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Wir Deutschen sind schon ein Völkchen – von ... . Was eigentlich? Angsthasen ? Pessimisten ? Ich finde nicht so recht das richtige Wort dafür. Also anders herum: die Sparquote der deutschen Haushalte steigt im Jahr 2018 wieder gegen 10 Prozent und nähert sich damit der neutralen Rate. Die Sparquote liegt im Durchschnitt bei 10 Prozent, nur in den letzten Boomphasen ist sie jeweils auf 9 Prozent gesunken. Da wir Deutschen Dauerpessimisten sind (jetzt habe ich das Wort gefunden) bedeuten die 10 Prozent-Marke für mich, der Deutsche geht rein intuitiv davon aus, es ist etwas faul im Staate Dänemark. Anders als der Rotweingürtel Europas ( die südliche Peripherie) fürchten wir Nordländer den Winter und sei es nur der wirtschaftliche Winter. Wenn man Angst hat, dass einem der Hintern abfriert, liegt es durchaus in unserer Mentalität dafür zu sorgen, dass man es nachher warm und mollig hat. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn das auch auf die Vermögensvorsorge durchschlägt. Was mich interessiert, wo die Sparbeträge angelegt werden. Kohle unter die Matratze schieben oder den Finanzkeilern in den Rachen schmeißen. Das Problem, was ich habe ist schlicht und ergreifend: Wie spare ich richtig. Erste Frage- Wofür spare ich? Als Deutscher habe ich als Dauerpessimist Angst vor der Altersarmut. Wenn ich die ganzen Rentner in unserem „Sozialstaat“ sehe, die Flaschen aus Müllkörben sammeln oder noch Nebenjobs machen –müssen -, läuft es mir kalt den Rücken herunter. Da stellt sich schon die Frage- wie soll ich jetzt richtig sparen, damit nachher soviel übrigbleibt, damit ich eben nicht in Müllkörben herumstochern muss. Und als zweite Notwendigkeit des Sparens: Soviel auf der hohen Kante zu haben, dass- wenn es zeitlich begrenzten zu finanziellen Engpässen kommt, es ausreicht, die Einbußen zu einem großen Teil auszugleichen und nicht gleich mit anzusehen, wie mein finanzielles Kartenhaus zusammenbricht. Begrenzt wird die „Sparwut“ als Korrektiv durch die Erkenntnis, im Heute und Hier und Jetzt zu leben. Auch mal Kohle raus hauen, dass letzte Hemd hat keine Taschen und Angst frisst sowieso Seele auf. Sparen hat nichts mit Geiz zu tun. Natürlich ist bei Sparen unbedingt, wie schon so oft thematisiert zu beachten: Wie schütze ich mein Erspartes vor dem Sozialstaat. Wenn der Deutsche spart, sagt der Sozialstaat: „Danke.“ Das sind die Gedanken, die mich als deutscher Dauerpessimist zum Thema Sparen beschäftigen. Da mich das Thema aus kleinem Geld großes Geld zu machen bewegt, habe ich natürlich auch in Hinblick auf Stichwörter, „wie spare ich mich reich“ und „indirektes Einkommen“ und was es nicht alles gibt, recherchiert. Da sind wirklich gute Vorschläge und Anregungen dabei. Sie haben nur alle ein Schönheitsfehler: Der Wirtschaft, den Finanzmärkten und der Gesellschaft insgesamt muss es gut gehen. Sobald ein wirtschaftlicher Abschwung kommt, war es das mit den tollen Ideen. Und wer dann nicht rechtzeitig den Absprung schafft, der hatte eine gute Zeit, steht dann aber mit leeren Taschen dar. In der Konjunktur ist Sparen leicht, wie auch das Leben an sich. Es heißt nicht umsonst: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Das heißt, das Ersparte muss dann bereit stehen, wenn die Kacke am Dampfen ist. Insofern heißt Sparen für mich im eigentlichen Sinne, Sparen ist was urkonservatives, nicht die Renditeaussichten stehen im Vordergrund- und ich muss uneingeschränkte Zugriffsmöglichkeit auf meine Spareinlagen haben. Ansonsten ist es nur Spekulation und wenn dann nur eine mickrige Rendite rauskommt, weil mir der Finanzkeiler das Ganze als konservative Anlage verkauft hat, bin ich voll verarscht worden. Alles schon gehabt. Übrigens- zum Aktiensparen fällt mir ein: Heute schon gehodlt ? Wer ist in die Kryptos am Hoch eingestiegen, hat gehalten und will jetzt durch monatliche Zukäufe verbilligen? Zu Glück niemand.
Ich gebe zu, dass kurzfristige Zocken fehlt mir. Allerdings bin ich derzeit so mit Arbeit förmlich zugeschissen, dass Börse mich am Abend nicht wirklich interessiert. Und das führt dazu, dass die Setup förmlich an einem vorbeirauschen. Sollte der Dow zu Beispiel unter die 24100 Punkte fallen gehe ich davon aus, dass er zumindest die Tiefstände aus dem Februar und März um die 23400 Punkte testen wird. Dafür hatte er bis übernächste Woche bis zum 18.19.Dezember Zeit, bis die Notenbank tagt. Dann werden die Karten neu gemischt. Zinsen erhöhen, Zinsen nicht erhöhen? Zinsen erhöhen. Dazu noch ein bisschen Desinformation und Verschleierung, um die Märkte zu beruhigen. Jedes FED- Mitglied erzählt was anderes und dementsprechend verhalten sich die Märkte. Unabhängigkeit der FED in allen Ehren- aber denen ist schon bewusst, welche Bewegungen ihre Äußerungen an den Märkten auslösen. Deshalb kann mir niemand erklären, die plappern unabhängig von einander. Schön die Zocker verarschen. Sollten die Amerikaner den Handelsstreit nicht vom Tisch bekommen, wovon ich nicht ausgehe und die Zölle auf 25 Prozent steigen, wird die FED gezwungen sein, die Zinsen munter das ganze Jahr 2019 über zu erhöhen. Eine schwindsüchtige Währung macht sich schlecht, wenn man am Geldhahn der Welt hängt. Ich habe neulich gelesen, der Dollar würde jetzt in einen Abwertungszyklus übergehen. Was natürlich gut für Rohstoffe wäre. Mmh. Generell würde ich sagen ja, der Dollar ist Konfetti. Aber da die FED gezwungen sein wird die Zinsen weiter anzuheben und die Welt in Dollar verschuldet ist, wird der Dollar erst einmal durchaus noch stärker werden. Das Gold sich derzeit berappeln kann liegt nicht am schwachen Dollar sondern eher am „starken“ Yuan. Aber diese Korrelationen sind eh Mikadostäbchen schmeißen. Ich hätte auch gedacht, der Yen wird aufgrund der Volatilität an den Märkten stärker. Börse ist ein Spiel. Der eine spielt es besser, der andere schlechter. Mein Spiel läuft gerade unterirdisch. Dementsprechend versuche ich mir das Zocken eben zu verkneifen. Ist schon schwer an das Geld anderer Leute an der Börse heranzukommen, insbesondere- wenn die anderen auch noch die Regeln bestimmen, dann wird es fast unmöglich. Entweder in den extrem kurzen Zeitfenstern im Daytrading mit großem Hebel oder in langen Zeitfenstern mit kleinen Hebeln, um den Trend trotz Vola spielen zu können. Und dann gibt es noch die Möglichkeit den Trend möglichst vor allen anderen zu erkennen. Wie gesagt, der liegt momentan für mich im Gold und Silber. Die Frage wird ist halt nur, ob Gold noch mal wegen der Dollarstärke bzw. Yuan- Schwäche nachgeben wird oder Gold neben Staatsanleihen wieder als sicherer Hafen angenommen wird (langfrist habe ich da keine Zweifel). Anders als Kryptos, die vor einem Jahr noch als das neue Gold gefeiert wurden. Aber deren Weg nach unten ist noch lang. Da gehen wahrscheinlich noch ein paar „Kryptobörsen“ den Bach herunter. Also Internetseiten, auf denen man Kryptos gegen Geld tauschen kann. Wie gesagt- wenn die Pleite gehen. Und auch Tether scheint die Abschiedsglocke zu läuten. Ein fetter schwarzer Schwan für den Kryptomarkt, der bald seine Schwingen ausbreiten könnte. Eine Unze bleibt allerdings eine Unze. Weihnachtscrash, Weihnachtscrash ... lalalala .... . Schauen wir mal wie es wirklich kommt.
Sich beginnende invertierende Zinskurven. Der USD Libor bei 3 Monate bei 2,76, die Junk Bonds zeigen weiter Stress an und die CDS auf die Deutsche Bank bei 216, wobei sich deren Kurs langsam aber stetig der 5 EUR Marke auf dem Weg zur 2 EUR Marke nähert. Es gibt ja Trolle, die Gold- und Silberbugs vorwerfen, eine Unze ist eine Unze. Wer hätte sich vor dreißig Jahren träumen lassen, dass das mächtigste deutsche Bankhaus mal bei einem Aktienkurs von knapp 8 EUR notieren würde. Und wenn das einst mächtigste deutsche Bankhaus aufhört zu existieren, ist eine Unze immer noch eine Unze. Haben wir in den letzten Tagen die rote Kerze gesehen, die auf vielleicht steigende Börsenkurse hoffen lässt? Eher nicht. Es wurde das Gefake der letzten Tagen abgebaut. Natürlich wurde auch heute weitergefaked. Die FED könnte von einer weiteren Straffung der Zinspolitik schon im Dezember absehen und der CEO von JP Morgan äußerte sich gleichzeitig über eine starke amerikanische Wirtschaft. Im gleichen Bericht (guidance) findet sich aber schon der Pferdefuß. Die Wirtschaft findet zusehens weniger Arbeitskräfte, was die Inflation weiter ansteigen lassen wird, auch wenn jetzt die Lohnstückkosten –jetzt- moderat ansteigen. Mittlerweile fängt sich das Wort Abschwung an in den Medien zu verfestigen. Mal sehen, wann wir es in der Bild lesen können. Allerdings wird es dann zu spät sein. In diesem Umfeld werde ich mit meinem monatlichen Spielgeld weiter Minenwerte einsammeln. Gerade weil sie am Boden liegen. Den Bitcoin wollten die meisten bei 50 oder 100 EUR nicht- aber bei 1000 EUR (da war ein Schnäppchen). Aber alles in Allem gehört einem nur dass wirklich, woraus man direkten Zugriff hat. Alles andere fällt unter die Kategorie Scheinvermögen. Es ist solange dein Vermögen, solange ein Dritter (Bank, Staat etc.) nicht darauf Zugriff nimmt. Und ja- die dürfen das. Selbst wenn sie es nicht dürfen ist das Vermögen erst einmal weg. Bis zum Januar lass ich die Finger von der Zockerei. In diesem Monat werden so viele Kräfte miteinander ringen, da ist auf längeren Zeitebenen nichts zu gewinnen. Es sei denn, es ist ein Trend erkennbar, was aber eher unwahrscheinlich sein dürfte. Die Jahresperformance muss mit allen Mitteln (und sei es dein letztes Hemd) gerettet werden.
So. Nun wurde am Wochenende wieder mal von allen Seiten herumgefakt, jeder hat nur das verlautbaren lassen, was ihm angenehm ist und der Markt hat nur das gehört, was er hören wollte. Wie immer also. Die Woche wird zeigen, wie nachhaltig die Monsteranstiege vom Montag sein werden. Wahrscheinlich wird es scheibchenweise wieder nach unten gehen. Da der Markt allerdings im Würgegriff weniger Akteure ist, kann es durchaus sein, dass man sich die Butter nun doch nicht vom Brot nehmen lässt. Wie heißt es so schön: Der Markt kann steigen oder fallen. Tatsache ist, dass für Spieler wie mich sich der Markt erst einmal beruhigen muss. Derzeit ist für mich kein Trend erkennbar, den man spielen kann. Für mich viel wichtiger ist die Frage, wie unsere linksliberale Politik auf den wirtschaftlichen Abschwung vorbereitet ist bzw. sich vorbereitet. Wen das Thema interessiert- der sollte man so ein bisschen recherchieren. Das Fazit der gesamten Artikel: Deutschland ist einer Rezession wehrlos ausgeliefert und Deutschland wird es aufgrund seiner exportlastigen Wirtschaft am schlimmsten Treffen. Da die EZB nicht reagiert hat, bleibt ihr im Falle einer Rezession keine Möglichkeit mehr positiv in den Markt einzugreifen, weil die Zinsen schon längst im Keller sind. Und auch unserer linksliberalen Regierung bleibt wenig Spielraum. Die ganzen Sozialgeschenke sind auf Dauer angelegt und werden den Staatshaushalt in einer Rezession (und dann Depression) auch auf Dauer schwerwiegend belasten. Was heißt das? Der Staat wird sich notgedrungen am Vermögen seiner Bevölkerung schadlos halten, um die schon jetzt verarmten Massen ruhig zu halten. Nun weiß jeder, der an der Börse herumhampelt, es gibt eine oberste Regel: den Kapitalerhalt, denn ohne Moos nix los. Ende des nächstens Quartals , also Ende März, wird sich Deutschland mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Rezession befinden. Im Laufe des Jahres werden sich die Wirtschaftsdaten nicht nur verschlechtern, sondern die ersten Auswirkungen werden auf den Arbeitsmarkt sichtbar werden, also durchaus den einen oder anderen treffen. Das Ganze kann sich also durchaus noch das ganze liebe Jahr 2019 hinziehen- bis unsere Regierung feststellt- oh, wir befinden uns in wirtschaftlicher Schieflage. Und was jetzt? Lese gerade, dass der Abschwung in Deutschland und Japan für die amerikanischen Banken überraschend kam. Na, wenn der Abschwung jetzt für die überraschend kam, wie überrascht wird dann erst unsere Regierung sein. Anstatt langfristig schonend in die Wirtschaft einzugreifen, kommt es dann boom, boom, boom. Kurzfristige Lösungen müssen her. Kurzfristig ist gleichzusetzen mit einschneidend. Insofern sollte man sich jetzt in aller Ruhe darüber Gedanken machen, wie man seine Ersparnisse (und damit auch seine Lebenszeit) in Sicherheit bringt. Wenn nachher alle anderen fünf Minuten nach der Angst damit anfangen, kann es nur in die Hose gehen. Zumal- wenn der Anleihemarkt unter Druck geraten sollte oder Gott bewahre uns davor, die italienischen Banken, ist das Zeitfenster schneller zu, als man denkt.
Mit dem Kryptos geht es weiter im zweistelligen Bereich in den Keller. Gestern oder vorgestern war ein youtube- Video auf finanzmarktwelt.de verlinkt, in welchem ein junger Mann vor der Kamera eingestand „gescheitert“ zu sein. Von seinen (wahrscheinlich) großen Krypto-Gewinnen ist nicht vielmehr übrig geblieben als die Steuerlast, die er für 2017 an das Finanzamt abzuführen hat. Die Kernaussage: Er hatte zwei Jahre eine gute Zeit, hat viel gelernt und wie gewonnen so zerronnen. Du bist gescheitert? Glückwunsch- das heißt, du hast etwas versucht. Dieses Beispiel zeigt gerade aktuell, dass es sich bei den ganzen aufgeblähten Anlageklassen- und in dem derzeitigem Zustand des Finanzsystems befinden sich fast alle Anlageklassen- um Scheinvermögen handelt. Das Platzen der Blasen wird „Vermögen“ zerstören und Schulden hinterlassen- und - sogar die Schuldenlast der einzelnen Haushalte noch erheblich erhöhen. Dann heißt es nicht mehr: Mein Haus, mein Auto, mein Boot sondern: „Dein Haus, dein Auto, dein Boot- her damit und ätsch- Schuldenfrei bist du noch lange nicht, weil dass Zeug ist ja kaum noch was wert, weil a) gebraucht und b) jetzt soviel von dem Plunder auf den Markt kommt. Wissen Sie was? Wir schulden um. In der Wirtschaftslage bringt die Verwertung nix. Wie viel können Sie denn an monatlicher Rate aufbringen? Ach Sie haben Ihren gut bezahlten Job verloren? Und Ihre Frau? Ach ja, die hat sich ja um die Kinder gekümmert. Ich weiß, es war Ihnen immer wichtig, wegen der Kinder draußen im Grünen zu wohnen. Wissen Sie was? Ich rechne, dass alles noch mal durch. Und melde mich dann schriftlich bei Ihnen.“ Mein persönlicher Schuldenberater, mein persönlicher Gerichtsvollzieher, mein persönlicher Zwangsvollstrecker. Wenn die Blasen an den Finanzmärkten platzen, werden auch jede Menge persönliche Seifenblasen platzen. Wenn die Blasen an den Finanzmärkten anfangen zu platzen, ist es nichts Plötzliches und Unvorhersehbares. Geändert hat sich lediglich das Zeitfenster in den Prognosen, wurde bis vor kurzen noch Ende 2019 bis Anfang 2020 gehandelt, verringert sich die Zeitspanne nunmehr deutlich. An der Börse wie im Leben kommt es auf das Timing an. Da der Anschiss schon um die nächste Ecke lauern kann, sollte man vorbereitet sein. J.Stanzl meinte in seinem letzten Video, am Markt herrscht keine Panik, was ein schlechtes Zeichen sei, weil erst nach einem Abverkauf die Märkte wieder nachhaltig steigen könnten. M.Fugmann hat dies als „wash out“ tituliert. Eine Information die für mich wichtig war: Stanzle sprach von den Tradern und nicht von Investoren. Sollte die Volatilität wieder anziehen, könnten aber gerade die Pensionsfonds etc. die Reißleine ziehen und die rote Kerze produzieren, was allerdings zu einem automatisierten Dominoeffekt führen könnte. Die Gefahr eines Weihnachtscrashs sehe ich selbst dann nicht gebannt, wenn sich Amerika und China kurzfristig ganz lieb haben- und die FED? FED-Paule kann eigentlich wie gesagt nur alles falsch machen. Der hat echt die Arschkarte. Ich werde mit kommenden Monat meine Investitionen in EM-Aktien wieder aufnehmen. Keine Ahnung, ob der Abverkauf im Gold noch mal kommt aber das Zeitfenster wird mir einfach zu klein. Ach- nächste Woche ist Monatsende. Da spielen die Fonds wieder die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.
Ein ganzes Land unter der Knechtschaft der Linksliberalen. Dieser Gedanke ging mir heute beim Aufwachen durch den Kopf- um 3:00 Uhr!!! Welcher vernünftige Mensch bitte schön wacht um 3:00 Uhr auf, wenn er noch schlafen kann. Verdammte Scheiße! Freitag letzter Woche wurde mir mal wieder im Kopf herumgebohrt und dementsprechend bin ich diese Woche krank geschrieben. Montag will ich aber unbedingt wieder arbeiten gehen. Wenn man zu lange sein Krankenbett pflegt, lockt das nur böse Geister an. Jedenfalls führte der Chefarzt letzten Donnerstag mit mir das obligatorische Aufklärungsgespräch durch. Auch wenn ich die letzten zwei Jahre bei ihm ständig auf der Matte stand und er tiefer ihm gewesen ist als je ein Mensch zu vor, ist es das typische Arzt - Patienten Verhältnis. Ich: Werde ich es überleben? Und er: Kommt darauf an, werden wir sehen. Jedenfalls hab ich langsam die Schnauze voll, mir ständig im Kopf herumfuhrwerken zu lassen. Er teilte mir mit, dass Blutungsrisiko sei bereits jetzt minimalisiert und sollte es diesmal nicht ausgeschaltet werden können, müsste man in zwei Jahren noch mal nachschauen. Meine einfache Frage war, ob er denn dann in zwei Jahren noch da sei oder die Rente demnächst anstehe. Seine Antwort darauf: Nee, bis zur Rente sei es noch eine Weile hin, auch wenn er nicht mehr so lange durchhalten würde. Aber anderseits wüsste man ja eh nicht, ob an in der heutigen unbeständigen Zeit morgen noch am gleichen Platz wäre. In der DDR, aus der er käme, war das Leben zwar vorherbestimmt gewesen, aber es hätte wenigstens Beständigkeit geherrscht. Egal, ob man es Diktatur des Proletariats oder Monarchie nennen mag, es müsse doch klare Strukturen und Hierarchien geben. Dann erzählte er mir von einem seiner jungen untergebenen Ärzte, der ihm kurz vor Dienstbeginn eine SMS schrieb, er käme später, weil der zweijährige Sohn heute Geburtstag habe und die Eltern beim Aufwachen ihres Sprösslings am Bett stehen wollen. Sanktionieren könne er so ein Verhalten nicht, weil der Betriebsrat gleich auf der Matte stehen würde. Wenn das in unserer Gesellschaft so weitergehe, werde es irgendwann zum Reset kommen. Schönes Arzt – Patientengespräch. Alles läuft nach Plan. Der Linksliberalismus ist wie ein Parasit, der seinen Wirt frisst- bis er vernichtet wird. Der Auslöser wird der weltweite konjunkturelle Einbruch sein. Markus Koch weißt gerade in einem seiner Videos daraufhin, dass sich die Konjunktur in den USA signifikant eintrübt und begründet dies mit dem Dow Transport und dem Railroad Index. Ich sehe da noch nix, aber Bauholz hingegen ist schon ganz schön zurückgekommen. Dementsprechend werde ich mir die vorlaufenden Indikatoren wieder auf die Watchlist legen. Vorgestern bin ich in die Bullenfalle getappt und nur knapp rausgekommen. Für den erhofften Anstieg an den Börsen (für die Jahresendrallye selbstverständlich) muss wohl noch ein bisschen herumgefaked werden. Momentan bin ich seit gestern in Nvidia und Apple Short. Die Kryptos sind weiter dynamisch am Abschmieren, was Nvidia weiter trifft und bei Apple werden sich einige Big Player Gedanken darüber machen, ihre Positionen bei einem Anstieg zu reduzieren. Die Apple-Story ist vorbei und wenn ich nicht groß beim Anstieg dabei war, dann doch beim Abstieg- runter geht es immer schneller als hoch.
Wird nachher kurz nach der Eröffnung der Handel an den amerikanischen Märkten ausgesetzt werden? Wenn man den Kommentatoren glauben schenken darf, war das Volumen des gestrigen Handels nicht sehr hoch und heute naht die Entscheidung, ob die Börsen unter hohem Volumen abverkauft werden- oder aber die Börsen steigen plötzlich wie von der Tarantel gestochen, ähnlich wie im August 2015. Ja, Börsen steigen oder Fallen. Die Frage ist wohl eher, ob die großen Akteure darauf hoffen könnten mit diesem Handeln Anschlusskäufe zu provozieren. In den letzten Tagen hat dies auch nicht so recht funktioniert. Eigentlich wäre mir persönlich so eine Jahresendrallye doch ganz lieb. Man könnte noch einmal von einem höheren Niveau Short gehen. Vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass jetzt erst einmal das große Gewitter ansteht und es anschließend Anfang Dezember an den Börsen noch mal nach oben geht, damit die Jahresboni der Fondmanager gesichert werden. Dazu müsste sich der Markt jedoch tatsächlich erst einmal beruhigen. Insbesondere haben wir die ETF- Massenvernichtungswaffen noch nicht wirklich zum Einsatz kommen sehen. Letztens hat eine einzige große Order den Dow massiv unter Druck gesetzt. Was wird wohl passieren, wenn ab 15:30 Uhr unlimitiert in den Markt verkauft wird und der Markt überhaupt nicht in der Lage ist, diese ganzen Orders aufzufangen. In den letzten Jahren wurde die Gefahr eines gestörten Orderbuchs immer nur theoretisch diskutiert. Schauen wir mal. Vix bei 22. Sieht so aus, als ob der sich in Stellung bringt. Lassen wir uns überraschen. Die Emittenten haben wie zu erwarten die Wetten geändert. Machen wir das besten aus dem was wir haben.
Wer soll denn solche Textwüsten lesen?
Bist du ein Russen-Bot oder was?
Kommt Sie? Kommt Sie nicht? Die hoffnungsvoll erwartete Jahresendrallye. Ja, wenn man eine Glaskugel hätte. Gestern Abend ab zwanzig Uhr ein Spike an dem amerikanischen Märkten nach oben. Vermutlich waren wichtige Chartmarken nachhaltig unterschritten worden und es drohte die Gefahr des Absaufens. In Hinblick auf den Verfall am Freitag kann man also konstatieren, die Hexen tanzen. Gestern soll sich FED-Paule noch irgendwo entäußert haben. Auf die Futures hatte es scheinbar keine positive Auswirkung. Insofern ist anzunehmen, dass FED- Paule die Märkte nicht beruhigt hat. Da weiter herumgefaked werden wird, gehe ich von einem weiterhin volatilen Umfeld aus. Auch wenn das Interesses des vergangenen Jahres an Kryptowährungen aus der breiten Masse wieder verschwunden ist, zeigt sich, die Idee vom System unabhängiger Währung schein jedenfalls im Moment tot zu sein. Ich persönlich bin tatsächlich gespannt, wie ausgeprägt die Korrelation der Kryptowährungen zu den Märkten und insbesondere zum Nasdaq tatsächlich ist, wenn die Märkte weiter fallen. Aber zurück zur Jahresendrallye. Man sollte sich erst einmal unabhängig von der Psychologie der Märkte versuchen begreiflich zu machen, was eine Jahresendrallye ist. Der oder die Gründe warum zum Ende des Jahres Marktteilnehmer wie wild Aktien kaufen oder kaufen sollten. Mir fällt da im Wesentlichen nur ein Grund ein. Irgendwann müssen die Fonds (von denen es nicht wenige gibt) die Bücher schließen. Dass, was jeden Monatsende per Window Dressing passiert, wird am Ende des Jahres noch mal groß aufgezogen, um die Jahresperformance zu sichern. Und weil dies statistisch jedes Jahr so läuft, sprechen Experten von begünstigender Saisonalität. Saisonalität fürn Arsch. Und wenn man einen Kommentar zur Jahresendrallye nach dem anderen liest, könnte einem schlecht werden. Nicht wegen der Artikel, sondern der Schlussfolgerungen, so zum Beispiel, dass für eine Jahresendrallye auch die Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen ausschlaggebend sind. Hoffen wir zum Wohle der Unternehmen, dass die Zinsen weiter steigen und den „Unternehmen“ Ihre eigenen Aktien im Hals stecken bleiben. Also stellt sich die Frage, ob die Fonds genug liquide Mittel haben noch eine Jahresendrallye loszutreten und oder die Unternehmen ihre Aktien zurückkaufen. Auf der anderen Seite darf niemand die steigenden Aktienkurse zum Ausstieg nutzen. Klar ist es richtig, dass die Fonds mit der Meute heulen müssen. Allerdings darf sich das fundamentale Umfeld nicht weiter verbessern- oder verschlechtern. Beides ist mittlerweile für die Börsen Gift. Gutes Umfeld- die Zinsen müssen angehoben werden- Unternehmensgewinne schrumpfen- Verschuldung steigt, schlechtes Umfeld- z.B Handelskrieg- Unternehmensgewinne schrumpfen. Noch gibt es keine Panik- allerdings der von M.Fugmann immer wieder für die Gefahr im Schrottanleihemarkt zitierte Fond (HYG) sieht auch nicht wirklich gut aus. Es kommt wie es kommt. Sollte es den Stillhalter nicht gelingen bis Freitag noch irgend eine Fake-News zu nutzen, um den Markt zu drehen (am besten Heute) könnte es weitere Abgaben geben, weil Sicherungsgeschäfte eingegangen werden müssen. Sollte FED- Paule die Märkte wider erwarten nicht beruhigt haben, könnte durchaus eine Panik am Kreditmarkt ausbrechen. Ich bin derzeit im Nasdaq short, ebenso in Netflix. Die Yuan-Position und der Protector & Gamble Short sehen nicht gut aus, allerdings konnte ich den größten Teil der möglichen Verluste durch kurze Zocks zum Teil bereits ausgleichen. Die nächsten zwei Tage wird es interessant an den Börsen- denke ich.
Verstrahlt. Der grüne Politiker Kretschmann zeigt wieder wie verstrahlt die Linksliberalen und unter ihnen insbesondere die Grünen sind. Im Zuge der letzten (Massen)Vergewaltigung durch Flüchtlinge empfiehlt er, testosterongesteuerte und gewaltbereite junge Männer auf das Land zu verschicken. Der arme Mann. Von allen Seiten bekommt er dafür auf den Sack. Seine eigene Partei- die GrünInnen- kritisieren ihn wegen seiner „radikalen“ Wortwahl und der Tatsache, dass sie gerade ihr Wahlprogramm für die Europawahl festlegen, indem sie mutmaßlich für den Zuzug weiterer Millionen Flüchtlinge werben wollen. Zum anderen wird er kritisiert, weil sich normale (also realitätsnah denkende) Menschen bei soviel Blödheit an den Kopf fassen. So sind sie- die GrünInnen, verstrahlt und immer an der Realität vorbei. Schlimm nur, dass sie scheinbar die neue Protestwählerpartei für abtrünnige CDU und CSU- Wähler darstellen. Anders kann ich mir die Wahlerfolge der GrünInnen nicht erklären- aber auch GrünInnen - Wähler werden irgendwann von der Realität eingeholt. In Zeitenwenden wie diesen ist es wichtig, nicht zum Kollateralschaden einer linkliberalen Politik zu werden. Der ehemalige oberste Verfassungsschützer nennt sie Linksradikale und bezieht sich nur auf die SPD- aber da ist er in seinem Gedankenprozess wahrscheinlich erst am Anfang- hoffentlich ist er nicht nur sauer, weil die Linksliberalen (aller Altparteien) ihn vor die Tür gesetzt haben. Mann, das war ein langer Prolog, um irgendwann mal mit dem Beitrag anzufangen. Sich über die momentane Politik aufzuregen lohnt nicht. Übrigens neulich gelesen, dass die Bundesbank den Italienern eine Zwangsanleihe für Reiche zur Finanzierung ihres Staatshaushaltes vorgeschlagen hat? Jetzt sind wir beim Thema. Und natürlich ist der ganze Beitrag im Wesentlichen eine Wiederholung. Allerdings dienen Wiederholungen nicht nur zum Verfestigen vorhandenen Wissens sondern auch zum Fokussieren komplexer Sachverhalte auf deren einfachen Kern. Alles fängt beim „Geld“ an und hört beim Geld auf. Wir brauchen Einnahmen um unseren täglichen Lebensunterhalt zu bestreiten und für das „Alter“ vorzusorgen. Die Zeit als ultimative Währung spielt gegen uns. Nun haben wir Politiker und ein durch sie etabliertes System, welches uns in eine schier aussichtlose Lage versetzt hat. Man hat das Schuldensystem seit 2008 massiv aufgepumpt, was die Grundlage einer soliden Vermögensvermehrung durch das Erwirtschaften von Zinsen verhindert hat. Die verlorengegangenen Zinserträge für den Normalbürger gehen mittlerweile in den dreistelligen Milliardenbereich. Stattdessen frisst die Inflation langsam aber stetig das Vermögen auf. Um das Vermögen zu schützen und wenn möglich zu vermehren, ist es in den letzten Jahren zu einer gewaltigen Asset- Inflation gekommen. Immobilien-, Anleihe-, Aktienmärkte und viele weitere Märkte haben sich auf der Suche nach der Rendite aufgeblasen. Es hat sich ein gewaltiges weltweites Scheinvermögen (so umme 400 Billionen Dollar) aufgebaut. Dass es sich um Scheinvermögen handelt, zeigt die weltweit vernichtete Marktkapitalisierung in Höhe von 8 Billionen Dollar an den Aktienmärkten in der letzten Zeit. Dem stehen weltweite reale Schulden um die 300 Billionen Dollar gegenüber. Vermögen- Schein. Schulden –real. Heißt im Klartext Vermögen und Schulden gleichen sich nicht unbedingt aus und im Extremfall kippt das Verhältnis (Nachschusspflicht von Sicherheiten). Södele. Das „ Finanz- oder Geldsystem“ beginnt sich nun zu bereinigen, da alle Systeme ein inneres Gleichgewicht anstreben. Ob der weltweite Schuldenberg schon am Peak ist, kann schwer gesagt werden, jedenfalls fangen die Zinsen an zu steigen, um die (unbehandelten) (behandelt durch Schuldenschnitt) Schuldenberg abzubauen. Eine Schuldendeflation rollt auf uns zu. Aufgrund der Höhe der Schulden kann sich jeder selbst zurechtzimmern, wie gigantisch oder nicht gigantisch diese sein wird. Dem könnte man entgegensteuern durch Erhöhung der Geldmenge, niedrige Zinsen und durch die Erhöhung der Staatsausgaben und die Senkung der Steuern. Daher auch die Annahme von bösen Verschwörungstheoretikern- erst die Deflation dann die Hyperinflation. Theoretisch hört sich das alles ganz toll an, aber meistens holt die Praxis die Theorie ein, weil sich Menschen nun mal nicht in der Theorie sondern in der Praxis bewegen. Der Ratschlag der Bundesbank an Italien ist hinsichtlich deren beabsichtigter Reflationspolitik konträr. Bisher hat die deutsche Politik zur Begrenzung der Finanzkrise immer auf eine Sparpolitik gepocht. Dementsprechend rechne ich damit, dass uns die Linksliberalen ganz übel an den Geldbeutel gehen werden und da es Deutschland während der Deflationsphase am schlimmsten treffen wird ( kein Binnenmarkt), werden sie uns noch übler an den Geldbeutel gehen und da wir seit 2015 eine unkontrollierte Migrationspolitik fahren, werden sie uns übelster üble zur Kassen bitten müssen. In dieser Phase der Deflation, in welcher der linksliberale Staat, der dann um sein Überleben kämpft, massiv auf das Vermögen seiner Bürger zugreifen muss, werden erst einige, dann viele auf den Gedanken kommen, ihr Vermögen in physischen Gold und Silber anzulegen, um es dem Zugriff des Staates zu entziehen und möglichst zu erhalten. Es gibt Ansichten, die davon ausgehen, dass Edelmetalle gerade in der Deflation zusammen mit anderen Sachwerten verlieren werden. Nicht zuletzt fühlen sich diese Ansichten durch die momentane Dollarstärke bestätigt, welche den Goldpreis nach unten schickt. Wenn man allein darauf abstellt, könnte man sich tatsächlich bestätigt sehen. Allerdings- wird derzeit das Geldsystem nicht in Frage gestellt. Somit wird Gold seiner eigentlichen Aufgabe im Moment nicht gerecht. Gold ist nicht dafür da, Rendite zu erwirtschaften. Hinzu kommt, dass in der Deflationsphase natürlich zu einem Rückgang der Produktion kommen wird- auch der Energie. Die Goldproduktion wird aufgrund der Energieknappheit zurück gehen, so dass nicht Angebot und Nachfrage sondern der innere Wert (Produktionskosten) den Außenwert des Goldes bestimmen werden. Dies gilt ebenso für die Produktion von Lebensmittel- aber das nur mal so am Rande. Wenn es dann soweit ist kommen die Goldverbote- denn linkslib ... also heutige westliche Sozialstaaten arbeiten grundsätzlich mit Zwang oder Verboten. Müssen sie auch, sonst fliegt uns das sozialistische Staatsgebilde um die Ohren. Weil- einfach weil die sozialstaatsverwöhnten Bürger revoltieren würden. Die Abhängigkeit der Bürger ist doch in einer immensen Sozialorgie begründet. Ach du kriegst keine Sozialleistungen? Was ist mit Kindergeld, Elterngeld usw.? Ich mache hier mal Schluss. Das Thema kann so nicht in seiner Komplexität erfasst werden. Für mich kann ich ein persönliches Fazit ziehen: Wesentlich ist es, von seinem hohen Ross herunterzukommen. Gegebenheiten, die gerade vorherrschen nicht unreflektiert in die Zukunft fortschreiben (weder gute- noch schlechte) und selber denken auch wenn es wehtut bzw. man sich dafür keine Zeit nehmen will. Ich habe am Wochenende zwei Tage Zeit für mich, nicht ganz, weil meine Zaubermaus zwischendurch immer wieder „stört“. Also ich würde auch lieber Anime gucken, Computer spielen, ein bisschen Ficken- aber die anderthalb Stunden des Nachdenkens hier halten den Geist fit und helfen, dass Wesentliche vom Unwesentlichen bei der uns umgebenden Informationsflut zu trennen. Und natürlich bin ich davon überzeugt, dass Veränderungen immense Möglichkeiten für den einzelnen bieten. Jetzt im kleinen Sparen und Verzicht üben, um nachher finanziell flexibel zu sein, zum Beispiel. So, jetzt reicht es aber wirklich, ich muss Mittag machen und dann Nickerchen.
Ich würde ja am liebsten schon herum posen- Na was ist jetzt mit der Jaaahresendralley? Aber dafür ist es noch ein bisschen zu früh. Der Vix notiert um die 17 Punkte und ist weit entfernt von meinen prognostizierten 30 Punkten. Die amerikanischen Börsen sind tatsächlich aufgrund des einmaligen Events der Zwischenwahlen nach oben getragen worden aber bisher ist es nicht zu Anschlusskäufen gekommen. Wenn man sich anschaut, weshalb die Börsen seit geraumer Zeit steigen, beruhen die diese Anstiege schlichtweg 1.) auf Herumgefake und 2.) auf den Aktienrückkäufen. Verschiedene Kommentatoren gehen davon aus, dass die Sache mit den jetzt wieder anrollenden Aktienrückkaufprogrammen der Firmen nicht so eine ausgemachte Sache ist, wie viele Marktteilnehmer vielleicht denken. Der Punkt der Annahme hierfür wurde von M.Fugmann neulich sehr schön dargelegt: Unternehmen kaufen ihre Aktien zurück, wenn der Aktienpreis oben ist. Grund hierfür ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Boni- Vergütung der Vorstände, der sich an der Höhe des Unternehmenskurses orientiert. Eigentlich ein riesiger Beschiss. Die Führung der Unternehmen pumpt den Unternehmenswert künstlich auf, um sich mittels der Erfolgsprämien zu bereichern. Gleichzeitig verkaufen sie als erste ihre Aktien wieder, wenn sie merken, der Kurs lässt sich nicht mehr steigern. Im besten Falle werden nur die liquiden Mittel verpulvert, welche das Unternehmen für schlechte Zeiten braucht. Dies geht zu Lasten der Anleger, soweit sie nicht nur die Aktie des Zockens wegen halten und auf alle Fälle auf Kosten der Angestellten und Arbeiter, die nachher ihren Job verlieren- weil das Unternehmen ja sparen muss. Rausgeschmissen werden sie natürlich von denjenigen die es verbockt haben. Insofern ist die Lenkung eines Unternehmens deckungsgleich mit der Führung von Staaten. Heutige Politiker sind für mich daher per se Verbrecher, weil sie, um sich selbst mit einer vergleichsweise geringen Summe versuchen zu bereichern, immensen Schaden am Land anrichten. Aber okay, dass ist nur meine teilweise vielleicht unausgegorene Meinung. Zum Zweiten (jetzt bin ich wieder bei den Aktienrückkaufprogrammen) sind die meisten Aktienrückkäufe finanziert. Wenn Geld weiter kontinuierlich teurer wird, wird die Zinslast höher und bei gleichzeitig sinkendem Aktienkurs, schwinden die Sicherheiten. Ja, Aktien sind im weitesten Sinne Sachwerte, aber halt nur bis zu deren Buchwert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur eine amerikanische Aktie derzeit unter ihrem Buchwert notiert. Also sind die Aktienrückkäufe auch aus dieser Sicht eine Luftnummer. Zudem ist es vollkommen egal, wie viel Aktien eine Firma vom Markt genommen hat. Der Kurs der Aktie wird punktuell von Angebot und Nachfrage bestimmt. Das Volumen spielt dabei keine Rolle. Es werden also Kredite aufgenommen für nüscht, wenn der Aktienkurs fällt. Da können Sie die Kohle gleich den Schornstein durchjagen. Meine Einschätzung- noch ein paar Tage und die Börse hat die Zwischenwahlen als Event verdaut. Gut der 16.11. steht vor der Tür (kleiner Verfall) bis dahin könnten die Stillhalter versuchen die Börsen oben zu halten. Allerdings denke ich, wird Humpi Trumpi im Zuge des anstehenden Treffens gegen China ätzen. Mein Schein auf Procter & Gamble ist bisher ein Totalverlust, so ein bisschen Vola würde dem ganz gut tun. So ein Weihnachtscrash wäre doch ganz nett.
Panik. Was ist Panik? Da stellen wir uns mal ganz dumm und ... . Panik ist eine Fluchtreaktion, ausgelöst durch ein unerwartetes Ereignis. Das Ereignis muss nicht einmal „schlimm“ sein, dass es unerwartet ist reicht schon vollkommen. Nichts hassen wir Menschen mehr als Dinge, deren Tragweite wir sowohl für die Gegenwart wie auch Zukunft nicht einschätzen können. Das gilt im Allgemeinen und für die Börse im Speziellen. Als Reaktion kommt es meistens zur Flucht. Bei mir war das meist dann der Fall, wenn Mädchen oder Frauen „ernst machen wollten“. Eine ernste Beziehung, deren Fesselung meiner Person nicht abzusehen war. Fluchtreaktion. Die Börsen brechen derzeit ein, um dann gleichsam wieder rasant zu steigen und die Verluste in kürzester Zeit auszugleichen. Momentan hat sich die Mentalität breit gemacht - Kauf den Dip. Und die funktioniert. Wenn man sich mit den Ursachen für den jeweiligen Abverkauf befasst, stellt man fest- der Abverkauf war gerechtfertigt (Es sei denn, der Marder hat zugeschlagen.), denn niemand konnte vorhersehen, ob da nicht noch was nachkommt. Mit „Nachkommt“ ist das Verschlechtern der fundamentalen Rahmenbedingungen für die Börse gemeint. Schaut man sich jetzt mal im Nachgang an, was aus den „Auslösern“ der Panikreaktionen geworden ist, erkennt man, die sind alle noch vorhanden und haben sich sogar noch verschärft. Sei es nun die Yuan- Schwäche, die 2015 die Börsen heruntergeholt hat und die aktuell weiter fortgeschritten ist oder die Renditen für amerikanische Staatsanleihen, die weiter steigen oder die Löhne, die steigen und damit der Indikator für eine steigende Inflation sind. Die Devise bei den Amis- im Zweifel Long. Mittlerweile ist gerade die amerikanische Börse zu einem Spielcasino verkommen. Die Berichtsaison offenbart dies insbesondere in Betrachtung der Ausschläge einzelner Aktien momentan. Wichtig für mich ich, dass Kommentatoren, die nahe am Markt sind dies auch feststellen und so kommentieren, denn es bedeutet, dass diese Kursbewegungen nicht normal sind. Insofern kann man diese Kursmuster in der Gesamtheit auf die Indizes übertragen. Im Zuge der Zwischenwahlen wird daraufhin gewiesen, dass die Märkte nach den Wahlen statistisch immer gestiegen sind. Dementsprechend nehme ich mal blauäugig an, dass einige Zocker darauf im Vorfeld spekulieren und schon einmal eingestiegen sind. Allerdings eher in die defensiven Titel des Dow Jones. Eben habe ich mir das marktgeflüster mit M.Fugmann angeschaut, mit dem ich in seinen Ausführungen übereinstimme. Allerdings gehe ich davon aus, dass Trump sowohl den Senat wie auch das Repräsentantenhaus holen wird. Es gibt dafür eine einfache Begründung: Es gibt viel mehr einfache als intellektuelle Menschen. Wobei ein Großteil derer, die sich selbst als Intellektuelle bezeichnen, Linksliberale sind, die natürlich auch in den USA für ein buntes Amerika stehen. Allerdings marschieren immer noch Tausende Migranten auf die Grenze zu. Also ich würde mich da schon bedroht fühlen, auch wenn es nur ein paar Tausend sind, die kommen wollen und nicht wie bei uns knapp eine Million. Und da man laut dem Meinungsforschungsinstitut Rasmussen scheinbar nicht offen für Trump votiert (kennen wir bei uns auch oder ?) gehe ich davon aus, dass Trump beide Häuser gewinnen wird. Börsentechnisch erst Hui, dann Pfui- oder: Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld. Denn letzten Endes wird eine Sache die Börsen endgültig in den Bärenmarkt zwingen- das teurer werdende Geld. Diese simple Erkenntnis wird der Trigger sein.
Ich hasse verfakte News. Heute hätte es beinahe meinen Schein auf den USD/CNH zerledert. Herunter von 2,25 auf 0,44 im Abwärtstief. Es ist durchaus davon auszugehen, dass der Yuan seine Abwertung wieder aufnimmt und zumindest kurzfristig die 6,95 anläuft. Ich habe mich allerdings entschieden einen Put - Optionsschein auf Netflix mit LZ 2001 (cq8m0p) zu kaufen. Die Aneinanderreihung von Fake News und die daraus resultierenden volatilen Ausschläge halten mich im Moment davon ab, kurzfristig zu agieren. Im Endeffekt sollte ich es erst einmal ganz bleiben lassen. Allerdings könnte ich ja etwas verpassen. Dementsprechend werde ich mich auf Nasdaq- Werte konzentrieren. Bei diesem Markt sehe ich für mich das schnellste Abwärtspotenzial, insbesondere wenn das Geld teurer wird und damit die Verschuldung der Unternehmen wächst, wird ganz schnell aus Hui Pfui und Homer Simpson steht vor seinen Depot und macht Uhi. Eben kam das nächste Dementi von Trump. Eine Einigung mit China sei doch möglich. Da hat scheinbar die Befehlskette nicht funktioniert und Kudlow ist aus der Reihe getanzt. Ich hoffe echt, dass sich einige Bullen heute bei der Vola die Finger verbrannt haben. Jeder ist halt mal dran, wenn Kudlow den Mund aufmacht. Ich meine, da hat Trump kurz vor den Wahlen noch mal herumgefakt, um die Börsen zu stabilisieren und dann kommt dieses Arschloch Kudlow und haut wieder alles in den Sack. Der ist auch nicht mehr lange da und den kann Trump im Gegensatz zu FED-Paule rausschmeißen.
Ich hab mir meinen Beitrag von heute morgen noch mal durchgelesen- Rechtschreibfehler usw. gibt es immer umsonst mit dazu.
Jetzt noch ein bisschen Regen und man kann endlich Pilze suchen gehen. Was das mit Börse zu tun hat? Es wird immer offensichtlicher, dass sich die Jahreszeiten verschieben. Der Herbst geht bis in den Dezember hinein und der Winter kann durchaus bis Ostern anhalten. Die Saisonalität an den Börsen ist außer Kraft gesetzt. Auch wenn jetzt schon wieder die Jahresendrallye ausgerufen wird, warten wir doch einfach mal den Montag der nächsten Woche ab. Window Dressing hier, neues Geld da. Fonds denen das Jahr ausgeht und die Korrektur die Performance zu versaut droht. Es wäre zu blöd, wenn Anleger zu der Entscheidung kommen, ihr Kapital in amerikanische Staatsanleihen anzulegen. Es wird also wichtig, die Anleger bei Laune zu halten. Nicht umsonst sehen wir -wieder einmal- eine Fake- Annäherung zwischen den USA und China. Und vielleicht gewinnen die Demokraten die Zwischenwahlen, was der Börse einen Spielraum nach oben lässt. Nur was ist der Treiber der Aktienmärkte? Billiges Geld. Der US-Dollar Libor – Zinssatz steigt indes rasant weiter. Als Basiszinssatz für allerlei Geldgeschäft zeigt er eine Verteuerung des Geldes an. Das heißt, wenn das Geld teurer wird geht dies zu fundamental zu lasten der Aktienmärkte. Im Übrigen- wieso sollten die Aktien steigen, selbst wenn es zu einer Annäherung zwischen China und den USA kommen sollte? Ich weiß, der Inflationsdruck würde abnehmen usw, usw. Wird dadurch die Weltwirtschaft insgesamt angekurbelt? Der amerikanische Aktienmarkt ist momentan mit der Kryto-Manie des letzten Jahres zu vergleichen. Ein riesiges Spielkasino. Wenn man auf kurzen Zeitebenen spielen will, ist das phantastisch, nach der mangelnden Volatilität des letzten Jahres. Nur Volatilität macht halt keinen Bullenmarkt aus. In den amerikanischen Markt langfristig investiert zu bleiben halte ich gefährlich. Gut die Phase des Abschwungs dauert seit Februar an. Allerdings kann man im Fall der Fälle den fallenden Kursen nur als Kleinanleger hinterher schauen und wer geht schon Absicherungsgeschäfte ein. Da ich Zusehens weniger Lust habe mir dieses kurzfristige Treiben anzuschauen, werde ich auf die ungeliebten Optionsscheine mit langer Laufzeit von mindestens einem Jahr umstellen. Muss ich ein paar Euro mehr in die Hand nehmen, nur das Ende des Bullenmarktes ist doch schon längst eingeläutet. Das voraussichtliche Konjunkturprogramm in den USA in Form der Infrastrukturmaßnahmen, kommt wohl etwas zu spät bzw. der Handelskrieg müsste vollkommen eingestellt werden, um geldpolitisch etwas Spielraum für weitere Neuverschuldung zu haben.
Gut. Lassen wir uns überrasche, ob der Anstieg an den Börsen nachhaltig bleibt oder dem Monatsübergang geschuldet ist.
Das geht mir mal auf den Sack. Eigentlich wollte ich endlich meinen Anime in Ruhe weitergucken und jetzt ist die Seite abgestürzt. Schlafen kann ich auch nicht- hab den ganzen Nachmittag abgeratzt. Auch auf den Sack geht mir, dass ich in der letzten Woche keine großen Gewinne gemacht habe, wo die Börsen so schön abgeschmiert sind. So langsam macht sich die sinnlose und überzogene Panik bei mir breit, nicht dabei zu sein, weil ich eben aufgrund dieser volatilen Phase vorsichtiger agiere. Insofern muss ich mir eben immer wieder vor Augen führen- der Weg der Börsen nach unten ist noch weit- ganz weit. Die Frage ist, wann bricht Panik an den amerikanischen Märkten aus, welche die Buy Back der Unternehmen als momentan alleinige Impulsgeber negieren. Gestern haben „sie“ versucht die Börsen ab 17:00 Uhr wieder nach oben zu bringen. Es ist beim Versuch geblieben. Keine gute Ausgangslage für Montag, wenn man auf die Privatanleger schielt, die durchaus auf guten Gewinnen sitzen dürften. Sowie sich bei mir die „Panik“ breit macht, auf dem Weg nach unten nicht von Anfang an mit dabei zu sein, dürfte manche Homis überlegen, wann sie die Reizleine ziehen. Bei mir persönlich gibt es bei Aktien, die ich eigentlich länger halten will eine Grenze von fünfzehn bis zwanzig Prozent. Ist zwar eine Menge Holz, aber es muss genügend Spielraum bleiben, um Seitwärtsphasen auszuhalten. Die meisten werden wahrscheinlich ETF nutzen. Die ETF, die ich unsortiert überflogen habe, weisen im Schnitt eine negative Monatsperformance von fünf Prozent auf. Würde ich mal schätzen, ab zehn Prozent minus werden sich die ersten Gedanken machen. Oder? Nun steht Homer Simpson aber als letzter in der Nahrungskette und wird für gewöhnlich gefressen. Stellt sich die Frage, was die Big Boy animieren könnte ihre Positionen drastisch zu senken- bevor Homer Simpson auf die Idee kommt auszusteigen. Ich tippe darauf, dass sich gerade langsam Unwohlsein im Kreditmarkt ausbreitet, der sich ohne das Eingreifen der FED durchaus zeitnah zu einer Panik ausweiten kann. Geld wird gerade rasant teurer. Abgesehen von dem anstehenden Dilemma der FED in der nahen Zukunft die Zinsen wegen dem Ansteigen der Inflation nicht senken zu können, ist damit zu rechnen, dass es erneut offenkundig zu einer Dollarknappheit und dem erneuten Aufflammen der Krise der Schwellenländer kommt. Was natürlich zu beobachten bleibt. Gut- was geht mich fremdes Elend an. Anstatt abzuschmieren halten sich Procter & Gamble und Twitter trotz des negativen Börsenumfeldes sehr stabil und haben ihre Gewinne teilweise ausgebaut. Aufgrund des Window Dressings könnte es sogar noch ein Stück höher in den Aktien gehen. Da ich auf Optionsscheine zurückgegriffen habe, habe ich mich entschieden Verluste in diesem unsicheren Börsenumfeld laufen zu lassen. Schutz bietet in diesem Börsenumfeld die implizierte Volatilität. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die EMis die drastisch runterschrauben können- es sei den, es beruhigt sich- dann bin ich im Arsch. Den Schein auf USD/CNH halte ich weiter, auch wenn die Chinesen angekündigt haben, die 6,97 zu verteidigen. Könnte das System durchaus kurzfristig entlasten. Allerdings muss ich die Abwertung des Scheines durch den Emi im Auge behalten, wenn der Yuan so schnell nicht durch die Marke geht. Aber alles in Allem versuch ich nicht in Panik zu verfallen- nicht dabei zu sein.
Ich hasse es, wenn Technik nicht funktioniert. Um meine morgendlichen Börsennachrichten zu lesen, musste ich zwischen den Internet ... Dings? Also den Programmen hin und her zwitschen, , mit denen man ins Internet kommt. Explorer? Wie auch immer. Momentan läuft an den amerikanischen Börsen der Kampf um die 200 Tage-Linien. Die Bären haben es geschafft die Indizes darunter zu drücken, die Bullen versuchen mit aller Macht wieder darüber zu kommen. Dienstag machte es kurz den Anschein, dass es klappt, bis dann erneut der Abschwung kam. Wenn ich jetzt auf die Anzeigetafel schaue sehe ich, dass es auch diesmal nicht geklappt hat. Gestern habe ich noch eine Position Short auf Twitter eröffnet. Die Position auf Procter & Gamble behalte ich weiter, auch wenn der Abwärtsdruck scheinbar nicht so stark ist, wie ich es vermutet hätte. Die Flucht in defensive Werte kommmt. Bei den Tech-Werten ist es wie das Platzen der Internetblase. Der wirkliche Crash- und ich meine Crash- bei den Techwerten kommt noch, wenn sich vollens die Gewissheit durchgesetzt haben wird, dass die eben nicht der sichere Hafen sind für den sie die Amerikaner gehalten haben. Und was passiert, wenn hohe Erwartungen enttäuscht werden? Momentan übertreffen die Unternehmen die Erwartungen der Analysten reihenweise. Noch. Aber das sich der Bullenmarkt dem Ende zuneigt, pfeifen die Spatzen jetzt schon von den Dächern. Und so wie damals die Bären (also ich) den Anfang des Bullenmarktes verpassten, kann dies diesmal andersherum den Bullen passieren. So lange es sich nur um Kleinanleger handelt- was soll es. Gefährlich wird es als Bulle für diejenigen, die entweder ihr Vermögen in Aktien zur Vorsorge angelegt haben oder bei denen der Margen Call droht. Heute kann es durchaus sein, dass wir nochmals versuchen werden die 200 Tagelinien anzulaufen. Wenn das scheitert war es der dritte Versuch, so dass es gut möglich ist, dass es ab Montag richtig heruntergeht. Persönlich gehe ich davon aus, dass- wenn sich der Abwärtstrend fortsetzt, die Volatilität weiter anspringt, wir im Vix-Werte über dreißig sehen werden. Auf der einen Seite die Vernichtungswaffen ETF, auf der anderen Seite die immer noch laufenden Buy Back – Programme der Unternehmen, die ihre Zukunft wegwerfen. Dementsprechend habe ich auf die mir verhassten Optionsscheine umgestellt. Die LZ bei Procter & Gamble ist vielleicht ein bisschen zu kurz gewählt, aber wir werden sehen. Mein Knockout auf den USD/CNH halte ich und da nähern wir uns der gefährlichen Markte von 6,97 in schnellen Schritten. Da ich nach wie vor ein Goldbug bleibe werde ich den Goldpreis in Korrelation zu USD, Yen und CNH engmaschig im Auge behalten. Für mich ist durchaus Goldstärke zu erkennen. Die nächste Position wird dementsprechend Gold Long werden. Jetzt habe ich es endlich geschafft die Zahlen von Amazon und Google abzurufen. Das sieht doch gut aus- da werdeneinige ETF die Reißleine ziehen. Als Bär freue ich mich derzeit über Computer gestützte Handelssysteme. Der Stuhltanz an der Börse nimmt Fahrt auf. Auch Quatsch- wer jetzt im Markt bleibt kann ab jetzt wenig gewinnen und viel verlieren.
Nach dem gestrigen Genuss eines Artikel, der beschreibt, dass Deutschland durch den unkontrollierten Zuzug von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten in zwei Generationen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein muslimischer Gottesstaat sein wird, schwoll mir der Kamm. Ich habe mich aufgeregt, habe die Phase von 90 Sekunden der Wut über mich ergehen lassen und ein erneutes Ansteigen verhindert. Dies kann man tun, indem die Stimme im Kopf, die laut schreit: „ Diese Schweine, die mach ich alle fertig ...“ (bei Frauen wahrscheinlich: „Dieser Versager, hat er wieder vergessen ...“), einfach ausschaltet und ignoriert. Das ist schwer und den meisten von uns gelingt es nicht, weshalb sich diese Wutspitzen immer und immer wieder in einer Endlosschleife aufbauen, bis Körper und Geist so erschöpft sind, dass sich die Gefühlswallung fürs erste selbst erschöpfen. Ich versuche das immer mit mir durch sachliche Argumente auszudiskutieren. Eine Generation entspricht einem zeitlichen Abschnitt von etwa 30 Jahren. Damit werden die altersbedingten Schwankungen erfasst. Gut, in 60 Jahren haben wird das Jahr 2080. Wenn man sich mit Türken unterhält, hört man manchmal, dass es 2050 den ersten türkischstämmigen Bundeskanzler gibt. Eine Ahnung wie die ( im Laufe der Jahre waren es vier bis fünf Türken, die mir diese Zahl präsentierten) auf dieses Datum kommen erschließt sich mir nicht. Aber ist eine schöne runde Zahl. Wenn man davon ausgeht, dass die heutigen unkontrolliert eingewanderten Menschen aus dem Nahen Osten so zwischen fünf und acht Kinder haben, kann durchaus davon ausgegangen werden, dass das Verhältnis der gesamteuropäischen Ureinwohnern zu Migranten in sechzig Jahren zugunsten der Migranten kippt. Aber was soll es. Ein Kabarettist hat es sinngemäß so ausgedrückt: „ Wenn die Moslems in hundertfünfzig Jahren Deutschland übernehmen- Bin ich längst tot.“ Keine Ahnung, ob der Mann linksliberal ist oder es sich um Ironie handelt, Recht hat er. Ich hingegen sehe die zeitliche Perspektive unter dem Aspekt der Blutlinien. Warum hegen junge Paare, so wie vor fünfzig, hundert oder zweihundert Jahren, den Kinderwunsch und vermehren sich? Weil es neben dem genetischen Code der Arterhaltung Chic ist Kinder zu haben- mein Haus, mein Auto, mein Kind? Das auch, aber auch um etwas für die Zukunft zu hinterlassen, ein bisschen Unsterblichkeit zu erlangen. Du, der du das hier gerade liest, kannst das nur lesen, weil dich hunderte Generationen seit – Anbeginn der Zeit - vor dir gezeugt haben. Und bloß, weil ein paar Linksliberale, die seit ein paar Jahren an der Macht sind und Deutschland (also ein Land und keine Millionen Länder) zerstören wollen, soll das passe sein? Naja passe ist es nicht, es ist dann nur anders. Deine Enkelin wird einen deutschen Mann mit tiefen Wurzeln aus dem Nahen Osten heiraten, vermutlich tief verschleiert sein und fünf bis acht Kinder gebären und dem Muezzin zum Freitagsgebet folgen. Also irgendwie fühle ich mich gerade intolerant und ewig gestrig. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich diese Entwicklung für den Untergang des Okzident halte und der großartigen Idee der Linksliberalen, aus Deutschland den Schmelztiegel für etwas Besseres zu machen, nicht offen gegenüberstehen kann. Aber ich denke, dass macht so nichts. Ich bin jetzt fünfundvierzig, dass heißt, ich werde neben der laufenden Generation noch eine weitere Generation aufwachsen sehen. Die jetzt aufwachsende Generation wurde bereits in weiten Teilen verstrahlt und die nächste Generation schließt dann vermutlich den Transformationsprozess hin zu etwas Neuerem und Besserem ab. Was ich hier mühsam heruntergetippt habe, geht mir natürlich im Bruchteil eines Augenblickes durch den Kopf- und dann ist die Wut verflogen. Schönen Sonntag noch, gerade nach Bayern mit 18 Prozent GrünInnen- Wählern. Sachen gib´s ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.007.132 von spielkind0815 am 19.10.18 19:43:16CY6HWZ 2800 zu 0,068 (inklusive Gebühren)
Was `ne hier los ? Nücht. Gestern so ein schönes nervöses Abwärtsgezocke und dann doch wieder hoch, okay die Börsen zeigen wieder nach unten. Aber- es ist Freitag. Dementsprechend muss damit gerechnet werden, dass es im Dow noch mal locker 150 Punkte hochgeht. Die zweihundert Tagelinie kommt mit jedem Absacker näher. Der Verfall scheint ohne großes TamTam abgefrühstückt worden zu sein. Jetzt werden wir sehen, wie der Montag startet und wer über das Wochenende mit Fake News versucht seine Börsen über Wasser zu halten. Dass die Luft momentan raus ist, erkennt man heute wieder sehr schön an einer Protektor & Gamble. Zwischenzeitlich acht Prozent im Plus. Ich werde sehen, ob ich die Aktie heute noch Shorte. Diesen Gewinn wird sie meines Erachtens nach nicht auf Dauer halten können, einfach weil die Zocker irrational und kurzfristig ausgelegt sind. Mein Put Optionsschein auf Netflex, der im Tief bei 0,19 Cent notierte liegt mittlerweile bei 0,29 Cent. Was mir wiederum zeigt, erst nach den Zahlen der jeweiligen Unternehmen einzusteigen. Das war im letzten Quartal schon so- aber halte ich Depp mich dran. Nee- ich will ja immer gleich dabei sein, obwohl der Markt in der Mehrzahl aller Fälle, die ich beobachtet habe erst einmal genau die gegenteilige Richtung eingeschlagen hat und ich aufgrund der Ausschläge aus meinen Positionen rausgeflogen bin. Mal sehen, wann ich meine eigenen Erkenntnisse umsetze kann. Außer Fake News können allein die Aktienrückkäufe der Firmen den Markt momentan stützen. Zu dieser Thematik hat Markus Koch ein paar gute aktuelle Beiträge gebracht, genauso zum Thema, dass durch die Volatilität die Liquidität abnimmt, weil die Algos bei Zunahme der Volatilität an der Seitenlinie stehen. Das Resultat ist dann fehlende Markttief bzw. ein gestörtes Orderbuch, wenn Verkaufsorders auf fehlende Nachfrage trifft und die Orders entsprechend nach unten gereicht werden. Aber noch mal zurück zu den Buy Backs. Eigentlich eine fiese Kiste, was da abläuft. Die Firmen kaufen die eigenen Aktien zurück und ihre gehobenen Mitarbeiter verkaufen ihre Aktien. Weil- die Aktienstände sind zu hoch. Also ich wird mir mal eine Short auf P & G anschauen.
Ich bin momentan echt am überlegen, ob ich schon heute Abend Short gehe. Die Märkte kommen nicht wie erwartet aus den Puschen. Ich hätte echt gedacht, die Börsen laufen im Zuge des Verfalls nach oben, insbesondere weil der Abverkauf letzte Woche so drastisch war. Stattdessen ein Seitwärtsgeschiebe. Jetzt schon Short zu gehen ist gefährlich. Was spricht dagegen? Erstmal tanzen die Hexen, auch wenn dies jetzt schon passiert. Und morgen ist- Freitag. Freitags lässt man die Börsen nicht fallen- zumindest nicht in Amiland. Gut, es kann zu volatilen Ausschlägen kommen- daher den Hebel niedrig halten. Mehr „Stichhaltige Argumente“ fallen mir nicht ein. Auf der anderen Seite- Morgen-Freitag- und der 19.10., schlechtes Omen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, die Stillhalter müssen sich absichern. Der Markt ist an sich nervöse, gerade die Amerikaner. Wir wissen alle, dass bei den Amis ein bisschen mehr am Aktienmarkt hängt. Wenn ich gerade so die Charts verfolge sind es abrupte Bewegungen. Ich bin eben mal Short rein in den Dow. 100 EUR Knock out bei 26044 Punkten, kein Stopp. Was soll es. Sollte es morgen unter die 25.000 Punkte gehen, werde ich die Position aufstocken. Neben dem Verfall ist momentan die Einstellung der FED ausschlaggebend, welche die Märkte gestern weiter auf steigende Zinsen vorbereitet hat und andererseits versuchte, der inversen Zinskurve ihre Bedeutung abzusprechen. Wenn ich das so sehe, denke ich, es geht noch massiv runter. Ich wird mal noch ein bisschen was investieren. Bin eh zu müde, um noch einen vernünftigen Satz zu schreiben.
Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumzureden, die Volatilität kann einem schon die Schuhe ausziehen. Aber man sieht es auch an den Aktien. Da geht es nicht ein oder zwei Prozent hoch oder runter, sondern gleich sechs, sieben oder wie bei Netflix zweistellig nach oben. Bis zum Verfall am Freitag werden die Märkte weiter ansteigen, vermutlich weiter unter hoch bleibender Volatilität. Es sei den, die Stillhalter schaffen es nicht auf sicheres Terrain mit ihren verkauften Put-Optionen zu kommen. Sie haben noch zwei Tagen und dann kommen -vielleicht- die Absicherungsgeschäfte, die den Markt in einer weiteren Welle nach unten bringen. Für einen Feierabend- Trader wie mich ist die Vola momentan ein bisschen zu fett. Sollte der Dow heute nochmals über 25800 schließen, fliegt meine Position raus. Persönlich bin ich davon ausgegangen, dass heute die 26.000 Punkte Markte angelaufen wird. Anderseits besteht durchaus die Gefahr, dass die Stillhalter es nicht schaffen einen dauerhaften Impuls wie letzten Monat loszutreten. Mein Put-Optionsschein (ja, ich weiß, ich wollte keinen mehr kaufen, weil das alles Bescheisser sind) liegt mit vierzig Prozent in den Miesen. Ich frag mich schon, wo auf einmal die Nutzer alle herkommen und im Ausblick herkommen sollen. Fragen wird man wohl noch dürfen. Der Cash Flow nimmt ab und die Gewinnerwartung wurde auch gesenkt. Alles nur noch Zocker- Aktien, sowie der ganze Markt nur noch zum Zocken verkommen ist. Kurz vor dem „Ende“ ( also dem Ende des Bullenmarktes) ist es so. Oh, die 25800 wurden gerissen. Sind die 26.000 Punkte heute doch noch drin? Gier frisst gerade mein Hirn.
Da schienen sich die ganzen Bahnhofsklatscher im Kampf gegen Rechts in Berlin versammelt zu haben. Während die Polizei von einigen zehntausend Teilnehmern sprach, sollen es laut Veranstalter 240.000 Teilnehmer gewesen sein. In den Staatsmedien kamen einige Teilnehmer der Demonstration zu Wort, die sich gegen Ausgrenzung aussprachen. Wer allerdings nicht ausgegrenzt soll, das kam für mich nicht so richtig rüber. Wussten die ausgewählten Interviewten wahrscheinlich auch nicht.
Aber da das Motto im Kern wie immer gegen „Rechts“ lautete, kann schon mal festgestellt werden, dass all diejenigen ausgegrenzt werden sollen, die keine linksliberale Meinung vertreten. Natürlich nahmen die paar Schreihälse für sich in Anspruch die Mehrheit zu repräsentieren. Ein Herbert Grönemeyer wird von tagesschau.de mit den Worten zitiert, es gibt nicht „das Deutschland, sondern Millionen Deutschlands“ und „niemand ist Deutscher als andere“. Lebt Grönemeyer eigentlich noch in London und ist für den Kampf gegen Rechts mal kurz rüber gekommen? Wir wissen ja, der Traum aller Linksliberalen ist aus Deutschland einen Schmelztiegel für Menschen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika zu machen. Also was Vollkommenes und Einzigartiges zusammenzurühren. Was mich gestern geärgert hat- ich hab mich maßlos aufgeregt, als ich das hirnlose Geplapper der Bahnhofsklatscher im Fernsehen gesehen habe. Auch so ein Verhaltensmuster, dass sich scheinbar nicht so einfach beheben lässt. Knapp fünfzig Jahre Linksliberalismus (wenn man so wie ich grob von 1968 zählt) lassen sich nun einmal nicht in ein paar Jahren abwickeln. Heute warten wir erst einmal die Landtagswahlen in Bayern ab und dann sehen wir weiter. Der Deutsche ( also für mich gibt es keine Millionen unterschiedliche Deutschlands, ich habe da ein sehr konkretes Bild von einem Deutschland vor Augen) gibt seinem Unmut von der Couch aus, an der Wahlurne Ausdruck. Es geht nicht einmal darum, dass die AfD im politischen Aufwind ist, sondern dass das alte politische Gefüge der Parteienlandschaft erschüttert wird. So ein Beben werden wir heute vielleicht in Bayern erleben.
Kein Wunder das die Menschheit zum Untergang verurteilt ist. Scheinbar sind wir dazu verdammt, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen. Nicht weil es uns an Intelligenz mangelt, sondern die uns innewohnenden Verhaltensmuster lassen sich nicht von heute auf morgen löschen. Sobald wir (also ich jedenfalls) unkonzentriert oder abgelenkt oder einfach nur blindlings gierig werden, verfallen wir genau in die negativen Verhaltensmuster, die verbannt werden sollten. Eigentlich wollte ich Freitag flat bleiben. Freitagmorgen habe ich alle Gewinne aus der Börsenkorrektur mitgenommen. Alle stimmt nicht. Ein Hebelzertifikat konnte ich in der Vorbörse nicht an den Emi zurückgeben, weil der keine Kurse stellte. Erst mit Eröffnung der regulären Börse um neun und fünfundzwanzig Prozent weniger Wert, hat er seine Papiere zurückgenommen. Freitag an den amerikanischen Börsen ist eh so ein Kacktag. Also lieber schön wegbleiben. Denkste. Erst mal dachte ich, du wirst mal Long im Dow gehen. Mit einer kleinen Summe. Es ist Freitag, nächste Woche ist Verfall. Kleine Posi, auch abgesichert. Kaum war es geschehen, wurde es volatil und die amerikanischen Börsen kamen ins rutschen. Das muss der Punkt gewesen sein, an dem ich scheinbar alle Vorsicht über Bord geschmissen habe. Noch einen Short auf den Dow normal Positionsgröße, kleiner Hebel. Inzwischen rutschte es weiter, Short auf den Dax und den Nasdaq, normal Positionsgröße – und- großer Hebel- und- kein Stopp. Was dann passierte kann jeder an den Anzeigetafeln sehen. Der Nasdaq z.B. ging mit 2,8 Prozent plus aus dem Handel. Ich würde lieber schreiben, wie toll und was für ein Überflieger ich an der Börse bin, nur das bringt mir ja nichts. Es sei den, ich mache einen auf Finanzkeiler und würde als Hochstapler das sauer verdiente Geld anderer Leute verbrennen und dafür eine saftige Gebühr nehmen. Und das ist nicht einmal strafbar. Mmh ... . Ach nee. Ich bleibe lieber ich selbst. Gut angeschissen. Also bleibt nur zu hoffen, dass der Markt wieder dreht. Dafür spricht, dass die Börsen auf den Freitag wieder in den Abwärtsschub wechselten und erst vor wichtigen Marken gedreht wurden. Dagegen spricht, dass Ende der nächsten Woche der Verfall naht. Keine Ahnung, wie viel die Stillhalter nach dem Sturz der Börsen austüten müssten, wenn es ihnen nicht gelingt, diese wieder hochzutreiben. Der Fear und Greed Index steht auf Extreme Angst. Nach der umgekehrten Psychologie müsste dies daraufhin deuten, dass die Märkte wieder steigen, da genug Käufer an der Seitenlinie stehen. Aber warte mal. Es sind doch schon alle oder zumindest der überwiegende Teil der Homer Simpsons in den USA in Aktien investiert. Aus dieser Betrachtung heraus, könnten Kleinanleger durchaus am Wochenende zur Überzeugung gelangen, ihr Geld weiter von der Börse abzuziehen. Die jetzigen Kursbewegungen erinnern mich an den letzten Verfall. Der Dow schmierte auch ab, dreht vor der 25.000 und wurde auf ein Niveau von 25.300 Punkten gehoben. Von dort stieg er dann ungebremst vor dem damaligen Verfall bis 26.000 Punkte an. Offizielle Begründung war damals, dass die Amerikaner und die Chinesen miteinander reden wollten. Nein, der damalige Verfall hatte nicht damit zu tun. Das hilft mir alles nicht weiter. Die Chartisten haben es gut. Ein paar Marken und aus die Maus. Hilft mir im kurzfristigen Zeitfenster mit den Derivaten an der Backe nicht wirklich weiter. Ich würde mutmaßen, der Yen wird weiter an Stärke gewinnen, damit die japanischen Börsen schwächer. Die Amifuture dementsprechend ebenfalls schwächer und kehren zwischenzeitlich in der Vorbörse auf das Ausgangsniveau von Freitag zurück- um dann selbstverständlich weiter hochgezogen zu werden. Wir brauchen ja bloß auf offizielle Fake News am Sonntag warten, die den Anstieg unterstützen sollen. Also Montag Stopps setzen, auf das Schlimmste vorbereitet sein und auf das Beste hoffen. Vielleicht wird der 19. Oktober dieses Jahr zum „Schwarzen Freitag“.
FED- Paule scheint die Party an den Märkten mit seiner letzten Rede verdorben zu haben. Seit dem sind die amerikanischen Aktien am fallen, direkt vor schönen runden Marken ging es abwärts. Man könnte also sagen, der Markt hat sich der normativen Kraft des Faktischen gebeugt. Ach Quatsch. Die Wallstreet will den Spielverderber Trump loswerden und lässt jetzt erst einmal ordentlich Luft aus der Blase ab. Trump soll vor den Zwischenwahlen sein Getwitter im Hals stecken bleiben. Homer Simpson soll in Panik geraten, die Pensionsfonds und andere große Fonds, die mit der Altersvorsorge beschäftigt sind, sollen panikartig und hysterisch : „Verkaufen, verkaaaufen“ brüllen. Die Frage wird halt nur sein, wie weit man das Spiel treiben kann ohne das wirklich Panik aufkommt und diese unkontrollierbar wird. Der Dow Jones nähert sich jedenfalls einer Zone zwischen 25.800 und 26.000 aus welcher der letzte Aufwärtsimpuls losgegangen ist. Dementsprechend werden vermutlich die Stopps etwas darunter angesiedelt sein. Darunter begannen die Käufe bei zwischen 25.000 und 25.300 Punkten. Die Profis können durchaus berechnen, bis zu welchen Marken sie den oder die Indizes abbrechen wollen. Es darf natürlich keine Panik ausbrechen. Und da sind wir noch weit entfernt von. Solange die amerikanischen Konzerne sich selbst vernichten und ihre eigenen Aktien zurückkaufen, kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass der Aktienmarkt in einen Bärenmarkt übergeht. Allerdings hoffen kann man ja, man darf halt nur nicht enttäuscht sein, wenn es noch nicht soweit ist. Ich war schon ganz oft deshalb enttäuscht. Was hilft gegen Enttäuschung? Die Erwartungen nicht zu weit in den Himmel wachsen zu lassen. Nach zwanzig Jahren sag ich einer Zaubermaus immer noch, sie soll nicht zu hohe Erwartung an mich stellen, ich bin schließlich ein Mann. Und es klappt immer noch. In diesem volatilen Umfeld habe ich folglich die Positionsgrößen auf 100 bis 150 Euro angepasst und die Hebel begrenzt. Auf Stopp-Limits verzichte ich. Wie gesagt- ich traue dem Abverkauf an den amerikanischen Börsen nicht. Beim Dax sieht das schon anders aus. Da sehe keinen Grund mehr, dass Daxilein noch mal nachhaltig steigt. Hierzulande fehlt eine wesentliche Größe- die verrückten Amerikaner. Ausländische Investoren werden nach und nach ihr Engagement in den Dax und die europäischen Börsen wegen Italien nach und nach beenden. Wer soll da nachkommen und die europäischen Märkte nach oben bringen. Der Yen wertet zum Dollar auch auf, insoweit deutet es daraufhin, dass die Japaner ihr Geld langsam nach Hause holen. Apropos Korrelationen. Der Yuan hat zwar eine Pause gemacht wertet aber insgesamt weiter ab. Insofern wird darauf zu achten sein, ob im Zuge der Yuan Abwertung der Goldpreis weiter nachgibt oder langsam zu seiner wahren Aufgabe, dem des sicheren Hafens zurückkehrt. Insgesamt bin ich auf die Berichtsaison gespannt.
Knappe vier Tage und das Gröbste des Auszuges liegt hinter uns. Die Möbel, welche in unserer Wegwerfgesellschaft für Umme rangeschafft wurden, sind innerhalb von zehn Minuten in einem Knack-Auto verschwunden. Das gleiche gilt für technische Geräte, wie Rasenmäher, Bodenhacke usw., wie auch diverse Haushaltsgeräte. Quasi alles, was die Nachbarn nicht wollten. Was weg ist, brummt nicht mehr. Klar, diese Dinge hatten irgendwann mal einen Anschaffungspreis. Wenn man auf Flohmärkten unterwegs ist, bekommt man von den Verkäufern oft zu hören: „Neu hat das mal ... gekostet.“ Oder auf den Flohmarktbörsen wie ebay- Kleinanzeigen werden fast Neupreise mit der Begründung aufgerufen, die Sache sei erst ein halbes Jahr alt und daher fast wie neu. „Fast wie neu“- ist eben nicht neu. Alltägliche materielle Dinge haben keinen Wert. Deshalb ist es meines Erachtens nach so wichtig, sich zu überlegen, wofür man sein sauer verdientes Geld ausgibt und dem Drang zu widerstehen, sich sein Leben mit nutzlosen Dingen zu verstopfen. Es gibt einen deutschen Song, der das alles sehr gut beschreibt. Also weg den Scheiß. Die Unmengen an Textilien, ob Kleidung, Bettzeug und was weiß ich, wurde in den Kleidercontainern der umliegenden Dörfer verteilt. Der Rest wird nach und nach auf dem Wertstoffhof abgegeben. Das einzige was kosten wird ist der Maler, der die Bude noch mal durchweißt. Spätestens Ende Januar sind die laufenden Kosten beendet. Anfang Februar steht dann ein erheblicher Batzen freigewordenes Geld zur Verfügung. Während die Vermieter unter Zugzwang geraten werden. Keine Einnahmen, dafür monatlich laufende Kosten- und die Aussicht so schnell keinen Mieter mehr zu bekommen. Jedenfalls nicht, ohne entsprechende Investitionen zu tätigen, die mindesten zwei bis drei Jahresmieten entsprechen werden. Vielleicht haben sie Glück, allerdings in Anbetracht der durch die Vernachlässigung verursachten Schäden, brauchen sie ziemlich viel Glück. Wahrscheinlicher versuchen sie ohne finanziellen Aufwand die Bude zu vermieten. Das wird dauern. Bis dahin werden die Zinsen soweit gestiegen sein, dass sich der Immobilienmarkt abkühlt. In den Großstädten wahrscheinlich nicht so schnell, in den unbewohnten Randgebieten der Republik eher exponential. Gleichzeitig fallen immer mehr und mehr Käufer aus, weil das Geld nicht mehr so locker sitzt und nach und nach kommt die beginnende Rezession zum tragen. Die Zinsen sind gestern etwas zurückgekommen- na und? Der langfristige Trend kennt nur eine Richtung. Auch hier heißt eben die Devise warten. Natürlich wird man später als Aasgeier beschimpft werden. Warum eigentlich? Weil man den eigenen Konsum nicht vorweggenommen hat, sondern sein Geld zusammenhielt? Unsere Elitennieten haben die Zukunft der nachfolgenden Generationen geopfert. Der normale Pöbel hat seine eigne Zukunft verkonsumiert. Klar ist es noch nicht sicher, ob wir jemals in unser kleines Häuschen als Eigentümer zurückkehren werden. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür steht nicht schlecht. Und wenn es das nicht ist- viele verarmte Hausbesitzer werden dann schöne Grundstücke haben. Dieses Jahr gab es keine Chance für mich den dicken Reibach zu machen. Aber wie gesagt- jeder Tag kann aus heiterem Himmel die Chance bieten, das große Los zu ziehen. Nur man muss sie halt erkennen –und- den Mut haben zu zugreifen. Mal sehen, was so außer der Reihe kommt. Jedenfalls wird die große Korrektur an Aktienmärkten die Möglichkeit eröffnen, aus einem kleinen Geld ein großes zu machen. Klar habe ich gerade mein Konto leer gemacht und musste nachfüllen. Allerdings habe ich meinen Handel angepasst, die gewonnene Erkenntnis mitgenommen und jetzt geht es auf einem ganz anderen Level von vorne los (hoffentlich). Ohne Fleiß kein Preis, ohne Moos nixs los.
Meine Fresse. Es ist vier Uhr und ich liege seit drei Uhr wach. Und das am Wochenende. In der Woche stehe ich um vier auf- und da will ich lieber noch im Bett bleiben. Eine Woche Stress liegen vor uns. Wir haben jetzt entschieden, unsere Zeit in der Uckermark zu beenden. Dementsprechend muss das Haus ausgeräumt werden und diverse Rückbauten müssen angefangen werden. Mittlerweile kostet uns dieser Schritt keine Überwindung mehr. So kann es auch kommen. Angeschafft wurde das Grundstück da draußen als Fluchtburg- vor der Hektik und dem Stress der Großstadt aber auch vor brennenden Großstätten. Insofern muss ich mir überlegen, was mit fünfhundert Kilo Dosen passiert. Alles andere fliegt in den Container und gut ist. Die Vermieter gingen mir schon immer auf den Sack, aber jetzt haben sie es halt übertrieben. So ein typisches linksliberales Paar, denen es wichtiger ist „Ihre“ Äpfel aus dem Garten zu ernten (wegen Bio und so) als das Haus in Schuss zu halten. Wenn man kein Geld auf der Naht hat, drei Kinder und einen teuren gehobenen Mittelklasselebensstandard pflegt, ist man auf jede Mark angewiesen. Wir dachten man kann das Haus vor dem Verfall retten und ihnen abkaufen. Das war dann zu blauäugig gedacht. Solange Einnahmen fließen, werden die ihr Goldene Gans nicht hergeben. Na jedenfalls wird die Kündigung ein Schock. Ohne einen erheblichen Kapitalaufwand lässt sich die Immobilie am Arsch der Welt nicht mehr einfach so vermieten- und wer weiß, wenn denen das Geld ausgeht und die Deflation zuschlägt, dann kann man billig einsammeln. Aber das ist so ein typischer Fall, der darauf schlissen lässt, dass gerade dem Mittelstand eine (mögliche- sehr wahrscheinliche) Deflation ganz böse auf die Füße fallen wird. Ich kaufe Dinge, wenn ich sie mir leisten kann. Unter Umständen kann ich mir daher Dinge nicht sofort kaufen. Dann muss ich erstmal verzichten. Der Standard hingegen ist- wir geben Geld aus, was wir noch nicht haben. Und da die Zukunft eine unkalkulierbare Schlampe ist und der Mensch generell vom Ist-Zustand ausgeht, fallen viele gerade derzeit noch gut verdienende Mittelstandsfamilien nachher böse auf die Schnauze. Meine Schwester hat mich gerade letztens per Mail darüber informiert, dass sie mich zu Weihnachten auslädt. Zu sehr sei es mir anzusehen, wie sehr ich ihren Mann hasse. Bevor sie ihren jetzigen Mann kennenlernte, hatte sie ein dickes Plus vor ihrem Vermögen. Nach vier Jahren Ehe steht da ein dickes Minus, Tendenz weiter abnehmend. Der Typ ist nichts, hat nichts (mitgebracht), wird niemals etwas sein (kognitiv schwach)- hat aber ein riesiges Ego. Wenn wir alle demnächst den Gürtel enger schnallen müssen, kann es durchaus sein, dass aus verschuldet ganz schnell überschuldet wird. Gibt man diese Statusänderung auch bei Facebook an? Ein Jahr oder zwei Jahre sind schnell vorbei. Nicht umsonst heißt es, die Zeit verfliegt. Wir werden jetzt sehen, ob FED-Paule dem Markt jetzt seine Partystimmung nachhaltig verdorben hat oder ob dies jetzt oder im nächsten Quartal die Unternehmen selbst sein werden, die ihre Gewinnprognosen weiter senken. Aber die Gefahr kommt eh vom Anleihemarkt. Allerdings stellt sich für mich gerade eine interessante Frage: Die Inflationserwartungen in den USA steigen, mittlerweile wird schon ganz leise darüber gesprochen, dass die FED aus dem Zyklus der Zinsanhebung nicht so schnell aussteigen kann. Ursache für die Inflation ist die Überhitzung der Wirtschaft und der Handelskrieg (der noch nicht mal richtig ausgebrochen ist). Wenn sich die amerikanische Wirtschaft abkühlt, würde die FED einfach die Zinsen senken, also den wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen. Kann sie das aber? Was ist mit der Inflationswirkung des Handelskrieges? Solange der (Handels)Krieg tobt, könnte die FED doch die Zinsen überhaupt nicht senken. Nicht zu vergessen, dass die Anleiherenditen steigen, weil unter anderem die ausländischen Käufer amerikanischen Staatsanleihen wegen des starken Dollars fernbleiben. Respektive China klammheimlich seine amerikanischen Staatsanleihen verkauft, um Druck auf Amerika aufzubauen. Langsam, um keine Panik auszulösen aber dennoch so stark, um die Amerikaner zur Aufgabe zu zwingen. Und über Europa brauchen wir nicht zu sprechen. Italien ist nicht Griechenland. Und in diesem Umfeld ist es mir wichtig, meine Kohle zusammenzuhalten, Schulden habe ich zum Glück nicht und einen vielleicht nicht so gut bezahlten Job zu haben, der aber „sicher“ ist.
Konto wie Flasche leer. Nicht ganz, aber fast. Leider habe ich vergessen die Stopp-Marken über den Monatwechsel zu erneuern und beim Anstieg des Dows hat es dann eine Position zerrissen. Nach gut. Muss ich erstmal wieder Geld nachschießen. Auch das erinnert mich irgendwie an ein Spielcasino, wenn Omi`s oder Hausfrau an der Kasse den Kassierer drängend fast weinerlich auffordern, die EC-Karte doch noch mal durch zuziehen, obwohl das Limit schon längst erreicht ist. Na gut, so weit ist es bei mir noch nicht- aber trotzdem ein teureres Hobby. So langsam habe ich meine Gewinne aus der Kryptomanie Anfang des Jahres an die Emittenten abgetreten. Es kommen wieder runde Marken in Sicht, die ziehen. Dow 26800 und Nasdaq 7700 Punkte und die 3000 Punkte in S&P sollten durchaus auch noch drin sein. So wie ich mir an den Kopf fasse und davon ausgehe, jetzt müsste der Markt fallen, gehen die immer optimistischen Amerikaner bei Kenntnis der gleichen Informationen genau vom Gegenteil aus. Durchsetzen tut sich derjenige mit der größeren Brieftasche. Derzeit bringt es bei den Amerikaner nichts, auch nur irgendein noch so durchdachtes Szenario zu entwerfen. Aufgrund der Tatsache, dass der Anstieg den amerikanischen Börsen keinen fundamentalen Grundlagen folgt, sondern vielmehr den reinen Emotionen der Marktteilnehmern unterworfen ist, ist es gefährlich sowohl Short wie auch Long zu gehen. Natürlich kann man auch darauf spekulieren, dass die in die USA zurückkehrenden Dollarse munter in die amerikanischen Börsen investiert werden. Na dann ist noch genug Platz nach oben. Ich habe in irgendeinen Buch von Kostolany mal gelesen, dass die Börsen kurz vor dem zweiten Weltkrieg stiegen, weil der Beginn des Krieges absehbar war und man nicht wusste, was man mit den Geld noch tun sollte. Langfristige Investitionen waren eh sinnlos. Irgendwie finde ich die Situation vergleichend. Niemand scheint Bock auf große Investitionen zu haben, weil man vielleicht durchaus davon ausgeht, dass das Kartenhaus alsbald zusammenfällt. Die Big Boy am Markt sind doch nicht blöd und investieren stumpfsinnig in Long, anders vielleicht als Homer Simpson. Und anders als Homer Simpson stehen die mit ihren Geld ganz schnell an der Seitenlinie, während es irgendwelche trägen Pensionsfonds oder Privatinvestoren im Crash zerreißt, weil die nicht schnell genug reagieren können. Ich finde die Marktlage eher gefährlich als eindrucksvoll. Genauso sieht es in Europa mit Italien aus. Während der Finanzkrise gingen die Horrorszenarien reihum, was passiert, wenn Italien den Weg Griechenland gehen würde. Die Jahre vergingen- und nun nach sechs Jahren wird es „endlich“ gefährlich. Man muss nur warten können. Und warten ist mein Problem- wenn ich zocken will. Jetzt werde ich mich ganz dolle zusammenreißen und auch mal warten. USD/CNH habe ich wieder auf der Watchlist, wahrscheinlich steige ich bei 6,86 ein. Ebenso warte ich, dass der Hang Seng noch mal zurückkommt. Bei MIB habe ich mir mal ein paar Papiere auf die Liste gesetzt, mal sehen wie die sich so entwickeln. Letztens wollte ich ein Short auf Tesla kaufen, die Order wurde einfach nicht ausgeführt. Also der Emittent (Buchmacher) hat die Wette nicht angenommen. Und wir wissen ja- Emittenten sind verpflichtet rein kommende Oders auszuführen, auch wenn sie die Scheine verkauft haben.
Also echt jetzt. Ich bin in den öffentlichen Dienst gegangen, damit ich weniger arbeiten muss und entspannter abends nach Hause komme. Ich habe den Eindruck, dass ich in einer Abteilung gelandet bin, in der nie Schluss ist. Dazu habe ich nach dem Urlaub mein Ressort übernommen und bin fast ausschließlich damit beschäftigt, den übernommenen Haufen an Akten soweit aufzuarbeiten, dass ich und jeder andere Dritte damit arbeiten kann. Und das bei laufendem Geschäftsverkehr. Dementsprechend schaue ich mir abends lieber noch einen Anime an, als das ich mich mit dem Thema Börse auseinandersetze. Und da bin ich beim nächsten leidigen Thema, welches mir die Laune verhagelt. Wie sagte M.Fugmann jüngst in seinem Marktgeflüster: Alles voll normal. Der Markt steigt im Vorfeld, in der Hoffnung, dass es eine Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit geben wird. Humpi Trumpi erlässt die Strafzölle- und der Markt steigt, weil er nicht sofort fünfundzwanzig Prozent, sondern erst einmal nur zehn Prozent verhängt hat. Kurz nachdem die FED die Zinsen angehoben hat, wird der Dollar nicht etwa stärker- nein, er wertet erst einmal bis 1,18 ab- weil die Marktteilnehmer die Aussagen der FED falsch verstanden haben. Da sieht man wieder, wie weit es mit dem rationalem Denken der Menschen her ist. Anderseits: Verrückt ist der, der immer das gleiche tut und andere Ergebnisse erwartet. Wobei, meinen Spruch finde ich besser: Wer immer das tut, was er immer tut, bekommt auch nur das, was er immer bekommt. Damit meine ich natürlich mich. Nicht der Markt ist schuld, dass ich verliere, sondern ich selbst. Wenn ich ein bis drei Positionen im Markt habe, ist die Wahrscheinlichkeit sowieso schon recht hoch, dass es schief geht. Wenn von zehn Positionen, die zudem nicht miteinander korrelieren dürfen, vielleicht zwei oder drei ins Plus laufen, ist man gut. Wie ich erwartet habe, nimmt die Volatilität zu und wird vermutlich noch weiter zunehmen (bevor sich der Markt für eine Richtung- natürlich nach unten entscheidet). Da darf ich aber nicht bockig sein, wenn der Markt in die entgegengesetzte Richtung dreht, wenn ich gerade eingestiegen bin. Ob der Richtungswechsel nun durch Fake News ausgelöst wird oder weil den Marktteilnehmer gerade so ist. Warum nun diese Volatilität? Die Mutmaßung: Schlicht und einfach Unsicherheit. Während ich vom Grundtenor ein Bär bin, sind unsere amerikanischen Freunde halt in der Mehrheit des Marktes Bullen. Allerdings können auch die sich auf Dauer nicht den Gegebenheiten entziehen. Eine Gradwanderung zwischen Hoffen und Bangen. Was heißt das für mich? Dem Markt in dieser Phase fernbleiben. Kann ich nicht. Jeder Tag birgt eine neue Chance, nicht nur an der Börse. Ich habe angefangen Positionen mit niedrigem Hebel aufzubauen. Vornehmlich mit Faktorzertifikaten, die dann aber eng abgesichert sind. Mal sehen, wie weit ich komme. In diesem volatilen Umfeld werde ich bei Knockouts vermehrt die Kombiorder einsetzen. Wirtschaftlich gesehen, sitzen die USA meiner Meinung nach auf dem Schleudersitz. Die Veränderung in Form der Inflation wird wahrscheinlich schlagartig kommen. Inflation ist keine mathematische Größe, sondern ein von Menschen durch Vertrauensverlust hervorgerufener Zustand. Nicht umsonst wird von Inflationserwartung gesprochen. Und wir alle wissen, wie unstetig wir Menschen sind. Das klappt schon mit der Inflation. Der nächste Verfall ist am 19.10.. Aus meiner Sicht wurden die Börsen im Vorfeld der Verfallstage nach oben getrieben und blieben dann dort oben liegen, bevor eine –noch- bessere Nachricht über die Ticker lief. Es stellt sich deshalb schon, die Frage, wie weit die Stillhalter die Börsen (natürlich nur ein Faktor) noch nach oben treiben können. Der Verfallstag liegt in den Blackout Periode und die Börsenkurse sind bereits bis Anschlag hochgefahren. Die Luft wird dünner. Wird wohl eine Menge von den Ausblicken der Unternehmen anhängen, wenn sie erste Schätzungen unter den Strafzöllen abgeben können. Insofern können ab jetzt allein die Verfallstag das System destabilisieren. Muss Kudlow eben sein Bett bei CNBC aufstellen.
Die ansteigende Inflation kann sehr schnell zu einer krassen Schuldendeflation führen.
Keine Ahnung, was in den Köpfen amerikanischer Anleger vorgeht. Aber die Wallstreet hat sich die Dinge schon immer schön geredet. Heute ist FED- Sitzung. Da mit einer Zinsanhebung zurechnen ist, bin ich eben EUR/USD Short gegangen, da vermutlich zumindest nach der Zinsanhebung der Dollar zeitweise stärker werden sollte. Insofern hoher Hebel UV7X1X Einstand 0,87 Stopp 0,44 Limit 1,70. Schauen wir mal.
Trump scheint ja nun doch Zölle einführen zu wollen. Allerdings wie erwartet lediglich in Höhe von 10 Prozent. Die Ami-Märkte scheinen es nicht ganz zu glauben. In freudiger Erwartung mal in Dow mit Knock out und Nasdaq mit Hebelzertifikat Short gegangen. Allerdings enger Stopp, sollten die Zölle nicht kommen oder die Märkte in blinden Patriotismus steigen. Der Verfall könnte deshalb zum Katalysator nach unten werden. Da die Zölle wahrscheinlich erst nach Börsenschluss verkündet werden (könnten), gehe ich das Risiko jetzt schon mal ein.


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