Bundeswertpapiere (Seite 158)



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Also irgendwie wird das nichts mit dem Reich werden mit Optionssch(w)einen und CO. Nachdem ich meinen Beitrag heute Morgen geschrieben habe, dachte ich mir, steig mal lieber schon jetzt in einen Langläufer ein, nachher rauscht die Tesla Aktie schon vorher nach unten weg. Aufgrund der roten Kerze vom Vorabend hatte der favorisierte Schein nachvollziehbar an Wert gewonnen. Leider habe ich mir nicht den Kurs von Tesla, ob nun in USD oder EUR, gemerkt als ich den Schein erworben habe. Na jedenfalls ist die Teslaaktie nach unten durchgerauscht, der Optionsschein hingegen notiert „leicht“ im Minus. Auch die Kursstellung anderer Derivate sieht mehr als merkwürdig aus- wenn überhaupt ein Kurs gestellt wird. Also, dass der Kurs von Tesla überhaupt gefallen ist, habe ich dann bei einem Faktor 8 Zertifikat gesehen, welches seit heute morgen 2000 Prozent gemacht hat. Nur- leider, leider- kaufen kann man es nicht. Jedenfalls bei meinem Broker nicht. An der Tesla Aktie wird gerade herumgezerrt, sprich sie ist volatil (was eigentlich für eine Aufwertung der Optionsscheine auf die Aktie sprechen würde), vielleicht lässt sich das Faktorzertifikat ja morgen wieder handeln.
Mmh. Wer ein Optionsschein etc. sein eigen nennt, der schwimmt mit im Haifischbecken. Da darf man sich nicht beschweren, wenn man gebissen wird. Ich meine, wenn an der Verschwörungstheorie von Fugmann in Bezug auf Tesla was dran ist, dass sich einige Großspekulanten zusammengetan haben um bekannte Short Seller der Tesla Aktie über offenen Lagerfeuer zu grillen, kann man sich vorstellen mit welchen harten Bandagen gekämpft wird.
Stellt sich eigentlich nur die Frage, ob der Buchmacher (Emittent) schummeln darf. In den USA ist der größte Teil unserer Derivate verboten. Aus diesem Grund müssen die Stillhalter (Verkäufer von Optionen) den der Option zugrunde liegenden Basiswert versuchen in die für sie gewünschte Richtung zu lenken und sich selbst absichern (zu den Absicherungsgeschäften bei Optionsgeschäften ist gerade ein interessanter Artikel bei finanzmarktwelt erschienen). An der Option selbst dürfen sie nicht herumspielen. Auch wenn Stillhalter eine gewisse Marktdominanz haben und gerade an Verfallstagen die Vola steigt, weil Marktteilnehmer das entsprechende Underlying ihrer Option in die gewünschte Richtung zerren wollen- tragen sie ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko hierbei. Das stellt für mich ein gerecht verteiltes Risiko zwischen den Parteien Verkäufer und Käufer von Optionen dar.
Anders hingegen ist es bei unseren (europäischen) Derivaten, die von Emittenten herausgegeben werden. Diese unterliegen in der Kursstellung, Verkauf und Rückkauf ganz dem Ermessen deren Ermessen. Vor ein paar Jahren wurde die Vorschriften von der Bafin zugunsten der Anbieter weiter verändert.
Aufgrund der jetzt laufenden Diskussion zum § 20 Abs.6 ESTG mutmaße ich einmal, dass man mit der damaligen Bevorzugung der Emittenten und der gleichzeitigen Benachteiligung der Privatanleger letzteren den Erwerb von Finanzderivaten schon damals madig machen wollte und da das scheinbar nicht so richtig funktioniert hat, ist man jetzt einen Schritt weiter gegangen.
An diesem Beispiel sieht man wieder sehr schön, wie der Sozialismus den Kapitalismus penetriert- und der Kapitalismus in Reinkultur sich freudestrahlend von hinten nehmen lässt. Die Emittenten betreiben muschebubu und freuen sich diebisch den mutmaßlichen Kleinanleger legal rasiert zu haben- bis keiner mehr ihre strukturierten Finanzprodukte kauft und die ganze „Wettindustrie“ platt gemacht wird. Kleinvieh macht auch Mist, aber Fakt ist: die Bank gewinnt immer, selbst wenn man fair spielt. Aber so kann man sich auf lange Sicht sein Geschäftsmodel auch selbst kaputt machen und zudem kaputt machen lassen.
Da ich die nächsten Tage viel Zeit haben werde, kann ich mich mal die eine oder andere Sache angehen. Also bis auf weiteres werde ich erstmal weiter Wettzettel kaufen.
Immer Verantwortungsvoll spielen- damit sich auch morgen noch ein Eis kaufen kann.
Wenn Sozialisten mit Zitaten von Nationalsozialisten kommen. Eklat in Thüringen, weil irgendein unbedeutender FDP Politiker neuer Ministerpräsident mit den Stimmen von FDP, CDU und der bösen AFD geworden ist und den alt gedienten Sozialisten Ramelow unsanft aus seinen Wolkenkuckucksheim gestoßen haben. Und die andere Sozialisten Hennig-Wellsow (wieder so ein Doppelname- hat das irgendwas mit krankem Emanzipationswahn zu tun) ihres Zeichen Landeschefin der Linken schmeißt dem FDP Mann den Blumenstrauß zur Amtseinführung vor die Füße. Wie geil ist das denn? Und das nun anschließende Gegacker im politischen Hühnerstall von Berlin ist so herrlich entlarvend, wie die Handlungen der Beteiligten selbst. Weiter so.

Wenn man sich die Börsen so anschaut könnte man meinen, es gäbe keine potentiellen Gefahren für die Weltwirtschaft durch den Corona-Virus. Wir nähern uns wieder den Höchstständen. Verrückte Welt in der wir leben, dass ein Terroranschlag die Weltwirtschaft nicht schwächen kann und deshalb die Börsen nicht mehr zucken, verstehe ich durchaus (noch). Aber das momentane Geschehen ... Ah- ich weiß, die Börsen handeln die Zukunft. Und die ist gut. Nicht, die –wird- gut, sondern –ist- gut. Auf die Irrationalität der Börse brauchen wir nicht eingehen, nicht umsonst heißt es: Die Börse kann länger irrational bleiben, als du Geld in der Brieftasche steckt hast“.
Ich habe einen Stapel von Lesezeichen, die ich morgen, mittags und abends durchklicke und die Nachrichten, Kurse und Nacktbilder enthalten. Unter anderen auch die CDS Kurse auf Bankenanleihen.
Credit-Default- Swaps kurz CDS stellen vereinfacht ausgedrückt die aufzuwenden Versicherungsprämie auf ein Ausfallrisiko, vorliegend das der Banken dar. Ein geringer CDS Wert steht also für ein geringes Ausfallrisiko der herausgegebenen Anleihen und damit für eine hohe Bonität (der jeweiligen Bank). Und was Bonität ist wissen wir alle: Die Fähigkeit, aufgenommene Schulden zurückzahlen zu können. Die Bonität gibt also – Auskunft- über die – Vertrauenswürdigkeit- im Geschäftsverkehr.
Die CDS auf die Deutsche Bank liegen derzeit bei 48,54 Basispunkten. Um Unternehmensanleihen der Deutschen Bank in Höhe von 10.000.000 Dollar für fünf Jahre abzusichern werden derzeit jährlich 48.540,00 Dollar benötigt. Ist doch ein Schnäppchen? Heißt also, trotz ständiger Milliardenverluste der Deutschen Bank wird deren Bonität als hoch eingestuft. Wirklich?
Ich mutmaße einfach mal, dass die Marktteilnehmer eine Zahlungsunfähigkeit dieser und jeder anderen Bank ausschließen, weil diese und jede andere Bank im Bedarfsfall durch die EZB und die jeweiligen Regierungen gerettet (zwangsverstaatlicht) werden. Damit ist der Eintritt des sogenannten Kreditereignisses (Ereignis das die Zahlungspflicht auslöst) praktisch ausgeschlossen. Warum sich also dann noch gegen einen Zahlungsausfall versichern? 48.500 Tacken kann man auch anders verbraten.
Mittlerweile sollte man so was von zwischen den Zeilen lesen und der Spruch: „Zahlen lügen nicht“ ist in – unserer – Zeit für´n Arsch. Da ist nicht gefälscht- das sind die richtigen Zahlen, genauso wie die Börsenkurse die richtigen Zahlen sind. Und auch die negativen Zinsen (sprachlich ein absolutes Desaster- Zinsen, die negativ sind!) sind real. Kann mich jemand mal bitte aufwecken? Oder eigentlich nicht- ich bin ja schon wach und das ist kein Alptraum, dass ist die Realität.
Wann kommt es zu den ersten Aufständen in China?
Derzeit höre ich in einzelnen Beiträgen, dass die Situation für Xi Jingping und die kommunistische Partei immer angespannter wird. Der Tod des jungen Arztes, welcher am Anfang der Epidemie gewarnt hat und nun gestorben ist verschlimmert die Angelegenheit weiter. Mittlerweile sieht man –ein- Video mit im Krankenhaus verteilten Leichensäcken und den Versuch eines Fahrzeuges eine Straßensperre zu durchbrechen auch schon auf n-tv. Obwohl ich verstärkt die Nachrichtenlage verfolge, habe ich bisher nur Einschätzungen über die wirtschaftlichen Schäden für China für wahrgenommen, nicht jedoch die Tatsache, dass China politisch und gesellschaftlich am Coronavirus zerbrechen könnte.
In Japan, China und Südkorea übt der Staat (noch) eine erhebliche Sozialkontrolle über die Bevölkerung ausüben. Kleiner Exkurse: In Deutschland hat der Staat ebenfalls noch eine immense Sozialkontrolle, da der Deutsche von Natur aus ein Untertan ist und hierarchische gesellschaftliche Strukturen zu seinem unbewussten Selbstbild gehören. Deshalb denke ich, stehen wir den Japanern näher als den Franzosen. Auf der einen Seite wird dies von den Linksliberalen ausgenutzt ihre Machtposition zu stärken- andererseits zerstören sie diesen gesellschaftlichen Stabilitätsfaktor mit ihrer Multi - Kulti- Scheiße, was letztendlich ihr Untergang sein wird. Der Deutsche ist ebenso wie der Japaner und Chinese leidensfähig, aber wenn es genug ist, dann ist es genug- und dann lässt der Deutsche in wilder Raserei keinen Stein mehr auf den anderem.
Die Frage ist nun, wann dem chinesischen Volk der Geduldsfaden reißt. Überlegen wird einfach mal. Wie lange sitzen die jetzt unter Quarantäne? Vier Wochen ? Vier Wochen im permanenten Ausnahmezustand und einer extremen Anspannung. Es spielt fast (fast) keine Rolle, wie tödlich der Virus tatsächlich ist. Aber nicht nur die Nerven in der Bevölkerung dürften blank liegen. Auch die Nerven der Behörden und Staatsdiener. Wir hören immer mehr von restriktiven Maßnahmen. Drohnen verfolgen Menschen ohne Maske, es wird mit der Todesstrafe gedroht. Wofür eigentlich? Ich male das jetzt nicht weiter aus. Fakt ist für mich- sich Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität Chinas und die Konsequenzen für die Weltwirtschaft zu machen ist schön und gut. Leider trifft es die Problematik nicht ganz. Wir sollten darauf gefasst sein, dass China bald gezwungen sein könnte das Militär zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung einzusetzen. Was durchaus dazu führen könnte, dass die anlegenden Staaten mit involviert werden. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Anrainerstaaten chinesische Flüchtlinge aufnehmen wollen, geschweige denn die chinesische Regierung dies zulassen würde.

Würde mich nicht wundern, wenn der Anstieg der Krypto Währungen zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass die Chinesen versuchen ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Wenn man zu Hause eingesperrt ist, bleiben einem ja nicht viele Möglichkeiten.
Igitt. Keine Ahnung warum, aber ich habe gerade meine fünf Minuten moralischen. Wobei- für fünf Minuten geht das schon recht lange, wenn ich bedenke, dass es gestern oder vorgestern so nebenbei angefangen hat und ich dieses unangenehme Gefühl erst jetzt sondieren kann. Ich glaube angefangen hat es Sonntagabend bei dieser „Auf die Tränendrüse drücken Sendung : Bitte melde dich“. Da wurde wieder einmal ein verlorener Vater gesucht. Diesmal auf Kuba, der- wie soll es anders sein- natürlich in ärmsten Verhältnissen dahinvegetiert. Also er hörte, dass er eine Tochter (in Deutschland) hat, die ihn sucht, kullerten die Tränen und wie meisten kam dann: „Ich liebe dich“ und „Ich habe dich so vermisst.“ Blah, Blah ... . Von mir kam da so nebenbei die Übersetzung: „ Jakepot. Jetzt wird alles besser- für mich. Die reiche Tochter aus Deutschland macht alles gut. Jetzt kann ich wieder nach Deutschland.“ Auf den Gedanken, dass der Typ tatsächlich echte Freude empfinden könnte, bin ich im ersten Moment nicht gekommen. Bis ich dann völlig aus dem Zusammenhang heraus meinte: „Bin ich armselig.“
Montag ging die Scheiße weiter. Mir so nebenbei das neue Video von Friedrich über die möglichen Auswirkungen des Coronavirus reingezogen, natürlich auch die Bildsequenzen, wie Menschen in China schreiend aus ihren Wohnungen und Autos herausgezogen werden. Ein paar Minuten später habe ich mir dann die Börsenkurse angesehen, die neuen Allzeithochs, die Kommentierung, dass „der Markt“ die Notenbanken auf seiner Seite weiß und bereits „ die Zukunft“ handelt, in welcher der Virus besiegt ist. In diesem Moment haben „die Börse“, die „Marktteilnehmer“ und auch ein Stück weit ich, mich dermaßen angewidert, dass ich richtig Ekel empfunden habe. Ich habe eine Weile gebraucht das Warum zu erfassen. Börse hat mit der ursprünglichen Idee, die Finanzierung von Fortschritt und Innovation, überhaupt nichts mehr zu tun. Börse ist ein reines Spielcasino, homo homini lupus, scheinbar frei von jeder Moral und Ethik. Auf der einen Seite verrecken tausende Menschen (wenn man Fugmanns dargestellter Erhebung aufgrund der Betriebsdauer der Krematorien in China glauben kann- bis jetzt etwa 17.000) und auf der anderen Seite Party an den Börsen.
Letzten Freitag ist eine Bekannte von einer vierwöchigen Asienreise wieder nach Deutschland aus zuletzt Vietnam eingereist. Samstag war sie in einem Musical, Montag ist sie wieder arbeiten gegangen. Heute würde ich sie beim Sport treffen. Sport habe ich abgesagt. Meine Zaubermaus wollte unbedingt zum Sport gehen. Auf meinen Einwand, warum –ich- nicht zum Sport gehe, kam von Ihr: „Na sie (die Bekannte) wird doch wissen, was sie tut.“ Wirklich? Genau wie die Börsen derzeit als „Teflonbörsen“ bezeichnet werden können, vermitteln mir manche Mitbürger den Eindruck, sie seien in Bezug auf den Virus ebenfalls mit Teflon beschichtet und es könne alle anderen, vorwiegend Asiaten, nur nicht sie selbst treffen.
Dieses „Moralische“ ist wirklich ein widerliches Gefühl. Aber das Schreiben dient mir ja der Reinigung meiner Gedanken. Während ich den Beitrag geschrieben habe, ging mir ein Spruch durch den Kopf: „Liebe Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen überall hin.“ Wenn man sich gottgefällig (mir fällt gerade kein anderes Wort ein, also so zehngebotemaßig meine ich) benimmt, zieht die heutige Gesellschaft einem eins über, außerdem erwartet niemand von einem sich moralisch zu benennen- es sei denn es ist für denjenigen von Vorteil. Kognitive Dissonanz hin oder her, mit ein bisschen Übung kann sich jeder selbst konditionieren. Weihnachten ist erst in elf Monaten. Also reichlich Zeit.
Ich muss mal eine blöde Frage stellen: Ab wann? Ab wann –darf- ich mir offiziell anerkannt Sorgen machen, dass der Corona – Virus eine Gefahr für – mein Leib und Leben- darstellt? Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Ab 100, 500 oder 1000 – festgestellten- Infizierten? Ich habe mir das Interview von „mission money“ auf youtube mit den Journalisten Frank Sieren angeschaut, der in China lebt und mir den Eindruck vermittelt hat, die Tragweite der Virus Epidemie wird heruntergespielt. Ebenso waren die Fragen des Moderators für mich gezielt schon im Vorfeld auf die verharmlosenden Antworten abgestimmt. Die ganze Körperhaltung des interviewenden war verkrampft. Aber- selbstverständlich – nur- meine Meinung. Genau wie alle weiteren Ausführungen nur meine Meinung darstellen (reicht das als Disclaimer?)
Spielt es eine Rolle, ob das Virus natürlicher Art ist oder künstlich hergestellt wurde? Ich höre immer wieder, wenn die Sonne scheint, geht der Virus ein, weil es dann warm wird. Wenn die Pandemie Deutschland erreichen sollte, geht’s ab in den Süden? Das reicht? Puh. Wat für´n Glück.
Auf der anderen Seite hört man, dass der Virus auf Gegenständen bis zu neun Tagen überlebt und die Inkubationszeit eigentlich ungeklärt ist. Ich habe mittlerweile irgendwas von 24 Tagen gehört. Des Weiteren kann ein Infizierter dauerhaft keine Symptome zeigen und so bis zum Ausbruch der Infektion jede Menge Mitmenschen anstecken. Hört sich für mich wie eine Waffe an, mit der die Bevölkerung und die Streitkräfte eines Gegners vor einem Angriff geschwächt werden könnten, indem man still und heimlich das Land flächendeckend infiziert.
Worauf es allerdings ankommt ist die Frage- ist die Wärme tatsächlich das natürliche Korrektiv des Virus? Oder spielt die Wärme überhaupt keine Rolle, weil der Virus gegen Wärme resistent und sich daher auch im Frühjahr weiterverbreiten wird? Werden wir sehen. Aber so was von.
Demnach stellt sich durchaus die Frage, ab welcher offiziellen Zahl von Infizierten man sich Sorgen machen darf, weil die Dunkelziffer der Infektionen wahrscheinlich weit aus höher liegen dürfte. Ab wann ist der Virus in Deutschland angekommen? Derzeit konzentrieren sich die Fälle, 16 an der Zahl, auf Bayern. Alles sauber abgegrenzt auf Mitarbeiter und Angehörige des Autozulieferers. Stellt sich schon die Frage: Tatsächlich keine weiteren Infektionsherde in Zeiten der Globalisierung in Deutschland dazugekommen?
Wenn es so ist- was für ein Glück. Irgendwie ist der Beitrag nicht reißerisch genug, so komme ich nicht auf genügend Klickzahlen. Ich stelle mir ja nur Frage, die ich selber versuchen muss zu beantworten, weil ich mich von unserer Regierung alleingelassen fühle und ich den Eindruck gewinne, manipuliert zu werden, damit ich ruhig bleibe. Irgendwie bewirkt das genau das Gegenteil bei mir. Welchen Vorteil hat das für mich? Ich stehe nicht vor geplünderten Lebensmittelregalen und kann ganz entspannt (und unauffällig) meine Vorräte auffüllen. Im Internet kann ich medizinische Handschuhe und Einmalschutzanzüge für billiges Geld bei Amazon kaufen. Auch Atemmasken gibt es wieder ausreichen, nachdem die erste Angstwelle vorbei ist und jeder Ängstliche „seine“ Maske für den Notfall zu Hause liegen hat. Das sind Wegwerfartikel für den - einmaligen Gebrauch. Ich gehe ganz entspannt zum Bankautomaten und ziehe mir kleine Banknoten fünfer und maximal zehner und sammle Münzgeld. Vielleicht wird die Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen. Bei der letzten großen Grippewelle gab es da schon ein paar Unannehmlichkeiten weil der Krankenstand in der Bevölkerung hoch war. Also wann sollte ich mir Sorgen machen? Ich denke, an einer Zahl kann man das nicht festmachen. Vermutlich, wenn weitere Infektionsherde auftreten und wenn die Zahlen in Bayern sprunghaft ansteigen.
Bis dahin ist alles nur Verschwörung- weil nicht mit Fakten belegt.
Ich muss mal eine blöde Frage stellen: Ab wann? Ab wann –darf- ich mir offiziell anerkannt Sorgen machen, dass der Corona – Virus eine Gefahr für – mein Leib und Leben- darstellt? Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Ab 100, 500 oder 1000 – festgestellten- Infizierten? Ich habe mir das Interview von „mission money“ auf youtube mit den Journalisten Frank Sieren angeschaut, der in China lebt und mir den Eindruck vermittelt hat, die Tragweite der Virus Epidemie wird heruntergespielt. Ebenso waren die Fragen des Moderators für mich gezielt schon im Vorfeld auf die verharmlosenden Antworten abgestimmt. Die ganze Körperhaltung des interviewenden war verkrampft. Aber- selbstverständlich – nur- meine Meinung. Genau wie alle weiteren Ausführungen nur meine Meinung darstellen (reicht das als Disclaimer?)
Spielt es eine Rolle, ob das Virus natürlicher Art ist oder künstlich hergestellt wurde? Ich höre immer wieder, wenn die Sonne scheint, geht der Virus ein, weil es dann warm wird. Wenn die Pandemie Deutschland erreichen sollte, geht’s ab in den Süden? Das reicht? Puh. Wat für´n Glück.
Auf der anderen Seite hört man, dass der Virus auf Gegenständen bis zu neun Tagen überlebt und die Inkubationszeit eigentlich ungeklärt ist. Ich habe mittlerweile irgendwas von 24 Tagen gehört. Des Weiteren kann ein Infizierter dauerhaft keine Symptome zeigen und so bis zum Ausbruch der Infektion jede Menge Mitmenschen anstecken. Hört sich für mich wie eine Waffe an, mit der die Bevölkerung und die Streitkräfte eines Gegners vor einem Angriff geschwächt werden könnten, indem man still und heimlich das Land flächendeckend infiziert.
Worauf es allerdings ankommt ist die Frage- ist die Wärme tatsächlich das natürliche Korrektiv des Virus? Oder spielt die Wärme überhaupt keine Rolle, weil der Virus gegen Wärme resistent und sich daher auch im Frühjahr weiterverbreiten wird? Werden wir sehen. Aber so was von.
Demnach stellt sich durchaus die Frage, ab welcher offiziellen Zahl von Infizierten man sich Sorgen machen darf, weil die Dunkelziffer der Infektionen wahrscheinlich weit aus höher liegen dürfte. Ab wann ist der Virus in Deutschland angekommen? Derzeit konzentrieren sich die Fälle, 16 an der Zahl, auf Bayern. Alles sauber abgegrenzt auf Mitarbeiter und Angehörige des Autozulieferers. Stellt sich schon die Frage: Tatsächlich keine weiteren Infektionsherde in Zeiten der Globalisierung in Deutschland dazugekommen?
Wenn es so ist- was für ein Glück. Irgendwie ist der Beitrag nicht reißerisch genug, so komme ich nicht auf genügend Klickzahlen. Ich stelle mir ja nur Frage, die ich selber versuchen muss zu beantworten, weil ich mich von unserer Regierung alleingelassen fühle und ich den Eindruck gewinne, manipuliert zu werden, damit ich ruhig bleibe. Irgendwie bewirkt das genau das Gegenteil bei mir. Welchen Vorteil hat das für mich? Ich stehe nicht vor geplünderten Lebensmittelregalen und kann ganz entspannt (und unauffällig) meine Vorräte auffüllen. Im Internet kann ich medizinische Handschuhe und Einmalschutzanzüge für billiges Geld bei Amazon kaufen. Auch Atemmasken gibt es wieder ausreichen, nachdem die erste Angstwelle vorbei ist und jeder Ängstliche „seine“ Maske für den Notfall zu Hause liegen hat. Das sind Wegwerfartikel für den - einmaligen Gebrauch. Ich gehe ganz entspannt zum Bankautomaten und ziehe mir kleine Banknoten fünfer und maximal zehner und sammle Münzgeld. Vielleicht wird die Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen. Bei der letzten großen Grippewelle gab es da schon ein paar Unannehmlichkeiten weil der Krankenstand in der Bevölkerung hoch war. Also wann sollte ich mir Sorgen machen? Ich denke, an einer Zahl kann man das nicht festmachen. Vermutlich, wenn weitere Infektionsherde auftreten und wenn die Zahlen in Bayern sprunghaft ansteigen.
Bis dahin ist alles nur Verschwörung- weil nicht mit Fakten belegt.
Wenn´s donnert und grollt ... . Ja, dann kauf noch immer auch Dollar. Der Dollar ist gegenüber dem Euro unter die 1,09 Dollar gefallen. Obwohl der Dollar nicht mehr das darstellt, was er war als der Spruch „ Wenn´s donnert und grollt, kauf Dollar und Gold.“ geprägt wurde, nimmt die Welt den Dollar als Sicheren Hafen war. Da kommt selbst Gold nicht hinterher. Ebenso haben die Altcoins einen Bull-Run begonnen und steigen jeden Tag teilweise im hohen einstelligen wenn nicht sogar in zweistelligen Bereich. Bei den Altcoins bin ich davon überzeugt, dass es sich um eine Fluchtreaktion der Asiaten aufgrund des Corona-Virus und der anziehenden Inflation in China handelt. Natürlich gilt dies gleichermaßen für die Erstarkung des Dollar- und trotz des starken Dollar für den Goldpreis, der seltsamerweise nicht wirklich fällt. Diese Korrelation Starker Dollar gleich nachgebender Goldpreis ist außer Kraft gesetzt.
Was sagt mir das? (Also wirklich nur mir.) Obwohl die Aktienmärkte aufgrund der Liquiditätsschwemme haussieren geht nicht unerhebliches Kapital in die Sicherheit. Die Zinsen der dreimonatige US- Staatsanleihe notiert bei 1,57, die zweijährige bei 1,41 und die zehnjährige bei 1,599 . Die Renditen fallen und zumindest zwischen der dreimonatigen und zweijährigen ist die Zinskurve inverse.
Geht das auf Dauer? Ich meine, große Teile der Marktteilnehmer strömen in die Sicherheit aber gleichzeitig wird die größte Spekulationsblase aller Zeiten, die Katastrophenhausse, an den Aktienmärkten aufgeblasen? Keine Ahnung, ob das tatsächlich auf Dauer funktionieren kann. Aber diesem –menschlichen- Verhalten der Marktteilnehmer liegen so gegensätzliche Impulse zugrunde, dass ein Gleichlaufen meiner Ansicht nicht funktionieren kann- Angst und Gier. Welches Gefühl ist wohl stärker? Ich meine die Angst. Schon wenn man bedenkt- warum sollte man Angst haben, wenn der PUT- der Notenbanken hinter den Märkten steht? Wenn dann ein Teil der Anleger trotz dieses Eldorados (sagenhaftes Goldland) Angst empfindet, dann scheint nicht alles Gold was glänzt. Zudem dürfte der starke Dollar den Emerging Markets so langsam das Wasser abdrehen.
Momentan halte ich Derivate auf Bitcoin, Ethereum und jetzt will ich noch Positionen auf XRP und Bitcoin Cash aufbauen. Einzig Bitcoin halte ich physisch und werde dort monatlich „ansparen“. Alle Puts auf die Indizes musste ich inzwischen glattstellen. Bei dieser Katastrophenhausse wird Absicherung zum Witz des Tages. Aber mein Short- Zertifikat auf Tesla habe ich noch. Zwar dreißig Prozent im Minus, aber glücklicherweise hat sich der Teslakurs in den letzten Tagen stabilisiert. Nichts ist schlimmer für ein Faktorzertifikat als Volatilität.
Jetzt heißt es auf den Trigger warten (und sei er noch so unbeutend) der diesen fragilen Aktien- Markt zum Einsturz bringt. Warum? Die Akteure sind keine Anleger sondern Spieler. Ein Anleger investiert dauerhaft, ein Spieler zockt kurzfristig. Ich habe mir schon überlegt mal einen Fond zuzulegen, der inverse ausgerichtet ist. Anders als Zertifikate von Emittenten ist dieser an Future gebunden und der Fondbetreiber hat kein Interesse den Anleger ins offene Messer laufen zu lassen.
Die Erkenntnis des gestrigen Tages: „Leg dich nicht mit Tesla an.“ Tesla hat von seinem Tief am frühen Nachmittag in der Spitze 11 Prozent gemacht. Aufgrund der kleinen Long Position die ich eröffnete, nachdem die Aktie wieder zu steigen begann konnte ich den Verlust der Short Position erheblich begrenzen. Gestern früh noch geschrieben, dass eine hohe Vola ein Faktorzertifikat in Stücke reißt und abends war es dann geschehen. Und ja, Tesla mag kein normaler Autobauer sein und kann deshalb nicht mit den Big Playern verglichen werden- aber Tesla in einfach nur eine Zockeraktie. Warum? Wenn ich lese, dass alle freiverfügbaren Aktien an einem Tag mindesten einmal den Besitzer wechseln, dann hat der Kurs nichts damit zutun, dass die Anleger an die Story hinter Tesla glauben, sondern dass die Aktie geritten wird bis sie umfällt. Also heißt es abwarten, bis die Vola aus der Aktie raus ist, dass wird vermutlich der Punkt sein, an dem sie wieder für einen Short interessant wird, weil für die Daytrader mit ihr kein Profit zu machen ist.
40 Milliarden Liquidität haben gestern ihr übriges getan um die kleine Delle im Chart wieder auszubügeln, Teflonbörse oder Katastrophenhausse. Ein Nebeneffekt der unkontrolliert haussierenden Börsen ist es, dass die Absicherung mit Puts einfach zu teuer wird. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die geringe Absicherungsquote der Marktteilnehmer im wesentlichem auf diesen Umstand zurückzuführen ist. Mit Puts sichere ich sonst meine Mienenaktienbestände ab. Aber jetzt? Ich gehe zwar davon aus, dass die (Mienen) Aktien fallen können, aber nicht der Goldpreis, so dass ein Put auf Gold nicht den gleichen Absicherungseffekt erfüllen würde. Gleichzeitig dient die Investition in die Kryptowährungen (per Derivat) auch zum größten Teil als Absicherung. Diversifikation.
Gestern ist auf finanzmarktwelt ein Artikel erschienen ( Dollarstärke und Ölpreisschwäche setzt sich fort) der in einem Absatz den Unterschied zwischen Inflation und Teuerungsrate kurz beschreibt. Kurz: Inflation- das Aufblähen der Geldmenge und Teuerungsrate- die daraus resultierende Preissteigerung. Die Teuerungsrate wird allgemein mit der Inflation gleichgesetzt. Auch wenn beide eng mit einander verbunden sind, existiert eben ein kleiner aber feiner Unterschied auf den es ankommt, wenn man verstehen will, warum ohne Ende Geld ins System gepumpt wird, aber die „Inflation“ nicht ansteigt.
Jedenfalls steigt die Inflation in China aufgrund des Corona-Virus. Gestörte Lieferketten, das horten von Lebensmitteln und nicht zuletzt die Schweinepest haben die Teuerungsrate nach oben katapultiert. Erhöhte Preise durch Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit und durch Mangel. Die Diskussion um die Inflation wird gerade von einigen Kommentatoren aufgenommen, da damit zurechnen ist, dass die Notenbanken eine erhöhte Teuerungsrate zulassen werden. Wenn ich mir dazu die Begründungen ansehe und die deflationären Aspekte (Markus Krall) dabei berücksichtige, komme ich eher zu einem stagflationären Szenario. Aber ob Inflation, Deflation oder beides gleichzeitig oder alles zeitlich nacheinander (die möglichen Szenarien sind vielfältig und unterliegen den Eingriffen der Menschen) - der Bürger wird rasiert.
Schauen wir mal, ob es heute wieder neue Höchststände gibt.
Ich glaube einige Passagiere auf den Kreuzfahrtschiffen, auf denen keine Infektion nachgewiesen wurde und die nunmehr von Land gehen durften, werden nie mehr ein Kreuzfahrtschiff betreten und diejenigen, die auf der „Diamond Princess“ vor Yokohama auf Reede liegen- für die kann man nur beten. Mittlerweile ist auch ein Artikel bei NTV erschienen der fragt, ob sich der Virus in Deutschland vielleicht versteckt? Man geht von der Gefahr der Verbreitung in öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen um seine Masken herauszuholen?
Es gibt die ersten Warner, dass sich der Virus nicht eben mal erledigen wird, weil es morgen vielleicht warm wird, sondern uns länger erhalten bleibt, als uns lieb sein wird. Das heißt für mich, die Teuerungsrate wird nicht irgendwann anziehen- sondern bald. Lieferketten werden unterbrochen und damit müssen die notwendigen Zwischenprodukte teuer woanders eingekauft werden. Als Trump die chinesischen Stahlimporte mit Zöllen belegte, wurde der in Amerika hergestellte Stahl über Nacht plötzlich teurer. Die amerikanischen Stahlproduzenten witterten ihre Chance und erhöhten einfach mal die Preise. Und Preiserhöhungen werden uns bald auch blühen, wobei ich nicht davon ausgehe, dass es bei 2 bis 4 Prozent bleibt, sondern in der Übertreibung durchaus weit darüber könnte.
Wieso, weshalb, warum?
Unkontrollierbarkeit. Lieferketten fallen aus und müssen für teures Geld ausgeglichen werden. Preise steigen allgemein an. Die Teuerungserwartung der Bevölkerung (ich versuche mal zwischen Inflation und Teuerung zu unterscheiden) steigt an. Es kommt zu Hamsterkäufen (kurzer Einwand: Ich meine keine auftretende Massenhysterie oder Panik) und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes beginnt sich zu erhöhen. In China lag die Teuerungsrate im Januar im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent höher.
Der Ausbruch der Epidemie in China entlarvt noch einen weiteren gefährlichen Punkt der Globalisierung. Das Fehlen von „kriegswichtiger Industrie“ im eigenen Land. Die ARD (verlinkt über finanzmarktwelt) hat in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass 70 Prozent (?) der Antibiotika- Produktion in China liegt (Deutschland hat wohl gar keine mehr weil die Produktion zu teuer ist). Wer braucht schon Antibiotika? Ich- wahrscheinlich. Ich liebe ja persönliche Beispiele: Montag gehe ich in Krankenhaus zur Nachkontrolle des Aneurysma unter Vollnarkose. Dabei schieben sie mir wieder einen Katheter in den Schwanz. Und danach werde ich vermutlich eine Harnwegsinfektion haben. Davor, dass mir im Kopf herumgestochert wird habe ich nicht solche Angst, wie vor diesem Katheter. Mein Hausarzt wollte mir schon im Vorfeld ein Antibiotika - Rezept ausstellen, ich: „Nein- erst wenn ich es wirklich brauche.“ Jetzt geht in meinem Kopf folgendes ab: Scheiße, nachher bekomm ich keine Antibiotika mehr. Nächstes Mal lässt du sie dir auf jeden Fall geben. Was du hast, hast du.
Die Angst oder die bloße Erwartung einem Mangel ausgesetzt sein zu können, sorgt dafür, dass es zu Hamsterkäufen kommt und die Lage, die eigentlich kontrollierbar wäre, kollabieren lassen kann.
Aber was ist eigentlich mit der öffentlichen Infrastruktur derzeit in den betroffenen chinesischen Gebieten (Müllabfuhr, Wasser, Strom, Verwaltung)? Dazu habe ich nichts gefunden. Wenn jemand zu diesem Sachverhalt einen Beitrag gefunden hat- bitte reinstellen.
Ich stelle mir schon die Frage, ob ich Fall der hoffentlich ausbleibenden Fälle zur Arbeit gehen. „ Einfache“ Arbeit so wie meine oder die Müllabfuhr etc. also fast alles, was mit öffentlicher Daseinsfürsorge zu tun hat und was mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu tun hat, kann und darf nicht zum Erliegen kommen. Die Loyalität meinem Arbeitgeber gegenüber liegt bei Null. Die Loyalität meinen Mitmenschen gegenüber im Allgemeinen schwankt- aber ich bin immer noch Deutscher, auch wenn die Linksliberalen den Zusammenhalt in der Gesellschaft zerstören. Die Loyalität gegenüber meinem Klientel liegt bei weit unter Null. Einer Gefahr für Leib und Leben für diese Menschen würde ich mich nicht aussetzen. Bleibt die Frage- was wird mir mein Arbeitgeber –auf Dauer, nicht nur während der Krise anbieten, wenn ich meinen Hals riskieren soll?
Die Moiren haben den eigenen Schicksalsfaden schon längst fertig gedreht. Wie bringt man Gott zum Lachen ? Erzähl ihm von deinen Plänen. Je älter man wird desto mehr stellt sich heraus, wie zutreffend diese Sprüche sind. Als ich jung war, habe ich auch die Einstellung gehabt, dass ich mein Schicksal selbst bestimme- irgendwann merkst du- „Denkste“.
Jede Krise ist eine Chance. Ob nun die Märkte sich demnächst den Realitäten stellen müssen und abkacken, ob sich die beruflichen Perspektiven ändern können oder sich jenseits vom Materiellen Möglichkeiten auftun- man muss sie nur ergreifen.
Und bitte jetzt nicht gutmenschenmäßig kommen und die Moralkeule rausholen und schon gar nicht- bevor- irgendwas passiert ist. Ob man in einer Ausnahmensituation zum Teufel (sich seinen Begierden hingibt) oder zum Engel ( Aufopferung, Märtyrer etc.) wird, wird sich erst dann zeigen. Vorher ist alles Gutmenschengelaber nur leeres Gewäsch.
Und außerdem bin ich mit dem Beitrag sowieso zu früh dran und der umfasst eh nur eine mögliche (nicht wünschenswerte) Zukunft.
So bin wieder raus aus dem Krankenhaus. Muss ein Krankenhaus eigentlich wirklich schwarze Zahlen bringen, also auf Gewinn ausgerichtet sein, oder gehören medizinische Einrichtungen nicht zur allgemeinen Daseinsfürsorge und müssen vom Staat subventioniert werden?
In Hanau ist ein mutmaßlich Geisteskranker Amok gelaufen und hat zehn Menschen umgebracht. Natürlich- und ich betone ausdrücklich natürlich, weil ich es nicht erwartet habe, handelt es sich um einen Rechtsradikalen. Verwundert hat mich letztens nur, als das Sturmtief „Sabine“ über Deutschland fegte, dass das Sturmtief durch die Presse nicht mit dem Attribut „rechts“ belegt wurde- „das rechte Sturmtief Sabine richtete in weiten Teilen Deutschlands Verwüstungen an. Eine Nähe zur AfD kann nicht ausgeschlossen werden.“, so in der Art. Ich denke in der deutschen Politik sind wir mittlerweile am „Point of no Return“ vorbeigeschossen und eine ausbalancierter politischer Diskurs ist nicht mehr möglich. Das System ist außer Kontrolle geraten und ja, ein mögliches Szenario ist es, dass unter anderem das Wahlrecht außer Kraft gesetzt wird. Hatten wir schon mal 1933 mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24.03.33. Irgendwas muss passieren, denn so kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht miteinander interagieren.
Gold ist durch die 1.600 USD durch und die Flucht in die Anleihen geht weiter. Der Schweizer Franken wertet auch weiter auf, nur der Yen hat in den letzten Tagen abgewertet. Während ich gerade schreibe kommen die Börsen ins rutschen, ich kann derzeit nicht erkennen weshalb, aber wir werden sehen, ob der Yen im Zuge der schwächeren Börsen zulegen kann. Ansonsten würde ich mal annehmen, dass japanische Anleger aufgrund der Corona Epidemie raus aus dem Yen gehen. Abe hat die Japaner ermutigt bei Anzeichen von Erkältung lieber zu Hause zu bleiben und nicht auf der Arbeit oder in der Schule zu erscheinen. Hoffen wir mal, dass Japan nicht das nächste Land ist, was durch den Corona Virus voll getroffen wird.
Während ich weiter schreibe rutschen die Börsen in einem beachtlichen Tempo ab. Schauen wir, wann die Intervention kommt. Vorhin noch fünfzig Euro auf Short Tesla gesetzt. Meine Knockout auf die Kryptowährungen sind ausgestoppt worden. Shit Happens. Dafür habe ich meine Bestände an Impact Silver aufgestockt und eine neue Position DRD Gold aufgebaut. DRD ist zwar schon gut gelaufen, aber ich denke da geht noch was. Und inzwischen ist der Platzregen an den Börsen fast wieder vorbei. Interessant wird es, wenn die Börsen korrigieren, ob sich die Minenaktien dann vom Gesamtmarkt abkoppeln können.
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