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Bundeswertpapiere (Seite 207)

eröffnet am 05.11.08 12:40:59 von
neuester Beitrag 08.12.22 06:51:04 von


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    07.11.08 07:32:03
    Beitrag Nr. 5 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 35.857.897 von spielkind0815 am 06.11.08 19:01:19So betrachtethast du Recht!
    Also "Finger weg von Bundeswertpapieren" und lieber als Tagesgeld anlegen?:confused:
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    06.11.08 19:01:19
    Beitrag Nr. 4 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 35.849.817 von MOAB am 06.11.08 08:59:14Nur wenn du der Ansicht bist, dass die staatlich verordnet Inflation von 3 % real ist. Gebildet aus einem Warenkorb von 750 Produkten, die je nach belieben unterschiedlich gewichtet werden. Ich halte mich lieber an die Gleichung Inflation = Geldmengenwachstum – Wirtschaftswachstum. Dafür spricht der Grundgedanke, dass einer entsprechenden Geldmenge eine gleiche Menge an Sachgütern entgegenstehen muss. Danach haben wir eine Inflationsrate von etwa 12%. Natürlich vernachlässige ich mal die momentane Deflation bei Konsumgüter ich kauf mir ja nicht jeden Tag ein Fernseher oder Auto- aber Essen muss ich jeden Tag.
    Die zehnjährigen Anleihen haben 3,8 % gebracht. Nach der hedonischen Inflationsberechnung hast du dein Kapital erhalten nach der Wiener Schule einen erheblichen Teil deines angelegten Vermögens verloren. Und jetzt überleg mal, wie du vor zehn Jahren mit 2000 DM über den Monat gekommen bist und wie weit du heute mit 1000 Euro kommst, bei gleichem persönlichem Lebensstandard. Das geht dann in Richtung gefühlter Inflation die Einkommensabhängig ist. Also eine Wertvernichtung von 8% finde ich schon übel
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    06.11.08 08:59:14
    Beitrag Nr. 3 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 35.843.897 von spielkind0815 am 05.11.08 19:19:24Nein, eher von der gefühlten Inflation.
    Ich bin mir bewusst, dass die Anlage (und damit auch die Verzinsung) von Bundeswertpapieren z. Zt. bestenfalls die Inflationsrate kompensieren kann.
    Wenn man aber bedenkt, dass die EZB wahrscheinlich noch in dieser Woche den Leitzinssatz um bis zu 0,75 Punkte senken wird, erscheinen m.E. die "Bundespapiere" doch nicht das "größte aller Übel" zu sein??
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    05.11.08 19:19:24
    Beitrag Nr. 2 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 35.838.305 von MOAB am 05.11.08 12:40:59Sorry, sind für mich ein reines Pyramidenspiel in der momentanen Situation. Überleg mal, die machen Werbung mit einer Schildkröte. Das der Staat überhaupt für seine Anleihen Werbung machen muss, ist schon verdächtig. Da fällt mir nur ein „ Gold gab ich für Eisen“. Aber im ernst schau dir erstmal die Spreads von Anleihen anderer Staaten an, je höher umso schlimmer. Leider besteht immer noch die Fehlvorstellung, ein Staat kann nicht Pleite gehen. Großer Irrtum. Momentane Staatsverschuldung in Deutschland 1,5 , mittelbar mutmaßlich 7 Billionen . Jetzt 500 Milliarden Hilfsprogramm nur für die Banken. Dann schau dir mal das Kreditausfallrisiko einiger Landesbanken an, für die das Land und letztendlich der Bund haftet. Meiner Einschätzung nach für den Kapitalerhalt nicht geeignet. Von welcher Inflationsberechnung gehst du aus? Hedonische?
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    05.11.08 12:40:59
    Beitrag Nr. 1 ()
    Frage - Bundeswertpapiere
    Im Zeichen der Finanzkrise und der damit steigenden Furcht vieler Anleger, zumindest Teile ihres Geldes (wenn nicht gar alles) zu verlieren, gibt es einen deutlichen Trend zu Wertpapieren des Bundes - deren Rendite zwar alles andere als "glänzend" sind - die aber absoluten Erhalt des Kapitals
    mit einer immerhin noch höheren Verzinsung als den Kapitalverlust alleine durch die Inflationsquote bringen!

    Deshalb meine Frage: gibt es hier im Board Interesse an einem darauf bezogenen Thread - und wer hat evtl. schon
    Erfahrungen mit diesen Wertpapieren gemacht.

    (Bitte keine Antworten mit dem Hinweis: "das könne man überall nachlesen")!

    Die Erkenntnis, dass man das kann, ist auch mir schon "zu Ohren gekommen"!
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