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Vorgestern bin ich doch noch ein Snap Short mit einer 200,00 EUR Position eingegangen. Bei dieser Position liegt das Stop-Loss, An- Verkaufsgebühren angerechnet, bei 50 Prozent. Also ein Hunni - Verlust ist eingerechnet. Netflix und Snap waren am Freitag bereits im Minus, Netflix sogar mit über 4 Prozent. Wahrscheinlich waren die Kursabschläge auf die Analystenmeinungen zurück zu führen. Insofern ist gerade bei Netflix damit zu rechen, dass es Montag zu einen Rebound kommen könnte, da die Aktie zu den „sicheren Häfen“ gezählt wird. Sollte Netflix tatsächlich von den Anlegern abgestraft werden, ist der Weg nach unten noch lang. Allerdings habe ich schon mal nachgeschaut, was für Knock-outs angeboten werden. Ich kaufe meist die billigen Scheine unter einem Euro. Der Schein auf Snap hat 0,19 Cent mit den Gebühren gerechnet 0,202 Cent gekostet. Durchaus möglich, dass Snap die Kursverluste am Montag erst einmal wieder wettmacht. Aber ich kann erst am späten Nachmittag handeln. Der Kursverlauf ist aber angeknackt und wird zudem stark von Nachrichten dominiert (was natürlich eine Gefahr ist). Das Minus am Freitag ist nicht so groß, dass die Aktie am Montag Zocker anlocken könnte, die den Kurs nach oben treiben. Einen Ausstiegskurs habe ich erst einmal nicht. Bei positiven Kursverlauf auf Einstand ziehen und dann wird die Situation neu bewertet. Obwohl der Dollar schwächer geworden ist, hat Gold nicht reagiert. Bleibt abzuwarten, ob Gold tatsächlich unter das letzte Verlaufstief fällt und dann Kurs auf Richtung 1.200 USD nimmt. Unter 1.236 USD Short. Gestern wurde die Türkei auf BB, Ausblick negativ abgestuft. Als ich letztens meine Theorie so in den Raum warf, wir bekommen bald in Westeuropa Besuch von ganz vielen Türken, die ihre Verwandten auf Dauer besuchen wollen, gab es nur betretenes Schweigen. Die AfD nimmt Kurs auf die 20 Prozent. Die Hoffnung bei diesem Anstieg liegt darin begründet, dass derzeit „nichts“ passiert, was vermeintliche Protestwähler kurzfristig aktiviert, der Anstieg somit nachhaltig ausfällt. Auf dem Flohmarkt hatte ich heute wieder ein erwähnenswertes Erlebnis. Ein „neu Dazugekommener“ interessierte sich für eine Kaffeemaschine. Die sollte einen Zehner kosten. Ziemliches Schnäppchen. Der „neu Dazugekommene“ wollte nur fünf bezahlen. Ein Deutscher der herantrat, wollte die Maschine gleich für den Zehner mitnehmen. Da ging das Geschrei los. Im Nachhinein hat der Verkäufer dem „neu Dazugekommenen“ den Zuschlag für den Zehner, mit einem entschuldigenden Blick dem Deutschen gegenüber, gegeben. Generell war man unter den deutschen Flohmarktverkäufer den „noch nicht so lange hier lebenden“ gegenüber aufgrund deren Mentalität nicht besonders aufgeschlossen. Der einhellige Vorwurf lag im Raum, „Die“ wollen alles geschenkt bekommen. Da sieht man wieder mal, dass nicht nachgedacht wird. Es werden Sozialleistungen ausgetütet, die aus Steuermittel finanziert werden, von „Wollen“ kann also nicht die Rede sein. Im wesentlich Größeren- die Target II Salden. Auch hier verschenkt der Expotweltmeister Deutschland seine Exportgüter und wird gleichzeitig wegen seines Exportüberschusses von den Beschenkten getadelt. Und spätestens, wenn Merkel –wieder- für die Spareinlagen (hoffentlich nur deutsche und keine europäischen) durch Steuermittel garantiert, garantiert der Steuerzahler für seine eigenen Spareinlagen. Ist schon eine verdrehte Welt. Schauen wir mal, was die nächste Woche bringt.
Gestern Abend noch bei 24900 Punkten einen Fuffi auf den Dow gesetzt. Knockout liegt bei 24800. Wenn ich jetzt die Steigerung sehe, kommt natürlich die Gier durch. Aber das war kein strategischer Trade sondern reines Zocken. Nachdem sich die Volatilität abgeschwächt hatte und der Dow immer so um die 24900 herumtänzelte, habe ich es nicht für sehr wahrscheinlich gehalten, dass da noch eine rote Punkte Kerze auftaucht. Und wie jeden Freitag- es ist Freitag , die Berichtsaison hat begonnen und die amerikanischen Märkte steigen. Im Zuge der anstehenden Berichtsaison höre ich mir sehr aufmerksam die Statements Markus Kochs zu einzelnen Werten an. Google, Facebook und Amazon hätten noch Potential, während es bei Snap und Netflix eher negativ aussehen sollte. Wahrscheinlich werde ich Schwarz (Long) auf Google und Rot (Short) auf Snap setzen. Man(n) muss sich ja entscheiden. Oder auch nicht. Aber gerade ein Short auf Snap reizt mich, denn wenn enttäuscht wird- dann geht es richtig in den Keller- runter geht es immer schneller und heftiger als nach oben. In Hinblick auf die Verflachung der Zinskurve wird tatsächlich davon ausgegangen, dass 2020 die erste Zinssenkung durch die FED kommen wird. Wenn man bedenkt, dass die USA in diesem Jahr Zinszahlungen von 560 Milliarden leisten müssen, da stellt sich schon die Frage- woher nehmen, wenn nicht stehlen, oder- wo ist da noch Platz für Zinserhöhungen? Aus meiner Sicht hat die EZB die Möglichkeit für Zinserhöhungen sowieso schon verpasst. Wenn die EZB die Zinsen irgendwann 2019 erhöhen will, ist es schon längst wieder Zeit für Zinssenkungen. Für die zeitnahe Entwicklung an den Märkten stellt sich eine Frage: Stumpft der Markt gegenüber den verbalen Eskapaden Humpi Trumpis ab und wird erst bei den greifbaren Einschnitten durch die Handelsanktionen reagieren oder ist nächsten Freitag D-Day? Es wird davon ausgegangen, dass der Markt zeitnah noch steigt. Diese Steigerungen sollten laut Analysten genutzt werden, um die Gewinne zu sichern. Von Sommerrallye habe ich nichts gehört- nichts mehr. Auch wenn es an den Märkten seit Januar bergauf gegangen ist, bin ich trotzdem froh, mein Depot am Anfang des Jahres glattgestellt zu haben. Heute habe ich eine Zwischenmeldung von der Rentenkasse bekommen- schönen Dank auch. Ich bin da nicht so eine gefestigte Persönlichkeit wie manch anderer. Wenn ich die deutschen Rentner auf den U-Bahnhöfen in den Mülleimern herumwühlen sehe- macht mir das durchaus Angst. Nö, da verzichte ich auf ein bisschen Performance und damit mir nicht langweilig wird und das Gespür verloren geht, spiele ich mit meinem Taschengeld. Wenn ich ein mögliches Rutschen der Börsen nach dem Verfall trotz Berichtsaison in Betracht ziehe, sollte ich wohl eher auf die Short- Kandidaten der Berichtsaison wetten als auf die Highflyer. Oder auf Long die Positionen klein halten. Ich werde mir gleich noch mal Snap anschauen. Für einen Freitag sieht das alles ziemlich wackelig aus. Na mal sehen.
Mit den Märkten ist es schon eine Crux. Ein Tweet und schon ist der ganze Aufwärtstrend unterbrochen. Ich gehe schon davon aus, dass der Verfall des Freitags nächster Woche die amerikanischen Märkte und damit den Rest hochziehen wird. Es wäre als Bär fahrlässig anzunehmen, die Stillhalter lassen sich die Butter vom Brot nehmen. Es ist anzunehmen, dass in diesem Börsenumfeld Aktienpositionen durch Short-OS massiv abgesichert wurden. Insofern könnte ein Fallen der Märkte den Stillhaltern extrem wehtun. Und siehe da- die Märkte beginnen schon wieder zu steigen. Es ist durchaus möglich, dass die Märkte während der ganzen Berichtsaison oben bleiben und man die wahrscheinliche Eintrübung der Aussichten komplett ignoriert. Andererseits ist jederzeit damit zu rechnen, dass eine Kriegspartei die Marktteilnehmer in Aufregung versetzt. Die Frage für mich ist: Wie gehe ich damit um und wie positioniere ich mich? Was kann ich gewinnen, was verlieren? Hätte ich im vergangenen Monat lediglich die Trades ausgeführt, die aus meiner Sicht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hatten, wäre die Rendite stattlich gewesen. Zuzüglich all jener Trades aber, die dem Grunde nach in Plus hätten laufen „müssen“, sieht das schon ganz anders aus. Nehmen wir einfach mal Gold. Theoretische „müsste“ Gold steigen und der Dollar in diesem Umfeld abwerten. Aber Markt überspringt einfach die Inflationsangst, geht gleich davon aus, dass die FED die Zinsen erhöht, Ergebnis, Gold fällt und Dollar wertet auf. Insofern habe ich beschlossen (was schwer wird) nur noch die Wahrscheinlichkeiten zu handeln, deren Eintrittsmöglichkeit sehr hoch ist. Die kleinen Trades, wenn sie im Minus schließen fressen nach und nach das Kapital auf. Das Schlimme, man merkt es nicht sofort. Insofern muss das übergeordnete Ziel- die Korrektur der Märkte mitmachen zu wollen geschützt werden.
Gestern bin ich aus allen Short rausgeflogen. Den Gold Call habe ich bei 1265 EUR verkauft. Dafür HSCEI und Dow Long und Sojabohnen Short reingenommen. Mich würde schon interessieren, wie es Freitag zu einen UP von vier Prozent bei Sojabohnen gekommen ist, obwohl der Handelskrieg und damit die Besteuerung der Bohne durch die Chinesen beschlossene Sache ist. Wahrscheinlich Gewinnmitnahmen der Shorties. Nachdem die Chinesen mitgeteilt haben, dass die Börsen nun genug gefallen seien, ist von dort wohl kein Störfeuer zu erwarten. Höchstens Humpi Trumpi könnte mit seinem Gezwitscher die anstehende Börsenparty verderben. Allerdings- die amerikanischen Börsen spielen die drei japanischen Affen- nichts Sehen, nichts Hören, nichts Sagen. Es wird alles Negative komplett ausgeblendet. Noch anderthalb Wochen bis zum Verfall. Mal sehen, wie weit es die Börsen im Zuge von Verfall und Berichtsaison nach oben hebt. Die Gewinne aus meinem letzten großen Short sind aufgezerrt, jetzt muss mal wieder etwas Größeres reinkommen, damit ich weiterspielen kann. Ab jetzt wird wohl der EUR/USD der Gradmesser sein, inwieweit der Handelskrieg seine Wirkung entfaltet. Markus Koch meinte letztens, an der Wallstreet sehe man Kursziele von 1,05. Hab ich auch. Allerdings war dies vor Ausbruch des Krieges. Keine Ahnung, wie der Markt positioniert ist. Ich könnte mir denken Short. Insofern könnte der Dollar schneller abwerten, als man denkt. Ich hab mir die 1,18 für einen Einstieg Long vorgemerkt. Ist schon krass. Die Zinskurve wird auf der einen Seite inverse, weil die Anleiheinvestoren mit sinkenden Zinsen in der Zukunft rechnen und auf der anderen Seite haben die Aktienmärkte kurzfristig gesehen Angst vor weiteren Zinsanstiegen. Der kleine Sultan Erdogan macht jetzt scheinbar seine Vetternwirtschaft offenkundig, was die türkische Lira unter Druck bringt. Schauen wir mal, wann die ersten Türken aus der Türkei dauerhaft ihre Verwandten hier in Deutschland besuchen kommen. Jetzt versuchen die Türken ihr Geldvermögen wohl in Kryptowährungen zu retten. Die sollten lieber Gold kaufen. Ach so ja- das will ja auch keiner haben. Echt verdrehte Welt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.165.928 von borazon am 09.07.18 04:44:45Vielleicht- weil nicht jeder so eine gefestigte Persönlichkeit wie du ist.
Weltschmerz ...

Oh, ich bin gerade neidisch auf die Tippgemeinschaften, welche den Euro-Jackpot geknackt haben. Nicht aus Missgunst oder Neid, sondern aus dem Wissen, mit diesen Millönchen könnte ich meinen momentanen Weltschmerz lindern. Keine Ahnung, was den ausgelöst hat (klar hab ich die, verrat ich nur nicht), aber fast zwei Tagen schleppt mein Gemüt den jetzt schon mit sich herum, was lang ist- find ich. Es geht nicht um Möglichkeiten, die man aus der Retrospektive gesehen verpasst hat, sondern um die Sehnsüchte, welche jetzt gerade oder letztens erst entstanden sind. Nehmen wir zum besseren Verständnis mal ein Beispiel: Mich interessiert seit einigen Jahren die japanische Kultur. Gerade, wenn man in einen Land lebt, dessen Politiker offene Grenzen propagieren und selbst jetzt daran festhalten, wo klar ersichtlich ist, dass die einheimische Bevölkerung unter der ungebremsten Masseneinwanderung leidet, erscheint einem eine Politik der Isolation wohltuend. Ich versuch mal die Politik rauszuhalten. Mich interessiert also Japan. Aus der jetzigen Sicht hätte ich gern (in der Jugend) an einem Schüleraustauschprogramm teilgenommen. Würde sich heute schlecht machen. Ich stelle mich gerade, mit Mitte vierzig in Schuluniform, in einer Oberschule zwischen lauter kleinen Japanern sitzend, vor. Da ich nicht Herr über die Zeit bin, ist dieser Zug abgefahren. Weil das Interesse an der japanischen Kultur erst jetzt entstanden ist, habe ich nichts verpasst. Aber keine Sorge, es gibt genug Dinge, die ich verpasst habe und denen ich hinterher trauere. Aber gut. Ich könnte jetzt nach Japan reisen. Abgesehen vom Geld, ist die Fahrt auf jeden Fall zeitlich begrenzt, so dass ich nicht mehr wäre als ein Tourist. Mit einem entsprechenden finanziellen Polster, könnte ich mich dort länger aufhalten und hätte die Möglichkeit, Japan kennenzulernen. Wir wissen alle, dass der Sex selten hält, was das Ornanieren verspricht. Sollte ich feststellen, dass meine Erwartungen und Sehnsüchte nicht erfüllt werden, pack ich halt meine Sachen und gehe. Und weil diese Art der Sehnsüchte keine reale Substanz haben, vielmehr einem Traum gleichen, kann man richtig auf die Schnauze fallen, wenn man ohne Netz und doppelten Boden versucht, diese „Träume“ zu realisieren. Es gibt doch im Prol-TV diese Reality-Show : „Auswandern leicht gemacht“ oder so ähnlich. Sieht man immer wieder, wie die Auswanderer versagen. Vermutlich läuft die Sendung deshalb schon so lange. Selbst unter den wenigen Auswanderern, die alles wohl durchdacht haben, gibt es welche, die feststellen müssen, dass es das dann doch nicht ist. Es geht nicht primär ums Auswandern etc. Es geht darum, dass wir nur ein Leben haben und mit jedem Tag die unendlich Vielfalt der Möglichkeiten erkennen und leider feststellen müssen, Schade, der Zug ist meistens abgefahren. Wir haben –eine- Möglichkeit der Lebensverwirklichung ergriffen oder - sie wurde uns auf Auge gedrückt. Stellt sich eigentlich nur die Frage: „Kann ich damit leben?“ Nicht zu verwechseln mit: „Kann ich das ertragen?“ Mit so ein paar Millönchen bekommt man natürlich Zeit. Zwar keine zusätzliche Zeit (was so auch wieder nicht stimmt) aber man braucht seine Zeit nicht für den Lebensunterhalt zu verschwenden und kann zumindest versuchen, seine Träume und Sehnsüchte zu erfüllen. Ich stelle gerade wieder fest, sich rational mit seinen Empfindungen auseinanderzusetzen, wirkt Wunder. Klar ist es schade, dass viele Dinge auf der Strecke bleiben werden, einfach weil die Zeit abgelaufen ist. Aber bei der Traurigkeit um die Sehnsüchte, die sich nicht mehr verwirklichen können, dürfen wir (also ich) nicht die Realitäten vergessen, die auch mal Sehnsüchte waren und die sich erfüllt haben.

PS: Ich hab mir das überlegt: Ich brauche keine Arbeit. Ich brauche nur Geld ...
Es ist Krieg ...

und keiner geht hin. Lassen wir mal die Frage außer Acht, ob der Spruch pazifistisch gemeint ist oder nicht. Jedenfalls ist seit heute (Handels) Krieg. Für mich gab es da eigentlich nur zwei wirkliche Szenarien. Erstens der Krieg wird aus taktischem Kalkül abgeblasen oder zweitens, die Märkte gehen in die Knie, gerade vor dem Wochenende. Was ist passiert? Gar nichts. Gut, die Märkte sind wie immer am Freitag gestiegen, um ein „Puffer“ vor irgendwelchen Linie zu haben. Wobei- wenn man sich dieses Gehabe einmal durchdenkt, ist es doch Blödsinn. Wenn sich die Marktteilnehmer zügig zum Ausgang bewegen, spielt es auch keine wirkliche Rolle, ob der Markt ein oder ein halbes Prozent hoch gekauft wurde. Meinen Long Call auf den Dow habe ich plus minus Null verkauft- bevor die Börsen hochgezogen wurden. Wozu absichern, wenn nun Krieg herrscht. Alles in allem tun die Börsen so, als ginge sie der Handelskrieg nichts an. Wenn die Börse in den letzten Jahren keine Kriege, keine Naturkatastrophen, keine Raketentests oder Terroranschläge interessiert haben- dann kann ich das sogar verstehen. Keines dieser Ereignisse hatte für sich genommen Einfluss auf die Wirtschaft. Aber nun? Es sind ureigenste wirtschaftliche Gegebenheiten betroffen. Und heißt es nicht- die Börse handelt die Zukunft? Ich höre schon einige Kommentatoren, die meinen, es komme jetzt ein Aufwärtstrend wegen der Berichtsaison und des anstehenden Verfalls. Unter normalen Umständen ein immer wieder kehrendes Muster- aber unter den jetzt vorherrschenden unsicheren Gegebenheiten? Okay, wenn man so wie ich als Kleinanleger mit seinem Taschengeld zockt- kann man nur sein Taschengeld verlieren. Aber ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn die Börsen ins Rutschen geraten und das Telefon wegen des Margin Calls bimmelt. Ist das tatsächlich nur Gier, die bei den Anlegern vorherrscht? Die Börsen steigen nicht mehr, der Aufwärtsimpuls ist raus. Wenn man schon nicht ganz aussteigt, sollte man da nicht zumindest sein Risiko begrenzen? Anfang des Monats scheint es ja keine große Mittelzuflüsse bei den Fonds gegeben zu haben oder es wird Cash gehalten. Aber vermutlich fängt jetzt die Zeit der Fake News an, um die Börsen oben zu halten. Ich weiß nicht mehr genau wann, aber das hatten wir schon mal. Warten wir mal ab, ob sich solche offiziellen Falschmeldungen häufen. Es ist vermutlich nicht unbedingt Gier bei den Anlegern. Nach zehn Jahren Bullenmarkt fällt das Umdenken schwer. Die Marktteilnehmer schmoren in ihrem eigenen Saft. Die Frage wird jetzt sein, wann nimmt die Intensität des Handelskrieges zu und wann gibt es die ersten realen Opferstatistiken? Können die Märkte dann tatsächlich weiter nicht Hören, nicht Sehen und nicht Sprechen spielen? Ich habe mir heute ein Gold Call gegönnt. Der Handelskrieg ist ausgebrochen und Krieg- egal welcher Art, ist immer inflationär. Des Weiteren verflacht sich die Zinskurve immer weiter und es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie inverse wird. Nun mag eine inverse Zinskurve für sich keine unbedingte Aussagekraft haben- aber zusammen mit den zunehmenden und auch berechtigten Inflationssorgen sieht das schon ganz anders aus. Aber stimmt ja- Gold ist kein sicherer Hafen mehr. Der neue sichere Hafen sind Tec- Werte. Ich hab mir das heute irgendwie dramatischer vorgestellt. Aber ist halt so ....

wenn Krieg ist und keiner hingeht ....
Also echt, was war das denn? Eine Uraltmeldung hat den Dax heute nach oben katapultiert. Ich glaube, dass mit den Autobauern war heute die am meisten analysierte Nachricht überhaupt. Für jemanden wie mich, der nicht so recht an Chartmarken glaubt, einfach weil es sich um selbsterfüllende Prophezeiungen handelt, ist es momentan echt schwer ein Bein auf den Boden zu bekommen. Die Autobauer sind natürlich ausgestoppt worden. Zumindest im kleinen Gewinn, was man von dem Short auf Micron nicht sagen kann. Ein Up von 9 Prozent ist stattlich. Ich vergesse immer noch die Zocker. Aber okay. Warten wir, was morgen passiert. Ich habe heute noch ein Dow Long in den Markt gesetzt. Hoher Hebel, enger Stopp und überschaubare Positionsgröße. Nachher fällt der Handelskrieg mit China noch aus. Sollte Trump den Beginn des Handelkrieg aus taktischen Gründen verschieben, werden die Märkte in die Stratosphäre schießen. Was spricht dafür, was dagegen. Trump muss die Zwischenwahlen gewinnen, um seine Diktatur zu errichten. Dazu müssten sich die Wähler reich und unangreifbar- halt Great fühlen. Durch steigende Börsen kann er seine innenpolitischen Feinde auch in Schach halten. Zu einem großen Amerika passen keine abstürzten Börsen. Wild spekuliert könnte man sagen, Humpi Trumi ist plötzlich ganz sanft, die Börsen übertreffen sogar ihre alten Hochs. Wenn du beschleunigen willst nimmst du den Fuß vom Gaspedal bevor zu richtig Pfeffer gibst. Auf der anderen Seite, würde er sein Gesicht verlieren... . Stopp, dass mit dem Gesicht sind die Asiaten. Für westliche Politiker gilt doch eher, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Wenn er die Strafzölle verschiebt, wegen bla, bla, gehen die Börsen hoch, die Gewinnerwartungen der Unternehmen gehen in der Berichtsaison hoch und vola- wir haben eine Sommerrallye. Das sind alles nur Mutmaßung, bei denen auch ein Teil von Fakten fehlt- nur zu den europäischen Autobauern hat er sich auch nicht mehr geäußert. Stattdessen schickt er den Botschafter vor-Taktik der Verunsicherung. Je mehr ich darüber nachdenke, um so wichtiger erscheint mir, die Stopps auf die Short zu reduzieren. Morgen ist Freitag. Bis jetzt sind die Börsen nicht wesentlich zurückgekommen. Entweder wissen manche schon mehr als andere oder es wird davon ausgegangen, dass Trump einen Rückzieher macht. Alles Spekulation. Die Chinesen rühren sich ja auch nicht wirklich. Wahrscheinlich glauben selbst die noch nicht so richtig an den Eintritt des Handelskrieges.
Bei der ganzen Asyldebatte, die jetzt hinter uns liegt, in der allerlei Empfindlichkeiten von Politikern diskutiert wurden, hat mir Eins wie immer gefehlt: Was ist mit unseren (des Volkes) Empfindlichkeiten? Die ganze Diskussion ging nicht darum, was ist das Beste für „das deutsche Volk“, sondern diente nur der Selbstdarstellung der Politclowns. Ich denke, man kann festhalten: Die CSU hat ihre Alleinherrschaft in Bayern verloren. So kann man auch seine Glaubwürdigkeit verlieren. Und natürlich haben die Grünen und Roten wieder unter Beweis gestellt, dass ihnen Fremde wichtiger sind als die eigene Bevölkerung. Insofern wird es echt spannend, wie diese Partei mit der nächsten riesigen Migrationswelle umgehen werden. Sollten die dann immer noch was zu sagen haben, wird Deutschland wohl aus allen Nähten platzen. Vielleicht muss es ja so kommen.
Vielmehr interessiert mich, ob die Chinesen morgen die Amibörsen platt machen. Am symbolträchtigen 4.Juli brechen die amerikanischen Börsen weg. Der Gedanken kam mir eben, als ich las, die Chinesen hätten vielleicht Schuld am Kursrutsch des Nasdaq durch ein Verkaufsverbot irgendwelcher Chips. Die Börsen geschlossen und niemand kann dem Abverkauf etwas entgegenhalten. Und Freitag soll es mit den Strafzöllen ernst werden. Wann- wenn nicht morgen. Wäre schon eine Klatsche für Trump. Ich bin eben noch mal in den Dow und den Nikkei Short eingestiegen- aber mit weit geringerem Hebel als die vorherigen Male. Die Vola hat alle Positionen bis auf die Autowerte und den HSCEI zerrissen. Da war ich wieder zu gierig- und zu blöd. Wenn bis Ende der Woche nichts nach unten passiert, wird es wahrscheinlich wieder Zeit für Long. 20.Juli ist Verfall, also müssten die Börsen nächste Woche anfangen zu steigen, wenn es bis dahin beim Seitwärtsgeschiebe bleiben sollte. Außerdem fängt die Berichtssaison an. Ein weiterer Grund für Chinesen die amerikanischen Börsen ins Visier zu nehmen.
Gestern auf meiner Abschlussrunde durch das Internet waren schon einige Nachfolgeberichte über Merkel, Seehofer und Erfolge im Asylgipfel zu auf ntv.de zu lesen. 14 Rückführungsabkommen seien geschlossen worden, wobei man gleich lesen konnte das zwei Ministerpräsidenten osteuropäischer Staaten (Ungarn und Tschechien) den Abschluss von Abkommen mit Deutschland dementiert haben. Auf der anderen Seite sollen sich Merkel und Seehofer zu „jetzt haben wir uns alle wieder lieb Gesprächen“ getroffen haben. Versuchen wir doch mal die Ergebnisse und deren Durchführbarkeit einzustufen. Punkt eins: Das Ergebnis. Soweit ich verstanden habe, sollen Asylbewerber, die in anderen Ländern bei der Einreise registriert wurden, dorthin abgeschoben, hört sich so hart an- dorthin rück überführt bzw. wer von den Flüchtlingen länger hier in Europa bleiben will, rück übersiedelt werden. Dadurch würde sich die Zahl an Flüchtlingen in Deutschland rein hypothetisch ziemlich drastisch verringern, weil die wenigsten Flüchtlinge wohl über die Nord- bzw. Ostsee eingereist sind, sondern über sichere Drittstaaten. Die Umsetzung: Wie soll die funktionieren? Alle sind in Sozialschlaraffenland angekommen. Und wenn einige noch keine Wohnung beziehen konnten, bekommen doch alle zumindest ALG II und alle anderen sozialen Vergünstigungen, für welche die schon länger hier Lebenden täglich arbeiten gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Asylbewerber die in den Genuss der sozialen Hängematte gelangt sind, sich so einfach umsiedeln lassen. Zumal damit zu rechnen ist, dass sie in den ursprünglichen Aufnahmeländern wie Spanien, Griechenland und Italien so willkommen geheißen werden. Und vergessen wir die Roten und Grünen nicht. Da wird noch ein Aufschrei kommen. Gerade erst integriert, sollen die armen Flüchtlinge und ihre Kinder aus einer Gesellschaft herausgerissen werden, die sie so herzlich empfangen hat. Und die Sozialindustrie wird das auch nicht so toll finden, wenn Einnahmen weg brechen. Dieses Asylabkommen ist ein Papiertiger. Wenn man das durchsetzen will, sind in Deutschland tatsächlich Flüchtlingsaufstände zu befürchten. Der Wille zur Durchsetzung: Der Asylgipfel diente einzig und allein dafür Merkel innenpolitisch den Rücken gegen die CSU zu stärken. Die ursprünglichen Aufnahmeländer haben überhaupt kein Interesse daran, Flüchtlinge zurückzunehmen. Wir werden im Fernsehen eine große Show vorgeführt bekommen: „Erste hundert Flüchtlinge nach Spanien umgesiedelt.“ Das war es dann aber schon. Und dafür wird noch ordentlich kassiert. Andere Länder (s.o.) haben bereits dementiert. Und unsere Sicherheitsbehörden und Dienste werden auch kein Interesse an der Umsetzung haben, da Revolten zu befürchten sind und noch schlimmer wieder jede Menge Selbstradikalisierte. Was jetzt vordergründig geschehen muss, ist die Abriegelung der Außengrenzen. Wenn die Weltwirtschaftskrise ausbricht, wird eine Migrationsbewegung (früher Völkerwanderung) ohne Gleichen einsetzen. Nicht nur die „Dritte Welt“ wird sich nach Europa aufmachen, sondern auch die dann ehemaligen Emerging Markets, so z.B. Türkei. Und ja- es wird zu unschönen Bildern und Geschehnissen kommen, aber wir können nicht alle retten. Jede Medaille hat zwei Seiten. Seien wir froh, dass wir die von Merkel verursachte Flüchtlingskrise (nicht die Ursache sondern das Ergebnis) jetzt kontrolliert „gemeistert“ haben. Dadurch hat die Politik verstanden, ab jetzt kann man dem Volk keine weitere Fremden zumuten. Dadurch konnte sich politisch ein Korrektiv zum politischen Einheitsbrei etablieren. Hören wir uns das Geschwaller von Seehofer und Merkel heute oder morgen an und denken uns unseren Teil.
So ganz habe ich nicht verstanden, was bei dem eiligst einberufenen Asylgipfel herausgekommen sein soll. Nur das Ergebnis wurde eindeutig postuliert: Merkel gerettet. Der Dax hat dies kurzzeitig mit einem Anstieg quittiert. Merkel selbst hat wohl mit Blick auf Seehofer kommentiert, dass dessen Forderungen nun quasi erfüllt seien. Wie gesagt, ich selbst habe nicht so recht verstanden, was wirklich bei diesem Gipfel herausgekommen sein soll, außer das Flüchtlinge zwischen den Ländern hin und her geschoben werden sollen. Wer`s glaubt. Nebenbei habe ich bei guidance gelesen, Spanien und Deutschland haben ein bilaterales Abkommen geschlossen, wonach Deutschland die Kosten der Flüchtlinge tragen soll, die jetzt wieder nach Spanien müssen. Toller Erfolg für Deutschland, wenn dies so zutrifft. Dann stellt sich schon die Frage, ob dieser „Erfolg“ für Merkel nicht primär mit deutschen Steuergeldern erkauft wurde, wenn es so nebenbei noch andere „bilaterale Abkommen“ gegeben hat. Von der jüngst verabschiedeten Hilfe für Griechenland fang ich mal gar nicht erst an. Aber es wird insofern spannend, ob Seehofer zurückrudert und sich ab Montag alle wieder lieb haben werden. Sinn und Ziel des Seehofer Vorstoßes war es doch, Stärke der CSU zu gegenüber der Kanzlerin zu zeigen, um so die eigenen Wähler zu beschwichtigen und von der Abwanderung zur Alternative zurückzuhalten. Ich glaube nicht, dass das Ergebnis des Asylgipfels als Erfolg Seehofers hingestellt werden kann. Hat Seehofer sich schon zwischenzeitlich vor die Kameras gestellt und den Sieg der CDU ausgerufen? Da das „Ergebnis“ des Asylgipfels nicht so recht verständlich ist, glaube ich halt nicht, dass es bei den CSU Wählern so richtig angekommen ist. Als Stammtisch-Patriot gehe ich davon aus, dass die Zustimmung der Deutschen zu Seehofers Vorstoß auf der Annahme fußte, dieser führe zu einer drastischen Senkung der Flüchtlingszahlen im Land. Was passiert, wenn Erwartungen nicht erfüllt und sogar noch enttäuscht werden, weiß jeder von uns aus eigener Erfahrung. Insofern bleibt tatsächlich abzuwarten, welche Befehle Seehofer aus München erhält. Das Nächste, was für mich irgendwie untergegangen ist- Wollte Trump Freitag nicht irgendwas zu Zöllen auf europäische Autos twittern? Nach den UP Mitte der Woche bin ich aus dem größten Teil der Positionen raus. Übrig geblieben sind die Shorts auf BMW und Daimler, HSCEI. Gestern habe ich noch eine Short Position auf den Dax in der Annahme getätigt, es kommt irgendwas zu den Autobauern. Jedenfalls haben die Börsen abends leicht den Rückwärtsgang eingelegt. Bleibt abzuwarten, ob Anlegergeld gleich am Montag in den Markt gepumpt oder aufgrund von längerfristigen Investitionsüberlegungen doch erst einmal zurückgehalten werden. Sie haben den Dow mehrfach an der 24.000 Punkte Markte hochgezogen. Was passiert wohl, wenn die bricht? Jedenfalls scheint die Ankündigung einer weiteren Steuersenkung Humpi Trumpi`s die Wallstreet unbeeindruckt gelassen zu haben. Es mehren sich die Stimmen, die einen autoritären Führungsstil Trumps nach der Zwischenwahl befürchten, noch schlimmer, wenn er diese gewinnen sollte. Da der Wallstreet (und damit meine ich nicht Homer Simpson) langsam gewahr wird, dass Trump es erst meint, könnten die BIG Boy´s tatsächlich auf den Gedanken kommen, Trump über die Börse loswerden zu wollen. Dementsprechend könnte ( selbstverständlich Konjunktiv ) den Börsen von zwei Seiten Ungemach bevorstehen, von der Wallstreet einerseits und den Chinesen andererseits. In dem volatilen Umfeld bin ich wieder dazu übergegangen Gewinne gleich mitzunehmen, anstatt auch im Gewinn weite Stopps zu lassen. Die Frage bleibt jetzt, ob es durch die Berichtsaison noch mal an den Börsen hochgeht. Und ich spreche nicht von einer Sommerrallye. An die glaube ich bei diesem geopolitischen Umfeld nicht.
Angeblich wurde jetzt bei Tether ein Audi durchgeführt, welches bestätigen soll, dass die notwendige Deckungssumme an Dollars für den Tether- Colin da ist. Allerdings gibt es massive Zweifel an der Firma , welche die Überprüfung getätigt hat und das präsentierte Ergebnis scheint die Profis in der Szene nicht wirklich zu überzeugen. Die anhaltende Intransparenz hat dementsprechend die Zweifel am tatsächlichen Bestand der Deckungssumme nicht ausgeräumt. Der logische Menschenverstand sagt einem schon, eine Firma die sich über so lange Zeit nicht in die Bücher schauen lassen will und immer wieder mit Winkelzüge Zeit gewinnt, kann nicht koscher sein. Wahrscheinlich spielt das eh keine Rolle. Die Kryptowährungen kennen nur einen Weg- nach unten. Hat sich groß was an dem Konzept Kryptowährungen geändert? Nö, außer das die Liquidität nach und nach aus dem Markt gezogen wird. Mann- was habe ich mir einen Kopf gemacht, wie ich billig an meine Coins rankomme, um irgendwann megareich zu werden. Und wie immer heißt die Antwort: Warten. Der Kryptomarkt ist abhängig vom Papiergeldmarkt- und der schrumpft. Nix mit Unabhängigkeit. Noch läuft die Konsolidierung auf das alte Ausbruchsniveau vor dem Hype 2017 und dann in vielleicht einem Jahr fängt die Bereinigung des Kryptomarktes an. Übrigbleiben werden nur eine handvoll Colins. Es wurde ja schon des Öfteren der Vergleich zu den Internetfirmen gezogen, von den denen nach dem Platzen der Internetblase nur wenige überlebten. Keine Ahnung wie viel Papiergeld noch in Kryptos gebunden ist. Die jetzt wichtige Frage ist: Wird der Markt allmählich austrocknen oder gibt es eine Abverkaufswelle und damit einen Banken-Run ( wohl eher Plattformrun). Wie schon mal geschrieben, Anfang des Jahres konnte ich mein Geld nicht von der Kryptobörse nicht abziehen. Das Gefühl absoluter Hilflosigkeit, eine Mischung zwischen Wut, Ohnmacht und Resignation. Mehrmals habe ich die Überweisung getätigt, über den Link bestätigt und dann festgestellt, dass die Überweisung vom System abgebrochen wurde. Mir ein Ticket vom Support gezogen- aber niemand antwortete. Immer nur das Banner: Wir sind überlastet. Irgendwann habe ich dann aufgegeben und die Hoffnung gehegt, dass die Firma tatsächlich „überlastet“ sei. Und nun stellen wir uns mal vor, es handelt sich nicht um eine Kryptobörse auf der man sein Spielgeld hat, sondern um die XY- Bank, auf der die Ersparnisse des ganzen Lebens lagern. Am 19.01. 1989 sagte Erich Honecker, „Die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen, wenn ...“, was dann passierte wissen wir alle aus der Retrospektive. 2008 mussten Merkel und Steinbrück vor die Kameras treten und dem deutschen Sparer erklären, seine Einlagen seien sicher. Jetzt fühlte sich der neue Finanzminister berufen uns mitzuteilen, der Euro sei unumkehrbar und den wird es noch in zehn Jahren geben. Wie war das noch gleich: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“ Na ja, da hatte Honni eigentlich recht, wenn man sich den ganzen Schlamassel so anschaut, aber gemeint hat ja wohl eher den Fortbestand der DDR. Aber bleiben wir mal beim lieben Olaf (nicht zu Verwechseln mit dem wirklichen lieben Schneemann)( wenn man frühere Bilder von Olaf mit heute vergleicht, ich meine natürlich den Scholz- irgendwie verwandelt der sich zu Gollum vom Aussehen her) Scholz. Was soll so ein Power-Spruch? Spätestens wenn die EZB ihre Anleihe Ankaufprogramme Ende des Jahres einstellt und wir eine weitere Liquiditätsverknappung bekommen, explodieren die Renditen der Staatsanleihen und die eine oder andere Bank, die eigentlich bereits pleite ist, macht zu. Und hier gehen wir (t` schuldigung , ich natürlich) von der zeitlichen Abfolge davon aus, dass es vorher keinen Trigger für den Bond-Crash gibt. Das Wochenende geht seinem Ende entgegen. Die Nachrichtenlage ist bisher ruhig. Ich bin weiter Short im Markt, zusätzlich neben dem Dow noch auf den Dax, BMW und Daimler. Die Einstiege waren nicht die besten, aber wir werden sehen, was am Montag außer dem Beginn des möglichen Window Dressings für höhere Kurse spricht. Insbesondere interessiert mich gerade ein Short auf den Nasdaq.
Stammtisch ...

Man kennt das. Am Stammtisch wird propagiert, was alles so schief läuft, was man ändern muss und vor allem wer an dem angeprangerten Zustand schuld ist. Worüber sich jedoch am wenigsten Gedanken gemacht werden sind die sich aus der Veränderung ergebenen Konsequenzen. Die Meldung, dass Zerwürfnis zwischen Merkel und Seehofer respektive der CDU und der CSU sei so groß, dass Neuwahlen sehr wahrscheinlich werden, hat im ersten Moment ein Juhu ausgelöst. Sorgen die Altparteien selbst für ihre Demontage. Aber wir müssen uns der normativen Kraft des Faktischen (ich find die Wortkombination so geil) stellen. Die Wirtschaftsdaten trüben sich immer mehr ein. Insbesondere rückt langsam aber stetig die Erkenntnis in den Vordergrund, dass das Geschäftsmodel Deutschlands auf Sand gebaut ist. Der Dienstleistungssektor kann zulegen, die Industrie, welche auf den Export ausgelegt ist, hat –schon- signifikante Rückgänge zu verzeichnen. Das Problem: Wenn die Einnahmen Deutschlands aus dem Export demnächst weg brechen, wird der Dienstleistungssektor also der Binnenmarkt auch eingehen wie eine Primel. Ist doch ganz logisch- der Binnenmarkt mag am Wachsen sein, aber dieses Wachstum hängt in der jetzigen Phasen der Umstellung immer noch von den, aus dem Export, generierten Einnahmen ab. Der Binnenmarkt in Deutschland hat meines Erachtens nach, noch nicht die Kraft aus sich selbst zu wachsen. Das ganze Lohndumping der letzten Jahre, gefördert durch die Altparteien- ist doch so, um den Export immer weiter anzuheizen- ist für` n Arsch. Wir haben zurückgesteckt für Nichts und wieder Nichts. Humpi Trumpi mag mit seinem Handelskrieg den Weg zum Ergebnis nur verkürzen, Schuld an unserem strukturellen Problem hat er nicht. Diese einseitige Wirtschaftsausrichtung, die uns das Genick brechen wird, haben diejenigen verzapft, die uns so in den letzten paar Jährchen regiert haben. Wer war das noch gleich? Wenn behauptet wird die CDU/SPD zerstören Deutschland von innen heraus, dann muss man nicht auf die Flüchtlinge abstellen, sondern auf die falsche Wirtschaftsausrichtung und die extrem langsame Anpassung an neue wirtschaftliche Gegebenheiten (durch die Politik). Die derzeitige Lage sehe ich so: Die weltweite Hochkonjunkturphase nähert sich dem Ende (so Mitte 2019 gehen die Lichter aus), verkürzt werden kann das Ganze durch die Machtkämpfe zwischen China und den USA (wobei die USA klar angefangen haben). Was danach kommt wird wohl eine ausgeprägte Schuldendeflation sein, wenn die aufgeblähten Vermögens- Assets platzen. Dann sind wir alle NINJA. Deutschland wird es besonders auf Grundlage seines Geschäftsmodels und den fehlenden Rücklagen der Bevölkerung durch das jahrzehntelange Lohndumping (danke Altparteien- musste sein) mit am härtesten treffen. Die Ersten werden die Letzten sein. Trifft nicht nur auf Amerika, sondern auch auf Deutschland hier in Europa zu. Prognostiziertes Zeitfenster ein bis anderthalb Jahre. Wenn die Anleihemärkte in Turbulenzen kommen sollte, vielleicht sechs Monate. Eigentlich müsste man –jetzt--- anfangen sich vorzubereiten. Seine Mitgliedschaft in der neuen Seidenstraße vorantreiben und unsere Technologie als Mitgliedsbeitrag oder Einstiegsgeld in die Wagschale werfen, bevor der Konkursverwalter sie sowieso nachher an die Chinesen verscherbelt. Die Beziehungen zu Russland wieder aufnehmen und vertiefen- um die Rohstoffimporte zu sichern. Und dann natürlich anfangen, das Geschäftsmodel umzustellen. Alles Herkules Aufgaben. Aber was macht Trude? Ist gerade in Jordanien und der Besuch hat- selbstverständlich- was mit Flüchtlingen zu tun. Die CSU hat bundesweit bei der letzten Bundestagswahl 6,2 Prozent an Wählerstimmen realisiert. Also- nichts. Den Saubazis ist die Jacke näher als die Hose. Denen ist vordergründig wichtig, in ihrem kleinen Königreich unten im Süden zu regieren. Vielleicht versuchen sie demnächst auch tatsächlich auszutreten. Dumm nur- außer Bergen und der Autoindustrie haben die da nicht viel. Und was mit der deutschen Autoindustrie passiert ... . Der Streit zwischen CDU und CSU ist allein dem Umstand geschuldet, dass die CSU die Wahl in Bayern nicht verlieren will (was sie haushoch werden). Was wird beim Bruch der Koalition passieren? Gut, die Grünen zeigen der CDU schon mal ihr Hinterteil. Nur ich glaube nicht, dass es Schwarz/Grün geben wird. Auch wenn ich bei – der - Kanzlerin glaube, sie würde diese Konstellation zum eigenen Machterhalt durchaus in Erwägung ziehen. Jedenfalls wird zum jetzigen Zeitpunkt von Neuwahlen ausgegangen- die Wahlergebnisse der einzelnen Parteien sind ungewiss, okay die CSU wird an der fünf Prozent Hürde scheitern- und einen Koalitionspartner in Bayern brauchen- aber die Regierungsbildung wird schwierig. Ein möglicher Trigger um die Anleihemärkte zum kollabieren zu bringen. Noch besser- wenn unsere europäischen Verbündeten- allen voran Frankreich- unsere Schwäche versuchen auszunutzen, um die eigenen (also keine europäischen) Ziele zu verwirklichen. Gut, nun halte ich nichts von unseren Altparteien und möchte, dass sie so nach und nach abgewählt werden bzw. sich aufgrund der anstehenden dramatischen Veränderungen der weltweiten Verhältnisse aus sich selbst heraus erneuern ( was bei der SPD kläglich gescheitert ist). Und auch wenn ich nicht glaube, dass die derzeitige Regierung mit dem derzeitigen Personal gerade unter Merkel über die nötige Weitsicht verfügt, ist eine schlechte funktionierende Regierung immer noch eine funktionierende Regierung. Die Konsequenzen von Neuwahlen im derzeitigen geopolitischen Umfeld schätze ich als verheerend ein.

Und nun kommst du bunte Kuh- was sagst du dazu?
Ist das schon die Trendwende am Aktien- und Anleihemarkt? Hinblick auf den Anleihemarkt hat Markus Koch auf seinem Facebook-Account einen sehr eindringlichen Beitrag gebracht. Er arbeitet noch einmal heraus, dass der Anleihemarkt extrem verzerrt ist- und sich dieses Ungleichgewicht schlagartig beginnen kann auszugleichen, was mit steigenden Renditen einhergehen wird. Wenn ich ihn richtig interpretiere, spielt er auf die Möglichkeit eines Crash am Anleihemarkt an, welcher einen Crash am Aktienmarkt in den Schatten stellen würde. Beim Aktienmarkt geht es ja nicht wirklich um etwas. Ob die Aktie eines gesunden Unternehmens nun 100 EUR oder 10 EUR wert ist, spielt lediglich für Homer Simpson eine Rolle, der die Aktie für 100 EUR kauft und ein langes Gesicht macht, wenn die Aktie im Zuge einer Baisse plötzlich nur noch 10 EUR kostet. Der (innere) Wert oder die Substanz des Unternehmens wird durch den allgemeinen Kurseinbruch nicht betroffen. Das sieht bei den Anleihemärkten schon ganz anders aus. Anleihen sind nichts anderes als Schuldscheine. Wenn der Schuldner unter Druck gerät, weil dessen Solvenz vom Gläubiger in Frage gestellt wird und er daher immer höhere Zinsen zahlen muss, um das Ausfallrisiko auszugleichen dann steigt dasselbige und muss wieder mit höheren Zinsen ausgeglichen werden. Und bei einem Zahlungsausfall ist der Gläubiger seine Kohle los. Heute ist Freitag. Stellt sich dementsprechend die Frage, ob die Börsen heute im Laufe des Handels nach oben gedrückt werden oder nach anfänglichen Gewinnen gerade deshalb abdrehen, weil Wochenende ist und niemand voraussehen kann, was möglicherweise am Wochenende passiert. Des Weiteren geht der Monat zu Ende, so dass es durchaus sein kann, dass die Fonds Window Dressing betreiben werden. Das könnte dafür sprechen, dass gut laufende Positionen im Nasdaq noch mal ausgebaut werden, während schlechter laufende Aktie aus dem Dow rausfliegen. Wenn ich so lese, dass sich die SPD als Regierungspartei auf Neuwahlen vorbereitet, muss die Kacke ganz schön am Dampfen zwischen CDU und CSU sein. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass die CSU Auslöser einer Regierungskrise sein könnte. Sollte es tatsächlich so kommen, woran ich noch nicht so glauben mag, wäre das jahrzehntelange Bündnis zwischen CDU und CSU hinfällig. Was eine Regierungsbildung im Anschluss noch schwieriger gestalten würde. Interessant wird dann zu sehen, ob die SPD vom sehr wahrscheinlichen Wählerschwund der CDU profitieren könnte. Der Dax würde vermutlich bei Neuwahlen in die Knie gehen. Momentan interessiert es ihn jedoch nicht wirklich. Man ist wahrscheinlich krampfhaft bemüht, den Dax über 12500 zu halten. Tendenziell gehe ich davon aus, dass die Börsen nach Eröffnung der Amimärkte ins Minus drehen werden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Trader Positionen über das Wochenende halten wollen und die buybacks sind jetzt aufgrund der Blackout Period auch ausgesetzt und fallen als Unterstützung weg. Es knirscht und knackt an allen Enden. Wenn die Chinesen gegen die Börsen in Amiland vorgehen wollten, würde sich der Freitag anbieten. Aus heiterem Himmel fünf Prozent Minus an den Märkten kurz vor Handelsschluss und Homer Simpson steht am Wochenende der Schweiß auf der Stirn. Lassen wir uns überraschen.
Mein Dow Knock out ist heute mit hundertzehn Prozent Gewinn ausgestoppt worden, mein Short EUR/USD um die zwanzig. Dafür sind kleine Positionen auf VW und den Nasdaq mit je zwanzig Prozent im Minus gelandet. War schon „nett“ anzusehen, wie plötzlich gerade der Nasdaq gestern wieder nach 17 Uhr hochgezogen wurde. Was soll`s? Da ich bei der unruhigen Lage, in der es jederzeit zu einer Hiobsbotschaft kommen kann, eine Order im Markt haben will, bin ich eben wieder mit einem kleinen Betrag bei 24650 Punkten Short gegangen. Nachdem die Order draußen war, ging es augenblicklich senkrecht nach oben. Dementsprechend weit wurde der Stopp gewählt. War da bei 24650 Punkten irgendeine Linie, die unbedingt verteidigt werden musste? Bestimmt. Das abendliche Marktgeflüster von Fugmann war gestern geradezu erhellend. Punkt 1- das Handelsdefizit zwischen den USA und China ist überhaupt nicht so groß, wenn man auf die US-Tochterunternehmen in China abstellt und Punkt 2- China ist die Werkbank Amerikas. Ohne billig in China hergestellte Produkte würde in den USA die Inflation anspringen und wenn die Amerikaner ihre in China hergestellt Produkte nicht ausführen könnten, sind in Amerika die Regale leer. Und wenn die Äußerungen von Börsengrößen (u.a. Buffett) belegen, dass die Wallstreet scheinbar davon ausgeht, dass beide Parteien nur spielen wollen, dann grenzt das schon an gestörter Wahrnehmung, die weit über Naivität hinausgeht. Das die chinesischen Börsen gestern dunkelrot waren ist eher als Beleg für die Rationalität in China zu werten als Stärke in den USA. Wie gesagt- wenn man in der Welt immer der Stärkste war, kann einen die eigene Selbstüberschätzung umbringen. Denn bringen wir es mal auf den Punkt: Während Trump in einem fort herumpoltert, sind die Töne aus China bisher moderat und werden auch nicht laut werden. China muss zeitnah zumindest einen Warnschuss abgeben um nicht das Gesicht zu verlieren. Dementsprechend ist meiner Ansicht nach jederzeit mit einem Coup zu rechnen. Greife an, wenn der Gegner unvorbereitet ist, mache einen Schachzug, wenn er es am wenigsten erwartet. Und wenn man sich zumindest so die Wallstreet ansieht, lädt die in ihrer Ignoranz geradezu ein, geschlachtet zu werden. Sollen die Amis mal in den vermeintlich sicheren Hafen ihrer FANG- Aktien strömen. Alle rein in die Mausefalle. Ich denke der „Angriff“ der Chinesen wird akribisch vorbereitet um die Amerikaner nachhaltig in ihrem Selbstbewusstsein zu treffen, indem China ihnen klarmacht, wer hier wenn in der Hand hat. Deshalb finde ich es in meiner Position geradezu fahrlässig keine Position (Short selbstverständlich) im Markt zu haben. Durch den gestrigen Gewinn kann ich wieder eine Weile spielen. Große Positionen werde ich erst eröffnen, wenn den Brokern drüben der Angstschweiß von der Stirn läuft, dann macht es auch nichts, die ersten Prozente verloren zu haben.
Die amerikanischen Börsen zieren sich noch den Abwärtstrend einzuleiten. Warten wir mal den Dienstag ab, den Ronald Gehrt (ing market) gerne als Turnaround Tuesday bezeichnet. Eventuell müssen heute noch Aktien wegen des großen Verfalls ausgeliefert werden. Oder aber die FANG – Aktien halten die Börsen als sicherer Hafen oben. Sicherer Hafen- hah, hah. Wahrscheinlich besteht dahin der Irrglauben, dass diese Aktien nie mehr fallen können, weil sie bisher jedem Abschwung getrotzt haben und ihre Höchststände weiter ausbauen. Die Hausse nährt die Hausse. Wer hätte im Januar gedacht, dass die Kryptowährungen crashen. Und was passierte? Der Sudden Death kam plötzlich und für einige Anleger tödlich. Was macht einen sicheren Hafen aus? Doch nur der eine Punkt, in stürmischen Zeiten das Vermögen ganz oder in Teilen zu erhalten. In diesem Sinne stellen die FANG-Aktien keinen sicheren Hafen, sondern lediglich ein Renditemöglichkeit für Homer Simpson in einem sich immer mehr eintrübenden Wirtschaftklima dar. Sollten die Europäer in dem sich wahrscheinlich verschärfenden Handelskrieg plötzlich die FANG- Unternehmen zur Kasse in Europa bitten, war es das mit dem „sicheren Hafen“. Die ganzen Sanktionen gegen die USA muten momentan vielleicht noch ein bisschen orientierungslos an. Aber das ist wahrscheinlich einerseits der Hoffnung geschuldet, dass es noch ein Einlenken seitens der USA gibt und andererseits ist man gerade erst dabei sich vom Hegemon zu emanzipieren. Auch das bedarf seiner Zeit. Als sicherer Hafen, gerade in Hinblick auf eine kommende Deflation und noch schlimmer Schuldendeflation würde ich Gold bevorzugen, wenn ich nicht in einem ultra-sozialistischem Land leben würde, in dem das Eigentum gesetzlich schon nicht geschützt ist. Moment. Bevor dem einem oder anderen durch den Kopf geht- der schon wieder mit seinem sozialistischen Verfolgungswahn. Jedes Mal, wenn es zu wirklichen Krisen kam- Finanzkrise 2008 oder Flüchtlingskrise 2015 wurden durch die Politik, wenn auch vielleicht nur aus der zweiten Reihe Maßnahmen vor allem gegen das Eigentum propagiert. Also, wenn das kein Sozialismus ist, das Eigentum des einzelnen für das Wohl der Allgemeinheit zu opfern, weil die sozialistische Politik im Vorfeld personell oder strukturell versagt hat. Und jetzt werden wir wahrscheinlich eine ausgemachte Schuldendeflation bekommen, so aufgeblasen wie sämtliche Vermögensanlagen durch die jahrelange Vermögensinflation sind. Wenn man noch bedenkt, dass wir faktisch keinen Binnenmarkt haben, ist davon auszugehen, dass es beim Wegbrechen der Exporte ganz schön dicke kommt. Auch wenn ich mich wiederhole- wenn es zu einer Rezession mit einhergehender Schuldendeflation kommt, dann trifft es Deutschland richtig hart- und dann möchte ich sehen, wie DER STAAT seine Defizite ausgleichen will. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
So die „Super-Woche“ an den Märkten ist vorbei. Und? Man könnte annehmen, viel Lärm um nichts. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Im Zusammenspiel mit den anstehenden geopolitischen Auseinandersetzungen bin ich tatsächlich gespannt, wie sich die Dinge so entwickeln. Gib mir die Kontrolle über eine Währung und es ist mir egal, wer die Gesetze macht. Nehmen wir zum Beispiel das Währungspaar EUR/USD. Die Bewegungen waren ja ordentlich. Die allgemeine Einschätzung war wohl so: Die FED erhöht Mittwoch die Zinsen, aber generell wird der EURO wieder stärker. Stellt sich schon aus fundamentaler Sicht die Frage- warum? Wegen der Schulden der Amerikaner? Solange die noch bedient werden können kein Problem. Irgendein Hedgefond - Manager meinte, die Amerikaner seinen auf dem Weg zur Hölle. Ausufernde Staatsverschuldung und steigende Zinsen vertragen sich nicht. Stellt sich lediglich die Frage, wann es akut wird. Nach dem Zinsentscheid ging es runter von 1,1790 auf 1,1725. Im asiatischen Handel und dann bis zur EZB Sitzung hoch bis 1,1840 – um dann nach der Aussage Draghis bis 1,1569 abzustürzen. Nun hat sich das Paar zum Wochenende wieder auf 1,1609 berappelt. Zwei Meinungen über die Entwicklung in der nächsten Woche stehen sich gegenüber: Durch den Handelskrieg USA/China kommt es zu einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in den USA, was weitere Zinserhöhungen obsolet machen könnte und damit den Dollar schwächt. Die andere Ansicht verweist auf die Zinsdifferenzen zwischen den amerikanischen und europäischen Staatsanleihen und kommt zu dem Schluss – der Euro wird schwächer. Und nun? Charttechnik als Ausdruck der fundamentalen Einschätzung des Marktes. Bei 1,1530 Short und bei 1,17xx Long. Warten bis der Markt seine Richtung gefunden hat, um dann dem Trend zu folgen. Effektiv und sicher – aber langweilig. Die Chinesen haben Amerika an den Eiern. Aber ich glaube (noch) nicht, dass sie zudrücken. Wahrscheinlich werden sie in Reaktion auf den Handelskrieg den Yuan weiter abwerten. Ich gehe also eher davon aus, dass die Amis ihre Dollars aufgrund des Handelskrieges heimholen werden und dadurch die Dollarknappheit und damit die Liquidität in der Welt weiter forcieren werden. Zumindest auf kurzfristige Sicht sollte der Dollar stärker werden- und wenn er die 1,15 knacken kann, geht’s abwärts. Dagegen könnte wie gesagt die Annahme sprechen, dass der Handelskrieg eskaliert, insbesondere die amerikanischen Börsen abtauchen und deshalb Dollars aus Amiland abfließen und in Europa angelegt werden. Mit einer schwachen Währung bekomme ich dann mehr Dollars für den Euro. Der Dollar- eine Währung alle anderen zu knechten. Trump bringt die Welt in voller Absicht in Unordnung. In dem trügerischem Bewusstsein, noch die verloren zu haben, wendet Trump die Taktik der verbrannten Erde an, um die weltweite Vormachtstellung gegenüber China sichern zu wollen. Auf Dauer wird das ins Auge gehen und die USA in ein drittes Weltland zurückwerfen- aber bis dahin vergeht noch einige Zeit und die Barbarenstämme außerhalb der Grenzen haben sich noch nicht vereint. Rom lässt grüssen. Der Dollar wird weiter aus der Welt abgezogen und aufgrund der Zinsdifferenz wahrscheinlich zumindest kurzfristig stärker werden. Wie der Markt sich entscheidet werden wir Montag sehen. Aber gerade an diesen Überlegungen sieht man, dass selbst in der Ökonomie nichts vorherbestimmt ist. Letztendlich entscheidet die Handlung der Menschen über Wohl und Wehe- und die fußt nicht immer auf Logik. Gerade in Deutschland bräuchten wir mehr Trump und weniger Seehofer. So wird das nichts mit der Rettung der Vormachtstellung der CSU in Bayern. Eigentlich müsste man meinen, der Seehofer hätte verstanden, dass er von den Wählern hinsichtlich seiner Scheinscharmützel mit Merkel durchschaut worden ist. Aber scheinbar nicht. Auf alle Fälle scheint der Familiennachzug ab August für anerkannte Flüchtlinge gesichert. Noch mehr „noch nicht so lange hier Lebende“, kommen um zu bleiben, werden unser Land als dringend benötigte Facharbeiter bereichern. Aber das wäre doch was- die CSU kündigt die Koalition auf- ein Träumchen. Na vielleicht nachdem die CSU die Wahl verloren hat und ihren eigenen D-Day feiern mit langen Gesichtern feiern kann. Hoffen kann man doch. Schauen wir mal, ob die amerikanischen Börsen jetzt, nachdem sie gewahr werden, dass es ans Eingemachte geht, abkacken. Sollte der Dow Montag Abend nachhaltig (24800- 24900) unter 25.000 Punkten notieren, wird die nächste Position Short eröffnet, diesmal in der Hoffnung eines dauerhaften Abverkaufs mit Faktorzertifikaten. Aus diesem Dinger bin ich aber auch ganz schnell wieder raus, sollte es wider erwarten in die andere Richtung, wenn auch nur kurz gehen. Ich gebe zu, die Dinger haben es in sich.
So. Nun ist alles Richtungsweisende raus aus der Überraschungstüte. Die Amis haben die Zinsen erhöht, die EZB stoppt zum Ende des Jahres ihre Anleihekäufe und lässt dafür die Zinsen weiter unten. In seinem Beitrag bei Facebook hat Markus Koch darauf hingewiesen, dass die Stromversorger und die High Yield Bonds mangelnde Liquidität signalisieren würden. Ein stärker werdenden Dollar und mangelnde Liquidität sind nach meinem Verständnis gleich fallende Börsen. Dementsprechend bin ich eben Short im Dow und im EUR/USD gegangen. Nicht „All in“ sondern verantwortungsvoll mit kleinen Positionen, habe aber einen weiten Stopp wegen des morgigen Verfalls gesetzt, wobei ich nicht davon ausgehe, dass es morgen zu hoher Volatilität nach oben gerichtet kommen wird. Theoretisch müsste man den Montag nächster Woche noch abwarten. Aber ehrlich- ich bin mehr Spieler als Trader. Sollten die amerikanischen Börsen heute noch ins Minus drehen, besteht eine gute Chance auf Absicherungsgeschäfte durch die Stillhalter. Mal sehen, ob es der Dollar schafft, durch seinen Widerstand um die 1,15 zu gehen. Letztens hat es nicht funktioniert, aber da war die Italien - Schmunsette noch aktuell. So wie es aussieht siegt (zum Glück) tatsächlich die normative Kraft des Faktischen, wenn man so die beschwichtigenden Worte aus Rom vernimmt. Ausgestanden ist die ganze Sache noch lange nicht. Wir werden ja sehen, was passiert, wenn die EZB aufhört die Länder, insbesondere den Rotweingürtel, mit Liquidität zu versorgen. Die Schulden müssen bedient werden- und das geht mittlerweile nur noch über Liquidität. Die Kryptowährungen hat es wie vermutet in den letzten Tagen schwer gebeutelt. Die meisten Coin bewegen sich um ihre Unterstützungen und wenn die brechen- ... . In früheren Phasen prallten sie immer nach oben ab, ob dies in Hinblick auf die wahrscheinlich mangelnde Liquidität jetzt möglich ist bezweifele ich. Und man sieht natürlich wieder, dass die Kryptowährungen nur ein Abklatsch des Papiergeldmarktes sind. Also nichts Neues oder Innovatives, jedenfalls was den Geldfluss angeht. Und nun ist es halbamtlich- Tether wurde dazu benutzt den Bitcoin-Preis zu manipulieren. Insofern ist der Ausverkauf der Kryptowährungen noch als moderat zu betrachten. Warten wir mal ab, was passiert wenn die amtliche Stellungnahme der amerikanischen Futures Trading Commission zu diesem Thema rauskommen sollte. Wie gesagt man muss abwarten können.
Alles grün. Wenn überrascht es? Mich natürlich. Okay, nicht wirklich. Dump Money regiert die Aktienmärkte. Schon jetzt eine Sommer- Rallye auszurufen finde ich allerdings etwas vermessen. Warten wir doch erstmal diese Woche ab. Dazu kommt, ich glaube nicht so ganz an den Trump Call (oder heißt es Trump Put), also die Meinung, welche der Ansicht ist, dass die Märkte wegen der Zwischenwahlen nicht fallen, geschweige denn in ein längerfristige Korrektur übergehen werden. Böse Zungen mutmaßen schon, dass Teile der Wallstreet eben die Korrektur bewusst herbeiführen könnten, um eine Wiederwahl Trumps zu verhindern. So unter dem Motto: Beim Geld hört die Freundschaft oder Gefolgschaft auf. So wie sich seit Monaten bemüht wird, die Kurse oben zu halten, kann ich mir schwer vorstellen, dass aus diesem Grund der Bärenmarkt eingeleitet wird. Keine Ahnung, ob die Big Player die vergangene Zeit genutzt haben, ihre Depots abzubauen. Ich glaube allerdings nicht. Insofern würde es in erster Linie nicht die Kleinanleger (Wähler) treffen sondern institutionelle Anleger. Dazu kommt noch die Gefahr eines unkontrollierten Abverkaufes, wenn „wichtige Marken“ gerissen werden und die Programme beginnen zu verkaufen. Gibt es noch die Gefahr des gestörten Orderbuches? Also wenn Zwischenbroker das Risiko nicht mehr tragen wollen und sich Geld und Buch ungefiltert gegenüberstehen. Ich überlege schon, warum die Börsen nicht korrigieren. Und jetzt bitte nicht: Weil alles so gut läuft. Die Börsen sind in den letzten Jahren wegen der Liquiditätsschwemme gestiegen. Meinetwegen auch noch 2017 wegen der Steuerverarsche. Aber jetzt geht es der Wirtschaft (zumindest auf den ersten Blick) so gut, dass die Zinsen steigen müssen und dementsprechend die Märkte langsam zurückkommen müssten. Sollte ich einen Denkfehler haben- bitte aufklären. Gleichzeitig bringen höhere Börsennotierungen nicht wirklich was, weil Aktien zu teuer sind und somit ein erhöhtes Verlustpotential besteht. Lediglich irgendwelche ETF oder andere Fonds können noch unbedarft kaufen, wenn sie die eingesammelten Gelder ihrer Anleger einsammeln. Ich kann mir immer weniger vorstellen, dass Big Player durch umsatzschwach steigende Märkte sprichwörtlich zu Käufen verführt werden. Eher an ein Austrocknen der Liquidität ab übernächster Woche. Ich denke auch, dass ich rechtzeitig aus den Kryptos ausgestiegen bin. Wahrscheinlich wird auch dort die Liquidität allmählich versiegen. Hinzu kommt hier ein Umstand, der mich im Februar auf die Palme getrieben hat. Als ich mir von dort Geld zurück überweisen wollte, war dies überhaupt nicht möglich. Auf meine Anfragen wurde ewig nicht reagiert und dann wurde mir lediglich mitgeteilt, wie ich die Überweisung zu tätigen hätte. Ich bin doch nicht blöd. Jedenfalls jetzt war es unproblematisch möglich. Heißt für mich: Sollten Anleger von den Kryptoseiten vermehrt ihr Geld abziehen wollen, könnte es ungemütlich werden. Ich werde, wie gesagt jetzt Cash zusammen ziehen und abwarten, wann die Börsen aufgrund mangelnder Liquidität beginnen zu fallen. Es wird schon irgendwelche kompetenten Kommentatoren wie Fugmann oder Stanzle geben, die rechtzeitig darauf hinweisen, dass die Liquidität beginnt auszutrocknen. Ich habe festgestellt- um kurzfristige Bewegungen auszunutzen fehlt mir echt die Muße und auch die Zeit.
Hü und Hott ...


Na? Wie rot werden die Börsen morgen eröffnen? Ich feiere den Donald. Also nicht, weil ich Short bin. Da bin ich noch Freitag ausgepflogen. Stimmt nicht. Rausgeworfen haben die mich. Im Vorfeld des ungewissen G7 Gipfels hätte man zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarten dürfen, dass die Kurse wegen der Unsicherheit leicht zurückkommen. Stattdessen wurde Gas gegeben. Gut muss man einkalkulieren. Insofern könnte Szenario zwei nun an Relevanz gewinnen- werden die Stillhalter Absicherungsgeschäfte größeren Umfanges eingehen müssen und damit den Markt massiv zum kippen bringen. Ich feiere den Donald, weil er die Angi eigentlich zum regieren zwingen müsste. Bisher hat die Merkel alles brav umgesetzt, was die Amis wollten und den Deutschen schadet. Aufgrund der Fremdbestimmung brauchte sie nicht wirklich zu regieren. Aber jetzt, wo der Hegemon quasi wegfällt? Dazu noch die innereuropäischen Spannungen, die sich mit Italien verstärken (werden). Jetzt müsste Sie wie ein Kapitän standhaft auf der Brücke stehen und das Schiff Deutschland durch die stürmische See manövrieren. Sie müsste dies nicht mal allein tun. Wozu hat man seine Schiffsoffiziere, an die man komplexe Aufgaben delegieren kann. Aber wenn ich mir die Offiziersriege anschaue- nach Prost Mahlzeit. Von Kompetenz fehlt jede Spur. Und nicht zu vergessen- die Mannschaft. Da sie die Nähe zum Volk (genau wie der Rest der Politbonzen) verloren hat, wird Deutschland Schlagseite erleiden. Nicht umsonst gibt es keinen wirklichen Widerstand gegen die Merkel-Regierung. Die Opportunisten sitzen in ihren Liegestühlen und warten ab. Warten ab, dass die Merkel-Regierung kläglich versagt. Es bestehen durchaus Möglichkeiten den aufkommenden Sturm auf den Weltmeeren lediglich mit nur ein paar Blessuren zu überstehen. Ich sag nur: neue Seidenstraße. Ich sag nur: vertiefte Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. Stattdessen ... Ach vergessen wir es. Genauso sieht es doch mit dem europäischen Experiment aus. Das europäische Experiment ist gescheitert. Die Risse sind überall zu sehen. Sobald die Rezession einsetzt, fangen alle nach Hilfe zu schreien und wenn die zwangsläufig ausbleiben wird- auf Wiedersehen. Die Träume vom Superstaat Europa werden wie Seifenblasen zerplatzen. Vielleicht verkennen wir die Merkel und sie hat genau für solche Fälle Ausstiegsoptionen in der Hinterhand. Nur das zu glauben vermag ich nicht. Gut. Die Frage wird heißen: Können die Stillhalter die Börsen zumindest bis zur Abrechnung oben halten? Nachdem Trump den G7 Gipfel quasi gesprengt hat, wird noch mehr Unsicherheit in den Markt kommen. Die sehr wahrscheinliche Zinserhöhung durch die FED Dienstag/Mittwoch. Dazu die mutmaßliche Ankündigung der EZB über den Ausstieg aus dem QE am Donnerstag. Vielleicht noch ein verbales Winken mit dem Zaunpfahl Richtung Italien. Was wird dies alles auf Dauer zur Folge haben- unabhängig von Humpi Trumpis Eskapaden- oder sonstiger „Manipulation der Märkte“? Eine reine Kenngröße, die auf Dauer nicht manipuliert werden kann ? Eine Verknappung der Liquidität an den Märkten. Und was verstärkt die Liquiditätsverknappung wie ein Multiplikator? Schulden- und von denen haben wir ja weltweit mehr als genug. Also nächste Woche könnte der Beginn vom Ende des Bullenmarktes eingeläutet werden. Insofern habe ich heute meine restlichen Kryptos aufgelöst und den Restbetrag zur Aufstockung meines Depots angewiesen. Derzeit ziehe ich Cash zusammen. Vergessen wir nicht- wir bekommen jeden Tag Gelegenheit und Möglichkeit. Die Schwierigkeit liegt nur darin, sie als solche zu erkennen und den Mut zu haben, sie zu ergreifen. Ich setz erst einmal weiter auf ...

... Humpi Trumpi ...
Verdichtung ....

Die ganzen Probleme und Spannungen, welche die Menschen und damit auch die Märkte einzeln ignorieren, verdichten sich nun immer mehr. Ich bin gestern zum Abschluss des Tages die komprimierten Nachrichten noch mal durch gegangen. Ich hatte mich gewundert, warum der Dow von seinem Hoch wieder herunterkam. Antwort: Ein ungeklärter Mini-Flash Crash bei den Renditen der US-Anleihen. Warum wohl? Gleichzeitig die Meldung, dass sich die deutschen Target II Salden der Eine- Billion - Euro Grenze nähern. Geld fließt massiv nach Deutschland aus dem Ausland ein. Wieso das? Ich halte die Target II Salden für eine Hintertür, mit der die starken Nord EU-Länder, die schwachen Mitglieder finanzieren. Soviel ich weiß, gibt es keine Ausgleichpflicht. Ein auf Dauer ohne Limit gewährter Überziehungskredit der Zentralbanken untereinander. Und jetzt fängt für mich die große Verarsche wieder an. Nehmen wir mal rein hypothetisch an, die Italiener wollen ihr Geld in Sicherheit bringen, weil die italienische Regierung sich ja mit dem Rest Europas und vor allen mit den bösen Deutschen anlegen will. Könnte ja ein bisschen ruppig werden, hat man in Griechenland damals gesehen. Wohin mit den Ersparnissen? Na am besten ins sichere und stabile Deutschland! Mit jedem Euro aus Italien steigt die Verbindlichkeit der Bundesbank gegenüber der Banca dItalia. Wenn sich also die italienische Regierung nicht der normativen Kraft des Faktischen beugt, Austritt, den Staatsbankrott erklärt und die Lira wieder einführt, hat das italienische Volksvermögen in Deutschland überwintert und man bekommt es umme zurück. Schließlich erklärt man alle Schulden für hinfällig. Und Deutschland hat bezahlt. Wann sollst du rennen? Wenn Sie dir sagen alles ist Ordnung. Der Satz ging mir durch den Kopf als ich las, unser allseits beliebter (nun) Bundestagspräsident Schäuble zur Gelassenheit im Umgang mit Italien mahnt. „Italien habe überhaupt nicht dieses Erpressungspotential, einen Schuldenerlass zu erzwingen.“ Warum äußert er das? Öffentlich hat Italien bisher überhaupt nichts rausgehauen. Aber man merkt- überall die Vorbereitungen. Und jetzt am Wochenende das G7 Treffen. Hatte ich nicht beachtet und jetzt hört man, es könnte den Auftakt der Umwälzungen in der nächsten Woche darstellen. Der Call auf den Dow wurde ausgestoppt. Stattdessen versuche ich es jetzt mit kleiner Position auf der Shortseite, auch über das Wochenende. Außer der Markt bricht so weg, dass ich meine Verluste vollständig wett machen kann. Wobei ich heute davon ausgehe, dass es sehr volatil wird und die Richtung deshalb nicht klar ist. Hält man eben bloß einen Zeh ins Haifischbecken. Im Verlaufe der nächsten Wochen wird sich heraus kristallisieren, wohin die Reise wahrscheinlich auf Dauer gehen wird. Allerdings bleibt der Verfall am Freitag relevant. Wenn die Stillhalter es in diesem eher negativen Umfeld nicht schaffen, die Kurse nach oben zu bringen, werden sie wohl oder übel Absicherungsgeschäfte tätigen müssen. Was den Abwärtsdruck noch verstärken würde. Wie immer:

... warten wir es ab ....
Die EZB wird nächste Woche also ihr Programm für den Ausstieg aus dem EURO vorstellen. Im Zuge des Bekanntwerdens dieser Nachricht wertet der EUR gegenüber dem Dollar schon mal auf. Heute habe ich mich mal lose mit dem historischen Wechselkursverhältnis zwischen EUR und Dollar beschäftigt. Stellt sich schon die Frage, für wen der EURO einen sicheren Hafen darstellt. Nur für die Europäer oder auch sonstige Geldmarktanleger. Ich meine, der Yen gilt auch als sicherer Hafen, aber da weiß man, dass dies vor allem für die Japaner selbst gilt. Der Dollar hingegen wertete in letzter Zeit wegen der Zinsdifferenzen auf. Die Emerging Markets haben aufgrund der Dollarverschuldung eins ordentlich mitbekommen. Im Euroraum ist die Inflation wegen der Aufwertung des Dollar auch angestiegen. Mit der bloßen Ankündigung der EZB mit dem QE aufzuhören, wurde die Aufwertung gestoppt und steigen die Renditen für Staatsanleihen. Die deutschen Zehnjährigen haben heute knapp zehn Prozent gemacht. Ich denke, dass ist so die momentane Ausgangslage. Die spannende Frage wird daher sein: Kommt es ab nächste Woche zu einer Aufwertungsspirale zwischen EURO und USD ? Und was könnte das verhindern? Bei den Amis ist die Achillesferse die Verschuldung. Wenn da z.B. China die Reißleine zieht- unwahrscheinlich. Im Euroraum ist es primär die Frage des Zusammenhalts (zwischen Norden und Süden) mit derzeitigem Schwerpunkt auf Italien. Irgendein Kommentator meinte bereits, dass Italien durch die EZB durch die Ankündigung des Ausstiegs eingenordet werden soll. Wenn die EZB bereits so den Anfängen wehret, bleibt der italienischen Regierung kaum Möglichkeiten ihre versprochenen Gaben zu verteilen. Austrittsreferendum anberaumen und bis dahin über ELA versuchen die Banken über Wasser zu halten. Mögliche fällige Staatsanleihen nicht bedienen und eine Herabstufung bis hin zur möglichen Staatspleite hinnehmen. Vielleicht haben wir ja auch Glück mit der normativen Kraft des Faktischen. Aber gehen wir mal von dem simplen Fall aus, EUR/USD bekommen sich in die Haare. Vielleicht mag sich das nicht im Wechselkursverhältnis so auf den ersten Blick zeigen. Aber ich kann mir vorstellen, dass die ganzen anderen schwachen Währungen jetzt erst richtig eins mitbekommen. Gleichzeitig bekommen wir auch im Euroraum erstmal eine „schöne Deflation“. Na mal sehen, ob sich die EU mit der EZB nächste Woche ein Ei legt. Ich meine, ein Anleihe-Crash als Ausgangspunkt der dunklen Szenarien wäre doch auch eine Möglichkeit. Da heißt es sowieso, jeder stirbt für sich allein. Es bleibt jedenfalls spannend.
Klebstoff im Kopf ...

So, die nächste Teilsanierung meines Kopfes abgeschlossen. Achtzig Prozent der Fistel in meiner Hirnrinde sind jetzt zugeklebt. Irgendwann in zehn bis zwölf Wochen wird hoffentlich der Rest zugeklebt, ohne dass noch die Notwendigkeit besteht, meinen Kopf richtig zu öffnen. Das waren wieder sehr, sehr unangenehme Tage, aber jetzt sind sie vorbei und vor allem- man quält sich nicht mit irgendwelchen Ungewissheiten herum. Der letzte Aufenthalt war mir eine Lehre, so dass ich kein Zugriff auf meinen Broker hatte. Ich wäre vor Langeweile wahrscheinlich wieder auf dumme Gedanken gekommen. So hab ich lediglich meine Animes geschaut und ein bisschen Hintergrundrecherche betrieben. Eine Feststellung habe ich schon mal getroffen. Saisonalität ist voll der Oberkack. Und wenn man sich die ganzen Börsenkommentatoren so anhört, dann würde ich sagen: Die Fischen alle im Trübem. Nicht, weil sie keine Kompetenz haben, sondern weil nichts mehr logisch erscheint. Bei den letzten Veröffentlichungen zu den Stundenlöhnen in Amiland haben sich die „Anleger“ noch in die Hosen gemacht, von wegen ansteigende Inflation und so. Heute bzw. letzten Freitag? Egal. Die Märkte steigen weiter- weil die Unternehmensgewinne so super waren und die Weltkonjunktur so robust ist. Werden eigentlich durch die ganzen Aktienrückkaufprogramme der Gewinn pro Aktie nicht so ein ganzkleinwenig ( na so ein bisschen) nach oben manipuliert? Und die tolle Steuerverarsche (selbstverständlich nur für den amerikanischen Normalbürger) ist auch über den Tisch. Exkurs: Als ich hier eben anfing, meine ganzes Unverständnis niederzuschreiben, habe ich kurz unterbrochen, meine Shorts verkauft und bin im Dow Long gegangen. Exkurs Ende. Die amerikanische Börse wird bis jetzt von den Tec-Werten getrieben und da –oh- wie sollte es anderes sein, lediglich von einen paar ausgewählten Qualitätsaktien im dreistelligen KGV- Bereich unter sehr dünnen Umsätzen. Naja, und die Margin Debt sind weiterhin auf Allzeithoch. Böse Zungen könnten mir jetzt unterstellen: Nee, Nee, Nee, Nee- spielkind hat`s wieder vergeigt- Aktien sind so geil und werden nie wieder fallen. Wir haben schon wieder ganz viele Trillionen gemacht und du schaust in die Röhre. Klar bin ich sauer. Weil ich keine Glaskugel habe- aber wer hat die schon. Ich würde momentan nicht einen Euro oder Dollar in Aktien investieren. Die amerikanischen Märkte scheinen nicht fallen zu dürfen oder zu wollen. Nächsten Freitag ist der 15.06.- ein großer Verfall. Daher glaube ich, dass zumindest bis nächsten Donnerstag an amerikanischen Börsen „wichtige Marken und Retracements“ zurückerobert werden . Vielleicht lassen sich so noch ein paar Doofe anlocken. Das wären doch schon mal drei- vierhundert Punkte, die der Dow noch locker machen könnte und auch aufholen muss, will er an den Nasdaq aufschließen. Vielleicht kaufen die Big Boys jetzt nicht- aber wenn die Homer Simpson Rallye wieder Fahrt aufnimmt? Überlegen wir mal: Der VIX- Schock war eine Geschichte mit Ansage, manche behaupten gar, er wurde ausgelöst. So ein dramatischer und vor allem –reiner- Schwarzer –Börsen-Schwan wird bisher nicht diskutiert. Und alle wirklichen geopolitischen Risken- Peanuts. Nö, ich reg mich nicht auf, machmal gewinnt man, manchmal verliert man. Es ist eben wichtig, immer in Bewegung zu bleiben und den Gesamtüberblick zu behalten. Bei all meinen Patzern ist es gut für mich zu wissen, ich hab

... keine Scheiße im Kopf ...
Normative Kraft des Faktischen ...

Wenn ich mir eine Meinung gebildet habe, dann ich es für mich wichtig, zu hören, was die Gegenansicht für Argumente vertritt. Wie erwartet gibt natürlich schon die Ansicht, dass die EZB alles, alles retten wird. Und wie? Natürlich wird der Geldhahn aufgedreht, um Liquidität zu schaffen. Das Maß aller Dinge ist Vertrauen. Es stellt sich dementsprechend die Frage: Bleibt das Vertrauen in den Euro erhalten, wenn die EZB meint, die (sich vielleicht anbahnende) Eurokrise mit den alten Mittel zu bekämpfen und Billionen auf Billionen ins System pumpen will. Die Antwort lautet: Man weiß es nicht. Aber es stellt sich mir schon mal eine Frage: Wie sollen den weitere Billionen auf Billionen „buchungstechnisch“ überhaupt ins System gepumpt werden. Die EZB muss ja wohl den Schein wahren und irgendwas „aufkaufen“. Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Aktien vielleicht. Wie soll die EZB das frisch gedruckte Geld an den Mann, sprich Regierung bringen. Die Frage der direkten Staatsfinanzierung sollte schon mal geklärt sein. Interessant fand ich dann schon die Aussagen von Hellmeyer. Klar wäre Italien ohne die EZB schon längst pleite. Aber deshalb anzunehmen, dass die „normative Kraft des Faktischen“ die neue italienische Regierung zur Vernunft bringen wird, halte ich für sehr optimistisch. Ach so ja, die normative Kraft des Faktischen heißt nicht anderes, dass es zwar kein (geschriebenes) Gewohnheitsrecht gibt, dass Gewohnheitsrecht das geschriebene Recht aufgrund der sozialen Wirklichkeit beeinflusst. Die Redensart wird von ihm sehr oft verwendet und er meint damit wahrscheinlich, die Handlungen der Akteure müssen sich der Wirklichkeit anpassen. Sprich: Die Italiener werden Klein beigeben (genau wie die Griechen), wenn sie sich mit der Pleite und den daraus resultierenden Konsequenzen beschäftigt haben. Daran glaube ich erst, wenn die italienische Bevölkerung darüber abgestimmt hat. Egal wie unsinnig und fatal ein Austritt für Italien wäre, die entsprechenden Parteien sind deshalb gewählt worden und werden wieder gewählt werden. Sie werden gewählt, weil das Volk eine Stimme haben will. Warum wird die AfD gewählt? Weil es keine Verbindung mehr zwischen dem Volk und den Altparteien gibt. Wenn Hellmeyer auf die normative Kraft des Faktischen verweist, weise ich auf: Lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende. Ich kann nicht für die Italiener sprechen. Ich kann nicht mal für meinen Nachbarn sprechen. Nur für mich selbst. Mir geht es gut. Ich lebe in Wohlstand (also richtigem, keinen geborgten). Wenn die Islamisierung in fünfzig oder hundert Jahren abgeschlossen sein sollte, bin ich hinüber. Kollateralschäden durch die Migrantenwelle habe ich auch nicht zu beklagen. Was treibt mich dazu, nicht mehr die CDU sondern die AfD zu wählen? Weil die Altparteien nach meiner Ansicht das Land bewusst oder unbewußt von Innen zerstören. Weil die Zukunft der nachfolgenden Generationen für die Gegenwart bewusst geopfert wurde. Weil ich nicht mehr meine Meinung öffentlich kundtun kann, ohne das ich befürchten muss, von den Anhängern der Altparteien als Nazi oder Rechter beschimpft werde. Gerade der Diskurs ist für eine moderne demokratische Gesellschaft unerlässlich. Wird nur eine kleine Gruppe von der Meinungsbildung ausgeschlossen, weil deren Ansichten der Mehrheit nicht passen, dann spricht man von einer Diktatur. Und das Ganze multipliziert sich mit der EU. Viele Europäer ahnen nicht mal ansatzweise, was auf sie zukommt, wenn die EU rück abgewickelt wird. Dadurch, dass es keine Austrittsregelungen gibt, ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. So gesehen wird der Zusammenbruch der EU entgegen Hellmeyer auf

... der normativen Kraft des Faktischen beruhen ...
Sparquote ...


Letztens habe ich angeregt einem Gespräch aus dem Nebenzimmer auf der Arbeit gelauscht. Es ging um das Gehalt und wie viel davon am Monatsende übrig bleibt. Es ging nicht darum, dass Steuern und Inflation einen Großteil des Einkommens auffressen, sondern um den Lebensstandard, den man sich aufgebaut hat und die vielen kleinen Dinge, die man sich leistet. Da ich derzeit auf meinen Big Short „spare“ stellen ich momentan wieder einmal fest, wie viel Geld man sinnlos am Tag oder in der Woche verpulvern kann- ohne das man es merkt. Es sind meist kleine Summen, die hinten raus zu einem riesigen Batzen werden. Deshalb wird ja auch empfohlen kleine Summen zu sparen. Morgens der „Kaffee zum Mitherumtragen“, das Brötchen, das Softgetränk, die Bockwurst und abends das Bier in der U-Bahn. Macht zusammen auf alle Fälle jeden Tag einen Fünfer. Oder der Telefontarif, den man schon längst umstellen wollte oder das Abbo, welches man längst- kündigen wollte und das sich schon wieder um ein Jahr verlängert hat ohne dass man es nutzt. Ich selbst hab ja gerade den Telefonanbieter gewechselt und dazu Internetfernsehen gebucht. Das mit dem DVBT hatte mich so angekotzt- extra bezahlen, dann nicht alle Programme aufnehmen können- und obwohl ich mir einen neuen Fernseher gekauft habe, kann ich mit DVBT nicht aufnehmen und gleichzeitig ein anderes Programm sehen. Jetzt stell ich fest- das Internetfernsehen brauche ich überhaupt nicht. Fernsehen schaue ich selten und wenn dann Amazon Prime, das heißt Aufnehmen fällt auch weg. Hätte ich wieder einen Zehner gespart. Mist. Natürlich ist das alles so gewollt, wir sollen in die Konsumfalle laufen, sonst würde die Wirtschaft nicht funktionieren. Gleichzeitig hat man uns in Deutschland aber nicht am Wohlstand teilhaben lassen. Ich kann mich noch erinnern (weil es mich so aufgeregt hat), dass Altkanzler Schröder (SPD) nachdem er und seine Genossen uns mit der Agenda 2010 verraten haben, die Deutschen zu mehr Konsum aufrief. Genau wie der Erdogan gerade seine Landsleute aufruft, die Lira zu stützen, indem diese ihre Dollars und Euros unter den Kopfkissen hervorholen und Lira kaufen sollen. Nur das er vorher den Absturz der Lira durch seine bescheuerten Äußerungen beschleunigt hat. Nun könnte man sagen, ein bisschen Luxus muss man sich schon gönnen, um den Alltag zu ertragen. Und wenn man Mitmenschen darauf anspricht wird in den meisten Fällen genau diese Ausrede kommen. Genau wie junge Mittelstandsfamilien sich für ihre Kinder mit der überteuerten Wohnimmobilie und einem dicken Auto verschulden- und- bald überschulden, damit es die Kinder gut haben. Die Frage ist nur: Was ist ein bisschen Luxus bzw. was ist gesunder Luxus? Je nach Geldbeutel sind Luxus die Ausgaben, die man nicht unbedingt zum Leben braucht, die das Leben aber angenehmer machen. Gesund ist der Luxus für mich, wenn ich ihn von jetzt auf eben oder in überschaubaren Rahmen einstellen kann, damit ich die frei werden Reserven möglichst zeitnah zur Verfügung habe. Im Fachjargon heißt das, die Sparquote wird hochgefahren. Ein Indiz dafür, dass die Bevölkerung zumindest ahnt, was auf sie zukommen könnte. Einen Politiker, der zum persönlichen Sparen aufgerufen hat, habe ich noch nicht wahrgenommen. Muss man sich nur noch fragen, warum sparen? Selbst seriöse Ökonomen gehen davon aus, dass wir zumindest bis die Eurokrise irgendwann -dann mal- behoben ist, alle ärmer werden. Das hat wieder für mich mit Zeit und Timing zu tun. Und natürlich der Frage wie schlimm wird es. Und hier habe ich schon ein Problem. Ich kann den Worst Case nicht bestimmen. Wenn ich meinetwegen die Zerstörung eines Haus durch einen Brand einschätze, ist die Sache simpel: brennt nicht, brennt ein bisschen- fackelt ganz ab. Zu bestimmen, wie wirtschaftlich schrecklich die Zukunft werden könnte, steht auf einem ganz anderen Blatt. Der Mensch zieht bei der Beurteilung eines gegenwärtigen Sachverhaltes (generell) Vergleiche von Sachverhalten aus der Vergangenheit heran. Deshalb ja auch: Wer die Vergangenheit nicht kennt, die Gegenwart nicht versteht- kann die Zukunft nicht gestalten. Als nächstes weiß ich nicht, welche „Gegenmaßnahmen“ von der Politik getroffen werden, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen und welche Anlageklasse(n) dementsprechend genutzt werden müssen, damit mein Vermögen möglichst die Rasur durch die „Krise“ und durch die „Politik“ überlebt. Ja,ja. Ich weiß- Diversifikation. Wenn der eine Vermögensteil ausfällt, bleibt der oder die anderen übrig. Und wenn die auch wegfallen? Soviel Vermögen habe ich gar nicht, damit ich alle Risiken abdecken kann. Und nein- es ist keine Option die Dinge auf mich zu kommen zulassen. Und die Ausreden- „Ich oder Wir haben ja nichts“ oder „Das können Die ja nicht machen“ oder „Wird schon nicht so schlimm, letztes Mal ist auch nicht passiert und-ich- hab von der letzten Krise sowieso nicht mitbekommen.“, zählen auch nicht. Das hat weder etwas mit Gottvertrauen noch dem Vertrauen auf das eigene Glück zu tun, sondern ist einfach naiv. Aber ich habe gehört, dass man mit kognitiver Schwäche recht entspannt leben kann. Aber ja, manchmal mache ich mir zuviel Gedanken. Allerdings, wenn es um die Gesundheit und das Vermögen geht, spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Ich hatte mir für dieses Jahr einige Luxusausgaben vorgenommen, die ich jetzt sein lassen werden. Die freien Ressourcen werde ich in Anlageklassen investieren, die direkt von einer Zuspitzung sowohl der geopolitischen, wie auch europäischen Risiken profitieren werden. Ist das nicht schön ausgedrückt. Einfach ausgedrückt: Shortpyramide ausbauen, auf den Dax erweitern, Hebel auf Gold, entweder mit Derivaten oder mit Minen, die trotz des Rückgangs von Gold weiter gestiegen sind. Wenn die 1,15 im EUR/USD geknackt werden sollte, Short mit erstem Ziel 1,12 und dann 1,05. Fremdgeldreserven habe ich aufgelöst, wer weiß, wie die Banknoten so entwertet werden. Papier ist eben nichts, was man sich auf Dauer hinlegen kann. Wichtig ist es meine eigene Sparquote entgegen den täglichen Versuchungen zu erhöhen. Der Norden des Euroraumes wird das wahrscheinlich auch machen, während der Süden eher die Ausgaben hochfahren will. Vielleicht kommt es jetzt tatsächlich zu einer Teilung des Euros. Jetzt vielleicht mehr denken, dann ...

... bleibt einem nachher vielleicht was erspart ...
Ich frage mich gerade, welches Erpressungspotential Italien gegenüber der restlichen Eurozone hat und wie weit die Forderungen der Italiener gehen werden. Und es scheint ja nicht ausschließlich Italien zu sein. In Spanien versucht man die Regierung auch abzusägen. Wir könnten also am Beginn eines Flächenbrandes stehen, in dem die Zwangsmitgliedschaft in der EU ihr Ende finden könnte. Abgesehen von unterschiedlichen Wirtschaftssystemen, die für eine einzige Währung zu inkompatibel sind, zeigt sich doch wieder, dass vom europäischen Gedanken keine Rede sein kann. Allein die Tatsache, dass eine Drohkulisse – stimmt ja gar nicht. Momentan gibt es noch nicht einmal die Drohkulisse seitens Italiens. Die Annahme der Märkte und der europäischen Partner, dass Italien zur Durchsetzung seiner vermeintlichen Ziele eine Drohkulisse aufbauen wird, führt schon jetzt zu Verwerfungen. Soviel zum Vertrauen untereinander. Wenn es keine Vertrauensgrundlage gibt, wie soll man dann zusammen durch stürmische Zeiten kommen? Persönlich denke ich, gerade der Rotweingürtel wird versuchen für sich das Beste noch herauszuziehen und der Norden schaut treudoof zu. Na ja, treudoof trifft es nicht ganz. Die Merkel-Regierung, unter dem Vorsitz von Kanzlerin Merkel wird was von Zusammenhalt schwafeln, darüber, wie wichtig der europäische Gedanke ist, der uns seit siebzig Jahren permanenten Frieden in Europa beschert hat. Und- natürlich- das Deutschland eine besondere Verantwortung trifft. Vermutlich wegen des verloren Krieges. Aber die „Verbündeten“ Frankreich, England und Amerika dürfen hingegen ihre weltweiten Interessen, auch mit militärischer Gewalt durchsetzen oder was? Dieses Kanzlerinnen- Geschwafel werden wir aber erst zu hören bekommen, wenn das Kind schon komplett in den Brunnen gefallen ist. Statt schon jetzt angemessen und stark (also konsequent) zu reagieren und damit zu regieren, wird die Tu- Nichts- Kanzlerin versuchen, die Sache auszusitzen und darauf hoffen, dass der Kelch an ihr vorbei geht. Aber warum immer auf dieser traurigen Gestalt herumhacken- der Rest, der uns regiert ist doch nicht besser. Hat sich die Nahles nicht vor ein paar Wochen hingestellt und verkündet, die Regierung will irgendwelche Abgaben senken, weil die Wirtschaft so gut läuft? Übrigens- mir ist durchaus klar, dass ich mich ganz weit aus dem Fenster lehne, wenn ich jetzt schon anfange von Euro-Krise zu schreiben und den Untergang des Okzident ausrufe. Nur wie wollen diese Frühstücksminister und –innen unser Land und „diejenigen die schon länger hier leben“ und noch hier leben werden schützen, wenn „diejenigen die noch nicht so lange hier leben“ schon längst ihre Sachen gepackt haben und abgehauen sein werden, weil Sozialschlaraffenland abgebrannt ist? Ich habe mal auszugsweise das Vokabular der Altparteien verwendet, nur um zu zeigen, von welchen Kompetenzbolzen wir regiert werden. Wenn ich eine Regierung „mit Eiern in der Hose“ wäre, noch dazu befreit von diesem Berufspolitikergetue, seine Meinung sinnbefreit durch Kompromisse aufzuweichen, dann lädt es mich geradezu ein, meinen Gegenüber zu erpressen. Und wenn „Brüssel“ sich wider erwarten nicht erpressen lässt? Dann druckt sich Italien die notwendigen Euro-Noten selbst. Hat Griechenland damals glaub ich über die „Notprogramme“ auch gemacht und ist nicht zur Rechenschaft gezogen worden. Sollte die Eurokrise erneut aufflammen gibt es keine erkennbare Möglichkeit diese zu stoppen. Wenn die Verantwortlichen meinen, Sie schaffen das mit den damaligen Mitteln sind wir schneller in Hyperinflation als wir denken können. Aber auch das ist nicht sicher- was zurecht kommt Deflation, Stagflation oder Hyperinflation. Alles hängt vom Unsicherheitsfaktor Mensch ab. Wie wird sich die „kopflose“ Masse nachher positionieren. Einige Ökonomen meinen in der letzten Krise hatten wir auch Glück. Glück ist wichtig, aber wir brauchen auch Können und Kompetenz. Daran fehlt es meiner Ansicht nach.
Memory Effekt ...

Huch. Die Anleihen des Rotweingürtels, angeführt von Italien, geraten heute unter Druck? Das lässt nichts Gutes vermuten. Aufgrund des Memory Effektes werden die Abläufe diesmal vermutlich wesentlich schneller von statten gehen. Warum auch nicht. Wissen die Akteure an den Finanzmärkten vom letzten Mal noch zu deutlich, was auf sie zukommt. Der Sommer wird tatsächlich heiß. Hinzu kommen noch die Probleme mit Amerika, die als Multiplikator wirken werden. Wenn das arme Deutschland nicht umfassend bürgt, fällt die Eurozone auseinander. Ich sage es ganz offen: Ich bin der Meinung, dass ohne die AfD im Bundestag durch die Merkel-Regierung diese umfassenden Garantien bei Nacht und Nebel gegeben werden würden. Ich sehe die AfD als echtes Korrektiv, welches dafür sorgt, dass nicht so ohne weiteres gegen die Interessen der deutschen Bevölkerung in der aufflammenden Krise gehandelt werden wird. Wenn es nur territorial auf die Eurozone begrenzt bleiben würde- aber es ist damit zu rechnen, dass die Eurokrise (die wir voll abbekommen werden) der Auslöser der Greater Depression wird, die wir dann aufgrund unseres fehlenden Binnenmarktes ebenfalls voll auskosten dürfen. Wer wird wohl später die Erbschuld durch die Weltgemeinschaft aufgeladen bekommen? Die Italiener als Verursacher der Krise oder die Deutschen, weil sie nicht gewillt waren aaaaalle zu retten? So ganz hab ich nicht verstanden, warum Deutschland immer und für alles bürgen muss? Weil wir, anstatt herum zu lamentieren und uns mit Generalstreiks aufzuhalten lieber arbeiten gehen? Warten wir ab, ob sich die Anleihemärkte wieder entspannen oder der Abverkauf der Anleihen des Rotweingürtels in der nächsten Woche Fahrt aufnimmt. Auf den Aktienmarkt dürfen wir nicht schauen, da tummelt sich nur das Dump-Money. Das nächste Problem, das sich realisieren wird, werden die zumindest erst einmal steigenden Benzinpreise sein, wenn der Euro weiter gegen den Dollar abwertet und damit die Inflation. Oder doch Deflation? Bei diesen ganzen Wechselwirkungen kann man echt den Überblick verlieren. Also innen müssen die Zinsen angehoben werden, weil die amerikanische Wirtschaft überhitzt. Nach außen wird der Dollar stärker, die anderen Währungen werten ab, alle in Dollar gehandelten Rohstoffe werden teurer, dass treibt die Teuerungsrate in die Höhe, sprich die Inflation. So ganz sehe ich da wieder mal noch nicht durch. Aber das kommt schon noch. Spätestens wenn ich wieder 1,60 EUR an der Tanksäule zahle. Eigentlich zählt jetzt gerade, die Sache engmaschig zu beobachten. Die Mücken fallen jetzt gerade in Schwärmen über mich her. Ich komme vom lauter Abklatschen nicht mehr zum Tippen. Manchmal kommen Sie wieder-

... die Krisen ...
Ray Dalio glaubt nicht, dass es zu einem Handelskrieg zwischen China und den USA kommen wird, weil China erkenne, dass die Lage zwischen den Ländern schnell eskalieren könne und so aus einem Handelskrieg sehr schnell ein heißer Krieg werden könnte. Übersetzt heißt das ja nichts anderes, als das China sich ruhig verhalten solle, während Amerika immer weiter herumstänkert. Ist doch genau dasselbe, was mit Russland abgeht. Immer weiter provozieren und der andere soll am besten noch die andere Backe hinhalten. Ich meine, die Amerikaner sind der Kaiser- der sehr schnell ohne Kleider dastehen kann. Die ausländischen Bond- Halter stoßen ihre Anleihen ab und schicken den Dollar in den freien Fall. Es ist doch das Perverse, dass eine vollkommen abgehalfterte Nation mit ihrer Währung über das Wohl und Wehe der Welt entscheidet. Kommt es zum Handelskrieg? Keine Ahnung. Kommt es zum Kräftemessen? Auf jeden Fall. Wird Amerika verlieren? Wahrscheinlich. So wie es ausschaut proben die Vasallen in der Eurozone schon mal den Aufstand. Irgendwann steht Amerika alleine da. Man kann so groß sein, wie man will- ohne Verbündete gehst du unter. Aber wahrscheinlich werden wir hier in der Eurozone eh bald ganz andere Probleme haben. Die CDS auf die Deutsche Bank sind wieder kontinuierlich am steigen und der Kurs sagt auch einiges aus. Nächstes Kursziel dann 5 Euro? Wenn ich manche Trolle noch im Ohr habe- Gold ist ein Renditekiller- Aktien sollst du haben. Aber nicht unbedingt von der Deutschen Bank. Das größte und renommierteste Bankhaus Deutschlands, in einer fast zehnjährigen Aktienhausse stehen die bei knapp 10,00 EUR. Was solls. Egal. Was geht mich fremdes Elend an. Wichtig ist zu begreifen, dass sich nunmehr die Chance bietet mit geringen Kapitaleinsatz „reich“ zu werden. Ist so wie mit den Kryptowährungen. Kleines Risikokapital und großes Potential. Man muss Chancen als solche erkennen und nutzen. Wenn ich nicht meinen „sicheren“ Job bekommen hätte- wäre ich in dem momentanen Umfeld Datenschützer geworden. Wer noch auf der Suche nach einer neuen Perspektive ist, die schnell wohlhabend machen kann- dann sollte man jetzt in den Datenschutz einsteigen. Morgen tritt die neue Datenschutzverordnung in Kraft und bald wird die Panik in den Unternehmen ausbrechen, wenn sie nicht schon ausgebrochen ist. Da wird man seine Stundensätze selbst bestimmen können. So. Ich muss jetzt schlafen gehen. Morgen ist wieder ein Tag mit vielen Möglichkeiten – oder ein totaler Reinfall. Das Leben ist echt wie eine Pralinenschachtel- du weißt nie was du bekommst.
Alle schlechten Dinge ...

Schwein gehabt. Vorerst jedenfalls. Meine Shortpyramide stand kurz davor in sich zusammenzufallen. Trump hat dann mal doch kurz ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert und die blöden Märkte sind daraufhin gestiegen. Nun fallen sie wieder. Wie weit werden wir sehen. Auf der anderen Seite wird der Dollar stärker und setzt so jeden unter Druck, der im Dollar verschuldet ist. Ich bin echt gespannt ob Erdogan die Wahl gewinnt. Wie man so hört, verteufelt er Zinsen und sieht den Grund der Inflation in ihnen. Der weitere Absturz der Lira basiert wohl auf der Annahme, dass Erdogan nach der Wahl massiv in die Zentralbankpolitik eingreifen wird. Glaub ich auch. Er wird ein Sharia konformes islamisches Finanzsystem einführen und die Zinsen abschaffen. Wie gesagt, ich glaube, dass er auf absehbare Zeit das Sultanat, mit ihm als Sultan wieder einführen will. Die Frage wird nur sein, ob ihm die weltweite Finanzkrise dazwischen kommen wird. Keine Ahnung, warum der Dax jetzt scheinbar die sich anbahnende Italienkrise aufgreift. Ich dachte, dass es direkt nach der Wahl in der Kiste rappelt. Aber man darf mit Logik nicht an die Märkte herangehen. Und wie lange- Jahre- wird gemutmaßt, was passiert, wenn Italien den Weg von Griechenland geht. Oder wenn Italien aus dem Euro und der Union aussteigt. Auch alle schlechten Dinge brauchen halt ihre Zeit. Die Italiener könnten es mit den Forderungen gegenüber Europa und der EZB übertreiben und könnten dafür an die Kandare genommen werden- nur das die sich nicht an die Kandare nehmen lassen wollen. Es gibt soviel Baustellen, dass man sie nicht mehr zählen kann und alle können das System nachhaltig schädigen. Wichtig bleibt zu beobachten wohin der Dollar marschiert. Vielleicht steht uns ja ein heißer Sommer bevor. Ich werde jedenfalls an meiner Shortpyramide weiterbasteln. Dauert ja noch eine Weile bis die gefährlichen Marken aus dem Februartief erreicht sind- oder auch nicht. Rechtzeitig aussteigen bevor die Emittenten pleite gehen. Nicht nur Emittenten werden betroffen sein. Wenn Geld im Verlaufe der nächsten Zeit teurer wird, werden die ganzen Zombieunternehmen verschwinden. Problematisch ist nicht das Untergehen solcher Unternehmen (wie Tesla) an sich, sondern die Masse an Unternehmen, die in so kurzer Zeit Bankrott gehen (werden). Eine schier unüberschaubare Menge an Arbeitnehmern, die von einem Tag auf den anderen auf der Straße stehen (werden). Oder das andere Problem: Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe. Wirtschaftlich vollkommen sinnlos. Aber das gehortete Geld wird lieber an die Aktionäre ausgetütet oder die Boni damit manipuliert, als das es sinnvoll in die Entwicklung neuer Innovationen gesteckt wird. Innovationen, die später fehlen, um den Laden wieder in Gang zu bringen. Wird das Geld teurer, sind diese Firmen angehalten die zuvor teuer zurückgekauften Aktien wahrscheinlich für weit tiefere Preise auf den Markt zu werfen. Warum zu weit tieferen Preisen? Weil die Haie, wie Buffett, Soros und Konsorten die Börsen längst auf Tauchfahrt geschickt haben. Wenn ich an Soros denke- war der nicht auch ein bisschen zu früh mit seinen Shorts dran? Aber mittlerweile kann man bei diesen verrückten Märkten nur auf Sicht fahren. Die Saisonalität ist zum Beispiel vollkommen verzerrt. Wenn ich die Saisonalität spielen wollte, hab ich den Arsch voll gekriegt. Die Amis müssen die Zinsen erhöhen, um die Wirtschaft nicht weiter überhitzen zu lassen und damit die Inflation eindämmen. Die Frage lautet: Wie lange und welche Kollateralschäden dies haben wird- und werden aus den Kollateralschäden, nicht mehr in den Griff zu bekommende Hauptschäden am tragenden System. Hoffentlich hält das System weiter. Globaler Schuldenschnitt und es kann wieder losgehen. Oder halt ein bisschen Buchhaltungstricks der Zentralbanken. Wir machen doch alles mit-

... solange wir das Vertrauen nicht verlieren ...


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