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Schauen wir mal, ob die jetzt einsetzenden Lockerungen der Quarantänemaßnahmen die Fallzahlen wieder ansteigen lassen oder wir über den Sommer Ruhe haben. Aber wie heißt es so schön: Nach der Krise ist vor der Krise. Bis zum vermeintlichen Ausbruch der zweiten Corona-Welle im Oktober haben wir noch gute sechs Monate Zeit. Vermutlich steht uns damit noch das dicke Ende bevor. Wenn wir die Vergleiche mit früheren Pandemien ziehen, zuletzt die Spanische Grippe ist davon auszugehen, dass diese extremer ausfallen wird. Heißt für mich, der Virus wird dann soweit mutiert sein, dass er nicht nur die „Alten und Schwachen“ aussortiert sondern sich „in der Mitte der Gesellschaft“ breitmacht und es durch aus möglich ist, dass ein gewisser Tübinger Oberbürgermeister oder ein ARD-Clown gerettet werden müssen. Das ist jetzt keine Angstmache sondern ein durchaus plausibles Szenario.
Wir können da nicht viel machen aber man kann in seinem beschränkten Rahmen tätig werden. Heißt für mich meinen Impfstatus überprüfen und gegebenenfalls erneuern zu lassen. Corona scheint ein Multi-Organ- Virus zu sein, was die Sache nicht leichter macht. Ich habe letztens von älteren Bekannten gehört, dass die Impfreaktion auf die Impfung gegen Lungenentzündung etwas schwerer ausgefallen ist. Dementsprechend ist das lange Zeitfenster angebracht, sollten mehrere Impfungen notwendig sein, um einen angemessenen Impfstatus zu erreichen.
Als nächstes werden die Vorräte über die Zeit weiter aufgestockt und vor allem besser abgestimmt. Ein Teil der nicht so lange haltbaren Lebensmittel wird wahrscheinlich in die Tonne wandern. Ebenso wie Altbestände, die wahrscheinlich noch haltbar sind (z.B. Dosen von 2008) – nur wenn es akut wird, will ich nicht Russisch Roulette spielen. Und natürlich meine Medikamente.
Besser auf die Vorbereitung auf sechs Monate entspannt und vor allem unauffällig strecken als nachher in Panik zu verfallen.
Vor der Krise ist nach der Krise. Angesichts der letzten vier Monate hat sich – mein - Verständnis von Geld grundlegend geändert. Mann, wie war ich in den letzten Jahren angepisst, als der Rotweingürtel über seine Verhältnisse gelebt hat und uns Deutsche als Sparer das Geld aus der Tasche gezogen hat und es uns immer noch ziehen will.
In Anbetracht unserer gesellschaftlichen Entwicklung brauchen wir aber ein anderes Geldsystem. Wie immer es auch genannt wird, es wird auf ein Schwundgeldsystem hinauslaufen. Das heißt, Papiergeld verliert seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel. Logische Konsequenz ist, dass allein Sachwerte die Funktion der Wertaufbewahrung und Speicherung der Lebenszeit in Zukunft übernehmen können. Große Geldvermögen werden über die Zeit vernichtet werden.
Als Anhänger des Goldstandards ist diese „Erkenntnis“ für mich erst einmal schwer zu verdauen. Aber noch schwerer wird dieses Umdenken unseren Elitenieten fallen. Während alle anderen auf die EZB setzen werden, wird Deutschland wahrscheinlich auf Sparen und enteignen setzen und dadurch in der Bevölkerung viel Leid anrichten, gerade die Sozialisten.
Die Zeiten fordern uns echt ne Menge ab (mir jedenfalls). Insbesondere darf man heute kein Dogmatiker mehr sein und muss permanent alles hinterfragen.

Langsam wird Börse wieder für mich interessant. Wir haben den schnellsten und heftigsten Abverkauf an den Märkten hinter uns, der selbst den von 1929 in den Schatten gestellt hat. Aber- es ist nicht wirklich viel passiert. Ich meine jetzt so börsenmäßig. Wir haben eine „beispiellose“ V- förmige Erholung gesehen. Na ja, so beispiellos war die nicht. Wie in den letzten Jahren propagiert: „Kauf den Dip.“
Da es für mich so aussieht, als ob die Märkte seitwärts laufen, gehe ich aus, dass die zweite Abwärtswelle unmittelbar bevorsteht. Ebenso wie der amerikanische Markt wochenlang den Corona-Virus vollkommen ausgeblendet hat, wird nunmehr die Arbeitslosigkeit, der Rückgang der Wirtschaft und damit der Gewinneinbruch der Unternehmen und die erneuten Spannung zwischen den USA und China vollkommen ignoriert.
Im Zuge des Goldpreisanstieges haben meine Minen zulegen können. Stellt sich für mich die Frage, ob die beim Abverkauf wieder unter die Räder kommen. Entweder Kurse Kurse sein lassen und einfach jeden Monat weiterzukaufen oder die Positionen ganz oder teilweise glattstellen und auf den Neueinstieg warten. Bin mir da noch nicht ganz sicher. Das hat mit der Gier zu tun. Wenn ich vernünftig bin, reduziere ich die Positionen lediglich.
Und dann fange ich jetzt bei der „niedrigen“ Volatilität an wieder lang laufende Optionsscheine (nicht Optionen) zu kaufen. Ich hab mich immer noch nicht schlau über den Optionshandel gemacht. Eigentlich wollte ich das (wirklich) dreckelige Zeugs nicht mehr anrühren, aber ein Zocker bleibt halt ein Zocker. Ja- und natürlich rechne ich mir schon Gewinne aus, wo weit und breit nicht mal ansatzweise welche sind. Wenn der Optionsschein XYZ jetzt 0,45 Cent steht und nachher 600 Prozent steigt- mit 200 Euro normale Zockerposition oder doch lieber 1000 Euro einstiegen? Auch daran erkenne ich mich als Spieler. Aber soviel habe auch ich gelernt- wenn die Volatilität ansteigt Hände weg von Faktorzertifikaten und Vorsicht bei Knockout.
Mal sehen wie der Dollar reagiert, wenn tatsächlich Negativzinsen in den USA kommen. Da bin ich wirklich gespannt. Gerade in Bezug auf die wirklich prägnante Wechselwirkung zwischen dem Dollar im Innen- und Außenwert. Welche Wirkung werden Negativzinsen auf die ganzen Dollarschuldner haben? Kommt es wirklich zu einer Reduzierung der Dollarverschuldung aufgrund der Negativzinsen? Oder wird der Effekt aufgrund einer möglichen Dollarknappheit negiert werden? Verliert der Dollar durch die Negativzinsen seine Akzeptanz, was die Dollar-Hegemonie beendet und die USA ins Chaos aufgrund des Zusammenbruchs der Währung stürzt?
Werden die USA das erste Land sein, welches aus der jetzigen Not heraus das bedingungslose Grundeinkommen einführt, um die Massen ruhig zu halten? Und was bedeutet das für die Verschuldungsquote und wiederum den Wert des Dollars? Der innere Wert ist Null- wie bei allen Fiatwährungen, ich weiß.
Die Fragen werden hinsichtlich des zeitlichen Ablaufes interessant. Ich meine, wir steuern einer Währungskrise entgegen. Das ist doch die wirkliche derzeitige Gefahr. Vielleicht sind die USA aufgrund ihres bisherigen Vorteils, die Leitwährung inne zu haben, jetzt am anfälligsten für einen Währungscrash geworden.
Aber eigentlich will ich mich nicht damit beschäftigen. Das hat nämlich etwas ganz anrüchiges an sich - Eigenverantwortung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.642.094 von H2OAllergiker am 12.05.20 09:32:55Moin,

89 ja - aber vermutlich eher 1789 und dann mit Kopf ab und so.

1989 hatten die Dunkeldeutschen zwar keinen Hunger aber die Schnauze voll von der ewigen Gängelei und die Versorgungslage war auch eher bescheiden um sie ruhig zu stellen. Wäre der große Bruder mit Westgeld, Coca-Cola und Bananen nicht dagewesen, dann wäre wahrscheinlich Blut geflossen.
Jetzt läuft meiner Ansicht nach gerade ein gefährliches Spiel. Es scheint durchaus so, dass die Wirtschaft bewusst gegen die Wand gefahren wird, um eine Radikalisierung der Bevölkerung durch Hunger und Elend herbeizuführen. Da gehört auch das Gelddrucken als angebliches „Retten“ dazu.
Oder „Sie“ wissen wirklich nicht weiter und hauen das Geld raus, um die Masse zu beschwichtigen und Zeit zu gewinnen. Glaube ich aber nicht. Wo wäre das Ziel für den Zeitgewinn? Eher so:
1. Phase Wirtschaft zerstören 2. Phase Währung zerstören 3. Phase Verteilungskämpfe 4. Phase Bevölkerungsreduktion 5. Phase Übernahme
Das Problem bei solchen Planspielen ist die Unkontrollierbarkeit – kein Plan überlebt den ersten Schuss.
Lösungsmöglichkeiten gibt es jetzt immer noch aber die müssten global angegangen werden.
Die Schöne neue Welt lässt grüssen- für die Überlebenden.

Natürlich als nur eine Verschwörungstheorie. ;)
Verschwörungstheoretiker, ein Begriff, den die CIA konstruiert haben soll. Ich denke, wir stehen bei 89 für Ganzdeutschland...kurz vor dem Untergang
Als ich gestern im Auto nach Hause fuhr, wurde von der „Corono-Demo“ am Alex berichtet. Natürlich kam auch so eine Pfeife der politischen Exekutive zu Wort. „Linke, Rechte, Verschwörungstheoretiker“. Was denn nun? Linke oder Rechte?- aber auf alle Fälle alles Verschwörungstheoretiker. Wann wird man eigentlich Verschwörungstheoretiker? Ich meine jetzt nicht die Alu – Hutträger – wobei, bloß weil etwas unwahrscheinlich erscheint, heißt es noch nicht, dass man ein Szenario gänzlich verneinen kann. Nee, ich meine die Verschwörungstheoretiker, diejenigen die plötzlich aus der „Mitte der Gesellschaft“ entstehen und die man dann in den staatlichen Medien als „Mitglieder des rechten und linken Rand“ darstellt. Wenn ich das so lese bekomme ich Hunger. Unsere Gesellschaft ein Teller- in der Mitte eine stoische Masse Kartoffelpüree und linke und rechts am Rand grüne Erbsen, die hin und her kullern, wenn man sie mit der Gabel nicht richtig erwischt. Schlüpfrige kleine Scheißerchen.
Und wo sind unsere „geheimen Eliten“ und die Elitennieten, derer sie sich bedienen? Na die befinden sich nicht auf dem Teller. Die Elitennieten als ausführendes Organ sind die Gabel, die das Werkzeug darstellt, den Inhalt des Tellers in den Rachen oder Schlund der „geheimen Eliten“ zu schaufeln.
Aus Sicht einer Erbse ist das natürlich eine Verschwörungstheorie. Sie sieht nur, wie andere Erbsen durch die Gabel hin und her geschubst werden und wie langsam das Kartoffelpüree weniger wird. Aber aus ihrer Perspektive weiß sie es nicht wirklich. Erst wenn sie auf der Gabel liegt, den Teller verlässt und von oben auf ihn schaut, kann sie das ganze Ausmaß sehen- und dann haps.
Vielleicht sollte man die Frage anders stellen: Sind das überhaupt Verschwörungstheoretiker? Gerade im Kontext zu staatlichen Repressionen ? Die Demokratie wird uns doch als die freieste aller Gesellschaftsformen verkauft. Aber irgendwie fühle ich mich doch eher unfrei und eingeschränkt. Da eine Steueridentifikationsnummer, die man sein Leben lang behält (in der DDR hieß das Personenkennzahl) dort werden ohne richterlichen Beschluss meine Fingerabdrücke im Pass gespeichert usw. und so fort. Ehrlicher wäre es, wenn man gleich nach der Geburt sein Brandzeichen auf die Arschbacke erhält. Ob man nun digital gekennzeichnet wird oder auf die herkömmliche Art- kommt auf das Gleiche heraus. Beim Lesen dürfte man merken- hört sich alles verschwörungsmäßig an. Meine Verschwörungstheorie entstammt meinen tiefen Misstrauen diesem Staatsgebilde gegenüber. Und anstatt dafür zu sorgen, dass dieses Misstrauen abgebaut wird, werde ich als Verschwörungstheoretiker verunglimpft und in irgendein erfundenes politisches Spektrum eingeordnet. Das ist gelebte Demokratie.
In der DDR gab es den § 249 STGB der asoziales Verhalten unter anderem mit Haft ahndete. Wenn man den Paragraphen heute anwenden würde, wären die Straßen leer. Allerdings wurde dieser Straftatbestand genutzt, um unliebsame Personen aus der Öffentlichkeit zu entfernen.
Wie komm ich jetzt darauf? Ach keine Ahnung. Trotz der paar nicht relevanten „Protestlein“ hat Corona die deutsche Bevölkerung wieder eingenordet. Die Sozialkontrolle muss gerade enorm sein. Auch das Denunziantentum steht wieder in voller Blüte- denn ....


„Gesetz ist Gesetz“
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.542.154 von Geniator am 03.05.20 09:07:01Nee, nee. Ein paar neue Schlüpper wären ja kein Problem. Aber der Rattenschwanz der da dran hängt ...
Den Bauchansatz wegtrainieren, ganz zu schweigen von den kleinen Männertitten ....
... und ganz blöde- dann muss ich mit ihr reden und auch auf sie eingehen ...
:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.541.871 von spielkind0815 am 03.05.20 07:02:45Mein Gott, nun denk doch auch mal an die Mausi und gönn dir mal wieder´n neuen Schlüpper. :rolleyes:
Gestern gab es Gehalt. Ich bin zwar noch nicht so alt aber je größer der Betrag der auf dem Kontoauszug steht umso besser fühle ich mich. Und trennen kann ich mich nur schwer von „meinem“ Geld. Wozu Geld ausgeben? Für irgendwelchen Konsum- Müll, den ich eigentlich nicht brauche? Neues Auto brauch ich nicht, da ich nicht mehr repräsentieren muss. Neue Schlüpper brauche ich auch nicht, weil ich seit über zwei Jahrzehnten immer dieselbe Frau habe. Ja, klar, ich brauche einen neuen Rechner zum Zocken. Meiner ist von 2011 und neue Spiele lassen sich auf dem längst nicht mehr spielen. Jedes Mal wenn ich das Geld zusammen habe, denke ich das Geld wird immer weniger Wert, da kaufe mal lieber einen Sach-Wert, Aktien oder Silber (das dreckelige Zeugs).
Aber alles in allem, würde ich das Geld lieber auf dem Konto lassen und zusehen wie der Betrag auf dem Kontoauszug anwächst oder auf irgendeinem Tagesgeldkonto auf dem noch Zinsen am Jahresende hinzukommen- das ist das Beste.
Aber Geld ist kein Wertspeicher und wird auch in der Zukunft die Funktion nicht mehr erfüllen können.
In einem neueren Artikel auf finanzmarktwelt.de geht Hannes Zipfel auch davon aus, das Schwundgeld kommen wird und das die Negativzinsen bereits eine erste Stufe von Schwundgeld sind.

Fiat Geld hat keinen Wert.

Abgewandelt gab es folgende Darstellung von der Funktion des Geldes schon während der Finanzkrise, sie geht aber auf Michael Unterguggenberger zurück.
Ein Hotelgast legt einen 100er auf den Hoteltresen und geht in sein Zimmer. Der Hotelier rennt los, bezahlt den Fleischer, der Fleischer bezahlt die Gastwirtin, die Gastwirtin bezahlt den Bäcker, der Bäcker bezahlt die Nutte, die Nutte bezahlt den Hotelier für das angemietete Zimmer- und als der 100er wieder auf den Tresen liegt, kommt der aufgebrachte Hotelgast nimmt „sein“ Geld wieder an sich und geht, weil ihm das Zimmer nicht gefällt.
Warum wird Geld auf Dauer kein Wertspeicher mehr sein oder besser warum kann Geld diese Funktion (nach meiner Ansicht) nicht mehr erfüllen?
Weil – wir alle – es so wollen. Ich, DU und DU auch. Wir alle wollen bequem in Wohlstand leben- und in sozialer Sicherheit.
Und das kostet Geld, viel Geld. Alle brauchen Arbeit. Also lässt man keine Pleiten mehr zu indem die Zinsen gesenkt werden- Zombie - Unternehmen entstehen. Innovation geht verloren, Ressourcen werden gebunden (ein Nachteil von Schwundgeld). Die Corona-Krise hat eins verdeutlicht- unsere Wirtschaft ist ein Kartenhaus. Selbst gesunde Unternehmen leben mehr oder weniger von der Hand in den Mund. Wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes sinkt, gehen sie Pleite.
Alle wollen soziale Sicherheit. Und dazu gehört vieles mehr als Harz IV. Elterngeld, Kindergeld usw., selbst der Arztbesuch und die Medikamente gehören dazu. Ausgaben für Medikamente beschränken sich auf die Zuzahlungen. In der Krise habe ich mir über Privatrezepte einen „Medikamentvorrat“ angelegt. Mit Kassenrezept hätte ich 20 EUR bezahlt, mit dem Privatrezept waren es knapp 180 EUR.
Fazit- Geld muss ohne Ende gedruckt werden- und damit die Währung stabil bleibt, muss eine deflationäre Komponente eingebaut werden- eine Abwertungskomponente.
Heutzutage funktionieren keine Marken oder Entwertungsstempel mehr, deshalb muss das Bargeld weichen und Algorithmen müssen das übernehmen.


Gefällt mir das ? Nein. Wir werden Sklaven unserer eigenen Selbstgefälligkeit.

Gibt es Alternativen? Klar gib es die - Schuldenschnitt, buchhalterische Tricks der Zentralbanken, Goldstandard.

Wollen wir die? Nein. Also der große Teil der Menschen nicht. Und der ist ausschlaggebend.

Mir ist durchaus klar, dass es starke Schwächen in meiner Argumentationskette gibt. Allein die Banken- und Versicherungsbranche müsste sich vollkommen neu erfinden, wenn es keine geldwerten Vermögen gibt. Aber- dafür gibt es die Think- Tanks mit hochdotierten Experten.
Es geht mir darum, meinen Arsch an die Wand zu bekommen. Die Erkenntnis, dass Geld auf absehbare Zeit keinen Wert mehr haben wird, heißt nun mal in limitierte Sachwerte den Teil des Geldes umschichten, der zum Vermögensaufbau bestimmt ist und das eben nicht in geldwerte Anlagen.
Natürlich gibt es auch einen anderen Ansatz. Den Ansatz der Soziallisten. Weg mit dem unwerten Leben. Dazu gehören nun einmal neben der Unterschicht (die wird aber gerade noch gebraucht, wie die ganzen Neubürger auch)- die Alten. Mit denen scheint man anfangen zu wollen.
Jetzt war es wieder ein - Grüner- der Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer: „... wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären...“
Das „Human Capital“ der Alten ist ja wirklich aufgebraucht. Im dem Zuge sag ich nur „deagel-Liste“ und er ist nicht der erste.
Diese Alternative gibt es eben auch. Bevölkerungsreduktion. Ist auch besser für die Umwelt (meine Oma ist eine alte Klimasau). Die Alten haben es in Ihrer Jugend verpfuscht (Schlecky Silberstein) und jetzt der finanzielle Ballast (Boris Plamer).

Kann das sein, dass das alles Vertreter der Linksliberalen (Sozialisten) sind?
Eine meiner Feststellungen lautete meist: „ Wir sind so was vom im Arsch ...“ Es handelt sich dann meist um eine Schlussfolgerung, wenn ich mögliche zukünftige Szenarien durchspiele – und dabei selbstverständlich vom schlimmsten Fall ausgehe. Schlimmer geht immer. Klar man kann „blinder Optimist“ sein und wenn es dann anders kommt, wird man einfach umgeblasen. Das ist wie mit den „drei kleinen Schweinchen“.
Ich habe mich nach knapp zwei Monaten an Corona gewöhnt und leide auch nicht unter der Coronamanie. Die einzigen „Einschnitte“ bisher, die mittlerweile vieler Orts verhängte Maskenpflicht, die jedoch abzusehen war und - das ich bei meinem Lieblingskaufland eine Nummer ziehen muss. Ansonsten habe ich keine Zeit am Rosa-Luxenburg- Platz vor der Volksbühne (in Berlin) meine verfassungsrechtlichen ..., (ach wir haben ja keine Verfassung) also meine Pseudo- Verfassungsrechte zu verteidigen.
Da die Regierung mit dem Retten beschäftigt ist und ich Teil der Exekutive bin, bin ich selbstverständlich quasi zehn Stunden am Tag auch mit retten beschäftigt. Also das verlängerte Wochenende kann ich richtig genießen. Ob im November die Geburtenrate sprunghaft steigt ?Insbesondere bei unseren Neubürgern? Mal sehen, ob Mohammed weiter der beliebteste Name in Berlin bleibt oder zum beliebtesten Namen Deutschlands avanciert.
Um ehrlich zu sein- auch wenn ich mir wieder einen Rüffel einholen sollte- was gibt es denn bitte schön noch zu verteidigen?
Die Freiheit? Welche Art von Freiheit denn? Die Freiheit eigenverantwortlich für sein Leben einzustehen oder die Freiheit allumfassend von einem überbordeten „ Nanni-Staat“ verhätschelt zu werden? Nun gut- letzteres ist keine Freiheit sondern watteweiche Unterdrückung- solange das Geld reicht.
Es ist doch Wahnsinn mit anzusehen, wer alles nach „Hilfe“ schreit. Da wird ein Rettungspaket gefordert, dort irgendwelche Maßnahmen zur Konjunkturankurblung. Wie fragil ist unsere Wirtschaft eigentlich?
Fazit- ohne Staat läuft nix mehr. Und es läuft- gestern Milliarden-, heute Billionenprogramme- bis es irgendwann nicht mehr läuft. Und eigentlich - darf – es auch nicht mehr laufen. Ja, es darf sich nicht mehr normalisieren. Denn dann kommt es zur Hyperinflation. Wer sich mit den Ursachen der Inflation von 1923 beschäftigt, der kann ahnen, was kommt. Krieg ist immer inflationär. Nun hatten wir keinen Krieg, aber die Finanzkrise. Unser Glück war, dass es bisher lediglich zu einer Vermögensinflation gekommen ist. Dann der Generalstreik im Ruhrgebiet 1923- heute Corona- und überbordete Sozialausgaben.
Natürlich darf das Sahnehäubchen nicht fehlen, sonst kann ich nicht zu meiner Schlussfolgerung kommen. Heute ist die komplette Welt bis über beide Ohren verschuldet
- außer Russland, was heißt: Niemand wird kommen, uns mit einem Marshall-Plan zu retten. Klar, will der Rotweingürtel die Eurobonds, weil es immer noch die Mär vom reichen Deutschland gibt.
Wenn die Wirtschaft wieder hochfährt und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes unter verringertem Wirtschaftswachstum zunimmt, dann werden wir sehen was wirklich passiert. Deshalb: „ Wir sind so was vom im Arsch“.
Vielleicht aber nur vielleicht sollte man mal schauen aus welchen Materialien das Haus der eigenen Lebensplanung gebaut ist. Aber wie sagte bereits unsere allseits befähigte Bundeskanzlerin:

#: „ Ihr schafft das schon“
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.455.738 von H2OAllergiker am 26.04.20 11:36:12Ich ärgere mich gerade. Bei mir klingelt der Wecker um vier Uhr. Eigentlich muss ich ins Bett.
Aber okay, ich habe das Wochenende durchgeschlafen damit ich wenigstens die ersten Tage der Woche fit bin.
Also- wo habe ich mich gedreht?

Wenn du mir einen Vorwurf machen willst, dann begründe ihn wenigstens.
2008 und 2015 wurden Zwangsmaßnahmen wie Lastenausgleiche; Vermögensabgaben etc. schon einmal als einfache Lösung für den Mist den die Nieten selbst angerichtet haben diskutiert.
Auch heute kann die Bevölkerung nicht dafür, dass die Nieten die Wirtschaft vorsätzlich oder aus reiner Dummheit gegen die Wand fahren.
Dementsprechend war und sind finanzielle Hilfeprogramme notwendig, um den Sozialen Frieden aufrecht zu erhalten.
Es stellt sich aber eine Frage: Für wen sind die Hilfen- ob Corona-Soforthilfen oder vereinfachte Sozialleistungen (SGB II) gedacht?

Für die, welche auf der Strecke bleiben würden.

Ja, ob man „staatliche Hilfe“ in Anspruch nimmt oder lieber von seinen Rücklagen lebt, ist eine Einstellungssache.
Soweit- mein kleiner Einblick- ausreicht, nehmen viele Mitbürger die Leistungen in Anspruch, auf die sie lediglich durch die –jetzt- geänderten Bedingungen Anspruch haben. Kost ja nix- und der Gürtel muss so nicht enger geschnallt werden- Free Lunch.

Und ja- in dem Fall bin ich für die Vermögensabgabe bzw. einen Lastenausgleich. Damit den Leuten mal vor Augen geführt wird- Deutschland ist kein Selbstbedienungsladen. Vielleicht wacht der eine oder andere dann auf und wählt bei der nächsten Wahl mit bedacht.

Wo habe ich mich also gedreht? :confused:
Schade, dass Du dich in deiner Meinung gedreht hast lassen b. zgl Lastenausgleich durch eine Medienlüge. Meines Wissens, Entschuldigung, wenn es anders war, hast Du das sicherlich nie unterstützt, wohl aber kommen sehen. Die große Frage war auch für mich immer, was wird der Auslöser sein? Den Auslöser haben wir, und er wurde künstlich weltweit herbeigeführt und noch stärker befeuert durch eine Emotion, wo kaum jemand neon sagen kann, Angst. Ab 1933 hat auch nur mehr eine Minderheit Nein gesagt. Aber so funktionierte das damals schon, gestern und heute. Aber was solls, aufwachen muss jeder für sich. Mein Credo, Werft den Fernseher und das Radio weg, hört auf, die Presse zu lesen, dann können wir auf einer Ebene diskutieren, die dem gesunden Menschenstand würdig ist.
Wer soll das bezahlen? Wer hat soviel Geld ... . Wie lange läuft die Corona-Krise jetzt ? Ich glaube es werden bald zwei Monate in Europa. Das Volksvermögen wurde im Gieskannenprinzip von unseren Politikern verteilt- und nun fangen die ersten an von Lastenausgleich zu quaken. Also der rote Siggi jedenfalls. Und nein, ich habe die ursprüngliche Aussage von ihm nicht gelesen, was ich einschränkend gestehen muss.
Das heißt also, ich weiß nicht, was er wirklich von sich gegeben hat. Aber ich kann es mir schon denken.
Laut Friedrich (Friedrich und Weik) prüft die Regierung eine (einmalige) Vermögensabgabe oder Lastenausgleich im Sinne von Art 106 Abs. 1 Nr. 5 GG zur Teil- Finanzierung der Ausgaben im Zuge der Corona-Pandemie.
Ist das jetzt richtig oder falsch? Ich benutzte bewusst mal diese einfache Wortkonstruktion. Fakt ist, weder mag ich diese Regierung nicht noch vertraue ich dem ganzen autokratischen Parteienapparat. Noch viel schlimmer empfinde ich die sprichwörtliche Dummheit dieser Frühstückspolitiker. Wie doof die sind, sehen wir gerade wieder an den Grünen. Der Drops ist gelutscht aber nachdem die Umfragewerte sinken, möchte man die Leute mit einem „Einkaufgutschein“ beglücken. Immerhin auch eine 20 Milliarden Euro Paket. Soviel zur Kompetenz und zum Timing der Grünen.
Aber die AfD konnte ja auch nicht besonders punkten. Von der habe ich in der „Krise“ auch nichts gehört, außer das ich einen Flyer im Briefkasten von den hatte, wie ich meine Hände richtig waschen sollte.
Ob ich dieser Regierung nun vertraue oder nicht. Ich bin für einen Lastenausgleich oder Vermögensabgabe und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Eins ist offensichtlich. Wenn man die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie unter dem Aspekt des nicht vorhersehbaren Verlaufes als notwendig erachten musste (hinterher ist man immer schlauer), waren auch die Auszahlung der schnellen Rettungsgelder notwendig. Und da es nichts umsonst auf der Welt gibt, auch wenn viele Deutsche (und gerade linksverseuchte Ideologen) glauben Deutschland sei ein Selbstbedienungsladen, muss diese Position der „staatliche Vorfinanzierung“ irgendwo im Haushalt gegen gerechnet werden. Zu viele haben aus meiner Sicht unberechtigt die Hand aufgehalten. „Ich habe doch einen Anspruch ...“ „Natürlich hast du formal gesehen einen Anspruch aus den mit heißer Nadel gestrickten Hilfsprogrammen. Obwohl du aufgrund deiner Rücklagen auch gut hättest verzichten könne.“ Und ja- es gibt genug Mitbürger, die nach dem ersten Schreck nicht voll in Topf gegriffen haben und Anträge zurück ziehen.
Am ungerechtesten trifft es die (wie mich selbstverständlich), welche überhaupt keine Leistungen in Anspruch genommen haben und nachher trotzdem zahlen dürfen. Mitgefangen, mitgehangen. Vielleicht wird so eine Vermögensabgabe und Lastenausgleich eine heilsame Wirkung auf unsere Mitbürger haben- vielleicht. Bei der nächsten Wahl mehr auf die Kompetenz und die Ideologie der sich zur Wahl stellenden „Volksvertreter“ zu achten. Ach, was mache ich mir da für Hoffnung ... .
Lastenausgleich- ich bin mal echt gespannt, wie „Sie“ die Vermögensabgabe bei den Immobilienbesitzern durchsetzen, bei denen das Immobilienvermögen nur auf dem Papier existiert, weil die Bude mit Krediten belastet ist und eine Zwangshypothek durch den Staat die Belastung über den Wert schießen lässt. Besonders dann- wenn die Immobilienblase platzt. Immobilienbesitzer sind in jeder Art von Krise angeschissen. Besonders die, denen die Immobilie noch nicht gehört oder die nicht über das Einkommen oder Vermögen verfügen die Immobile zu schützen. Wir sind jetzt in der Deflation und die möglich Vermögensabgabe/Lastenausgleich verbunden mit Steuererhöhungen werden die Deflation befeuern. Wenn die überstanden ist und die (Hyper-) Inflation kommt, heißt es dann von den Banken- „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ ( ist ein Rechtsinstitut das während der Inflation von 1923 entwickelt wurde und kommt genau dann auch zum Tragen). Nix mit Entschuldung durch Inflation.
Viele Menschen gehen in ihrer Lebensplanung immer vom Best Case - Szenario aus und sind entsetzt, wenn diese dann wegen „einer kleinen Widrigkeit“ zusammenbricht.
Ja okay, ich hingegen gehe immer vom Worst Case aus und arbeite mich dann langsam von dort weiter. Ist teilweise mühselig, unbefriedigend und ein ständiger Kampf gegen die kognitive Dissonanz. Unbestritten.
Obwohl das Leben einem jeden Tag Chancen bietet, sind meiner Ansicht nach die Zeiten momentan vorbei, in denen man voll ins Risiko gehen kann.
Und da die Sache in jeglicher Hinsicht noch lange nicht ausgestanden ist, igelt man sich besser ein.

Denn- die Welt kann schlimmer als in unseren kühnsten Alpträumen sein ...
Der Preis für WTI lag gestern bei Null, ich wiederhole noch mal N-U-L-L. Erst dachte ich, die Seite spinnt, doch dann habe ich die entsprechende Nachricht dazu gelesen. Öl- das Lebenselixier der Wirtschaft.
Der neue Kontrakt für Juni liegt heute irgendwo bei knapp 16 Dollar. Müssen wir uns darauf einstellen, dass in einem Monat dem letzten Tag vor dem Verfall WTI wieder auf Null fällt? Oder brennen bis dahin die USA schon?
Wie lange wird die amerikanische Bevölkerung finanziell durchhalten bevor wir die ersten Hoovervilles (Zeltstädte) sehen ? Bald werden wir auch wieder von Food Stamps lesen. Aber wie will man eine Ausgangsbeschränkung zur Infektionsbekämpfung mit einem Heer von Obdach- und Arbeitslosen durchsetzen? Wie lange wird es dauern, bis sich der soziale Unmut im freiesten Land der Erde seine Bahnen bricht. Es gibt nur ein originäres Gefühl das Revolutionen auslöst- H-U-N-G-E-R.
Welche Möglichkeiten gibt es? Die Wirtschaft wieder hochfahren und eine Zunahme der Infektionen und der Sterberate in Kauf nehmen. Die Bevölkerung umfassend, wie in Europa versuchen zu alimentieren. Oder die Wirtschaft gegen die Wand fahren, die Städte brennen lassen, sich danach der Schulden entledigen und neu anfangen. In der Finanzkrise nach 2008 gab es doch ganze Artikel, dass die Superreichen sich Fluchtburgen, Bunker usw. angeschafft haben. Für die amerikanische Elite sollte wohl Neuseeland so eine Fluchtinsel sein. Ob die Fluchtdomizile schon bezogen sind?
Sehe ich das ganze zu drastisch? Bin ich ein Schwarzmaler? Ich denke nicht. In der letzten Krise wurden Milliardenprogramme aufgelegt- jetzt sind es Billionenprogramme.
Nicht umsonst schmeißt unsere Regierung derzeit das Geld aus den Helikoptern. Wenn die Mittelstandsfamilie, die sich für eine halbe Million einen Stuck-Haufen ans Bein gebunden hat ihre Raten nicht mehr bezahlen kann, bekommen wir amerikanische Verhältnis. Außer es wird den Banken verboten zwangszuvollstrecken. Nur, wo sollen die dann obdachlosen Familie hin? Wohnraum ist knapp, dank der vielen Neubürger. Rieche ich da soziale Spannungen?
Steigen die Lebensmittelpreise schon? Wie werden die Bedürftigen versorgt werden, wenn es zu starken inflationären Tendenzen kommt?
Da hilft auch das bedingungslose Grundeinkommen nichts.
Das System ist am Beginn sich zu bereinigen.
Der Ölpreis ist nur ein weiteres Zeichen sich selbst einen Kopf zu machen. Ja, „Die“ wollen „DAS“ so nicht- wahrscheinlich. Nur „Sie“ können es nur verlangsamen, aufhalten können sie es nicht mehr. Dementsprechend stellt sich die entscheidende Frage: Wie wollen Sie es schaffen, dass Situation hüben wie drüben nicht unkontrollierbar wird? Darauf kommt es doch an. Wie stellt sich die Kabale den Beginn der neuen Weltordnung vor?
Wir lassen uns wie immer überraschen. Da den Amis zuerst das Geld ausgehen wird, werden wir anhand der Entwicklung der nächsten zwei Monate in Amerika vermutlich sehen, wohin die Reise geht.
Meine Zaubermaus sagte gestern beim zu Bett gehen zu mir: „Das macht mir alles Angst.“ Ja, das sollte es. Aber es sind nur wenige, die derzeit Angst haben. Ja, klar manche machen sich gerade Sorgen um ihre finanzielle Existenz wegen der „temporären“ Einschnitte in ihre Einkommensverhältnisse. Aber diese zu tief verwurzelte existentielle Angst, das da was „Großes“ im Anmarsch ist haben nur wenige.
Ich habe gerade so was wie eine Identitätskrise. Nicht nach dem Prinzip, wo komm ich her, wo gehe hin- hatte ich genug Frauen in meinem Leben. Derzeit wird in den Alternativen Medien in Bezug auf die bedrohlichen Entwicklungen zur Einschränkung unserer Freiheitsrechte aus allen Rohren geschossen. Das „Narrativ der Bedrohungslage wird aufrechterhalten, um die Freiheits- und Bürgerrechte auf Dauer einzuschränken“. Jedes Mal, wenn ich das Modewort „narrativ“ höre, frage ich mich was die Schaumschlägerei soll. Ja klar. Narrativ bedeutet nicht nur „beschreibende Erzählung“ sondern erfasst einen komplexen Sachverhalt. Vorliegend das Steigern von Angstzuständen in der Bevölkerung um eine scheinbare Bedrohungslage zu schaffen oder eine konkrete Bedrohungslage emotional zu steigern, um so das Verhalten der Bevölkerung in eine gewünschte Richtung zu lenken. Also die Akzeptanz in der Bevölkerung zu schaffen, die dauerhafte Einschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten zu akzeptieren. Das meint das Narrativ der Bedrohungslage, natürlich nur in Kurzform. Wenn zwei sich unterhalten, die wissen über was sie gerade reden, ist das okay. Aber nicht, wenn irgendwelche Schaumschläger warnend was vom Narrativ der ... sonst was ... faseln und kein Mensch weiß, was inhaltlich gemeint ist.
Aber bleiben wir beim Thema. Im Fortgang der Entwicklung führt die mutmaßliche Bedrohungslage dazu, dass der Leviathan seine Sozialkontrolle ausbauen kann. Da wir Deutschen nun einmal die Untertanenmentalität genetisch in unserem Blut haben, beginnt die Transformation sichtlich zu wirken. Das die Umfragewerte von CDU/CSU steigen ist für mich auch keine Fakemeldung sondern lediglich die Konsequenz des Führer-Prinzips. So neben bei- das hat mit dem kleinen Österreicher nichts zu tun. Schon im Alten Rom wurde die Republik in Bedrohungslagen außer Kraft gesetzt und von zwei Tribunen auf Zeit regiert. In Ausnahmesituationen ist Demokratie nun einmal die schwächste Regierungsform. Die Bevölkerung erwartet Führung. Ob diese gut oder Schlecht war, wird erst die nachfolgende Betrachtung zeigen.
Und wo ist jetzt meine Sinnkrise? Es geht ja schließlich um mich hier. Als Biedermeier stehe ich auf die konservativen bürgerlichen Werte. Und dazu gehört auch eine starke ( und intelligente- träumen darf man ja wohl) Regierung, die Schaden von Land und Volk abhält und den Wohlstand in der Bevölkerung vermehrt. Das ist nun einmal nur zu erreichen, wenn der Einzelne Teile seiner persönlichen Freiheit abgibt, ohne dass der Kern der Freiheit (Verfassungsrechte) beschränkt wird. Deshalb ist das Grundgesetz in meinen Augen eigentlich ein Konstrukt einer Diktatur, da Verfassungsrechte durch einfache Gesetze eingeschränkt werden können- und das geht so was von gar nicht.
Und auch in einer Ausnahmesituation wie der Corona Pandemie bin ich bereit Einschränkungen meiner persönlichen Freiheit – zeitlich – zu akzeptieren, denn ungeachtet unterschiedlicher Auffassungen über die Gefährlichkeit des Virus, gibt es für mich ein Restrisiko.
Und jetzt kommt das Dicke und Fette Aber: Ich vertraue dieser Regierung nicht. Oder besser noch: Ich vertraue diesem autokratischen Parteiensystem nicht. Das sind für mich alles dumme, schwache Schwätzer, welche deshalb weil sie schwach und dumm sind und nach meiner Auffassung bisher zum Nachteil des Volkes gehandelt haben, eine sozialistische Diktatur errichten wollen, um ihre Macht so zu erhalten.
Das meine ich damit, seine (also meine) Gedanken ordnen. Ja, ich glaube an einen starken Staat. Es kann nicht jeder machen, was er will. So funktioniert eine Gesellschaft nicht. Ich glaube daran, dass jeder eigenverantwortlich für sein Leben handeln muss, der Staat aber gleichzeitig seine Daseinsfürsorge wahrnehmen muss, damit der Soziale Friede erhalten bleibt. Das Regierung und Opposition – zusammen- trotz unterschiedlichster politischer Auffassung –zuerst- das Wohl der eigenen Bevölkerung im Auge haben müssen.
Interessantes Papier. Paßt ins Bild.


Antwort auf Beitrag Nr.: 63.242.893 von H2OAllergiker am 05.04.20 13:46:41Moin,
Du meist die FED hat ihre Unabhängigkeit verloren? Ich kenne keine Zentralbank die unabhängig wäre, insbesondere nicht die EZB. Das schlimme an der EZB ist es, dass sie der Diener vieler Herren ist, weshalb der Euro im Endeffekt scheitern wird. Viele Köche verderben den Brei.
Aber zurück zur FED. „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ Die FED wird vermutlich eine Schlüsselrolle bei der Übernahme der USA durch die Konzerne sein. Wenn die USA vor der Pleite stehen, werden die privaten Anteilseigner vermutlich die Schulden Amerikas in der Art übernehmen, dass sie mit ihrem Vermögen haften und damit die neue Währung absichern, die von der FED herausgegeben wird. Dafür lässt man sich weitreichende Privilegien einräumen. Und damit es soweit kommt, muss man den Dollar gegen die Wand fahren.
Natürlich nur eins von vielen Szenarien.:)
Immerhin ist die FED seit letzter Woche quasi verstaatlicht und defacto unter Trump)-:, kommt hier auch noch
Was könnten Toilettenpapier und ein gestiegener physischer Goldpreis gemeinsam haben. Auf den ersten Blick nix. Laut Psychologen dient der Kauf von Toilettenpapier der Kompensation des Kontrollverlust in Zeiten der Krise. Auch die Scham sei nicht zu unterschätzen. Ich gehe mal davon aus, dass jeder weiß, wie scheiße es ist, kein Toilettenpapier zu haben.
Da werden Taschentücher oder Küchentücher verwendet. Die einen sind zu klein und zu dünn – plötzlich hat man den Finger in der Kimme, die anderen zu dick, so dass man sich nicht wirklich den Hintern sauber abwichen kann. Toilettenpapier hat nur eine existenzielle Aufgabe- und nur Toilettenpapier kann diese Aufgabe wahrnehmen. Und auch wenn dieses Thema selten öffentlich präsent ist, fallen mir gleich mehrfach Anekdoten ein, die mit Stuhlgang (meist, plötzlich und unerwartet auftretend) und Toilettenpapier zu tun haben. Toilettenpapier ist für den „modernen Menschen“ ein existenzielles Gut, welches dem ständigen Verbrauch unterliegt.
Der physische Goldpreis hat sich (endlich, nach vielen, vielen Jahren) vom Papiergeldmarkt abgekoppelt. Die Begründung ist einfach. Gold wird nicht mehr konstant gefördert und geprägt, da sowohl Minen wie auch Prägeanstalten die Produktion heruntergefahren haben. Aber wenn Corona vorbei ist, gibt es physisches Gold und Silber (das dreckelige Zeug) wieder in rauen Mengen. Wieso aber wurde Gold und Silber (der Renditekiller schlechtweg) physisch so stark nachgefragt, obwohl der Goldpreis wegen der Enthebelung der Märkte so stark eingebrochen ist. Ich kaufe doch keine Sache ein, die eigentlich viel billiger sein müsste. Das mache ich doch nur, wenn ich die Erwartung habe, dass ich diese Sache nur zu einem höheren Preis kaufen muss oder vielleicht überhaupt nicht mehr bekomme.
Gestern erschien eine Kolumne bei ntv mit Forderung, dass auch in Deutschland Helikoptergeld abgeworfen werden soll, schließlich machen uns die USA dies vor. Würde nur lächerliche 385 Milliarden Euro kosten.
Die Alimentierung in Höhe von 1.500 Dollar in den USA dient aufgrund der mangelnden Sozialabsicherung dazu, dass die Unterschicht ihre laufenden Kosten (wie lange? Zwei Wochen, ein Monat?) zahlen kann.
Um diese Absicherung in Deutschland zu gewährleisten wurde letzten Montag das „Sozialschutzpaket“- Gesetz, das erleichterten Zugang zu Hartz IV ermöglich verabschiedet. Auf Deutsch: für die nächsten sechs Monate wird ungeprüft bewilligt - und auch danach wird nicht mehr geprüft.
Europäische Staaten, vorwiegend die des Rotweingürtel rufen schon laut nach Corona-Bonds. Eine Vergemeinschaftung (dieses Wort gibt es nicht und musste erst neu erfunden werden) der europäischen Schulden wird (wie in jeder Krise) gefordert.
Wenn, wie gefordert Helikoptergeld- dann bitte für jeden Bürger mindestens 10.000 EUR.
Fiat Money- Es werde Geld.
Der Staat hat tiefe Taschen und eine Zentralbank kann nicht pleite gehen- weil sie ja ihr eigenes Geld drucken kann. Oder kann ein Staat oder eine Zentralbank vielleicht doch Pleite gehen?
Papiergeld drucken ist teuer. 2016 konnte Venezuela die im Ausland bestellten Geldscheine nicht mehr bezahlen. Schon blöd. Da kann man eigentlich unlimitiert Geld drucken und kann trotzdem seine Rechnungen nicht bezahlen. Warum? Weil andere dem Wert des eilig gedruckten Geldes nicht vertrauen.
Eine Zentralbank kann solange nicht Pleite gehen, solange ihr gedrucktes Geld nachgefragt wird. Bestes Beispiel die USA. Bis zu dem Tag, an dem die Dollarverschuldung der Welt endet, können sich die Amerikaner munter weiterverschulden.
Die entscheidende Frage ist also, ob das Vertrauen in den Euro Innen wie Außen aufrechterhalten werden kann. Die Frage muss jeder für sich beantworten. Ich denke, dass es sich um eine existenzielle Frage handelt, die in weiten Teilen über die eigene Zukunft entscheiden wird.
Und nicht anderes ist es mit dem Toilettenpapier. Werde ich mir Toilettenpapier noch leisten können oder muss ich demnächst Zeitungspapier benutzen, weil ich mir Toilettenpapier nicht mehr leisten kann.
Egal, wie man zu dem krisenbedingtem Schutzpaketen steht, in der Hoffnung, dass sich in sechs Monaten die Lage wieder entspannt, ist es das einzig richtige. Sollte die Inflation um sich greifen und nur noch Lebensmittelgutscheine ausgegeben werden und Zwangseinquartierung stattfinden um Massenobdachlosigkeit zu verhindern, was wir jetzt schon ansatzweise haben, dann ist die Kacke richtig am dampfen.
Wer Jahrzehnte lang alimentiert wurde, kann es nicht verstehen, wenn plötzlich damit Schluss ist.
Also hoffen wir mal alle ganz inständig, dass das Vertrauen in Euro aufrechterhalten bleibt. Mal sehen, ab wann laut über MMT und Schwundgeld nachgedacht wird.
Wenn ich ehrlich bin macht sich langsam das Gefühl in mir breit, dass diese Regierung fertig hat. Meine Erwartungen an dieses Wochenende sind ganz klar- die totale Abriegelung kommt. Wir nähern uns langsam der 100.000er Marke und nächste Woche soll schönes Wetter werden- warum dann nicht raus gehen und Party machen? Donnerstag bin ich am Tempelhofer Feld vorbeigefahren, Himmel und Menschen. Bis zum 20. April sind es zwei Wochen, man könnte es uns unter dem Motto verkaufen „ Jetzt kommt der Endspurt und in zwei Wochen lachen wir drüber“. Wenn das mal nicht in die Hose geht. Diese Regierung ist von Anfang an konzeptlos gewesen. Der ganze Aktionismus zeugt für mich davon. Wer Alles retten will, retten am Ende gar nichts.
Die fehlende Sozialkontrolle fällt uns jetzt auf die Füße und zwar mächtig. Ich muss schon in mich hinein lachen, wenn befürchtet wird, dass die Freiheits- und Bürgerrechte in Gefahr sind. Mittlerweile sollte man mal fragen, ob die Gesellschaft dem Individuum gegenüber nicht zu viele Freiheiten eingeräumt hat. Aber nicht genug damit - wenn man mit seiner „Freiheit“ nicht zurecht kommt, ist diese Pseudo-Gesellschaft zur Stelle und negiert die aus dem falschen Handeln entstandenen Konsequenzen. Handeln und Konsequenz. Eine Handlung verursacht immer eine Konsequenz. Und wenn man negative Konsequenzen nicht zulässt verhindert man den Lernprozess und schafft Abhängigkeiten. In dem Fall Abhängigkeiten vom „Überstaat“. Wenn genug Geld da ist, funktioniert das Abhängigkeitsverhältnis super, aber wehe das Geld reicht irgendwann nicht mehr aus.
Überspitzt ausgedrückt haben wir uns ein Land voll unerzogener Kinder herangezogen. Solange das Kind seinen Willen bekommt ist es zwar frech aber wirft sich nicht bockig auf die Erde oder schlimmer schlägt nach den Eltern.
Erschwerend kommt hinzu, dass wir kein einheitliches Staatsvolk mehr sind sondern ein künstlich erschaffener Vielvölkerstaat. Zumal nach meinem Dafürhalten ein großer Teil in das Sozialsystem eingewandert ist ohne die Bestrebung zu haben, sich in die deutsche Gesellschaft zu assimilieren.
Sollte die Regierung in der jetzigen Situation die Kontrolle verlieren, kann die Situation schnell eskalieren. Ich denke davor haben „Sie“ gerade eine Scheißangst. Auf wenn soll man seine eigene Unzulänglichkeit projizieren? Die AfD ist diesmal nicht schuld. Wahrscheinlich.
Irgendeine Ablenkung muss her. Ein Terroranschlag vielleicht? Oder man verhängt die Abriegelung und bauscht eine kleine Revolte gekonnt medial auf. Ich denke tatsächlich, dass es bei uns schlimm werden –könnte- nicht muss, weil unsere Schönwettergesellschaft auseinanderfällt.
Erstens kommt es anders und zweiten als man denkt. Die meisten von uns können jetzt sowieso nur noch regieren und hoffen, dass man nach dem Abebben der ersten Welle noch mal die Zeit hat, seine Vorbereitungen zu intensivieren. Warten wir mal das Wochenende ab.



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Während ich mir vor ein paar Tage fast noch stündlich Corona- Updates reingezogen habe, muss ich mich jetzt am Abend daran erinnern. Ja, okay, Maskenpflicht wird jetzt wie erwartet kommen- obwohl ein Gesundheitsminister Spahn noch vor zwei Monaten erzählt, man müsse keine Masken tragen und Masken würden sowieso nicht helfen. Ich stelle somit fest- die Gewöhnungsphase hat eingesetzt.
Am Wochenende habe ich mir ein „Haltet durch“- Youtube Video von Jens Rabe reingezogen. Er hat so ungefähr das Selbe von sich gegeben wie Dirk Müller: „Nutzt die Zeit sinnvoll, um euch weiterzubilden“. Auch Erichsen und Friedrich & Weik gehen davon aus, dass nach einem runterfahren und dann wieder starten des „System“ wieder vollkommen von vorn angefangen wird und wir alle einer schönen, neuen Welt entgegen gehen.
Wirklich alle?
Ich werde mal (wie immer) Part den advocatus diaboli übernehmen und frage gleich mal am Anfang: „Wie viel Unterschicht verkraftet eine Gesellschaft?“
Um die Welt zu säubern wurden früher Kriege geführt. Heute einen Krieg zu führen ist wahrscheinlich so gut wie unmöglich, wenn man nicht einen Flächenbrand und damit die totale Zerstörung auslösen will. Gut man könne wie in „1984“ Fake- Kriege führen. Nur Kriege sind inflationär und das heutige Konzept ist es , dass die Schafe konsumieren und so die Macht der Puppenspieler erhalten und ausbauen. Also ja, es werden nach der Greater Depression wieder goldene Zeiten kommen. Nur eben nicht für alle.
Ich habe mir am Wochenende die Purge- Filme reingezogen. Purge- Die Säuberung. Einmal im Jahr sind in den USA für eine Nacht alle Verbrechen, einschließlich Mord erlaubt. Dies dient dazu die Unterschicht zu dezimieren. Während Mittel- und Oberschicht- sich raushalten und verbarrikadieren, geht vorwiegend die Unterschicht aufeinander los, aber auch der „Staat“ oder die „Partei“ schickt ihre Killer- Kommandos in die Armenviertel um die Reduzierung der Unterschicht (also ich verwende den Begriff „Unterschicht“ bewusst permanent) professionell voranzutreiben. Jetzt könnte man annehmen, alles Kintopp. Oder will man uns auf künftige Ereignisse konditionieren, wie manche Verschwörungstheoretiker es bei der Auswertung von Filmen glauben? Also ich gehe stark davon aus, dass über Hollywood eine Manipulation der amerikanischen Gesellschaft erfolgt. Zumindest ist die Idee aus dem Sack.
Die größten Posten der westlichen Staaten in ihren Staatshaushalten sind die Sozialausgaben. Mittlerweile muss man zwischen sozialer Absicherung und sozialer Hängematte differenzieren. Also ich möchte in keinem Land ohne soziale und medizinische Absicherung leben. Nur so kann eine Gesellschaft durch Aufrechterhaltung des sozialen Friedens auf Dauer ohne Gewalt und Restriktion stabil gehalten werden. Von der sozialen Absicherung ist die soziale Hängematte zu unterscheiden.
Wenn man in der Google- Suche den Begriff Unterschicht eingibt kommt man sehr schnell auf die „ Neue Unterschicht“. Spezifischstes Merkmal der „ Neue Unterschicht“ ist es über Generationen ohne Arbeit zu sein.
Der „Sozialhilfeadel. Wenn sich die Mittelschicht in Stammtischmanier über Sozialschmarotzer aufregt, dann wird umgangssprachlich diese „Neue Unterschicht“ gemeint. Diese Gruppe konsumiert nur, schafft aber keinen Mehrwert. Welchen Nutzen hat diese Bevölkerungsgruppe für die Gesellschaft?
Oder besser- Welchen nutzen hat diese Bevölkerungsgruppe für die angehenden Erschaffer der Schönen neuen Welt?
Es hat den Anschein, dass sich die Jobcenter Deutschlands auf den großen Run einrichten. Zumindest in den Großstädten dürfte das stimmen. Die ganzen prekären Arbeitsverhältnisse, die wir dank der Agenda 2010 von Altkanzler Schroeder und selbstverständlich auch danach angehäuft haben fallen uns jetzt auf die Füße. Deutschland wird keine Schecks zur Aufrechterhaltung des Lebensunterhalts wie die Amis verschicken, dafür haben wir ein ausgefeiltes Sozialsystem namens SGB II.
Die Amis rechnen mit einer Arbeitslosenquote von bis zu 30 Prozent, in der Great Depression waren es 25 Prozent. Wie gesagt es gibt keine wirkliche Definition von Massenarbeitslosigkeit, da muss man sich eine eigene zusammenschustern. Meine ist mindestes 20 Prozent in kürzester Zeit.
In Europa werden wir diese Massenarbeitslosigkeit auch erreichen, wenn die Wirtschaft nicht in kürzester Zeit hochgefahren wird. Und das glaube ich eben nicht . Also das die Wirtschaft wieder schnellst möglich hochgefahren wird.
Ich beginne tatsächlich immer mehr zu glauben, dass wir uns im ersten Akt der Machtübernahme der Konzern befinden, auf Grundlage eines sozialistisches Gesellschaftsmodels, was die materielle Bedürfnisse der Menschen anders als in 1984 befriedigt, aber zugleich die Freiheits- und Bürgerrechte im weitesten Sinne aushebeln wird.
Und das lässt sich doch gut verkaufen. Materielle Absicherung im Gegenzug für die Hingabe der Bürgerlichen Freiheiten. Haben wir doch jetzt schon. Man darf halt nur nicht zur Unterschicht gehören.
Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht- hört sich an als ob die menschliche Gesellschaft wie eine Zwiebel aufgebaut ist. Zwar nicht wie eine Zwiebel aber eben hierarchisch. Während am Anfang noch mit Fell und Keule herumgelaufen wurde, haben die Stärksten dominiert. Mit dem Konzept von Vermögen und Einkommen haben diejenigen die Macht übernommen, die es geschafft haben sich möglichst schnell viel materielle Macht anzueignen und sich im Austausch dafür Stärke zu kaufen. Und dieses Konzept bestimmt heute noch die menschliche Gesellschaft. Es ist mittlerweile so tief in uns verwurzelt und wir sind konditioniert darauf, dass erstmal nichts „Neues“ kommen kann. Ja, in der Theorie wird von wenigen der Idealismus angestrebt, aber der wird durch die Praxis immer wieder eingeholt.
Durch die Ausgangssperre konzentrieren sich die Penner in Berlin verstärkt auf die S- und U- Bahnen. War es vorher schon anstrengend, gehen sie mir jetzt richtig auf den Sack. Und wie ich auf die Penner herunterschaue, schaut die „Oberschicht“, die „oberen Zehntausend“ auf das normale Volk herab.
Das Zusammenleben der Menschen mag komplex aussehen, beruht aber immer auf einfachen Grundregeln. Wenn von einer Evolution der Menschheit gesprochen wird, kann nichts anderes gemeint sein, dass eine signifikante Änderung dieser menschlichen Verhaltensmuster stattgefunden hat- und das dies auf absehbare Zeit geschieht bezweifle ich.
Wir werden nach der Greater Depression einen Aufschwung erleben, wenn wir sie überleben, allerdings brauchen wir dafür Vermögen, um im hierarchischen System zumindest unseren gesellschaftlichen Status erhalten zu können.
Heißt für mich als erstes den Schönwetteremittenten kein Geld mehr in den Rachen zu schmeißen, das Geld lieber jetzt bei Kursrückgängen investieren (Minenaktien- keine Standartaktien) und das bald kommende Helikoptergeld nicht verkonsumieren, sondern investieren. Und auch wenn die jetzige deflationäre Phase zu Shoppen förmlich einlädt, ist Minimalismus angesagt. Früher sagte man dazu sparsam leben.

Übrigens das ist hier nicht die Greater Depression. Die kommt noch. Wahrscheinlich.
Wie so oft finde ich zum Beitrag keine richtige Einleitung. Ich fange mal an meine Gedanken einfach so in den Raum zu werfen. Ich bin wie viele andere auch mit der Situation überfordert. Dies resultiert unter anderem auch daraus, dass ich dieser „Regierung“ nicht vertraue. Und dieses Misstrauen ist über Jahre, wenn nicht mittlerweile Jahrzehnten gewachsen. Leider hat dieses Misstrauen in den letzten Jahren einen traurigen Höhepunkt erreicht. Ich denke auch, dass im überwiegenden Teil unserer Bevölkerung dieses Misstrauen innewohnt. Leider sind wir Deutschen Untertanenmenschen und beugen sich damit vor „Autoritäten“. Lediglich hinter vorgehaltener Hand geben wir unsere Meinung preis. Damit verbunden ist die Angst vor dem „Neuen“. Dementsprechend gelingt des dem autokratischen Parteienblock immer wieder, dass die „Wähler“ ihnen wie den Rattenfängern aufgrund von Heilsversprechen hinterher rennen und deren Macht nur langsam erodiert.
Ich habe mir die Interviews mit Prof. Dr. Bhakdi und Prof. Hockertz, beide Immunologen bzw. Toxikologen angesehen bzw. angehört. Das Telefoninterview von Prof. Hockertz hat mir sogar besser „gefallen“, weil es für mich verständlicher war. Nach ein paar Recherchen unterstelle ich ihnen bis zum Beweis des Gegenteils jedenfalls Kompetenz in der Corona- Krise. Deren Meinung ist es, dass Corona keine Grippe ist, aber auch nicht die Pest oder Ebola und unserer Körper mit dem Virus umgehen kann. Demzufolge alle staatlich getroffenen Maßnahmen hysterisch sind und an (wirtschaftlichen) Selbstmord grenzen.
Ich persönlich freue mich, wenn es so ist, behalte aber meine „Sicherheitsvorkehrungen“ bei. Insofern sage ich ganz klar, dass ich einen Funken Hoffnung habe, dass der Kelch mit vielen, vielen Toten an uns vorbeigeht.
Und dann muss man feststellen, dass gerade Prof. Dr. Bhakdi von den staatlichen und halbstaatlichen Medien nach meinem Dafürhalten ganzschön diffamiert wird.
Wieso?
Nachdem die Bundesregierung den Ausbruch des Virus in Deutschland verschlafen hat, wird doch jetzt in aktuellen Situation nach meiner Ansicht die Angst in der Bevölkerung geschürt und oben gehalten.
Man kann sagen es hat eine Hundertachtziggradwendung der Regierung stattgefunden. Vor anderthalb Monaten wäre die Einschätzung der beiden Professoren willkommen gewesen, jetzt sind es Virusleugner und dementsprechend schießt der sozialistische Propagandaapparat aus vollen Rohren gegen die „Virusleugner“.
Warum?
Gut Frage. Dirk Müller hat es im neuen Interview mit Mission Money (eine Stunde, die man sich Zeit nehmen sollte) gut auf den Punkt gebracht: Man will das System abbrechen. Während ich mich hier über eine „unfähige FED“ aufrege, erklärt er, warum die FED so gehandelt hat- man lässt das System nach seiner Ansicht bewusst kollabieren. „Die“ bereiten bewusst den Neustart des Systems vor. Und da ist kein Platz für die bürgerliche Revolution eines Dr. Marcus Krall und anderer freiheitsliebender Menschen. Es geht in Richtung 1984 hatte ich beinahe gesagt. Nein, es geht in Richtung Continuum. In dieser Fernsehserie liegt die absolute Macht bei den Konzernen, welche die Schulden der Staaten übernehmen und dafür wie gesagt die Macht. Der Zusammenhang wird klar, wenn man erst auf Wiki oder sonst wo sich die Handlung der Serie durchliest und dann gleich am Anschluss das Interview mit Dirk Müller bzw. die letzten fünfzehn Minuten, wenn er klärt wohin die Reise seiner Einschätzung nach geht. Die These der Machtübernahme der Konzerne ist schlüssig und nicht neu.
Heißt für uns möglichst einen Abstieg in die Unterschicht zu vermeiden, um nachher am neuen Wohlstand partizipieren zu können.
Also gehe ich davon aus, dass unseren Volksvertretern aufgetragen wurde, nunmehr das Projekt „Erneuerung“ aktiv zu unterstützen.
Reden wir nicht um den heißen Brei. Das Kontaktverbot und die damit verbundenen Regeln sind so schwuchtelig, wie man es von einer linksliberalen Regierung erwarten durfte. Da, wo ein Gummiknüppel benötigt worden wäre um die öffentliche Ordnung und Sicherheit und damit die Sicherheit der Bürger notfalls auch gegen ihren Willen aufrechtzuerhalten- wird wieder mit Wattebällchen geschmissen.
Das einzige, was mit diesen Maßnahmen polizeilich durchgesetzt werden kann, ist die Auflösung von offenkundigen Massenansammlungen, wie Coronaparty und Flash-Mobs, die von verkackten Pseudointellektuellen initiiert werden, um gegen das Establisment zu opportunieren- und nebenbei den Virus zu verbreiten.
Ja. Ich war gestern bei dem Sonnenschein auch draußen. Genau wie viele andere Mitbürger mit ihren kleinen Schädlingen. Nur ich (was bin ich für ein Held) schien der einzige weit und breit zu sein, der den „Sicherheitsabstand“ wenigstens versucht hat einzuhalten. Das war schon schwer, da es ein hin- und hergewussel war. Nun neige ich durchaus zu Übertreibungen. Nur wenn man mir offen ins Gesicht grinst, weil man merkt, dass ich bewuß und offen auf Abstand gehe, weil ich weit um eine Menschentraube herumlaufe, dann weiß ich, welche Einstellung manche Mitbürger haben, insbesondere die Mehrheit, die unter einer kognitiven Schwäche leidet.
Ich bin jedenfalls auf die Berichterstattung in den Medien gespannt- und darauf, wie lange diese Regierung und insbesondere der Berliner Senat benötigen, um eine tatsächliche Ausgangssperre zu beschließen. Wieder wird wertvolle Zeit vergehen.
Auf Arbeit werde ich ab heute eine Maske tragen. Wie soll dort das Kontaktverbot umgesetzt werden?
Auf dem Weg zu meinen Arbeitsplatz könnte ich schon einmal eine ganze Etage verseuchen. Also ein einziger Infizierter reicht aus, um unsere ganze Behörde lahmzulegen, da bis jetzt keinerlei Schutzmaßnahmen getroffen. Und damit meine ich nicht einmal Schutzmaßnahmen um die Angestellt zu schützen sondern den Geschäftsablauf. Bei meiner Zaubermaus würden schon vor Tagen die Teams aufgeteilt und in verschiedenen Räumlichkeiten untergebracht, um im Falle eines Ausbruch nicht den gesamten Geschäftsbereich zu verlieren.
Die Maßnahme bei uns wird wahrscheinlich sein, dass ein Verdachtsfall verschwiegen wird und man die Mitarbeiter weiter ungeschützt zur Arbeit kommen lässt.
Ich bin auf meine Kollegen gespannt. Wie werden die Reaktionen sein, wenn ich mit Maske herumlaufe? Bin ich echt gespannt.
Man muss sich nur mal das Groteske vorstellen. Meine Zaubermaus hat berechtigterweise Angst sich in der U-Bahn anzustecken. Aber eine Maske hat sie bisher nicht getragen. „Ich hab doch meinen Schal vor Mund und Nase, dass geht genauso.“ Keine Masken mehr zu bekommen- aber wo sind die Scheißmasken geblieben? Auf der Straße sehe ich sie nicht.
Ruhig und verständnisvoll habe ich ihr dargelegt, dass es nichts nützt, wenn ich auf mich aufpasse, was sie ständig anmahnt, wenn sie sich nicht schützt- und mich dann ansteckt. Eine Kette ist nun einmal nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Wir sind so was von im Arsch ...

Immer auf das Beste hoffen- es ist in den ganzen Jahren nicht wirklich was passiert, man muss positiv denken, wobei ich lieber negativ bleibe. Insbesondere lasse ich mich gerade jetzt nicht von den ganzen Gutmenschen und Mitläufern verführen.
So richtig gut schlafe ich seit einigen Tagen nicht mehr. Halb drei war die Nacht heute wieder vorbei. Und wenn Dirk Müller meint, wir sollten die Ausgangssperre als mögliche Entschleunigung nutzen und unsere Zeit nicht damit vergeuden eine Netflix Serie nach der anderen schauen und mal ein Buch in die Hand nehmen, dann streame ich lieber meine Animeserien und hoffe zwischenzeitlich mal abzuschalten.
Bei der Geschwindigkeit, mit welcher der Virus jetzt grassiert, werden wir wahrscheinlich in ein bis zwei Wochen Italien und Spanien eingeholt haben. Ein User aus dem silbertread hat einen Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz der Bundesregierung ins Netz gestellt- aus dem Jahre 2-0-1-3, welcher die jetzige Situation als mögliches Szenario beschreibt.
Eintrittswahrscheinlichkeit Klasse C „bedingt wahrscheinlich“, ein Ereignis das statistisch alle 100 bis 1000 Jahre eintritt. Auswirkungen auf Mensch, Volkswirtschaft und immaterielle Güter – 100 Prozent Schaden.
Greta wird’s freuen- die Umwelt wird nicht in Mitleidenschaft gezogen und atmet aufgrund des erzwungenen Degrowthing durch.
So eine Risikoanalyse findet in jedem größeren Unternehmen statt- um im Falle der Realisierung der Gefahr (und sei sie noch so unwahrscheinlich- aber darum werden solche Risikobewertungen durchgeführt) sofort und ohne größere Zeitverzögerung auf „Knopfdruck“ und ohne nachzudenken ein Katastrophenprotokoll zu initialisieren. Nur mal eine mögliche sofort umzusetzende Maßnahme aus dem Maßnahmenkatalog ... Mittel zur Eindämmung sind zum Beispiel Schulschließungen und die Absage von Großveranstaltungen ...

Die schönste Risikobewertung nutzt nur nichts, wenn sie nicht umgesetzt wird.

Leider haben wir eine Regierung, welcher der Kampf gegen „Rechts“ und die Aufstockung der Bevölkerung mit Menschen aus aller Welt wichtiger ist als die eigene Bevölkerung angemessen zu schützen.

Gut, das Kind in den Brunnen gefallen und Schuldzuweisungen sind kontraproduktiv.

Ich war gestern bei meinem Stammkaufland. Brauche ich nicht mehr hingehen, das Angebot ist drastisch reduziert. Ich weiche jetzt auf Aldi aus. Wir sollen ja nicht hamstern. Die Zentrallager sind schließlich voll. Was nützt es mir das, wenn keine Logistikkapazitäten da sind, welche die Ware in die Läden bringt?
Vielleicht sollte man die Bundeswehr einsetzen um die Versorgung sicher zu stellen. So als vertrauensbildende Maßnahme? Wenn sie keine funktionstüchtigen Lastwagen haben, dann zumindest Fahrer oder auch nur Kindererzieher?

In dem Szenario wird mit 7,5 Millionen Toten über drei Erkrankungswellen gerechnet. Die Risikobewertung liefert eine umfassende Begründung hierfür.
7,5 Millionen Toten- Angst und Panikmache. In China ist schon doch schon alles vorbei.

Ist es das?

Das werden wir erst sehen, wenn die Industrie dort wieder hochgefahren wird. Haben sich unsere politischen Eliten und die Medien darüber aufgeregt, dass China nicht so schnell gehandelt hat und aus politischem Kalkül den Ausbruch und das Ausmaß der Epidemie verschleierte, so frage ich mich jetzt ganz deutlich:

Was haben unsere Elitennieten aus dem zeitliche Vorsprung seit Beginn der Epidemie in China gemacht- Schuldzuweisungen bringen doch nichts- und was haben unsere Elitennieten –nach- dem Ausbruch in Europa und Deutschland gemacht oder besser- nicht gemacht?

Wir können nur auf das Beste hoffen, auf das Schlimmste wären wir nicht vorbereitet.

Es ist kurz nach vier Uhr, da kann ich noch einen zweiten Teil noch ranhängen.

Glaubt ihr die Milliarden- Hilfepakte werden die Klein- und mittelständischen Betriebe die etwa 50 bis 60 Prozent unserer Wirtschaftsleistung ausmachen retten?
Ich nicht. Die Umsetzung wird viel zu langsam sein. Das Geld muss raus, raus, raus. Auch wenn es vereinzelt Missbrauch geben wird. SGB II macht es vor- keine Vermögensprüfung mehr bei Antragsstellung- da geht es- oder was?
Fugmann hat im Marktgeflüster mit dem Titel „Der Sozialismus der Notenbanken“ darauf hingewiesen, dass nunmehr in Zeiten der Deglobalisierung Empfänger von staatlichen Leistungen, für mich eindeutig SGB I und SGB II Leistungen, da Erwerbsfähigkeit vorliegt, ihren Beitrag zum Beispiel als Erntehelfer leisten müssen.
Der Gedanke, dass dies freiwillig umgesetzt werden kann, ist naiv. Das Bundessozialgericht hat gerade das Sanktionsrecht beschnitten. Jemanden der nicht arbeiten will und SGB II Leistungen bezieht zum Arbeiten zu bewegen war bisher schon so gut wie unmöglich. Jetzt nach der Deckelung auf 30 Prozent der Sanktionshöhe, was soll da noch kommen?

Die Inflation und Teuerungsrate wird nicht nur aufgrund des „nachher“ zu „viel vorhandenen Geldes“ steigen, sondern und vor allem wegen der Abwicklung der Globalisierung. Der Wirtschaftsraum der dazu gehörenden Währungen wird sich verkleinern, was zu einem Überschuss an Liquidität führen wird. Dazu noch der Arbeitskräftemangelmangel der zu einem Angebotsdefizit führt, tut dann sein übriges. Selbst wenn wir zur D-Markt zurückkehren, rettet uns das nicht, da uns die Produktivität fehlt um die Verschuldung zu stemmen. Was bedeutet, dass uns niemand mehr für umme Geld leihen wird. Deflation(jetzt)- Stagflation (demnächst) Hyperinflation (danach)- und dann Mega - Deflation (Greater Depression).
Und- können wir uns danach am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen?
Derzeit schwer vorstellbar. Deutschland ist ein in künstlich entstandener Vielvölkerstaat geworden, der die ihm mittlerweile innewohnenden unterschiedlichen Ethnien nicht im Ansatz assimiliert hat, woran die Linksliberalen Schuld tragen, da sie dies verhindert haben und weiter verhindern.

Es gibt auch positive Wahrscheinlichkeiten- wobei hängt von der Perspektive des Betrachters ab ...
Na genug Klopapier gebunkert? Ich habe heute meinen Passierschein als kriegswichtiger Angestellter erhalten. Wie erwartet steigen die Fallzahlen in Deutschland dank der Inkompetenz dieser Regierung, weiter an. Der Verweis auf die Inkompetenz und die Schuldweisung ist unerlässlich, führt es uns doch immer wieder vor Augen- wer die größte Schuld an dieser Misere hat. Wer es noch intensiver haben will zieht sich das neue Video von Dirk Müller rein, der sich den Frust von der Seele redet. Und ja- es kommt auf die Schuldzuweisungen an- wenn sie berechtigt sind.
Bei Phrasen wie „ Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter ...“ oder „Schuldzuweisungen sind in dieser Situation kontraproduktiv ...“ bekomme ich das Kotzen. Meistens stammen sie von genau denjenigen, die den Mist verbockt haben und die nun wollen, dass andere ihren Kopf dafür hinhalten- und natürlich ihre eigene Schuld verschleiern wollen.
Also die Ausgangssperre kommt- mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Wir kennen mittlerweile das Handlungsmuster dieser Regierung. Das heißt für mich ganz klar weiter Vorräte anlegen oder umgangssprachlich hamstern. Nicht nur kurzfristig auf die nächsten Wochen gesehen, sondern auch mittelfristig, auf die nächsten zwölf Monate.
Kurzfristig gehe ich davon aus, dass sich die Situation verschärft und es wirklich zu Versorgungsengpässen kommen kann.
Wie hoch wird der Prozentsatz der Bevölkerung gewesen sein, der bis heute gehamstert hat? Zwanzig Prozent? Also achtzig Prozent der Bevölkerung regt sich darüber auf, dass die rechtlichen zwanzig Prozent vorsorgen, halten es aber nicht für nötig selbst etwas zu tun. Was passiert, wenn sich die Dynamik durch die (wahrscheinliche) Ausgangssperre verschärft- und vielleicht weiteren dreißig Prozent bewusst wird- die Regale bleiben leer oder sind abends bereits wieder leer?

Hamstern?

Bis jetzt hat die Bevölkerung meines Erachtens noch überhaupt nicht angefangen zu hamstern. Derzeit fangen Geschäfte an, Kunden nur geregelt in die Verkaufräume zu lassen. Was passiert, wenn sich unter den Wartenden und sei es nur das Gerücht verbreitet- es gibt nichts mehr?

Aldi-Run?

Solidarität? Die Solidarität der Bevölkerung untereinander wurde uns abgewöhnt, weil sich nur so das vorherrschende linksliberale Herrschaftsmodel der letzten Jahrzehnte an der Macht halten konnte. Wer glaubt denn bitte schön noch, dass die „Tafeln“ oder die „Arche“ oder wie die ganzen Pseudowohlfahrtorganisationen heißen irgendetwas mit Altruismus zu tun haben? Das denken höchstens die dort arbeitenden freiwilligen Helfer. Apropos- die Tafel dürften so langsam Schwierigkeiten bekommen. Wo gehamstert wird, bleiben keine Reste übrig.
Vom besten Szenario ausgehen und das schlimmste Szenario deshalb vollkommen ausblenden, ach nee- das macht nur unsere Regierung- und ja, auch die meisten Mitmenschen. Auf das Beste hoffen und auf das Schlimmste vorbereitet sein. Denn“ die Hoffnung stirbt zu letzt- aber sie stirbt“.
Und es geht auch nicht darum Angst zu haben. Es hat doch einen leicht morbiden Charme am helllichten Tag in einer fast verlassenen U-Bahnstation mit einer Maske zu stehen oder durch leere Straßen zu wandern. Hat was von Endzeitstimmung.
Und wenn man in seiner Wohnung bleiben muss, hat man sich doch vorher Gedanken über seinen Alltag unter Quarantäne gemacht. Oder? Okay, in China ist nach der Quarantäne die Scheidungsrate gestiegen. Man hockt wie im Urlaub permanent auf einander und merkt irgendwann, wie sehr man sich gegenseitig auf den Sack geht.
Meine Zaubermaus und ich haben darüber gesprochen, wie wir uns die Quarantäne vorstellen. Vereinbarungen treffen. Hört sich nicht so romantisch an, aber All-Tag sollte praktisch sein- dann klappt es auch mit Romantik. Dazu gehört im Vorfeld nun einmal, gleich von Anfang an auf den anderen einzugehen aber auch dem Partner Freiräume zu belassen.
Ich weiß, ich muss dann mehr auf sie und ihre Ängste eingehen (hoffentlich wachen mir bei soviel Frauenversteherei keine kleinen Vaginas ) und ich muss den Impuls unterdrücken, sie zu ärgern. Macht es im normalen Leben Spaß, kann es in einer Ausnahmesituation verheerend sein. Da entsteht nur Stress, der nicht abgebaut werden kann. Das ist es doch im wesentlichen- versuchen den Stress so gering wie möglich halten. Eben mal eine Runde um den Block machen geht eben nicht.

Mal sehen, was das Wochenende für uns bereit hält.
„Bleibt doch bitte zu Hause. Seid doch so lieb. Wenn Ihr nicht gehorcht steckt ihr noch ganz viele andere Leute an. Ich appeliere an Eure Vernunft.“ Hah, hah. Genauso wie die Politik es verschlafen hat, rechtzeitig geeignete Maßnahmen einzuleiten, um den Virus überhaupt nach Deutschland bzw. Europa zu lassen, so unterlässt sie es wiederum fahrlässig die Verbreitung zu verhindern.
Grillen, chillen, Party machen- Wir wollen Spaß -und wir lassen uns nichts sagen.
Die Schlagzeilen dazu bei ntv: „Folgt auf Ungehorsam nun die Ausgangssperre“ und „ Ausgangssperren noch nicht notwendig.“ Was aus diesem Verhalten der Ignoranz werden könnte ist, dass sich Europa zum weltweiten Hub des Virus entwickeln könnte und wir in Deutschland Infektionszahlen jenseits von Gut und Böse bekommen. Vermutlich haben wir sie schon.
Wir haben eine Krisensituation- würde ich mal so sagen. Und wir sind mittlerweile ein undiszipliniertes, ignorantes aber gleichzeitig verweichlichtes Volk geworden. Regeln können gebrochen werden, wenn sie einem nicht in den Kram passen- denn es gibt keine Konsequenzen. Und gibt es die, selbst in dieser Ausnahmesituation? Nein. Der Staat macht sich wieder lächerlich.
Warum haben wir uns im Gesellschaftsvertrag oder in der Demokratie (Philosophische Grundlage des Miteinanders in einer Gesellschaft) darauf geeinigt, unter anderem das Gewaltmonopol an den Staat abzutreten? Richtig. Damit dieser die Ordnung und Sicherheit als Teil der ihm obliegenden Daseinfürsorge übernehmen kann. Und das heißt der Staat hat mich vor den ganzen Vollposten und Ignoranten, ob Jung oder Alt, zu schützen, welche die Regeln zur Eindämmung des Virus missachten.
Ist eine einfache Güterabwägung zwei Individualrechte. Meines Rechts auf körperliche Unversehrtheit und deren Persönlichkeitsrecht, sich wie Idioten zu verhalten. Und das Ergebnis dürfte eigentlich klar sein- oder?
Also Ausgangssperre und wenn nicht dann Gummiknüppel. Aber nein, man weicheiert weiter rum wie sonst auch. Aber wenn sich das Dreckpack sich dann infiziert hat, ist das Geheule groß und erst recht, wenn es sich auf einmal nicht um so einen harmlosen Verlauf handelt und sich langsam die Lunge mit Wasser füllt.
Was rege ich mich auf? Es läuft doch eigentlich alles nach Plan. Ein System strebt immer ein Gleichgewicht an. Das Virus verbreitet sich weil „Nezir und Andre“ (aus dem ntv-Interview) ein bisschen Spaß und Freiraum haben wollen, die Wirtschaft bricht deshalb zusammen, dann das Währungssystem, weil die Wirtschaft gerettet werden muss, dann kommt die Hyperinflation, der vollkommene wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenbruch mit dem Zusammenbruch des Sozialstaates- und dann ja dann, müssen „Nezir und Andre“ täglich schwer für ihr täglich Brot arbeiten um zu überleben. Das ist dann die Konsequenz. Wegen ein bisschen Spaß an einer Tischtennisplatte verspaßen sie sich ihre Zukunft. Und das ist auch gut so. Chaostheorie- aus einem Flügelschlag eines Schmetterlings wird ein Orkan.
In seinem letzten Video hat Dirk Müller darauf hingewiesen, dass man mit dem Einstieg (in den Markt) vielleicht nicht zu lange warten sollte. Wenn nahezu unbegrenzte Liquidität auf vermindertes Angebot trifft- und die Börsen tatsächlich geschlossen werden sollten. Auf der anderen Seite denke ich nicht, dass es das jetzt gewesen ist. Wie sagte Fugmann? Die Enthebelung ist noch nicht vorbei. Also ich fang trotzdem jetzt an die ausgebombten Minenaktien portionsweise einzusammeln. Wer weiß, wie lange die deflationäre Phase anhält. Lange können und werden „sie“ die Deflation jedenfalls nicht tolerieren.
Mutti Merkel ist back. Wie schlimm muss es sein, wenn Mutti Merkel gleich zweimal hintereinander vor die Kameras tritt? Bei dieser salbungsvollen Intonation ihrer Stimme hab ich echt Brechreiz bekommen. Erst Tunix- Kanzlerin spielen und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann „Wir schaffen das.“
Apropos was ist eigentlich aus der zweiten Flutung Europa geworden? Aufgehoben oder aufgeschoben? Eigentlich müsste sich der Habeck mal wieder melden und an das Elend an den Außengrenzen Europas erinnern. Wird er nicht, denn damit sind jetzt keine Pfründe zu gewinnen, genauso wenig wie mit dem Kampf gegen „Rechts“. Ich glaube jetzt macht es einem Grünen auch nichts aus, wenn der ihn behandelnde Arzt vielleicht der AfD nahe steht. Hat eigentlich die SPD die Linke mittlerweile links überholt? Ich bin gestern an einem SPD- Bonzenbau in Berlin vorbeigekommen. Da hängt ein großes Stoffbanner mit dem sinngemäßen Spruch „ Nie wieder Faschismus in Deutschland“. Ich hab mich gleich irgendwie in die Zeit vor 1989 zurückversetzt gefühlt.
Die Grenzen sind zu, das Schenkenabkommen teilweise außer Kraft gesetzt. Corona sei dank. Sollte sich die Versorgungslage wider erwarten- ich sage wieder erwarten- verschlechtern, können wir uns schon mal frisch machen, wenn Merkel Gäste Amok laufen. Wie widerwärtig können Menschen sein, Kinder zu instrumentalisieren und als menschliche Schutzschilde einzusetzen. Natürlich werden auch in Deutschland Kinder instrumentalisiert, die „ der Freitag für die Zukunft“ Bewegung oder „meine Oma ist eine alte Umweltsau“. Schließlich strebt man die Lufthoheit über den Kinderbetten an und der Virus rafft ja nur die Alten (und Kranken) dahin und das ist auch gerecht.
Machen wir uns nicht vor. ich habe zwischenzeitlich mit einigen Leuten gesprochen, die meine Meinung teilen, dass wir gerade eine Abbruchveranstaltung sondergleichen erleben. Ich stelle mir eine Wiese vor, auf der mannshohes vertrocknetes Gras steht. Nichts kann mehr wachsen und wenn die Halme umfallen verdecken sie den Boden. Alles verfault, weil der Selbstreinigungsprozess unterbrochen ist. Wenn man aber einen Streichholz vorher hineinwirft, gibt es eine Feuersbrunst und danach kann mit der Asche gedünkt etwas neues Wachsen.
Der Coronavirus ist der Streichholz gewesen. Die Notenbanken und Regierungen kippen jetzt noch Benzin durchs Gelddrucken nach, die dann folgende Hyperinflation wird die Stichflamme sein- und danach Asche.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand- ende des Systems ohne Krieg. Wenn die Dollarhegemonie im Zuge der Coronakrise gebrochen wird, fällt der befürchtete Krieg zwischen den USA und China wegen Zahlungsunfähigkeit der Amis aus. Und gerade scheinen die Amis alles dafür zu tun, ihre Dollarherrschaft zu untergraben, indem sie in Zeiten der Dollarknappheit nur ausgewählten „Freunden“ Dollarse zur Verfügung stellen. Der Mensch ist gerade in der Not kreativ. Mal sehen, ob die Welt zeitnah überhaupt noch den Dollar braucht. Eine Währung, sie alle zu knechten. 2020 könnte auch das Jahr werden, in dem der Dollar über den Jordan ging, die USA Pleite und daraufhin im Land eine Sezessionsbewegung einsetzte.
Schauen wir mal, was für weitere hausgemachte Krisen da auf uns in nächster Zeit noch zu kommen werden:




„Hamstern ist unsolidarisch.“ Eigentlich wollte hatte ich schon einen anderen Einführungssatz für den Beitrag im Kopf. Aber irgendein CDU-Bonze (Laschet) musste ja was unsagbar Schlaues von sich geben- jetzt wo als Kind in den Brunnen gefallen ist. Blöder Arsch der.
Aber fangen wir mal von vorne an. Es gab hier mal einen Thread „ umfassend vorsorgen in der Krise“. Mehr oder weniger ein Prepper Thread- und ein gefundenes Fressen für die Trolle, die in Scharen über den Thread hergefallen sind. Aber worauf ich hinaus will: Alles Wissen was wir uns bisher über Vorsorge und Vorbereitung in Artikel, Videos etc. –auch Erzählungen von den Altvorderen- angeeignet haben war theoretisches Wissen. Jetzt hat die Praxis die Theorie eingeholt.
Jetzt erleben wir das erste Mal, wie es ist wenn die Regale leer sind. Jetzt werden wir das erste Mal die gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Folgen von Mangel erleben.
Ich hoffe es geht schnell vorbei aber ich hoffe, dass auch das der jetzige Ausnahmezustand so lange anhält, dass die selbstgefällige Just-in-Time Mentalität einen Knack bekommt. Und der Anfang ist gemacht- ich möchte nicht wissen, wie viel der Trolle von damals in letzter Zeit ihre Einkaufswagen gefüllt und eingelagert haben.
Die Politik- hat wie immer bei wichtigen Themen versagt. Und wenn ich höre „Spahn for Bundeskanzler(kandidat)“ wird mir ganz anders.
Hamsterkäufe führen zu Mangel und können eine zwar angespannte aber kontrollierbare Situation unkontrollierbar machen, keine Frage. Sind Hamsterkäufe unsolidarisch? OHNE FRAGE- JA. Sind Hamsterkäufe menschlich? OHNE FRAGE- JA.
Sind die Versäumnisse der Politik (die sich selbst gerade so feiert) daran (Mit)Schuld? AUF JEDEN FALL.
Während in den USA die Bevölkerung im Vorfeld zur Bevorratung aufgefordert wurde, haben unsere Politiker Kaspertheater gespielt und das Vertrauen der Bevölkerung in ihr Krisenmanagement verspielt. Kein Wunder, dass bei ntv mal wieder ein Propagandaartikel erscheinen musste, dass die CDU als einzige Partei in der Coronakrise zulegen kann. Das ich nicht lache.
Jetzt stellt sich so ein CDU-Bonze hin und propagiert in feinster sozialistischer „Volksschädlingsmanier“ das Hamsterkäufer unsolidarisch handeln und damit Volksschädlinge sind. Wenn es hart auf hart kommt, Herr Laschet, auf welche Reserven können sie als Ministerpräsident als einer der ersten neben ihren Parteifreunden zugreifen?
Zumal ich zwei Altvordere habe die sich bockig stellen- und obwohl sie die Hungerjahre nach ´45 mitgemacht haben keine Anstalten machen eine Dose mehr in den Einkaufwagen zu legen. Die alten Kackbratzen verweisen immer wieder auf den Umstand „was sollen wir uns –noch- sorgen um Corona machen“. Sich durch Ableben aus der Affäre ziehen? Was für eine Heuchelei. Das ist einfach nur Alterstarrsinn. Aber- was rege ich mich auf. Der staatliche Propagandasender ARD propagiert scheinbar mit einem ihrer Hofclown, „Schlecky Silberstein“, die Aussiebung der Gesellschaft von „Alten und Schwachen“ „Es rafft die Alten (und die mit Herz- und Kreislauferkrankungen) dahin- und das ist gerecht.“
Aber was rege ich mich auf, ein kleiner Mann mit so einem komischen Bart, nebenbei Sozialist, wollte auch unwertes Leben industriell auslöschen. Deshalb- Zeichen setzen gegen Links (wird irgendwie in der staatlichen Propaganda immer mit Rechts verwechselt).
Fazit: Ich hamstere weiter. Nicht mehr in der Masse, aber kontrolliert. Der Grund ist folgender: China meldet weniger Infektionen und fährt deshalb die Produktion wieder hoch. Jetzt kommt es darauf an, ob die Neuinfektionen wieder in die Höhe schnellen oder die erste Welle in China durch ist.
Jetzt ist die erste Seite voll und jetzt komme ich erst zum ursprünglichen Thema. Danke Herr Laschet.
Nach längerer Überlegung finde ich die Aussagen von Dirk Müller in seinem (oben verlinkten) Video widersprüchlich.
Er wirft der Bundesregierung Versäumnis im Umgang mit Corona vor. Gleichzeitig erklärt er, dass durch die weltweit getroffenen Maßnahmen die Wirtschaft im Kleinem (Bäcker nebenan) und im Großem (VW) zu erliegen gekommen ist.
Aber- wenn die Wirtschaft kurz vor dem Abkacken ist und die Großen Spieler im Markt billigst eingekauft haben- da, ja dann verschwindet Corona wieder aus den Medien, die Maßnahmen der Isolation werden aufgehoben und egal ob Corona dann noch präsent ist, wird die Wirtschaft wieder hochgefahren. Ja, klar ein paar Tote wird es auch geben, aber das Leben würde sich wieder normalisieren (ab der 18:00 Minute).
Häh? Verstehe ich nicht. Warum dann jetzt der Aufwand und Stress? Wenn ich ein Verschwörungstheoretiker wäre, würde ich mal fragen: Systembereinigung?

Corona ein Fake? Nee, solche Aussagen verstehe ich echt nicht.

Abgesehen von meiner leichten Irritation muss man sich anpassen. Erste Frage- führt die (vermutliche) Zinssenkung am 18.03.2020 zu einem Abverkauf- dem Mega Crash an den Märkten ? Zweite Frage: Wird das lediglich ein Wash out oder stagnieren die Märkte dann über Monate?
Übergeordnet Frage: Werden „Sie“ (ihr wisst schon wenn ich meine) die jetzige Krise zum Anlass nehmen, die Idee des Schrumpfgeldes mit der Modern Money Theory kombinieren um das System so zu retten?

Corona als Angstfaktor nutzen um den aufkeimenden weltweiten zivilen Ungehorsam „friedlich“ zu unterdrücken.

Das ist schon eine geile Idee, dann klappt es auch mit ...

Money for nothing ...
30 Minuten welche die aktuelle Lage und ein mögliches positives (wenn man dabei ist) Szenario der Zukunft beschreibt:



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