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HCI HAMMONIA SHIP- Wird das noch was mit der Dividende?


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Der Transportmarkt liegt am Boden, kann Hammonia ihre Ziele erreichen?


Denn der Zuwachs durch Neubauten belaufe sich auf jeweils 10 bis 12 Prozent in den nächsten drei Jahren. Er rechne deshalb damit, dass âder Anteil der stillgelegten Tonnage an der Containerflotte bis 2011 auf rund 25 Prozent steigtâ, prognostizierte Offen auf der âMarine Moneyâ in Hamburg.

Die Reeder könnten wenig tun, um die Neubauflut von den koreanischen Werften zu bremsen. âEs würde helfen, Ablieferungstermine in die Jahre nach 2011 zu verschieben. Das ist aber leider nicht einfach.â

Der Grund sind Kurssicherungsgeschäfte, die auf die Bauverträge aufgesetzt wurden. In der Regel 60 Prozent der Dollarforderungen an die Reeder haben die Werften gegen koreanische Won (KRW) verkauft. Da der Wechselkurs des KRW als Folge der Wirtschaftskrise um 40 Prozent gefallen ist, würde es für die Werften sehr teuer, wenn die Einnahmen aus den Bauverträgen entfielen. Sie müssten sich die Dollars am Geldmarkt zum aktuellen Kurs beschaffen, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. âBei einem groÃen Containerschiff kann das Verluste von 14 bis 15 Mio. USD verursachenâ, berichtete Offen.

In der Linienschifffahrt rechnet Offen schon früher mit einer Stabilisierung der Märkte: âDen eingeschlagenen Weg können die Linien nicht mehr lange fortsetzen.â Dass die Raten um 80 bis 90 Prozent heruntergeprügelt würden, wenn die Nachfrage gleichzeitig um 10 bis 15 Prozent einbreche, sei auch nicht nachvollziehbar. âDa wird es zu Gesprächen zwischen den Beteiligten kommenâ, sagt der Reeder voraus.

Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer erwartet in den kommenden Monaten die Restrukturierung zahlreicher Schiffsbeteiligungsfonds wegen Ãberschuldung. Die Banken müssten zudem ihre Kreditlinien erheblich heraufsetzen, wenn sie die Sicherheiten nicht fällig stellen wollten. DVZ 3.3.2009


Wirtschaftskrise in Transport und Logistik: So trifft es die Branche



http://www.dvz.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.731.824 von Berni911 am 09.03.09 19:54:16
News & Artikel/
News/
Übersicht
HCI Hammonia Shipping AG voll investiert
15.01.2009

Die HCI Hammonia Shipping AG hat ihren Investitionsprozess mit der Auslieferung der beiden 2.500 TEU Containerschiffe MS Hammonia Bavaria und MS Hammonia Roma abgeschlossen. Die Flotte umfasst sechs Containerschiffe der Größenklasse 2.500 TEU, zwei Containerschiffe der Größenklasse 3.100 TEU und drei 7.400 TEU Containerschiffe.

Die börsennotierte HCI Hammonia Shipping AG ermöglicht institutionellen Investoren die Investition in die Containerschifffahrt. Insgesamt konnten Aktien im Wert von 150 Millionen Euro platziert werden. Der Großteil des Eigenkapitals wurde dabei von Pensionskassen, Versicherungen und Banken in Deutschland und Österreich gezeichnet.

Bereits zu Zeichnungsbeginn hatte die Gesellschaft acht Containerschiffe in ihrem Portfolio. Weitere drei Schiffe wurden in 2008 angekauft. Die drei 7.400 TEU Schiffe sind für zehn Jahre fest an den Marktführer in der Containerschifffahrt Maersk verchartert. Die übrigen Schiffe sind in großen Einnahme-Pools der Reederei Peter Döhle beschäftigt.

„Wir freuen uns, das Investitionsprogramm wie geplant abschließen und alle unsere Schiffe beschäftigen zu können“, sagt Jens Burgemeister, Vorstand der HCI Hammonia Shipping AG. „Unsere Planungen für 2009 sind damit abgeschlossen. Eine Dividendenzahlung bereits für das Geschäftsjahr 2008 scheint sehr wahrscheinlich. Darüber hinaus gehen Vorstand und Aufsichtsrat davon aus, trotz der derzeit schwierigen Marktverhältnisse für die Containerschifffahrt, bereits für 2009 die Zieldividende von 6,5 Prozent ausschütten zu können“, so Burgemeister weiter. (ir)
Die börsennotierte HCI Hammonia Shipping AG erwirbt, betreibt und veräußert moderne Containerschiffe. Den Charterern werden komplett ausgerüstete, betriebsbereite und bemannte Schiffe zur Verfügung gestellt. Zum Ausgleich schwankender Charterraten werden die Schiffe in größenabhängige Einnahmepools eingebunden oder langfristig verchartert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.731.960 von Berni911 am 09.03.09 20:09:55Da sollte man mal die Dividendenrenditen von RWE,EON Telekom und KPN daneben stellen.
Für Hamburger, Sinnerschrader, Hawesko, BIJOU BRIGITTE....
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.731.997 von Berni911 am 09.03.09 20:15:22
:D

Da wird wohl bald das eine oder andere Containerschif warm saniert werden müssen.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.910.528 von Berni911 am 02.04.09 21:59:34Die Aktie hält sich ja gut, verwunderlich!

"Wer jetzt einen Wendepunkt voraussagt, handelt unseriös", sagte Ottmar Gast, Sprecher der Geschäftsführung, am Montag bei der Präsentation der Bilanz für 2008. Es sei nicht auszuschließen, dass Hamburg Süd in diesem Jahr in die roten Zahlen rutsche. Die Reederei reagiert mit einem umfassenden Sparprogramm, das möglicherweise auch Kurzarbeit vorsieht, auf den Abschwung.

Der Einbruch des Welthandels hat die Branche in eine der schwersten Krisen seit mehreren Jahrzehnten gestürzt. Weltweit liegen bereits mehr als zehn Prozent aller Containerschiffe ohne Beschäftigung in den Häfen. Verschärft wird der Abschwung, weil gleichzeitig zahlreiche neue Schiffe auf den Markt kommen, die im Boom der vergangenen Jahre bestellt worden sind. Zwar versuchen Reeder, Bestellungen von Tankern, Massengutfrachtern und Containerschiffen zu stornieren Allerdings meistens ohne Erfolg. "Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage driftet noch weit auseinander", sagte Gast.

Linienreeder liefern sich einen harten Preiskampf, um ihre Schiffe auszulasten. Weil die zum Teil dramatisch gefallenen Frachtraten neben den sinkenden Transporten kaum noch einen profitablen Betrieb der Containerschiffe erlauben, rutschen die Reedereien noch tiefer in die roten Zahlen. Was die Branche da tue, "ist mörderisch", sagte Gast. Es sei schwer, eine Erhöhung der Frachtraten durchzusetzen. Nach Berechnungen der Beratungsfirma Drewry Shipping könnten Linienreeder wie Maersk, NOL oder Hapag-Lloyd in diesem Jahr Verluste von insgesamt bis zu 32 Mrd. $ anhäufen.

Hamburg Süd bekam den Abschwung nach den Worten von Joachim Konrad, stellvertretender Sprecher der Geschäftsführung und verantwortlich für die Liniendienste, ab November 2008 "mit voller Wucht" zu spüren. "Der negative Trend hat sich im ersten Quartal 2009 fortgesetzt", sagte Konrad. Besonders stark betroffen seien die Kernfahrtgebiete der Reederei von Asien, Europa und Nordamerika zur Ostküste Südamerikas. Die Auslastung der Schiffe von Hamburg Süd in den Liniendiensten fiel im ersten Quartal im Durchschnitt auf 61 Prozent. Das Transportvolumen sackte im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel ab.

Hamburg Süd hat sich anders als große Linienreedereien wie Maersk oder Hapag-Lloyd auf Containertransporte in Nord-Süd-Richtung spezialisiert, etwa zwischen Nord- und Südamerika oder Europa und Australien. Zweites Standbein der Reederei ist neben den Liniendiensten das Vermieten von Schiffen. Dieser Bereich leidet wegen der geringeren Nachfrage der Linienreeder und Überkapazitäten unter dem Verfall der Charterraten.

Die Branche müsse sich 2009 auf rückläufige Transporte einstellen, sagte Hamburg-Süd-Chef Gast. Der bislang prognostizierte Anstieg um 2,2 Prozent sei nicht realistisch. "Und wie 2010 wird, weiß schlichtweg niemand", sagte Gast. Hamburg Süd erwartet in diesem Jahr sinkende Erlöse. 2008 konnte die Reederei, die 47 Prozent zum Gesamtumsatz der Oetker-Gruppe beisteuert, die Erlöse noch um 24 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro steigern. Das Containertransportvolumen stieg um 25 Prozent auf 2,7 Millionen Standardcontainer (TEU). Das Ergebnis sei 2008 "zufriedenstellend" ausgefallen, sagte Heino Schmidt, Mitglied der Geschäftsführung.

Wie andere Containerreedereien auch dünnt Hamburg Süd Linien aus, kürzt die Kapazitäten und legt Schiffe auf. Insgesamt wolle das Unternehmen jährlich 250 bis 300 Mio. Euro einsparen, sagte Gast. Die Reederei, die trotz der Krise an den Bestellungen von 15 Containerschiffen festhält, wolle die Einsparziele möglichst ohne einen Personalabbau erreichen. Derzeit liefen Gespräche mit dem Betriebsrat über mögliche Kurzarbeit und Gehaltsverzicht, sagte Gast. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 4700 Mitarbeiter, davon rund 700 am Standort Hamburg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.035.356 von Berni911 am 24.04.09 14:56:10Schon etwas älter aus dem Handelsblatt:

Schifffahrtskrise reißt NOL in die Tiefe

Die Krise in der Containerschifffahrt hat nun ihr erstes großes Opfer gefunden. Der beim Verkauf der TUI-Reederei Hapag-Lloyd unterlegene Interessent Neptune Orient Lines (NOL) aus Singapur streicht 1000 Arbeitsplätze, plant Umstrukturierungen und will seine Konzernzentrale verlegen. Alles nur, um Kosten zu sparen.

HB SINGAPUR. "Das Umfeld ist so negativ wie nie zuvor in der Geschichte dieser Industrie", warnte NOL-Chef Ron Widdows. "Was wir sehen, geht weit über einen normalen zyklischen Abschwung hinaus." Eine Erholung im Containergeschäft sei nicht in Sicht, und die Schwierigkeiten könnten sich über Jahre hinziehen, teilte die Reederei mit. In den vergangenen Wochen habe sich die Lage noch einmal deutlich verschlechtert. Die Aussicht auf Gewinne im nächsten Jahr seien düster.

NOL hatte in diesem Jahr ein Übernahmeangebot für Hapag-Lloyd, der fünftgrößten Containerreederei der Welt, vorgelegt. Der asiatische Konzern zog dann aber sein Angebot Anfang Oktober zurück. Widdows hatte bereits zu diesem Zeitpunkt auf eine Eintrübung in der bisher erfolgsverwöhnten Containerschifffahrt hingewiesen. Hohe Rohstoff- und Ölpreise fielen zusammen mit niedrigen Frachtraten und wachsenden Kapazitäten an Schiffen, die noch in besseren Zeiten bestellt worden waren.

Die TUI-Tochter Hapag-Lloyd ging danach zu einem Unternehmenswert von 4,45 Milliarden Euro an eine Hamburger Investorengruppe um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne. Die Stadt Hamburg unterstützte den Kauf mit 484 Millionen Euro, damit die Reederei aus Singapur nicht zum Zuge kommen konnte. Unmittelbar nach Bekanntgabe des Geschäfts hatte Hapag-Lloyd-Chef Michael Behrendt eine Jobgarantie für die Beschäftigten ausgesprochen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.035.356 von Berni911 am 24.04.09 14:56:10Aus der Welt :

Branche fürchtet "mörderische" Schifffahrtskrise
(9)
Von Birger Nicolai 21. April 2009, 08:14 Uhr

Die Schifffahrt leidet unter der globalen Wirtschaftskrise wie kaum eine zweite Branche: Die Aufträge brechen weg, während laufend neue Schiffe in Dienst gestellt werden. Die Containerpreise haben deswegen einen neuen Tiefpunkt erreicht – und die Reeder sehen keine Trendwende.
Hamburg Süd
Foto: dpa

Containerverladung in Hamburg: Die Branche taumelt
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Die sonst typische hanseatische Zurückhaltung und Wortkargheit in der Schifffahrt legt Ottmar Gast an diesem Vormittag ab. "Was da gerade passiert, das ist doch mörderisch. Es gibt derzeit weltweit keinen Transporteur, der mit seinen Schiffen kostendeckend unterwegs ist", sagte der Sprecher der Geschäftsführung der Reederei Hamburg Süd. Weil die Transportpreise für Container im Jahresvergleich um bis zu 70 Prozent abgestürzt sind, fahren nun auch die Schiffe der Oetker-Tochter mit Verlust. "Die Reeder müssen die Frachtraten endlich stärker an den Kosten orientieren", forderte Gast.
Weiterführende Links

* Im Hafen wird so viel Gefahrgut verschifft wie nie
* Hamburg fürchtet um den Containerumschlag
* Giftige Gase in Containern gefährden Verbraucher
* Die Zukunft der großen Handelshäfen
* Der Hafen könnte noch für Zündstoff sorgen
* Vor 40 Jahren begann das Zeitalter der Container
* Bakterien- und Viren-Detektive an Bord

Ein frommer Wunsch, denn auch die nach Hapag-Lloyd zweitgrößte deutsche Reederei Hamburg Süd setzt derzeit am Markt keine nennenswerten Preiserhöhungen durch. "Wenn wir die Raten einseitig erhöhen würden, müsste am Ende unsere gesamte Flotte aufgelegt werden", sagte Gast, der die Reederei seit Jahresanfang führt. Anders gesagt: Wenn Großreedereien wie MSC die Preise weiter drücken und bewusst Wettbewerber aus dem Markt drängen wollten, müssen Konkurrenten wie Hamburg Süd den fatalen Wettlauf mitmachen. "Wir werden unsere Marktanteile verteidigen und in keinem Fall verlieren", sagte Gast. Seiner Meinung nach haben die Frachtpreise den Tiefpunkt aber noch nicht erreicht.

Die Nachfrage nach Transporten aus Asien nach Europa oder auch von dort nach Amerika ist gering. Zugleich kommen in den nächsten drei Jahren so viele neue Schiffe in den Dienst, dass sich die Kapazitäten um 40 Prozent erhöhen werden. Die Folge ist ein Preiskampf unter den Reedern um die begehrte Fracht. Kostete ein mittleres Containerschiff vor einem Jahr noch 40.000 Dollar Tagesmiete, so sind es heute noch rund 6000 Dollar. "Es besteht kein Zweifel, dass diese Schifffahrtskrise ernster ist und auch länger anhalten wird als frühere Krisen", sagt Ralf Dibbern vom Bankhaus M.M. Warburg. Viele der neuen Schiffe werden unbeschäftigt bleiben und Raten damit auf einem niedrigen Niveau halten.

Hamburg Süd reagiert darauf mit Sparprogrammen: Zwischen 250 und 300 Mio. Euro will die Reederei einsparen. Kurzarbeit ist geplant, Entlassungen sind nicht ausgeschlossen. Beim Konkurrenten Hapag-Lloyd gibt es bereits Gerüchte über Jobabbau. Zudem legen die Reedereien etliche Schiffe vor Anker und verringern so Kapazitäten - bei Hamburg Süd seit Jahresanfang um gut zehn Prozent.

"Der Umsatz wird in jedem Fall um einiges unter dem Niveau von 2008 liegen", nannte der Hamburg-Süd-Chef die Prognose für dieses Jahr. Auch ein Verlust sei für 2009 nicht auszuschließen. Im Vorjahr hatte die Oetker-Tochter den Umsatz noch deutlich um 24 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro gesteigert. Je zur Hälfte waren das organisches Wachstum und der Effekt der Übernahme des italienischen Konkurrenten Costa. Transportiert wurden fast 2,7 Mio. Standardcontainer - ein Viertel mehr als im Vorjahr.
Keywords

* Hamburg Süd
* Container
* Schifffahrt
* Hapag-Lloyd

Besser liefen die Geschäfte mit Massenguttransportern etwa von Kohle, Erz oder Getreide. Die 114 Schiffe von Hamburg Süd waren im Durchschnitt zu 74 Prozent ausgelastet gegenüber 81 Prozent im Vorjahr. Im ersten Quartal 2009 fiel die Auslastung weiter auf 61 Prozent zurück. Angaben zum Gewinn im Jahr 2008 macht die Oetker-Reederei nicht. Insgesamt sei es "zufriedenstellend" gewesen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.035.388 von Berni911 am 24.04.09 14:58:59Auch noch schön dieser Beitrag aus dem letzten Jahr aus der FT:

Am härtesten treffe es laut FTD die Rennstrecke der globalen Schifffahrt: den Verkehr zwischen Asien und Europa. "Auf dem Spotmarkt kostet der Transport eines Containers von Asien nach Europa teilweise nur noch 250 Dollar", sagt Detthold Aden, Chef des Bremer Logistikers BLG und Präsident des Seehafen-Verbands ZDS. "Normal sind 2.500 Dollar."

Mit den Frachtraten sinken auch die Charterraten: Rund die Hälfte der Container transportieren Linienreeder mit gemieteten Schiffen. Die Leihgebühren haben sich seit dem Frühjahr halbiert, die Frachtraten für Massengut sind seit Juni sogar um mehr als 90 Prozent gefallen. Mittlerweile nehmen die ersten Linienreeder Schiffe außer Betrieb, um nicht noch größere Verluste anzuhäufen.

Allerdings droht dem Markt ein noch größeres Überangebot: 1.350 Containerschiffe haben die Reeder nach Berechnungen des Bremer Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) bestellt - im festen Glauben, dass sich das rapide Wachstum der vergangenen Jahre fortsetzen werde. Allein 2009 werden 470 Frachter mit einer Kapazität von 1,8 Millionen Standardcontainern die Werften verlassen - das sind fast 15 Prozent der bisherigen Weltflotte. "Selbst für das ursprünglich angenommene Wachstum wären diese Kapazitäten zu groß gewesen", sagt Burkhard Lemper vom ISL.

Die weltweite Frachtmenge wird allerdings trotz der Krise auch in diesem Jahr weiter wachsen - allerdings schwächer als in den vergangenen Jahren. Machte der globale Containerverkehr 2007 noch ein Plus von zwölf Prozent, werden es in diesem Jahr wohl nur noch acht Prozent sein. Für 2009 Lemper rechnet auf Basis der Wirtschaftsprognose des Internationalen Währungsfonds nur noch mit vier Prozent Wachstum. Und das reiche bei Weitem nicht aus, um all die neuen Frachter zu füllen, die auf den Weltmeeren kreuzen sollen. (dcn)
HCI HAMMONIA SHIPPING AG

Zwischenmitteilung
Erstes Quartal 2009

Aktuelle Entwicklungen
- Geplanter Flottenaufbau mit Übernahme der HAMMONIA BAVARIA und HAMMONIA
ROMA am 5. Januar 2009 abgeschlossen
- Gesamte Flotte langfristig finanziert
- Keine weiteren Neubaubestellungen und damit verbundene
Finanzierungsrisiken
- Charterraten im ersten Quartal 2009 weiter unter Druck
- Poolkonzept bewährt sich in der Krise
- Ergebnis des ersten Quartals stützt Erwartungen für ein positives
Ergebnis auch im Gesamtjahr 2009
- Vorhandene Liquidität bildet solide Absicherung auch bei länger
andauernder Krise


Marktentwicklung

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG operiert in einem durch einen massiven
Rückgang des Weltwirtschaftswachstums, des Welthandels und des privaten
Konsums geprägten wirtschaftlichen Umfeld. Es steht zu befürchten, dass die
Weltwirtschaft im Jahr 2009 zum ersten Mal seit 60 Jahren schrumpfen
wird. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert aktuell einen
Rückgang der Welt-Wirtschaftsleistung um 1,3 %. Für das Handelsvolumen von
Gütern und Dienstleistungen wird ein Rückgang von 11,1 % vorhergesagt.

In Folge dessen ist in den letzten Monaten auch die Nachfrage nach
Transportkapazitäten zurück gegangen. Der anhaltend hohe Zulauf von
Neubautonnage auf den Markt hat zusätzlich dazu beigetragen, dass das
Angebot die Nachfrage bei weitem überstieg. Bereits in der zweiten
Jahreshälfte 2008 hat dies dazu geführt, dass die Containerfrachtraten und
die Charterraten für Containerschiffe teilweise massiv eingebrochen sind.

Im ersten Quartal 2009 haben sich die weltwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen weiter eingetrübt. Dieses Marktumfeld führt derzeit zu
einer steigenden Zahl von Stilllegungen und Verschrottungen insbesondere
von älteren, nicht mehr wettbewerbsfähigen Schiffen. Darüber hinaus werden
Neubauaufträge storniert und die Besteller von Schiffsneubauten führen
intensive Verhandlungen zur Verschiebung der vertraglich vereinbarten
Liefertermine.

Der Neubaumarkt für Containerschiffe ist in den letzten Monaten praktisch
zum Erliegen gekommen. Dennoch sind die Werften aufgrund des hohen
Auftragsbestandes bis in das Jahr 2011 noch relativ gut ausgelastet.

Die umfangreichen Konjunkturpakete konnten im ersten Quartal ihre erhofften
stabilisierenden Effekte auf die Wirtschaft und das Verbrauchervertrauen
noch nicht voll entfalten. Allerdings benötigen die initiierten
Konjunkturprogramme in der Regel eine gewisse Zeit, bis realwirtschaftliche
Effekte zu verzeichnen sind. Entsprechend ist damit zu rechnen, dass die
Wirtschaftskrise noch länger anhalten wird.

Mittel- bis langfristig gehen wir jedoch weiterhin von einer Fortsetzung
des Wachstumstrends aus. Speziell die Volkswirtschaften in Asien und
Lateinamerika werden bei einer Erholung der Weltwirtschaft mit ihrem
Nachholbedarf für eine kräftige Belebung sorgen. Auch bei einer baldigen
Normalisierung der Kreditvergabe durch die international tätigen Banken
kann mit einer Belebung der Nachfrage nach Transportkapazitäten frühestens
im Zeitraum Ende 2009 bis Mitte 2010 gerechnet werden. Für die
Containerschifffahrt ist davon auszugehen, dass sich die Charterraten
erholen werden, sobald die momentan beschäftigungslosen Einheiten und die
in den nächsten Jahren zur Ablieferung kommende neue Tonnage am Markt
wieder eine Beschäftigung finden.


Geschäftsentwicklung

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hat Anfang Januar 2009 zwei weitere Neubauten
der Sub-Panamax Klasse, das MS ´HAMMONIA ROMA´ und das MS ´HAMMONIA
BAVARIA´ von der Werft übernommen und in Dienst gestellt. Damit umfasst die
Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG aktuell elf moderne
Containerschiffe.

Mit der Übernahme der Schiffe erfolgte jeweils auch die entsprechende
Valutierung der Schiffshypothekendarlehen. Die Darlehenskonditionen wurden
bereits vor dem Ausbruch der Bankenkrise vereinbart und sind im heutigen
Markt als günstig zu bewerten.

Der geplante Aufbau der Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG ist mit der
Ablieferung der letzten beiden Schiffe zunächst abgeschlossen, so dass die
Gesellschaft im Geschäftsjahr 2009 erstmals den vollen Umfang ihrer
geplanten Flotte zur Verfügung hat. Durch die Reinvestition des Cashflows
der Schiffsgesellschaften einerseits sowie durch die Umsetzung der bereits
genehmigten Kapitalerhöhung von 68,2 Mio. EUR andererseits besteht für die
HCI HAMMONIA SHIPPING AG jedoch auch in Zukunft die Möglichkeit zum
weiteren Ausbau der Flotte.

Das vorgesehene Beschäftigungskonzept der langjährigen Vercharterung
moderner Schiffstonnage an bonitätsstarke Charterer bzw. der Einbringung
der Schiffe in Einnahmepools wurde für alle Schiffe der HCI HAMMONIA
SHIPPING AG realisiert. So sind drei Containerschiffe von je 7.800 TEU nach
dem Erwerb für jeweils mindestens 10 Jahre an die weltgrößte Reederei A.P.
Moeller-Maersk fest verchartert worden. Die zwei Containerschiffe der
Panamax-Klasse und die sechs Schiffe der Sub-Panamax-Klasse werden in
entsprechenden Einnahmepools betrieben. Die Poolmitgliedschaft bietet
Gewähr dafür, dass alle Schiffsgesellschaften Einnahmen erhalten, auch wenn
in dieser schwierigen Marktlage kurzfristig für einzelne Schiffe keine
Beschäftigung gefunden werden sollte.

Während im Zeitraum von der Jahresmitte bis Ende 2008 die Marktraten für
neu abgeschlossene Charterverträge um rund 60 % nachgegeben haben,
verzeichneten die Poolraten des 2.500 TEU Pool einen Rückgang von lediglich
rund 7 % und die des 3.100 TEU Pool einen Rückgang von ca. 21 %. Aufgrund
von Nachverhandlungen einzelner Charterer und niedrigen Neuabschlüssen sind
die Poolergebnisse im ersten Quartal 2009 weiter gesunken. Die Charterraten
für sofort verfügbare Schiffe (spot) der 2.500 TEU Klasse reduzierten sich
im ersten Quartal 2009 um nochmals rund 20 % und für Schiffe der 3.100 TEU
Klasse um ca. 30 % im Vergleich zum Jahresende 2008. Im gleichen Zeitraum
betrug der Rückgang der
Poolergebnisse des 2.500 TEU Pool 19 % und der Rückgang der Poolergebnisse
des 3.100 TEU Pool 10 %. So konnte durch das Poolkonzept seit Beginn der
Krise der Marktrückgang für die im Pool fahrenden Schiffe deutlich gedämpft
werden.

Die Ergebnisentwicklung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG wird in den nächsten
12 bis 18 Monaten maßgeblich von Cashflows aus den stabilen Festchartern
und den Poolmitgliedschaften getragen. Die Erlöse aus den 2.500 und 3.100
TEU Einnahmepools folgen der Marktentwicklung mit zeitlicher Verzögerung.
Bei einer fortdauernd schwachen Verfassung der Chartermärkte werden sich
mittelfristig die Poolergebnisse infolge schwächerer Neuabschlüsse und
Nachverhandlungen einzelner Chartern weiter verringern. Sofern
Neuabschlüsse auf dem momentan niedrigen Niveau erfolgen müssen, wird sich
dies auch entsprechend negativ auf den Konzernumsatz auswirken, wobei
jedoch durch den hohen Anteil von Festchartern ein auskömmliches
Ertragsniveau realisiert werden kann. Eine Aufwertung des USD gegenüber
dem Euro hätte einen positiven Effekt auf den Konzernumsatz.

Der Schiffsbetrieb der in Fahrt befindlichen Flotte verlief bisher
störungsfrei, die Charterer sind mit der Performance der Schiffe sehr
zufrieden.

Es ist geplant, die Schiffsbetriebskosten, z.B. durch günstigeren Einkauf
von Schmierstoffen und Farben, zu senken. Auch sollen die Besatzungsstärken
an Bord der Schiffe temporär im Rahmen des Vertretbaren
reduziert werden, um hier Einsparungen erzielen.


Ergebnisentwicklung

Das Schiffsbetriebsergebnis hat sich, trotz gesunkener Chartererlöse der
Pool-Schiffe, gegenüber dem ersten Quartal 2008 weiter erhöht, da während
dieses Zeitraums der kontinuierliche Aufbau der Flotte der HCI HAMMONIA
SHIPPING AG umgesetzt wurde, und im ersten Quartal 2009 erstmals das volle
Ertragspotential ausschöpft werden konnte. Das laufende Reedereiergebnis
hat sich entsprechend gegenüber dem ersten Quartal 2008 ebenfalls
verbessert.

Die Aufwendungen der Gesellschaft betreffen im Wesentlichen die laufenden
Schiffsbetriebs- sowie Personalkosten, Zinsen für Schiffshypothekendarlehen
sowie die zeitanteilige planmäßige Abschreibung der in Fahrt befindlichen
Schiffe.

Insgesamt wurde ein Konzernergebnis vor Steuern von 2,1 Mio. EUR erzielt.
Aufgrund der pauschalen Gewinnermittlung nach § 5a EStG (sog.
´Tonnagesteuer´) fallen keine Steuern vom Einkommen und Ertrag in
wesentlicher Höhe an, so dass der Periodenüberschuss bei 2,0 Mio. EUR
liegt.

Im ersten Quartal konnte der Konzern ausweislich der
Konzernkapitalflussrechnung einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
von 9,7 Mio. EUR erzielen. Bei einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit
von -52,4 Mio. EUR und aus der Finanzierungstätigkeit von 38,3 Mio. EUR
sowie unter Berücksichtigung währungsbedingter Wertänderungen von 0,4 Mio.
EUR und des Finanzmittelbestands vom Anfang der Periode in Höhe von 20,6
Mio. EUR, ergeben sich zum Ende der Berichtsperiode Finanzmittel von
insgesamt 16,6 Mio. EUR. Zusätzlich stehen dem Unternehmen nicht gezogenen
Kontokorrentkredite zur Verfügung. Die verfügbare Liquidität beläuft sich
somit auf deutlich über 20 Mio. EUR.

^
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

in EUR 01.01 - 01.01 -
31.03.2009 31.03.2008
Umsatzerlöse 19.412.008,21 4.764.410,96
Schiffsbetriebskosten -6.098.138,87 -1.340.226,84
Schiffsbetriebsergebnis 13.313.869,34 3.424.184,12

Sonstige betriebliche Erträge 552.440,17 289.732,04
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.392.031,08 -1.669.122,88
Reedereiergebnis 12.474.278,43 2.044.793,28

Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte -6.015.313,28 -973.185,38
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 6.458.965,15 1.071.607,90

Zinserträge 45.626,28 448.103,60
Zinsaufwendungen -4.449.971,15 -118.845,72
Ergebnis vor Steuern (EBT) 2.054.620,28 1.400.865,78

Steuern vom Einkommen und Ertrag -49.644,55 -44,60
Konzernperiodenüberschuss 2.004.975,73 1.400.821,18
°

^
Konzernkapitalflussrechnung

in EUR 01.01 - 01.01 -
31.03.2009 31.03.2008
Konzernperiodenüberschuss 2.004.975,73 1.400.821,18
Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.732.471,82 2.876.324,04
Cash flow aus Investitionstätigkeit -52.404.270,78 0,00
Cash flow aus Finanzierungstätigkeit 38.284.964,70 0,00

Zahlungsmittelwirksame Veränderungen des -4.386.834,26 2.876.324,04
Finanzmittelfonds
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 20.642.928,94 48.482.445,06
Wechselkursbedingte Änderungen 350.407,95 -1.448.286,11
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 16.606.502,63 49.910.482,99
°

* Da der Flottenaufbau der HCI HAMMONIA SHIPPING AG in Wesentlichen im
Verlauf des Jahres 2008 erfolgt ist, während im Jahr 2009 die volle
Flottenkapazität im gesamten Jahr zur Verfügung steht, sind die
Vorjahresvergleichszahlen nur eingeschränkt vergleichbar.

^
Konzernbilanz

Aktiva
in EUR 31.03.2009 31.12.2008
Langfristige Vermögenswerte 507.785.940,76 441.644.106,84
Immaterielle Vermögenswerte 7.705,54 1.770.320,49
Sachanlagen 507.778.235,22 439.862.288,42
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0,00 11.497,93

Kurzfristige Vermögenswerte 22.650.179,85 25.432.424,14
Vorräte 1.675.385,57 1.668.788,95
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.554.317,67 2.310.961,26
Forderungen gegen nahestehende Personen und 0,00 50.000,00
Unternehmen
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und 62.825,12 62.223,97
Ertrag
Sonstige Vermögenswerte 751.148,86 697.521,02
- Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0,00 683,05
- Sonstige übrige Vermögenswerte 751.148,86 696.837,97
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente 16.606.502,63 20.642.928,94

Bilanzsumme 530.436.120,61 467.076.530,98
°
^
Passiva

in EUR 31.03.2009 31.12.2008
Eigenkapital 162.388.952,10 153.216.377,76
Gezeichnetes Kapital 136.414.000,00 136.414.000,00
Kapitalrücklage 9.771.884,55 9.771.884,55
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 15.963.770,24 13.958.794,51
Kumuliertes übriges Eigenkapital 239.297,31 -6.928.301,30

Langfristige Verbindlichkeiten 336.124.201,02 287.749.135,97
Finanzverbindlichkeiten 316.284.570,94 267.438.420,28
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 16.725.150,26 16.654.134,86
Kapitalanteile im Fremdbesitz 3.114.479,82 2.640.389,52
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 1.016.191,31

Kurzfristige Verbindlichkeiten 31.922.967,49 26.111.017,25
Finanzverbindlichkeiten 27.795.832,29 23.340.278,12
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 2.401.481,29 1.541.154,70
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden
Personen und Unternehmen 521.021,10 781.986,55
Verbindlichkeiten aus Steuern vom
Einkommen und Ertrag 241.161,45 199.935,89
Sonstige Verbindlichkeiten 963.471,36 124.431,41
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 0,00 123.230,58

Bilanzsumme 530.436.120,61 467.076.530,98
°

^
Entwicklung des Konzerneigenkapitals

in EUR Gezeichnetes Kapital Erwirtschaf- Zeitwertänderung
Kapital rücklage tetes von Derivaten
Konzern- in Cash flow
eigenkapital hedges
Stand 31.12.2007 136.414.000,00 9.771.884,55 4.481.240,46 -435,58
Konzernjahres-
überschuss 0,00 0,00 9.477.554,05 0,00
Anteilige
Zeitwertänderung von
Derivaten in Cash flow
hedges 0,00 0,00 0,00 -16.071.865,30
Veränderung des
Ausgleichspostens aus
Fremdwährungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung aus
Erstkonsolidierung 0,00 0,00 0,00
Direkt im Eigenkapital
erfasste Erträge und
Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 -16.071.865,30
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 9.477.554,05 -16.071.865,30

Stand 31.12.2008 136.414.000,00 9.771.884,55 13.958.794,51 -16.072.300,88
Konzernjahres-
überschuss 0,00 0,00 2.004.975,73 0,00
Anteilige
Zeitwertänderung von
Derivaten in Cash flow
hedges 0,00 0,00 0,00 -71.015,39
Veränderung des
Ausgleichspostens aus
Fremdwährungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Veränderung aus
Erstkonsolidierung 0,00 0,00 0,00
Direkt im Eigenkapital
erfasste Erträge und
Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 -71.015,39

Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 2.004.975,73 -71.015,39

Stand 31.03.2009 136.414.000,00 9.771.884,55 15.963.770,24 -16.143.316,27
°

^
in EUR Ausgleichsposten Kumuliertes Konzern
aus der Umrechnung von übriges eigen-
Fremdwährungs- Eigenkapital kapital
abschlüssen
Stand 31.12.2007 466.188,46 465.752,88 151.132.877,89
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 9.477.554,05
Anteilige
Zeitwertänderung von
Derivaten in Cash flow
hedges 0,00 -16.071.865,30 -16.071.865,30
Veränderung des
Ausgleichspostens aus
Fremdwährungsumrechnung 8.677.811,12 8.677.811,12 8.677.811,12
Veränderung aus
Erstkonsolidierung 0,00 0,00 0,00
Direkt im Eigenkapital
erfasste Erträge und
Aufwendungen 8.677.811,12 -7.394.054,18 -7.394.054,18
Konzerngesamtergebnis 8.677.811,12 -7.394.054,18 2.083.499,87

Stand 31.12.2008 9.143.999,58 -6.928.301,30 153.216.377,76
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 2.004.975,73
Anteilige
Zeitwertänderung von
Derivaten in Cash flow
hedges 0,00 -71.015,39 -71.015,39
Veränderung des
Ausgleichspostens aus
Fremdwährungsumrechnung 7.238.614,00 7.238.614,00 7.238.614,00
Veränderung aus
Erstkonsolidierung 0,00 0,00 0,00
Direkt im Eigenkapital
erfasste Erträge und
Aufwendungen 7.238.614,00 7.167.598,61 7.167.598,61
Konzerngesamtergebnis 7.238.614,00 7.167.598,61 9.172.574,34
Stand 31.03.2009 16.382.613,58 239.297,31 162.388.952,10
°


Ausblick

Die Entwicklung des Jahres 2009, und wohl auch noch von Teilen des Jahres
2010, wird voraussichtlich weiterhin durch die Banken- und
Weltwirtschaftskrise geprägt sein. Aufgrund der Konsumzurückhaltung und
einer gedrosselten Investitionstätigkeit ist in diesem Zeitraum mit einer
geringeren Nachfrage nach Transportkapazitäten zu rechnen.

Das weltweite Orderbuch für Schiffsneubauten erreichte im September 2008
einen historischen Höchststand. Bis zum März 2009 hat sich der
Auftragsbestand durch zwischenzeitliche Ablieferungen und Stornierungen
bereits reduziert. Die derzeit in den Auftragsbüchern der Werften gebuchten
Bestellungen führen dazu, dass sich die gesamte Transportkapazität der
Containerflotte in den nächsten Jahren nominal um bis zu 50 % erhöhen kann
(entsprechend ca. 11 % p.a.). Damit wird das Angebot an Transportkapazität
kurzfristig deutlich schneller als die Nachfrage steigen.

Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass die Frachtraten und
Charterraten im Jahr 2009 und zumindest im ersten Halbjahr 2010 auf dem
derzeitig niedrigen Niveau verbleiben werden. Mittelfristig gehen wir
jedoch von einer Fortsetzung der Globalisierung und des Wachstums der
Weltwirtschaft aus. Sofern das Wachstum des Welthandels sich wieder auf den
Durchschnitt der vergangenen Jahre - vor Ausbruch der Krise - erhöht, ist
gemäß aktuellen Studien z.B. von Maersk Broker von einer Steigerung der
Nachfrage nach Schiffstonnage auszugehen. Dadurch kann, wie nach der
letzten Krise im Jahr 2002, wieder ein auskömmliches Niveau der Fracht- und
Charterraten erreicht werden. Eine Aufwärtsentwicklung des Chartermarktes
wird sich dann - mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung - auch im
Poolergebnis der Schiffe widerspiegeln.

Der HCI HAMMONIA SHIPPING AG steht im Geschäftsjahr 2009 erstmals die
gesamte Flotte zur Vercharterung zur Verfügung. Diese Kapazitätssteigerung
wird sich, trotz der geringeren Erlöse je Schiff, insgesamt positiv auf den
Konzernumsatz auswirken.

Durch das mit einem guten Ergebnis beendete Geschäftsjahr 2008 konnte die
HCI HAMMONIA SHIPPING AG zum Bilanzstichtag liquide Mittel in Form von
Bankguthaben in Höhe von über 20 Mio. EUR aufbauen. Nach der Übernahme der
letzten beiden Schiffe MS ´HAMMONIA ROMA´ und MS ´HAMMONIA BAVARIA betragen
die liquiden Mittel zum Ende des ersten Quartals 2009 16,6 Mio. EUR. Die
Liquiditätsausstattung des Konzerns ist damit sehr solide und stellt eine
komfortable Absicherung in der gegenwärtigen Krise der Schifffahrtsmärkte
dar.

Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG strebt auf dieser Basis auch weiterhin eine
stabile Dividende für ihre Aktionäre an.


Aktie

Die Aktie der HCI HAMMONIA SHIPPING folgte im ersten Quartal 2009 dem
allgemeinen Trend der Aktienmärkte. Die Aktie notierte zum 31. März 2009 um
rund 34 % unter dem Schlusskurs zum 31. März 2008, der DAX hat im
Vergleichszeitraum dagegen knapp 38 % verloren und der ShipInx Index liegt
sogar um rund 51 % unter dem Vorjahresniveau.

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WKN / ISIN A0MPF5 / DE000A0MPF55
Börsenkürzel / Reuters / Bloomberg HHX.HAM / HHX.DE / HHX: GR
Aktiengattung Nennwertlose Inhaber-Stammaktien
Aktienanzahl 136.414 Stück
Designated Sponsors HSH Nordbank AG, Nord/LB
Aktienkurs: Höchstkurs (20.01.2009) 985,00 EUR
Tiefstkurs (31.03.2009) 767,00 EUR
Schlusskurs (31.03.2009) 767,00 EUR
Marktkapitalisierung (31.03.2009) 104,63 Mio. EUR
Heute mal ein paar Aktien verschoben, nach den Häfen HHLA und Eurokai, gehts nun hier auch los ?


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