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Ich hab mir tatsächlich mal wieder ein paar Bücher gönnen. Auf alle Fälle das neue Buch von Florian Homm und „das Machtbeben“ von Dirk Müller. Letzteres, weil er scheinbar ein Verfechter des „richtig gemachten“ Grundeinkommens ist. Ich habe eben bei youtube sein Video zum „solidarischen Grundeinkommen“ der Regierung gesehen. Er geht davon aus, dass die Digitalisierung Arbeitplätze in erheblichen Umfang vernichten wird (nicht nur er). Dabei wird es sich nicht nur um niedrig qualifizierte Arbeiten handeln, sondern auch und vielleicht gerade um mittel- und hochqualifizierte Tätigkeiten. Also quasi Tätigkeiten aller Qualifizierungsstufen. Er geht wohl davon aus (wie gesagt, ich hab mir nur das drei Minuten Video angeschaut), dass wenn man das Grundeinkommen richtig verteilt, dieses dazu führt, dass die Menschen sich in der Persönlichkeit frei entfalten und durch diese Selbstverwirklichung die Gesellschaft fördern und weiterentwickeln. Was diese Entwicklung abwürgen würde, wäre das solidarische Grundeinkommen der Regierung. Bei diesem muss man irgendeinen Zwangsdreckjob annehmen, um in den Genuss des Grundeinkommen zu gelangen- was der persönlichen Entwicklung eben nicht förderlich ist. Die Idee von Müller hört sich für mich utopisch an. Die Maschinen arbeiten und die Menschen nutzen die frei gewordene Ressource Zeit zur Weiterentwicklung. Hört sich super an. Was mich brennend interessiert ist die Frage: Wie stellt sich Müller die Umsetzung des Ganzen vor? Nicht die finanzielle, sondern die menschliche Umsetzung? Für mich ist die Idee bei der momentanen menschlichen Entwicklungsstufe nicht umsetzbar. Die von Müller favorisierte Entwicklung umfasst persönliche Wachstumsbedürfnisse, die... . Moment. Der Mensch hat die einen oder anderen Bedürfnisse. Kennen wir alle. Diese Bedürfnisse sind in der Maslowschen Bedürfnispyramide sehr gut erklärt. Auf den unteren Stufen dieser Pyramide stehen die Defizitbedürfnisse. Quasi die Grundbedürfnisse FFFF. Weiter oben (gaaaanz weit oben) kommen dann die Wachstumsbedürfnisse. Das Bedürfnis über sich selbst hinauszuwachsen. Das ist jetzt ganz vereinfacht. Ich persönlich glaube nicht, dass sich der Großteil der Menschen selbstständig nur unter Bedingung der „unbegrenzt“ frei zur Verfügung stehenden Zeit und materiellen Absicherung, selbstständig aus eigenem innerem Antrieb weiterentwickeln kann, geschweige denn weiterentwickeln möchte. Die Mehrheit wird ihre Grundbedürfnisse auf Dauer befriedigt sehen und das war es dann. Woher soll den auch der Antrieb kommen, sich weiterentwickeln zu wollen? Ich schließe da immer von mir auf andere. Ich hatte Zeit, ich war finanziell abgesichert- und habe nichts auf die Reihe bekommen. Jede Menge Absichtserklärungen- nur keine Motivation. Warum auch, wenn man die Dinge auch morgen angehen kann. Jetzt hab ich keine Zeit und bin unzufrieden. Ich will was ändern. Und weil ich mit meiner Umwelt in Interaktion stehen, sehe ich auch die Möglichkeiten eine Änderung herbeizuführen. All diejenigen unter uns, die nicht kreativ sind und von sich aus genetisch bereits auf Selbstverwirklichung getrimmt sind, brauchen einen äußeren Faktor, der dafür sorgt den Arsch von der Couch zu bekommen. Sonst wird das nichts mit der Selbstverwirklichung. Ich bin also wirklich interessiert, wie Müller dieses menschliche Entwicklungshemmnis auflösen will. Aber eigentlich brauchen wir uns ja nicht weiterzuentwickeln. Nee, echt nicht. Deutschland hat den Beginn der Digitalisierung eh schon verschlafen und als Kompensation dafür unzählige Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und dem Rest der Welt ins Land geholt, die als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen sollen. Früher hieß es von China: Start eines Satelliten gescheitert. Grund: Hunderttausend zu wenig auf die Wippe gesprungen.
Wochenende. Hurr...ah. Wenn ich daran denke, Montag wieder dahin gehen zu müssen, bekomme ich gleich schlechte Laune. Es gibt drei Parameter bezüglich meiner Arbeitszufriedenheit: die Arbeit muss mir spaß machen, das Arbeitsumfeld (im Wesentlichen das Miteinander) muss stimmen und die Kohle. Die Arbeit ist langweilig, man ist mehr eine Leidensgemeinschaft und das Gehalt ist unterirdisch. Eigentlich müsste ich das Experiment Öffentlicher Dienst sofort abbrechen. Wenn nicht ... wenn ich nicht dafür bestimmt wäre immer auszusteigen, bevor die Dinge so richtig ins Rollen kommen. Ich anal-ysiere (weil für´n Arsch) etwas und dann passiert Ewigkeiten nicht. Der Geduldfaden reißt mir irgendwann, ich steige aus- na klar- und dann kommt es knüppeldick, positiv wie negativ- für mich dann in jedem Fall negativ. Deshalb habe ich mir angewöhnt, mich mit mir so wie jetzt, schriftlich auseinander zu setzen. Gedanken rasen einem zu schnell durch den Kopf und bilden meistens eh nur Schleifen. Wenn ich schreibe muss ich erst die Tasten suchen oder handschriftlich den Text so verfassen, dass ich den auch hinterher noch lesen könnte. Aber eigentlich brauche ich den Text nachher nicht mehr. Warum wollte ich noch mal in den Öffentlichen Dienst? Hauptbeweggrund: Der große Knall. Wenn der große Knall kommt warm und behaglich im Öffentlichen Dienst sitzen und die Krise aussitzen. Und nein- ich sitze nachher nicht in der Höhle, weil alles sowieso noch viel schlimmer kommt. Also Mad Max Szenarios ausgeschlossen, weil ich dann eh verrecke, siehe Deagel Liste. So nebenbei- meine Behörde bereitet sich intern auch schon auf den harten Brexit vor. Von sechzehn KollegenInnen ( ich bin doch anpassungsfähig) wusste ein Kollege (männlich) was mit einem harten Brexit (also ungeordnet) gemeint ist. Unter dieser Bedingung des anstehenden großen Knalls alles richtig gemacht. Nun warte ich aber nicht darauf. Da sind Ansprüche zu befriedigen- die mit diesem Mickergehalt nicht zu befriedigen sind. Jedenfalls nicht aus den laufenden Kosten- und sparen sollen wir ja nicht mehr. Ist mir in dem Bezug nicht ganz klar, wie die Konjunktur in der Rezession angekurbelt wird, wenn wir unsere Kohle für Konsum verpulvern sollen und dann pleite sind, der Konsum danach wieder einbricht, weil die Gehälter so erbärmlich niedrig sind und bleiben (ist ja Rezession und wenn du nicht für den Hungerlohn arbeitest, dann halt ein anderer). Die Idee mit dem Konsum wäre nur sinnvoll, wenn es sich quasi um eine Anschubsfinanzierung für die Wirtschaft handeln würde. So wird das ein Rohrkrepierer mit verheerenden Konsequenzen. Alle anderen in meinem Umfeld verdienen die dicke Kohle, nur ich schaue gerade in die Röhre. Also was tun? Und deshalb ist es wichtig seine Gedanken zu ordnen. Das wahrscheinlichste Szenario ist die Rezession, die keine ist und zwar in den nächsten zwölf Monaten. In einem Jahr werde ich meine berufliche Lage erneut zur Disposition stellen. Bis dahin werde ich allerdings nicht Däumchen drehen, sondern meine Fähigkeiten bezüglich meiner jetzigen Arbeit ausbauen, so dass ich mit der gesammelten Erfahrung im Job plus den erweiterten Fähigkeiten mein Marktwert soweit steigere, um in der freien Wirtschaft wieder unter zu kommen oder wenn es wirklich Scheiße läuft, höher dotierte Stellen anzunehmen. Außerdem- ohne Ziel halte ich es da keine zwei Wochen mehr aus. Ist auch eine Art der Gesundheitsvorbeugung. Nicht das meine Seele Schaden nimmt.
So ich habe fertig. Heißt für mich ich bin jetzt soweit wieder auf dem Laufenden und könnte dann erst einmal gleich abkotzen. Am geilsten fand ich die veröffentlichte Idee des IWF das Bargeld zu besteuern. Ich meine es passt ins Bild. Bargeld abschaffen, damit man uneingeschränkten Zugriff auf die Entwertung des Bargelds hat bzw. so einen entsprechenden Banken - Run von vornherein verhindern kann. Wenn der Abschwung kommt, haben die Notenbanken gerade in Europa keinen Spielraum mehr die Zinsen zu senken, deshalb ja auch das Bargeldverbot. Da merkst du erst hinterher, dass sie dein Konto mit Negativzinsen mal eben so belastet haben, ohne das du was dagegen tun kannst. Und damit du die Kohle nicht zu Hause bunkerst, führen Sie die Bargeldsteuer ein. Und da Bargeld nicht zu kontrollieren ist- zahlst du die Steuer bei jedem Bargeldgeschäft, im Gegensatz zu elektronisch besteuerten Geld, wo du hoffentlich nur einmal im Jahr zur Kasse gebeten wirst bzw. jedes mal, wenn die Zinsen weiter gesenkt werden. Das steht zwar nicht so in dem von mir gelesen Artikel drin, ist aber die logische Konsequenz. Au Backe. Sparen war gestern. Wenn wir dann keine Rücklagen für das Alter bilden konnten bekommen wir von den Linksliberalen das bedingungslose Grundeinkommen- finanziert durch die Druckerpresse. Was zu weiteren Negativzinsen führt. Ich könnte ja sagen- okay nehme ich das Grundeinkommen und gehe nebenbei Schwarz arbeiten. Müsste sich lohnen, weil keine Sau mehr regulär arbeiten will und die Verknappung der arbeitenden Bevölkerung zu höheren Schwarzarbeiterlöhnen führt. Mist. Geht ja auch nicht- wegen der Besteuerung des Bargeldes und der damit einhergehenden Abschaffung des Bargeldes. Die Deutschen wollen es jedenfalls. Die SPD hat die Grünen in der Wählergunst überholt. Selbst wenn du das Geld in Sachwerten wie Aktien und Immobilien parkst, wird die Bargeldsteuer beim Verkauf fällig. Abgesehen davon sind diese Anlageformen dafür gemacht, durch andere Steuern weiter belastet zu werden. Die Konsequenz liegt damit auf der Hand- Goldverbot. In dem Moment wo die Bargeldsteuer bzw. die Abschaffung des Bargeldes kommt, muss das Goldverbot zwingend eingeführt werden. Geiler Scheiß. Ob der Besitz von Silber verboten wird? Keine Ahnung. Wahrscheinlich wird es einen staatlichen Ankaufspreis geben, weil Silber auch ein begehrtes Industriemetall ist. Bei Gold muss man ein Exempel statuieren.
Der Wert von Arbeit wird doch mit dem Mindestlohn bereits staatlich vorgegeben. Der mag jetzt bei 9,19 EUR vielleicht noch nicht ins Gewicht fallen. Aber was passiert, wenn der neue gesetzliche Mindestlohn nicht bei 12 EUR, sondern bei 17 EUR liegen soll, weil die SPD noch mehr Stimmen will? Zwischen 12 EUR und 17 EUR liegen gerade einmal 5 EUR. Wo das Problem liegt? Rüchtig. Wieso soll ich hochwertige Arbeit ableisten, wenn ich dafür vielleicht nur 17,00 EUR bekomme, wenn ein Typ ohne Schulabschluss mit einem Hilfsarbeiterjob genauso viel verdienen soll? Heißt die Löhne müssen steigen und steigende Löhne führen zu Inflation. Man kann den Faden immer weiter spinnen. Wenn in komplexe Systeme eingegriffen wird, bedingt eins das andere. Stellt sich immer die Frage, ob die Auswirkungen auf das System von unseren Kompetenzbolzen in Gänze Berücksichtigung finden. Lassen wir uns überraschen. Alles wird gut. Schöne Woche.
Am Wochenende werde ich mich mal orientieren, was an der Börse so abgeht. In der Woche fliegt das an einem vorbei. Ist zwar doof als Arbeitnehmer (eigentlich ja Arbeitgeber, denn man gibt ja seine Arbeitskraft hin und die Gegenpartei nimmt diese entgegen und entlohnt einen dafür, aber das nur mal am Rande) Alles auf das Wochenende zu legen, aber wer kommt schon dazu, in der seinen privaten Kram in Ordnung zu halten. Nach dem Bückling von FED- Paule sollten die Börsen steigen, was sie ja denn auch tun. Allerdings bin ich davon ausgegangen, dass der Anstieg unter Volumen erfolgt. Nach den Kommentatoren ist dies gerade nicht der Fall. Vielmehr weisen die Börsen eher geringe Umsätze auf, denn die großen Adressen sollen immer noch an der Seitenlinie ausharren. Gut. Und wer treibt die Börsen nun nach oben? Kleine Spekulanten oder das Plunge Protection Team. Letzteres soll mit gezielten Aktionen vielleicht die Großen zum Einstieg bewegen? Keine Ahnung, jedenfalls misstraue ich dieser Rallye. Kann durchaus sein, dass die Großen jetzt unter Performancedruck geraten und sich in den Markt drängen lassen. Auch wenn die Fundamentaldaten den geringsten Einfluss auf die Börsen haben, verschlechtern diese sich zusehens. Scheinbar so sehr, dass die Unternehmen ihre Erwartungen massiv zurücknehmen um sie dann massiv zu übertreffen. Das ist von je her gängige Praxis und nicht neues. Neu ist lediglich die erhöhte Aufmerksamkeit, die Marktbeobachter diesem Umstand einräumen. Wenn diesem eigentlichen normalen Getrickse soviel Aufmerksamkeit von einigen Auguren eingeräumt wird, dann stellt sich für mich die Frage: Wie ist es tatsächlich um die größte Volkswirtschaft bestellt? Natürlich nicht so schlimm wie um den Rest der Welt, den der Dollar wird stärker. In der EZB wird wohl beraten, die Banken wieder LTRO´s zu stützen. Nützt nur nicht viel, wenn die Banken nicht auf ein solides politisches Fundament gestellt werden. Da wären die Regierungen gefragt. Aber unsere Regierungsparteien beschäftigen sich lieber mit Bürgergeld und Werkstattgesprächen. An dieser Stelle darf natürlich nicht fehlen: Wir sind so was von am Arsch. Zurück zur Börse. Sollen sie steigen. Ich habe gestern Evolution Mining und Silver Lake aufgestockt. Jetzt muss ich mir noch ein, zwei „erfolgversprechende Explorer“ im Cent-Bereich raussuchen. Wir werden sehen, ob der Goldpreis in der nächsten Woche aufgrund der Ausrufung des Notstands durch Trump den Widerstand von 1330 USD knacken kann. Nicht so sehr wegen des Notstands selbst, sondern wegen des sich anbahnenden Zerwürfnisses bei den Republikanern selbst und der weiteren Grabenbildung in der Bevölkerung und zwischen den beiden All-Parteien. Börsenpsychologisch wird es mich schon interessieren, ob die Börsen das Geschehen einfach so ignorieren. Gibt jede Menge zu tun am Wochenende. Einkaufen, Mittag kochen, Klo putzen ...
Bürgergeld und Werkstattgespräche ...

Der nationale linksliberale Sozialismus hat erste Keime am letzten Sonntag gebildet. Den Satz kann ich stehen lassen. Den Rest der Urfassung des Beitrags habe ich gelöscht. Fast eine ganze Seite. Ich bleib doch lieber plakativ, anstatt hier eine soziologische Abhandlung zu verfassen. Die SPD ist also wie erwartet, weiter nach links gerückt und versucht den Schaden der Agenda 2010 zu beseitigen. Ein linkes Konzept, das bei genauerem Hinsehen kein Konzept ist, sondern lediglich ein Herumdoktern, welches darauf abzielt, Wählerstimmen bei den Hartz IV Beziehern zu gewinnen. Scheint ja zu fruchten, denn die Umfrageergebnisse steigen erst einmal um 2 Prozent. Ohne im einzelnen auf die Punkte einzugehen, sollen diejenigen Bestandteile der Hartz IV Gesetzgebung negiert werden, welche dem gemeinen Hartz IV BezieherInnen ( das scheint tatsächlich linksliberale Amtssprache zu sein) an Hartz IV am meisten stören. Tja- und die CDU führte Werkstattgespräche durch. Tatsächlich muss dieser Verein generalüberholt werden. „So etwas wie 2015 darf sich nicht wiederholen“. Ist das jetzt ein Slogan, ein Versprechen- oder was? Eine Million Menschen von heute auf Morgen ins System pumpen- das darf sich wirklich nicht noch mal wiederholen. Aber was ist mit den dadurch angerichteten Schäden in der Gesellschaft? Ich kenne das irgendwo her: Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Festzustellen ist- der Wahlkampf hat bekommen, sowohl in Bezug auf die anstehenden Länderwahlkämpfe (Brandenburg, Sachsen und Thüringen) in diesem Jahr und dann 2021 diverse Landtags- und dann die Bundestagswahl. Die Wahlen im September und Oktober könnten wegweisenden Charakter für die Wahlprogramme der Parteien haben. An Ihnen wird sich ablesen lassen, ob die mit letztem Sonntag begonnenen Kehrwendungen zu einem nationalem linksliberalen Sozialismus Früchte tragen- oder man weitere Justierungen vornehmen muss. Erschwerend kommt hinzu, dass alle drei Landtagswahlen in Dunkeldeutschland und damit unter erschwerten Bedingungen stattfinden. Ein Zuwachs oder zumindest kein weiterer Stimmenverlust, insbesondere an die AfD kann schon als Erfolg gesehen werden. Die „Auftritte“ von CDU und SPD hinterlassen schon einen bitteren Geschmack im Mund. Erwartet habe ich diese Auftritte schon, aber nicht so früh. Bleibt abzuwarten, wie sich das Ganze fortsetzen wird, wenn die Kacke aufgrund der Wirtschaftsabkühlung richtig beginnt zu dampfen. Wenn sich beide Regierungsparteien –gemeinsam- hingestellt hätten und Werkstattgespräche (um mal bei der Wortwahl zu bleiben) begonnen hätten, um die Banken und Wirtschaft „Sturmfest“ vor dem heranziehenden Sturm namens weltweiter Rezession zu machen, dann ... ja, was dann eigentlich? Wovon träum ich nachts? Wie wichtiger ist es, die eigene Partei für die Wahlen schön zu machen als sich mit Kompetenz hervorzutun.
Mmh. Mmh. Ich hoffe ja immer, dass der linksliberale Sozialismus endet, wenn ihm das Geld ausgeht. Quasi, der Hunger den Plebs auf die Straße treibt und die Sozialisten bis dahin den letzten Deutschen bis aufs Hemd ausgezogen haben, es also nichts mehr gibt, was sie noch enteignen könnten. In einer dunklen Ecke meiner Gedankenwelt bleibt dabei natürlich immer die Befürchtung bestehen, was ist, wenn die Dummbratzen von Mitdeutschen nicht die Freiheit wählen, sondern Ihre Zukunft ganz in die Hände der Sozialisten legen. Eben diese Befürchtung hegt Peter Schiff in seinem Artikel „ Die Falken kapitulieren“ auf goldseiten.de, wenn er meint, in Anschluss an Trump könne ein extremer Linker in den USA an die Macht kommen, wenn die Wirtschaft Amerikas den Löffel abgibt. Das „geradlinige“ (natürlich nur meins) Szenario ist doch dieses: Im April, spätestens im zweiten Quartal ist Europa in der Rezession. Diese setzt sich im Laufe des Jahres fort. Da Deutschland Exportweltmeister ohne wirklichen Binnenmarkt ist, wird sich die Lage plötzlich und dramatisch auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern. Die Massenarbeitslosigkeit ( es gibt keine Definition, ab wann Massenarbeitslosigkeit vorliegt, für –mich- ist es nur die Verdeutlichung, dass extrem viele Menschen in extrem kurzer Zeit ihrer Arbeit verlieren) greift um sich. Die Linksliberalen werden die Zinsen senken und die Druckerpressen anwerfen und gleichzeitig mit der Enteignung der Massen anfangen. Das wird notwendig sein, da sonst das überbordete Sozialgefüge wegen fehlender Finanzierung zusammenbricht, was die Herrschaftsgrundlage der Linksliberalen ist. Und wenn die Zinsen weiter sinken, fallen die Banken um. Plötzlich fangen die Zins aber an zu steigen. Warum das denn? Weil steigende Zinsen ein Ausdruck von Misstrauen sind. Ganz einfach. Und was ist auch ein Ausdruck von Misstrauen? Rüchtig. Ein steigender Goldpreis. Insofern schließen sich steigende Zinsen und ein steigender Goldpreis nicht aus. Steigende Zinsen bringen die Zombiunternehmen von heute auf morgen um und die Massenarbeitslosigkeit nimmt weiter zu. Die Sozialleistungen müssen drastisch gekürzt werden, der Unmut und die blanke Existenzangst wächst, Brot gibt es nicht, Kuchen gibt es nicht und der Sturm auf den Reichstag beginnt. Und dann haben wir endlich wieder den ... . Das kommt später. Oder aber: Der linksliberale Sozialismus lässt das Ziel sich gesamteuropäisch zu etablieren fallen und wird wieder nationalstaatlich. Da das Projekt gesamteuropäischer Sozialismus rück abgewickelt werden muss, kommt es zwar zu Machtkämpfen innerhalb der sozialistischen Eliten, allerdings werden sich diejenigen durchsetzen können, die einen nationalen linksliberalen Sozialismus umsetzen wollen (weil sie einfach die Zeichen der Zeit erkannt haben) und natürlich die Wünsch des Volkes umsetzen, die sie heute noch als populistisch brandmarken. Dementsprechend wird diese Art von Sozialismus wieder für die breite Masse tauglich und es finden sich neue Anhänger. Und anschließend darf man wieder Uniform tragen. Braun und Blau hatten wir schon, es seht ja noch einiges an Farbauswahl zur Verfügung. Bunt wird es definitiv nicht sein. Das Problem was ich bei diesen ganzen Gedankengängen habe, die ich mir in meinem dunklen Kämmerlein zurecht spinne: Irgendwann triffst du auf jemand Renommiertes, der meine Befürchtungen bestätigt und sie dann noch durch Fakten belegen kann. Wir gruseln uns ja alle gern mal. Und wenn ich Kinder hätte, würde ich Ihnen nicht vom bösen Wolf, sondern vom bösen Sozialisten erzählen. Aber Geschichten sind halt Geschichten. Oder?
Hurra, endlich Wochenende. Die Woche ist schnell vergangen, so schnell haste nicht gesehen. Kein Grund zur Freude. Freitags habe ich immer die schlechteste Laune- weil ich weiß, dass ich Montag wieder zur Arbeit muss. Und das die Woche so schnell vergangen ist, ist auch nicht berauschend. Bedeutet es doch nur, eine Woche älter und die Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die einem im Leben nicht wirklich bereichern. Ich meine jetzt nicht materiell. Wobei, die paar Kröten, die man als Entlohnung bekommt, einen auch nicht wirklich materiell bereichern. Eigentlich sollte man sich tatsächlich auch in die soziale Hängematte legen und nebenbei ein bisschen schwarz dazu verdienen. Vielfach wird ja behautet wir brauchen das bedingungslose Grundeinkommen. Wie ich bereits mehr ausgeführt habe, haben wir dieses Grundeinkommen schon. Der Regelsatz plus die volle KdU plus Krankenversicherung plus Mehrbedarfe plus mögliche Erstausstattungen und Sonderleistungen plus zinslose Darlehn bei Mietschulden und unabwendbaren Bedarfen (wenn die Waschmaschine kaputt ist). Also manch einer wird echt dumm aus der Wäsche gucken, wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommt und es dann vom Amt heißt: Sie haben Ihre Leistungen abschließend bekommen, mehr gibt es nicht. Das Ganze funktioniert allerdings nur, weil nicht alle den Anspruch haben, sondern es noch Deppen gibt, die tagtäglich aufstehen und das bezahlen. Wenn alle auf einmal in die Hängematte wollen bricht das System zusammen. Das nur mal so am Rande. Allerdings- und jetzt kommen wir von meinem Gezeter zu Wirtschaft und Politik, sind die Tage des linksliberalen Sozialismus gezählt. Ich hätte gedacht, nach der Ansage von FED- Paule gehen die Börsen hoch und der Dollar kackt ab. Nun wissen wir: Wenn es allen schlecht geht, sprich es donnert und grollt- kauf Dollar und Gold. Keine Ahnung, ob FED- Paule diese Zusammenhänge antizipiert hat, jedenfalls bleibt der Dollar stabil, obwohl er einen auf Taube macht. Wenn ja- er die Zusammenhänge vorweggenommen hat- dann Hut ab. Damit ist natürlich auch klar, weshalb der Goldpreis ohne Einflussnahme ebenfalls stabil bleibt. Insofern werde ich meine Positionen gerade bei Sibanye weiter aufstocken. Die Aktie läuft momentan super. Es sind es zwar unternehmensspezifische Gründe, aber wenn die Minen abspringen werden es erst die großen Player sein, in welche investiert wird. Ich hätte heute gern eine Sekundenüberweisung zwischen meiner kontoführenden Bank und meiner Depotbank getätigt, blöd nur wenn die Depotbank nicht an diesem Service teilnimmt. Da sieht man wieder, wie hinterwäldlerisch der Bankenservice noch ist. Ich meine, Wirecard macht gerade das vor, was ich mir bei Tesla mal gewünscht hätte. Der Zock wäre mir ein paar Euronen wert gewesen. Aber so- lahmarschig überweisen und dann ist der Zug abgefahren und Geld extra vorhalten, ach nö. Heißt- beide Banken haben nix verdient an mir. Und seit Dr. Krall wissen wir, der Crash kommt, wenn die Banken 2020 anfangen Pleite zu gehen. Und da die Zinsen taubenhaft weiter gesenkt werden, geht das Geschäftsmodel der Banken weiter den Bach herunter von den Zinsdifferenzen zu leben. Dementsprechend wäre es –vielleicht- sinnvoll den Service auszubauen und neue Geschäftsfelder zu generieren. Dann eben nicht. Als Spieler stellt sich mir jetzt eine Frage: War es das jetzt mit der Bärenmarktrallye? Egal, wie oft ein Spieler dem Spielen abschwört, so einfach wird man das nicht los. Und an der Börse kommt noch etwas erschwerend hinzu- man will recht behalten. Egal, ob man es sich eingesteht oder nicht. Vermutlich hängt jetzt alles vom „Big Deal“ ab. 50:50. Sollte der Deal nicht kommen, sind wir schneller unter die Tiefs vom 26.Dezember gefallen, an denen ich dachte die Welt geht an der Börse unter.
Idiokratie und Krueger- Dunning Effekt

Seit langen das erste Mal, dass ich wieder eine Überschrift über einen Beitrag setze. Ich habe vor einer ganzen Weile mal über die Idiokratie- die Herrschaft der Dummen geschrieben. Ich weiß, ich weiß- dumm ist politisch nicht korrekt. Aber der gestern verlinkte Beitrag mit Markus Krall hat mir dann durchaus neue Sichtweisen aufgezeigt. Aäh- also der Beitrag der 44 Minuten lang ist und schon von vornherein damit über unserer Aufmerksamkeitsspanne liegt. Ich nehme mich da wirklich nicht aus. Ich habe mal reingehört, fand ihn interessant und dann lag er fast zwei Wochen auf meiner Watchlist. Einfach, weil 44 Minuten für zwischendurch einfach zu lang sind. Also Krall erklärt die positive Korrelation von Intelligenz und Einkommen. Intelligenz sorgt für höheres Einkommen. Ich weiß, ich weiß. Du bist (wirklich) intelligent aber gemessen an deiner Intelligenz, ist dein Gehalt unterirdisch. Geht mir genauso, nur das ich weiß, warum mein Gehalt unterirdisch ist. Dann zieht Krall einen Strich und schreibt eine Zahl- 10.000 EUR dahin. Das ist das Einkommen netto eines Politiker. Für intelligente Menschen stelle dies kein erstrebenswertes Einkommen dar, weil sie über dieser Marke stehen. Für dumme und inkompetente Menschen hingegen ist diese Einkommensmarke hingegen erstrebenswert und verlockend. Das ist ein Fazit, warum wir die „Politiker“ haben, die wir haben. Erweiternd sollte man natürlich ausführen, dass es nicht notwendig ist, sogar hinderlich, in der Politik intelligent zu sein. Man muss sich nur tief genug bücken und mit anderen nicht so intelligenten Politikern eine Phalanx bilden. Dann ist der Aufstieg gesichert. Die Politik zieht also dumme und inkompetente Menschen wie Motten das Licht an. Was dabei herauskommt sind die uns bekannten Frühstücksminister. Leider geht dies meist einher mit dem Kruger – Dunning Effekt, der einfach ausgedrückt besagt: Dumme und inkompetente Menschen halten sich meist für intelligent und kompetent. Die Gefahr dieser Selbstüberschätzung gerade in Wirtschaft und Politik dürfte auf der Hand liegen. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass wir im Arsch sind. Wahrscheinlich gibt es – noch – genügend Möglichkeiten uns vor dem großen Knall des Schuldenabbaus zu retten. Da wir aber nur von inkompetenten Knallköppen regiert werden, ist das Ende unausweichlich. Hinzu kommt noch die Ideologie des linksliberalen Sozialismus, die wie jede Facette des Sozialismus dem Machterhalt weniger dient. Ob nun bewusst oder unbewusst führt dies zur Verdummung der Bevölkerung allgemein. Wer will schon als dummer Despot eine kluge Bevölkerung. Das allseits beliebte Smartphone- ein Werkzeug des Bösen. Diejenigen, die nicht mehr gefordert werden und von der Alimentierung des Staats leben, fordern sich irgendwann nichts mehr selbst ab und verkümmern- körperlich und geistig. Und die anderen, die sich tot arbeiten und deren Freizeit auf ein Minimum reduziert wird, werden körperlich ausgelaugt und verkümmern ebenso geistig, weil einfach die Kraft fehlt. Siehe den 44 Minuten Beitrag von oben. Mir hat einfach zwischenzeitlich die Aufnahmefähigkeit gefehlt den Beitrag zeitnah anzusehen. Ich habe da lieber ein paar Anime angeschaut. Das war es wieder. Das Blatt neigt sich dem Ende zu und der Geist hat seine Ruh.
Mmh. Der Ausblick von Amazon ist schlecht. Die Aktie knapp vier Prozent im Minus. Wie erwartet. Allerdings habe ich letztens auch schlechte Zahlen von Texas Instrument erwartet und bin davon ausgegangen, dass aufgrund der fehlenden Volatilität die Aktie so um acht bis zehn Prozent abschmiert. Die Zahlen waren schlecht und es ging um acht Prozent- rauf. Die Short- Wette läuft noch, ebenso wie einige andere Wetten auch noch. Die Knockout- Barrieren liegen alle über den ehemaligen Höchstständen der Aktien und haben kein stoploss. Nachdem sich FED- Paule nun ganz weit vor der Wallstreet gebückt hat, bin ich persönlich von einem anhaltenden Kursfeuerwerk an den amerikanischen Märkten ausgegangen. Allerdings ist dieses ausgeblieben. M.Fugmann fragte heute in seinem Marktgeflüster, wohin den die Liquidität entschwunden ist. Die Volumina an den Märkten seien immer noch unterdurchschnittlich. Die Frage ist jetzt tatsächlich- Was wissen wir nicht, was die Big Player wissen? Irgendwie liegt für mich eine Verschwörung vermutlich gegen Humpi Trumpi in der Luft. Oder der Untersuchungsbericht von Sonderermittler Mueller kommt tatsächlich am Wochenende raus und die Big Boy warten ab. Aber was soll es. Also Amazon bereits im Minus, Ausblick schlecht und der Markt bewegt sich wider erwarten nicht nach oben. Ich hatte mir schon ein schönes Knockout rausgesucht, Knockout Schwelle bei knapp 2000 USD. Und dann dachte ich- du alter Idiot, machst du doch so weiter wie bisher. Ich habe die Order gelöscht, ein bisschen was raufgepackt und den Bestand an Sibanye erhöht. Wie gesagt, ich denke der Widerstandsbereich zwischen 1320 und 1330 USD im Gold wird schwer zu knacken sein. Allerdings sollte man nicht ausschließlich den Goldpreis in USD betrachten, sondern auch die Währungen links und recht. Wie gesagt, mittlerweile sehe ich Minenwerte als einzige Alternative für die nächste Zeit „reich zu werden“ und das gerade für den kleinen Geldbeutel. Und klar sollen Sie den Goldpreis kurzfristig anpassen, gibt es die bisher verschmähten Minenwerte noch eine zeitlang im Sonderangebot. Unternehmen die produzieren unter einem 1 EURO den Anteilschein. Es wird interessant werden, wenn die ganzen Explorer, die im Cent Bereich bisher stagnieren anspringen. Fast wie die Kryptomanie. Wenn da erst Phantasie reinkommt. Irgendwann wird jede Sau mal durchs Dorf getrieben. Die Kunst ist es, sich ein fettes Stück vom Schinken zu sichern. Und wenn man Markus Krall Glauben schenken darf, kommt der Crash zwangsläufig 2020 weil dann die Banken endgültig unterfinanziert sind- und da nur dumme (politisch korrekt heißt es: kognitiv schwache) Menschen durch die Politik angezogen werden, haben wir keine Chance.

Wurde der Dollar mit gestrigem Tag zum Abschuss freigegeben? Eine klar definierte Frage. Die Anschlussfrage ist dann ein einfaches Warum? Abschließend beantwortet kann die Frage nicht werden. Allerdings sieht alles danach aus, als ob nun eine Abwertungsspirale im Dollar beginnen könnte. Mann könnte auch annehmen, dass FED-Paule ein bisschen herumfaked. Er steht schließlich im Spannungsfeld zwischen der Wirtschaft einerseits, die einen schwächeren Dollar braucht und der Gefahr eines finalen Abverkaufs des Dollars als Toilettenpapier. Wie gesagt- es kann gut möglich sein, dass der FED Chef wieder falkenhafter wird, wenn sich der Aktienmarkt stabilisiert hat und selbstverständlich neue Allzeithochs erreicht. Momentan scheint die Liquidität und das Volumen gering zu sein, weil viele an der Seitenlinie stehen und dem Braten nicht trauen. Sollte diese Skepsis bei den Anlegern weichen, kommt es wahrscheinlich zum explosionsartigen Ansteigen der Märkte. Derzeit bin ich eher Long für die Märkte eingestellt. Ist das nun was Gutes? Für die Spielmacher sowieso und für die Spieler an der Wallstreet gibt es Freispiele. Ansonsten steht eine weitere Frage im Raum: Wie sieht die FED die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung? Vermutlich ist FED- Paule zu der bitteren Erkenntnis gelangt, dass ohne ausreichende Liquidität die Märkte einbrechen und damit auch der daran hängende Rest. Insbesondere die Zinsen weiter steigen würden. Was ist schlimmer für eine Volkswirtschaft Deflation oder Inflation? Insofern hat man sich für die Inflation entschieden, muss aber gerade in den USA nun aufpassen, dass die einem nicht entgleitet. Humpi-Trumpi muss nun schleunigst mit den Chinesen einen Deal abschließen und den Handelskrieg beenden. Ansonsten könnte es sein, dass er der Präsident wird, der den Dollar das Klo herunter gespült hat. Man kann zwar die Märkte nach oben puschen, allerdings nicht die Unternehmensgewinne und die Ausblicke. Ja, klar die kann man fälschen, indem die Erwartungen weit, weit gesenkt werden- um dann übertroffen zu werden- und schon ist die Welt in Ordnung. Rezession plus Inflation gleich Stagflation. Damit die Börsen richtig durchstarten können, fehlt jetzt noch die Einigung zwischen den Amerikanern und den Chinesen. Oder aber den Amis (also der Wallstreet) sind schlechte Nachrichten egal, Hauptsache man bekommt seine Freispiele. Es ist meiner Ansicht damit zu rechnen, dass es zwar zu keiner Einigung kommt, die Börsen eine Rücksetzter machen – und dann QE wieder anläuft. Was heißt das für mich? Meine Minentitel weiter aufsammeln und das war es. Klar möchte ich weiterspielen. Aber Spielen des Spielens wegen? Ich habe letztes Jahr mit meinem Spielgelddepot um die dreitausend Euro real verloren. Auf das Jahr gerechnet nicht viel, was es so gefährlich macht, einfach weil der Überblick verloren geht. Es ist etwas anderes, wenn auf einen Schlag drei Mille weg sind, als wenn du jeden Monat dreihundert verlierst. Wird zum Monatanfang oder zwischendurch ausgeglichen und das war es. Das Geld monatlich mit in die Minenkäufe gesteckt wären jetzt dreitausend plus 15 Prozent. Ich gehe davon aus, dass Gold und Silber den Markt innerhalb der nächsten zwei Jahre outperformen. Sollte die deflationäre Phase tatsächlich für beendet erklärt worden sein, sogar noch früher. Allerdings ist damit zu rechnen, dass die daraus resultierenden Gewinne stark durch die Linksliberalen besteuert werden. Muss man schauen.
Heute Morgen habe ich im Bett gelegen und überschlagen, wo ich denn hinsichtlich meines Bestrebens „reich“ zu werden stehe. Im Zuge dessen fiel mir auf, dass ich den Goldanstieg von 1200 USD auf 1300 USD komplett verschlafen habe. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen ein Knockout Long zu kaufen, wenn Gold um die 1200 USD. Mittlerweile steht Gold wieder bei 1300 USD und es wird sich zeigen, ob dieser für mich psychologische Widerstand nach oben durchbrochen wird. Derzeit gehe ich keine Wette auf Long ein, da Gold sich noch im Niemandsland befindet. Etwa so, wie der EUR/USD der sich in einer Range zwischen 1,13 und 1,15 bewegt und sich nicht entscheiden kann. Heute Morgen habe ich die Kolumne von Manfred Gburek gelesen, der zum Schluss fragt, ob die weltweite Verarsche der Bürger den Goldpreis nach oben getrieben hat. Für mich lautet die einfache Antwort: ja. Obwohl der US. Dollar so stark ist, konnte Gold gefolgt von Silber Boden gut machen. Allerdings muss dann als nächstes gleich gefragt werden, wie wurde in Gold investiert. Physisch oder weil es einfacher ist in Papiergold. Unter Papiergold verstehe ich die Anlageformen, welche einen direkten Auszahlungsanspruch auf physisches Gold begründen. Insofern handelt es sich bei Papiergold um ein Wechselpapier. Der Begriff des Wechsels ist uralt und wird wohl nicht mehr benutzt. Allerdings handelt es sich um eine Urkunde, die eine unbedingte Zahlungsanweisung enthält. Im Mittelalter konnten die Geschäftsleute so große Mengen Gold- und Silber bewegen, ohne das schwere Zeug mitzuschleppen. Eine praktische Sache, die Heute noch betrieben wird. Anstatt das Gold und Silber hin und her zu schieben, wird halt mit den Wechselurkunden gehandelt. Problematisch ist allerdings die Tatsache, dass niemand so recht weiß, ob es im Falle eines Auszahlungswunsches seines verbrieften Goldes auch tatsächlich zur Auszahlung kommt. Also ich gehe davon aus, dass der Goldpreis durch den Wechselhandel nach oben getrieben wurde und weniger bis gar nicht durch den Kauf physischer Edelmetalle. Es ist anzunehmen, dass der Goldpreis zeitnah nach unten angepasst wird. Wahrscheinlich werden wieder mehrere Jahresproduktionen an Gold innerhalb von Sekunden in Form von Papiergold auf den Markt geworfen. Da Gold und insbesondere der Anstieg des Goldpreises ein Indikator für das Vertrauen in die Stabilität der Währungen insgesamt ist, darf der Goldpreis nicht steigen. Insbesondere dann nicht, wenn schon darüber gesprochen wird, die Geldschleusen wieder aufzustoßen, was eine interessante Frage aufwirft. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass wir in eine deflationäre Phase eintreten, welche die Aktienmärkte, aber auch andere Anlageklassen im Wert purzeln lässt. Was aber nun, wenn man sich bewusst oder unbewusst darauf geeinigt hat- bis hierher und nicht weiter. Wenn wir uns quasi bereits in der „Deflation“ befinden und aufgrund der immer schlechter werdenden Wirtschaftsdaten bereits beschlossen wurde, wieder mit dem „tun, was immer nötig ist“ anzufangen. In den USA braucht man dafür nur mit der Reduzierung der Bilanzsumme der FED und den Zinsanhebungen aufzuhören, um dann QE erneut aufzulegen. In Europa wartet man vielleicht den neuen EZB Chef ab, allerdings glaube ich nicht, dass Europa bis Oktober durchhalten wird. Konsequenz wäre, die Aktienmärkte steigen, Gold muss unten gehalten werden bzw. der Anstieg wird gedrosselt. Die (tatsächliche) Inflation beginnt zu steigen. Wir würden also den Akt der Deflation überspringen und kommen gleich zum letzten Akt. Inflation oder Hyperinflation. Damit könnte man den Furcht erregenden weltweiten Schuldenabbau noch eine Weile hinauszögern. Also erstmal als Zwischenakt Stagflation. Muss ich überlegen, wie ich mit diesem (möglichen) Szenario umgehe.
Drei Jahre vor dem regulären Ende der Amtszeit von FED- Paule wird schon diskutiert, wer ihn ablösen soll. Jedenfalls Einer, der taubenhafter ist. Der Dollar ist der derzeitigen Administration zu stark. Allerdings stellt sich die Frage, wer länger im Amt bleibt. Humpy Trumpy oder FED-Paule. Ich glaube, Powell ist ein Patriot. Denk ich mal. An seiner Stelle hätte ich wahrscheinlich schon hingeschmissen. Ein paar klare Worte in der Öffentlichkeit, quasi dem Chef auf den Tisch kacken, und dann zusehen, wie ein taubenfafter neuer FED- Chef den Dollar und die Vereinigten Staaten von Amerika gleich hinterher, das Klo herunterspült. Die Wallstreet feiert unter geringer Liquidität schon einmal das Ende der Liquiditätsknappheit vor. Die bereits vergangenen Tage der Berichtssaison haben gezeigt, dass Börse momentan ein Glücksspiel ist und mit dem eigentlichen Zweck nichts mehr zu tun hat. Es macht auch tatsächlich keinen Sinn, sich mit Unternehmen auseinanderzusetzen. Es reicht vollkommen aus, eine Münze zu werfen, um zu entscheiden, ob man Long oder Short in eine Aktie geht. Klar habe ich wieder ins Klo gegriffen. Schlechte Zahlen für mich prognostiziert, schlechte Zahlen sind gekommen und das Mistvieh steigt um acht Prozent. Begründung der Kommentatoren- der Markt geht davon aus, dass Schlimmste liegt hinter der Aktie. Was ist das bitte schön für eine Begründung? Die Daten- wenn sie denn rauskommen- werden immer schlechter. Nein, nein- eine Rezession ist noch meilenweit entfernt. Jedem seine Meinung. Die meisten Menschen hüben wie drüben werden sowieso erst mitbekommen, dass Schluss mit der Komfortzone ist, wenn der Schlussgong ertönt. Dann endet wenigstens auch das linksliberale System. Im Gegensatz zu den beiden letzten linken Systemen auf deutschem Boden, dem Nationalsozialismus und dem real existierenden Sozialismus, basiert der Linksliberalismus lediglich auf einer exklusiven Ideologie, welche an der breiten Masse vorbeigeht. Die breite Masse wird mit dem „Wohlfahrtsstaat“ dumm und phlegmatisch gehalten, um nicht aufzumucken. Das ist kostenintensiv und birgt signifikante Gefahren in sich. Der Mensch ist nie mit dem zufrieden, was er hat. Insbesondere dann nicht, wenn er für das Erhaltene keine Gegenleistung erbringen muss. Er weiß es nicht zu schätzen. Warten wir mal ab, was passiert, wenn die Geldgeschenke ausbleiben. Die Anzahl der Mitläufer im Linksliberalismus ist doch eher gering und besteht meistenteils aus Linksintellektuellen und denen, die es gerne sein wollen, also intelligent, meine ich. Das Schlimme ist, dass es zu Veränderungen erst dann kommen wird, wenn der Hunger um sich greift. Aber was geht mich fremdes Elend an. Die Frage ist: Wie wird man reich in der Krise und Wie behalte ich meinen Wohlstand unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich ein Normalo bin. Auf You-Tube gibt es ja jede Menge sogenannter Coachs, die einem beibringen wollen, wie man Millionär wird. Die einzigen, die Millionäre werden können, sind sie selbst, wenn sie genug Dumme finden, die ihre Seminare besuchen. Momentan sehe ich nur wenige erfolgversprechende Möglichkeiten, die nur einen begrenzten Körpereinsatz erfordern. Silber physisch. Unabhängig von einem Finanzkollaps. Danach Gold, wenn das Vertrauen in die Papiergeldwelt zerstört wird. Auf den Börsencrash wetten, was gefährlich ist, weil die Buchmacher die Regeln anpassen. Nach dem Ausverkauf Aktien und Kryptos. Natürlich bietet sich im Zuge des anstehenden Schuldenabbaus auch die Weißkragenkriminalität an. Aber da ist ein dickes Fell unerlässlich. Letztere erwähne ich nur, weil sich in Zeiten von Umbrüchen das meiste Vermögen machen lässt. Beispielhaft seien die russischen Oligarchien genannt. Allerdings bin ich von der Grundeinstellung so, dass in unsicheren Zeiten aus einem sicheren Hafen heraus agiert werden muss. Alles andere ist ein Glücksspiel, dessen Einsatz nicht absehbar ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.674.689 von Geniator am 21.01.19 09:44:02Kann ich so erstmal nicht bestätigen, aber ich kaufe selten bei Amazon ein. Wir werden sehen, was die Zahlen am 31.01. bringen- und natürlich der Ausblick.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.670.845 von spielkind0815 am 20.01.19 08:53:50Amazon geht pleite, da ich abgesprungen bin. Die Arschlöcher akzeptieren nur noch Zahlung über Kreditkarte. :rolleyes:
Ich hab eben einen Extra Hunni auf mein Depotkonto überwiesen. Eigentlich wollte ich ja die Wetten auf Aktien aufgeben, aber ein Spieler bleibt nun einmal ein Spieler. Heute Morgen habe ich das erste Mal davon gehört, dass Jeff Bezos fremdgegangen ist und scheinbar die Scheidung vorbereitet wird. Eine kurze Recherche im Internet hat gezeigt, dass die Boulevardpresse hinsichtlich der finanziellen Folgen für Bezos auch noch im Dunklem tappt. Also mit seiner Frau ist er seit 1994 verheiratet. Sein Geschäft begann er auch in diesem Zeitraum aufzubauen. Stellt sich somit die berechtigte Frage, ob er einen Ehevertrag hat bzw. eine Einigung besteht, wie der finanzielle Ausgleich bei einer Trennung zu vollziehen ist. Im Worst Case einigen Sie sich friedlich und alles läuft insbesondere für Amazon so weiter wie bisher. Wenn es derartige Einigungen nicht gibt, kann es durchaus sein, dass Amazon durchgeschüttelt wird. Amazon ist so gewachsen und stellt eine solche Dominanz dar, weil die Hai der Wallstreet keine Macht über das Unternehmen haben. Es gilt die Devise Wachstum vor Rendite. Die Alleinherrschaft Bezos über sein Unternehmen gewährleistete bisher, dass er seine Träume nach belieben umsetzen konnte. An diesem Punkt bestätigt sich wieder sehr schön eine fundamentale Regel: Worauf du keinen direkten Zugriff hast, dass gehört dir auch nicht. Und mit dieser Alleinherrschaft Bezos könnte es bald vorbei sein, wenn seine Frau die Hälfte von Amazon erhält oder schlimmer, wenn sie so angepisst ist und Ihren Teil von Amazon genüsslich an die Hai der Wallstreet verfüttert und dabei zusieht, wie sich der Lebenstraum von Jeff in Luft auflöst. Wenn die Wallstreet- Haie einen nicht unbeachtlichen Teil von Amazon übernehmen ist es vorbei mit der Wachstumsstory, dann muss Geld ausgetütet werden. Dann gilt Rendite vor Wachstum und Stabilität. Momentan wird wie erwartet an der Börse auf Teufel komm herumgefakt. Ebenfalls ist ungewiss, wann die ersten Meldungen bezüglich eines möglichen Rosenkrieges um Amazon über den Ticker laufen. Es ist von vorn herein klar, dass es sich um eine Wette mit vielen Unbekannten handelt. Allerdings wirkt sich Unsicherheit in einem Bärenmarkt nicht Kurs fördert aus. Ach, ich probiere es einfach mal.
Es ist Sonntagmorgen- und eigentlich will ich jetzt den Fernseher anmachen und irgendeine Serie streamen. Aufgrund der momentanen Arbeitsbelastung komme ich ja sonst nicht dazu. Mir fehlt einfach die Aufnahmefähigkeit. Allerdings ist es wichtig, sein Wissen zu überprüfen. Insbesondere dann, wenn einem durch die ganze Informationsüberflutung, die auf einen hereinprasselt, die Begründung oder Grundlage für Dinge entfallen sind. Kennen wir alle. Wir wissen etwas nicht und fragen einen Kollegen. In den allermeisten Fällen bekommen wir eine Antwort. Fragen wir aber nach den „Wieso“, kommt in den meisten Fällen die Antwort: „Weil wir es schon immer so gemacht haben.“ Man kann sich mit der Antwort zufrieden geben, sollte es aber tunlichst vermeiden. In den allermeisten Fällen ist das „schon immer“ längst durch andere Grundlagen, Bestimmungen etc. ersetzt worden. Oder man hat sich selbst irgendwann mit einer Sache beschäftigt, aber jetzt fällt einem Partout nicht mehr ein, warum dieses Ergebnis erzielt wurde. So ging es mir gestern. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Rezession, Depression und dann die „Greater Depression auf uns niedergehen wird. Gestern ist mir beim besten Willen nicht eingefallen, weshalb dies passieren sollte. Okay, eine Rezession kommt auf uns zu. Ob nun dieses Jahr oder nächstes Jahr- würde für den einen oder anderen nicht angenehm werden, aber davon geht die Welt nicht unter. Heute Morgen habe ich mir noch mal das Video vom Ray Dalio angeschaut: „ Wie die Wirtschaftsmaschine funktioniert“. Die Wirtschaft in dreißig Minuten für Dummis erklärt. Jetzt weiß ich wieder, warum –ich- vom schlimmsten ausgehe. Wenn, -Das-, was da dieses oder nächstes Jahr auf uns zukommt eine einfache Rezession sein würde, dann bräuchte man (also ich) sich nicht solche Sorgen machen. Die Zinsen einfach senken, das Kreditwachstum anfachen und schon entsteht wieder Wachstum. Aber das was da auf uns zukommt ist keine Rezession. Das was da auf uns zukommt ist der weltweite Schuldenabbau. Und Schuldenabbau ist nach meinem Verständnis noch eine Kelle mehr als bloße Rezession. Ja und dann kommt die Schnittstelle zur Greater Depression. Der Punkt an dem sich entscheidet, ob aus dem Schuldenabbau der Große Zusammenbruch resultiert oder es wie Dalio meint, ein schöner Schuldenabbau (milder) wird. Trommelwirbel. Es wird der Große Zusammenbruch. Warum? Weil alles von der Kompetenz und Ideologiefreiheit der Regierung abhängt. Die werden das so was von verkacken. Die Gründe hierfür finden sich in jedem vergangenen Beitrag. Wer sich das Video nicht voll ansehen will, weil er (oder sie) sich lieber wohlverdient entspannen will, der schaut sich nur den letzten Abschnitt (glaube ab Minute 18 an). Und da wir uns so langsam wieder der Zeit von 2008 nähern, in welcher Weltuntergangspropheten Hochkonjunktur haben, fange ich doch gleich mal an. Die Deagel- Liste, welche einen massiven Bevölkerungsrückgang für das Jahr 2025 in Deutschland voraussagt. Hauptsächlicher Grund hierfür wird der Finanzkollaps sein, der den Lebensstandard soweit senkt, dass viele Menschen einfach sterben werden. Aus meinen persönlich gesammelten Erfahrung kann ich jetzt schon sagen, ein sehr großer Prozentsatz unserer Bevölkerung ist nicht selbstständig lebensfähig ist, Tendenz zunehmend. Diese Menschen werden nicht durch die kommenden Ereignisse paralysiert sein. Sie werden es nicht verstehen und auch nicht verstehen, warum sie nicht mehr vom Staat verköstigt werden- und dann sterben. Paralysiert wird der verschuldete Mittelstand sein, der dumm aus der Wäsche schaut, wenn sich das Scheinvermögen auflöst (einfach nur Ray Dalio anschauen). Über die Alten, Schwachen und Kranken brauchen wir nicht zu reden. Heißt für mich- mich neben meinem Vermögensschutz aktiv mit meiner Medikamentenversorgung zu beschäftigen bzw. mit Alternativen. Aber ja, diese Liste hat schon was. Muss halt jeder sehen, wie er damit umgeht. Ich habe mich jetzt zwei Stunden mit der möglichen Zukunft beschäftigt, weiß wieder, warum ich die Dinge so sehe, wie ich sie sehe- und jetzt kann ich mich den restlichen Sonntag entspannen.
Was passiert mit einem Spieler, wenn er dauernd verliert? Rüchtig. Er hat keinen Bock mehr und hört auf zu spielen. Was passiert mit einem Arbeitnehmer in Deutschland, der sich jeden Tag zur Arbeit schleppt und auf der Fahrt jeden Menge Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und noch einer Menge andere Nationalitäten wahrnimmt, von denen er nicht so ganz (wegen der Menge und des Sprachengewirrs) einschätzen, woher diese kommen? Rüchtig. Er freut sich, dass alles in Deutschland so bunt ist und wenn er dazu noch aus Bayern kommt- dann ist er irgendwann Fan der Grünen. Grüne in Bayern im Aufwind. Ich dachte immer, die Bayern sind so erzkonservativ, dass letzte Bollwerk gegen den Linksliberalismus. So kann man sich irren. Na ja, ich habe Dunkeldeutschland in wilden Weitens des unzivilisierten Ostens viel lieber. Da wo die Barbaren hausen. Es gab diese Woche zwei Begebenheiten, die mich zum Schmunzeln brachten. In einer Krimiserie aus Amiland, wurde das Opfer eines Tresoreinbruches vernommen. Auf die Frage, was denn entwendet worden sei, meinte der Bestohlene Goldbarren. Er sei Hedgefond- Manager. Wer an der Börse spekulieren würde, der könne sein Geld gleich nach Vegas schaffen. Ganz meine Meinung. Bis auf die Mienenwerte, die im Schnitt bei sechs Prozent im Plus notieren, sieht es ehr rot aus. Das Letzte, was ich so gelesen habe ist, dass wir uns markanten Widerständen nähern. Schauen wir mal. Ist mir eigentlich egal. Mittlerweile ist auch mir endgültig klar geworden, dass man mit Derivaten, die der Buchhalter selbst nach gut dünken manipulieren kann, nicht wirklich gewinnen kann. Insofern reduziert sich jetzt meine Investition auf Mienenwerte. Von physischen Gold und Silberbeständen kann ich nur abraten. Derzeit versuche ich der urbanen Legende der Internettrolle auf die Spur zu kommen, die angeblich dafür bezahlt werden Gold und Silber madig zu machen. Ein Bezahltroll also. Also hier, ich bewerbe mich dafür. Im Gegensatz zu den üblichen Trollen, die doch ehr kognitiv schwache Persönlichkeiten sind, denke ich von mir, eine Manipulation, ups, eine Meinungsbildung in die gewünschte Richtung lenken zu können. Das bringt mich zu der nächsten Begebenheit. Ein Kollege meinte, man müsse Silber physisch kaufen, Silber würde in der (natürlich noch offenen) Zukunft immens steigen. In seinem früheren Job habe er so viele Silberderivate verkauft, soviel Silber gebe es gar nicht, um diese Papiere abzusichern. Ich wollte gleich mal meine Fähigkeiten als angehender Troll ausprobieren, aber leider wurden wir unterbrochen. Wenn man ein Internettroll werden will, der etwas schlecht reden soll, muss man sich mit der Materie auskennen, wissen, was die Gegenseite für Argumente vorbringt und diese entkräften bzw. wenn dies nicht geht, so hart am Thema bleiben, damit die eigene schwache Position nicht auffällt. Die Schauerbildchen auf den Zigarettenschachteln sind ja auch nicht zum Abgewöhnen gedacht, sondern sollen das Angewöhnen verhindern. Also einem Silberbug brauche ich nicht zu erzählen, wie schlecht sich Silber oder Gold als Anlageklasse zum Vermögensschutz eignen. Nein, es geht um die gesichtslose Masse, die davon abgehalten werden muss, sich überhaupt mit Silber oder Gold zu beschäftigen. Und wenn dann diese Assets volatil sind, fühlt man sich bestätigt. Was spricht für Gold/Silber? Limitiert. Egal, wie viel bereits in den Tresoren und im Boden schlummert, die Menge (auf dieser Welt) bleibt –immer- gleich. Materille Beständigkeit. Eine Unze bleibt immer eine Unze (ein Lieblingsargument der Bugs) und drittens- Gold und Silber haben immer einen inneren Wert, der im Wesentlichen mit den Energiekosten belegt ist, die notwendig sind, um aus einer Unze eine Unze zu machen. Und vierts- diese Anlageklasse kann dem Zugriff des Staats entzogen werden und besitzt aufgrund der 5000 Jährige Akzeptanz (auch so ein Mysterium der Weltgeschichte) immer einen möglichen Abnehmer. Was spricht gegen die Edelmetalle? Aufgrund der begrenzten Ressource ist der physische Edelmetallmarkt klein und kann mit dem Papiermarkt kontrolliert werden. Und genau so würde ich das der gesichtslosen Masse rüber bringen. Ja, Gold und Silber gibt es nicht soviel—Aber--- damit ist kein Blumentopf zu gewinnen, weil die bösen Jungs den Markt manipulieren. Dann kann man noch ein bisschen was Deflation labern und fertig. Steigende Kurse werden für jeden sichtbar zusammengeschossen- und schon will keiner mehr. Und ja dieses Spiel kann ewig so weiter gespielt werden. Nach nee? Selbst, wenn es dazu kommen sollte- man dann geht die Welt gerade unter und man braucht Gold und Silber eh nicht mehr. Vielleicht werde ich hier im Board ein bisschen auf Troll machen, natürlich so, dass nicht sofort gemerkt wird, dass ein Troll an Werk ist- gerade das macht einen Bezahltroll aus.
Ach, wurde in den letzten Tagen wieder schön herumgefakt. Erst der Humpi Trumpi und gestern der FED-Paule und immer dann, wenn die Märkte am abschmieren sind. Das führt dann zu erratischen Bärenmarkt-Rallyes von mehreren Prozent. Die Kommentatoren meinen erratisch, ich sag wildes Hin- und Hergezucke, wobei sich erratisch natürlich gelehrter anhört. Unter diesen Umständen ist für mich kein Blumentopf an der Börse zu gewinnen. Bei Aufwärtschüben in Einzelaktien im zweistelligen Prozentbereich zerfetzt es jeden Schein. So wird das nicht mit dem Reich werden. Das, was ich an Hebel-Positionen noch habe, lasse ich drin. Aber ansonsten werde ich weiter mein Augenmerk auf die geschundenen Mienenwerte richten. Die sind immer noch am Boden und da kann es nur Bergauf gehen- es sei den der Betrieb geht pleite. Insofern sollten die Unternehmen schon eine dementsprechende Größe haben. Ich habe keine Ahnung von den Unternehmen selbst und ehrlich gesagt keinen Bock mehr, mich Tage lang mit einem Unternehmen zu beschäftigen, welches ausgerechnet dann abkratzt, wenn ich investiert bin. Insofern sind meine Kennzahlen: Größe, wie lange am Markt und insbesondere, wie sich der Kurs in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Eine Vielzahl von Mienenwerten haben teilweise bis zu neunzig Prozent verloren. Es gibt allerdings Werte, die kaum Performance eingebüßt haben oder durchaus gestiegen sind. Wenn sich diese Werte in dem beschissenen Umfeld halten bzw. zulegen konnten, dürften die nicht viel falsch machen. Es ist daher davon auszugehen, wenn sich –dann- ausgefakt hat, diese Werte als erstes Anspringen werden. Außerdem haben Mienenwerte einen schönen Hebeleffekt auf den Goldpreis, also Optionsscheinqualität ohne Zeitwertverlust und implizierte Volatilität- und sie sind bereits am Boden. Ich habe den Handel als „Berufstätiger“ mit Hebelprodukten tatsächlich massiv unterschätzt. Dementsprechend muss man halt Lehrgeld zahlen. Wobei ich die „erratischen“ Bewegungen schon erheblich finden. Es würde mich nicht Wundern, wenn Montag alles wieder in sich zusammenfällt. Die kurzfristigen Trader haben ihr Geld gemacht und den letzten beißen die Hunde. Markus Koch beabsichtigt bei den nächsten Kurssteigerungen um die 2600 Punkte im S & P seine Long-Positionen scheinbar wieder zu schließen, welche er in die Schwäche aufgebaut hat. M. Fugmann hat gestern darüber spekuliert, wer Recht hat: die FED mit „alles“ ist super oder Markt, der das Aufkommen einer Rezession sieht. Meine Meinung immer noch: FED-Paule muss den Dollar um jeden Preis und solange wie möglich vor dem Abschmieren schützen. Ich bin zwar tierisch sauer, wenn ich durch das Herumgefake meine Wettscheine zerreißen kann, aber was ist die Alternative? Alternative trifft es nicht mal. Was passiert, wenn FED- Paule versagt? Das Leben, wie wir es kennen, wird sich in Tagen gewaltig ändern. Dementsprechend Hut ab, FED-Paule. Manchmal ist es angebracht, den Patienten zu belügen, um ihn noch eine Weile am Leben zu halten. Also ist Amerika „stark“. Ich glaube nicht, dass die FED sich irrt. Sie interpretiert die Zahlen lediglich Dollar bullisch, aus ihrem Auftrag heraus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.528.595 von Geniator am 30.12.18 11:13:34Ich bin nicht pessimistisch- nur alt. :(
Auch dir ein gesundes neues Jahr. :)
Okay. Das war es. Keine Ahnung, was meine Zaubermaus gestochen hat, jetzt um sechs aufzustehen. Aber der Morgen zwischen fünf und sieben gehört mir. Wenn da jemand durch das Haus schleicht und nur zu laut atmet, bin ich genervt. Am besten noch schnell was klären. Was will man bitte schön morgens um sechs an einem freien Tag klären. Aber okay. Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge die Reise von neuem beginnen. Ein neuer Anfang. Dass der neue Anfang spätestens in einem Monat beendet ist, werden wir daran sehen, dass die ganzen guten Vorsätze, welche schnell mal so am Silvester ohne nachzudenken geäußert werden, bereits nach einem Monat vergessen sind. Nicht umso sagen manche, die witzig sein wollen, sie brauchen keine neuen Vorsätze, die vom letzten Jahr sind noch fast neu. Wem das mit den Neujahrsvorsätzen zu pathetisch ist, der macht es eine Nummer kleiner. Sich jeden Sonntag neue Vorsätze für die neue Woche vornehmen und wenn die Umsetzung wider erwarten nicht geklappt hat, am Sonntag erneut beginnen. Kann man zweiundfünfzig Mal im Jahr wiederholen. Warum überhaupt was ändern? Es ist doch viel angenehmer sich im Selbstmitleid zu suhlen und die Welt für sein Scheitern verantwortlich zu machen. Als Belohnung für diese Erkenntnis kann man sich dann erst einmal eine Zigarette anstecken oder ein Stück Kuchen in den Mund schieben. Man will sich ab nächstes Jahr (also morgen) mehr bewegen und Sport machen? Kein Problem. Die Discounter sind darauf vorbereitet und ab der nächsten Woche gibt es wie jedes Jahr billige Sportgeräte Made in China. Allein das Gefühl, so ein Gerät zu haben und zu wissen, dass es im Schrank verstaubt, tut der Seele gut. Als Ex-Raucher, Ex-Fresssack und Ex- Säufer kann ich das eben Gesagte umfassend bestätigen. Selbst wenn wir einen Schuss vor den Bug bekommen, wird es schwierig die lieben Gewohnheiten loszuwerden. Ich sehe immer noch die Raucher in der Reha für Schlaganfallpatienten vor mir. Außerdem- wenn man etwas ändern „will“, was man eigentlich nicht ändern will .... Schon mal über den Schwachsinn nachgedacht- man will etwas ändern, was man nicht ändern will. Also- hier kommt die Absolution: „Ihr braucht nichts zu ändern. Man stirbt nur einmal.“ Wenn irgend jemand, am besten noch ein völlig Unbekannter einem sagt, „Alles ist gut“, setzt doch eine totale Erleichterung oder Entspannung ein. Am besten sind doch You-Tube Videos, in denen irgend ein selbsternannter Guru (für was auch immer) erklärt, warum DAS und DAS vom Mainstream falsch kommuniziert wird und es deshalb ganz anders ist. Man nimmt sich also großspurig etwas vor und scheitert dann grandios. Das hat jetzt nichts mit Pessimismus zu tun, sondern basiert auf der Annahme von Wahrscheinlichkeiten aufgrund jahrelanger eigener Erfahrungen. Man könnte natürlich erst einmal anfangen kleine Brötchen zu backen und Veränderungen vornehmen, die kaum in den Alltag eingreifen und versuchen diese auf Dauer umzusetzen. Man wird sehen, wie schwierig das schon ist. Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag eine halbe Stunde spazieren zu gehen. Im Sommer hat es super geklappt. Jetzt im Winter ist es abends dunkel und kalt. Dementsprechend hab ich super Ausreden, es bleiben zu lassen.
Also noch mal zum Abschuss: Kommt gut ins neue Jahr. Es wird genauso wie das Alte. Wer immer die gleichen Dinge tut, bekommt immer das gleiche Resultat. Wir leben in einer linksliberalen Dystopie, die es darauf abgesehen hat Schwächlinge ohne eigenen Willen heranzuziehen. Man ist lediglich das Produkt der herrschenden Gesellschaftsform. Wenn das keine Ausrede ist, dann weiß ich auch nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.524.525 von spielkind0815 am 29.12.18 06:22:36Spieli, alles ist gut, wir werden nur alt:
Freitag musste ich live sone Eisrevue abarbeiten. Da machte u. a. ein Bruno, wo Olympiasieger war, rum und schmiss seine Partnerin immer weg. Um mich herum lauter 20- bis 30jährige. Die waren sowas von begeistert, dass sie mir fast die Löffel taub geklatscht haben. Da hab ich begriffen, wie mich das Leben doch versaut hat.

Im neuen Jahr ist Schluss mit Pessimismus. Das nehme dir auch mal vor.

Guten Rutsch!
Meine Fresse. Ich habe so die Schnauze voll. Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind nach meiner Erfahrung arbeitstechnisch eher entspannte Tage, an denen man Sachen abarbeitet die liegen geblieben sind. Im Großen und Ganzen ist man also mehr anwesend als aktiv. Davon konnte in den letzten zwei Tagen nicht die Rede sein. Die Sprechstunden waren voll und die Arbeit wurde kübelweise über einem ausgeschüttet. Rein psychologisch hat das alte Jahr gestern geendet und am 2. Januar geht es mit frischer Kraft und Tatendrang ins neue Jahr. Fürn Arsch. Mir graut es schon. Insbesondere, weil gleich in den ersten Tagen des neuen Jahres eine Fülle von neuen Organisationsstrukturen umgesetzt werden sollen, um die Verwaltung besser und effizienter zu machen. Um das alles umzusetzen und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, die Krankenstände zu kompensieren und den Zeitverlust auszugleichen, der durch sinnlose Schulungen entsteht, müsste der Arbeitstag mindestens zwölf Stunden haben und man müsste auch die zwölf Stunden durchweg konzentriert sein. Ja, das sind Abläufe die jeder, der in einem Arbeitsprozess eingebunden ist, kennt. Wenn man sich jede Neuerung für sich anschaut, kann man durchaus meinen, wenn das umgesetzt wird, dann wird der Gesamtablauf auch effektiver. Nur leider ist es eben so, dass alles gleich und auf einmal umgesetzt werden soll, so dass das Ziel komplett negiert wird. Irgendwann reißt auch der motiviertest Mitarbeiter die Hufe hoch, weil er bei der Umsetzung scheitert. Herauskommt eine halbgare Umsetzung des doch so hoch gepriesenen Effizientprogramm, was den Arbeitsprozess im Wesentlichen verlangsamt. Dazu gehört zum Bespiel in den Berliner Behörden die eAkte. Eine von der Grundidee sinnvolle Innovation. Bei näherer Betrachtung und abgestellt auf die direkte Anwendung in der einzelnen Behörde, kann man feststellen, dass der Aufwand zu nimmt und der Prozessablauf verlangsamt wird. Es macht einen Unterschied, ob der Mitarbeiter einer Behörde lediglich fünf Poststücke sichten muss oder fünfzig, um diese nur in Bezug auf die eAkte vorzubereiten. Aber natürlich finden all diejenigen die eAkte total toll, die nicht mit ihr arbeiten müssen. Die eAkte ist geradeso halbgar verdaut, da geht es im nächsten Jahr (also in einer Woche) weiter. Außer das ich morgens um fünf in Deutschland mal wieder abkotzen wollte, was soll die Quintessenz meines Gemeckeres sein? Das Versagen in komplexen Systemen (Murphys Gesetz). Mancher wird erwidern, die Dinge regeln sich meisten von selbst. Dazu muss das System aber genug Spielraum haben, um sich an Veränderungen anzupassen. Mittlerweile ist allerdings alles so durchstrukturiert, dass Systemanpassungen nicht mehr durchgeführt werden können, ohne dass es das System zerreißt. Besonders dann, wenn demnächst das oder die Systeme anfangen ihr inneres Gleichgewicht wieder anzustreben. Das Problem- es geht immer um uns Menschen. Wir sind es, die bei einem Systemversagen auf der Strecke bleiben. Immer mehr Menschen bleiben sozial und gesellschaftlich auf der Strecke (das ist keine pauschale Aussage), auch wenn wir uns in einem linksliberalen Sozialstaat (vielleicht auch gerade deswegen) befinden. Wenn uns das demnächst um die Ohren fliegt (Systembereinigung), wird die Zahl der Verluste erheblich sein. Jetzt wird manchem durch den Kopf gehen, der schreibt immer das Gleiche- und immer so düster. Das was mir gerade beim Schreiben dieses Beitrages bewusst geworden ist: Ich erlebe den Niedergang unserer Gesellschaft jeden Tag in jeglichen Facetten. Momentan lässt sich das menschliche Elend noch halbwegs kontrollieren. Sollte es jedoch tatsächlich wie zu befürchten ist, zu einem wirtschaftlichen Einbruch (Rezession, Depression) kommen, werden die Verluste immens sein. Hauptursache wird die Verweichlichung der Gesellschaft sein. Die Menschen werden nur schwer in der Lage sein, sich dem emotionalen Stress einer Ausnahmesituation stellen zu können, deren Ende –nicht- vorhersehbar ist und einfach resignieren. Gerade dann nicht, wenn sie es nicht gelernt haben, mit dieser Art von Stress umzugehen. Was wird wohl passieren, wenn der linksliberale Nanny- Staat nicht (mehr) helfen kann.
Ach so ja, Börse ist Kacke. Kein Abverkauf, müssen wir wohl tatsächlich auf das neue Jahr warten. Von meinen tollen Gewinnen ist kaum was übrig geblieben.
Wenn „Sie“ sagen, Alles ist gut, dann sollst du rennen. Hauptauslöser des Abverkaufs an der Wallstreet soll die Äußerung von Mnuchin gewesen sei, der nach einem Telefonat mit den CEO`s der größten amerikanischen Banken versicherte, das amerikanische Finanzsystem habe eine hohe Stabilität. Da muss man sich schon fragen: Aus welchem Grund sah sich Mnuchin überhaupt genötigt, so eine Aussage öffentlich von sich zu geben? Das ganze System funktioniert doch nur noch, weil die Mächtigen alles so weit wie möglich vertuschen, verschweigen und versuchen unter den Teppich zu kehren und weil das Dumm-Volk bewusst Augen, Ohren und Mund verschließt und einen auf die drei japanischen Affen ( es gibt noch einen Vierten) macht. Damit meine ich natürlich nicht nur die Amis, sondern insbesondere natürlich mein Volk, die Deutschen, soweit sie noch nicht im linksliberalen Schmelztiegel untergegangen sind. Ich habe keinen Anhaltspunkt gefunden, weshalb Mnuchin die Märkte beruhigen wollte. Meine Meinung, dass es heute zum Weihnachtscrash kommt verfestigt sich immer mehr. Wenn ich hier durch die Threads gehe, wird schon die Frage gestellt, ob man Donnerstag nicht seine Fonds verkaufen sollte und bei mir klingelte gestern das Telefon. Eine Freundin fragte, ob ich an ihrer Stelle ihre ETF- Anteile verkaufen würde. Antwort von mir: Ich bin nicht an ihrer Stelle und kann ihr deshalb die Frage nicht beantworten. Ist schon blöd, wenn man selber Verantwortung übernehmen muss. Und gestern hatte die Panik der Kleinanleger den ganzen Tag Zeit sich zu entfalten. Die letzten Tage waren wahrscheinlich von Hoffen und Bangen geprägt. Nein, nein, es geht nicht weiter runter, morgen dreht es wieder. Es hat immer gedreht. Wer kennt das nicht. Und diese Hoffnung wurde durch den letzten dramatischen Abverkauf zerstört. Die Aussage von Mnuchin wirkt förmlich hingeschissen. Da liegt ein Berg von Scheiße im Raum, aber niemand weiß, was er davon halten soll- außer das er gewaltig stinkt. Diese Ungewissheit wird meiner Ansicht nachher voll durchschlagen. Und die armen deutschen Anleger können vermutlich heute weiter nur zuschauen, wie ihre Aktiensparpläne in Rauch aufgehen. Aber zum Glück gibt es ja den Cost Average Effekt. Aber auf den werden die meisten Kleinanleger pfeifen. Gut, gehen die Börsen halt in den Rückwärtsmodus. Viel schlimmer wird es, wenn der Kreditmarkt implodieren sollte. Unter dieser Maßgabe könnte man meinen, Mnuchin hat die Märkte bewusst und vorsätzlich verunsichert, um den Kreditmarkt ins Wanken zu bringen- um die FED damit zu zwingen, massiv in den Markt zu intervenieren. Wer hat, sollte sich heute Wallstreet 2 anschauen. Der 24.12.2018, der erneute Ausbruch der weißen Pest. Persönlich war ich in letzter Zeit ziemlich neidisch auf die Anleger, die CFD`s handeln. Wenn man auf der richtigen Seite gestanden hat, muss die Kasse ganz ordentlich geklingelt haben. Ich mit meinen paar Knock Out, Zertifikaten und OS kann da nicht gegen anstinken. Aber was soll´s ? Wenn du den falschen CFD Broker hast ist das Geld weg. Während die Banken systemrelevant sind. Ach Mist. Da ist das Geld auch weg. Die müssen ja ihre Wettscheine nicht mal mehr zurückkaufen. Da einem nur das gehört, auf das direkter Zugriff besteht ... Also ganz entspannt spielen und sich nicht von der Gier überwältigen lassen. (Das war eben an mich selbst gerichtet.) Weihnachtscrash, Weihnachtscrash ... lalalala ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.505.262 von spielkind0815 am 25.12.18 09:05:15Keine Enkelkinder. Genau wie bei dir ´ne ruhig gestellte Zaubermaus.

Doch gleich muss ich ´n paar Stunden Stress durchstehen. Gibt Reh bei den Gören. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.503.978 von Geniator am 24.12.18 15:51:30Hast du Enkelkinder an der Backe oder wer schaute Märchenfilme? Meine Zaubermaus setz ich nachher mit Drei Haselnüsse für Aschenputtel vor die Glotze und danach gibt es eine Ladung Sissy. Schon für ein geruhsamen ersten Feiertag vorgesorgt. Vorbereitung ist alles.
Stell dir vor, es ist Weihnachten und die Amerikaner schicken die Börsen auf Talfahrt. Die meisten Marktteilnehmer haben die Bücher geschlossen und machen auf frei. Also dünne Volumina, die man super für eine Short- Attacke nutzen kann. Ich habe erst mal die Nachrichtenlage gecheckt, ob irgendwo eine Bombe hochgegangen ist, bis mir einfiel, die Börse interessiert so etwas lapidares wie Terroranschläge schon lange nicht mehr. Eher geht es hoch, weil man schließlich Idi ... Patriot ist. Nix passiert, die Welt dreht sich weiter. Also gehe ich tatsächlich davon aus, die Gunst der Stunde wurde durch die Bären genutzt für die Bullen morgen Tatsachen zu schaffen. Ich meine immer noch, dass wir nicht überkauft sind. Nach solchen heftigen Bewegungen nach unten wäre die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenreaktion eigentlich hoch. Aber ... Wir befinden uns seit langem in einem Ausnahmezustand an den Börsen. Das heißt, es ist nichts wie es mal war. Die Frage ist: Wurde der Kursrutsch über den Terminmarkt ausgelöst oder durch den Verkauf von Aktien, weil jemand einfach nur ausgestiegen ist. Aufgrund der Gegebenheiten (dünnes Volumen, geschlossene Bücher, damit fehlende Handlungsmöglichkeiten) spricht einiges dafür, dass der Terminmarkt schuld am Kursrutsch ist und die Positionen kurzfristig eingedeckt werden. Auf der anderen Seite weiß man nicht, wer durch die Attacke in Schieflage geraten ist und nun selbst Absicherungsgeschäfte eingehen muss und damit einen Kaskadeneffekt auslöst. Der Verkauf von „nur“ Aktien ist weniger wahrscheinlich. Wer stößt schon Aktien in solch einem Umfeld wahrscheinlich unlimitiert ab. Höchstens ein in Schieflage geratener Fond, der seine Aktienbestände abstößt um eine größere Bewegung zu provozieren und gleichzeitig über den Terminmarkt Short geht. Ich weiß, alles Spekulation. Handle was du sieht, nicht was du glaubst zu sehen oder sehen möchtest. Mein bevorzugtes Szenario ist, dass gestern hat den Crash vorbereitet. Heute ist kein Handel und einige werden Panik schieben und morgen unlimitiert auf den Verkaufsknopf drücken. Und je mehr heute in Panik geraten, desto schlimmer wird es. Lassen wir uns überraschen. Nächster Halt im Vix 40 Punkte. Heute gibt es ganz bei uns Gänsekeule und morgen Ente. Ich- kann meine freien Tage ganz entspannt genießen. Kleine Positionen, die vielleicht große werden und wenn nicht, kann mir eben mal kein Eis kaufen. Also es bleibt spannend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.503.684 von spielkind0815 am 24.12.18 14:30:53Die freun sich.:cool:

Hab grad meine Ruhe. Den Märchenfilmen sei Dank. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.503.621 von Geniator am 24.12.18 13:58:43Ja, wa kann ich auch nicht verstehen.
Auch dir fröhliche Weihnachten. Ich dachte echt, ich kann Weihnachten auf der
Couch vor dem Fernseher verbringen. Aber nein- jetzt muss ich zu ihren Eltern.
Mist. :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.498.907 von spielkind0815 am 23.12.18 07:29:22Soso, biste von deinen Schwestern zu Weihnachten ausgeladen worden. Kann ich gar nicht verstehn, hihi. :D:D

Na denn, frohe Weihnacht oder so. :D
Wir haben ja Weihnachten (das Fest der Liebe und so). Gerade in dieser kurzen Zeitspanne steigt die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und die ganzen Wohlfahrtsorganisationen nutzen diese aus und schalten teuere Spendenaufrufe, so dass ich mich immer gefragt habe, wie viel von den Spenden übrig bleibt, wenn die Rechnungen für das Spendenwerben bezahlt sind. Und ja, wer kennt sie nicht die Weihnachtsgeschichte von Dickens, der den Geizkragen Ebenezer Scrooge von den Geistern der Weihnacht heimsuchen lässt. Wie war ich (und bin es noch heute ) gerührt, wenn der alte Sack am Weihnachtsmorgen geläutert aus dem Bett springt und Gutes tut. Ja, damals in der guten alten Zeit war Armut noch Armut und die Armen waren auf die Mildtätigkeit der Mitmenschen wirklich angewiesen. Und heute? Bettlerbanden (heute vorwiegend aus Osteuropa) gab es schon zu Dickens Zeiten. Auch das einen die Bettler auf den Sack gehen, wenn einem die Penetrantesten auf die Pelle rücken. Eine Fahrt in der U-Bahn ist nicht vollständig, wenn nicht zumindest ein Typ durch das Abteil kommt und seinen Spruch loslässt und seinen schmutzigen Kaffee to Go Becher vor sich her trägt oder ihn einem unter die Nase hält. Während bis vor kurzen die Bettler noch auf Abstand blieben, stelle ich vermehrt fest, dass immer mehr in die Intimsphäre ( Abstand weniger als einen Meter) vordringen. Löst das schon bei normalen Menschen (sauberen) Stress aus (bei mir jedenfalls), verstärkt sich das noch, wenn ein stinkender und meist unansehnlicher Typ, mir seinen schmutzigen Kaffeebecher vor das Gesicht hält und ich nicht wirklich weißt, wie reagiert der als nächstes. Bringe wir es auf den Punkt: Obwohl es tatsächlich immer wieder Mitmenschen gibt, die Almosen geben, wird der Verteilungskampf härter. Dementsprechend wird neuerdings versucht Druck (vielleicht sogar unbewusst) aufzubauen, um eine Spende zu erpressen. Das alles würde ein „guter Bürger“ auch zu Dickens Zeiten bestätigen. Mein Mitleid ,und damit meine Mildtätigkeit, hält sich in sehr engen Grenzen. Bin ich ein Ebenezer Scrooge? Jetzt kommt meine alte Litanei: Wir leben in einem (linksliberalen) Sozialstaat. Der Staat finanziert durch seine nicht gerade unerhebliche Steuerlast die Armen. Ob bei den Armen wirklich alles ankommt mag ich zu bezweifeln. Den größten Teil sacken die ganzen Wohlfahrtsverbände und andere Organisationen ein, welche sich als Vertreter der Schwachen aufspielen und die Armut verwalten. Ohne Armut gäbe es einige zehntausend Arbeitslose mehr. Kein Wunder also, wenn man von diesen Linksliberalen angegriffen wird, wenn man den Mund aufmacht. Ebenso ist es mit der Asylindustrie als Teil der Wohlfahrt, die nur einem Zweck dient, nämlich den Linksliberalen die Taschen zu füllen. Das Perfide: Der Banker, der sich verzockt und aus Steuermitteln gerettet werden muss, damit uns der Laden nicht um die Ohren fliegt, ist der Böse. Der Linksliberale, der sich unter dem Deckmantel der Mildtätigkeit (natürlich nicht seiner eigenen) die Taschen füllt tut Gottes Werk auf Erden. Also hört mir auf mit organisierter Nächstenliebe. Ich sehe das eher pragmatisch. Ich weiß, dass ich was abgeben muss, sonst steigen mir die Armen aufs Dach. Damit man mir nicht alles nimmt, muss ich mein Vermögen erhalten. Das fängt schon damit an, dass ich nicht nach außen auf die Kacke hauen und der Welt zeige, wie viel ich habe. Und Mildtätigkeit? Ja, dort wo sie ankommt und zu meinen Bedingungen. Man könnte schon sagen die Linksliberalen haben Weihnachten verraten und mir die Mildtätigkeit abgewöhnt. Manchmal muss man sich diese Gedanken machen, um das Große und Ganze zu verstehen.


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