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Blue Chip Depot-antizyklisch & Sondersituationen - Die letzten 30 Beiträge



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Stand Top20 Realdepot (Gesamt-update gegenüber Anfang Oktober):

Sondersituationen (3 Positionen): IFA Hotel, Intershop, Zapf Creation

Immobilien (9 Positionen): Adler Real Estate, Aroundtown, Eyemaxx, Gieag, Grand City Properties (Aktien+ Discounter), Godewind, TAG Immobilien, TLG Immobilien, VIB Vermögen

Sonstiges (7 Positionen): Alphabet A & C, Booking Holdings, Facebook, Hochtief, MPC Capital, Sixt VZ, Software AG

Absicherung (1 Position): DAX Put Hebel 9

raus: DIC (verdrängt)
rein: Intershop (aufgestockt)

Reservebank: Allianz (aufgestockt), DIC (verdrängt), Fresenius + Discounter (aufgestockt), Hugo Boss (Schnäppchenjagt nach Kurseinbruch), Wirecard (Schnäppchenjagt nach Kurseinbruch)


Aktuell 20 Positionen besetzt (Mindestpositionsgröße 1% Depotanteil)


bei Intershop mal wieder in die Sch... gelangt, Gewinnwarnung gestern=-15%
@myhobbynr2:
danke für den Hinweis
das ist prinzipiell eine Gefahr, bislang läuft weder die Absicherungsposition optimal (um es vorsichtig auszudrücken), noch die meisten "Schnäppchen"-Aktien, die man nach einem gepfefferten Kurssturz vermeintlich günstig kaufen konnte.
Nach der Gewinnwarnung ist oft vor der (nächsten) Gewinnwarnung.
Offenbar zählt jetzt nur noch der Trend, sowohl beim Index als auch bei einzelnen Werten. Bedenklich, wenn man so eine Strategie wie ich hat. Vielleicht kauf ich jetzt einfach auch Eckart & Ziegler und Varta...wen interessiert schon das KGV, the trend is your friend....
Hallo Doby,

eine gewisse Absicherung des Depots mit Dax-Puts geht ja in Ordnung. Aber übertreibe es bitte nicht.

Die wirtschaftspolitischen Risiken sind mittlerweile allseits bekannt. Aber nun beginnen die traditionell guten Börsenmonate.

Und eine Tatsache überragt m.E. alle anderen Faktoren:

Das ist eine weltweit überbordende Menge an Liquidität, die verzweifelt nach auskömmlichen Anlagemöglichkeiten sucht.

Der Anleihe- Immobilien- Edelmetallmarkt (in dieser Reihenfolge ) ist schon übermäßig geflutet.

Es könnte also durchaus passieren, dass eine Tsunami an Kapital demnächst in den Aktienmarkt strömt, in einem Ausmaße, wo wir ( wie in den o. g. Märkten) nur noch den Kopf schütteln.

Dann treibt die Hausse die Hausse in irrationale Höhen. Das häufige Schema ist: Erst werden die Standardwerte erfasst, danach die Nebenwerte und zum Schluss die Micro-Caps.

Und wie Du schon bei den Währungsrelationen , wo ich in der Vergangenheit auch schon ordentlich Lehrgeld gezahlt habe, sehr richtig bemerkt hast:

Manchmal entziehen sich gewisse Entwicklungen jeglicher rationalen Einschätzung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.688.908 von carcat am 14.10.19 17:41:44Hallo Carcat,
ich möchte zu Währungsprognosen keine Einschätzung abgeben, weil ich von Währungen nach meiner Fehlspekulation 2016/17 (auf fallenden €/$) die Finger lasse. Gebranntes Kind... Damals war es auch scheinbar logisch (aufgrund Draghis Bazooka), dass der Euro gegen den Dollar fällt, genau das Gegenteil davon ist dann eingetreten, statt zur Parität gings in der Spitze auf 1,25. Leider gibt es bei Währungen immer viele gegensätzliche Argumente, z.B. Carry Trades oder "Flucht in den sicheren Hafen", die fundamental schwache Währungen stützen, aktuell z.B. den Yen, der stark gegen den Euro zugelegt hat. Wäre mir neu, dass die japanische Wirtschaft brummt oder die jap. Notenbank eine "feste" Geldpolitik betreibt, trotzdem ist der Yen gegen den Euro wie irre gestiegen.

https://www.comdirect.de/inf/waehrungen/detail/chart.html?ti…
Hallo Doby & Forum,
unten ein Chart, der mich seit einigen Wochen beschäftigt. Von der Mainstream-Presse weitgehend unbemerkt ist die FED wieder im Krisenmodus, nach rund zwei Jahren mit Richtung Stabilisierung.
In erster Näherung müsste dies den USD mittelfristig schwächen und US-Kurse stärken.
Aber was ist schon erste Näherung. Wie seht ihr das?

Quelle: https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/bst_recenttren…
Gruß, carcat
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Nachklapp:
Der Begriff "Tiefpunkt" in meinem vorherigen Posting bezieht sich auf die Kurse von DAX Puts, die sich z.B. an der DAX Indikation der Coba orientieren:
https://www.comdirect.de/inf/indizes/detail/chart.html?REQUE…
Ich hatte für meinen DAX Put ein Kauflimit gesetzt, das sich an den Kursen aus den DAX-Höchstständen Anfang Juli orientierte, das wurde ca. 19:30 Uhr erreicht.
Ganz schlüssig ist es für mich nicht, dass der DAX Indikator um 19:30 Uhr sein Hoch erreicht hat, die US Indizes (DOW, NASDAQ) erreichten ihr Intraday Maximum erst nach 21:00 Uhr, bevor sie wieder deutlich nachgaben. Der Coba DAX Indikator lag zum Handelsschluss ca. 80 Punkte unter seinem Tageshoch. Ich gehe für nächste Woche wieder von niedrigeren DAX Ständen aus, ganz egal ob es nun doch noch zu einer Einigung in Sachen Brexit kommt. Zumindest aus US Sicht ist das völlig unwichtig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.660.605 von DOBY am 09.10.19 21:19:04Zwermanns (charttechnisch hergeleitete) Prognose hat sich wieder als falsch erwiesen, tatsächlich hat der DAX gestern nachbörslich (Tiefpunkt ca. 19:30 Uhr) fast seinen Jahres-Höchststand über 12600 Punkte erreicht. Erst später ist wieder Luft rausgelassen worden, als die US-Indizes nachgaben. Das Teilabkommen USA/China, das lediglich die ab 15. Oktober vorgesehenen Zollanhebungen von 25 auf 30 % wieder aufhebt, während sich China verpflichtet Soja und Schweinefleisch zu kaufen (was sie sowieso tun müssen, weil in China die Schweinepest grassiert), wird den Welthandel (abgesehen vom Agrarmarkt) kaum wesentlich beflügeln-und beseitigt auch nicht die hemmenden Unsicherheiten. Während der DAX in Euphorie schwelgt(e), war der Kursschub in den USA weitaus weniger ausgeprägt, z.B. der DOW notiert 2 % unter seinem Jahreshöchststand. Immerhin konnte ich gestern aufgrund der Euphorie am deutschen Markt meine DAX Put Position auf ein neues Bestandshoch ausbauen. Wenn die noch bevorstehenden Gewinnwarnungen diverser deutscher Unternehmen genauso drastische Kurseinbrüche auslösen sollten wie gestern bei Hugo Boss (Minni-Gewinnwarnung), dann bin ich sehr zuversichtlich gut aufgestellt zu sein.
schönes WE !
aktuelle Zwermann Analyse
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Wie geplant, hat sich heute meine Fresenius Position dank niedriger Kurse weiter erhöht.
Gemeinsam mit der Allianz, bei der ich ebenfalls zugekauft habe, ist Fresenius jetzt neuer Reservebank Kandidat für meine Top20.

Ich bin übrigens sehr gespannt, ob die Chinesen die für Donnerstag geplanten Verhandlungen mit Trump nicht kurzfristig absagen, nachdem er sie ständig provoziert, wie z.B. durch das Setzen von 28 chinesischen Unternehmen auf eine Sanktionsliste.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.636.590 von DOBY am 07.10.19 11:29:12
Zitat von DOBY: Hallo aitutaki2009,
ich hatte Dich eigentlich am Pool in Panama vermutet, nicht in der kalten Schweiz. Was hat Dich denn zurückgetrieben


Oh interessant dass Du das noch weisst! Nein mich hat nichts zurück getrieben. Es ist ein tolles Land, insbesondere wenn man Freiheit sucht und auch wirklich SELBSTSTÄNDIG ist. Ungeeignet allenfalls für Menschen die zwingend irgendwo angestellt werden wollen.

Ich mach nur grad einen längeren Urlaub in der alten Heimat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.636.272 von aitutaki2009 am 07.10.19 10:35:47Hallo aitutaki2009,
ich hatte Dich eigentlich am Pool in Panama vermutet, nicht in der kalten Schweiz. Was hat Dich denn zurückgetrieben, Privates oder doch die Erkenntnis, dass Mittelamerika auch Nachteile hat ? Würde mich sehr interessieren, denn mein Auswanderungsplan ist nach wie am Köcheln. Wird immer ungemütlicher in Dtl, bald soll der brave dt. Anleger auch noch Aktien-Transaktionssteuer zahlen ...

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/mit-neun-anderen-euro…

p.s. erste Portion Fresenius heute für unter 41 € getankt
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.635.873 von DOBY am 07.10.19 09:39:30
Zitat von DOBY: Aktien sind in diesem Umfeld hochattraktiv, aber nur diejenigen Werte, die Gewinnstabilität aufweisen. Denn nur solche Werte werden von den Anlegern gekauft werden, die sich noch aus den Bonds lösen müssen (Stiftungen, Pensionskassen, Versicherungen)


Hier mal wieder ne kurze Meldung aus den Schweizer Bergen, wo ich nach wie vor mitlese. Wenngleich sich mein Anlageverhalten aufgrund der geschilderten Umstände geändert hat: Ich bin einfach erheblich träger & auch konservativer, investiere viel mehr auf noch längere Sicht.

Ich kann mich Deiner obigen Schlussfolgerung nur anschliessen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das erstklassige Interview mit Philipp Vorndran (Flossbach von Storch) auf demselben Kanal (Mission Money). Zitat u.a.: "Die Zinsen werden sehr lange tief bzw. negativ bleiben. Bis zur nächsten Währungsreform ..... die noch lange auf sich warten lassen wird"

Ich persönlich halte daneben die Schwellenländermärkte für stark unterbewertet - und bin insbesondere in Russland weiter engagiert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.633.818 von massoud am 06.10.19 18:05:34für mich ist Diskussion schon wichtig, ich mach diesen Thread ja nicht um meine Strategie/mein Depot als genialer Vorbeter zu präsentieren (deshalb auch keine Detailaufstellung meines Depots), sondern ich suche die Diskussion, die mir zusätzliche Inputs liefert, auch wenn ich meine Anlagestrategie nach über 20 Jahren Börsenerfahrung nicht mehr komplett umwerfen werde.
Etwa nach dem Motto, jetzt aber alles in XY oder in den aufstrebenden Markt Hintertupfistan, sonst wird das nie was. Schlappe Renditen von durchschnittlich 10% p.a. reichen nicht, ich will schon morgen reich sein :D. In diesem Thread soll es eher darum gehen das eigene Geld vernünftig verzinst zu bekommen ohne es mit dem Risiko zu übertreiben.

In diesem Sinne:
Ein interessantes aktuelles Video zum Thema Zinsen, Anlagenotstand und Co. und Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Vermögensverteilung und die Aktienmärkte.
Unter dem Strich mit dem Fazit für mich: Aktien sind in diesem Umfeld hochattraktiv, aber nur diejenigen Werte, die Gewinnstabilität aufweisen. Denn nur solche Werte werden von den Anlegern gekauft werden, die sich noch aus den Bonds lösen müssen (Stiftungen, Pensionskassen, Versicherungen)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.627.509 von DOBY am 04.10.19 18:58:41Verstehe was du meinst, mir persönlich macht das gar nichts aus.
Die Infos die man hier bekommt, der ganze Stil dahinter, da schmöker ich gerne immer mal wieder mit.
Über die fundamentale Sicht einer Aktie kann ich sehr wenig beitragen, is für mich immer noch sehr trockene Kost. Einmal Charti, immer Charti!
Am liebsten mag ich die Betrachtung auf den Index. Hauptsächlich Dow Jones.
Gerne auch Crude Oil WTI. Währungen bin ich fast ganz weg von, Bitcoin dafür find ich super spannend.
Wüsste nicht ob das hier Sinn macht ...

Beste Grüsse
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.620.183 von massoud am 03.10.19 18:14:32Breaking News Ex Top20: AMS verfehlt Mindestannahmeschwelle für OSRAM Übernahme
Quelle: 18:45 Uhr EANS Adhoc: ams AG (deutsch)

OSRAM deshalb stark im Minus
LT Baader Bank 37,30 37,90 04.10.19 18:52

Zitat von massoud: Lese hier immer gerne mit. 👍

danke für die Blumen, aktives Einbringen wäre mir aber noch wichtiger, damit es kein Monolog wird.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.617.978 von DOBY am 03.10.19 11:49:33Interessante Analyse. :look:
Lese hier immer gerne mit. 👍
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Analyse Entwicklung Prime Standard Dtl. aus Sicht ein Jahr (Vergleich Stand 02.10.18 - 02.10.19)
Alle Angaben ohne Gewähr, Angaben nach Anzahl der Unternehmen ohne Berücksichtigung der unterschiedl. Marktkapitalisierung

48 % Verlust grösser 14 % bis 80 %
17 % Verlust 0 % bis 14 %
17 % Gewinn 21 % bis 0 %
18 % Gewinn 244 % bis 22 %

Insgesamt deutlich mehr Aktien mit Verlust (65%) als Aktien mit Gewinn (35%)
dh. die großen Werte verschleiern die Abwärtsbewegung des Gesamtmarkts. Siehe auch:

DAX -2,95 %
MDAX -3,23 %
SDAX -9,66 %

Ich gehe regelmäßig die großen Verlierer durch, ob irgendwas dabei ist, das großes Aufwärts/Erholungspotential bietet. Bei den meisten Groß-Verlierern handelt es sich um Zykliker, von denen man in der aktuellen Konjunkturphase besser die Finger lässt. Aktuell in Frage kommen für mich folgende Prime Standard Verlierer-Aktien als Ergänzung des Depots:

FRESENIUS 41,10 -40,61 %
FRESENIUS MED. CARE 58,00 -36,26 %
S & T 17,50 -29,26 %
WIRECARD 139,65 -26,71 %
Villeroy & Boch Vz 12,35 -22,52 %

Die Analye zeigt auch, dass ein Großteil meiner Entscheidungen, Top20 Positionen aufzulösen aus heutiger Sicht richtig im Sinne von Riskobegrenzung war:

Haemato akt 3,0 € Verkauf letzte Aktien 4,84 €
Petrowelt akt 3,35 € Verkauf 4,74 €
L&S akt 13,16 € Verkauf 17 €
Viscom akt 9,92 € Verkauf letzte Aktien 16,3 €
Wacker Neuson akt 15,21 € Verkauf letzte Aktien 18 €

aus heutiger Sicht falsch waren die Verkäufe von:

TUI akt 10,2 Verkauf letzte Aktien 8,7 €
Brüder Mannesmann akt 1,45 € Verkauf letzte Aktien 1,16 €
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Der DAX hat gerade mal 2 Handelstage benötigt, um die 4,x % Performance wieder abzugeben, die er im September getankt hat. Und das, obwohl nächste Woche der Trumpsche BIG DEAL kommt (laut Lemming TV).
Naja, kennen wir ja alles aus 2018, ab 1.Oktober war der Markt 3 Monate lang im Sturzflug.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.605.160 von DOBY am 01.10.19 12:33:16
Zitat von DOBY: Den von Dir angesprochen Effekt der Rückkehr zu alten Gewohnheiten kann man ev. bei Herrn Homm erleben, der sich mittlerweile wieder ziemlich berappelt hat von seinem Tiefpunkt als er in Italien im Gefängnis saß. Er war seinerzeit ja auch ein ziemlich unbeliebter Typ, als er als Hedgefondsmanager mit Millionen/Milliarden ? von Anlegergeldern jonglierte.


Florian Homm - bei mir erst recht eine Persona non grata. :D

Habe um die Jahrtausendwende mit seinem Laden VMR (Value Management & Research) Verluste erlitten. :cry:

Homm heute ist auch nicht zum aushalten - dieses affektierte Gehabe ... :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.604.368 von cure am 01.10.19 11:18:45das sehe ich genauso. Herr Middelhoff hat nach Ende seines Privatinsolvenzverfahrens natürlich bessere Chancen wieder zu Geld zu kommen als irgendein Nobody von der Straße, aber das Vermögen auf dem Zenit seiner Karriere wird er mit einem Alter von 66 Jahren vermutlich nicht mehr erreichen. Außerdem gilt er in der Klasse der Superreichen wohl als Persona non Grata, dh. sein Netzwerk ist zerstört. Betteln gehen wird er trotzdem nicht müssen dank Pensionsansprüchen z.B. gegenüber Bertelsmann, als Buchautor und bezahlter Gastredner. Den von Dir angesprochen Effekt der Rückkehr zu alten Gewohnheiten kann man ev. bei Herrn Homm erleben, der sich mittlerweile wieder ziemlich berappelt hat von seinem Tiefpunkt als er in Italien im Gefängnis saß. Er war seinerzeit ja auch ein ziemlich unbeliebter Typ, als er als Hedgefondsmanager mit Millionen/Milliarden ? von Anlegergeldern jonglierte.

Dass man in bestimmten Positionen leicht arrogant werden kann, finde ich nachvollziehbar, vermutlich ist man als Spitzenmanager oft von lauter Speichelleckern umgeben, die sich nicht trauen, Kritik zu üben. Sowas kann man auch häufig bei an der Macht befindlichen Politikern beobachten...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.572.885 von DOBY am 26.09.19 11:48:25
Zitat von DOBY: Herr Middelhoff ist aufgrund seiner Vergangenheit sicher einer der meistgehassten Menschen in Dtl., das weiss er auch (und sagt es im Interview). Wenn man wie er völlig am Boden liegt aufgrund des eigenen Verhaltens (Gefängnis, Verlust des gesamten Vermögens, Verlust der Familie), spatestens dann ist das eine gute Gelegenheit über sich selbst (und das was man in der Vergangenheit seinen Mitmenschen angetan hat) zu reflektieren.
Das hat er getan, auch wenn er seine Wirkung auf seine Umwelt (arroganter Schnösel) nicht ändern kann. Immerhin ist er jetzt soweit, dass er sich selbst nicht mehr einreden kann, er hat alles richtig gemacht, sondern wenn es soweit gekommen ist wie bei ihm, dann bleibt nur das Urteil "mir ist mein Leben völlig entglitten.". In kleinem Rahmen könnten manche Anleger und Manager daraus lernen, die stur ihrem Weg gehen ohne auf andere zu hören..genau wie Herr Middelhoff seinerzeit.


Richtig....leider kommen die meisten erst zu dieser Erkenntnis , wenn Sie vollkommen am Boden liegen und schutzlos den Medien und ehmaligen Feinden ausgeliefert sind ......und letztlich ist es dann auch wieder ein Selbstschutz den reumutigen Sünder zu spielen um Mitleid zu eregen um event. wieder dahin zu kommen wo man mal war ..
Geb dem Middelhoff ein paar Millionen ....wetten das sich seine Vita kompl. wieder verändert ...einmal ein arrogantes Arsch ...immer ein Arsch ...das ist Genetik ...
Selbstüberschätzung ist eine Krankheit ...wie Alk und Drogen ...die einen brauchen den Kick ..die anderen nicht .....wer es dann vermassselt hat lässt sich helfen ..und irgendwann wenn es einem wieder besser geht kommt das Kopfkino ins Laufen und man will wieder ein großes Rad spielen ...

Größe ist wieder auf die Beine zu kommen und dann weiter das Wasser zu trinken obwohl der Wein wieder an allen Ecken dich anlacht ...
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Stand Top20 Realdepot (Gesamt-update gegenüber Ende August):

Sondersituationen (2 Positionen): IFA Hotel, Zapf Creation

Immobilien (10 Positionen): Adler Real Estate, Aroundtown, DIC Asset, Eyemaxx, Gieag, Grand City Properties (Aktien+ Discounter), Godewind, TAG Immobilien, TLG Immobilien, VIB Vermögen

Sonstiges (7 Positionen): Alphabet A & C, Booking Holdings, Facebook, Hochtief, MPC Capital, Sixt VZ, Software AG

Absicherung (1 Position): DAX Put Hebel 7

Reservebank: Ernst Russ, Intershop (Sondersituation)

raus Osram (verkauft), Ernst Russ (verdrängt)
rein TLG Immobilien, Aroundtown (aufgestockt)

Aktuell 20 Positionen besetzt (Mindestpositionsgröße 1% Depotanteil)
Cashquote auf Basis Depotanfangsstand 2019: 26 % (nach ca. 15 % Sonder-Cashzufluss im September)
Monatsabschluss Realdepot September

28.12.2018 DAX 10559
31.01.2019 DAX 11173 +5,8 % Realdepot (in €) +8,7 % in Referenzwährung $ +8,7 %
28.02.2019 DAX 11515 +9,05 % Realdepot (in €) +8,2 % in Referenzwährung $ +7,4 %
29.03.2019 DAX 11526 +9,16 % Realdepot (in €) +10,9 % in Referenzwährung $ +8,8 %
30.04.2019 DAX 12344 +16,9 % Realdepot (in €) +17,2 % in Referenzwährung $ +14,9 %
31.05.2019 DAX 11726 +11,0 % Realdepot (in €) +15,7 % in Referenzwährung $ +13,0 %
28.06.2019 DAX 12399 +17,4 % Realdepot (in €) +14,9 % in Referenzwährung $ +14,2 %
31.07.2019 DAX 12189 +15,4 % Realdepot (in €) +16,8 % in Referenzwährung $ +14,0 %
30.08.2019 DAX 11939 +13,1 % Realdepot (in €) +15,0 % in Referenzwährung $ +10,9 %
30.09.2019 DAX 12428 +17,7 % Realdepot (in €) +14,7 % adjustiert 14,5 % in Referenzwährung $ +9,6 %

Adjustierung Rechengrundlage wegen hohem Cashzufluss im September, Adjustierung wird bis Ende des Jahres fortgesetzt.
----------------------------------
28.12.18 €/$ 1,1465
31.01.19 €/$ 1,1455 unv.
28.02.19 €/$ 1,1377 -0,8 %
29.03.19 €/$ 1,1226 -2,1 %
30.04.19 €/$ 1,1201 -2,3 %
31.05.19 €/$ 1,1152 -2,7 %
28.06.19 €/$ 1,138 -0,7 %
31.07.19 €/$ 1,1146 -2,8 %
30.08.19 €/$ 1,10 -4,1 %
30.09.19 €/$ 1,0907 -4,9 %




--------------------------------- größere Gewinner/Verlierer September bei den Top20/Ex Top20
Gewinner:
Osram 40,2 (36,1) verkauft
Hochtief 104,6 (98,95)
VIB 27,9 (26,9)



Verlierer:
DAX Put
TLG Immobilien 24,95 (27,3) Position erst im Lauf des Kursverfalls aufgebaut
DIC Asset 11,74 (12,34)



Erneut ein Monat geprägt von der Politik und den Notenbanken.
Lösungen gab es nicht, aber viel Propaganda. Im Ergebnis DAX mehr als 4 % im Plus gegenüber Vormonat-höchster Stand eines Monatsendes in 2019- (US Börsen wesentlich weniger euphorisch).
Nun soll der Oktober die (Verhandlungs)Lösung bringen. Das hat Hoffnungsrally No. 45 (oder wars 58 ?) ausgelöst. Weitere Kommentare dazu erspare ich mir.
Außerdem sorgten diverse Gewinnwarnungen für Volatilität.

Turbulent verlief der Monat in meinem Schwerpunktbereich Immobilienaktien.
Zum Einen gab es temporär ziemlich tiefe Kurse zu verzeichnen, aber auch eine Erholung zum Ende des Monats.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.570.053 von DOBY am 26.09.19 00:07:30mir gings wie walker333 aber dieses total offene Interview ist sehenswert. Und JETZT nachdem ich es zu Ende gesehen habe, nehme ich ihm auch die Falschaussage von Fr. Schickedanz ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.965 von DOBY am 27.09.19 05:41:46Auf der IMW Immobilien HV am Freitag gab es keine neuen Erkenntnisse zum Zustand des Wohnimmomarktes in Berlin nach Vorlage des Mietendeckelentwurfs. IMW wird bei Inkrafttretens eines derartigen Gesetzes den Wert der eigenen Immobilen abwerten (abgeleitet nach DCF Modell, nicht nach Marktpreisniveau). Außerdem behält man sich vor, den Bestand in Berlin auf unter 3000 Einheiten zu verringern, sollte die "Enteignen"-Initiative Fortschritte machen. Irgendwelche Zukäufe in Berlin wird es unter den aktuellen Rahmenbedingungen seitens IMW nach Aussage des Managements sicher nicht geben.
Top20 Realdepot news (Adler):
DGAP-Adhoc: ADO Properties S.A.: Abschluss eines Vertrages über den Verkauf eines Immobilienportfolios (deutsch)
Do, 26.09.19 21:00, Quelle: dpa-AFX


--------------------------------
Das sollte etwas Druck aus der Adler Aktie nehmen, weil der Verkauf (ca. 20% des ADO Bestands) zeigt, dass die Immobilienpreise in Berlin wegen des Mietendeckel-Vorhabens offenbar nicht völlig zusammenbrechen.

Weitere Infos zum aktuellen Berliner Immomarkt "nach dem Mietendeckel-Schlag" erhoffe ich mir von der heutigen HV meiner delisteten IMW Immobilien (Bestand Gropiusstadt).
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heute breite Erholungswelle im Immobilienaktien-Bereich
aktuell:
Deutsche Wohnen +2,7 %
Vonovia +2,6 %
Aroundtown +2,3%
DIC +2,3%
Adler +1,8%
TLG +1,8%
TAG +1,6%
Grand City +1,4%

(LEG +1,3%
Alstria +1,1%
ADO +0,4%)*

*zur Zeit nicht in diesen Werten investiert
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.570.149 von walker333 am 26.09.19 01:54:36Herr Middelhoff ist aufgrund seiner Vergangenheit sicher einer der meistgehassten Menschen in Dtl., das weiss er auch (und sagt es im Interview). Wenn man wie er völlig am Boden liegt aufgrund des eigenen Verhaltens (Gefängnis, Verlust des gesamten Vermögens, Verlust der Familie), spatestens dann ist das eine gute Gelegenheit über sich selbst (und das was man in der Vergangenheit seinen Mitmenschen angetan hat) zu reflektieren.
Das hat er getan, auch wenn er seine Wirkung auf seine Umwelt (arroganter Schnösel) nicht ändern kann. Immerhin ist er jetzt soweit, dass er sich selbst nicht mehr einreden kann, er hat alles richtig gemacht, sondern wenn es soweit gekommen ist wie bei ihm, dann bleibt nur das Urteil "mir ist mein Leben völlig entglitten.". In kleinem Rahmen könnten manche Anleger und Manager daraus lernen, die stur ihrem Weg gehen ohne auf andere zu hören..genau wie Herr Middelhoff seinerzeit.
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.570.053 von DOBY am 26.09.19 00:07:30Ich konnte den Typen (Thomas Middelhoff) noch nie leiden, schon bei Bertelsmann / AOL nicht. Daher möchte ich mir auch nicht seine Wandlung zum "Gutmenschen" ansehen.
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kleine Nachtlektüre zum Thema "gefallene Helden" (in der Wirtschaft), Gier und Co.:
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