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Bundeswertpapiere - Die letzten 30 Beiträge



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So. Aha. Also über hundert Marschflugkörper sind auf ein paar Ziele in Syrien abgefeuert worden, Tote gab es soweit ich es gehört habe nicht. Die Russen wurden vorab informiert. Puh. Manch einer behauptet, uns wird nur eine große Show vorgespielt. Es werden Parallelen zum letzten Jahr herangezogen, in welchem als Antwort auf einen angeblichen Giftgaseinsatz ein syrischer Militärflughafen bombardiert wurde. Ich bin mir da nicht so sicher, dass uns eine Show vorgespielt wird. Natürlich kann behauptet werden, Trump hat nicht alle Latten am Zaun, was die Zukunft durchaus nicht sicherer machen würde. Genauso gut kann unterstellt werden, Trump hat mit seinem „unbedachten“ Gezwitscher den Anfang vom dritten Weltkrieg verhindert. Oberste Bürgerpflicht der Völker ist es, den Kriegstreibern begreiflich zu machen, dass ein Krieg nicht toleriert wird. Ich würde schon gern mal Mäuschen bei unseren Inlanddiensten spielen, wie die wirkliche Volksstimmung, fern jeglicher Propaganda, ist und welche Entwicklungen prognostiziert werden. Natürlich hat unsere Bundeskanzlerin den Militäreinsatz befürwortet. Allerdings mitspielen wollte sie nicht. Na gut. Womit auch ? Anderseits besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass die ungeliebte Bundesregierung einen langen Schlenger, weg von ihrer bisherigen Politik beginnt. Langsam, damit das Dummvolk nicht sofort merkt, wohin die Reise geht. Aber ehrlich- so ganz mag ich nicht daran glauben. Für mich ist wichtig, dass eine Partei im Bundestag sitzt, welche die alten Werte der früheren CDU/CSU vertritt und deren Funktionäre nicht irgendwelche Berufspolitiker sind, die aalglatt an der Macht hängen. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die amerikanischen Börsen mit Beginn der Berichtsaison steigen. Da hab ich wohl falsch gelegen- wieder mal. Man kann den Anlegern die Börse auch mit Absicht verderben. Jedenfalls werde ich jetzt erstmal die Füße still halten und mein Investment in Rohstoffwerte forcieren. Hab mir zu oft in letzter Zeit die Finger verbrannt. Wenn das Gespür weg ist, sollte man eine Pause machen. Dem Anstieg der Kryptowährungen traue ich auch nicht über den Wert. Es sind jetzt drei Tage, in denen die Kryptowährungen im Plus sind und ganz beträchtliche Gewinne verbuchen konnten, allerdings scheint es jetzt nicht weiterzugehen. Für mich besteht die Gefahr, dass jetzt das Netz zugezogen wird und die Kleinanleger, die nach dem Anstieg eingestiegen sind rasiert werden. Ich muss mich wirklich mal hinsetzen und meine Strategien überdenken. Das Hin und Her Gezocke im Niemandsland in der letzten Zeit hat ganz schön Geld gekostet. Jetzt, wo der Frühling kommt, will ich mir schon noch ein paar Eis kaufen.
Wir können es gleich auf den Punkt bringen- die Börsen sind mir scheißegal. Keine Ahnung mit welcher Intension der Westen Russland scheinbar in einen Krieg treiben will, aber eins dürfte klar sein: Aus einem lokalen, mit konventionellen Waffen geführten Krieg würde sehr schnell ein Atomkrieg werden. Und immer ist es der „Westen“, der die Welt ins Unglück stößt. Wenn man als Arbeitsthese davon ausgeht, dass es durch den Westen USA, Frankreich, Großbritannien gewollt ist, einen Weltkrieg vom Zaun zu brechen, dann stellt sich tatsächlich die Frage- was wäre damit gewonnen? Oder besser gesagt- worin soll der Vorteil eines Krieges liegen, zumal dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit atomar geführt werden würde. Ich sehe keinen Vorteil. Nun wissen wir alle, es gibt Thing Tanks, die sich mit solchen Planspielen tagtäglich beschäftigen. Wahrscheinlich wird es ein Strategiepapier geben, welches nachdem die Verluste an Mensch (Du, Ich, deine kleine Tochter, dein neugeborener Sohn, Schwester, Bruder) und Material abgewogen wurden, zu dem Ergebnis kommt, der Vorteil liegt auf der Hand. Die sogenannte „westliche Demokratie“ ist so was von unten durch bei mir. Russische Medien geben ihrer Bevölkerung scheinbar schon mal Überlebenstipps für den Atomkrieg. Ich hab auch einen- möglichst in der Nähe von einem Ground Zero zu sein. Wenn es zu einem lokalem konventionellem Schlagabtausch erst einmal kommen sollte, werden irgendwann die großen Raketen rausgeholt. „Nichts besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, Wenn hinten, weit, in der Türkei, Die Völker auf einander schlagen (Goethe). Sollte da unten nur ein Schuss zwischen westlichen und russischen Truppen fallen wird es nur ein sehr kurzes Zeitfenster geben, in welchem die westlichen Völker aufstehen und damit ihren kriegstreibenden Führern begreiflich machen, dass ein Krieg nicht gewollt ist. Hier in dicht besiedelten Westeuropa brauchen wir uns nicht der Illusion hinzugeben, dass Ganze irgendwie zu überleben. Wenn sich der Rauch verzogen hat, werden die Überlebenden verfluchen, nicht in einer Millisekunde zu Asche verbrannt zu sein. Also denn

... schönes Wochenende ...
Hegemonie ...

Ich bin echt gespannt, ob Trump seine verbalen Angriffe auf China verstärkt. Außenpolitisch dürften seine Attacken gegen China klar sein. Chinas streben zur Nummer 1 in der Welt und muss gestoppt werden, will man nicht selbst diesen Platz räumen müssen. Für mich stellt sich hierbei die Frage, woran wird gemessen, wer die führende Weltmachtsnation ist? Daran, wie stark die Militärmacht und die Wirtschaftskraft ist, wie weit der eigene Einflussbereich reicht? Oder wie unabhängig man von anderen Staaten ist? Militärmacht, Wirtschaftsleistung und Einflussgebiet gehören zu den Grundpfeilern einer starken Nation. Auf ihnen ruht die Unabhängigkeit und Souveränität der Nation. Ich spreche (eigentlich schreibe) von Nation nicht Staat. Es ist offensichtlich, dass die amerikanische Nation nicht mehr unabhängig ist. China hat Amerika im wirtschaftlichen Würgegriff. Der Verkauf von amerikanischen Staatsanleihen und die Abwertung des Yuan würden die amerikanische Wirtschaft auf Talfahrt schicken. Gerade die Abwertung des Yuan würde die amerikanische Wirtschaft hart treffen und Importzölle auf amerikanische Waren in China obsolet machen. Schwächerer Yuan, teurere amerikanische Produkte, weniger Nachfrage. Dazu noch steigende Zinsen durch den Abverkauf der Staatsanleihen und bums- Amerika hätte echte Probleme. Der virtuelle Reichtum des einzelnen Amerikaners würde verdampfen, weil die Börsen in die Knie gehen. Diese einfach dargestellten Zusammenhänge dürften auch Trump und seinen Hardlinern bekannt sein. Also wie will Trump sich bei dieser Konstellation aus der Abhängigkeit China befreien. Die Chinesen haben die Amerikaner sprichwörtlich bei den Eiern. Wenn du keinen Schritt mehr nach vorne gehen kannst, musst du zwei Schritte zurück machen. China ist der Hegemon des Osten und darf sein Gesicht nicht verlieren. Auch wenn sie bisher besonnen reagiert haben, werden die Chinesen zurückschlagen, wenn Trump bald die rote Linie überschreitet. Verluste in der Wirtschaftsleistung werden hierbei in Kauf genommen. Ich denke, soweit es zu Protesten in der Bevölkerung wegen Verarmung und Verelendung kommt, werden diese zusammen geprügelt. Wie könnte es bei den Amerikanern geplant sein? Trump fängt ja mit dem Scheiß an und hat hoffentlich einen Plan für sein „America first“ und „America Great again“. Wichtigste Punkte (die ich sehe) sind die Verschuldung loswerden und die Nation wieder zu industrialisieren. Gleichzeitig innenpolitisch die eigene Partei hinter sich bringen und den tiefen Staat ausschalten, dann kann sekundär gegen die ganzen Linken vorgegangen werden, die als innerer Feind Amerikas alsbald ausgemacht werden. Amerika muss sparen. Doch wie? Indem man den ganzen Wohlstandsschrott, den man sich eh nicht mehr leisten kann, teurer macht. Gleichzeitig verärgert man das Land, in welches die Produktion abgewandert ist, so dass die einheimischen Unternehmen gezwungen werden die Produktion wieder nach Hause zu verlagern. Die Umstrukturierung wird finanziert, indem man den Aktienmarkt crashen lässt und das amerikanische Anlegergeld in den Anleihemarkt umleitet. Gleichzeitig wird ähnlich wie im zweiten Weltkrieg die Propagandamaschinerie angeworfen. Die Chinesen sind schuld. Irgendwann wirkt die Gehirnwäsche und der natürliche menschliche Drang, jemanden anderem die Schuld zu geben, bewirkt das übrige. Die Druckerpressen werden angeworfen und Autobahnen gebaut. Solange der Dollar Weltleitwährung bleibt, halten sich die Wahrscheinlichkeiten für eine Hyperinflation in Grenzen, weil der Dollar weltweit immer noch nachgefragt wird. Wie lang das Zeitfenster ist, den Dollar stabil zu halten, bleibt natürlich unkalkulierbar. Allerdings wird es wohl einige Zeit dauern, bis sich der sich der Rest der Welt auf eine Alternativwährung einigt. Eine globale Einigung kann Amerika durch seine Satellitenstaaten möglichst hinauszögern.



Dementsprechend wird Trump versuchen, die Stellung des Hegemons für den Westen beizubehalten, um die Auswirkungen des Abstiegs so lange wie möglich gering zu halten. Nicht umsonst hat er die westlichen Länder zu höheren Militärausgaben aufgefordert. Die Auswirkungen dieses Kräftemessens werden global werden. Es wird sich zeigen, wie sich die EU positioniert. Nicht umsonst werden Datenerhebungen über die Stimmung im Volk hier in Deutschland betrieben. Ich glaube, dass der hiesigen Regierung der Rückhalt in der Bevölkerung fehlt. Es wird daher interessant zu sehen sein, ob die Regierung weiter gegen das eigene Volk regiert oder versucht eine politische Wende herbeizuführen. Denn eins ist für mich klar, diese Regierung hofft auf ein Wunder und ...

... spielt auf Zeit ...
Gestern klingelt das Telefon und ein Meinungsforschungsinstitut meldete sich. Ein junger Mann fragte nach, ob ich an eine Umfrage zur politischen Situation teilnehmen würde. Dauer der Umfrage- acht Minuten. Da ich weiß, wie Scheiße so ein Call-Center- Job ist, bin ich a) grundsätzlich höflich am Telefon und b) mache ich mit, wenn es nicht so lange dauert. Und c) fühlte es sich so an, als ob der BVerfSch die Umfrage in Auftrag gegeben hat. Nach Themenkomplexen sortiert wurde nach der Akzeptanz von Politiker gefragt, welche Partei man wählt und ob man Russland oder eher den USA vertraut. Ach so ja- ob der Islam zu Deutschland gehört und ob die Meinung anderer in diesem unserem schönen Land unterdrückt wird. Heute haben die Dienste das Internet oder wie hier halt hier „Meinungsumfragen“ am Telefon, da braucht man keinen IM losschicken. Letztens habe ich bemerkt, das verlinkte Video über den Messerangriff von minderjährigen syrischen Flüchtlingen scheint auf YouTube gelöscht worden zu sein. Das Video war eine unkommentierte Berichtserstattung eines Mainstream-Senders. Neulich habe ich gelesen, Sachsen sei so AfD affin, weil dort in so manchen Dörfern nur noch Männer leben würden, während die Frauen alle in den Westen abgehauen seien. Es stimmt, dass eher Frauen (statistisch) die Heimat aufgeben als Männer. Also ich finde es gut, dass Männer die Scholle nicht verlassen wollen. Denn schließlich werden es die Männer sein, die diese Scholle verteidigen. Also den Zusammenhang zwischen Männern und AfD kann ich nicht herstellen. Aber ich kann den Zusammenhang zwischen Sachsen (Teil der ehemaligen DDR) und der Meinungsunterdrückung und einer Diktatur herstellen. Wer einmal in einer Diktatur gelebt hat und dem Freiheit versprochen wurde, der reagiert besonders sensible darauf, wenn man ihm diese Freiheit wieder wegnimmt. An den amerikanischen Märkten habe ich den Eindruck, dass man auf Teufel komm raus die Börsen bis zum Start der Berichtssaison oben halten will. Jede „produzierte“ gute Nachricht wird genutzt, um zu versuchen, einen Aufwärtsimpuls zu generieren. Die kurzfristigen Trader springen auf- und dann fällt alles wieder in sich zusammen. Zum kurzfristigen Traden ist es super- alle anderen Anleger haben in diesem Umfeld das Nachsehen. Ich habe nur die Befürchtung, die Provokationen Trumps gegenüber China gehen weiter und werden an Schärfe zunehmen. Dadurch, dass die Chinesen bis jetzt souverän reagiert haben und sich nicht provozieren ließen, ist Trump seinem Ziel, eine Krise vom Zaun zu brechen, (die er dann innenpolitisch ausnutzen kann) kein Stück näher gekommen. Meiner Ansicht nach besteht durchaus die Gefahr, dass Trump durch weitere Eskalation versuchen wird, die Chinesen zu Anleihenabverkäufen und zur Abwertung des Yuan zu bewegen. Die „Strafzölle“ sind da nur als Auslöser gedacht. Insofern werden die Börsen weiter volatil bleiben. Trump hat, glaube ich, schon gewarnt, dass die Märkte schwächer werden könnten. Momentan baue ich die Minenwerte weiter auf. Die liegen eh am Boden, von anderen Sache lasse ich gerade Finger. Okay, bei meinem abgestürzten Tesla-Zertifikat habe ich verbilligt. Der hohe Spread ist zwar ein gravierender Nachteil aber der Weg für Tesla nach unten hat begonnen. Es würde mich tatsächlich nicht wundern, wenn Musk dem Kurs auf die Sprünge geholfen hätte. Aber das sind alles Spekulationen. Nächste Woche fängt die Berichtssaison an, dann wird sich zeigen, ob die tollen Unternehmensergebnisse einen dauerhaften Move nach oben auslösen können. Bis dahin dreht sich die Welt aber noch ein ganzes Stück weiter.
Mir ist die Überschrift entfallen ...

Zu Glück hat mir vorher niemand gesagt, wie anstrengend arbeiten gehen ist. Nicht das fachliche Arbeiten. So das ganze drum herum. Das erzwungene frühe Aufstehen, sich den Geflogenheiten des Teams anpassen, kein Nickerchen machen können und und und. Ich hab schon genug. Natürlich wird sich das in der folgenden Zeit bessern und wenn die Rezession kommt, bin ich da super aufgehoben. Momentan muss ich mich neu ordnen und meine Angelegenheiten quasi um die Arbeitszeit sortieren, was durchaus wieder erlernt werden muss, zudem wenn man nicht sein eigener Herr ist. Was mich auch gleich zu meinem Hobby bringt- Geld an der Börse versenken. Dienstag habe ich, nachdem ich von der Arbeit kam, eine neue Position Short auf Tesla und auf den Dow eröffnet. Quasi so zum Aufwärmen. Die Tesla-Position ist jetzt achtzig Prozent im Minus, das Dow Papier knapp dreiundzwanzig. Komme ich zur Fehleranalyse. Wir haben volatile Märkte, weswegen ich mich sträube Stopps zu verwenden. Ich müsste weite Stopp setzen, die durchaus in der Vergangenheit kurz mal abgefischt wurden und es dann wieder massiv in die Gegenrichtung. Alternativ könnte ich die Positionsgröße verkleinern und den Totalverlust in Kauf nehmen, was ich schon des Öfteren getan habe. Bei Tesla habe ich echt angenommen, es geht weiter abwärts. Da habe ich mich halt geirrt. Ich könnte was noch gesundem Menschenverstand schreiben, aber das hört sich so nach Bock an. Nicht umsonst gilt der Spruch: Börsen können länger irrational sein, als der Trader flüssig ist. Momentan sind die amerikanischen Börsen einfach politisch motiviert und daher schwer einzuschätzen. China scheint wirklich zu versuchen, der Klügere zu sein. Obwohl M.Fugmann meint, mit dem Einfuhrzoll auf Sojabohnen werden die Chinesen die Inflation im eigenen Land anheizen. Jedenfalls werden sie scheinbar nicht ihre US-Staatsanleihen reduzieren. Wahrscheinlich sind die beiden Volkswirtschaften und damit auch die Finanzsysteme so miteinander verwoben, dass den Chinesen gar nichts anderes übrigbleibt als das Gesicht mit Würde zu verlieren bzw. sich wirklich zu sagen: Der Trump ist eh bald wieder weg. Das ist eine bewundernswerte Einstellung. Während sich unsere Altpartei-Bonzen mit Krallen und Zähnen an die Macht klammern, sind sie nicht in der Lage Dinge dauerhaft umzusetzen, außer, man holt die seit Jahren verabsäumten Umsetzungen (z.B. Digitalisierung) bei den Wahlen als Thema auf den Tisch. Die Liste meiner Trading-Fehler ist lang und schlimmer noch- Fehler von denen ich dachte, ich habe sie an mir behoben, sind wieder aktuell. Schade. Im Zuge dessen, dass ich nicht mehr ständig vor dem Bildschirm sitzen kann werde ich die Hebel deutlich absenken. Mir ist immer noch keine Überschrift für den Beitrag eingefallen, dass ist umso ärgerlicher, weil die vergessene echt gut war. Vielleicht war

... das eine Illusion ...
Ostermontag ...

Oh, wie ich Ostermontage hasse. In grauer Vorzeit war ich mal in eine Öl-Aktie investiert. Es war klar- Top oder Flop. Die Nachricht vom Flop kam dann am Ostermontag. Ich konnte (mit vielen anderen Anlegern) nur aus der Ferne zuschauen, wie die Aktie ungebremst nach unten rauschte. Am Dienstag danach kam war die Position ein Totalverlust. Heute sitze ich genauso vor dem Bildschirm und könnte meinen Hut fressen. Wie erwartet wurden die amerikanischen Märkte am letzten Donnerstag hoch geprügelt , um jetzt zu fallen. Ja,ja, die Chinesen sind schuld. Und Tesla? Dank Elon Musk Twitter- Aprilscherz rauscht die Aktie nach unten ab. Ich denke, wir werden bald davon hören, dass Musk sich für den Aprilscherz zu verantworten hat. Entweder die Börsenaufsicht wird ermitteln oder er wird von geschädigten Anlegern wegen der Kursverluste verklagt werden. Gerade was Tesla angeht schäume ich vor Wut. So lange gewartet und dann ist es soweit- und eine Fehlentscheidung. Klar- die Welt geht deshalb nicht unter, aber trotzdem. Zumal ich nicht weiß, wann ich morgen dazu komme, mein Depot neu auszurichten. Irgendwann gegen Abend. Aber bleiben wir mal bei Musk. Wenn der Tweet nicht im Drogenrausch abgesetzt wurde, sollte er wahrscheinlich Stärke demonstrieren, quasi umgekehrte Psychologie. Ich würde mal sagen die Blase bei Tesla ist geplatzt. Wahrscheinlich innerhalb des Unternehmens und nun ist es nur noch eine kurze Frage der Zeit, wann tatsächlich Schluss ist. Mit diesem Tweet hat Musk eine rote Linie überschritten, die das Vertrauen der Tesla-Jünger nachhaltig zerstört haben wird. Der Weg für Tesla nach unten ist noch weit. Musk muss jetzt Schadensbegrenzung betreiben. Wird zwar wahrscheinlich nicht nachhaltig gelingen, dafür komme ich noch mal günstiger in meine Short. Hoffentlich. Ob er Aktie mit eigenem Geld zur Stützung kauft? Während ich versuche, meinen Frust hier weg zuschreiben, sind die Börsen weiter im freien Fall. Scheiß Dreck. Ich gehe erstmal in die Badewanne. Selbstkritik habe ich schon geübt und auch das prognostizierte Ergebnis bekommen. Wenn jetzt keine Stützungskäufe einsetzen rauscht der Dow ungebremst durch Einstiege vom Februar und schließt nachher mit fünf Prozent Minus.

Ostermontag sind echt Scheiße ...
Währungen ...

Letztens bin ich der Nacht herum gegeistert und konnte nicht schlafen. Als ich die Kurse der Kryptowährungen nachschaute- alles grün. Schöne prozentuale Preissteigerungen von im Schnitt fünf Prozent. Drei Uhr Nachts bei uns, neun Uhr bei den Asiaten. Als ich dann morgens aufstand- dicke Minuszeichen. Bei den Asiaten gerade Kaffeezeit. Da haben die JAA die Jetons gerade von den Tischen genommen, oder was? Dr. Hosp (berufener Kryptospezialist auf Youtube) bringt schlüssige Gründe, warum man jetzt, wo der Hype vorbei ist, wieder einsteigen sollte. Für mich immer noch zu früh. Die schwachen Hände sind noch lange nicht aus dem Markt. Aber die schwachen Hände sind nicht das Problem. Vielmehr gab es wieder einen Artikel zu Tether, in dem ein zeitlicher Zusammenhang zwischen den neuen Tether Token und dem Ansteigen des Bitcoin – Preises angedeutet wurde. Versuche ich die Sache zu analysieren, komme ich zu folgender Deutung: Diese Tether - Token werden munter in die Welt gesetzt. Grund dieser Token soll die Verbindung zwischen Kryptowährungen und Fiatgeld sein. Keine schlechte Idee, zumal die Tether - Token mit Dollar hinterlegt sein sollen und so den Schwankungen einer Kryptowährung nicht ausgesetzt sind. Wenn der Hype der Kryptowährungen andauern würde und damit weiter ungebremst Fiat-Money ist den Kryptomarkt fliesen würde, wäre auch eine Ausweitung der Menge an Tether – Token nachvollziehbar und wahrscheinlich sogar notwendig, um des Wert stabil zu halten ( keine Aufwertung). Nur das Interesse an Kryptowährungen ist merkelisch abgekühlt. Ist also eine Ausweitung der Menge an Tether- Token notwendig? Die Notwendigkeit der Mengenausweitung bezweifle ich stark, zumal der Nachweis über die hinterlegten Dollarsummen (immer noch) nicht zu finden ist. Beleuchten wir die Sache von der anderen Seite: Ich bin Herausgeber von einer Kryptowährung, die eine Aufgabe erfüllt (was derzeit kaum eine Kryptowährung macht)-und- das Vertrauen der Anleger genießt (weil ein „wirklicher Wert“) dahinter steht. Was hindert mich als Herausgeber jetzt daran, die Währung zu inflationieren ? Die neu herausgegebenen Token wechsle ich in Bitcoin und ziehe meinen Gewinn über den Verkauf der Bitcoins aus dem Markt. (Gegen Dollar tauschen geht nicht- dann müsste ich mich selbst auszahlen). Und wenn der Gewinn aus den Bitcoin Verkäufen zwanzig oder fünfzig Millionen Dollar einbringt, bei der Ausgabe von dreihundert Millionen Luft – Tokens – wäre das ein satter Gewinn. Die Verkäufer der Bitcoins, die dafür Tether-Coins bekommen, haben dann ein stark entwertetes Tauschmittel bekommen, das lediglich seinen Wert aus dem Vertrauen der Anleger schöpft. Nichts anderes passiert in der wirklichen Welt des großen Papiergeldes. Die Zentralbanken geben Geld aus. Diejenigen, welche dieses Geld –zuerst- in die Finger bekommen, können damit einen wirklichen Wert (Sachwert oder Zinsen/Dividenden) erwerben. Die nachfolgenden Erwerber des „Geldes“ können nur hoffen, dass der Wert des Geldes stabil bleibt. Inflation und Deflation sind keine abstrakten Größen, sondern hängen vom menschlichen Verhalten ab. Deflation entsteht durch ein erzwungenes Vertrauen in die Währung oder durch schlichte Passivität. Entweder der Konsument verweigert sich dem Konsum, aus Angst vor der Zukunft und erhöht seine Sparquote oder er ist nicht mehr in der Lage zu konsumieren, aufgrund von Überschuldung oder fehlendem Einkommen. Bei der Inflation ist es genau anders herum. Die Unternehmen erhöhen ihre Preise aus Gier oder weil sie dazu gezwungen sind. Gründe sind staatliche Interventionen in den Wirtschaftskreislauf wie Schutzzölle, Enteignungen und Subventionen. Oder der Klassiker- das fehlende Vertrauen in die Währung und die dadurch ansteigende Umlaufgeschwindigkeit, welche alle Teilnehmer zwingt an der Reise nach Jerusalem teilzunehmen, weil jeder Angst hat, auf seinen Papierschnipseln sitzenzubleiben. Welchen Wert hat dieses Wissen nun für mich? Mehrheitlich wird derzeit davon ausgegangen, dass ein Crash an den Aktienmärken (oder Märkten überhaupt) 2019 ansteht. Ich denke, diese Prognose erfolgt durch Extrapolation. Oder aber, einer schreibt beim anderen ab. Allerdings kann man meiner Ansicht nach menschliches Verhalten nur schwer extrapolieren. Zudem kommt hinzu, dass zuviel Schatten in der Welt existiert, so dass niemand einschätzen kann, wohin das menschliche Verhalten gelenkt werden soll. Kommt es zu einem Crash, 2018 oder 2019 (am liebsten überhaupt nicht) stellt sich – hauptsächlich – die Frage (Vermögenserhalt geschenkt), wie das tagtägliche Überleben sichern. Mit Überleben meine ich die Vermeidung des Absinkens in die Armut und die Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz. Sachwerte, soweit sie keine in der „Krise“ verwertbaren Erträge abwerfen, dienen lediglich dem Kapitalerhalt nach der Krise, da sie während dessen durchaus überproportional den Wert verlieren können. Bei meinen Gedanken darüber, komme ich immer bei den Währungen an. Egal, ob Deflation oder Inflation kommen (könnten), es wird immer ein anerkanntes, standardisiertes Tauschmittel geben müssen. Also bei Deflation Papiergeldwährungen, bei Inflation Edelmetallwährungen. Mit der Auswahl der Papiergeldwährungen tue ich mich noch schwer, da diese meinem Verständnis von Werthaltigkeit widersprechen. Da der Beitrag schon zu lang ist, mach ich jetzt mal Schluss.

... Fiat Lux ...
Verzerrte Realitäten ...

Die letzten drei Tage habe ich im Krankenhaus verbracht. Sollte eine Abschlussuntersuchung werden, ob mein Aneurysma ausgeschaltet ist. Gute Nachricht- es ist ausgeschaltet. Schlechte Nachricht, irgendeine Fistel, von der nie groß die Rede war, sollte jetzt doch behandelt werden- sprich diese Verbindung von Arterie und Vene soll auch ausgeschaltet werden. Die erste Info dazu bekam ich direkt auf dem OP-Tisch. Vorhin bekam ich den Entlassungsbrief in die Hand gedrückt und kein Arzt bei der Entlassung in Sicht. Im Brief steht lapidar: Wahrscheinlichkeit einer Blutung von 10 Prozent, Behandlung erforderlich. Auf welchen Zeitraum beziehen sich die 10 Prozent? Eine Lebensspanne, 10 Jahre- 1 Jahr? Wie schnell muss ich jetzt handeln? Dienstag fange ich den neuen Job an. Jetzt kann ich, gerade neu angefangen, vorsprechen und die Sache klären. Was mich ankotzt ist die Tatsache, dass ich die Ignoranz eines anderen an der Backe habe. Dadurch, dass mich kein Arzt entlassen hat, weiß ich nicht wie akut die Situation ist – und ich entsprechend „sofort“ handeln muss. Da ich das nicht weiß- muss ich nach dem CRV (Chance- Risiko- Verhältnis) vom ungünstigsten Fall ausgehen und ab Dienstag vielleicht die Pferde scheu machen- obwohl man mit einer einfachen Auskunft alles sutsche hätte angehen können. Zudem muss ich jetzt die schlechte Laune meiner Freundin ertragen, weil sie wieder in Sorge um mich ist. Tolle Ostern. Als man mir das erste Mal mitteilte, man müsse das Aneurysma behandeln und „operieren“ (Angiographie ist keine OP sondern lediglich ein Eingriff) bin ich wie Falschgeld rumgerannt und habe die Wirklichkeit nur noch verzerrt wahrgenommen. Mittlerweile hat sich Routine eingestellt. Ein verzerrtes Bild geben auch die Märkte. Mit gestrigem Schlusskurs bin ich, was Derivate angeht vollkommen flat. Ich gehe mal davon aus, dass Donnerstag dünne Umsätze vorherrschten und man dies ausnutzte, um die Börsen über das lange Wochenende nach oben zu hieven. Ich hatte ein paar Positionen eröffnet, die wegen weiter Stopps arg ins Minus gelaufen sind. Dementsprechend habe ich die Tesla- Shorts aufgelöst und bin mit Plus Minus Null rausgegangen. Darunter auch mein Tesla- Pleite- Short, der inzwischen die tausend Euro geknackt hatte. Jetzt, wo ich wieder einen klaren Kopf habe, frage ich mich warum ich dies tat? Ich lag da im Krankenhaus und sah die Börsenlandschaft durch eine doppelt verzerrte Realität. Donnerstag war Monatsende und Quartalultimo. Außerdem eine verkürzte Handelswoche mit vermutlich geringe Umsätzen. Es stellt sich somit die Frage, ob die Anstiege überhaupt Bestande haben werden. Vor einem Jahr vielleicht, aber momentan werden die Karten jeden Tag neu gemischt. Entsprechend waren die Stopps auch weit gesetzt. Auf der anderen Seite plötzlich die Angst, dass die Gewinne aus den Tesla-Shorts wieder zusammenschmelzen. Zumindest bei dem Tesla-Pleite-Short war dies von Anfang an so eingeplant, um trotz der Hebel immer einen Fuß in der Tür zu haben. Das ist halt der Unterschied zwischen einem Papertrade und einer realen Position. Montag kann schon wieder alles anders sein und die Börse macht erst Dienstag auf. Aber anstatt die „Bücher“ zu Hause zu lassen, habe ich sie ins Krankenhaus mitgenommen. Ein typischer Traderfehler. In Ausnahmesituationen und im Urlaub müssen die Bücher geschlossen bleiben. Wenn ich Dienstag in die Röhre schaue- leider mein Problem. Jetzt wo der Kopf wieder klar ist, bin ich ganz schön über mich verärgert. Solche Situationen in denen wir die Realität verzerrt wahrnehmen, können ziemlichen Schaden anrichten. Das Gemeine ist- mögliche Schutzmechanismen können nur im „Vollbesitz der geistigen Kräfte“ statuiert werden und müssen dann in der Ausnahmesituation umgesetzt werden. In solchen Situationen funktioniert man dann zwar nur, dass kann jedoch eine wirkliche Hilfe sein- nicht nur für einen selbst. Es geht ...

... immer weiter ...
Was kann man anderes zum Markt sagen als gestern: Wauh. Brave abgewartet, ob der US Markt in den ersten Handelsstunden nicht doch noch nach unten abdreht und dann Long. Das war dann wohl- nichts. Als ich nach Hause kam war der Dow Jones satte vierhundert Punkte nach unten abgerauscht und es ging noch ein Stück weiter. Ursache des Kurzrutsches soll wohl ein weiteres Poltern der US Regierung gegen China sein. Dementsprechend fürchten die Märkte die Sanktionen Chinas. Gestern mutmaßte M. Koch, dass mögliche Sanktionen Chinas wahrscheinlich im Umfeld eines Wirtschaftsforums zwischen dem 8.04. und dem 11.04. 18 bekannt gegeben werden würden. Zur Berichtsaison merkte er an, das die Banken am 13.04.18 ihre Ergebnisse bekannt geben würden und mit moderaten Gewinnen gerechtet wird. Nebenbei hat er noch eine Prognose zur Bewertung des S&P 500 gebracht. Wenn die Gewinnerwartungen so beibehalten werden, hätte der S&P ein KGV von 16, würde man die Cashreserven der Unternehmen herausrechnen sogar nur von 15, was unter dem Durchschnitt von 17 liegt. Saisonal sollte es im April nochmals zu ansteigenden Börsen kommen, während ab der zweiten Aprilhälfte nach unten geht(M.Fugmann). Wolkig mit der Aussicht auf Fleischbällchen. Wenn ich in der letzten Zeit nach Saisonalität gehandelt habe- dann gab es regelmäßig was auf die Mütze. Saisonalität ist ein immer wiederkehrendes Muster in bestimmten Zeitabschnitten oder dem Vorliegen von bestimmten Bedingungen. Und genau wie die Jahreszeiten aus den Fugen geraten sind, sind aufgrund der Liquiditätsschwemme der letzten Jahre die Märkte aus den Fugen geraten. Man kann die Liquiditätskapriolen mit der Erderwärmung und den daraus nicht absehbaren Folgen für die Märkte vergleichen. Was bewegt die Märkte? Auf der einen Seite die drohenden globalen Spannungen, auf der anderen Seite die wahrscheinlich gestiegenen Gewinne der Unternehmen, die an den Leitbörsen gelistet sind. Hinzu kommt eine weltweite Wirtschaft, die in den letzten Zügen der hochkonjunkturellen Phase liegt. Solange Hoffen und Bangen im Gleichgewicht sind, werden wir uns wohl oder übel an eine unvorhersehbare Volatilität gewöhnen müssen. Die Unterstützungsbereiche werden jetzt das dritte Mal angelaufen. Wer sagte es neulich- zweimal klopft er, beim dritten Mal tritt er ein. Wie oft in den letzten Jahren wird sich so mancher Anleger gesagt haben, die FAANG - Aktien müssen doch mal runter kommen und stattdessen ging es weiter hoch. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen. Nicht umsonst sagen unsere Altvorderen-„Alles braucht seine Zeit.“
Die gestrigen Märkte sind schnell abgehandelt: Wauh. Also echt. Wie schaffen die Großen das nur, die Märkte so breitflächig hochzuziehen. Was hat mir das gezeigt? Es muss an den Märkten eine Fraktion geben, die keine tieferen Kurse will. Ich meine natürlich nicht das Melkvieh (also den Kleinanleger), sondern Big Boy`s. Das ist erstaunlich. Wenn die wichtigen Marken gestern unterboten worden wären und es zu einem Sell-off gekommen wäre, vor allem durch die Kleinanleger, hätten die großen Jungs doch billig einsammeln können. Das legt die Vermutung nahe, dass die Bestände der Institutionellen immer noch nicht in ausreichendem Maße abgebaut sind, um das Spiel nach einem Ausverkauf neu zu starten. Warum dieses vermeintliche Wissen für mich wichtig ist? Meine „ Langzeitpositionen“ an den weiten Leinen sind alle ausgestoppt worden. Das heißt für mich, es macht noch keinen Sinn mit weiten Stopps zu arbeiten. Nimm was du kriegst- und gib es nicht mehr her. Schauen wir mal wie weit der Impuls die Börsen nach oben trägt. Die CDS der Deutschen Bank liegen bei 122,5 , der Aktienkurs bei 11,19 EUR. Bei den Kryptowährungen kommen wir wieder in die Unterstützungsbereiche, irgendwie habe ich nicht das „Gefühl“ das sie diesmal halten werden. Es sind immer die Nebensätze bei anderen, die mich aufhorchen lassen. Gestern beim Marktgeflüster kommentierte M.Fugmann die Spannung zwischen den USA und China so, dass China einfach abwarten würde. Xi Jinping sei auf Lebenszeit gewählt, während Trump spätestens nach acht Jahren weg sei- wenn er sich nicht dauerhaft ins Amt putscht. Die Gefahr, dass Trump dies vorhat, ist in meinen Augen durchaus gegeben. Wenn er Amerika hin zu einem weißen, starken Amerika transformieren will, muss er seine Macht auf Dauer festigen. Nachdem ich mich mit dem Thema Handelskrieg auseinandergesetzt habe, kann ich die Intensionen Trumps verstehen, wenn er meint, Amerika sei unfair behandelt worden. China betreibt selbst Protektionismus. Wenn man Zugang zum chinesischen Markt haben will, muss man erstmal Technologie transferieren und erhält so spät Zugang, dass die transferierte Technologie schon von den Chinesen selbst umgesetzt wurde, so dass man als Firma das Nachsehen hat. Wenn Trump von Technologieklau spricht, hat er nicht ganz Unrecht. Ohne Protektionismus wird ein Land nicht groß. Der Hinweis von Kommentatoren auf die negativen Target II Salden kommen nicht von ungefähr. Deutschland ist „Verschenkweltmeister“. Solange der Schein gewahrt wird, kann die Wohlstandsillusion (also die Illusion von einem reichen Deutschland) aufrechterhalten werden. Wenn die Musik aufhört zu spielen, werden die Bürger erkennen, dass sie durch die Wirtschaftspolitik der Altparteien übelst das Nachsehen haben werden. Unsere Exportwirtschaft arbeitet ohne Netz und doppelten Boden. Eine Rezession/Depression wird in Deutschland verbrannten Boden hinterlassen. Irgendwie passt alles zusammen. In dreieinhalb Jahren, also 2021, wird die Rezession/Depression vermutlich die Welt und Europa im Würgegriff haben. Millionen verarmter Deutscher- und dann wird gewählt. Es geht nicht darum Schwarz zu malen. Es geht nur darum, die Muster zu erkennen. Insofern kann der Handelkrieg den Trump vom Zaun brechen will als Teil einer Austeritätspolitik gesehen werden. Da der überwiegende Teil des BIP durch privaten Konsum generiert wird, muss man nur versuchen die Produktion nach Amerika zurück zu holen. So ein Handelskrieg wäre da ein probates Mittel. Allerdings haben die Amerikaner ein Problem- die Schuldenfinanzierung über den Anleihemarkt und damit durch das Ausland. Es sei denn, man schafft es das Kapital aus den Aktienmärkten zu den Anleihemärkten umzuleiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.389.948 von spielkind0815 am 26.03.18 18:08:16
Aha. Also die EU zeigt „Solidarität“ mit England und weist wegen des Giftanschlages auf einen Ex-Spion zusammen mit den USA russische Diplomaten aus. Anzumerkeln ist hierbei- die Schuld Moskaus ist nicht bewiesen. Ein strafrechtlicher Grundsatz heißt: In dubio pro reo- im Zweifel für den Angeklagten. Ein für mich noch wichtigerer Grundsatz- dem Angeklagten muss die Schuld bewiesen werden- nicht der Angeklagte hat seine Schuld zu beweisen. Selbst wenn man diese Rechtsstaatsprinzipien außer acht lässt und auf die hohe Politik abstellt, dann bleibt die Frage: Warum wird so eine Hexenjagd veranstaltet? Die Tötung von unliebsamen Personen dürfte auf der Ebene von Staaten zum Tagesgeschäft gehören. Für mich ist das ganze Tamtam ein Ausdruck des wieder aufgeflammten kalten Krieges gegen Russland und nun auch Chinas. Manchmal stelle ich mir bei den ganzen Konflikten auf der Welt die Frage, wann ein größerer Konflikt ausbricht. Die nächste Frage lautet dann- wie soll dieser Krieg von den Kriegsparteien überhaupt finanziert werden? Wenn ich mir einen heutigen Krieg vorstelle, dann habe ich immer den atomaren Schlagabtausch vor Augen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass ähnlich wie im zweiten Weltkrieg Armeen aufeinandertreffen und es zu Materialschlachten kommt. Erstens- welche Armeen in Westeuropa hätten überhaupt das Gerät von heute auf morgen in den Krieg zu ziehen und zweitens- wie sollen die weltweit überschuldeten Staaten überhaupt einen Krieg finanzieren, ohne dass sofort die Währungen und die Volkswirtschaften zusammenbrechen. Fazit für mich- wenn es zu einem Krieg kommt wird der sehr kurz und sehr tödlich werden. Wenn man Glück hat verdampft man innerhalb einer Millisekunde und der Körper hat keine Zeit zu regieren. Wirkliche Angst und Sorge habe ich eher vor den ganzen Goldstücken, die seit Jahrzehnten nach Deutschland einwandern. Immer in der Hoffnung, dass keiner meiner Angehörigen zu einem Kollateralschäden der Einwanderungspolitik der Altparteien wird. Wenn man (also ich) plötzlich vor dem Abgrund gestanden hat, dann weiß man nicht nur einfach, dass von heute auf morgen alles anders sein kann- dann hat man dies auch verinnerlicht. Wie der letzte Einzelfall in Burgwedel. Jedenfalls scheint der Goldpreis auf die Spannungen zu reagieren. Ich glaube, ich sollte Facebook Shorten. Ich hab nach den letzten Kursabschlägen wegen der Befürchtung davon abgesehen, dass die Aktie sofort wieder hoch gekauft wird. Aber das scheint tatsächlich erstmal nicht der Fall zu sein. Die FANG- Aktien könnten jetzt langsam unter Druck geraten. JPM hat seine Kunden gerade gewarnt in teure Tech - Aktien einzusteigen. Der Qualcomm und der Tesla- Short entwickeln sich gut. Wobei ich festgestellt habe, bei Faktorzertifikaten mehr auf den Spread zu achten. Den habe ich unterschätzt. Dann halt beim nächsten Mal. Die Knock out sind alle ausgestoppt worden. Jeder Trade ist nur ein Trade. Unbedingt an einem Trade festzuhalten ist unsinnig. Sehen wir mal, wo die Leitbörsen heute schließen, jetzt wo die Eindeckungen vorbei sind. Übrigens Tether hat vor ein paar Tagen 300 Millionen neue Coins emittiert- also aus dem Nichts erschaffen. Ob diese Coins gedeckt sind-?. Ein weiterer Grund für mich derzeit keine Kryptowährungen anzufassen.
Ich liebe es morgens mit einer Tasse Kaffee das Haus allein für mich zu haben. Immer die gleichen Rituale. Kaffee machen, ntv anmachen um mich zu vergewissern, dass nichts passiert ist, vornehmlich kein islamischer Terroranschlag irgendwo in Europa. Das Schlimme für mich ist- ich gewöhne mich daran. Zu Glück passiert so ein Terroranschlag nicht jeden Tag, doch mittlerweile jedoch so häufig, dass es zum Alltag gehört. Als jetzt gerade der Terroranschlag in Südfrankreich in einem Supermarkt war, hat mich ehr die Berichterstattung der staatskonformen Medien aufgeregt, die bei ntv immer wieder drauf hinwiesen, dass es keine Hinweise auf einen islamischen Gewaltakt gebe und es durchaus sein könnte, dass es sich um eine rein kriminelle Tat handeln könnte. Aber das haben wir auch bei den Terroranschlag in Berlin erlebt als das Staatsfernsehen bis zum Schluss noch davon berichtete, es könne sich auch um einen Unfall mit einem Sattelschlepper handeln. Aber- wie gesagt ich habe mich daran gewöhnt. Genauso wie an einer Bundeskanzlerin Merkel, die nach ihrer Benennung zur Kanzlerin gleich einmal kundtut, dass der Islam zu Deutschland gehört. Regt mich das auf? Ja, kurz. Und dann sage ich mir, die CDU- Anhänger haben Merkel gewählt und die SPD Parteisoldaten haben brav zugestimmt. Ich setze mich (übertragen gemeint) in die Ecke und schaue zu, wie sich die netten Nachbarn von nebenan immer weiter selbst radikalisieren. Neulich habe ich eine Reportage über die schlimmsten Unfälle in der DDR gesehen. Unfälle passieren, Menschen verlieren ihr Leben. Versuche, unliebsame Geschehnisse zu vertuschen, wird es auch immer geben. Interessant fand ich nur, wie die Staatssicherheit Akten darüber anlegte, wie die Einstellung der Bevölkerung fern von manipulierter Berichterstattung, im stillen Kämmerlein, dazu war. Die Geheimdienste heute haben es einfacher. Einfach den Computer anmachen und schon haben sie ein repräsentatives Meinungsbild. Ganz schön lang für eine Einleitung. Aber sind halt Gedanken die mir durch den Kopf gehen. Geld bedeutet wirtschaftliche und damit persönliche Freiheit. Und da ich ein Mensch mit begrenzten Ambitionen bin, heißt das, ich muss versuchen an der Börse Geld (nicht einfach Geld –Miiioooooonen) zu verdienen. Entgegen der Annahme von manchen Tradern, es geht Montag Long, gehe ich davon aus, es geht weiter massiv an den Börsen nach unten. Erstens- in Sachen Handelskrieg ist noch überhaupt nicht passiert. Den Chinesen ist sehr wohl bekannt, welche Macht sie über die amerikanische Finanz- und Wirtschaftspolitik haben. Anderseits trifft es sie ebenfalls, wenn sie gegen Amerika wirtschaftlich vorgehen. Insofern bedarf es (meiner Ansicht nach) noch Vorbereitungen, mögliche Einschläge bei ihnen abzufedern. Wahrscheinlich müsste man bei Konfuzius oder Sun Tzu nachschauen. Außerdem haben die Chinesen auch erstmal ihre möglichen Verbündeten gesichtet- die EU ist es auf jeden Fall nicht. Ich glaube, das ist auch den amerikanischen Großinvestoren klar. Dies hat auch dazu geführt, dass wie vermutet keine Freitagsrettung an den amerikanischen Märkten einsetzte. Am Wochenende wird so manchem Daueroptimisten das Grinsen aus dem Gesicht entfleucht sein. Wir nähern uns den Einstiegen aus dem Februar, so dass es dort bald ins Minus läuft. Laut Fugmann hat die Dow Theorie ein Verkaufssignal mit dem Freitagsschlusskurs geliefert. Also meiner Ansicht nach geht es selbst bei neutraler Nachrichtenlage weiter runter. Es sei denn, die Bären decken ein. Für diesen Fall habe ich beschlossen die „Langläufer“ (Faktorzertifikate) an der weiten Leine laufen zu lassen, während die Knock outs eng abgesichert werden. Vielleicht drückt der Trump auch auf den Knopf und die Sache hat sich eh erledigt. Wobei ich immer noch vermute, dass seine Beweggründe sich mit der Welt anzulegen, nach innen gerichtet sind.
Große Erwartungen ....

Kurz umrissen war meine Börsenerwartung für dieses Jahr so: Im Januar eine Konsolidierung an den Märkten und im Verlaufe des Frühjahres ein erneutes Anlaufen und Überschreiten der All-Time-Highs aufgrund der Steuerreform an den Märkten. Passiert ist aber dagegen folgendes: Im Januar kauften die Amis die Börsen in einem Rausch hoch. Anfang Februar erfolgte dann die Konsolidierung und es wurde sofort versucht wieder an die alten Hochs heranzukommen. Jetzt hat Trump den Chinesen den Handelskrieg erklärt und die Börsen auf Talfahrt geschickt. Der gestrige Tag war ein Short - Tag mit Ansage. Es wird jetzt davon ausgegangen, dass die Chinesen alsbald zurückschlagen werden und ihrerseits Strafzölle verhängen werden. Vermutlich wird der nächste Abwärtsschub durch das Verhängen von Sanktionen gegen Amerika ausgelöst werden. De Frage stellt sich, ob es weiter ungebremst oder auch gebremst (was besser wäre) nach unten geht- oder die Big Boy`s den Dingen ihren Lauf lassen. Persönlich denke ich, die Börsen werden nicht gestützt werden. Weder von den Plunge and Protection Teams, noch von den Big Boy der Finanzbranche wird Unterstützung kommen. Die Big Boys haben endlich ihre Gelegenheit bekommen, die Bewertung an den Aktienmärkten abzubauen. Die Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen sind momentan ausgesetzt, auch von dort kommt keine Hilfe. Bleiben eigentlich nur die Kleinanleger übrig- werden sie den „Dip“ kaufen? Tatsächlich glaube ich, dass das Dauergrinsen aus den Gesichtern der Aktienmillionäre langsam verschwindet. War vorher die Erwartung eines unendlichen Wachstums an den Börsen präsent, kann diese jetzt in das Gegenteil umschlagen. Derzeit sehe ich nichts, was einen Anstieg von einem oder zwei Prozent an den Börsen rechtfertigen würde. Außer- das heute Freitag ist oder die Daueroptimisten noch nicht gänzlich tot sind. Die Frage ist für mich in Bezug auf die Weite meiner Stopps wichtig. Enge Stopps um den maximalen Gewinn abzusichern oder die Gewinne an der langen Leine laufen lassen. So langsam scheint Gold und Silber als Absicherung gegen die Abwärtsbewegung an den Börsen für die Investoren interessant zu werden. Gold ist an seinen Widerstand rangelaufen und muss über 1339 USD und bei Silber steht die 16,60 USD im Weg. Also hopp, hopp. Gerade gelesen: China möchte Strafzölle verhängen- dann mal los. Insofern sehe ich im großen Bild momentan keine steigenden Börsen im Laufe des Jahres. Gut, fürs erste Quartal mögen die Unternehmensergebnis noch aufgrund der Steuerreform überzeugen aber was ist mit den Gewinnerwartungen der Unternehmen? Die Konjunkturdaten fangen auch an eine andere Sprache zu sprechen. Aber- bringe ich es mal auf den Punkt. Fallende oder steigende Börsen sind für das große Ganze ziemlich egal. Für mich ist die Frage wichtig: Inflation oder Deflation. In allen größeren Crash kam es zur Deflation. In der Krise 2008 wird behauptet, wir hatten nur Glück (also keine ausufernde Deflation). Wenn ich mir die USA so betrachte kommt auch eine monströse Schuldendeflation in Betracht. Dies würde einer anstehenden Stagflation entgegenstehen. Da Inflation und Deflation nicht von irgendwelchen ominösen Wechselwirkungen abhängen, sondern im Kern von menschlichem Verhalten ist die Prognose so schwer. Damit wird es auch schwer eine mögliche Absicherung zu fahren. Jedenfalls sollten ...


die Erwartungen nicht zu hoch geschraubt werden ...
Bad Banks ...

Und wie sieht`s aus? Also sind die Börsen nach unten gerichtet. Das Gute- kein impulsiver Abverkauf, alle bewegen sich ganz gesittet zu den Ausgängen. Ich hoffe, dass es so bleibt. So besteht die Chance, dass dies von Dauer ist. Trump hat also gegen China ausgeteilt. Jetzt müssen wir nur noch auf die Gegensanktionen warten und dann kann der Abwärtszug Fahrt aufnehmen. Ich sehe momentan einfach mehr Potential auf der Short- Seite. Wir wissen alle, wie lange der Weg nach oben an den Märkten dauern kann. Der Weg nach unten dauert meistens halb so lang. Die CDS auf die Deutsche Bank liegen bei 109,4. Laut finanzmarktwelt.de ist der Libor –OIS Spread nach oben ausgebrochen- also scheint etwas im Interbankenhandel faul zu sein. Hmh. Ich habe das heute schon irgendwo gehört. Richt nach aufkeimender Bankenkrise. Mal sehen wann sich Mutti Merkel vor die Kameras stellt und uns mit der Raute vor der Brut mitteilt: „Ihr Geld ist sicher.“ Mich interessiert brennend- was passiert, wenn der Gesamtmarkt kippt. Ich meine nicht einmal Crash. Einfach nur eine Konsolidierung im Dax auf 10.800 Punkte. Wo steht dann der Aktienkurs der Deutschen Bank. Bei 6 Euro? Bei 10 Euro gehe ich Short. Aber vielleicht wird kurz bevor der Kurs einstellig wird ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert- wie beim letzten Mal. Ich bin da wirklich gespannt. Genauso gespannt bin ich- was würde passieren, wenn es der Deutschen Bank tatsächlich schlecht geht. Kommt dann die Bail In Regel zur Anwendung? Wird schwer zu verkaufen. Weshalb wurde die Regel überhaupt erlassen, wenn sich keiner daran hält. Außerdem lässt sich die Deutsche Bank über die Bail In Regel sowieso nicht retten, wenn deren vermeintliches Derivateportfolio explodiert. Letztens kam doch so eine Serie im ZDF „Bad Banks“, da dachte ich schon- na, worauf werden wir vorbereitet. Insofern würde ich (was ich auch tue) die CDS der Banken engmaschig im Auge behalten. Jetzt gibt es einen schlüssigen Grund, warum die CDS der Deutschen Bank gestiegen sind. Was das für den einzelnen bringt? Hmh. Mal überlegen. Geld gehört ja sowieso nicht auf die Bank. Also nichts. Es sei denn- man möchte vor leeren Automaten stehen. Vielleicht. Aber keine Angst- Mutti wird uns alle retten. Vielleicht sollte ich die Deutsche Bank doch schon Shorten. Bevor ...

... der Kaiser ohne Kleidung dasteht ...
Bitcoin und Co. kommen gerade in Unterstützungsbereiche und es wird interessant, ob diese einfach so kampflos fallengelassen werden –oder es zu einem Reversal kommt. Allerdings- wen sollen die Spielmacher noch hinter dem Ofen vorlocken? Der Hype ist erst einmal vorbei. Jetzt fehlt nur noch das Eintreten eines systemischen Risikos, dass dann medial aufbereitet wird und dann befinden wir uns wieder an den Anfängen. Cool nicht? Januar, Februar, März- jeden Monat brav fünfzig Euro auf mein Konto bei der Krypto- Börse eingezahlt. Okay- wenn man korrekt ist, habe ich einen Fuffi verpulvert. Nicht umsonst heißt es- halte dein Pulver trocken. Selbst wenn es an den Unterstützungen zu einem Rebound kommt, werde ich nicht einsteigen. Bei kurzfristigen Trading-Ideen fehlt mir einfach die Muße, ständig daneben zu sitzen und auf kleinste Bewegungen zu reagieren. Meine Arbeitsthese steht- die Kryptowährungen werden noch signifikant nachgeben. Bis dahin wird das Konto mit kleinen Beträgen aufgefüllt und erst dann wird alla „Hodln“ investiert. Bei den Edelmetallminen ist dieses Szenario bereits eingetreten. Die absolute Depression herrscht- wenn man sich so umhört- niemand will auf Minen setzen. Das beste Umfeld (für mich) jetzt zu investieren. Man muss nur warten können- dann kommen die guten Dinge zu einem von selbst. Natürlich werde ich nicht sofort zu hundert Prozent investieren. Ich werde mit vierzig Prozent anfangen und jeden Monat als Richtlinie fünf weitere Prozent investieren. Ausnahmen- ein Kauf wird vorgezogen, wenn es zu nach einem kurzfristigen Spike nach unten aussieht. Sieht es nach einem dauerhaften Abkacken ab- werden die Käufe gestoppt. Der perfekten Einstieg gelingt in den seltensten Fällen und auch wenn ich meine zu glauben, dass das Tal der Tränen bei den Minen erreicht ist- schlimmer geht immer. Zu oft dachte ich- der Boden ist erreicht und dann ging es noch mal dreißig Prozent abwärts. Gegen diesen Verlust sind die Provisionen des Brokers ein Klacks - wenn dann der erwartete Aufwärtstrend noch Monate auf sich warten läßt. Genauso unvorhersehbar werden die Bewegungen an den Börsen nächste Woche. Eigentlich müsste jetzt die Black Period anfangen, also die Zeit, in der es den Unternehmen in den USA verboten ist vor Bekanntgab der Quartalsergebnisse mit eigenen Aktien zu handeln. Damit fallen kräftigen Unterstützungskäufe jetzt oder zeitnah aus. Der Verfall ist vorbei – und nun? Persönlich hätte ich gedacht, der Verfall am Freitag katapultiert uns bei Dow Jones mindestens auf die 26.000 Punkte. Da hab ich also falsch gedacht. Die anderen beiden Indizes sehen auch nicht besser aus und könnten in wahrsten Sinne oben fertig haben. Natürlich wird es darum gehen, ob der Handelskrieg zwischen China und Amerika ausbricht. Insofern stellt sich schon die Frage- sich vorher in Stellung bringen? Nach dem abgesagten Qualcomm Deal dachte ich auch, der Abverkauf kommt. Aber nee, jetzt will man selber wen übernehmen. Ist also nicht so leicht, die Schwingungen der Glaskugel zu deuten. Muss ich auch nicht. Was will ich denn? Ein nachhaltigen Trend- ob Long oder Short ist egal. Und wenn ich meine den Trend ausgemacht zu haben- hab ich genug Zeit zu investieren. Das sind meine Gedanken zum Montag.
Wendepunkte ...

Gestern Abend zeichnete sich ab, dass die Kryptowährungen ins Plus drehen könnten, was sie dann auch getan haben. Allerdings eher mit mickrigen durchschnittlichen fünf Prozent. Wo ist der Hype der Kryptowährungen aus den letzten drei Monaten geblieben? Das Interesse an Kryptowährungen ist merklich zurückgegangen. Insofern ist es auf den ersten Blick verwunderlich, dass die dominierende Kryptowährung Bitcoin immer noch so hoch steht. Wenn man überlegt, dass ein Prozent der Bitcoin – Community neunundneunzig der Bitcoin-Coins hält, andere Zahlen sagen Vier Prozent halten 96 Prozent, wird (vielleicht) ein Schuh draus. Es kommt wie immer nicht unbedingt auf objektive Fakten sondern auf menschliche Empfindlichkeiten an. Der Kryptomarkt ist klein und (noch) staatlich unreguliert., ähnlich wie der Gold- und Silbermarkt, und damit das perfekte EL Dorado. In diesem EL Dorado kann man nach Herzenslust unbedarfte Anleger rasieren. Man muss die Anzahl der Mitspieler nur oben halten und ihnen die Hoffnung auf Gewinne machen und auch erhalten. Es gibt Gerüchte, dass sich Kryptohändler über soziale Netzwerke verständigen, wann eine Währung gehypt wird und wann diese wieder verkauft wird. Im Gold/Silberhandel geschieht dies durch die Futures. Wobei die letzte Rasur der Bitcoinanhänger vermutlich auch über die Bitcoin geschah. Der Bitcoin- Preis bleibt oben, weil dieser Ausdruck von Reichtum und Macht ist. Man braucht auch den Preis über Verkäufe nicht zu drücken, denn die ein oder auch vier Prozent Bitcoins müssen unter der restlichen Gemeinde verteilt bleiben, damit diese das Spiel durch Käufe und Verkäufe am Leben erhalten. Keine Ahnung was ihr davon haltet, aber für mich wäre so ein Bitcoin oder Kryptowährungscrash auch eine Chance, dieses Ungleichgewicht der Verteilung ein wenig zu reduzieren. An den Märkten braut sich ein Abwärtschub zusammen- wird behauptet. Allerdings glaube ich das auch. In dem Moment, in welchem die Amerikaner gegen Chinesen losschlagen, werden die Börsen nach unten geschickt. Wir kommen jetzt in den (möglichen) Bereich mit kleinem Geld großes Geld zu machen. Übrigens wird nach meiner Ansicht dann der Schub beim Gold und Silber nach oben kommen. Die Korrelation zwischen USD/JPY und Gold scheint seit einiger Zeit nicht mehr zu gelten, obwohl es keine Interventionen der BoJ gab. Dazu kommen die ruckartigen Abverkäufe sowohl bei Gold, wie auch beim Silber. Meine Mutmaßung- der Yen reagiert ungestört auf seine Rolle als sicherer Hafen für Anleger, während Gold/Silber wegen der Größe des Marktes wieder den Hampelmann spielen dürfen- bis die Chinesen zurückschlagen. Interessant wird es jetzt werden, ob die ersten Spekulanten die Frist bis zum Einschlag nutzen und ins Investment – Gold gehen. Höre gerade bei n-tv ist Börsenausfall.

... Ein böses Omen ...
Gesichtsverlust ....

Das Long- Szenario in den amerikanischen Märkten scheint sich erledigt zu haben.
Lediglich der Nasdaq schlägt sich noch- aber wie lange? Der drohende Handelskrieg mit China wirft bereits seinen Schatten auf die Wallstreet- und auf Amerika. Mit Boeing konnte man gestern sehen, was der Börse blüht, wenn die Sanktionen gegen China umgesetzt werden – und China darauf antwortet. Boeing daher mein nächster Short Kandidat. Anders als die Europäer, die seit Jahrzehnten indoktriniert sind für Amerika brav den Schoßhund zu spielen, wird die chinesische Reaktion für die USA dramatisch ausfallen. Wie dramatisch, hat uns vor einiger Zeit die chinesische Ankündigung gezeigt, amerikanische Staatsanleihen nur noch mit geringerem Volumen kaufen zu wollen.
Was passiert, wenn die Chinesen als erste Reaktion auf die verhängten Strafzölle – nur verbal- ankündigen, vorerst keine amerikanischen Staatsanleihen mehr kaufen zu wollen. Der nächste Schritt wäre dann der Verkauf von amerikanischen Staatsanleihen. Dies hat durchaus das Potenzial des allseits so gefürchteten Anleihe- Crash. Explodierende Zinsen und Anleihekurse, die in den Keller rauschen. Diese Schockwirkung würde so manchen institutionellen Anleger hart treffen. Sollte der Handelskrieg gegen China nächste Woche eröffnet werden, können sich die Amis ihre tolle Steuerreform in die Haare schmieren. Bleibt eigentlich nur zu klären, ob die Chinesen sich nicht in den eigenen Fuß schießen würden, wenn sie amerikanische Staatsanleihen als Waffe gegen die Amis einsetzen. Vermutlich werden Strafzölle auf amerikanische Produkte erhoben und eine Verbal- Attacke gegen die amerikanischen Staatsanleihen geritten werden. Tut nicht wirklich weh, aber schreckt die Angsthasen an der Wallstreet auf. Ob es was hilft ist die andere Frage, wenn es Trumps Plan ist. Vielfach wird ja behauptet, niemand wird Präsident, der nicht Präsident werden soll. Vielleicht sollte Trump Präsident werden, weil er so ist, wie er ist. Wenn die USA tatsächlich von einer kleinen elitären Kaste beherrscht wird, dann könnte diese jetzt beschlossen haben, dass es Zeit ist, die USA in eine Diktatur zu wandeln. Warum? Die privaten Haushalte sind bis über die Ohren verschuldet, da ist nichts mehr auszupressen, dass zeigen die zuletzt veröffentlichten Konsumzahlen meiner Ansicht ganz deutlich. Der private amerikanische Konsument hat fertig und ist wie Flasche leer. In diesem Zusammenhang könnte den Amerikanern auffallen, dass die Verteilung des Wohlstandes etwas unausgeglichen erscheint. Bevor die Situation brenzlig wird, werden die Pädophilien aus der Kiste geholt und man wandelt das Land mal schnell in eine Militärdiktatur um. Wir werden es bald sehen, da die Reaktionen zeitnah erfolgen werden. Die Kryptowährungen nehmen die fallenden Börsen jedenfalls schon mal vorweg. Nix mit sicheren Häfen. Kopf hoch ...

... sonst rutscht das Krönchen ...
Blankes Entsetzen ....

Mein mulmiges Gefühl hat sich nach gestern bezüglich Donald Trump bestärkt. Trump hat Außenminister Tillerson per Twitter entlassen. Auch nett. Ronald Gehrt meinte dazu, dass es bald nur noch „Ja-Sager“ um Trump gibt. Mmh. Für Donald gilt „America first“. Ich denke, dass ist seine Doktrin. Ein weißes Amerika der fünfziger Jahre, in welchem die amerikanische Präsenz in der Außenpolitik unangefochten war. Gleichzeitig herrschte in der Gesellschaft eine konservative Wertevorstellung. Nur wie soll man diese Doktrin durchsetzen? Ein Staat der von außen zerstört wird, kann wieder aufgebaut werden. Eine Gesellschaft, die von Innen zerstört wird- ist verloren. Wenn Trump wider erwarten – doch- einen Plan hat, muss er in logischer Konsequenz erst einmal Amerika im Inneren befreien. Wie schon einmal erwähnt, als Beispiel für dieses Vorgehen kann die Türkei herhalten, die meiner Ansicht nach gerade in eine islamische Republik transformiert. Um das Ziel der Säuberung durchzusetzen, muss er seinen Rückhalt bei den konservativen Wählern erhalten. Daraus folgt, dass er den Handelskrieg beginnen und auch ausweiten wird. Wenn es dann zu den ersten Einschlägen in Amerika kommt- abstürzende Börsen, Entlassungen, ausufernde Inflation- sind die Chinesen, Europäer- die ganze Welt schuld. Und- natürlich diejenigen inneren liberalen Kräfte, die Amerika „schwach“ gemachen haben. Diese Kräfte müssen natürlich ausgeschaltet werden. Wenn er das Militär und weitere paramilitärische Kräfte ( z.B. sie selbsternannten Grenzschützer) auf sich vereinen kann, hat er zumindest die militärische Schlagkraft. In diesem Kontext sollte auch „Pizzagate“ und andere ominöse Verschwörungstheorien gesehen werden. Sollten diese Vorwürfe und die sich daraus ergebenden Abartigkeiten wahr sein- würde bei einer Veröffentlichung die gesamte staatliche Autorität zusammenbrechen und es würde das Chaos ausbrechen. Wenn man diese Geschehnisse allerdings instrumentalisieren könnte, kann der „Volkszorn“ in die richtige Richtung und gegen die richtigen Gegner gelenkt werden. Wie gesagt, dieses Szenario bedarf eines starken Triggers. Ein weiteres Szenario ist einfach erklärt- Trump ist tatsächlich mental stark angeschlagen und agiert mehr oder weniger planlos. Selbst dann wäre er aber noch für seine Gegner gefährlich. Es könnte in den USA durchaus ungemütlich bis hin zum zweiten amerikanischen Bürgerkrieg werden. Wie jetzt auf die momentane Situation reagieren? Ein Long Szenario auch bis Freitag erscheint immer unwahrscheinlicher. Gerade der Abriss der Erfolgswelle des Nasdaq lässt nichts Gutes erahnen. Sollte die Stillhalter es nicht schaffen, die Kurse noch mal nach oben zu bringen, gehe ich wieder Short. Ziel ist das Ausbruchslevel der Börsen bei Trumps Wahl. Also eine Menge Wegstrecke. Gleichzeitig dürfte sich der starke Dollar erledigt haben, was dann für EM spricht genauso wie die Suche nach einem sicheren Hafen. Mal sehen , ob heute wieder ...

... eitel Sonneschein herrscht ...
Spieltrieb ...

War ja klar. Kaum hatte ich gestern meine Long-Wetten auf die Amis platziert- ging es abwärts. Also scheinen die möglichen Strafzölle amerikanischen Anlegern nun doch die Suppe zu versalzen. Oder – der Dow Jones hat eine Schwelle erreicht, die den großen Jungs die Möglichkeit eröffnet hat, weiter ihre Positionen zu reduzieren. Jedenfalls ging es 300 Punkte runter im Dow. Wenn man überlegt, dass die amerikanischen Indizes steigen, obwohl die Mehrheit der Aktien unter ihren Allzeithochs stehen, werde ich die Strategie ausbauen, einzelne Aktien zu Shorten. Bei General Electric und bei Walmart hat das gut funktioniert, bei Tesla weniger. Nach der gestrigen Kauf/Verkaufsempfehlung liegt die Short Position mit fünfzig Prozent im Minus. In Anbetracht der Größe von zweihundert Euro ist der Totalverlust eingepreist. Insofern hätte es wenig Sinn gemacht, diese Position abzusichern. Heute Morgen habe ich eine weitere Position Short auf Qualcomm ebenfalls in Höhe von 200 Euro eröffnet. Für die Art des „Alles-oder-nichts“ Zockens habe ich noch drei weitere Positionen gleicher Größe eingeplant. Bei den zugrundeliegenden Derivaten handelt es sich um Faktorzertifikate im einstelligen Cent - Bereich. Das hat also nichts mit strukturiertem Traden zu tun-, sondern ist- reines Zocken. Mal sehe, was die Verbraucherzahlen heute offerieren. Das beige book der FED vom letzten Mittwoch zeigt eine (für mich) anziehende Inflation an. Gerade in konjunkturell starken Phasen besteht die Gefahr der Inflation. Die Stundenlöhne steigen aufgrund des mangelnden Angebotes an Arbeitskräften und das Geld zirkuliert schneller. Die Preise für Stahl, Holz und die Transportpreise haben neben den Arbeitslöhnen bereits angezogen. Das heißt die FED muss die Zinsen anheben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu vermeiden. Wie weit die Zinsen steigen können, um nicht einen Crash der Wirtschaft auszulösen, mag einmal dahin gestellt bleiben. FED-Paule ist ein Mann der Wirtschaft und nicht der Wallstreet. Insofern wird jetzt seine Berufung zum FED-Chef unter Trump schlüssig. Muss ich die Märkte neu bewerten? Auf der einen Seite die kommenden Mega- Unternehmensgewinne durch die Steuerreform, auf der anderen Seite die u.a. daraus resultierende Inflation und die Wahrscheinlichkeit weiter steigender Zinsen. Dazu ein kommender Handelskrieg und ein Infrastrukturprogramm (wenn es denn kommt), welches kein Bonbon für die Wallstreet wird. Bis Freitag Long und ab Montag dann neutral. Neutral, dass hört sich ja an. Im Wesentlichen geht es doch darum- wann vergeht den Amerikanern ihr Daueroptimismus an der Börse? Allein darauf kommt es an. Und dann kann man wieder ...

... ernst machen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.247.360 von H2OAllergiker am 11.03.18 18:53:44Exakt- Schrödingers Katze. :)
Das erinnert mich an Schrödingers Katze. Volle Übereinstimmung beim Nachsehen sende ich gedanklich..es muss den richtigen treffen.
Frühling ...

Ich muss meinen Lottoschein kontrollieren. Der Euro- Jackpot ging- nach Berlin. Damit hat sich gerade meine Chance statistisch gesehen immens verbessert. Noch habe ich keine Lust, den Lottoschein zu kontrollieren. Bis zu diesem Punkt habe ich sowohl gewonnen als auch verloren. Die Chance gewonnen zu haben steht somit fifty fifty. Na- das ist doch mal eine statistische Größe. Ach? Kommt jetzt etwa- ich soll realistisch sein? Natürlich würde die statistische Chance anders aussehen, wenn man auf alle Mitspieler, die in Berlin gespielt haben abstellt. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die Chance für mich 1:1 beträgt- solange ich den Lottoschein nicht kontrolliert habe. Gewonnen oder verloren. Da Glück eine nicht greifbare Gesetzmäßigkeit ist, habe ich natürlich gewonnen. Die Kryptowährungen können sich nicht entscheiden. Die Masse der Anleger traut dem Frieden nicht und nimmt schnell wieder Gewinne mit ehe die nächste schlechte Nachricht kommt. Ich habe mich geärgert, die Gewinne gestern Abend nicht mitgenommen zu haben. Intuitiv würde ich sagen die heutigen Tagesgewinne reichen nicht aus, um sie abzuschöpfen. Dementsprechend bleiben die alten Stopps gesetzt. Sie anzuheben, würde nur die Gefahr erhöhen ausgestoppt zu werden. Generell räume ich dem Abwärtspotential der Kryptowährungen eine höhere Wahrscheinlichkeit ein als einem nachhaltigen Anstieg. Ein Charttechniker würde wieder Marken benennen und darauf verweisen, dass gerade im Kryptomarkt die Anleger sich an der Charttechnik orientieren müssen. Das gilt, wie in anderen Märkten auch, solange die fundamentale Seite nicht die Richtung vorgibt und der Großteil der Anleger auf die Charttechnik pfeift. Ripple ist für mich so ein Indikator, dass kurzfristig die Luft aus den Kryptowährungen raus ist. Bei Ripple kommt eine Meldung nach der anderen, dass Firmen das Ripple- Netzwerk ausprobieren, der Kurs darauf aber nicht regiert. Nachdem sich die ganzen Krypto - Newcomer die Finger verbrannt haben, scheint erst mal Ruhe zu herrschen. Ich muss mal bei You tube nachschauen, ob die ganzen Krypto- Hans und Krypto - Patricks noch am Start sind oder inzwischen gänzlich von der Bildfläche verschwunden sind. Die meisten „neuen“ Anleger aus dem Dezember, Januar sind jetzt zum unfreiwilligen Hodln verdonnert (nachdem sich die Depots ungesichert pulverisiert haben). In diesem Kontext würde mich, viel wichtiger, interessieren, ob die JAA (junge, arbeitslose Asiaten) aus Südkorea und Japan noch dabei sind. Sollten die JAA`s auch den Spaß verlieren könnte das Volumen und damit die Kurse nochmals nachgeben. Ronald Gehrt beschreibt es im morning call für Montag gut- die Wallstreet hat wieder alle Vorsicht über Bord geworfen und legt ungesichert weiter zu, während der Dax misstrauisch auf der Stelle verhaart und sich nicht mitziehen lässt. Heißt für mich- zumindest bis zum Freitag an der Wallstreet Long. Beim Dax fehlt mir die Inspiration. Allerdings erscheint interessant, dass bereits die Preise für Stahl in den USA steigen und die Baubranche Materialprobleme hat. Wenn das nicht inflationär ist und das im Angesicht des voraussichtlichen Infrastrukturprogramms von Trump. Sollte sich der Long-Impuls ohne größere Volatilität an der Wallstreet fortsetzen, werde ich das Volumen erhöhen und auch die Hebel vergrößern. Bei Dax bleib ich erstmal flat. Heute war der erste warme Frühlingstag. Wenn man an die kalten Tage der vergangenen Woche denkt, erscheinen diese so lange her und inzwischen so weit entfernt. Die für mich beste Jahreszeit fängt an. Genießen wir ihn ...

...den Frühling ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.241.801 von Geniator am 10.03.18 10:52:24Ach, das ist ja schon ein älterer Beitrag. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.179.796 von spielkind0815 am 04.03.18 07:07:37Frühkindliche Sexualerziehung gab das früher noch nicht - musste ich mir alles selber beibringen. :(
Grundstimmung ...

Als ich mich Mitte der Woche damit auseinandersetzen musste, ob Short oder Long, ist mir wieder aufgefallen, wie gefangen ich in einer Grundstimmung bin. Ich hatte eine klare Erwartungshaltung. Mein ganzes Handeln war auf die kommende Erwartung ausgerichtet und dementsprechend habe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Oder ich fange beim Angeln gleich am Anfang einen guten Brocken. Die Erwartungshaltung ist- gleich fange ich in den nächsten und ich bin quasi die restliche Zeit euphorisch- obwohl in den folgenden Stunden nichts, absolut gar nichts mehr passiert. Auch hier bin ich temporär in einer Grundstimmung gefangen. Der Unterschied bei beiden Zuständen ist die Zeit. Während ich beim Angeln nur solange in der Stimmung „gefangen“ bin, wie das Angeln angedauert hat, habe ich bei meiner Einstellung Long oder Short schon das Problem der fehlenden zeitlichen Begrenzung. Um dieses Dilemma aufzulösen gibt es Marken. Short ab ABCD und ab EFGH Long und fertig. Das ist ein Lernprozess durch den man gehen kann und muss. Oder nehme ich meine Midelife Crisis, in der ich stecke. Midelife Crisis hört sich so dick aufgetragen an. Also ein Zustand, leichter Depression, welcher Menschen beiderlei Geschlechts erfasst, wenn sie in der Mitte des Lebens stehen. Das hört sich doch besser an. Diesen Zustand hatte ich schon mal- als ich dreißig wurde. Mit genau den gleichen Fragen an mich: Wo komm ich her? Wo geh ich hin? Wer bin ich? Meine Grundstimmung ist leicht depressiv. Ich sehe wirklich die Gefahr, dass ich wie Typen ende, die sich immer noch in der Pubertät befinden- also diesen Zustand nie beendet haben. Also momentan sieht es nicht danach aus, dass ich mir meine Jugend zurückholen will, indem ich mir eine junge Geliebte nehme. Liegt aber vielleicht daran, dass ich nicht so einen großen Kontakt zu jungen Menschen habe. Wobei. Es hat mich neulich schon aufgeregt, dass ich scheinbar keinen zweiten Blick mehr wert bin. Sei es drum. Ich denke es ist wichtig, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen, wenn man es denn erkennt. Zu einem Ergebnis zu kommen kann dauern. Ich glaube, das ist der dritte Beitrag der das Thema anreißt. Das fiese an Grundstimmungen ist, man erkennt sie selbst nicht sofort. Sie sind unterschwellig und treten nicht in den Vordergrund. Wenn man mit dem falschen Fuß aufgestanden ist und schlechte Laune verbreitet, dann bekommt man das selbst mit. Je nach Charakter will man die nämlich mehr oder weniger an seinen Mitmenschen auslassen. Die Grundstimmung muss auch nicht schlecht sein. Eine positive Grundstimmung ist erstrebenswert aber wie alles Gute im menschlichen Leben, nur mit Anstrengung zu erreichen. Ohne Fleiß, kein Preis. Welches Fazit ziehe ich jetzt hier Samstag Morgen aus der Sache? Mich am Riemen reißen? Nö. Konventionen sind mir so was von egal. Nicht zuletzt ein Grund für schlechte Grundstimmung. Wenn ich merke, dass irgendwas anders ist, muss ich feststellen, ob ich damit leben kann oder ich mich auf einem falschen Weg befinde- und dann die Sache nicht schleifen lassen, sondern aktiv etwas dagegen tun. Das klappt. Fühlt sich im ersten Moment falsch an, aber wenn die ursprüngliche Konditionierung durchbrochen ist, hilft es ungemein. Achten wir Montag auf die Grundstimmung an den Märkten. Dann heißt es wieder ...

... Long oder Short ...
Einzahlen, bitte einzahlen ...

Soweit ist es noch nicht- aber die Woche war von wenig Erfolg gekrönt. Der Litecoin und auch der Ethereum-Coin, den ich noch gestern Abend gekauft habe, sind heute Nacht bei dem Zehnprozentabwärtsschub bei fünf Prozent Stopp los ausgeflogen. Heute noch mal gekauft und diesmal den Stopp unter die letzten Tiefs gesetzt. Schauen wir mal, ob der Kryptomarkt die schlechten Nachrichten verdaut hat oder den Abwärtstrend beibehält. Außer der Vermittlungsgebühr an Bitstamp von 0,25 Prozent gibt es keine weiteren Kosten und an den Coins kann die Gegenseite nicht herumfummeln. Was hat den Kurssturz ausgelöst? Im Wesentlichen, dass sich die Handelsplattformen einer Regulierung unterwerfen sollen. Ich finde das nicht schlecht. Wenn die Kryptowährungen massentauglich werden sollen, dann muss das Prozedere um sie herum reguliert werden. Was nützt es mir, wenn die einzelne Kryptowährung der staatlichen Einflussnahme entzogen ist, dafür mich aber andere fiese Gestalten ohne rechtliche Konsequenzen abziehen können. Momentan handeln wir auf den Internetseiten, welche die Vermittlung von Kauf- und Verkaufsangeboten von Kryptowährungen anbieten, ohne Netz und doppelten Boden. Insofern realisiert sich vorübergehend ein weiteres systemisches Risiko- die Regulierung. Der Kryptomarkt muss sich einfach daran gewöhnen, reguliert zu werden. So, die Stundenlöhne lagen unter den Erwartungen und der Dow ist nach oben geschossen. Das sah gestern Abend noch ganz anders aus als Trump seine Rede zu den Strafzöllen gehalten hat. Da wäre ich fast rausgeflogen aus meiner Mini-Longposition auf den Dow. Mit Shorts habe ich mir diese Woche echt die Finger verbrannt. Ich musste mich echt damit auseinandersetzen- warum ich Short – Wetten eingegangen bin. Punkt 1- ich hatte mit Shorts Erfolg (dann nicht mehr) Punkt 2- Fundamental sah alles nach Shorts aus, zuletzt die Gefahr eines Handelskriegen, Punkt 3- es muss doch noch eine abschließende Welle nach unten geben und zu guter Letzt- der Ray Dalio macht das doch auch. Und was sprach gegen Short und für Long? Punkt 1- Komische Aufwärtsbewegungen. Punkt 2- der (möglich) Handelskrieg scheint keine Sau mehr zu interessieren, Punkt 3- nächste Woche ist Großer Verfall. Fazit für mich: Es wird an den Börsen weiter so gemacht wie vorher. Also im Zweifel Long. Da ich nicht Recht haben will- sondern gewinnen, ist der Trend your friend. Keine Ahnung wie viel Geld mich diese Erkenntnis gekostet hat. Dies gilt allerdings ausschließlich für mein Zockerdepot in dem ich mit kleinen Summen Wette. Ansonst bleibt es beim Cash. So gänzlich traue ich dem Frieden nicht. Bei einem kleinem Depot ein bisschen Nachschießen ist kein Problem, aber meine Altervorsorge verzocken (falsch investieren) ist schon ein anderer Latsch. Außerdem passen für mich ein paar Dinge nicht zusammen. Und das muss sich erstmal aufklären. Bis dahin weiter ....

... Füße stillhalten ....
Der eigene Bauch ...

Sollte möglichst immer gut gefüllt sein. Wenn nicht ist das ein Zeichen für Unterzuckerung, welche den Menschen aggressiv und zornig machen kann. Es ist deshalb ratsam immer einen Schokoriegel bei sich zu haben, sollte sich der Arbeitskollege, Kumpel- oder die Freundin- plötzlich in ein Rumpelstilzchen verwandeln. Die Werbung mit dem Schokoriegel trifft es schon ganz genau. Und wer meint, dies ist eine lustige Einleitung- der irrt. Ich selbst habe erlebt, wie ein Mädchen unvermittelt auf ihren Freund auf offener Straße in einem Tobsuchtsanfall losgegangen ist. Der Kumpel von mir, mit dem ich unterwegs war, ein Sanitäter, hatte sehr schnell erfasst- das Mädel war unterzuckert. Nachdem sie eine Cola getrunken hatte, normalisierte sich das Verhalten. Der Bauch ist aber auch der Hort des menschlichen Instinktes. In diesem Körperteil kann man sein Unbehagen oder auch Furcht direkt spüren. Es heißt nicht einfach so, der Bauch spielt nicht mit. Wie oft haben wir erlebt, dass sich eine Sache gut anhört und im nachhinein dachte man: Hätte ich bloß mal auf meinen Bauch gehört. So ging es mir vorgestern mit meinem Silber-Trade. Alles passte objektiv. Aber irgendwie konnte ich mich nicht entschließen. Der Bauch spielte nicht mit. Dann hab ich mir die Einschätzung von Dr. Esnaashari zum möglichen Silber-Ausbruch angeschaut- und bin den Trade eingegangen. Kurz danach fing der Silberpreis an zu konsolidieren und hat sich jetzt wieder bei 16,45 USD gefangen. Der ganze Anstieg wieder abverkauft. Mein Fehler war- ich habe mich eindeutig von jemanden anders beeinflussen lassen. Das letzte Wort hätte mein Bauch haben müssen. Aber dadurch, dass jemand anders, der professioneller auf mich wirkte, meine objektive Einschätzung bestätigte, habe ich demjenigen mehr Kompetenz eingeräumt als mir selbst. Okay- auf den Bauch hören mag auf den ersten Blick nicht kompetent erscheinen- aber das Unterbewusstsein schläft nie. Irgendwo in meinem Inneren wird ein ähnliches Muster über den möglichen Kursverlauf des Silbers abgespeichert sein. Das Unterbewusstsein hat deshalb mit Bauchknurren reagiert. Fazit für mich: Erstens mehr auf sich selbst hören und zweitens, Beiträge anderer als das nehmen, was sie sind- Anregungen. Der Mensch sucht immer den einfachsten Weg und fällt meistens rein. Nachdem die Kryptowährungen zurückgekommen sind habe ich mir mal einen Litecoin bei 142 EUR gekauft mit Ziel 180 EUR. Runtergekommen sind die Währungen, weil es scheinbar Probleme mit der Ausführung von Aufträgen auf der Handelplattform Binance gekommen sein soll. Also eines der systemischen Risiken der Kryptowelt. Wo bitte ist da das Vertrauen? Insofern ist es schon wichtig auf welcher Plattform man handelt. Im Bereich der Kryptowährungen sagte mir mein Bauch auch weiter ...

... auf der Hut sein ....
Mulmiges Gefühl ...

Angeblich soll Donald Trump zunehmend unter psychischen Verfall leiden. Ausgelöst wird dies einerseits durch die Kremelgate –Affäre, in der sich Trump in die Ecke gedrängt fühlt und anderseits einem „Verfolgungswahn“ (meine Worte) durch den übermäßigen Genuss von News- Kanälen unterliegen. Das Problem: Seit Beginn seiner Amtszeit ist die Berichterstattung über ihn negativ. Insofern lässt sich schwer sagen, was nun stimmt und was nicht. Insbesondere lassen sich ja schlecht Aussagen zu seiner geistigen Gesundheit treffen. Ein Ex-Abgeordneter meinte, dass seine Wähler ihn gerade deshalb gewählt hätten, um eine Handgranate in die nationale Politik zu werfen. Leider wird die Aussage nicht weiter begründet, außer dass „das dunkle Verhalten“ Trumps von seinen Wählern gewollt sei. So richtig kann man mit dieser Aussage nichts anfangen. Von Kommentatoren wird die Ansicht vertreten, Trump mache erst viel Wirbel um zu sehen, was möglich ist, um dann realistisch zu agieren. Der Rücktritt Gary Cohen hingegen lässt darauf schließen, die Strafzölle und die Abschottungspolitik nehmen konkrete Züge an. M. Fugmann von finanzmarktwelt.de ist der Meinung- die Strafzölle kommen, Trump zieht seine Wähler der Wallstreet vor. Daran ist erst einmal nichts auszusetzen. Es stellt sich also die Frage, ob die Wallstreet dies schon realisiert hat. Bisher halten sich die Abschläge an den Börsen in Grenzen. Aber zurück zu Trump. Aus meiner Sicht ist Trump ein Egomane. Die Egomanen, die ich im Laufe der Zeit kennengelernt habe, neigten zu aggressiven (verbalen und auch physischen) Ausbrüchen, die wenig gesteuert erschienen, wenn sie sich angegriffen fühlten. Sie hatten also eine geringe Stresstoleranz und die Hemmschwelle war in Phasen der Aufwallung komplett aufgehoben. Für mich stellt sich dementsprechend die Frage, ob dieses immer anfängliche Herumgepolter tatsächlich einem strategischen Kalkül entspringt oder vielmehr einem pathologischen Zustand geschuldet ist dem Trump unterliegt- erst impulsiv handeln, dann denken und feststellen, Mist, das war blöd. Wenn ich mir vorstelle, welcher Druck auf dem „mächtigsten Mann“ der Welt liegt, ist es durchaus möglich, dass Trump, so wie scheinbar einige aus seinem Umfeld befürchten, zu unvorhersehbaren Reaktionen tendieren könnte. Mal sehen was passiert, wenn Trump außer Kontrolle gerät. Wenn- dann erfolgt eher eine innenpolitische Reaktion. Die Feinde Trumps sitzen Innen und vereinigen sich im „tiefen Staat“. Würde mich nicht wundern, wenn er das Kriegsrecht verhängt und dann versucht gegen seine Feinde loszuschlagen. Ich sehe das Ganze weniger als Verschwörungstheorie mehr als Möglichkeit mit geringer Wahrscheinlichkeit an. Meine Überlegungen sind dem Umstand geschuldet, dass all diejenigen Außenstehenden, die Trumps Verhalten analysieren davon ausgehen, Trump habe „einen Plan“. Ich spiel mal gern den advocatus diaboli oder den „siebten Mann“ (World War Z) und behaupte: Trump verfolgt keinen ausgeklügelten Plan. Vielmehr agiert er aus Impulsen und Empfindlichkeiten heraus. Seine Meinungswechsel, seine ganze unstrukturierte Persönlichkeit bis hin zu den Twitter - Posting zeugt davon. Das gibt Anlass zur Sorge.

Gehen wir wieder zur Tageordnung über...
Alles Börsenverarsche ...

ist eine gängige Aussage eines Board-Users aus dem Daytrader-Fred. Kaum hatte ich die Stopps am Montag nachgezogen- Bums- lief es in die Gegenrichtung, weg von den „gefährlichen Marken“. Das ist keine Verarsche, sondern der ewige Kampf zwischen Bullen und Bären. Momentan kommt hinzu, dass wir uns in einer Zeitenwende an den Märkten befinden. Ging es seit neun Jahren bisher immer hoch, wird jetzt der Abwärtstrend an den Börsen eingeleitet. Dieser Wechsel erfolgt nicht kampflos. Im großen Bild wird es interessant- ob der Abwärtstrend trotz der amerikanischen Steuerreform und den vermutlich damit einhergehenden ansteigenden Unternehmensgewinnen noch einmal temporär gestoppt wird und es nochmals ein Hoch an den Börsen gibt. Gestern bzw. heute wird der Eintrag in mein Trading-Tagebuch mit „Idiot“ beginnen. Warum? Na, weil ich gestern so alles falsch gemacht habe, was man falsch machen konnte. Die Quittung habe ich selbstverständlich erhalten. Ich habe nicht auf die Bestätigung meiner Marken gewartet und bin blind ohne Setup eingestiegen. Die wesentliche Frage ist also: Warum habe ich das getan? Der Dow Jones zeigte sich in der Vorbörse stark und meine Annahme war, die Daueroptimisten in Amiland kaufen die Börsen weiter hoch, egal wie gefährlich momentan das Börsenumfeld aussieht. Und ich- will vorher dabei sein. Denn ich habe gerade nichts zu tun und Warten ist langweilig. Börse heißt unter anderem- Warten. Der zweite Trade war ein Frust-Trade und geht dementsprechend-wahrscheinlich- auch in die Hose. Das gestrige Minus- geht allein auf mein Konto. Denn eins ist klar- an der Börse spielt man meistens gegen sich selbst. Alles was als Börsenverarsche tituliert wird und einem manchmal subjektiv auch so vorkommt sind alltägliche Gegebenheiten und gehören zum Geschäft. Ich sehe gerade bei ntv Gary Cohn hat hingeschmissen- ein Zeichen dafür, dass der Handelskrieg kommt. Insofern wird es im großen Bild schon interessant, ob die Börsen ab April/Mai wirklich noch steigen. Auswirkungen des anstehenden Handelskrieges wird man im April noch nicht sehen. Vielleicht werden sich jedoch die Aussichten eintrüben. Und wer weiß- vielleicht verschlechtern sich die Konjunkturdaten? Ob es dann mit den Unternehmensgewinnen trotz Steuerreform so gut läuft im laufendem Jahr? Im Genfer Autosalon werden die „Tesla-Killer“ vorgestellt. Auch hier wird es immer interessanter zu sehen, wann die fortschreitende E-Mobilisierung nachhaltige Auswirkungen auf die Aktie haben wird. Vielleicht schmeißt Musk auch sein Spielzeug „Tesla“ irgendwann wie ein bockiges Kleinkind hin. An der Kryptowährungsfront gibt es außer dem Seitswärtsgeschiebe auch nichts Neues. Ab und zu gibt es einen Artikel, der beschreibt das Tether wie ein Damoklesschwert über den Kryptowährungen hängt aber sonst keine Informationen. Sollte sich dieser Knoten auflösen, gibt es ein Feuerwerk am Kryptomarkt. In die eine oder andere Richtung. Allerdings, wenn es keine Dollarhinterlegung gibt, dass ....

.... wäre verarsche ....


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