht (guidance) findet sich aber schon der Pferdefuß. Die Wirtschaft findet zusehens weniger Arbeitskräfte, was die Inflation weiter ansteigen lassen wird, auch wenn jetzt die Lohnstückkosten –jetzt- moderat ansteigen. Mittlerweile fängt sich das Wort Abschwung an in den Medien zu verfestigen. Mal sehen, wann wir es in der Bild lesen können. Allerdings wird es dann zu spät sein. In diesem Umfeld werde ich mit meinem monatlichen Spielgeld weiter Minenwerte einsammeln. Gerade weil sie am Boden liegen. Den Bitcoin wollten die meisten bei 50 oder 100 EUR nicht- aber bei 1000 EUR (da war ein Schnäppchen). Aber alles in Allem gehört einem nur dass wirklich, woraus man direkten Zugriff hat. Alles andere fällt unter die Kategorie Scheinvermögen. Es ist solange dein Vermögen, solange ein Dritter (Bank, Staat etc.) nicht darauf Zugriff nimmt. Und ja- die dürfen das. Selbst wenn sie es nicht dürfen ist das Vermögen erst einmal weg. Bis zum Januar lass ich die Finger von der Zockerei. In diesem Monat werden so viele Kräfte miteinander ringen, da ist auf längeren Zeitebenen nichts zu gewinnen. Es sei denn, es ist ein Trend erkennbar, was aber eher unwahrscheinlich sein dürfte. Die Jahresperformance muss mit allen Mitteln (und sei es dein letztes Hemd) gerettet werden.
Ich gebe zu, dass kurzfristige Zocken fehlt mir. Allerdings bin ich derzeit so mit Arbeit förmlich zugeschissen, dass Börse mich am Abend nicht wirklich interessiert. Und das führt dazu, dass die Setup förmlich an einem vorbeirauschen. Sollte der Dow zu Beispiel unter die 24100 Punkte fallen gehe ich davon aus, dass er zumindest die Tiefstände aus dem Februar und März um die 23400 Punkte testen wird. Dafür hatte er bis übernächste Woche bis zum 18.19.Dezember Zeit, bis die Notenbank tagt. Dann werden die Karten neu gemischt. Zinsen erhöhen, Zinsen nicht erhöhen? Zinsen erhöhen. Dazu noch ein bisschen Desinformation und Verschleierung, um die Märkte zu beruhigen. Jedes FED- Mitglied erzählt was anderes und dementsprechend verhalten sich die Märkte. Unabhängigkeit der FED in allen Ehren- aber denen ist schon bewusst, welche Bewegungen ihre Äußerungen an den Märkten auslösen. Deshalb kann mir niemand erklären, die plappern unabhängig von einander. Schön die Zocker verarschen. Sollten die Amerikaner den Handelsstreit nicht vom Tisch bekommen, wovon ich nicht ausgehe und die Zölle auf 25 Prozent steigen, wird die FED gezwungen sein, die Zinsen munter das ganze Jahr 2019 über zu erhöhen. Eine schwindsüchtige Währung macht sich schlecht, wenn man am Geldhahn der Welt hängt. Ich habe neulich gelesen, der Dollar würde jetzt in einen Abwertungszyklus übergehen. Was natürlich gut für Rohstoffe wäre. Mmh. Generell würde ich sagen ja, der Dollar ist Konfetti. Aber da die FED gezwungen sein wird die Zinsen weiter anzuheben und die Welt in Dollar verschuldet ist, wird der Dollar erst einmal durchaus noch stärker werden. Das Gold sich derzeit berappeln kann liegt nicht am schwachen Dollar sondern eher am „starken“ Yuan. Aber diese Korrelationen sind eh Mikadostäbchen schmeißen. Ich hätte auch gedacht, der Yen wird aufgrund der Volatilität an den Märkten stärker. Börse ist ein Spiel. Der eine spielt es besser, der andere schlechter. Mein Spiel läuft gerade unterirdisch. Dementsprechend versuche ich mir das Zocken eben zu verkneifen. Ist schon schwer an das Geld anderer Leute an der Börse heranzukommen, insbesondere- wenn die anderen auch noch die Regeln bestimmen, dann wird es fast unmöglich. Entweder in den extrem kurzen Zeitfenstern im Daytrading mit großem Hebel oder in langen Zeitfenstern mit kleinen Hebeln, um den Trend trotz Vola spielen zu können. Und dann gibt es noch die Möglichkeit den Trend möglichst vor allen anderen zu erkennen. Wie gesagt, der liegt momentan für mich im Gold und Silber. Die Frage wird ist halt nur, ob Gold noch mal wegen der Dollarstärke bzw. Yuan- Schwäche nachgeben wird oder Gold neben Staatsanleihen wieder als sicherer Hafen angenommen wird (langfrist habe ich da keine Zweifel). Anders als Kryptos, die vor einem Jahr noch als das neue Gold gefeiert wurden. Aber deren Weg nach unten ist noch lang. Da gehen wahrscheinlich noch ein paar „Kryptobörsen“ den Bach herunter. Also Internetseiten, auf denen man Kryptos gegen Geld tauschen kann. Wie gesagt- wenn die Pleite gehen. Und auch Tether scheint die Abschiedsglocke zu läuten. Ein fetter schwarzer Schwan für den Kryptomarkt, der bald seine Schwingen ausbreiten könnte. Eine Unze bleibt allerdings eine Unze. Weihnachtscrash, Weihnachtscrash ... lalalala .... . Schauen wir mal wie es wirklich kommt.
Wir Deutschen sind schon ein Völkchen – von ... . Was eigentlich? Angsthasen ? Pessimisten ? Ich finde nicht so recht das richtige Wort dafür. Also anders herum: die Sparquote der deutschen Haushalte steigt im Jahr 2018 wieder gegen 10 Prozent und nähert sich damit der neutralen Rate. Die Sparquote liegt im Durchschnitt bei 10 Prozent, nur in den letzten Boomphasen ist sie jeweils auf 9 Prozent gesunken. Da wir Deutschen Dauerpessimisten sind (jetzt habe ich das Wort gefunden) bedeuten die 10 Prozent-Marke für mich, der Deutsche geht rein intuitiv davon aus, es ist etwas faul im Staate Dänemark. Anders als der Rotweingürtel Europas ( die südliche Peripherie) fürchten wir Nordländer den Winter und sei es nur der wirtschaftliche Winter. Wenn man Angst hat, dass einem der Hintern abfriert, liegt es durchaus in unserer Mentalität dafür zu sorgen, dass man es nachher warm und mollig hat. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn das auch auf die Vermögensvorsorge durchschlägt. Was mich interessiert, wo die Sparbeträge angelegt werden. Kohle unter die Matratze schieben oder den Finanzkeilern in den Rachen schmeißen. Das Problem, was ich habe ist schlicht und ergreifend: Wie spare ich richtig. Erste Frage- Wofür spare ich? Als Deutscher habe ich als Dauerpessimist Angst vor der Altersarmut. Wenn ich die ganzen Rentner in unserem „Sozialstaat“ sehe, die Flaschen aus Müllkörben sammeln oder noch Nebenjobs machen –müssen -, läuft es mir kalt den Rücken herunter. Da stellt sich schon die Frage- wie soll ich jetzt richtig sparen, damit nachher soviel übrigbleibt, damit ich eben nicht in Müllkörben herumstochern muss. Und als zweite Notwendigkeit des Sparens: Soviel auf der hohen Kante zu haben, dass- wenn es zeitlich begrenzten zu finanziellen Engpässen kommt, es ausreicht, die Einbußen zu einem großen Teil auszugleichen und nicht gleich mit anzusehen, wie mein finanzielles Kartenhaus zusammenbricht. Begrenzt wird die „Sparwut“ als Korrektiv durch die Erkenntnis, im Heute und Hier und Jetzt zu leben. Auch mal Kohle raus hauen, dass letzte Hemd hat keine Taschen und Angst frisst sowieso Seele auf. Sparen hat nichts mit Geiz zu tun. Natürlich ist bei Sparen unbedingt, wie schon so oft thematisiert zu beachten: Wie schütze ich mein Erspartes vor dem Sozialstaat. Wenn der Deutsche spart, sagt der Sozialstaat: „Danke.“ Das sind die Gedanken, die mich als deutscher Dauerpessimist zum Thema Sparen beschäftigen. Da mich das Thema aus kleinem Geld großes Geld zu machen bewegt, habe ich natürlich auch in Hinblick auf Stichwörter, „wie spare ich mich reich“ und „indirektes Einkommen“ und was es nicht alles gibt, recherchiert. Da sind wirklich gute Vorschläge und Anregungen dabei. Sie haben nur alle ein Schönheitsfehler: Der Wirtschaft, den Finanzmärkten und der Gesellschaft insgesamt muss es gut gehen. Sobald ein wirtschaftlicher Abschwung kommt, war es das mit den tollen Ideen. Und wer dann nicht rechtzeitig den Absprung schafft, der hatte eine gute Zeit, steht dann aber mit leeren Taschen dar. In der Konjunktur ist Sparen leicht, wie auch das Leben an sich. Es heißt nicht umsonst: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Das heißt, das Ersparte muss dann bereit stehen, wenn die Kacke am Dampfen ist. Insofern heißt Sparen für mich im eigentlichen Sinne, Sparen ist was urkonservatives, nicht die Renditeaussichten stehen im Vordergrund- und ich muss uneingeschränkte Zugriffsmöglichkeit auf meine Spareinlagen haben. Ansonsten ist es nur Spekulation und wenn dann nur eine mickrige Rendite rauskommt, weil mir der Finanzkeiler das Ganze als konservative Anlage verkauft hat, bin ich voll verarscht worden. Alles schon gehabt. Übrigens- zum Aktiensparen fällt mir ein: Heute schon gehodlt ? Wer ist in die Kryptos am Hoch eingestiegen, hat gehalten und will jetzt durch monatliche Zukäufe verbilligen? Zu Glück niemand.
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