DAX-0,34 % EUR/USD+0,21 % Gold-0,01 % Öl (Brent)+1,89 %

Bundeswertpapiere - Die letzten 30 Beiträge



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Trump scheint ja nun doch Zölle einführen zu wollen. Allerdings wie erwartet lediglich in Höhe von 10 Prozent. Die Ami-Märkte scheinen es nicht ganz zu glauben. In freudiger Erwartung mal in Dow mit Knock out und Nasdaq mit Hebelzertifikat Short gegangen. Allerdings enger Stopp, sollten die Zölle nicht kommen oder die Märkte in blinden Patriotismus steigen. Der Verfall könnte deshalb zum Katalysator nach unten werden. Da die Zölle wahrscheinlich erst nach Börsenschluss verkündet werden (könnten), gehe ich das Risiko jetzt schon mal ein.
Heißt es nicht, dass die Saisonalität auf fallende Kurse im September schließen lässt? Und insbesondere in Jahren von Zwischenwahlen gilt dies ohnehin? Bis jetzt sehe ich, jedenfalls an den amerikanischen Börsen nichts davon. Während alle anderen Märkte am Abkacken sind, steigen und steigen die amerikanischen Börsen. Wäre insofern nicht problematisch, wenn ja, wenn die amerikanischen Börsen nicht die Leitbörsen der Welt wären, mit einem Anteil von über fünfzig Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung. Kommentatoren haben schon mehrfach auf diese ungesunde Divergenz zwischen den amerikanischen Märkten und dem Rest der Welt hingewiesen. Weiterhin wird vorgetragen, dass Trump so kurz vor den Zwischenwahlen nur gute Nachrichten braucht und um Himmelswillen keine sinkenden Börsen. Wie man Börsen oben hält oder sinkende Börsen nach oben bringt, haben wir letzten Freitag gesehen, als ein Mr. Kudlow sich nur hinstellen musste und von der besten aller Welten schwärmte und diese Woche, dass die USA wieder hochrangige Gespräche mit China aufnehmen wollen. Das Zwischengrätschen von Trump am Freitag hat lediglich ein weiteres Ansteigen der Börsen verhindert. Auf der anderen Seite hat man (also ich) das Gefühl, mit jeden weiteren Ansteigen der Börsen wird die Luft dünner und die Marktteilnehmer vorsichtiger. Kein Wunder. Die Konflikte sind nicht geklärt und schweben wie ein Damoklesschwert über dem Markt. Anderseits überall die Meinungen, keine Rezession in Sicht, vielleicht erst in 2020, Schulden- kein Problem usw. Schon eine schwierige Lage, wenn man nicht in kürzeren Zeitfestern in unterwegs ist. Als nächster Trigger ist jetzt der kleine Verfall am Freitag in Sicht. Und danach ist es die FED-Sitzung am 24.09.. Anfang der Woche, nachdem ich mir beim Nasdaq noch mal die Finger leicht verbrannt habe, bin ich Flat. Der nächste Trade ist erst bei der Zinserhöhung der FED vorgesehen, wenn der Dollar einen Impuls erhält. Vor- und Nachspiel des kleinen Verfalls schaue ich mir von der Seitenlinie an, es sei den, des ist ein möglicher Trend Short zu erkennen. Long, selbst kurzfristig werde ich nicht gehen. Aufwärtstrends beruhen momentan lediglich auf Fake News und Propaganda, d.h. sie können jederzeit in sich zusammenbrechen und ich dann mittendrin. Es ist durchaus möglich, dass jetzt noch einmal eine Phase der zeitlich begrenzten Entspannung im Umfeld der amerikanischen Zwischenwahlen einsetzt, nur das dies nachhaltig sein wird- daran glaub ich nicht. Das Wirtschaftswunder in den USA frisst sich selbst auf. 2019 wird die FED mit der Erhöhung der Leitzinsen wahrscheinlich nicht hinterherkommen. Aber das ist jetzt noch Zukunftsmusik. Wer sich immer noch mit Kryptowährungen beschäftigt, der hat bereits festgestellt, dass viele Währungen ihre Ausbruchslevel vom Dezember 2017 erreicht haben. Lediglich Bitcoin hält sich noch entsprechend. Auch so eine Divergenz ...
Das war gestern voll die Verarsche. Nicht einen Euro Rendite. Die Stundenlöhne deuten mit 0,4 Prozent auf einen erheblichen Inflationsdruck hin und dementsprechend die Börsen erst einmal im Rückwärtsgang und der Dollar stark. Okay. Nun hatte ich mich persönlich für einen Short im Nasdaq entschieden und dort für einen kurz laufenden Optionsschein- so wie in den letzten Tagen auch. Kaum war die Order ausgeführt, war der Schein „plötzlich“ dreißig Prozent weniger wert, obwohl der Nasdaq immer noch fiel. Schön in die Falle des Emittenten reingetappt. Mal schnell die Vola heruntersetzen und so den Schein von eben nach gleich verbilligen. Die dreißig Prozent Verlust sofort in Kauf nehmen oder in der Annahme, die Börse fällt weiter, den Schein halten und wenigstens zum Einstand rauskommen. Was dann passierte ist bekannt. Kurz nach Eröffnung der Monsteranstieg im Nasdaq. Erst dachte ich, irgendein FED-Mitglied hat große Reden geschwungen. Okay, muss man mit rechnen. Wie sich nachher herausstellt, hat Mr. Kudlow seine Sicht der Dinge in einem CNBC Interview kundgetan und die Börsen temporär hochgejagt. Ist zum Schluss nicht viel übrig geblieben- und das an einem Freitag. Das war dann so ein Tag, an dem die Praxis die Theorie eingeholt hat. Es hat sich gestern wieder sehr schön gezeigt, die Börse ist zu einem großen Spielcasino verkommen und der Großteil der Teilnehmer spielt falsch. Das ist kein Klagen (auch wenn ich sauer bin- keine Rendite), sondern das verinnerlichen einer einfachen Wahrheit. Womit habe ich nicht gerechnet? Das der Emittent bescheißt. Lösung: Nicht abwarten, Verlust hinnehmen (den Verlust hinnehmen- sich eingestehen, dass man beschissen wurde, den Verlust realisieren- akzeptieren, dass man selbst verantwortlich ist) und ein anderes Produkt wählen. Jetzt wo wir wahrscheinlich in eine sehr volatile Börsenphase eintreten, wird es ratsam sein, einen großen Bogen um Optionsscheine zu machen. Die Emittenten werden vermehrt ihre Interessen wahren und die Optionsscheine über die Vola anpassen. Und da sieht man wieder- jede Medaille hat zwei Seiten: Keine Rendite am Freitag, aber die Erkenntnis ab jetzt einen Bogen um Os`s zu machen. Das hat gestern nicht nur den einen Emittenten betroffen. Ich habe noch OS auf Tesla bei dem der starke Kursrückgang den Wert des OS hätte nach oben katapultieren müssen, hat sie auch erst- bevor der Schein abschmierte. Hat also nichts mit Zeitwertverlust zu tun. So wie es derzeit aussieht ist der Weg an den Börsen vorerst nach unten offen. Das größte Potential für die nächste Woche sehe ich immer noch im Nasdaq/Short oder im Hang Seng. Gerade, weil der Anstieg am Freitag im Nasdaq wieder abverkauft wurde. Allerdings ist jetzt zumindest mit vermehrten Verbalinterventionen zu rechnen, solange alles noch in der Schwebe ist. Der Yuan ist aufgrund der Dollarstärke bei fast 6,87- und das unmanipuliert. Nach Jochen Stenzel damit am Anfang des roten Bereichs. Das heißt die Schwellenländer geraten mit ihren Währungen ebenfalls wieder unter Druck. Jetzt muss wirklich eine Menge verbaler Dünnschiss in die Luft geblasen werden, damit alles zusammengehalten werden kann oder- der Trump muss gehen. Nach Schiller: Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen. Trump hat es geschafft, die Rezession in den USA nach hinten zu verschieben und die Börsen nach Amtsantritt zu pushen. Und toll- dieses Jahr kann laut Definition sowieso keine Rezession mehr in den USA einsetzen- dafür sind zwei aufeinanderfolgende Quartale mit Stagnation oder Rückgang notwendig. Ein stiller Abgangs Trumps- (egal wie) könnte den Abschwung noch einmal für eine ganze Weile aufhalten. Trump ist zu Risikofaktor geworden, weil er es vermasselt hat. Hoffentlich passiert ihm nichts. Zumindest sollte der Deal mit Kanada abgeschlossen werden, damit die amerikanischen Börsen und damit der Rest der Welt aufatmen können. Wir werden abwarten müssen, ob Trump Zugeständnisse gegenüber Kanada macht, damit der Deal über die Bühne geht.
Nun hat Humpi Trumpi auch Japan ins Visier genommen. Soll er mal machen. Keine Ahnung, ob das wieder ein (Hahnen)Kamm aufblasen war oder da noch etwas nachkommt. Jedenfalls scheinen die groß angedrohten Sanktionen gegen China plötzlich nicht mehr relevant zu sein. Wahrscheinlich sind die schwebenden Verhandlungen mit Kanada momentan wichtiger. 14:30 Uhr werden die Arbeitslosenzahlen und die Stundenlöhne veröffentlicht. Mich persönlich interessieren vor allem die Stundenlöhne. Schauen wir doch mal, ob sich die Inflation bereits in den Löhnen niedergeschlagen hat. Also nachdem FED-Paule schon in seiner Antrittsrede im März bemängelte, dass die Mehrheit der Amis wenig qualifiziert sind und auch in manchen Analysen in der letzten Zeit geäußert wurde, dass das Wirtschaftswachstum von zu wenig qualifizierten Arbeitskräften behindert wird, gehe ich von einem geringen Jobwachstum aus. Gleichzeitig aber werden die Lohnkosten über 0,3 Prozent gestiegen sein. Warum sollte man auf ein gutes Gehalt verzichten? Brauche ich nur vor die eigene Tür zu schauen. Mangel an qualifizierten Arbeitskräften führt zu Konkurrenzkampf um die Arbeitskräfte, führt zu höheren Löhnen und führt zu erhöhter Inflation. Das sieht nach einer weiteren (von vielen) Zinserhöhung im Dezember aus. Einem stärken Dollar und weiter absackenden Börsen. Oder? Wir werden sehen. Bis kurz vor Start an den Amibörsen halte ich sowieso die Füße still. Möglich Ausschläge werde ich mir anschauen, warten bis der Pulverdampf verzogen ist und dann handeln. Natürlich reizt es mich Recht zu haben und vorher ein entsprechende Position zu eröffnen. Nur nachher ist Kohle weg, bloß weil man (also ich) nicht noch zehn Minuten gewartet hat. Ich frage mich sowieso immer, wie die extremen kurzfristigen Ausschläge bei solchen Event zustande kommen. Was bringt das? Blind in den Markt hineinzukaufen und drei Minuten später ist alles anders? Da soll mir jemand mal erklären. Nee, wirklich. Ich denke, der Nasdaq wird weiter abschmieren. Auf den werde ich mich konzentrieren. Gespannt bin ich auf die Kurse von Gold und Dollar im kurzen Zeitfenster. Höhere Inflationserwartung gleich ein steigender Goldpreis, aber gleichzeitig erhöhte Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung und damit Dollarstärke. Eigentlich geht das nicht.
Montag war es dann an der Börse doch eher langweilig. Und nein- keine zwei-drei Prozent Minus im Dax in einem Rutsch. Erst ab Dienstag tanzte der Bär und er tanzt noch immer. Die letzten Tage habe ich ab Dienstag auf einem Stühlchen draußen auf der Weide bei den Schafen verbracht, immer in der Hoffnung, dass die Internetverbindung nicht zusammenbricht. Mit dem heutigen Tag habe ich meine Verluste im Depot ausgeglichen. Das hatte mit Trading nichts mehr zu tun, sondern war reine Zockerei mit Kurzläufern. Hätte auch ins Auge gehen können. Lediglich die zweihundert Euro zum Ersten des Monats kamen als frisches Kapital dazu. Inzwischen ist es wieder weitaus angenehmer mit dem eigenen Internetzugang zu spielen. In den letzten Tagen war die Stimmung dementsprechend ein –wenig- angespannt. Kann passieren. Ich überlege mir jetzt diese mobile Internetverbindung von Vodaphone zuzulegen. Mal schauen. Die Knockout, die laufen werde ich nachher eng absichern. Keine Ahnung wie die Börsen reagieren, wenn die Entscheidung über die Handelssanktionen veröffentlich werden. Ich tippe auf 10 Prozent mit der „Option“, dass die Sanktionen kurzfristig aufgehoben werden, wenn die Chinesen „Die“ und „Die“ Bedingung erfüllen. Das könnte einen Spike nach oben schon in der Nacht bei den Asiaten geben. Eigentlich müsste man die Gewinne der Woche mitnehmen. Für Teilgewinne sind die Positionen zu klein. Der Yuan zeigt jedenfalls noch keinen Stress an. Jetzt muss ich die Stimmung erst einmal wieder geradebiegen. Möglichst ohne finanzielle Aufwendungen- sonst ist das Konto wieder leer.
Freitag gegen 21:00 Uhr bin ich unter 25.900 Punkten im Dow Short gegangen (uv3bk7 300 STK. zu 0,606).Samstag habe ich gesehen, die Jungs drüben haben den Dow in der letzten halben Stunde dann zwischenzeitlich doch noch einmal fast 100 Punkte hochgezogen. Als Grund wird wohl der Umstand herhalten müssen, dass die Verhandlungen mit Kanada noch nicht vom Tisch sind und am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden sollen. Oder man könnte einfach behaupten, Montag sind die Börsen wegen des Labour Day geschlossen und man wollte den Chart nicht so angeknackt stehen lassen. Anderseits bei dem ganzen herum zwitschern und den sich überschlagenden Nachrichten kann die Lage Montagmorgen schon ganz, ganz anders aussehen. Den Stopp werde ich am Montag jedenfalls bei 0,48 setzen. Nachdem die Katze aus dem Sack ist, dass es keine Einigung hinsichtlich der Autozölle mit der EU geben wird, könnte man anfangen unsere heiligen Kühe, die Autowerte + den Dax allgemein zu Shorten. Montag keine blöden amerikanischen Börsen, die unseren Daxi hochziehen. Allerdings sind mir die Knockout auf den Dax zu teuer, vielleicht weiche ich deshalb auf den MDax aus. Aber es riecht Montag geradezu nach zwei, drei Prozent Minus im Dax. Sollte der Dax schon in der Vorbörse rot aussehen, könnte man es bei der zu erwartenden Volatilität auch mit einem kurzen OS probieren. Im Zweifel würde sich ein weiterer toter OS in meinem Depot bestimmt gut machen. Zu Glück leiden die wegen der kurzen verbleibenden Laufzeiten nicht so lange. Aber die Performance haben sie mir trotzdem ganz schön versaut. Was könnte nun tatsächlich dafür sprechen, dass der Dax jetzt abtauchen- könnte. Die Story mit dem Auto-Deal zwischen Amiland und Europa –ist- vom Tisch. Woher soll noch Aufwärtsenthusiasmus kommen? Börse lebt von der Phantasie- und die ist erstmal raus. Der Dax ist sowieso schwach auf der Brust. Für ausländische Investoren aufgrund der Dollarstärke uninteressant. Aufgrund Italiens hängt über der EU sowieso ein Damoklesschwert. Und Montag ist neuer Monat. Sollte kein neues Geld in den Markt fließen, könnte dies von den Marktteilnehmern als Misstrauensbeweis der Spielmacher angesehen werden. Diese ganzen negativen Einflüsse könnten sich in den Köpfen der Investoren am Wochenende zumindest unterbewusst zu einer negativen Stimmung zusammengeballt haben und könnten sich Montag entladen. Dem entsprechend riecht es nach einem Abverkauf. Natürlich könnte eine euphorische Nachricht (stimmen muss die nicht) dazu führen, dass sich die bösen dunklen Gemütswolken verziehen und der Dax in die Gegenrichtung läuft. Beim Yuan bin ich drin. Sieht wirklich so aus, als ob die Chinesen den Offshore Yuan dem Markt überlassen wollen. Gold tänzelt um die 1200 herum und der Dollar nähert sich mit großen Schritten der 1,16. Sojabohnen habe ich wieder auf meine Watchlist genommen, mal sehen, ob es wieder gegen die 9 USD geht. Hoch und wieder runter. Habe ich letztens aus den Augen verloren gehabt. Ärgerlich. Was ich gemerkt habe, seit ich meinen Fokus mehr auf die Börse legen und weniger auf die Politik geht es mir besser. Negative Emotionen, wie Hass, Wut oder Ärger, haben eine Reaktionszeit von 90 Sekunden im Kopf. Wenn man sich selbst beobachtet kann man feststellen, wie sich der Aggressionspegel ziemlich schnell wieder abbaut. Wenn man „Dauer wütend“ ist, liegt es daran, dass eine kleine fiese Stimme im Kopf die negativen Gefühle immer und immer wieder anheizt. Und ehrlich- das ist nicht Ziel führend. Die Geschehnisse in Karl-Marx-Stadt: man hat den Eindruck, der Tod eines Menschen ist für die regierenden Linksliberalen und ihre Anhänger nicht wirklich ausschlaggebend. Mich stößt dieses teilweise hysterische Gehabe des „Kampf gegen Rechts“ dermaßen ab, dass ich mir meinen Teil denke. Dabei fällt auf, dass wir scheinbar eine neue Stufe des „Widerstandes“ erreicht haben. Derzeit wird ausgetestet, wie lange man die deutschen Gemüter am kochen halten kann. Eine fundamentale Entwicklung. Schlimm fand ich auch den Bericht über die Gruppenvergewaltigung einer dreizehnjährigen durch acht bulgarische Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren nach einem Freibadbesuch. Die Angriffe von abgelehnten Asylbewerbern auf die ungeschützte Mitte unserer Gesellschaft und die Unterdrückung der Diskussion darüber durch Linksliberale, gehört fast zu Alltag. Bei dem Bericht über das Mädchen habe ich die fiese Stimme mehrfach erfolglos zu unterdrücken versucht. Erst als ich Holz hacken war, konnte ich erfolgreich meinen Blutdruck senken. Und noch eine weitere Nachricht aus dem Uckermark Kurier vom Sonntag finde ich erwähnenswert: Ärzteehepaar bringt seine beiden Kinder um und zündet das Haus an, welches aufgrund finanzieller Schwierigkeiten zwangsversteigert wurde und an diesem Tag an die neuen Eigentümer übergeben werden sollte. So schnell kann sich der Traum vom eigenen Haus in einen Albtraum verwandeln. Was wird wohl passieren wenn die ganzen persönlichen Schulden auf eine einbrechende Wirtschaft und ein unbarmherziges Deflationsmonster treffen.
Heute muss Kanada dem neuen Deal mit den USA zustimmen, ansonsten drohen Zölle seitens Amerikas auf kanadische Produkte. Die Entscheidung der Kanadier wird meiner Meinung nach von wegweisender Bedeutung für die zeitnahe Richtung der Börsen. Die Optionen der Kanadier sind zustimmen, nicht zustimmen oder versuchen eine Entscheidung hinauszuzögern. 70 bis 80 Prozent der Exporte Kanadas gehen in die USA. Wäre schön blöd, wenn die Kanadier nicht zustimmen. Die Frage nach irgendwelchen Befindlichkeiten dürfte sich eigentlich nicht stellen. Vielleicht sucht man noch den Schulterschluss mit der Bande in Europa. Aber egal, wen interessiert hohe Politik. Schließlich geht es ums Zocken. Mich juckt es schon wieder in den Fingern Short zu gehen. Einfach mal annehmen, die Kanadier stimmen nicht zu, weil sie sich nicht verarschen lassen und aus. Und wenn dann die Nachricht kommt, die Kanadier stimmen zu und die Börse geht hoch, herumjammern und die Kanadier mit Schlappschwänzen titulieren. Ich warte dann doch lieber ab, was als Nachricht über den Ticker läuft. Zudem ist in der ganzen euphorischen Stimmung nicht anzunehmen, dass es gleich einen Ausverkauf gibt. Sollte der Kurs des Dows unter 25.900 Punkte um 21.00 Uhr notieren, werde ich Short gehen. Ebenfalls wenn die Kanadier nicht zugestimmt haben und die Börse wegen der Freitagsstützung sich nicht wesentlich vom Fleck gekommen sind. Da ich nicht mehr als 150 EUR investieren werde, wird der Schein einen großen Hebel haben, allerdings werde ich den Stopp bei auf zwanzig Prozent anpassen. Am Wochenende hat Humpi Trumpi genug Zeit herumzuwüten und die Börsen weiter zu verunsichern. China wird weiter in den Fokus geraten, so dass meiner Meinung nach zumindest der Dow nach oben gedeckelt ist. Geht er allerdings über 26150 muss ich mir überlegen, ob ich Long gehe. Wahrscheinlich dann aber erst am Montag. Es wird von dem Kommentatoren immer wieder die Saisonalität ins Spiel gebracht. Saisonalität fürn Arsch. Ich kann der Saisonalität wie bereits erwähnt nichts mehr abgewinnen. Immer wenn ich in letzter Zeit brav die Saisonalität gespielt habe, bekam ich eins auf den Deckel . Anzunehmen, die Börsen werden bis Ende September wegen der Saisonalität fallen halte ich für falsch. Wenn die Börsen fallen, wird dies meiner Ansicht nach dem eskalierenden Handelskrieg mit China ab dem 6.September und dem Ausverkauf in den Schwellenländern geschuldet sein. Untergeordnet vielleicht einem inszeniertem Abverkauf, um die Position Trumps insgesamt zu schwächen. Das Ergebnis mag auf den ersten Blick identisch, aber die Folgen werden signifikant andere sein. Im letzterem Fall stehen wir am Anfang eines Bärenmarktes ohne diesen aufgrund der wahrscheinlich hohen Volatilität zu erkennen. Für mich als Spieler mit Hebelprodukten keine Gefahr. Geld kann man sowohl nach unten wie nach oben verlieren. Problematisch wird es eher für all die Aktienbesitzer. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum investieren. Ich weiß, ich weiß. Eine heiß diskutierte fundamentale Frage. Abgesehen von der Tatsache, dass man den richtigen Einstieg nie findet, stehen die Börsen so hoch, dass niemand weiß, wie weit sie fallen müssen, um erst einmal die Übertreibungen abzubauen- um dann erst bärenmarktmäßig fallen. Der chinesische Markt befindet sich im Bärenmarkt, da er bereits über zwanzig Prozent gefallen ist. Bisher ist aber noch gar nichts passiert. Was ist, wenn die amerikanischen Börsen ins Straucheln geraten. Wie weit wird der chinesische Markt dann noch fallen oder die Märkte der Schwellenländer? Bereits jetzt lautet doch schon des Öfteren die Frage, ob es sich lohnt „wieder“ in die Schwellenmärkte oder China einzusteigen. Obwohl die Leitbörsen in Amerika immer neue Höchststände erreichen. Warum erreichen die amerikanischen Märkte immer neue Höchststände? Weil die Irre sind, die Amerikaner.
Vorhin bin ich irgendwann mit meinem Dow Long ausgestoppt worden. Prozentual hört sich das gut an- fünfzig Prozent Gewinn, in Zahlen 75,00 EUR. Ob die Börsen jetzt schon nach dem Spike nach oben auf dem Rückzug sind oder es lediglich eine Verschnaufpause ist, lässt sich jetzt natürlich noch nicht abschätzen. Allerdings steht der Yuan schon wieder bei 6,85. Insofern bin ich mit VA5KV8 mit 100 STK zu 1,53, Stopp 0,50 Long gegangen. Sah es letztens noch so aus, als ob der Yuan aufgrund der Umstellung des Fixings stärker wird, ist von der Stärke nichts mehr zu sehen. Hierzu möchte ich eine reine Verschwörungstheorie äußern: Die Umstellung der PBOC zur freieren Preisfindung hat mich etwas verwundert. Stellt die Abwertung des Yuan doch eine der Hauptwaffen gegen die Amerikaner in diesem (Handels)Krieg dar. Auf den zweiten Blick finde ich die Aktion allerdings gar nicht so schlecht. Sollte der Yuan -jetzt- abwerten, können die Amerikaner nicht Währungsmanipulation schreien. Aber warum sollte der Yuan weiter abwerten. Die einfache Antwort: Es ist alles im Arsch. Wir gehen einer gewaltigen Schuldendeflation entgegen und es ist nicht zu erkennen, wie man diesem Monstrum entgehen kann. Klar kann man dem entgehen- wozu gibt es Tricks in der Buchhaltung- und eins fix drei sind 250 Billionen ---- Dollar---- weltweite Schulden weg (hinsichtlich der weltweiten Verschuldung gibt es Abweichungen in den Beträgen bezüglich ein paar Billionen, die Zahlen sind schließlich hochgerechnet.). Die schwächeren Länder, sprich die Schwellenländer, die nicht einem Währungsverbund angehören erwischt es zu erst. Die Deflation des Dollars führt zur Inflation, wenn nicht zur Hyperinflation in den Landeswährungen. Es wäre also festzustellen, wie sich der Gold und Silberpreis in diesen Landeswährungen momentan entwickelt, während er (der Goldpreis selbstverständlich) in Dollar aufgrund der Deflationswirkung unter Druck gerät. Das ist keine Fangfrage, ich weiß es nicht. Wie gesagt- macht sich schlecht mit eingeschränktem Internetzzugang. Also meine Meinung- die Chinesen nehmen noch eine Sonderstellung ein. Sie werden der Yuan - Abwertung ab jetzt weiter zusehen. Aufgrund ihrer amerikanischen Staatsanleihen, die in Dollar gehandelt werden, haben sie ein Polster, welches ihnen ermöglichen wird, der Dollaraufwertung entspannter entgegenzublicken. Eigentlich wollte ich noch irgendwas schreiben- aber mir ist kalt und außerdem fange ich an einzuregnen. Meine Marken von gestern stehen noch für mich, bleibt abzuwarten, ob sie sich bestätigen.
Manchmal habe ich den Eindruck, die Autoren/Kommentatoren schreiben gegenseitig von einander ab. Irgendeiner fängt mit einem Thema an und prompt wird auf den Zug aufgesprungen. Eigentlich ist es kein Abschreiben sondern vielmehr Inspiration. Eines dieser Themen ist das vermeintliche Ausbleiben der Inflation in den USA. So ganz verstehe ich die dazu verfassten Artikel im Netz nicht und eigentlich findet sich nicht ein einziger (für mich verständlicher) Grund, weshalb die Inflation in den USA ausbleiben sollte. Lediglich das Ergebnis findet sich wieder- weil die Inflation in ähnlichen Phasen auch nicht angezogen ist. Nun ist das mit Wahrscheinlichkeit von Inflation/Deflation beim Dollar so eine Sache- eine Währung alle anderen zu knechten. Die Zwitterstellung des Dollars, einmal einheimische Landeswährung anderseits Weltleidwährung zwingt einen dazu, diese Währung unterschiedlich zu betrachten und dementsprechend unterschiedlich zu bewerten- und nachher kommt sowieso alles anders. Für mich ist der Binnen-Dollar das ausschlaggebende Moment für die Geiselung der Welt. Die amerikanische Wirtschaft befindet sich gerade im oder kurz nach dem Zenit ihrer Wirtschaftsstärke. Für mich ist das keine wirkliche Wirtschaftsstärke, wenn ein Land mehr eine Dienstleistungsgesellschaft und weniger eine Industrienation ist. Die Wirtschaftsstärke liegt vielmehr in China, wo viele flinke Chinesenhände den erschwinglichen Konsum für amerikanische Haushalte zusammenbasteln. Kommen jetzt die 25 Prozent Zölle oben drauf ist das gleiche Produkt eben jetzt 25 Prozent teurer. Teuerung gleich Inflation. Vorliegend handelt es sich um Konsum- und Verbrauchsgüter. Das Schlüsselwort (ist für mich)- Verbrauchsgüter. Güter, welche eben verbraucht werden und damit dem permanenten Warenzufluss unterliegen, also immer wieder nachgeordert werden müssen (weshalb die jetzt mit chinesischen Waren gefüllten Lager zeitnah irgendwann leer sind). Der Ausfall der Warenimporte aus China kann im besten Fall durch einheimische Produktion ersetzt werden- aber halt nicht zum ursprünglichen Preis, weil Amerika im Gegensatz zu China ein Hochlohnland ist. Dazu kommt noch ein weiterer Umstand- wenn meine Konkurrenz ausgeschaltet wurde, was hindert mich daran die Preise für meine Produktion anzuheben? Durch den Handelskrieg werden die Produkte teurer und weil es Verbrauchsgüter sind, sorgt der Verbrauch der Güter für die nötige Umlaufgeschwindigkeit, um die Inflation anzuheizen. Die Rede von FED Paule ist für mich nur so zu verstehen, dass wenn Inflationsdruck aufkommen sollte, die Zinsen dann vielleicht angehoben werden könnten. Ansonsten bleibt der Dollar „schwach“, damit die Multis weiter gute Geschäfte in der Welt machen können. Dies betrifft aber meiner Meinung nach den Außen-Dollar, ebenso wenn Humpi Trumpi herumwütet der Dollar sei zu stark. Für mich ist das wahrscheinlichste Szenario, dass es zu einer Binnen-Inflation kommen wird, welche die FED schneller als gedacht zwingt, die Zinsen auch mehrmals anzuheben. Und diese Binnen-Inflation wird den Außen- Dollar teurer machen und damit die Schwellenländer weiter unter Druck setzen. Diese Deflation wird dann den Stein des Anstoßes für sinkende Börsen und das Einbrechen des globalen Wachstums sein. Einige Kommentatoren meinen, die Rede von FED-Paule sei ein Game-Changer gewesen. Glaube ich nicht so. Nasdaq und S&P haben zwar neue Höchststände erreicht, der Dow klebt aber wieder an 26.000 Marke. Nachdem ich die Position im Dow gedreht hatte, dachte ich da kommt noch mehr. Auch der Yuan wird wieder schwächer. Anstatt wie sonst Positionen wild zu eröffnen, werde ich mich jetzt tatsächlich mal versuchen in Geduld zu üben. Dollar unter 1,16 Short, Gold dementsprechend unter 1200 Short, USD/CNY long, wenn er über 1,82 bleiben sollte, Dow unter 25.900 Punkten Short.
An der Börsen scheinen erst einmal alle Schlüsselereignisse abgefrühstückt zu sein. Die Gespräche zwischen China und Amerika sind ereignislos verlaufen. Der Yuan wurde durch die PBOC freigegeben, was zu einer Aufwertung desselbigen geführt hat. Sollte zum Montag keine Drehung reinkommen, wird mein Schein mit einem herben Verlust verkauft. Wie man die Aufgabe des Fixings bewerten muss, wird sich zeigen. FED- Paule hat den Dollar kurzzeitig schwach geredet, was den Börsen Auftrieb verliehen hat. Jetzt wird sich zeigen, ob es am Montag zu Gewinnmitnahmen kommt- oder der Markt weiter Long geht. Short hingegen dürfte es bei Tesla gehen. Die Firma bleibt an der Börse. Da hab ich wohl den Elon Musk falsch verstanden. Ich dachte, die Finanzierung des Delisting wäre geklärt. Aber es lag wahrscheinlich an der Überarbeitung und der Medikamentenabhängigkeit des guten Mannes, dass ihn Gott und die Welt falsch verstanden hat. Wenn man so den unbestätigten Gerüchten Glauben schenken darf, hat Musk einen dreistelligen Millionenbetrag bei Morgan Stanley für den Kauf von Teslaaktien aufgenommen. Keine Ahnung ob das stimmt und wenn ja, wie dieser Kredit abgesichert ist. Wenn der Kredit mit den Teslaaktien hinterlegt ist und ab Montag der Weg nach unten frei ist, könnte das Telefon bei Elon klingeln und die Bank mit dem Margin Call dran sein. Mal sehen, wie viel Gewinn es aus 100 EUR werden könnten, wenn Tesla wider erwarten die Hufe ab Montag hochreißt. Alles in allem sieht es diesen Monat düster aus. Urlaub und Börse vertragen sich halt nicht. Am Wochenende scheinen Politiker Zeit zu haben, ihren geistigen Dünnschiss unter das Volk zu bringen, wie man den Verlautbarungen einzelner Politiker entnehmen kann. Gut fand ich die Idee eines Dienstjahres für Flüchtlinge (Dienst fürs Vaterland) zur besseren Integration. Stutzig hat mich dann nur die nächste Nachricht gemacht- Flüchtlinge die Pflegeberufsausbildungen machen, sollen besser vor Abschiebung geschützt werden. Moment mal. Flüchtlinge sind Menschen vorwiegend aus Afrika und dem Nahen Osten, die zeitlich begrenzt aufgenommen werden, weil in ihren Heimatländern Gefahr für Leib und Leben droht. Das diese Flüchtlinge eine Ausbildung bekommen, mit welcher sie nach ihrer Rückkehr ihrem Land beim Aufbau helfen ist eine super Lösung. Warum sollen Flüchtlinge dann aber ein „Dienstjahr“ absolvieren? Das wäre nur dann gerechtfertig, wenn diese Flüchtlinge keine Flüchtlinge sondern Einwanderer wären. Mit einer solchen Maßnahme könnte man den Integrationswillen der Bewerber testen. Allerdings darf es dann, wie üblich, keine hundertfünfzigtausend Ausnahmen geben, welche diesen Test ad absurdum führen. So zum Beispiel, dass die Frau das Dienstjahr nicht machen kann, weil sie auf die fünf Kinder aufpassen muss. Ich dachte immer, dass wären Schauergeschichten, die Rechte im Internetz verbreiten, wenn sie darauf verweisen, dass gerade Menschen aus dem Nahen Osten vier, fünf Kinder aufwärts haben. Aber das stimmt tatsächlich und ist kein Einzelfall. Jetzt verstehe ich auch, wenn Linksliberale meinen, der Sozialstaat, so wie wir ihn kennen muss abgeschafft werden. Selbst wenn du und deine Frau Arbeiten gehen, wirst du immer auf staatliche unterstützende Leistungen angewiesen sein, wenn du sieben Kinder ernähren musst. Es sei denn, du bist Raketenwissenschaftler oder heißt van der Leyen. Insofern wäre tatsächlich gut, mal zu klären, ob mit Flüchtlingen Flüchtlinge oder Einwanderer gemeint sind. Wenn man von Anfang solche Dinge klarstellt, kommt es nicht so oft zu Missverständnissen.
Wie erwartet sind heute neue Strafzölle zwischen China und Amerika in Kraft getreten. Gleichzeitig hat die PBOC den Yuan gleich mal abgewertet. Und nun? Laut Nachrichten soll China bei ihrer neuen Seidenstrasse einen Rückschlag erlitten haben, weil Malaysia von seiner Beteiligung zurückgetreten ist. Als Grund wird angeben, zwanzig Milliarden Dollar für eine Eisenbahnstrecke und zwei Pipelines könne das Land sich momentan nicht leisten und man wolle außerdem nicht in die Abhängigkeit Chinas geraten, da China das Geld vorstreckt. Keine Ahnung, ob zwanzig Milliarden für Malaysia eine Menge Geld ist, zumal dieses Geld im Zuge der Wirtschaftsentwicklung aufgenommen wird und dem Geldgeber, also China daran gelegen sein muss, mögliche Partner fair zu behandeln, damit dieses riesige, komplexe Gefüge auch funktioniert. Im Übrigen geht China ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Risiko ein. Wer sagt den, dass möglich Partnerstaaten nicht einfach nach Abschluss „Schönen Dank“ sagen und stiften gehen. Neulich hat doch dieser Außenminister Maas auch vor der wirtschaftlichen Expansion Chinas gewarnt. Was ist eigentlich aus dem Schulterschluss geworden, den China mit Europa gegen die USA angestrebt hat? Bei den ganzen Linksliberalen hier in Europa ist natürlich China der Böse. Also, ob da die zwanzig Milliarden Dollar wirklich für die derzeitige Absage ausschlaggebend waren, bezweifele ich. Entweder will Malaysia den Fortgang des Handelskrieges abwarten oder das Projekt neue Seidenstraße wurde torpediert. Heute müssten ja erste Ergebnisse zwischen den Gesprächen zwischen China und Amerika herauskommen. Bisher hat man nichts Positives gehört. Eher wurden immer wieder Statements der Amerikaner aus der Position der Stärke veröffentlicht. Nachdem Trump jetzt innenpolitisch unter Druck gerät, ist es wahrscheinlicher, dass Amerika eine harte Linie fahren wird. Wie Jochen Stanzle heute Morgen anmerkte, wir brauchen keine Nachrichten, wir müssen nur auf den Yuan als Echtzeitindikator blicken. Morgen wird FED Paule sich in Jackson Hole äußern. Der von Trump handverlesene Mann hat sich bisher als faules Ei heraus gestellt. Aber nachdem man jetzt die rosarote Brille scheinbar abgenommen hat, wird die FED wahrscheinlich ebenfalls versuchen, den Dollar verbal schwach zu reden. Zweifel sind allerdings angebracht, ob dies dann von Dauer ist. Zum einem wird die FED gezwungen sein, mit Zinsanhebungen die Inflation infolge des Handelskrieges anzuheben, zum anderem werden die Dollars weiter heim geholt und führen zur Dollarknappheit in der Welt. Ich gehe weiter von fallenden Börsen aus. Und selbst wenn die Gespräche zwischen China und Amerika positiv verlaufen werden- buy the rumor, sell the facts
Gestern kam schon die Nachricht, dass Humpi Trumpi der Dollar zu stark ist und er verbal schon mal den FED Paule unter Druck setzt. Macht sich im Urlaub leider etwas schwer mitten auf der Kuhweide im Euro Long zu gehen, zumal- wenn die Internetverbindung nicht stabil ist. Aber wir haben ja eine Bundeskanzlerin, die immer mal wieder vor den Wahlen die Digitalisierung der ländlichen Gebiete in Aussicht stellt. Vielleicht haben die ländlichen Gebiete Glück und die letzte Wahl war auch die letzte Wahl von Merkel. Zurück zu Trump. Es war echt verwunderlich, dass der sich so spät gemeldet hat. Ich hatte eigentlich erwartet, dass Trump los twittert, sobald der EUR/USD unter die 1,15 fällt. Jetzt werden wir sehen, wie sich die FED und Powell beeinflussen lassen. Aber bleibe ich bei der momentan alles überschattenden Hoffnung, dass sich der Handelskonflikt zwischen China und den USA, wenn nicht beilegen lässt, so doch abschwächt. Markus Koch meinte es heute in seinem Facebook Video auch, Humpi Trumpi würde es sehr zu pass kommen, wenn die Chinesen einknicken. Eben war bei guidants zu lesen, sowohl Chinesen, wie auch Amerikaner sehen keine großen Erfolgsaussichten. Na, was treffen die sich dann noch? Die Börse hat es bis eben nicht interessiert. Also Trumps Ziel ist subtil: America first. Xi Jingpings Kopf den Amerikanern präsentieren. Und die Chinesen? Bisher bin ich persönlich von deren Umgang mit den Amerikanern mehr als enttäuscht. Das ist doch echt soft- so kurz vor dem Treffen preiszugeben, den Yuan stabil halten zu wollen und nicht als Waffe einzusetzen. Was soll das? Okay, ein schwacher Yuan dürfte den Chinesen bei einer Verschuldung in Fremdwährungen Probleme bereiten. Aber nun ist China nicht die Türkei. Mit den Reserven an amerikanischen Staatsanleihen dürfte China eine Weile durchhalten und den Prozess der Dollaraufwertung sogar nachhaltig beenden. Den Yuan um fünfundzwanzig Prozent abgewertet und Trump kann sich seine Strafzölle sonst wohin schieben. Stark vereinfacht ausgedrückt. Die Frage ist also (immer noch), wie weit lassen sich die Chinesen vorführen? Vielleicht, ist das morgige Treffen genau das Gegenteil von dem, was der Markt erwartet. Und morgen war alles anders. Gestern habe ich mich darüber aufgeregt, dass die Nahles die Türkei retten will. Heute ist zu lesen, dass über siebzig Prozent den „Vorstoss“ von SPD - Nahles laut Umfrage ablehnen. „Ich“ war mit meiner Meinung also nicht alleine, sondern Millionen schon sehr lange hier Lebender waren der gleichen Ansicht. Also ist durchaus davon auszugehen, dass ziemlich viele Chinesen und auch asiatische Völker, die China als Schutzmacht ansehen und denen wahrscheinlich wegen des starken Dollars der Arsch auf Grundeis geht, langsam die Geduld mit China verlieren. Insofern schickt man eine nachrangige (und entbehrliche) Delegation, um ein Ultimatum zu überbringen. Dollars für alle- und Fabers Meinung „der Dollar ist Konfetti“ kommt zum tragen. Wäre auch ein immenser Ansehensgewinn für China, die Knechtschaft der -einen- Währung zu beenden. Es ist durchaus richtig, lieber zehn Mal zu verhandeln als einmal zu schießen. Allerdings ist es irgendwann auch mal gut. Sollten die Chinesen den Dollar abverkaufen, denke ich, wäre die Kettenreaktion so dramatisch, dass die Amerikaner im Inneren ganz andere Probleme haben als nach außen den starken Mann zu spielen. Das ganze Schrecksszenario basiert natürlich darauf, dass ich mit meiner Short Position so langsam unter Wasser stehe und mich darüber aufrege, dass der Markt nicht dreht. Nee aber mal echt, in solch ungewöhnlichen Zeiten muss man das Außergewöhnliche erwarten. Handelskrieg ist auch ein Krieg. Was Trump hat ist Narrenmut, weil bisher niemand ernsthaft Widerstand geleistet hat. Krieg besteht aber auch aus Taktik und Täuschung. Genauso könnte man sagen, wenn vor den Zwischenwahlen die USA zumindest temporär ins Chaos stürzen, war es das mit Trump.
Also die chinesische Delegation soll sich mit Amis zwischen dem 21.08. und dem 23.08. treffen- und dann? Entspannung in Sachen Handelskrieg zwischen den USA und China. Stellt sich also die Frage, ob die Strafzölle, welche nach den letzten vorliegenden Informationen am 23.08.2018 gegenseitig in Kraft treten sollen durch das „niederrangige“ Treffen zumindest temporär auf Eis gelegt werden. Okay, man muss jetzt spekulieren- aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das jetzt kurzfristig und nachher langfristig dabei etwas herauskommt. Bei dem jetzt anstehenden Treffen könnten maximal Absichtserklärung als Ergebnis herauskommen. Voraussetzung dafür ist, dass sich Trump aus der Sache heraushält. Absichtserklärungen würden ausreichen, um den Markt weiter steigen zu lassen. Hinsichtlich des Treffens im November könnte man auf den bösen Gedanken kommen, Humpi Trumi möchte Xi Jingping kurz vor den Zwischenwahlen noch einmal in der Arena vorführen. Aber bis dahin dreht sich die Welt noch ein bisschen. Bleibt also als relevantes Ereignis das anstehende Treffen. Auch wenn es in den Finanzmedien breit getreten wird und immer wieder für den Anstieg gerade des Dow herhalten muss- ich bleibe dabei, dass die Stillhalter zusammen mit den kurzfristigen Zocker den angeschlagenen Index hoch gekauft haben und die nicht unrealistische Chance besteht, dass der Dow wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wird. Der Stopp in meiner Position ist gesetzt und wenn ich ausgestoppt werden sollte, dann ist es so. Mein OS auf Tesla lebt wieder. Der Schein läuft noch bis zum 20.09.2018 und wenn der Abverkauf so weitergeht, könnte sogar ein Gewinn bei herauskommen. Ist der Stern Elon Musk nun endgültig am Verglühen? Dann verglüht die Marke Tesla zeitnah auch. Gerade läuft der Kampf um die 300 Dollar Marke. Egal wie viel Strecke Tesla gut gemacht haben könnte- ohne Musk wird Tesla entzaubert und wieder eine normale Aktie. Sollte die Schwäche anhalten und die 300er Marke nachhaltig (über mehrere Tage) unterschritten werden, dann werde ich mein Spielgeld doch vorfinanzieren und noch mal Short gehen. Ich möchte investiert sein, wenn die Schlagzeile bei ntv lautet: „Tesla im freien Fall“. Ist das jetzt destruktiv? Njein. Tesla ist für mich die Manifestation all dessen, was an der Börse und generell in der Wirtschaft schief läuft. Ein potemkinsches Dorf, dass den Betrachter nur eine Illusion bietet. Aber wenn diese Illusion vergeht, dann stehen wir alle mit herunter gelassenen Hosen da.
Die SPD- Nahles hatte am Wochenende zu viel Zeit. Eine Stellungnahme nach der anderen. Deutschland müsse die Türkei retten. Ein stabiles Regime in Ankara sei auch für Deutschland unerlässlich. Erst ziehen die Linksliberalen über den Erdogan her, weil dieser wieder sein Sultanat begründen möchte und auf einmal möchte die SPD die Türkei retten. Aber da war letztens schon mal so sein Artikel mit Frage, ob Deutschland nun die Türkei rettet. So oft, wie Erdogan der EU und auch Deutschland gedroht hat, müsste Deutschland doch eigentlich froh sein, dass die Zeit des Erdogan - Regimes abläuft. Trump scheint die Türkei als Einfallstor zum Nahen Osten auch aufgegeben zu haben, so dass das Ankara wirklich die Felle wegschwimmen. Aber so sind sie, die Linksliberalen. Die Nahles auf Wählerfang. Da sieht man wieder sehr schön- nur um an der Macht zu bleiben, verkaufen Politiker das letzte Hemd anderer Leute. Und natürlich sowieso eine Partei, wie die SPD, die auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist. Aber keine Angst, wir werden alle retten. Irgendwann werden sich die Karawanen ins gelobte Land aufmachen- nach Westeuropa und ja natürlich auch nach Deutschland. In den Innenstädten hat bereits der Vertreibungskampf begonnen. Die neu dazugekommenen Menschen aus dem Nahen Osten vertreiben die Türken aus –ihren- Stadtbezirken und diese siedeln sich nunmehr in den Stadtbezirken an, die in der Mehrheit von Deutschen besiedelt sind. Die Frage ist dann nur noch, wann die kritische Masse erreicht ist – und die untoleranten Deutschen wegziehen wollen- und die viel wichtigere Frage: Wohin? Diese Frage wird in der nächsten Zeit eine Menge sozialen Sprengstoff innehaben. Ich will das mal an einem Beispiel ausführen. Man stelle sich am Rand von Berlin ein altes Siedlungsgebiet vor, dass im wesentlichen aus alteingesessenen Eigenheimen besteht und in der jetzt der letzte Flecken mit überteuerten Doppelhaushälften vollgeknallt wurde. Als die Entwicklungsgesellschaft vor fünf Jahren anfing, kostete so eine Doppelhaushälfte noch 200.000 EUR. Jetzt gingen die letzten Häuser für 400.000 EUR weg. Direkt über die Straße werden jetzt auf engstem Raum sechs Wohnböcke errichtet. Also keine Stadtvillen oder so ein Scheiß, sondern sechs „funktionale Wohnblöcke“. Vor der Baustelle steht ein Bauschild mit dem Hinweis, dass hier ein Integrationsprojekt entsteht. Das heißt übersetzt, mindesten fünfzig Prozent der Belegung ist für neu dazu gekommene Menschen aus mehrheitlich dem Nahen Osten vorbestimmt. Bezugsfertig wird das Bauprojekt Mitte nächsten Jahres. Das wird so ein richtiger Schmelztiegel, wenn reiche Menschen aus Deutschland, oder auch nur solche, die sich mit einem Kredit belastet haben, um ihren Kindern ein unbeschwertes Aufwachsen ermöglichen wollen und nicht so reiche neu dazugekommene Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika auf engstem Raum miteinander auskommen müssen. Wenn da die unterschiedlichen kulturellen Wertevorstellungen und Mentalitäten aufeinandertreffen. Mann wird das bunt. Insofern ziehe ich meine Frage von vorhin zurück. Klar wird es Anfangsschwierigkeiten geben. Aber dann werden wir alle eine große glückliche Gemeinschaft. Und wenn den Linksliberalen die Zeit erst einmal Recht geben wird, ja dann entsteht was besseres, was Großartiges. Manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück zwingen.
Endlich Urlaub. Im Urlaub sollte man eigentlich die Finger von der Börse lassen. Im schlimmsten Fall kann man nicht die Finger vom Smartphone oder Laptop lassen und sowohl der Urlaub wie auch der Partner leiden darunter. Um es gleich vorwegzunehmen- alles kluge Sprüche und als Spieler würde mich das Fernbleiben mehr belasten, als die täglich Auseinandersetzung mit der Börse in meiner freien Zeit. Zumal ich eh keinen Pauschalurlaub mache und mich in die Uckermark verzogen habe, kleine Schädlinge hab ich auch keine- also alles gut. Zum Thema kluge Sprüche gibt es auch noch so eine anmaßende Haltung einiger „Trader“ zu kommentieren, die öffentlich auftreten und damit über zwei, drei Ecken ihr Produkt verkaufen wollen. „Wenn man So oder So handelt, sei man kein Trader, sondern eher Spieler. Wenn ich also Das und Das nicht beachte, dann bin ich kein Trader? Hmh. Stimmt. Ich bin kein Trader – ich bin ein Spieler. Im Gegenzug kann ich allerdings auch behaupten- sorry, jeder der durch die Börse sein Geld verdient oder verdienen will, ist ein Spieler. Hauptberuflich oder nebenberuflich- vollkommen egal. Der weltweite Markt ist ein riesiges Spielkasino. Was soll einen Trader von einem Spieler unterscheiden? Der Trader berechnet Marken, bestimmt nach den CRV Ein- und Ausstiege und kennt bevor er an den Gewinn denkt seinen Verlust. Aber wenn mir der Markt vor die Füße kotzt, ist das Geld trotzdem irgendwann weg. Ist nichts anderes, wenn der Spieler auf Short oder Long setzt. Es gibt gute und schlechte Trader, wie auch gute und schlechte Spieler. Das was ein „Trader“ suggeriert, ist die Anmaßung, den „Markt“ beherrschen können, also ihn in mehr oder weniger allen Facetten ohne Risiko zu spielen. Wo ist der Unterschied, ob ich als Trader oder Spieler vermeintliche Muster erkennen kann? Und nichts anderes als spielen machen Hedgefonds. Sie setzen auf Rot oder Schwarz und hoffen, dass sie gewinnen. Wenn nicht, ist irgendwann auch die Kohle weg und die Anleger ziehen ihr Geld ab. Und wenn diese großen Mitspieler schon den Wirren des Marktes erbarmungslos ausgesetzt sind, was befähigt einen „kleinen Trader“ meinetwegen auf youtube, mir zu erklären, was ein Trader und was ein Spieler ist. Soros ist gerade wieder Short im Markt. Ich kann den Mann nicht leiden, aber zumindest ein erster hämischer Beitrag von einem bezahlten Schmierfinken ist schon wieder zu lesen. Ob Soros Recht hat oder nicht sagt ihm bald der Depotauszug. Beherrschen kann man eine Sache nur, auf die man Einfluss nehmen kann. Damit komme ich zur Auswertung der Handelswoche und zur Fehleranalyse. Ausgangsthese vor einem Verfall ist es bisher, dass die Stillhalter den Markt hochziehen um die Gelder für die verkauften Puts behalten zu können. Warum? Weil sie den Markt mit ihren Geldmitteln beherrschen können. Hat in den zwei letzten Jahren an jedem Verfall immer wieder funktioniert. Grundlage für den Erfolg der Stillhalter war die positive Börsenstimmung. Vor diesem Verfall hingegen verfestigte sich der Druck nach unten im Vorfeld schon, so dass eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit bestand, dass die Börsen nach unten durchgereicht werden. Sah bis Donnerstag auch so aus. Dementsprechend habe ich die Gewinne Donnerstag nicht realisiert und stand ich am Freitagmorgen schon vor vollendeten Tatsachen. Da war wieder das Kaninchen, dass es den Stillhaltern ermöglich hat, den Markt wieder hochzuziehen und insbesondere den Dow. Ein Fehler ist es, dass ich die Volatilität unterschätze. Fünf- bis sechshundert Punkte im Dow, oder 150Punkte im Nasdaq sind gerade nichts. Wir sind meiner Ansicht nach seit einigen Monaten in der Umkehrphase des Trends an den Börsen. Damit meine ich keinen Crash, sondern die Börsen folgen einfach ihrem natürlichen Lauf der Dinge, dem sie sich auf Dauer nicht entziehen können. Die Zinsen steigen, die Zeiten des billigen Geldes sind vorbei. Insofern kann in dieser Umbruchphase die Volatilität weiter zunehmen. Also- Kohle sichern. Einsteigen kann man immer wieder. Dieses Verhalten muss ich unbedingt wieder annehmen, hat es mich in letzten Zeit Monaten immens Performance gekostet. Auch wenn ich nächste Woche damit rechne, dass die Börsen die Richtung wieder wechseln, bleibt gerade der Dow ein Risikofaktor. Es ist durchaus möglich, dass der Dow nun, nachdem der Nasdaq leidet, als „sicherer Hafen“ entdeckt wird. Ist zwar genauso bescheuert, aber bekanntlich spinnen die Amerikaner auf ihrer Insel der Glückseligkeit. Als nächstes werde ich anfangen bereits schwache Einzelwerte zu Shorten. Generell Aktien, die nicht in der ersten Reihe und damit im unmittelbaren Focus stehen oder aber genau die einstigen Überflieger, bei denen jetzt die Luft herausgelassen wird. Regel Nr. 1: Halte dein Geld zusammen. Regel Nr.2: Nimm was du kriegen kannst und gib es nicht wieder her.
Der letzte Tag der Handelswoche. Krisen wurden heraufbeschworen, dann wieder abgesagt und flammen erneut auf. Die Hexen sind diese Woche so wild getanzt, wie schon lange nicht mehr. Erst ab Montag bzw. Dienstag wird sich zeigen, ob die Anstiege beständig bleiben oder lediglich dem kleinen Verfall geschuldet waren. Welche Gründe hatten die Kursbewegungen der letzten Tage? Die sich anbahnenden Krisen in China und der Türkei dürften es eigentlich aus Sicht der Wallstreet nicht wirklich gewesen sein? Was geht uns fremdes Elend an? Wie oft haben wir erlebt, dass Krisen in den letzten zwei Jahren wirklich dazu geführt haben, dass sich die amerikanischen Märkte davon beeinflussen haben lassen? Wenn überhaupt, dann kurzfristig, um daraufhin auf neue Höchststände zu klettern. Es ist für die amerikanischen Märkte ziemlich wurscht, ob es irgendwo in einer Ecke der Welt brennt. Ebenso soll der Anstieg, gerade des Dow auf einer möglichen Entspannung zwischen China und den USA beruhen- obwohl Humpi Trumpi bereits gestern mitgeteilt, dass es ihn herzlich wenig interessiert, was die Chinesen da nächste Woche vom Stapel lassen. Die Frage ist also, was könnte die Märkte langfristig dazu bewegen, zu steigen oder den Rückwärtsgang einzulegen. Für das konsequente Steigen fallen mir nur die Aktienrückkaufprogramme ein und die Wahrscheinlichkeit, dass die ganzen ins Land zurückgeholten Dollars irgendwo angelegt werden müssen. Nur für letzte Möglichkeit ist der Aktienmarkt zu klein und zu gefährlich. Es besteht durchaus die realistische Möglichkeit, dass dieses Geld in den Anleihemarkt fließt und so die Finanzierung der USA in der nächsten Zeit sicherstellt. Ob da nun ein perfider Plan dahintersteckt oder dies einfach nur Teil des Systemausgleiches ist, kann dahin gestellt bleiben. Bisher haben Verkäufe einzelner Länder von amerikanischen Staatsanleihen keine Reaktion hervorgerufen. Wie auch, wenn die Welt nach Dollar lechzt und jeder eingenommene Dollar sofort wieder zum Begleichen von Schulden ins System gepumpt werden muss. Man könnte sogar auf den Gedanken kommen, die Abwicklung der Carry-Trades dient dazu, die Welt bis aufs letzte Hemd auszuziehen. Es wird doch gerade gemutmaßt, dass Goldreserven von Schwellenländern verkauft werden- die eigentlich auf der Käuferseite standen, um an Dollars zu kommen. Wer kauft dann bitte schön das Gold? Vielleicht wird Fort Knox gerade wieder gefüllt um pünktlich zu einer Goldzählung in hellem güldenen Glanz zu erstrahlen. Vielleicht aber nur vielleicht haben wir es mit einem bis ins kleinste durchdachten Plan zu tun. Wahrscheinlich nicht- aber vielleicht. Es ist schon richtig, dass China die USA aufgrund der immensen Reserven an amerikanischen Staatsanleihen sprichwörtlich an den Eiern hat. Nur was nutzt das, wenn man den Trumpf nicht ausspielt, um wenigstens Stärke zu zeigen. Stattdessen wird durch dieses schwache Auftreten die eigene Position sowohl nach innen, wie außen geschwächt. Nach innen wird dies umso schlimmer wirken, wenn plötzlich der neu entstandene Mittelstand in China wieder in Lehmhütten umziehen und auf´s Plumpsklo gehen muss. Ich glaube nicht, dass China die Ressourcen hat, einen langen Handelskrieg mit Amerika zu überleben. In der letzten Finanzkrise hat China die Welt wirtschaftlich gerettet (eine Krise die primär durch die Amerikaner ausgelöst wurde) und sich dafür verschuldet. Jetzt bedankt sich Amerika dafür, indem es diese Schwäche ausnutzt. Aber wenigstens haben die Deutschen laut einer Umfrage bestätigt, dass man mehr zu Russland und damit zu China halten sollte, als zu den Amerikanern, welche die Welt als ihren eigenen Selbstbedienungsladen sehen.
Ein kleiner Exkurs, ich hatte seit langem wieder einmal einen Mittagsschlaf. Also ich glaube nicht, dass die nach Amerika fließenden Dollar unbedingt in den Aktienmarkt fließen. Man sagt bekanntlich, der Aktienmarkt nimmt die Zukunft vorweg. Insofern ist davon auszugehen, dass die Gewinnwarnungen und der negative Ausblick einzelner Unternehmen Marktteilnehmer dazu bewegen werden auszusteigen, von einzelnen Eskapaden, wie gestern zum Beispiel, mal abgesehen. Dementsprechend kommen Unternehmen wie Applied Materials und NVidia auf meine Liste, um den Markt zu beobachten. Beide Unternehmen hätte man entspannt mit Ansage ab Morgens Shorten können. Auch das zeigt, dass die Reaktionen zwar im Ergebnis heftig ausfallen, aber der Erkenntnisprozess langsam einsetzt. Die letzte Analyse bei guidants fragt, warum der US Markt seit gestern wieder steigt? Na wegen der Nachricht. Welcher Nachricht? Na der Nachricht, dass eine chinesische Handeldelegation nach Amerika reist. Aber der Donald hat doch gesagt ... Interessiert gerade kein Schwein, was der Donald sagt.
Da kam die Nachricht von den Gesprächen zwischen China und den USA für die Stillhalter gerade recht. Ja, natürlich auch starke Unternehmenszahlen. Aber zurück zu den Gesprächen zwischen China und den USA. Deshalb schätze ich „finanzmarktwelt.de“. Die Finanznachrichten, die man braucht, auf den Punkt gebracht. Enttäuscht war ich, als Ronald Gehrt mitteilte, dass er mit dem „ing morning call“ aufhört. Den Neuen hab ich mir ein oder zweimal angehört. Um 4:30 Uhr morgens kann ich den nicht ertragen. Aber das ist nur mein subjektives Empfinden. M.Fugmann beleuchtete kurz die Situation und stellte fest, die Märkte stiegen mit der Nachricht, weil die Märkte steigen wollten. Relevanz, im Sinne von ernsthaften Möglichkeiten der Beilegung des Handelskrieges, ist dem Treffen nicht beizumessen. Trump wird einen Teufel tun und aus der Position der Stärke sich zumindest auf einen Kompromiss einzulassen. Diejenigen, welche ihr Gesicht verloren haben, scheinen die Chinesen zu sein. Die lassen sich echt vorführen. Trump hat sie echt bei den Eiern. Ich bin gespannt, wie sie es da wieder herausschaffen wollen. Irgendwann werden Fakten geschaffen.
Gut- oder nicht gut. Im Wesentlich bin ich ausgestoppt worden um die entstandenen Verluste durch Gewinne abzusichern.
Der Schein auf den Yuan ist noch im Spiel. Der Schein von gestern auf den Dow ohne Stopp ist ausgeknockt worden. Die Entscheidung vertrete ich auch jetzt noch. Bei 25590 bin ich erneut Short gegangen (UW9pt2 0,902 500 STK). Der Hebel ist moderat und der Abstand des Knockouts mit 26500 weit weg. Wobei- das hab ich gestern auch gedacht. Wenn morgen nicht noch ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert wird, müsste der Hexentanz langsam abnehmen. Und für mich sehen die Märkte immer noch nach Short aus. Insofern muss ich auch beachten, dass ich am Tage so gut wie nicht handeln kann. Insofern kann ich nicht kurzfristig die Richtung wechseln, sondern muss mich spätestens am Vorabend bis 21:30 Uhr festlegen. Ist zwar blöd, aber einem Feierabend- Trader bleibt halt nichts anderes übrig. Und die 15 Milliarden, welche Katar in die Türkei investieren will, werden nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleiben, bei den dreistelligen Milliardenforderungen, die alle in Dollar notieren, denen sich die Türkei noch in diesem Jahr ausgesetzt sieht. Die Türkei wird sich der normativen Kraft des Faktischen über eher kurz beugen müssen. Oh, Trump hat getwittert. Die Chinesen können keinen akzeptablen Deal anbieten. Und? Fallen jetzt die Börsen? Sieht nicht so aus. Soviel zur Relevanz der Nachricht von heute Nacht. Es wurde ein Grund zum Steigen gesucht und jetzt wird der Grund zum Fallen geflissentlich überhört. Mal sehen, wann der Tweet zum Fallen der Märkte herhalten muss. Aber das Schöne bei dieser Volatilität ist es, dass es nie langweilig wird und sich jeden Tag neue Möglichkeiten ergeben. Jetzt noch eine kleine Beleidigung Trumps in Richtung China hinterher gezwitschert und der wir sind schneller da wo wir gestern aus dem Handel gegangen sind.
Natürlich ärgert es mich. Der OS von gestern wäre jetzt zumindest auf Einstand- und wäre ich sorgfältiger bei der Auswahl überhaupt gewesen, wären jetzt die hundert Prozent in einem anderen Schein drin gewesen. Aber wie sage ich so schön- auf hätte, wäre, wenn- ist geschissen. Jedenfalls ist der Verlust schon wieder drin, zumindest im abgesicherten Bereich. Die zweite Abwärtswelle läuft zumindest im Dow. Jetzt ist der Kampf um die 25.000 entbrannt. Die Stillhalter werden sich Gedanken machen, ob sie noch einmal versuchen den Markt im Umfeld steigender Unsicherheit hoch zu kaufen und hoffen das es zu Gewinnmitnahmen der Bären kommt- oder langsam Absicherungsgeschäfte vornehmen. Ich glaube allerdings, wir sehen gleich die 24 vor dem Punkt, wahrscheinlich noch, während ich das hier schreiben. Ich habe bei 25080 noch mal eine Position Short ( GM5D94 zu 0,57 188 Stück) ohne Stopp eröffnet. Dann ist das Trading- Konto leer. Heißt 200,00 EUR kommen erst wieder zum 31.08. hinzu. Klar juckt es mir in den Finger weitere Positionen und vor allem größere Positionen zu eröffnen. Zumal die Hebel der jetzigen Knockout weit gesetzt sind, so dass ich erst einmal nicht mehr spielen kann. Aber- wie macht man ein kleines Vermögen als Daytrader an der Börse? Indem man mit einem großen Vermögen anfängt. Der Ausspruch „Die Bank gewinnt immer“ hat seine Relevanz sowohl im Casino wie auch an der Börse. Außerdem- wo bleibt der Sportsgeist, wenn ich jetzt Geld nachschieße. Es geht ja gerade darum, entspannt zu spielen. Wie ich gerade sehe, gibt es Ermittlungen gegen Tesla und die Aktie gibt massiv ab. Mich würde interessieren, ob Elon Musk nach Abzug seiner Schulden noch Milliardär geschweige denn Millionär ist. Vielleicht haben seine letzten Eskapaden einen existenziellen Grund. Auch wenn es böse klingt, es würde mich nicht wundern, wenn der ins Wasser geht, im Falle eines Bankrottes. Denn, wie schon einmal erwähnt, nach meiner Empfindung hat er sich nur an den Erfolg anderer angehängt. Gut. Mittlerweile scheint an der Wallstreet auch angekommen zu sein, dass China ein Problem hat. Die Abwertung des Yuan geht munter weiter. Auf die EUR/TRY kann man auch keine Optionsscheine kaufen. Es wird kein Brief mehr angezeigt. Wenn ich mich irre, bitte einen dezenten Hinweis. Nachdem der Dow gerade unter die 25 getaucht ist, kam eine schnelle Gegenbewegung. Ja, die Hexen tanzen. Insofern entspannt bleiben. Das fehlt mir noch zu sehr.
Die Hexen tanzen schon in Vorfreude auf den Freitag aber die Bullen scheinen sich zumindest an den amerikanischen Märkten zu behaupten. Der OS auf den Dow ist mit sechzig Prozent Minus rausgeflogen. Das wird nichts mehr. Gerade bei diesen Spekulationen ist es wichtig den Überblick zu behalten. Und den hatte ich nicht. Mist. Wesentliche Elemente habe ich nicht gesehen, als ich kaufte. Der Dow tauchte während ich weg war ab, als ich wieder am Bildschirm war, sah ich 25.188 Punkte also unter den von mir für einen Absacken auf 25.000 präferierten 25200 Punkten. Was ich aber nicht sah- der Dow war schon wieder am stiegen. Also Anschiss. Aber diese Käufe aus dem Affekt heraus knallen bei mir immer wieder rein. Immer die Angst was zu verpassen. Ich bin schon gespannt wie es im Urlaub wird. Aber natürlich bin ich nicht schuld, sondern meine bessere Hälfte. Die- hat mich davon abgehalten am Bildschirm zu sein, wegen der habe ich ins steigende Messer gegriffen. M. Fugmann meint in seiner heutigen Ausgabe, die Carry Trades werden abgewickelt, weshalb unter anderem der amerikanische Aktienmarkt so stark ist. Vom Dow jedenfalls würde ich dies nicht behaupten. Es gibt momentan genug Krisen, die bis Freitag noch die Begründung für einen Kurssturz nachreichen können. Und ab Montag bin ich gespannt, wie steigende Aktienmärkte begründet werden wollen. Obwohl ich Erdogan nicht mag und er nach meiner Ansicht mit dem Rücken zur Wand steht, macht er doch den Mund auf und versucht den Amerikanern Widerstand zu leisten. Okay, es wird nichts bringen. Hat dieselbe Wirkung, als wenn eine Maus gegen den Stamm einer deutschen Eiche pisst. Aber im Gegensatz zu den Chinesen versucht er es wenigstens. Die Jammern scheinbar nur herum, anstatt etwas zu tun. Nicht das Vertrauen in die Wirtschaft leidet, sondern das Vertrauen in die Führung.
Es stellt sich die Frage, ob der Anstieg im Dow der Glattstellung von Short- Gewinnen geschuldet war oder ob die Bullen gleich zu Handelsstart versuchten die Momentum Trader in Boot zu holen. Ist jedenfalls egal, denn wir nähern uns wieder der Ausgangslage von heute Morgen. Na ja – egal ist es nicht, weil ich einen Einstieg für eine Short-Position im Dow verpasst habe. Vielleicht versuchen es die Bullen (oder Stillhalter) nachher noch mal. Dafür bin ich im USD/CNH Long gegangen. Ich habe die Befürchtung wir stehen erst am Anfang der Abwertung des Yuan. Einstieg war bei 1,99 inklusive aller Gebühren 2,11, 100 StK (VA5KV8), Stopp bei 1,05. Die Knockout auf EUR/TRY kann man gar nicht mehr bezahlen. Wahrscheinlich haben die Emittenten die weitere Abwertung schon eingepreist und bringen keine neuen Scheine mehr raus. Dann kann es gut sein, dass die Emittierung neuer Scheine auf den Yuan auch alsbald aufhört. Ist natürlich nur eine Mutmaßung. Hier musste ich meinen Beitrag unterbrechen, weil meine Maus von der U-Bahn abgeholt werden wollte. Den Rutsch von siebzig Punkten im Dow hab ich verpasst. Da das Ganze nach mehr aussieht bin ich eben noch Short in den Dow mit dem OS CA1Q71 LZ 17.08.2018 zu 0,091 (alle Kosten inklusive- 2300 STk) gegangen. Heute Morgen bei Dax hat das nicht funktioniert, da bin ich ausgestoppt worden. Mal sehen was hier passiert. Wenn sich nicht bewegt bin ich nachher wieder draußen. Da sie jetzt ständig irgendwas von mir will, hab ich den Faden verloren. In diesem Sinne lassen wir uns überraschen.
So,so. Die amerikanischen Börsen sind wegen der Türkenkrise abgeschmiert? Wo bitte liegt die Türkei? Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Händler an der Wallstreet wirklich weiß, wo die Türkei liegt. Eher fliest der Dollar noch schneller aus der Türkei ab, nachdem Erdogan sein Volk aufgerufen hat, Gold und Devisen in Lira umzutauschen. Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf- auch der Nationalstolz? Gold gab ich für Eisen, fällt mir dazu ein. Ich denke, die Türkei ist finanziell am Ende. Die Türkei muss dieses Jahr dreistellige Milliardenbeträge in Dollar notiert zurückzahlen. Woher nehmen, wenn nicht stehlen. Wahrscheinlich rauscht die Türkei demnächst in eine Hyperinflation. Hyperinflationen entstehen immer dann, wenn von außen kein frisches Geld mehr ins Land kommt und die Umlaufgeschwindigkeit zunimmt. Hyperinflation heißt ja nicht- es ist zu viel Geld da- sondern es ist zu wenig vorhanden, um den Vertrauensverlust auszugleichen. Wenn dann die ganzen Türken hereinströmen- Mann das wird es kuschelig in Deutschland. Und alle sind dann natürlich auf der Flucht vor Erdogan- wetten?
Der Dollar ist ruckartig unter die 1,15 gefallen, eigentlich viel zu schnell für meinen Geschmack. Und- oh Wunder- Gold ist nicht weiter abgeschmiert. Insofern ein Beleg dafür, wie wir verarscht werden. Oder ist Gold doch die letzte Instanz? In der letzten halben Stunde kommen wieder die grünen Kerzen aus dem Nichts. Zwischendurch haben sie es am Nachmittag auch schon mal probiert, aber der Anstieg wurde genauso schnell wieder abgebaut. Es könnte sich damit endlich einmal die Gelegenheit bieten, dass der kleine Verfall am Freitag als Katalysator für den crashartigen Abwärtstrend taugt. Die Frage ist dann nur- wann die Stillhalter anfangen Absicherungsgeschäfte zu tätigen. Sollte Montag der Abwärtstrend anhalten, werde ich OS mit einer Laufzeit von ein paar Tagen kaufen, hat heute prima funktioniert. Gerade im Umfeld fallender Börsen und des Verfalls bietet sich dieses Risikogeschäft an. Das Beste daran ist, die OS sind aufgrund des immensen Zeitwertverlustes saubillig. Hatte ich vergessen, dass so was geht- bis in den Nachrichten kam, dass irgend ein Trader aus 60.000 $ wohl 800.000 $ beim Anstieg von Tesla mit dieser Methode gemacht hat. Normalerweise halte ich Optionsscheine für den größten Beschiss unter den Anlageklassen für den kleinen Mann. Die Emittenten schrauben an der implizierten Volatilität herum ohne, dass du es nachvollziehen kannst. Ich hatte mir am Donnerstag fünf Scheine von unterschiedlichen Emittenten mit gleichen Parametern auf die Liste gesetzt. Unterschiede von vier-fünf Prozent-okay, aber zwanzig und dreißig find ich dann nicht mehr okay. Das heißt die Emittenten durchtesten. Ich finde, es fängt schon an allen Ecken an zu qualmen. Wenn die Amis ihre Dollars weiter aus der Welt zurückholen, könnte es alsbald ungemütlich werden. Irgendwann verpufft die Wirkung den Dollar schwach zu reden, einfach weil die Anleger zu sehr damit beschäftigt sind den Dollar zurück zu holen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.417.989 von Geniator am 10.08.18 10:26:43Definitiv nein. Dann wäre es doch kein Spiel mehr. Außerdem liege ich momentan im Minus- so um die fünfundzwanzig Prozent. Trotz der heutigen fetten Beute. Die Blumen nehme ich gerne, auch wenn sie unverdient erscheinen. :)
Sag mal Spieli, würde sich das für mich lohnen, vertrauensvoll dein Spielgeld aufzustocken? :)
Na? Ist Elon Musk zu weit gegangen? Aus seiner Sicht war das sicher eine unorthodoxe Methode die ganzen Shorties loszuwerden. Aber ob da tatsächlich die SEC mitspielt- das wird spannend. Schon bei seinem letzten April-Scherz-Tweet, in dem er schrieb Tesla sei pleite, dachte ich es würde gegen ihn ermittelt werden. Vielleicht kann er bzw. Tesla schlüssig darlegen, dass es sich um keine Fake-News gehandelt hat- aber das würde ich bezweifeln. Wir könnten im Schlussakt von Tesla und Elon Musk angekommen- ja,ja- ich weiß, Totgeglaubte leben länger und Elon Musk erst recht. Aber irgendwann sind auch die sieben Leben einer Katze aufgebraucht. Zumindest hat Elon ein weiteres Leben verbraucht. Ich persönlich habe kein Problem, wenn die blöden Shorties die Beine in die Hand genommen haben, wurde doch durch sie der Abgang der Aktie bisher verhindert. Wenn sich jetzt die Ermittlungen der SEC intensivieren sollten, könnte es einen schönen Erdrutsch bei Tesla geben. Schauen wir mal, was die Musk-Jünger heute noch veranstalten. Aus Börsensicht ist morgen leider schon wieder Freitag. Sprich die Bullen müssen zumindest heute noch stabilisierend eingreifen, bis morgen der erlösende Anstieg aus heiterem Himmel ansteht. Der kleine Verfall am 17.08.2018 steht auch schon wieder ins Haus. Vielleicht sollte ich den Short auf den Dow, den ich gestern eingegangen bin enger absichern und gegebenenfalls ab 26.650 Long gehen. Snap hat ein bisschen was zum weiterspielen gebracht, aber so überwältigend war das nun auch nicht. Vorhin bin ich noch auf Tesla mit sehr engem Stopp Short gegangen, vielleicht kommt ja noch eine Negativmeldung. Ansonsten werden wir sehen, ob die weitere „Verschärfung“ des Handelskrieges am 23.08.2018 etwas bringt. Für jeweils kurze Momente beschleicht mich immer der Gedanke, wir sitzen einer großen Scharade auf. Absprachen auf höchster Ebene. Aber das ist zuweit um die Ecke gedacht. Nach Abschluss der Berichtssaison heißt es intensiv die Kurse und die Berichterstattung zu verfolgen. Ich fange schon an, die Aktien auf eine Watchlist zu setzen, welche bereits jetzt vor höheren Kosten warnen. Dafür, dass die Kryptowährungen out zu sein scheinen, hält sich der Bitcoin echt gut. Da fragt man sich, wer da seine Finger drauf hat. Aber wenn man bedenkt, dass ein einstelliger Prozentbereich der Community etwa 90 bis 95 Prozent der Bitcoin hält, vielleicht kein Wunder. Die anderen Währungen haben jedenfalls gewaltig Feder lassen müssen. So langsam weicht die Phantasie der Realität.
Also jeden Monat ein paar Euros zur Seite packen, damit man dann, wenn keiner Kryptowährungen mehr haben will, einsteigen kann. Alternativ könnte man auch Gold kaufen, aber ich weiß nicht so recht.
Der Anschiss lauert halt überall. Meine Shorts verabschieden sich so langsam über die Stopps. Was nicht runter will, dass steigt eben. Bisher habe ich keine stichhaltige Begründung gefunden, womit der Anstieg an den Börsen gerechtfertigt wäre. Ach ja- Sommerrallye, wobei eigentlich die Saisonalität von schwachen oder zumindest schwierigen Märkten ausgeht. Soviel zum Thema Saisonalität. Wenn die Snap-Zahlen nichts bringen, kann ich mir morgen kein Eis kaufen. Ärgerlich, aber das gehört zum Spiel dazu. Bloß nicht an den Stopps herumfummeln und meinen gleich, aber gleich dreht es. Das einzige was sich dreht ist der Magen, wenn man den Verlust noch künstlich vergrößert. Sollte der Snap- Short auch nichts werden, dann schaue ich mir das ganze Börsengeschehen erst einmal von der Seitenlinie an. Auf den Hang Seng habe ich noch einen Short mit weiten Stopp und kleinen Hebel. Das kann da nicht gut gehen. Die Chinesen fangen schon wieder an Leerverkäufe zu verbieten. Jetzt auf den Yuan und als nächstes wahrscheinlich auf Aktien. Hatten wir alles schon mal und dann hat es, soweit ich mich erinnern kann bum gemacht. Wie sieht es eigentlich mit der „Flüchtlingsbewegung“ aus, die jetzt auf Spanien zu kommt? Gibt es da schon Berichte und Zahlen? Ich glaube gelesen zu haben, dass Deutschland im Rahmen einer „Kleinen Koalition“ weiter Flüchtlinge aufnehmen sollte. Ausnahmsweise wird die Bundeskanzlerin Merkel mal gelobt, weil „sie die Ehre Europas gerettet“ hat, als sie die unkontrollierte Einreise von „Flüchtlingen“ zuließ. Natürlich kommt das Lob aus Spanien selbst, welches die Flüchtlinge schnell wieder loswerden will. Ich bin tatsächlich gespannt, wie Mutti Merkel den Zuzug weiterer „neu Dazugekommener“ begründen will. Ach so ja- Deutschland der Schmelztiegel für Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und natürlich Europa. Alles klar. Ich vergaß. Klar ärgert es mich, dass die Börsen wider erwarten in diesem Ausmaß steigen, insbesondere, weil ich den Grund nicht erkennen kann. Aber ehrlich dieses Hochgepusche macht mich nur sauer, weil ich kein Stück vom Kuchen abbekomme. Viel wichtiger wird sein, ob China ernsthafte Schwierigkeiten bekommt und somit der Auslöser für die nächste Welle der Finanzkrise wird und ob wir wieder von einer Flüchtlingswelle überrannt werden und gute Miene zum bösen Spiel machen sollen. Und das was mir am meisten auf den Sack geht- warten wir`s ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.376.646 von spielkind0815 am 05.08.18 07:30:07
Trump hat mit seinen letzten Tweet vom Sonntag quasi zugegeben, dass er es auf den chinesischen Aktienmarkt abgesehen hat, wenn er zwitschert, der chinesische Markt sei in den letzten vier Monaten um 27 Prozent gefallen und der amerikanische Markt sei stärker als je zuvor. Dann noch das Großmannsgehabe und America First. Für mich wäre das ein Weckruf. Wenn die Chinesen jetzt nicht reagieren, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen. Da braucht man nicht groß zu analysieren, interpretieren und zwischen den Zeilen lesen. Trump hat sich einen Sieg ans Revers geheftet. Egal was die Chinesen jetzt auf Verhandlungsebene noch reichen können ist... nichts. Sie würden wie Bittsteller wirken. Das Gemeine ist, die Chinesen bräuchten tatsächlich nur zu warten, bis die Vorratlager in Amerika leer sind und die Inflation von heute auf morgen sprunghaft ansteigt. Nur nach außen müssen Sie kurzfristig jetzt Stärke zeigen.
So eine Verarsche. Auf guidants: die US- Regierung zeigt sich im Handelsstreit mit China offen für Gespräche. Es wird langsam Zeit, dass China mal die Muskeln spielen lässt. Geb doch mal jemand Xi Jingping ein Smartphone mit Twitter - Zugang in die Hand. Vorgestern war die fehlende Reaktion der Börsen auf die Ankündigung der chinesischen Gegenmaßnahmen mit dem Argument begründet worden, sie sei nicht konkret genug. Die Abwertung des Yuan wird wegen der Alltäglichkeit auch immer mehr zur Luftnummer- soweit die Märkte darauf reagieren müssten. Aber dafür zieht die deutsche Presse über den chinesischen Staatschef her, wie wir das schon über Putin kennt. China kann mit Amerika nicht verhandeln, weil Amerika nicht verhandeln will. Dementsprechend wird man sich in China langsam fragen müssen, sich den Amerikanern beugen oder den Federhandschuh aufnehmen. Denn ehrlich- so langsam verlieren die Chinesen wirklich ihr Gesicht. Jetzt werfen die chinesischen Staatsmedien den Amerikanern Erpressung vor. Sie geraten immer mehr ins Hintertreffen, -obwohl- sie alle Trümpfe in der Hand halten. Der von Trump losgetretene Handelskrieg wäre innerhalb von Wochen vorbei, wenn China ernsthaft an Trumps Spiel (Spieletheorie) teilnehmen würde. Was sitzen da bloß für Entscheidungsträger an den Schaltstellen. Wahrscheinlich irgendwelche Partei-Apparatschiks, die das Parteibuch lesen bevor sie über ihre Alte rübersteigen. Was ist die hervorstechendste Eigenschaft Trumps ? Er ist unorthodox in seinen Handlungen. Was gab es für ein Geschrei als Humpi Trumpi anfing zu twittern. Und heute? Alltag. Die Welt hat die Kommunikationsart des mächtigsten Mannes der Welt nach dem Geschrei in den Alltag implementiert. Wie willst du einen Gegner kriegen, der nicht nach den alten Regeln spielt sondern einfach neue aufstellt. Entweder du stellst dich darauf ein oder du gehst unter. Also gebt Xi Jingping verdammt noch mal ein Smartphone in die Hand und lasst ihn „seine“ Gedanken über das eine oder andere auf Twitter äußern. Die Chinesen sollten langsam über ihre asiatische Zurückhaltung hinwegkommen. Mittlerweile meinen einige den Trump-Code geknackt zu haben, um an den Börsen richtig Schotter zu machen. Drohen- Short. Angeblich die Hand reichen- Long. Auf den ersten Blick muss man denen Recht geben. Die Frage ist allerdings, wie lange Trump den Markt noch vorführen kann. Charttechnisch ist der Dow jetzt in einer Entscheidungszone angekommen. Freitagabend gegen 21:00 Uhr konnte man richtig zuschauen, wie der Kurs plötzlich um 50 Punkte noch einmal ansprang. Wahrscheinlich wollte man die 25.500 Punkte knacken und so ein gute Ausgangslage für Montag schaffen. Anderseits haben wir jetzt Wochenende. Zeit, in sich zu gehen. Donnerstag gab es einen Impuls nach oben, wahrscheinlich ausgelöst durch die Fonds, die ihre Felle wegschwimmen sahen, der Impuls schwächte sich Freitag ab. Solange es nach oben geht, kann man in der ganzen Euphorie Probleme oder Gefahren außer Acht lassen. Und ich glaube sogar, die Märkte wären noch weiter gestiegen, hätten noch ein Tag mehr zum Handeln Zeit gehabt. Ich denke, das Wochenende hat dem Impuls den Gar ausgemacht. Jetzt muss ein neuer Trigger für die nächste Woche her. Wahrscheinlich deshalb die Regierungsverlautbarung der Amerikaner- wir können doch verhandeln.
Was ausschlaggebend ist, wie wahrscheinlich ist ein Gegenschlag (auch verbal) der Chinesen in nächster Zeit? Warten Sie tatsächlich ab, ob Trump die 25 Prozent-Zölle umsetzt oder knallen sie ihm richtig eine vor den Latz? Da ich der deutschen Presse (insbesondere der) nicht traue, ist nicht klar, ob die chinesische Regierung unter Xi Jingping innenpolitisch tatsächlich unter Druck steht. Allerdings kann ich mir schon vorstellen, dass bei denen der Druck im Kessel steigt. Wie will man zur neuen Weltmacht Nr.1 aufsteigen oder Projekte, wie die neue Seidenstraße umsetzen, wenn man keine Stärke zeigt? Ich befürchte die Zeit Stärke zu zeigen, ohne das es groß zu Kollateralschäden kommt, geht zu Ende (falls jemand glaubt die Chinesen handeln so umsichtig, um keine militärische Reaktion der Amerikaner zu provozieren). Ich hab da ein gutes Beispiel aus dem Alltag. Mein Schwager ist ein saudummes Arschloch. Als meine Schwester ihm kennenlernte, hatte ich noch die Möglichkeit, die sich klar anbahnende Beziehung zu beenden. Die Möglichkeit bestand real noch. Ich übte Zurückhaltung und ging davon aus, die Sache regelt sich von allein. Die Sache regelte sich nicht von allein. Jetzt wurden Tatsachen geschaffen, die ich nicht mehr rückgängig machen kann. Man(n)- kann alles ändern- fragt sich halt nur, ob man bereit ist den Preis dafür zu zahlen. Je länger die Chinesen warten (und hoffen) desto mehr Tatsachen werden geschaffen, die nicht mehr zu negieren sind. Dementsprechend rechne ich durchaus mit einem zeitnahen „Gegenschlag“.
Deutschland schafft sich ab ....

Ich wache auf- und während des Aufwachens schwirren mir solche Gedanken durch den Kopf. Heißt ja wohl, dass ich keinen angenehmen feuchten Traum hatte, sondern das mein Gemüt- das nun einmal nicht so gefestigt ist- sich mit schwerer Kost auseinandersetzen musste. Ich habe das Buch von Sarrazin irgendwann gelesen. So toll fand ich es nicht, bestätigte es doch nur das, was ich schon damals zu wissen glaubte. Ich habe mir eben noch einmal die inhaltliche Zusammenfassung des Buch im Internetz angeschaut und komme zu dem gruseligen Schluss, dass ich den Inhalt des Buches jeden Tag live erlebe. Das Buch ist jetzt acht Jahre alt, aber die Dinge haben sich weiter verschlimmert. Und- keine Besserung in Sicht. Wenn ich jetzt anfangen würde, weshalb „Deutschland sich abschafft“ würde lediglich eine lange Reihe von Wiederholungen dabei herauskommen. Rentner die in Mülltonnen wühlen, die Jugend, welche immer dümmer und leistungsschwächer, aber dafür immer anspruchsorientierter wird, nicht integrierte „schon eine Weile Dazugekommene“, die nach dreißig Jahren in diesem Land immer noch kein Deutsch sprechen, „neu Dazugekommene“, die massiv in den Sozialstaat einwandern ( Mal so ne Frage: Warum kommen eigentlich so viele „Einwanderer“ fast ausschließlich aus Afrika und dem Nahen Osten? Wieso kaum aus Asien?), deutsche Nadelstreifenanzüge, die sich gern als Eliten bezeichnen aber Steuergelder mit vollen Händen aus dem Fenster werfen und wenn sich ihre Mittelmäßigkeit in den Ergebnissen zeigt, den polnischen Abgang machen aber vorher noch Abfindungen in Millionenhöhe mitnehmen, Frühstückspolitiker, die das alles durchwinken aber im wesentlichen mit dem Kampf gegen Rechts beschäftigt sind. Was ist eigentlich der Kampf gegen Rechts? Die Vernichtung der deutschen Kultur und damit der deutschen Identität. Und im Kern dieses andauernden Vernichtungsfeldzuges gegen Deutschland steht der Linksliberalismus. Oh- der Linksliberalismus war nicht immer schlimm. In den Ursprüngen war er sogar etwas Gutes, bevor er zu etwas mutierte und pervertierte, was uns in seinen Klauen hält. Das ist nichts Neues. Am Anfang war die Christenheit von Liebe und Fortschritt geprägt. Dann mutierte sie im Verlaufe der Jahrhunderte zu Inquisition und Rückschritt, weil die Weiterentwicklung fehlte und die Macht flöten ging. Oder die ganzen kommunistischen Bewegungen im Laufe der Zeit, die den Menschen Freiheit bringen wollten und sie im Ergebnis noch mehr knechteten als vorher. Aber erste kleine Hoffnungsschimmer sind erkennbar. SPD – Nahles schließt ja wohl den Bruch der Regierung nicht aus. Weshalb eigentlich? Das Sommerloch füllen oder sich wieder mal ins Gespräch bringen? Los, SPD spreng die Regierung. Dann holt ihr euch die Grünen mit ins Boot und der Untergang des vom Linksliberalismus geprägten Deutschlands beschleunigt sich. Es gibt einen unumstößlichen Grundsatz in der Menschheitsgeschichte:

... nichts aber auch nichts, hält ewig ...
Ich bin gespannt, wie die amerikanischen Märkte heute schließen und noch mehr brennt es mir unter den Nägeln zu erfahren, wie morgen der Markt schließen wird. Gestern Nachmittag bin ich in den Dow und Nasdaq, Hang Seng Short eingestiegen. Der Nasdaq-Short ist eben nach dieser Monsterkerze im Verlust ausgestoppt worden. Das war schon was. Ich möchte nicht wissen, wie viel die Fonds von dem frisch geflossenen Anleger Geldern in den Nasdaq gepumpt haben, um ihn vorläufig vor dem Absturz zu retten. So wie es aussieht wird ausschließlich in den Nasdaq hineingepumpt. Darf der Nasdaq fallen? Irgendwie beschleicht mich so der Verdacht, dass dieser Index nicht fallen darf. Gut man will die Billion bei Apple sehen. Aber was passiert, wenn die ganzen ETF verkaufen müssen. Dann setzt eines der meistgefürchteten Horrorszenarien ein. Das Problem- wie langsam Luft aus diesem Markt lassen, ohne das ein rutschartiger Abverkauf in den ETF beginnt. Ich denke, die Spielmacher sind da gefangen. Wir werden sehen wie weit der heutige Impuls im Nasdaq geht. Bin gespannt wie weit die Zweite Welle, die gerade läuft den Index trägt. Stur- nein blöd- wie ich bin, bin ich bei 7300 wieder eingestiegen. Allerdings mit Miniposition und ohne Stoploss. Der würde jetzt nur behindern. Mittlerweile müsste auch dem Einfältigsten klar geworden sein, dass Humpi Trumpi an Gesprächen mit China nicht interessiert ist. Jedes Mal wenn das Wörtchen Entspannung im Handelskrieg durch die Medien geistert, lässt Trump eine Rakete steigen und sabotiert jede Möglichkeit der Verhandlung. Ich würde mal mutmaßen, er hat es auf den chinesischen Aktienmarkt abgesehen. Der chinesische Aktienmarkt ist weitgehend isoliert von den restlichen Märkten, so dass ein Blutbad dort die chinesische Regierung unter Druck setzt, jedoch eine Ansteckung in Verbindung mit haussierenden Märkten in den USA weitgehend verhindert wird. Allerdings gilt auch hier, wie bei den amerikanischen Staatsanleihen oder dem Dollar- Amerika sägt an dem Ast, auf dem sie sitzen. Wahrscheinlich besteht wirklich der Glaube der amerikanischen Unangreifbarkeit. Allerdings- wenn die 25 Prozent Zölle kommen, fällt Amerika für China als Handelspartner aus. Braucht China dann noch den Dollar oder die Investition in amerikanische Staatsanleihen? In den nächsten Tagen werden wir sehen, ob die Fonds ihr ganzes Geld in den Nasdaq gepumpt haben und ob der Anstieg nachhaltig ausfällt. Wahrscheinlich genauso nachhaltig, wie der Anstieg im Dax. Insofern behalte ich auch meine beiden OS Short auf Tesla und Apple noch ein paar Tage. Vielleicht bekomme ich den Einstand zurück und wenn nicht ist es auch nicht so wild.
Nix mit Schwarzen Montag. Den hätte ich mir mal aufheben sollen. Und was hat die BoJ gemacht? Nix. War klar, nachdem sie letztens angekündigt haben unlimitiert 10jährige zu kaufen. Und was habe ich gemacht? Ich bin vorher USD/Yen Short gegangen, weil ich mich entgegen meinem Bauchgefühl der Einschätzung des Marktes angeschlossen habe. Angeschissen habe ich mich. Totalverlust allerdings zu 67,00 EUR. Am Vormittag hätte ich noch aussteigen können, aber nee. Man will schließlich Recht behalten- und kein Geld verdienen. Den Nasdaq-Short habe ich eben mit 112 Prozent Gewinn verkauft, den Tesla-Short in der Nähe des Einstandes zurückgegeben. Ist mir doch eine bisschen zu heiß. Nachher zaubert der Elon doch noch ein Kaninchen aus dem Hut. Vielleicht steig ich nachher mit einer kleineren Position Short ein oder ich nehme einen Optionsschein. Im Depot lungern jetzt noch der Dow und der Snap-Short, beide schon über Einstand abgesichert, herum. Der Nasdaq spielt Jungfrau, die defloriert werden will- ja, nein ja. Selbst wenn die Zahlen von Apple heute die Erwartungen in der ersten Inaugenscheinnahme erfüllen sollten, wird m.E. der Spike nach oben nicht von Dauer sein. Auf der einen Seite wollen die Marktteilnehmer aussteigen und Gewinne sichern, auf der anderen Seite noch so jedes kleine Prozent mitnehmen. Was bringt das? Okay. Ich bin wie gesagt im Januar ausgestiegen und habe den Anstieg nicht mitgemacht. Bringt mich das um? Nur wenn ich an die Fortsetzung des Bullenmarktes glaube. Tue ich nicht. Irgendwo unten steige ich dann wieder ein. Gut die Gefahr besteht schon, sich an dem Geld zu vergreifen, obwohl es meine Altersrente sein sollen wird. Deshalb hab ich mir tatsächlich noch ein separates Unterkonto eingerichtet. Donnerstag bringt Semiconductor Zahlen raus. Schauen, wie die Aktie auf die Apple Zahlen reagiert. Der Abwärtstrend ist für mich intakt und der Tech- Sektor schwächelt. Insofern auf den TecDax eben Short gegangen. Aber echt noch mal zurück zu den Marktteilnehmern. Es kommt mir echt so vor, als wenn die Stuhlstanz spielen. Warten wir mal ab, was passiert, wenn die Musik aufhört zu spielen.


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben