DAX-0,85 % EUR/USD+0,03 % Gold-1,05 % Öl (Brent)0,00 %

Bundeswertpapiere (Seite 151)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Seit einer knappen Woche haben wir Urlaub. Zum Entschleunigen sind wir zur Ostsee auf die Insel Poel gefahren. Liegt im vier Stunden Radius mit dem Auto um Berlin. Irgendwann werden wir mal wieder eine Reise über diese Zeitspanne hinaus unternehmen- irgendwann. Die Insel bietet sich für das Entschleunigen an. Nix los, nur alte Menschen und Familien (wegen der weiten und extrem flachen Gewässer um die Strände) und die Entfernungen auf der Insel sind überschaubar. Gut ein Manko hat das Ganze, es gibt kaum was zum Spannen. Ein Haufen alter faltiger Menschen und ansonsten die ganze Palette an untrainierten bis fetten Menschen. Ich sehe- fette Menschen. Aber dafür keine Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten. Richtig schön von deutschen (gewiss etwas unförmigen) Mitmenschen umgeben zu sein. Vor einiger Zeit hatte ich eine Diskussion über die für mich unkontrollierte und noch andauernde Migration von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa und Deutschland. Eine Linksverstrahlte meinte, sie finde die Einwanderung gut- da kommen „schöne Menschen“. Ich bin mit ihr befreundet (also der Linksverstrahlten), weil wir uns trotz unserer unterschiedlichen Wertevorstellungen in unseren Ansichten akzeptieren- und weil sie (und ihr Mann) nicht so „links“ sind, wie sie gern glauben. Das mit den „schönen Menschen“ kommt mir allerdings immer wieder mal hoch. Gibt es halt nix zum spannen, wenn da „schöne Menschen“ in Burginas liegen würden, gäbe es auch nichts zum gucken. Am Strand liest man ja, wenn man sich als deutsches Wallross nicht in der Sonne aalt. Ich dachte, ich lese mal wieder „1984“ von George Orwell. Als Strandlektüre eher nicht geeignet. Anderseits ist der Bezug zur Gegenwart nicht von der Hand zu weisen. Allein meine unterschwellige Kritik an der Migrationspolitik der „Großen Schwester“ könnte die Aufmerksamkeit „der Gedankenpolizei“ im Internetz auf mich lenken. Zudem vermeide ich es tunlichst irgendwelche Schlagwörter zu verwenden, um nicht zufällig in die Rasterfahndung zu rutschen. Wenn der Staatsapparate keine „Feinde“ hat, dann müssen welche geschaffen werden, es geht schließlich um dessen Daseinsberechtigung. Eine zentrale Rolle in „1984“ spielt neben der Geschichtsfälschung die Veränderung der Sprache. In der DDR waren es Wortschöpfungen wie „Winkelemente“ heute wird eine Einteilung in die, welche schon länger hier leben“ und „diejenigen, die noch nicht so lange hier leben“ vorgenommen. Ja, es sind stümperhafte Versuche der sprachlichen Manipulation. Die Versuche werden alsbald wieder eingestellt, weil sie sich (noch) nicht durchsetzen können. Erst wenn jeder durch die Androhung staatlicher Gewalt gezwungen wird, diese Sprache zu verwenden, kann sie langsam ins Gehirn eindringen, bis man glaubt, dass 2+2= 5 ist. Oder „der Televisor“, der Informationsbildschirm in jeder Wohnung, mit der die Leute in ihren eigenen vier Wänden rund um die Uhr ausspioniert werden (in dem Buch). Wie heißt das heute? Bundestrojaner? Ich denke mal Snowden hat uns da einen kleinen Einblick gegeben, was so alles geht. Was ist eigentlich aus dem geworden? Ich habe gerade kein Internet. Der lebt wahrscheinlich nur noch, weil eine andere Großmacht ihn noch brauchen kann. Also die Ansätze sind da und der Wille ist da. Wenn es tatsächlich die Bestrebung geben sollte, eine „Neue Weltordnung“ zu schaffen, dann wohl nur auf dem Fundament des Sozialismus. Keine andere Gesellschaftsform kann so zentralisiert unterdrücken – und – unter dem Vorwand der sozialen Gleichstellung der Menschen an Anfang die Akzeptanz der Massen gewinnen. Nicht umsonst heißt es, währet den Anfängen. Der Sozialismus (jede andere totalitäre Staatsform ebenso) braucht am Anfang die Akzeptanz der überwiegenden Masse. Später, wenn der einzelne merkt reingefallen zu sein, übernimmt die menschliche Natur den Rest. Einige Wenige unterdrücken mit Angst die Massen. Ab und zu gibt es ein oder mehrere Unruhestifter, welche die Massen mobilisieren könnten. Solange man die rechtzeitig erkennt und aus dem Spiel nimmt ist alles Paletti. Und nebenbei beginnt man die nächste Generation umzuerziehen. Wie ist das gerade mit den Schülerprotesten für den Umweltschutz? Welche –eine- Sache kann (am Anfang) ein gemeinsames Ziel werden? Rüschtig, der Umweltschutz. Junge Menschen müssen für ein gemeinsames Ziel begeistert werden. Wie eine Welle (die Welle- als Buch oder Film, wer die Andeutung nicht verstanden hat) wird „die Bewegung“ um die Welt rollen. Zum Umweltschutz werden sich Themen, wie soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit hinzugesellen. Wer nicht dafür ist, ist da gegen. Und wer dagegen ist ... .
In „1984“ gibt es keine Gesetze mehr. Nichts ist verboten- aber auch nichts erlaubt. Ein Ausdruck der Willkür eines totalitären Regimes. Es gibt keine offiziellen Regeln an die man sich halten kann, um nicht ins Fadenkreuz zu geraten. Dadurch ist man gezwungen den Willen der Staatsmacht (oder auch nur eines Funktionärs) zu erahnen und lebt nicht nur in ständiger Angst, sondern nimmt sich so weit zurück, wie es nur geht. Und trotzdem gilt der Satz nicht mehr: Wir haben uns immer an die Regeln gehalten. Wobei der schon heute nicht mehr gilt.
Wie blutrot wird der Montag an den weltweiten Märkten? Wie oft dachte ich, nach dem oder dem Ereignis an einem Wochenende werden die Börsen in die Knie gehen. Rein logisch ja und dann kam in letzter Minute der entscheidende Tweet von Humpi Trumpi und alles wurde wieder gut oder die Märkte haben bar jeder Vernunft genau mit dem Gegenteil reagiert. Die Chancen, dass es morgen mit dem Fahrstuhl nach unten geht- und das nur der Auftakt sein könnte stehen allerdings gut. Das was Trump veranstaltet ist ein Ritt auf Messer`s Schneide. Er schickt die Börsen auf Talfahrt in dem Kalkül die FED zur erhofften „großen“ Zinssenkung zu zwingen. Gut möglich, dass die FED den Schwanz einzieht und die Zinsen senkt (was ich allerdings nicht glaube). Nur wie war das mit dem Vertrauen? So ein Kleinanleger mag ja Spaß an der Volatilität haben und so einige Gewinne machen. Aber die Großen? Wie will man Millionen , wenn nicht Milliardendepots verwalten um Auszahlungen von Pensionsansprüchen etc. zu befriedigen, wenn einem alle paar Tweets lang die Positionen um die Ohren fliegen. Was nützen steigende Börsen unter geringem Volumen, wenn keiner dabei ist, weil alle Angst vor dem nächsten Tweet haben? Ich denke schon, dass Trump dafür prädestiniert ist, die Aktienkultur in den Staaten auf Dauer nachhaltig zu schädigen. Na ja, schließlich ist Trump nach eigener Auffassung der Auserwählte. Wozu auserwählt? Anders als er es vielleicht denkt, bereitet er den Boden für einen tragfähigen Sozialismus auf amerikanischen Boden. Es stellt sich schon die Frage (für mich) nach dem auslösenden Moment, der es dem Sozialismus ermöglicht die Massen zu mobilisieren. Da fallen mir nur Armut, Krieg und Hunger ein. Die Zeit hat unlängst getitelt: „Ein roter Geist erwacht“. Klar bezeichnen sich Sozialisten wie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez als demokratische Sozialisten, war es nicht in Deutschland Kevin Kühnert von der SPD, der letztens was vom demokratischen Sozialismus schwafelte- und dafür erst einmal abgewatscht wurde (weil er sich verplappert hatte?) Wobei die SPD und die Grünen eine Vermögensabgabe für Reiche planen. Die bösen Reichen die. Demokratischer Sozialismus. Hört sich „gut“ an ist allerdings lediglich der Wolf im Schafspelz. Die schrittweise Einführung des Sozialismus und Übernahme der Gesellschaft durch Wahlen. Ziel ist es trotzdem das Privateigentum an Produktionsmittel abzuschaffen, was schließlich zum Zusammenbruch der Wirtschaft zur Verelendung der Massen führen wird (Planwirtschaft). (Wollte Kühnert nicht BMW enteignen?) Wenn sich Trump also jetzt verspekuliert und die Märkte zum Einsturz bringt – und damit die Altersvorsorge so manches Amerikaners vernichtet, ebnet er den Weg für so die „demokratischen Sozialisten“, also linksliberalen Sozialisten. Letztens hat Dr. Krall (youtube: Wie sichert man sein Vermögen vor dem Bankencrash) wieder seine Ansichten zum anstehenden „Crash“ dargelegt und die Stufen der (wahrscheinlichen) Enteignung der Massen dargelegt. Erste Stufe: Rezession und Bankencrash(keine ausreichenden Einlagensicherung). Vermögensvernichtung durch Deflation. Zweite Stufe: Drucken von Geld. Inflation und Hyperinflation. Da bietet sich ja MMT an, von den Anhängern des „demokratischen Sozialismus“ gerade in den USA favorisiert. Verlust durch Geldentwertung (Vertrauensverlust). Dritte Stufe: Zusammenbruch der Währung(en). Und um eine stabile Währung aufzubauen, Vermögenssteuern und Lastenausgleichgesetze. Enteignung aller die noch was offensichtlich haben, wie halt der Immobilienbesitzer. Ist jetzt nichts wirklich was Neues dabei, aber es stellt den Weg zu Armut, Hunger und Krieg und damit zur Akzeptanz des Sozialismus dar. Die Unze Gold ist jetzt mit 160.922,30 Yen auf ein Allzeithoch in der japanischen Währung geklettert. Warum der Hinweis? Weil die Japaner seit Jahren in einer Deflation feststecken. Mal so nebenbei. Schauen wir mal, wo der Goldpreis Montag steht. Bei 1550 USD? Hoffentlich nicht. Ich bin Donnerstag wegen Jackson Hole ausgestiegen. Müsste ich dann in einen Spike hinein die Positionen wieder aufbauen. Die Wochenendtaxierungen für die Börse lassen allerdings einiges erahnen.
Gestern bin ich kurz nach 9:00 Uhr nachdem das Gap im Gold im europäischen Handel bei rund 1529 USD geschlossen war wieder in meine Gold und Silber Knockout eingestiegen. Zum Glück konnte ich auf das Cap Close mit einer Tasse Kaffee direkt am Rechner warten- und zum Glück habe ich in der Vorbörse zwischen 8:00 und 9:00 die Finger vom Kaufen – Knopf gelassen (ich hab den Kampf gegen FOMO diesmal gewonnen). Natürlich ging es dann noch auf 1525 USD runter, aber den richtigen Einstieg findet man eh nicht. Zwei größere Positionen auf Gold und Silber sind mit geringen Hebeln, während eine kleinere Position zum Zocken auf Gold einen großen Hebel aufweist. Wäre der Kurs vom Gold weiter gegen 1504 USD gefallen, hätte ich mir die Position in die Haare schmieren können. Derzeit überlege ich, ob den Aufbau weiterer Positionen in den Kryptowährungen aussetze und das Geld nicht in die verprügelten Explorer stecke. Einige von denen, die in der Spitze fast 98 Prozent verloren haben, bewegen sich schon wieder. Wenn die nur ihre ursprünglichen Kurse auf meiner Watchlist erreichen, dürften da einige mit einer tausend Prozent Chance dabei sein. Bei den Kryptowährungen sieht es dagegen danach aus, dass die Liquidität verstärkt aus dem Markt fließen könnte, was zu weiteren massiven Abgaben führen würde. Die aufgebauten Positionen werde ich nicht verkaufen, da ich langfristig davon ausgehe, dass die Kryptos in Phase Zwei (anziehen der Inflation) massiv steigen werden. Das investierte Geld in Kryptowährungen ist für mich sowieso Risikokapital. Ich meine, da stellt sich doch schon die Frage, weshalb das so verpönte Gold als Wertspeicher steigt und der Bitcoin abgibt. Für mich ein Zeichen, dass der Bitcoin noch nicht so ganz als sicherer Hafen angenommen wird. Ich werde mich morgen mal mit den Erfolgsaussichten einigen Explorer beschäftigen. Heute Morgen habe ich noch eine kleine Short Position auf den Nasdaq eröffnet. Die TSK weißt bis Dezember ein Contango auf, was für mich auf die Erwartung weiter fallender Kurse schließen lässt. Die Zinskurve in den Staaten ist weiter invertiert, da nützt auch kein Gezwitscher von Humpi Trumpi. Die Chinesen werden sich jetzt scheinbar auf Ihren Binnenmarkt konzentrieren und vielleicht den Handelskrieg mit Trump aussitzen wollen. Damit würde Trump von zwei Seiten in die Zange genommen werden. Auf der einen Seite China, die Trump am langen Arm verhungern lassen, indem sie nicht mehr reagieren und auf der anderen Seite die FED, die dem Geschreie von Trump nicht nachgibt, wenn man den Äußerungen von Dudley, dem ehemaligen FED Chef von New York trauen darf. Dann könnte Trump sein Gesicht verlieren. Sollte er seine Felle wegschwimmen sehen, dürfte die Gefahr steigen, dass er einen Krieg vom Zaun bricht. Warten wir mal, ob die eine oder andere False Flag- Aktion startet. Jetzt muss ich mir doch tatsächlich ein neues Handy kaufen. Ich will unbedingt den neuen Broker „Trade Repubic“ ausprobieren. Pro Order 1,00 EUR Kosten? Hört sich zu gut an, um wahr zu sein. Die Beurteilung auf youtube war ganz ordentlich. Bei den Minibeträgen mit denen ich zocke, konnte die Rendite durch die geringen Kosten richtig steigen. Aber wie gesagt, brauche ich erstmal ein neues Handy. Muss ich wohl meinen Geiz mal überwinden. Aber von nix kommt nix.
Die Langtagswahlen in Brandenburg und vor allem Sachsen am 01.September und in Thüringen am 27. Oktober könnte man als Schicksalswahlen bezeichnen. Allerdings sollte der Begriff nicht zu sehr inflationiert werden. Wir bewegen uns in einer Zeitenwende, deren Ergebnis noch offen ist. Am Ende winken die Rückkehr zu bürgerlichen Freiheiten oder die Knechtschaft des Sozialismus. Das ist keine übertriebene Einschätzung der Situation. Spätestens seit der Machtergreifung Angelika Merkels befinden wir uns in einem Transformationsprozess hin zum real existierenden Sozialismus. Nicht allein in Deutschland sondern überall in der westlichen Welt. Ob wir uns in Deutschland vor der Vereinnahme durch dem Sozialismus schützen können und am Ende die bürgerlichen Freiheiten stehen, kann noch nicht gesagt werden. Ich kann nicht einmal sagen, ob wir vielleicht auf einem guten Weg sind. Aber lasse ich die Melodramatik und kommen wir zu den Wahlen in Teilen von Dunkeldeutschland die durchaus den Stein in Rollen bringen können. Die Augen richten sich gerade auf Sachsen. Wenn die SPD richtig abkackt, und danach sieht es mit einer Wählerzustimmung von lediglich neun Prozent tatsächlich aus, dürften sich die GenossenInnen schon die Frage stellen, ob die damalige Entscheidung, die Große Koalition mit der CDU aufzuwärmen, um den Parteigranden ihre Futtertröge zu belassen, die richtige war. Natürlich war die Entscheidung damals die Richtige. Die Parteibonzen der SPD haben nicht nur so wie immer weitergemacht, sondern natürlich noch eine Schippe mit ihrem antideutschen und antifreiheitlichen Verhalten daraufgesetzt. Ohne die Beteiligung an der jetzigen Regierung würde der Weg in die Bedeutungslosigkeit wesentlich langsamer von statten gehen. Man hat sich damals bewusst gegen eine Erneuerung entschieden und das ist auch gut so. Gleichzeitig konnte sich Kevin Kühnert selbst als „demokratischer Sozialist“ entlarven und hoffentlich disqualifizieren. Durchaus möglich, dass nach dem zu erwartenden Wahldebakel aus der Parteibasis eine Rebellion losgetreten wird, die in vorgezogenen Neuwahlen auf Bundesebene endet. Und was soll man zur CDU sagen? Kretschmer wollte die Wahlunterstützung von Maaßen nicht, weil der „genug ärger gemacht hat“ ( sich in Bezug auf falsche Anschuldigungen in Chemnitz rechtsstaatlich verhalten hat). Wer nicht will, der hat schon. Insbesondere dann, wenn Kretschmer damit weiter die konservativen Mitglieder in der CDU verärgert und so die Werteunion ( den konservativen Flügel der CDU weiter stärkt). Besser geht nicht. Sollte die AfD soweit erstarkten, wie befürchtet oder erhofft, wird sie die Parteienautokraten vor sich her treiben. Mal sehen, wie lange es auf Landtagsebene dann dauern wird, um eine regierungsfähige (Landes)Regierung zu bilden. Regierung bilden wird dann schwer, Regierung bleiben noch viel mehr. Wenn dann endlich eine Regierung gebildet wurde, stellt sich die Frage- wie lange wird diese halten. Zu viele Köche verderben den Brei. Es wird ja behauptet (wie immer) das Erstarken der AfD könnte der Wirtschaft schaden. Klar tut es das. In dem Streben die AfD von der Regierungsbildung auszuschließen werden nicht kompatible Koalitionen eingegangen, die zur Planungsunsicherheit für die Wirtschaft führen. Nicht AfD sondern die Blockparteien mit ihrem antidemokratischen Verhalten sind an destabilen politischen Verhältnissen schuld. Und das ist auch gut so! Wird es dem Bürger weiter zeigen, wie viel Wert seiner Beteiligung an der politischen Willensbildung beigemessen wird- gar keiner.
Die bösen Dunkeldeutschen, die. Ich habe mir bis eben ein paar aktuelle Jammerartikel über das mögliche Wahlergebnis in Sachsen und Brandenburg zu Gemüte gezogen. Und es wird immer eine Frage gestellt: Warum nur? „Lieben sollt ihr uns, Ihr Kanaillen, lieben.“ Die Antworten auf das „Warum“ werden selbstverständlich aus geliefert. Was mir dabei fehlt: Selbstkritik. Nein, Nein. Schuld sind immer andere. In einem Artikel ist es der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen, Kurt Biedenkopf, dem der „Rechtsruck“ aufgrund seiner Verdrängungspolitik angelastet wird (Wie lange ist dessen Amtszeit jetzt her??) oder aber es ist das fehlende Mitgefühl für „Schutzsuchende“. Für mich persönlich ist die verfehlte Migrationspolitik der Regierung seit 2015 ( um es mal beschönigend auszudrücken) lediglich ein Brandbeschleuniger. Der Pleps oder wie es richtiger heißen dürfte, die Proleten oder „das Pack“, begehrt da in Dunkeldeutschland aus meiner Sicht eher gegen den, ihnen aufgezwungenen Sozialismus auf. Die von der Regierung 2015 initiierte und andauernde „Flüchtlingskrise“ kann von der Bevölkerung intellektuell erfasst werden, anders als irgendwelche wirtschafts- oder finanzpolitischen Eingriffe in die demokratische Grundordnung durch die Regierenden. Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und aus aller Welt, die noch nicht so lange hier leben, sind für den, der schon länger hier lebt, klar erkennbar- und auch die Massen an hereinströmenden Menschen. Die Migrationspolitik ist lediglich ein erkennbarer Baustein einer autoritären Politik. Wurde nur einmal gefragt, ob wir (der Souverän einer angeblichen Demokratie) die Flüchtlingspolitik mittragen? Nee. Wer es nicht mittragen will ist „Pack“. Ansonsten: „Wir schaffen das.“ Ganz schön anmaßend. Viel schlimmer ist doch, dass man die Bürger Deutschlands sehenden Auges mit einer niedrig- und bald Negativzinspolitik in die Armut schickt. Dass, man die Menschen in Deutschland immer schwächer und sie bewusst mehr und mehr vom Staat abhängig macht. Ein großes Thema ist ( und wird es noch werden- Altersarmut lässt grüssen) der Rückgang der Produktivität, Industrie 4.0 oder Digitalisierung ändern daran derzeit noch nichts. Um die Produktivität zu steigern, bedarf es aber (u.a.) qualifizierter Arbeiter. Blöd nur, wenn man den Eindruck erlangt, die nachfolgenden Generationen werden in weiten Teilen immer dümmer. Die Liste der Missstände in diesem Land könnte noch Klopapierrollenmäßig fortgeführt werden. Und ja- aufgrund der Komplexität der Verwaltung eines Staates bzw. des Zeitalters in dem wir leben, sind Fehler unvermeidbar. Leistungsfähigkeit beruht auf Komplexität. Nur leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass aufgrund der bestehenden unfähigen Politikerkaste die Komplexität und damit die Leistungsfähigkeit verloren geht. Dazu kommt noch der Kruger-Dunning- Effekt unter dem unsere Elitennieten leiden – und der das Bild abschließend abrundet. Was bedeutet es, wenn die Komplexität und damit die Leistungsfähigkeit eines Staates verloren gehen? Rüchtig. Irgendwann sind die materiellen und intellektuellen Ressourcen aufgebraucht und dann wird aus einem Hochleistungsindustriestaat – ein Dritteweltland, mit allen Konsequenzen. Für diesen Fall ist der Sozialismus die richtige Staatsform. Sehr empfehlenswert zu lesen- „1984“. Nun haben wir Menschen immer noch unsere Instinkte, gemeinhin Bauchgefühl genannt. Ich denke, vielen Mitmenschen grummelt in Gesamtdeutschland ganz schön der Bauch. Aber: „ Es geht uns doch gut“. Also lassen wir alles beim Alten. Das war immer gut und wird deshalb Gut bleiben (der Mensch neigt zu ungerechtfertigten Vergleichen). Das wir uns in einem Flugzeug befinden, dass nur noch mit Kerosindämpfen fliegt, erkennt man erst, wenn das Flugzeug wegen Treibstoffmangel abgestürzt ist.

Aber: Bleiben Sie bitte so lange sitzen, bis das Flugzeug vollständig ausgebrannt ist.
Die AfD ist wie erwartet jeweils zweitstärkste Kraft in beiden Bundesländern geworden- und geht in beiden Bundesländern vermutlich in die Opposition. Ich habe mir knapp zwei Stunden die Wahlberichterstattung in der ARD reingezogen. Die Wahlbeteiligung ist gestiegen und die AfD konnte laut dieser Statistik die meisten (jetzt ehemaligen) Nichtwähler auf sich vereinigen. Das ist ein gutes Zeichen. Menschen, die sich bereits von der Demokratie aufgrund der sozialliberalen Machart abgewannt haben, scheinen wieder Hoffung zu schöpfen, dass ihre Stimme – vielleicht – noch etwas wert ist. Und natürlich soll die AfD von den Protestwählern profitiert haben. Protestwähler. Ein gefährlicher Weg. Ich wähle genau das Gegenteil meiner eigentlichen politischen Einstellung- und plötzlich habe ich eine politische Strömung etabliert, die gegen meine Grundsätze verstößt. Aber schön, was soll es. Ist halt ein Bluff, in der Hoffnung, andere wählen die „eigene“ Partei von der man enttäuscht ist wieder, so dass diese lediglich Stimmverluste erleiden muss und aufgrund dieser Stimmabgaben ihre Ausrichtung ändert. Hah, hah. Können Schweine fliegen? Aber warum nicht. Spielen wir das Ganze doch mal durch. Aufgrund der Stimmzuwächse der bösen AfD wird die „ Politik“ des weiterregierenden Parteienblocks „angepasst“- und die Interessen der AfD-Wähler berücksichtigt. Hundert Punkte. Mir doch egal, welche Partei an der Macht ist. Hauptsache meine Interessen werde ernst genommen. Nur wird das passieren, kann das passieren, wenn die politischen Ansichten konträr zueinander stehen? In Brandenburg mit der SPD auf keinen Fall und in Sachsen? Die CDU muss jetzt wegen des angestrebten Ausschlusses der AfD von der Regierungsbildung Koalitionen eingehen, welche die Partei weiter schädigen werden. Gilt ebenfalls für die SPD in Brandenburg. Ich bin echt gespannt, wie lange die Bildung von regierungsfähigen Mehrheiten in beiden Bundesländern dauern wird- und wie stabil diese sein werden. Von einem möglichen Bruch der mittlerweile „Kleinen Koalition“ auf Bundesebene sprechen wir erst gar nicht. Und ehrlich. An Stelle der AfD wäre ich zum jetzigen Zeitpunkt froh, in die Opposition gedrängt zu werden. Die „Greater Depression“ kommt mit großen Schritten auf uns zu. Sie mag nicht zu verhindern sein, aber sie könnte vermutlich wenigstens abgemildert werden. Voraussetzung dafür wäre es aber, dass „alle Parteien“ ihre Kernideologie, insbesondere die Grünen, Linken und die SPD, hinten anstellen, ein (wirklich) gemeinsames Aktionsprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlich- und gesellschaftlichen Katastrophe verabschieden- und gegen alle Widrigkeiten in der anstehenden Krise zusammenhalten. Können Schweine fliegen? Unter den bestehenden Voraussetzungen Regierungsverantwortung zu übernehmen, gleicht politischem Selbstmord. Die AfD sollte sich zurücklehnen, ihre Verantwortung als Oppositionspartei annehmen- und warten bis sich die alten Parteien gegenseitig aufgeraucht haben. Insbesondere, bis sich ihre zukünftige Schwesternpartei von den noch aktuellen Altlasten befreit hat. Vorher ist sowieso kein Blumentopf zu gewinnen. Warten wir mal ab, ob es zeitnah zu dem erhofften politischen Beben in Deutschland kommt. Dann wäre wohl Dax Short, Bundesanleihen short, Euro Abwertung angesagt. Der Tag an dem die Zinsen stiegen. Sollte es in Deutschland zum Bruch der Regierungskoalition kommen, wackelt Europa. Doch eine Schicksalswahl in Dunkeldeutschland?
Was ist derzeit die wichtigste Verhaltensregel für Andersdenkende? Die andere Wange hinzuhalten. Sich nicht provozieren zu lassen und sich nicht auf ein Kräftemessen einzulassen, dass von Anfang an abgekartet ist. In den letzten Tagen wurde gerade in der linksliberalen Presse versucht AfD- Politiker auf plumpe Art und Weise zu provozieren, um sie möglichst zur Äußerung unbedachter Kommentare zu verleiten und sie dann als „Rechtsradikale“ vorzuführen. Ich verwende den Begriff „Rechtsradikale“ ganz bewusst. Gestern äußerte sich ein „Kabarettist“ auf „Radio1“ fünf Minutenlang mit Satire, die keine war. Seine Aussage: alle AfD -Wähler sind Rechtsradikale, die man auch als solche behandeln sollte. Es fällt einem Anhänger der bürgerlichen Freiheit schwer, bei all den offenen Anfeindungen ruhig zu bleiben. Allerdings gilt auch im RL: Don´t feed the Troll. Man muss sich eins bewusst machen: Derzeit mag es den Anschein haben, dass die linksliberalen Sozialisten ein Übergewicht in der Gesellschaft haben und es einem Kampf David gegen Goliath gleichkommt, gegen diese Übermacht aufzubegehren. Warum erscheint dies so? Sie halten einen großen Teil der Presse, sogenannte „Prominente“ und fast den gesamten Bildungsapparate in den Händen- aber sie sind—nicht – in der Überzahl. Sie sind – nicht – in der breiten Mitte der Bevölkerung verankert. Sie sind der Wolf im Schafspelz. Sie verstecken sich in der Haut der einst freiheitlich-demokratischen Parteien und täuschen so die breite Masse. Sie nutzen die althergebrachten Gewohnheiten aus, dass schon immer „SPD“ oder „CDU“ in den Haushalten gewählt wurde. Aber die Maske fällt. Bleibt also nichts anderes übrig als mit unfairen Mitteln zu kämpfen. Aber dies geschieht so plump und offensichtlich, dass es schon sprachlos macht. Vor allem bürgt dieses plumpe Vorgehen die Gefahr der absoluten Niederlage in sich. Sollte sich der Gegner nicht provozieren lassen, kommt die offene Provokation wie ein Bumerang zurück ohne Ausweichmöglichkeit zurückgeflogen. Und das tut sie in den meisten Fällen, woraus das Geschrei noch lauter wird. Das gute daran, die umkämpfte Mitte der bürgerlichen Gesellschaft ist um eine Erfahrung reicher im Umgang mit den Linksliberalen. Die breite Masse mag den Kampf nicht, mag keine Unruhe, mag nicht einmal Geschrei. Welche Assoziation öffnet sich vor dem inneren Augen? Die andere Wange hinzuhalten, gilt für Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens- aber --- und --- insbesondere für den einzelnen Freiheitsliebenden. Gerade der einzelne steht tagtäglich in Interaktion mit seinen Mitmenschen. Gerade das Bild des einzelnen prägt sich ein. Entweder entsteht der Eindruck des „lauten Rechtsradikalen“ oder die des „ruhigen Besonnenen“. Gerade die kleinen Gegebenheiten des Alltags haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Der Mensch lebt von Vergleichen. Die Staatsmedien sagen einem: alles Rechtsradikale, dass wird entweder im Alltag bestätigt oder widerlegt. Den Rechtschaffenen läuft die Zeit weg. Ob wir die Freiheit oder die Unterdrückung wählen entscheidet sich zu Beginn der Greater Depression, wenn die Schafherde orientierungslos nach Halt sucht- und der Deutsche ist ein Untertan.
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben