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Bundeswertpapiere (Seite 154)



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Keine Rezession in Deutschland! Wir haben 0,08 (in Worten Null- Komma- Null- Acht) Prozent! Ein bisschen viel Nullen. Da die Kriminalität ebenfalls mit in das BIP fließt und diese Daten überdies bis jetzt noch geschätzt werden, sollte man einer Statistik nicht trauen, die man nicht selbst gefälscht hat. In einem möglichen Zukunftsszenario wird die Kriminalität vermutlich legalisiert werden und wird in dieser Dystopie eben für konstantes Wachstum sorgen, weil die Menschen den Glauben an die Zukunft verloren haben und sich aller Laster hingeben. Der gestern verlinkte Vortrag von Krall hat meine grauen Zellen ein bisschen angeregt- allerdings nur ein bisschen (außerdem schwirrt hier gerade um 5:30 Uhr meine Zaubermaus schon aus unerfindlichen Gründen herum, was meinen Schreibfluss ungemein behindert). Das Grundszenario, welches Krall in seinem Vortrag entwickelt, ist stichhaltig- allerdings erst, wenn die Bevölkerung wahrscheinlich um vierzig Prozent geschrumpft ist und wir „den großen Schrecken“ ( Anspielung auf die franz. nachrevolutionäre Phase unter Robespierre) hinter uns haben. Das ist keine dunkle Gruselgeschichte, sondern leider ein mögliches Szenario. Die „Greater Depression“ wird von heute auf morgen über uns hereinbrechen. Vermutlich an einem Wochenende. Massenarbeitslosigkeit, Hunger, Verelendung und Inflation. Und wenn der Kaiser dann offenkundig ohne Kleider dasteht, kommt es zum Sturm auf die Bastille, pardon das Bundeskanzleramt. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass die linksliberalen Sozialisten vorher friedlich abdanken- wer glaubt wird selig. Wir werden von dummen Menschen regiert, die aufgrund ihrer mangelnden kognitiven Fähigkeit und fehlenden Instinkt die Gefahrensituation für sich selbst vollkommen falsch einschätze werden. Tja und stille Wasser sind tief und schmutzig. Amokläufer werden meist vorher als unauffällig, ruhig, eher von der sympathischen Art Mensch beschrieben. Wenn der Trigger allerdings ausgelöst wird ... . Die ersten Anzeichen dafür haben wir schon- die massiven und landesweiten Anfeindungen von Politikern. Sorry- kenne ich aus der Vergangenheit nicht so- hat es so nie gegeben- und die Arroganz, wie durch die Betroffenen mit dieser realen Bedrohung öffentlich umgegangen wird. Die erste Welle, in der es „die Politiker“ und wahrscheinlich leider auch ihre unbeteiligten Familien treffen wird. Dann kommt die Anarchie, Zusammenbruch der Gesellschaft- Rechnungen werden beglichen, Nachbar gegen Nachbar. Auch wenn ich mir manchmal vor Wut in die Hand beißen möchte- ich bin immer nett zu meinen Mitmensch. Außer berufsbedingt auf der Arbeit, was vielleicht zum Problem werden könnte. Zweite Welle , die Abrechnung. In dieser Phase zwei ist das Volk nicht zu lenken und blindwütig. Und dann beginnt der Kampf um die „Nachkriegsordnung“. Alle möglichen politischen Strömungen werden um die Vorherrschaft ringen- und nicht mit Diskussionen. In der dritten Welle, wenn sich eine politische Richtung (Kapitalismus oder Sozialismus) etabliert hat, kommt die Säuberung. Deren Intensität hängt von der angestrebten Gesellschaftsordnung ab. Bei den Sozialisten wird es richtig zur Sache gehen. Die meisten Massenmörder der neuen Geschichte waren alles Linke- Hitler, Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot, Fidel Castro oder Che Guevara, um mal einige zu nennen. Und wenn man „der Antifa“ freie Hand lässt werden neue geboren. Wahrscheinlich werden in dieser Zeit Hunderttausende Alte, Schwache, Kranke und Unfähige sterben. Gleichzeitig wird die Massenflucht der noch nicht so lange hier Lebenden einsetzen. So als kleiner Einschub für Eichelburg – Fans- der Kaiser wird erst auftauen, wenn sich „der Schrecken“ dem Ende zuneigt. Das ist jetzt nicht als Spott gemeint, da ich die Monarchie, der jetzt gelebten „Demokratie“ eindeutig vorziehe- sondern notwendige Voraussetzung. Egal, wer nach „dem Schrecken“ die Macht erringt- an dessen Händen wird eine erhebliche Menge Blut kleben- und auch das Blut von Unschuldigen. Dementsprechend sollte jemand übernehmen, dessen Hände sauber sind, um den bestehenden Groll zu besänftigen. Nach meiner Meinung wird ein Wiederaufbau unser (heute bereits !!!) zerstörten Gesellschaft nach dem von Krall gezeigten Weg erst dann beginnen, ansonsten stellt sich die Frage nach der Endsozialistisierung. Es gibt noch weniger gewalttätige Szenarien, zum Beispiel die gewaltlose Übernahme der Bürgerlichen, in welchem sich lediglich eine neue RAF aus der Antifa gruppiert oder ... . Ach- schauen wir mal.

#: Ihr schafft das schon.
Crash oder Nicht-Crash. Das ist hier die Frage. Die Bären gehen davon aus, dass es bald den Mega-Crash, die „Greater Depression“ geben wird, die über einen signifikanten Rückgang den Märkten weit hinausgehen und unsere gesellschaftliche und politische Welt komplett ändern wird. Die Bullen verweisen darauf, einen Crash an den Aktienmärkten wird es nicht geben, da präventiv ausreichend Geld in den Markt gepumpt wird und andererseits der Mega-Deal zwischen China und den USA bevorsteht und dann wahrscheinlich das Goldene Zeitalter ausbricht (Ironie). Meine Meinung dürfte hinlänglich bekannt sein und hat mich heute Morgen mal wieder Geld gekostet. Weil ich ausgestoppt worden bin. Also okay. Auch wenn wir damit nicht wirklich zurück zur Normalität an den Märkten kommen, hoffe ich inständig, dass dieser verfickte Deal oder „das Dealchen“ Phase 1 endlich abgeschlossen wird. Die Möhre für die Algos ist dann weg, die Hoffnung erfüllt und es gibt keinen Grund mehr (erst einmal) die Märkte nach oben zu schrauben. Kauf das Gerücht, verkauf die Fakten. Aus meiner Sicht wäre eine Einigung für die Bullen eher schädlich. Als nächster Grund für den Hype an den Börsen oder sagen wir an den amerikanischen Leit-Börsen, auf die es tatsächlich ankommt, wird die Liquidität genannt. Bis vor kurzen konnte man annehmen, der amerikanischen Finanzindustrie und gerade den Banken ginge es gut, bis auf einmal die Zinsen am amerikanischen Repro- Markt explodierten. Die FED musste mit Milliarden einspringen. Es wird bereits geforzelt, ein QE, das keines sein darf. Und die Krönung der ganzen Farce ist das Verbot vor Ablauf von zwei Jahren die Gründe für die Explosion der Zinsen am Repro-Markt zu nennen. Welches Institut musste wohl hinter verschlossenen Türen gerettet werden? Natürlich dürfen wir die Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen nicht vergessen, die den Markt in luftige Höhe katapultieren- und gleichzeitig mit den Grundstein dafür legen, dass die Märkte einbrechen werden- und die Unternehmen gleich mitnehmen werden. Die Ankaufprogramme führen zu einer „Verknappung“ der Aktien und damit zu einem „ Wertanstieg“- aber nur in eine Richtung. Dafür geht es dann nach unten ganz schnell. Eine Verkaufsorder trifft auf keine Käufer und schon war es das mit der Verknappung. Was immer wieder einmal aus der Kiste geholt wird ist das BBB- Risiko der Unternehmensanleihen. Unternehmensanleihen die in Höhe von 2,2 Billionen Dollar auf den Spiel stehen könnten. Gleichzeitig müssen die Unternehmensgewinne angepasst werden- nach unten, um in jeder Berichtssaison übertroffen zu werden. Das geht so lange gut, bis ein Marktteilnehmer lauthals schreit: „ Der Kaiser ist nackt.“ Vermutlich wird derjenige vorher massiv Short gegangen sein. Alles eine Frage der Zeit. Bullen könnten mir vorwerfen, mit der Einstellung machst du an der Börse keine Gewinne. In den letzten zwei Jahren nicht mehr. Ein guter Spieler weiß, wann er Jetons vom Tisch nehmen sollte. Die Börse ist nun einmal zu einem bloßen Spielcasino verkommen. Mit ein paar Euro an ihr zu spielen macht Spaß- mit meiner Altersvorsorge ist Wahnsinn. Ich brauche nur mal gegen zu rechnen: Für meinen Vermögensaufbau habe ich zwanzig Jahre benötigt. Der Vermögensverlust kann in Minuten, Sekunden eintreten. Was sind dann bitte schön zwei, drei oder fünf Jahre, wenn ich an der Seitenlinie stehe und den Vermögenswert lediglich erhalte? Ja, okay ist langweilig. Beständigkeit ist immer langweilig. Lieber langweilig und ein Spießer als Cool und abgebrannt. Ist ja auch so ein neues Credo unserer Jugend. Aber

# : Ihr schafft das schon.
Letztens habe ich schon wieder im Mainstream eine Schlagzeile gelesen: Krankenstand im öffentlichen Dienst so und so hoch, damit ist jeder Bedienstete im Jahr so und so viele Tage krank. Abgesehen von der Tatsache, dass in großen privaten Unternehmen ebenfalls eine erhebliche Zahl an Krankheitstagen anfällt, sollten vielleicht mal die richtigen Fragen gestellt werden, weshalb der Krankenstand in öffentlichen oder privaten Unternehmen so hoch ist. Klar, in einem großen Unternehmen scheint es auf den ersten Blick nicht so aufzufallen, wenn man ständig oder auf Dauer ausfällt. Natürlich fällt es demjenigen auf, der die Arbeit des „Kranken“ mitmachen muss. Und es wird immer Schmarotzer und Mitesser geben, die sich auf Kosten anderer durchs Leben bewegen. Und Blau zu machen wegen Krankheit ist doch ne geile Sache. Unter der Hand wird getuschelt und gemutmaßt, dass der oder die KollegenInnen überhaupt nicht krank ist- nur das Ganze aussprechen, ganz heißes Eisen. Ob der öffentliche Dienst nun tatsächlich hinsichtlich seines Krankenstandes heraus sticht oder lediglich Zahlen vorliegen, kann dahin gestellt bleiben. Der öffentliche Dienst liebt Statistik, eine nicht unerhebliche Anzahl von Wochenstunden geht bei uns für Bearbeitung irgendwelcher Listen drauf, die vermutlich niemand liest. Insofern kann ich Markus Krall im Kleinem recht geben, wenn er darauf verweißt, dass zweistellige Milliardenbeträge mit dem anfertigen von Statistiken für die Mülltonne verschwendet werden. Statistik gehört für mich zur Herrschaft der Unfähigen. Und zwar dann- wenn damit mehr Ressourcen gebunden werden als für die eigentliche Arbeit selbst und die erfassten Daten nicht zu einer signifikanten Steigerung oder Verbesserung der Produktivität führen. Bleiben wir doch bei der Krankenstatistik des öffentlichen Dienstes. Wie wäre es mit Ursachenforschung? Nicht nötig. Die Ursachen sind hinlänglich bekannt- permanent personell unterbesetzt. Natürlich könnte man jetzt sagen- statistischen gesehen benötigt man aber nur 5 Angestellte (Beispiel). Dies setzt aber voraus, dass diese 5 Leute so qualifiziert sind, den Job in der statistisch (!) vorgegebenen Zeit zu schaffen. Die Statistik ändert sich in dem Moment, in welchen die Qualifikation der Leute nicht vorhanden ist. Da ist die Arbeit nicht zu schaffen und die Leute fallen aufgrund des Dauerstresses aus. Bei uns fallen die Leute reihenweise stressbedingt um. Das Arbeitspensum wird auf den Rest verteilt – und der fällt ebenfalls irgendwann aus. Dazu kommt dann noch die Fähig- oder Unfähigkeit der Vorgesetzten, die das Problem verschärft. Und die Fähigen sind im öffentlichen Dienst scheinbar selten. Was ist nun mit qualifiziertem Personal? Nicht vorhanden. Mit den bestehenden Arbeitsbedingungen und der miesen Entlohnung ist qualifiziertes Personal nicht zu gewinnen. Aber selbst die „weniger qualifizierten“ machen einen weiten Bogen ( einen ganz weiten) um unsere (das heißt nicht, dass ich mich mit dem Kackladen identifiziere) Behörde. Neulich habe ich mich bei meinen Kollegen beschwert. Beschwert darüber, dass sie mich während der Probezeit über Das im Dunklem gelassen haben, was da auf mich zukommt. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch etliche Bewerbungen und hätte ich nur ansatzweise gewusst, was auf mich nach Ablauf der Probezeit auf mich zukommt, wäre ich schnurstracks geflohen. Jetzt bin ich in diesem Job gefangen. Nach dem Prinzip Versuch und Irrtum könnte man (ich) meinen Fehler einräumen und sich einen anderen Job suchen. Nur am Vorabend der Greater Depression sollte man (also wieder ich) sich das tunlichst überlegen. Denn wenn ich mir so die Wirtschaftsdaten anschaue- traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Aber

#: Ich schaffe das- irgendwie ...
Ich glaube die Aktienmärkte sind zu hoch. Mensch, ich weiß, dass die Märkte überbewertet sind. Sie sind für Trump zu hoch. Wenn der „Deal“ mit China durch, war es das mit Phantasie an den Märkten. Vermutlich würden sich die Märkte nach Abschluss des Deals anfangen zu normalisieren. Heißt für mich, der Abschluss muss unbedingt verhindert werden, damit die Verhandlungen nächstes Jahr fortgeführt werden und zum Zeitpunkt der Wahl auf neue Höchststände klettern können. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Dow über 28.000 Punkte steigt, sondern vorher nach unten abdreht. Ärgerlich, ausgestoppt worden zu sein. Vielleicht gibt es morgen am Freitag noch einmal „Free-Lunch“. Aber ich denke eher, es geht weiter abwärts. Was mich daran erinnert, Spielgeld auf mein Broker- Konto zu überweisen. Und das kann dauern. Nix mit Echtzeitüberweisung. Wenn ich jetzt um vier Uhr morgens den Auftrag gebe, ist das Geld vielleicht morgen auf dem anderen Konto. Allein daran sieht man, wie veraltet das Bankensystem ist. Apropos- neulich auf dem Flohmarkt habe ich ein Schild an einem Stand gesehen: „Zahlung mit Paypal“ möglich. Wenn man die „Freunde“ Funktion bei Paypal nutzt, hat man zwar keinen Verkäuferschutz aber man sieht den Geldeingang sofort und hat keine Gebühren. Ja, okay, Strom- und Handynetz dürfen nicht ausfallen- dann bin ich aber nicht auf dem Flohmarkt. Das bedeutet für mich zum Beispiel, ich werde Bitcoin weiter monatlich kaufen- wenn sich der Kurs konsolidiert hat. Den monatlichen Betrag lege ich mir zu Seite. Meine Bestände an Ethereum und LiteCoin behalte ich, wobei ich LiteCoin lieber heute als Morgen rauswerfen würde. Es heißt ja (noch) immer der kleine Bruder von Bitcoin, außerdem noch viel schneller bei den Transaktionen. Nur mittlerweile scheint die Kryptowährung sich selbst überlassen worden zu sein, wird also nicht mehr weiterentwickelt. Wenn dem tatsächlich so ist, wird sie irgendwann ihren Vorteil gegenüber Bitcoin verlieren und zum Shitcoin werden. Obwohl ich mit einem weiteren Einbrechen der Kryptokurse rechne, werde ich die aufgebauten Positionen halten. Aber zurück zu den konventionellen Märkten. Also ich denke Trump haut wieder auf die Kacke (nachdem einige Marktteilnehmer sich richtig positioniert haben) und lässt die Kurse zu Weihnachten in den Keller gehen. Also schnell noch mal Jetons eintauschen ...
So eine verfickte Scheiße. Um halb drei war die Nacht vorbei. Hellwach und voll mit Weltschmerz. Wobei- ich hadere nicht mit der Unzulänglichkeit der Welt. Wenn die perfekt wäre, könnte man sich auch gleich die Kugel geben. Nein, nicht die Unzulänglichkeit der Welt lässt mich hadern, sondern meine eigne. Und dann ist es auch nicht direkt die eigne Unzulänglichkeit- vielmehr die Traurigkeit über die Dinge, die man nicht getan hat. Nein, es geht auch nicht um ein Wenn- Dann Szenario. Wenn du in deiner Jungend nicht Die sondern Die Entscheidung getroffen hättest, Dann wäre dein Leben anders und selbstverständlich viel besser verlaufen. Es geht tatsächlich nur darum, dass ich in diesem Moment anders gehandelt habe – und nun kommt für mich eine neue Erkenntnis (ist so als wenn nach Jahren der gordische Knoten geplatzt ist): In diesen Momenten habe ich entgegen meiner eigentlichen Intension gehandelt. Ich habe damals den Moment verstreichen lassen. Ob nun aus Feigheit oder weil ich mich wie eine beschissene Diva aufgeführt habe, völlig egal. Und es geht auch nicht um Momente, die „entscheidend“ für mein Leben gewesen wären. Es sind kleine, unscheinbare Augenblicke, die sich rasch wieder verflüchtigen. Ein Poet oder Dichter könnte jetzt schwadronieren, aus einer flüchtigen Begebenheit könnte Großes und Weitreichendes entstehen. Bla, Bla, Bla. Wenn mich dieser Weltschmerz trifft, geht es immer nur um die Situation selbst, in der ich mich nicht bewusst anders entschieden habe sondern abweichend von meinem tatsächlichen Willen. Ich finde kein Wort dafür- sollte es jemand wissen... . Wenn ich mich bewusst entschieden habe und das gewünschte Ergebnis ist nicht eingetreten, denkt man okay, Mist, hätte man besser anders entschieden oder gehandelt, ärgert sich vielleicht die Krätze- und dann ist gut. Während ich schreibe, wird mir gewahr, es sind fast alles Momente, in denen es um Begegnungen mit anderen Menschen ging. Ja, Momente mit Mädchen (ich schreibe bewusst nicht Frauen) waren auch darunter. Aber wenn es nur darum geht wäre das Problem gelöst: Pubertierender hat nicht den Arsch in der Hose ein Mädchen anzuquatschen. Ja, nee das Problem hatte ich auch, irgendwie. Vielmehr habe ich „sie“ angequatscht, sie hat Nein gesagt und Ja gemeint und ich war so beleidigt , dass ich „die Signale“ nicht gesehen habe. Ist ärgerlich, holt mich manchmal auch aus dem Schlaf und versaut mir den Tag, aber das Problem war stets für mich zu greifen. Es geht langsam auf halb fünf zu, die Kanne Kaffee ohne ist auch fast alle- und was wichtiger ist: Das Gefühl der Traurigkeit ist weg. Wenn nicht arbeiten müsste, könnte ich mich vielleicht noch ein bisschen in diesem Selbstmitleid suhlen (was für die Psyche ab und an nicht schlecht ist), aber so brauche ich nachher einen klaren Kopf. Ich nehme an, es sind die Dinge, in denen wir für uns für das Gegenteil von dem entscheiden, was wir eigentlich wollen oder wollten. Und diese Gegenteiligkeit können wir nicht verarbeiten. Hört sich ganz nach kognitiver Dissonanz an. Auch so eine unerkannte Ursache, warum die meisten Menschen eine Macke bekommen. Und schon haben wir das Wort hergeleitet, was ich eben gesucht habe- Dissonanz. Na dann, schönen Tag und danke, dass wir darüber gesprochen haben.
Der sozialistische Irrsinn geht ungestoppt weiter und zeigt auf der anderen Seite die Inkompetenz der politischen Parteienautokratie. Die SPD scheint ja nun endgültige ihre einst sozialdemokratischen Wurzeln zu verleugnen und eifert mit der Linken um die Gunst der Verlierer und Versager. Ein Fokusartikel titelt- SPD im Verteilungsrausch- mehr Kindergeld, mehr Grundrente- weniger Geld für Vermieter. Ärmere Familien sollen mehr Anspruch auf Kindergeld haben. Damit soll also das „Einkommen“ (manche ein Hartz- Bezieher sieht seine Sozialleistungen als Einkommen an, da bekommt man schon Äußerungen zu hören: „Ich habe mein Gehalt nicht erhalten.“ Oder „ich möchte ein EC-Karte“ „Sie haben leider kein Einkommen“ „Ich bekomme mein Geld doch vom Amt“) erhöht werden, um die finanzielle Lage der „Ärmsten der Armen“ zu lindern. Das Problem: Kindergeld wird auf SGB II angerechnet und verringert damit den Leistungsanspruch. Der Einkommensüberhang (der Betrag, der über den SGB II Anspruch hinausgeht) wird sogar auf den Kindergeldbezieher übertragen. Heißt für mich Augenwischerei. Die Freude wird dann nicht lange halten. Und natürlich sollen die „bösen Reichen“ dafür bezahlen. Die richtig Reichen haben ihr Geld nur in Deutschland, wenn sie nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Die SPD zielt mit Ihrer Verteilungsorgie wieder auf den Mittelstand ab. Und natürlich den raffgierigen Vermieter. Mal so ein kleiner Einschub aus der (sozialistischen) DDR. Im Prenzlberg gab es zu DDR- Zeiten auch private Mietshäuser. Mit einer Durchschnittsmiete von 70,00 bis 100,00 DDR- Mark konnten die Häuser nicht instand gehalten werden und sahen so zerfallen wie die Häuser der staatlichen Wohnungsbaugesellschaften aus. Wie lange hält der Sozialismus? Um die siebzig Jahre, bis die Häuser zerfallen sind. So nebenbei- weil wir gerade beim SGB II sind. Laut einem Urteil des BVerfG vom 05.11.2019 sind alle Sanktionen über 30 Prozent verfassungswidrig (wenn wir eine Verfassung hätten). Gerade die Weigerung (und wiederholte Weigerung) der Arbeitsaufnahme wird mit diesen hohen Sanktionen belegt. Das ist jetzt vom Tisch. Jetzt in der Übergangszeit der Umsetzung des Urteils, werden die Sanktionen zurückgenommen und die bereits ausgegebenen Lebensmittelgutscheine, um das Existenzminimum zu sichern, dürfen nicht auf die nachzuzahlenden Leistungen angerechnet werden. Natürlich ist laut Urteil die besondere Härte im Einzelfall zu berücksichtigen, was zum völligen Ausschluss der Sanktion führen kann. Ich nehme an, wenn die Bedarfsgemeinschaft fünf bis acht minderjährige Kinder aufweißt. Andere Härtefälle kann ich mir nicht vorstellen, wenn die Aufnahme von Arbeit verweigert wird. Und natürlich dürfen wir die CDU nicht vergessen. A-K-K hat die Machtfrage für sich entschieden. Herzlichen Glückwunsch. Die Mitläufer haben entschieden und den weiteren Verfall der Partei beschleunigt. Irgendwann bleibt der Werte Union nur die Abspaltung übrig, da die CDU so wie die SPD nicht mehr zu retten ist.
Im Silberforum wird ja gerade andiskutiert, ob Markus Krall sich nächstes Jahr im Herbst die Welt mit Champus schön saufen muss, weil der „ Crash“ nicht eingetreten ist. Es gibt meiner Ansicht nach zwei Szenarien an den Märkten. Einsetzen der Deflation, also Crash- und dann Gelddrucken oder zweitens- sofort Gelddrucken. Sehr erhellend die Auszüge aus den Tagebüchern „Heinrich von der Ohe“ zur Inflation. Viele Kommentatoren vertreten die Ansicht, dass Auswirkungen wie Börsencrash und Inflation nicht solche Ausmaße annehmen können wie damals- weil die Notenbanken vorbereitet sind. Hat man bei beim amerikanischen Repromarkt gesehen, der nun scheinbar eine Dauerinfusion an Liquidität erhält. Ich gehe von der Greater Depression zeitnah aus. Es gibt viele Dominosteine, die Umkippen können. Die zwei Wesentlichsten sind für mich die 300 Billion Dollar weltweiten Schulden, die nicht einfach durch die Notenbanken weggedruckt werden können (schon gar nicht ohne dass das Geldsystem wegen des Vertrauensverlustes kollabiert) und die für mich „absolute“ Unfähigkeit der Politiker (Vertrauensverlust in den Staat und damit in die gesellschaftliche Ordnung).
Ich denke Dr. Markus Krall kann sich ganz beruhigt zurücklehnen (soweit es seine Reputation angeht). Ich bin gestern Abend mit Optionsscheinen in den amerikanischen Markt Short gegangen, LZ bis 20.12.2020. Bei der niedrigen Vola eine direkte Einladung.
Ich werde mir jetzt auch mal den größten Crash aller Zeiten von Friedrich und Weik holen. Kann ich morgens und abends in der S-Bahn lesen. Ich muss ehrlich sagen, ich sträube mich immer gegen den Kauf von „Sachbüchern“. Alle Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe waren bisher meist eine Zusammenfassung dessen, was wir uns selbst tagtäglich an Informationen aus dem Internet aufbereiten. Zudem geht mir die massive Werbung, die Friedrich für Ihr Buch betreibt ziemlich auf den Sack. Ist sein gutes Recht und Promotion ist alles. Geht mir halt nur auf den Sack. Auf der anderen Seite steht bei mir die „Information“ an erster Stelle- und die kann sich auch in einer Werbung darbieten. Gestern habe ich mir ein Youtube - Video von Kettner reingezogen, ein Online-Goldhändler. Der hat darauf verwiesen, dass der Onlinekauf von Gold keiner Meldepflicht unterliegt und Gold Online unlimitiert gekauft werden kann. Da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Klar- die „Gefahr“ der Geldwäsche ist für Big Brother nicht gegeben, da kein böses Bargeld im Spiel ist. Ich habe noch nie Online Edelmetalle gekauft. Kommt mir gleich wieder in den Sinn, was ist, wenn du die Ware nicht bekommst oder sie dir Fälschungen andrehen. Ich kann sowieso nicht erkennen, ob ich eine Fälschung in der Hand habe oder nicht. Und ein Onlinehändler, der schon eine erhebliche Weile am Markt ist, hätte es vermutlich schwer, sich zu halten, wenn er Lieferungen unterschlägt bzw. Fälschungen auffliegen. Bleibt nur noch die Totalüberwachung durch die Sozialisten übrig. Man möchte- aber kann nicht. Wie Kettner meint, der Bank ist egal, was im Auftrag steht. Totalüberwachung setzt das Vorhandensein der entsprechenden Ressourcen voraus. Technische und geistige. Deutschland und die EU sind auf dem absteigenden Ast. Gerade was die Internettechnik anbetrifft (war die nicht KanzlerInnen- Chefsache? Puh, ein Glück.) hinken wir zurück. Je mehr Regulierung, um so löchriger wird das System. Persönlich gehe ich davon aus, dass das organisierte Verbrechen oder die Terrorfinanzierung munter vor den Augen der Regierungen betrieben wird. Und den Regierungen ist das sowieso egal, da es einzig und allein um die Kontrolle der Zahlungsströme geht. Nicht um die einzelne Transaktion, sondern um deren Gesamtheit. Die staatliche Möglichkeit zu haben, einfach den „Hebel“ umlegen zu können- um sich vermeintlich Zeit zu verschaffen. Und da kommen ich wieder zum Anfang. Friedrich ist in seinem letzten Video auf § 314 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) eingegangen und hat dargestellt, dass die Versicherungen Auszahlungen einstellen oder verweigern können oder von den Aufsichtsbehörden dazu angehalten werden können, wenn die Versicherung zahlungsunfähig wird. Insofern gibt es hier schon einen Unterschied zu dem, wie ich Friedrich verstanden habe. Es ist ein Unterschied, ob die Zahlungsunfähigkeit droht oder bereits eingetreten ist. Aber nur das am Rande. Allerdings erhoffe ich mir durch das Buch neue Informationen und damit auch neue Perspektiven. Ist ja nicht so, dass unsere „liebe Regierung“ irgendwelche Geheimgesetzte (noch nicht) beschließt. Man verzichtet lediglich darauf, sie zu kommunizieren, was zu Intransparenz führt ... - ja okay, aufgrund des vorsätzlichen Handels kommt es Geheimgesetzen recht nahe. Die Gesetze werden im Bedarfsfall aus der Schublade gezogen und ... TADA- verarscht. Aus diesem Grund hol ich mir das Buch. Wenn es scheiße ist , kann ich hinterher darüber meckern. Jetzt muss ich mich erstmal ins Hamsterrad begeben.
Die Nacht war wieder früh vorbei. Aufgewacht bin ich durch einen Traum. In diesem Traum fuhr ich mit dem Auto in Prenzlauer Berg und eine Frau aus Afrika trat mir gegen den Kotflügel, weil ich Sie als Fußgängerin aufgrund des Verkehrs leicht in ihrem Fortkommen behinderte- sprich Sie musste um das stehende Auto herumlaufen. Warum es sich in dem Traum um eine Frau aus Afrika handelte, kann ich nicht sagen aber aufgrund der in diesem Land vorherrschenden Gesinnungsdiktatur erspare ich mir eine Interpretation. Der Autotraum an sich dürfte jedem Autofahrer aus der Stadt hinlänglich bekannt sein. Fußgänger, Fahrradfahrer und auch andere Autofahrer können sich gegängelt und genötigt fühlen obwohl man selbst dafür nicht kann, weil sich schlagartig die Verkehrlage ändert und man nicht reagieren kann. Man geht davon aus, dass der andere dies hätte erkennen können und wird durch die zu Unrecht erlittenen Anfeindungen selbst wütend- und brüllt durch die zumeist geschlossenen Autoscheiben. Was macht uns wütend? Das dem anderen scheinbar jegliche Weitsicht fehlt zu erkennen, dass man selbst ein Opfer der Situation ist. Und diese strunzend dumme Reaktion versetzt uns in Rage, dazu noch das sozialinkompetente Verhalten. Und bin ich beim Thema des Beitrages. Die kognitive Schwäche- oder Dummheit der einen umgebenden Menschen. Natürlich kann diese Betrachtung ausschließlich aus der Ich- Perspektive erfolgen. Der blinde Fleck in der Selbstwahrnehmung verhindert zum Beispiel zu erkennen, das nicht die anderen dumm sind, sondern man selbst unter dem Kruger- Dunning- Effekt leidet. Ich habe tagtäglich mit kognitiv schwachen Menschen zu tut. Aber stößt mich tatsächlich die Dummheit ab? Nein. Es ist vielmehr die hinzutretende soziale Inkompetenz. Respektlosigkeit dem anderen gegenüber. Respektlosigkeit tritt in so vielen Facetten auf, dass die Benennung aller Möglichkeiten respektlosen Verhaltens den Rahmen sprengen würde. Arroganz zum Beispiel. Strohdumm und meint trotzdem die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben, weit verbreitet unter Politikern. Oder noch weiter verbreitet- fehlende Umgangsformen. Man denkst schon- „Mann ist der oder die blöd“- und dann fehlt es noch an dem richtigen Umgangston. Aber die Krönung des Ganzen fehlt noch- von einem selbst wird erwartet die Situation zu bereinigen- spinn ich oder was? Typisches Beispiel aus dem Berufsleben (aus meinem selbstverständlich): Die Zuständigkeit ist streitig. Ich erkenne scheinbar die Zuständigkeit der anderen Abteilung. Erstelle einen unmissverständlichen Vermerk, warum ich die Zuständigkeit des anderen annehme- und bekomme die Angelegenheit postwendend und- kommentarlos- zurück. Während ich das schreibe, merke ich wie die Wut hochkommt. Statt kurz darzustellen, weshalb man anderer Meinung ist, wird der Vorgang zurückgeschickt. Ist tatsächlich wie bei „Asterix Kampf gegen Rom“ als Asterix und Obelix in der römischen Behörde fast durchdrehen. Ja- ich sehe überall dumme Menschen. Ich glaube nicht, dass wir aufgrund der anstehenden Götterdämmerung vor einem evolutionären Schub stehen. Es sei denn, die Herde wird tatsächlich ausgedünnt. In postapokalyptischen Filmen beschwert sich meist der Despot, dass sich in Friedenszeiten die Schwachen über die Starken erhoben und diese unterdrückt haben. Er sei jetzt berufen dies zu ändern. Früher hatte ich mit dieser Aussage ein Problem ...
Gestern gab es Krach im Paradies. Es kam zu einem für mich leidigen Thema (eines von vielen selbstverständlich): Urlaub. Urlaubsplanung ist schon ätzend. Es fängt schon damit an, dass man sich in einem abhängigen Arbeitsverhältnis absprechen muss. Ätzend, sag ich. Wie Kleinkinder wird sich um Brückentage, Ferien und was weiß ich noch gestritten. Da mir das auf den Sack geht, nehme ich den Urlaubplan meiner Zaubermaus und reiche ihn bei mir ein. Wenn das abgeschlossen ist, wird es bei dem Thema zu Hause weiter lustig: „Du- was wollen wir denn machen?“ „Mir egal.“ Also meine Zaubermaus ist keine Xanthippe, nicht im mindestens, eher versucht sie immer das Alphatier raushängen zu lassen, was ich ihr nach knapp 25 Jahren immer noch nicht abgewöhnt bekommen habe. Außerdem- meine vorgeschlagenen Billigurlaube will sie doch eh nicht machen. Jetzt will sie wieder aufs Schiff. Ist mir zu teuer. Punkt. Bei ihr kommt nach meinem Schlaganfall immer: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ oder „Ich will nicht immer für später sparen“ usw. Wenn später nicht mal früher kommt. Schlussendlich haben wir uns geeinigt: Sie zahlt. Nein, das meine ich ernst. Da geht fast ein komplettes Monatgehalt für eine Woche „Kreuzfahrt“ drauf. Nee, mach ich nicht. Wenn dieses Minigehalt wenigstens der zu erbringenden Arbeitsleistung entsprechen würde. Aber so ist damit zu rechnen, dass ich mehr schlafe, wenn nicht sogar den Urlaub verschlafe, weil der Körper plötzlich in die Ruhephase geht und abschaltet. Sich schon mal gefragt, warum man sich im Urlaub müde, abgespannt und gestresst fühlt? Wenn manch einer in dieser Zeit mal seinen Blutdruck messen sollte, der wird das Ohrenschlackern bekommen. Und dafür reicht auch ein Billigurlaub mit Liege am Strand. Nein, ich bin nicht geizig. Und schon gar nicht der Arsch, weil ich meine Freundin zahlen lasse. Auch wenn wir beide eine Einheit bilden, heißt das noch lange nicht, dass ich alle Entscheidungen des anderen mittragen muss. Und mögliche Kompromissen sind: sie fährt alleine, gemeinsamer Billigurlaub oder sie zahlt, weil sie nun mehr verdient, seit ich mich in die gesicherte Armut begeben habe. Sie hat sich entschieden. Sollte die Krise (hah- es geht los. Ich habe das erste Mal das Wort Krise verwendet) losgehen, werden wir froh sein, dass gesicherte Minigehalt zu haben- ob „der Staat“ seine Angestellten dann noch bezahlen kann bleibt abzuwarten. Vielleicht gibt es eine doppelte Ration an Lebensmittelgutscheinen. Wer mittlerweile „1984“ gelesen hat, wird wissen, dass die Genossen der „inneren Partei“ auch nicht so luxuriöse gelebt haben. Wie gesagt oder schon mal geschrieben: Ich sehe Deutschland als Passagierflugzeug, welches mit Restdämpfen (an materiellen und geistigen Ressourcen) mitten über dem Ozean fliegt. Ich habe vorhin den Leitartikel auf goldseiten.de gelesen, der in Richtung eines Szenario läuft, welches ich mir gerade „ausdenke“. Der Autor stellt die Frage, ob man Anleihen nicht besser durch Gold ersetzen sollte. Mein versponnenes Szenario geht so: Die (fiktive) Zentralbank eines Landes druckt Geld und kauft dafür auf dem Weltmarkt Gold ein. Dann werden die Einwohner und Institutionellen (vor allem Rentenfonds) verpflichtet die Anleihen und anderen Papiere gegen Gold bei der Zentralbank gegen eine festen Wechselkurs einzutauschen. Und dann erklärt sich das Land für Zahlungsunfähig. Anschließend wird die Währung neu aufgestellt und die Einwohner tauschen das Gold zurück in die neue Währung. Die Verlierer wären diejenigen, welche ihr Gold für die nun wertlose Währung verkauft haben. Gibt natürlich viele Unsicherheitsfaktoren. Der Goldankauf der Zentralbank sollte über einen längeren Zeitraum gestreckt werden, um die Entwertung der eigenen Währung nicht vor Abschluss des Goldankaufes zu provozieren. Und die Bevölkerung muss der Regierung und damit der neuen Währung vertrauen und diese auch eintauschen. Um das Szenario durchzusetzen würden mir nur China und Japan einfallen, weil in diesen Ländern der Staat eine ausgeprägte Kontrolle über seine Bevölkerung ausübt und dort das „Wir“ zählt. Des Weiteren sind die Käufer von japanischen Anleihen vordergründig im Inland zu finden. Die Amis sind zu egoistisch, da zählt nur das „Ich“ und Deutschland- ist eh verloren. Ich nehme mal an, bis zu den ´68 hätte es in Deutschland funktioniert. Mit der Machtergreifung der Sozialisten hat sich das ab 2005 endgültig erledigt.

Dementsprechend muss halt jeder seine eigene Zentralbank sein.
In einem seiner letzten Interviews hat Markus Krall die Vermutung geäußert, der Liquiditätsbedarf der Banken resultiere aus einer möglichen Entflechtung des amerikanischen und europäischen Bankensystems. Leider ist er nicht näher darauf eingegangen. Bisher sind viele davon ausgegangen, dass der Ankauf von amerikanischen Bonds die amerikanischen Banken in Liquiditätsschwierigkeiten bringt, was nicht von der Hand zu weisen ist. Anderseits gehen wir davon aus, genaues weiß man nicht, dass wenn eine Großbank fällt aufgrund der bestehenden Verquickungen weitere Banken in Schieflage geraten könnten, gerade im europäischen Bankensektor. Wenn man den Gedanken von Krall (ohne entsprechendes Fachwissen) weiterspinnt, könnte man annehmen, die amerikanischen Banken könnten still und heimlich ihre Portfolios von europäischen Zeitbomben bereinigen. Wenn es dann in der Eurozone Bum macht, kann man von drüben in aller Ruhe zuschauen und nachher die (Bank) Leichen plündern. Der europäische Steuerzahler bekommt die Kosten aufgebrummt, während man sich selbst die Rosinen aus der Scheiße pullt. War das nicht bei den griechischen Banken und der Industrie genauso? Wie gesagt genaues weiß man nicht. Aber auf der anderen Seite- „alle“ sprechen davon, dass die Banken aus den und den Gründen crashen werden, weil die europäische Politik versagt hat. Aber- die allmächtigen Banken haben doch mitgemacht und sich nach und nach die Butter vom Brot nehmen lassen. Erst jetzt in der letzten Zeit wird mal verhalten das Maul aufgemacht. Für die Vermutung von Krall spricht ein Umstand: Die scheinbar absolute Geheimhaltung. Normalerweise würde sich doch irgendein Insider finden, welcher der Öffentlichkeit die gewünschte Info steckt. Hier könnte durchaus ein großer Coup umgesetzt werden. Vermutlich nach Abschluss der Angelegenheit wird wie zufällig die Info veröffentlicht und Stunden später brennt Europa, nicht nur im Übertragenden Sinne. Wir werden sehen.
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