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EnBW - einer der groeßten deutschen Versorger (Seite 17)

eröffnet am 14.04.09 15:10:42 von
neuester Beitrag 17.05.22 13:25:05 von

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29.06.09 06:45:42
Beitrag Nr. 9 ()
Demnach kommen die großen Konzerne nur mit Hilfe teils jahrzehntealter Wasserkraftwerke auf nennenswerte
Anteile von Strom aus Erneuerbaren Energien.


naja... enbw gehört ein drittel von EVN und denen 20% von Verbund.
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05.06.09 15:19:26
Beitrag Nr. 8 ()
Premiere: Oppenländer steuert bei Kraftwerkskauf ersten M&A-Deal für EnBW

Der größte deutsche Energiekonzern E.on hat Teile seiner Kraftwerkskapazitäten verkauft. Das Unternehmen erfüllte damit Absprachen mit der EU aus dem vergangenen Jahr.

Der Wettbewerber EnBW Energie Baden-Württemberg übernahm E.ons Anteil von 50 Prozent an einem Block des Braunkohlekraftwerks Lippendorf bei Leipzig. Auch der 8,3-prozentige E.on-Anteil an dem Steinkohlekraftwerk Bexbach bei Homburg im Saarland ging an EnBW über.

Die Gesamtleistung der verkauften Kraftwerksanteile liegt bei 525 Megawatt. E.on hatte Ende 2008 der EU-Kommission zugesagt, insgesamt 4.800 Megawatt Kraftwerksleistung sowie sein Hochspannungsnetz zu verkaufen, um einen Kartellstreit zu vermeiden. Einschließlich des Ende 2008 vereinbarten Tauschs von Kapazitäten mit der belgischen Electrabel kommt E.on bereits auf 2.200 Megawatt abgegebene Kraftwerkskapazitäten. (Christopher Tod)

Berater EnBW
OPPENLÄNDER (Stuttgart): Dr. Thomas Trölitzsch (Federführung; Corporate/M&A); Dr. Albrecht Bach (Kartellrecht); Dr. Christian Gunßer (Corporate/M&A); Dr. Jens Kaltenborn (öffentliches Wirtschaftsrecht); Dr. Matthias Ulshöfer (Energierecht); Dr. Matthias Lorenz (Corporate/M&A); Dr. Thomas Würtenberger (öffentliches Wirtschaftsrecht)
INHOUSE (Karlsruhe/Stuttgart): Michael Rummer (Bereichsleiter Recht und Versicherungen); Dr. Werner Mangold (Leiter Kartell- und Gesellschaftsrecht); Hans-Joachim Grabner (Leiter Zivil- und Energiewirtschaftsrecht)

Berater E.ON
FRESHFIELDS BRUCKHAUS DERINGER (Düsseldorf): Dr. Anselm Raddatz (Unternehmensrecht), Andreas Röhling (Kartellrecht; Köln); Associates: Dr. Tobias Larisch, Sebastian Heidtkamp (beide Unternehmensrecht), Christian Krohs (Kartellrecht; Köln)
INHOUSE (München): Dr. Frank Eßlinger (Leiter Recht E.ON Energie); Thomas Jakob (E.ON Kraftwerke; Gesellschaftsrecht)

>Oppenländer berät EnBW regelmäßig in kartell- und energierechtlichen Fragen. Allerdings war dies die erste große Transaktion, bei der die Kanzlei auch im Gesellschaftsrecht und M&A beraten hat.

In der Vergangenheit hatte Dr. Jochen Lamb aus dem Stuttgarter Büro von CMS Hasche Sigle hier oft die Federführung. Erst vor kurzem beriet er den Baden-Württembergischen Energiekonzern beim Erwerb von drei Windparks des Projektentwicklers Plambeck Neue Energien. Neben CMS war auch Wilmer Hale war schon oft für EnBW tätig.

E.on griff bei Freshfields auf einen langjährigen Berater zurück. So beriet die Kanzlei etwa Ende 2007 unter der Federführung der Energierechtspartnerin Kirsten Floss bei der Übernahme des russischen Stromerzeugers OGK-4 für umgerechnet 4,1 Milliarden Euro.
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16.04.09 21:56:15
Beitrag Nr. 7 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.976.994 von R-BgO am 16.04.09 09:06:05Unter dem "Biotop"-Gedanken bzw. hinsichtlich der Diskussion zu möglichen Limits für Erneuerbare würde ich dann aber für einen neutraleren Thread plädieren, dem auch gar keine Aktie direkt zugeordnet ist.... so etwas wie den SOLAR-THREAD Thread: Meinolf's SOLAR-THREAD... und ich könnte mir durchaus vorstellen, diese Fragestellungen dort gleich mit zu diskutieren.

Und was die möglichen technischen Ausbaugrenzen und ihre Rückwirkungen auf die Unternehmen bzw. (rechtlichen) Rahmenbedingungen angeht, da kann man doch am Windsektor in Deutschland sehr schön ablesen, was dort passiert:

1. werden einerseits bestimmte technische Eigenschaften gefordert - seit einigen Jahren sollen Windkraftanlagen bevorzugt versuchen, Netzstörungen (Spannungseinbrüchen) entgegenzuwirken, statt wie früher gefordert, dann so schnell wie möglich abzuschalten. Dies war die klare Konsequenz aus dem starken Beitrag von Windkraftanlagen in Norddeutschland zur Stromversorgung

2. kann es andererseits zusätliche Lobbyarbeit und Unterstützung für die Vergütungshöhe von Seiten der ehemaligen "Feinde" geben, wenn die selber mittlerweile stark genug engagiert sind. Die sehr deutliche Tariferhöhung zum Anfang dieses Jahres (damit wurde letztlich der Erfolg der ständigen Tarifsenkung der letzten 8 Jahre, also der gesamten Geltungsdauer des EEG wieder aufgehoben, um nicht zu sagen: zunichte gemacht) wurde von der Politik ohne jegliche Diskussion beschlossen - was für Kämpfe hatte es noch vor 4 Jahren gegeben! Doch inzwischen haben die EVU genug eigenes Interesse an Windkraft (vor allem im Offshore-Bereich, wo die Tariferhöhungen der letzten Jahre ja noch viel eklatanter waren) und so spricht auch nichts mehr gegen saftige Anhebungen der Tarife.

Für die PV-Branche in Deutschland düfte über kurz oder lang auch die technische Anforderung kommen, dass die Anlagen auf eine Netzstützung hinwirken, statt Probleme im Fehlerfall noch zu verstärken. Ansonsten hat die PV aber den unheimlichen Charme, dass die Spitzenzeiten (tagsüber, mittags) und Auszeiten (nachts) wesentlich besser harmonieren als bei der Windkraft und tendenziell dieser Strom für die EVU auch wertvoller ist - Reduzierung der Laufzeit der teueren Spitzenlastkraftwerke.
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16.04.09 17:47:26
Beitrag Nr. 6 ()
Der Markt mit Erneuerbaren Energien wächst, die vier größten
Versorger in Deutschland aber hinken laut einer Untersuchung im
Auftrag von Greenpeace hinterher. Größeres Interesse haben sie am Ausbau von Atomstrom.

Die vier großen Versorger Eon, RWE, Vattenfall und EnBW haben einer neuen Greenpeace-Studie zufolge bisher nur einen minimalen Anteil am rasanten Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland.

Auch die Ökostrom-Ziele der großen Konzerne bis 2020 seien
weniger ehrgeizig als die der Bundesregierung, heißt es in der heute von dem Umweltverband vorgestellten Papier.

Demnach kommen die großen Konzerne nur mit Hilfe teils jahrzehntealter Wasserkraftwerke auf nennenswerte
Anteile von Strom aus Erneuerbaren Energien.

In Deutschland produzierte Marktführer Eon diesen Zahlen zufolge
insgesamt 7,2 Prozent seines Stroms aus Erneuerbaren Energien; ohne Wasserkraft waren es aber nur 1,4 Prozent.
Bei EnBW blieben von 11,4 Prozent ohne Wasserkraft sogar nur 0,1 Prozent.

Damit lagen alle großen Erzeuger deutlich unter dem Durchschnittswert für Deutschland. Die Großkonzerne kündigen seit 2007 ein verstärktes Engagement in die klimafreundlichen Energien
an und haben teilweise eigene Unternehmensteile dafür abgespalten.

Eon ziele auf einen Anteil an Erneuerbaren von 15 Prozent, sagte Studienleiter Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung.

Bei RWE seien es zwölf Prozent.

Nur Vattenfall (33 Prozent) und EnBW (21 Prozent)
kommen wegen ihrer bereits vorhandenen Wasserkraftwerke an die Zielwerte der Regierung heran.

Weit größere Steigerungsraten als beim Ökostrom planten Eon, Vattenfall und RWE beim Atomstrom ein, nämlich ein Plus von 50 bis 60 Prozent bis 2030 durch den Bau neuer Anlagen in Europa, hieß es weiter. Eon, Vattenfall und EnBW wollten eigenen Planungen zufolge bis 2030 zudem deutlich mehr Kohlestrom produzieren.
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16.04.09 09:06:05
Beitrag Nr. 5 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.975.155 von JoergP am 15.04.09 21:08:24Im E.On Thread poste ich mit (übrigens auch bei RWE).

Vattenfall ist nicht börsennotiert, sondern in Staatseigentum.

Der Grund für meinen Biotop-Gedanken ist der, daß die Erneuerbaren m.E. nicht "unbegrenzt" Platz für Wachstum haben, sondern bereits in eine Größenordnung vorgestoßen sind, bei der Restriktionen entstehen, die sich aus dem Gesamt-Stromversorgungssystem ergeben.

Es könnte auch sein, daß es einen "back-lash" von Seiten der Verosrger gibt; so nach dem Motto: "Mehr Erneuerbare geht aus Netzgründen nicht, tut uns leid."

Umgekehrt können sich auch Anlagechancen ergeben, wenn eine Erosion der Kundenstämme von Versorgern Raum zu greifen beginnen sollte.

Mir ist klar, daß EnBW nicht gerade ein Börsenstar ist; sonst hätte ich ja den alten Tread nicht als "historisch" aussortiert gefunden und keinen neuen anlegen müssen.

Warten wir es also einfach ab, wie (un)interessant es hier wird.
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15.04.09 21:08:24
Beitrag Nr. 4 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.965.102 von R-BgO am 14.04.09 15:10:42Finde eine Beobachtung der Versorger insoweit interessant, als sie das Biotop darstellen, innerhalb dessen Renewables (PV, Wind,...) letztlich operiert.

Naja, das mit dem "Biotop" stimmt. Aber deswegen hier einen Thread für einen der Versorger aufzumachen? Das gibt doch nicht genug Diskussionsstoff her. Und abgesehen davon, dass die Stromversorger "gezwungen" sind, den Strom der Wind- und Solarparks abzunehmen, gibt es da ja auch nicht allzu viel, was sie zur "Biotop-Pflege" tun... da wäre ein Thread zur Politik schon interessanter - auch wenn es da wohl keine "Abgeordneten-AG" gibt.

Und wenn schon Stromversorger hier im "Grünen" Thread, dann würden sich vielleicht doch eher E.ON oder Vattenfall, die heute schon wesentlich mehr mit den Erneuerbaren zu tun haben, und da aktiver sind (E.ON auch relativ viel innerhalb Europas, Offshore-Windkraft in UK, etc.)?
Aber ich glaube, dieser Thread ist schon jetzt dem Tode geweiht. Uninteressant.
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14.04.09 17:31:12
Beitrag Nr. 3 ()
EnBW: Gaspreise sinken, Strom wird teurer
verivox | 14.04.2009


Stuttgart/Karlsruhe - Der Energieversorger EnBW senkt zum 1.Juli die Gaspreise und erhöht gleichzeitig die Strompreise. Während der Gaspreis um 0,36 Cent pro kWh sinke, werde der Preis für eine Kilowattstunde Strom von 20,53 auf 22,31 Cent erhöht.

Die Preisänderungen betragen nach Unternehmensangaben somit 5,1 Prozent beim Gas und eine Steigerung von 7,5 Prozent bei Strom. Für beide Preisänderungen wurden die veränderten Beschaffungskosten als Grund genannt. Die Preise für Erdgas folgen den Rohölpreisen, welche in den letzten Monaten stark gefallen sind. Diese Verbilligung werde umgehend an die Verbraucher weitergegeben. Die Großhandelspreise für Strom sind seit Herbst 2008 ebenfalls gefallen, allerdings könne man diese Senkungen nicht weitergeben - der jetzt gelieferte Strom sei in Zeiten hoher Preise beschafft worden.
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14.04.09 15:11:57
Beitrag Nr. 2 ()
EnBW Says Windmill Owners to Follow Babcock’s Lead and Sell

By Nicholas Comfort

April 8 (Bloomberg) -- Energie Baden-Wuerttemberg AG, Germany’s third-biggest utility, says financial investors in the country’s wind parks will follow a move by Babcock & Brown Ltd. and begin selling assets this year.

“Investors are coming together to force sales,” Dirk Guesewell, managing director at the utility’s renewable energy unit, said in an interview in Frankfurt yesterday. “The small guys are saying ‘just get out’.”

Australia’s Babcock & Brown Infrastructure Group said in November that it would sell wind turbines and other energy assets to cut debt after credit markets froze. Other investors in search of cash will sell a total of “several hundred megawatts” of onshore power generation capacity to German utilities at a discount to what they paid, Guesewell said.

Subsidies for electricity from windmills rose this year in Europe’s biggest power market after the German government decided to favor turbines over solar panels in its bid to cut emissions of the gases blamed for global warming.

Asset sales would allow companies without capacity to add turbines of their own, according to Ulf Gerder, a spokesman for a German wind power industry association.

“If you’re a newcomer, it’s a tough circle to break into,” said the spokesman for Berlin-based Bundesverband WindEnergie e.V. “Most of the locations for parks are already known.”

Wind Power Capacity

Gerder’s association of small business and communities owns 20 gigawatts of the 24 gigawatts of German wind power capacity. The rest of the country’s 20,000 turbines are held by financial investors, its four biggest energy suppliers and other companies, he said.

E.ON AG, RWE AG, Vattenfall AB and EnBW control more than 80 percent of power generation in Europe’s largest economy.

“Larger” municipal utilities like that of Munich and HEAG Suedhessiche Energie AG will likely buy some of the wind parks up for sale, said Jochen Lamb, a lawyer at CMS Hasche Siegle who helped EnBW acquire 52 megawatts of new turbines last month.

Guesewell didn’t say if his company will bid for the older units that become available. Karlsruhe, Germany-based EnBW plans to buy a maritime company as early as this year to provide transport and maintenance at sea for its planned offshore wind parks, the unit chief told reporters earlier.

EnBW wants 20 percent of the power it supplies to come from renewable sources by 2020, according to slides released at a presentation its law firm gave on mergers and acquisitions in the alternative energy industry. That’s up from about 12 percent now, said Guesewell.

Falling Prices

Turbine prices have fallen since reaching about 1.1 million euros ($1.5 million) per megawatt of capacity in 2006 on cheaper steel and as tighter financing forced clients to delay new projects, according to Felix Losada, a spokesman for windmill maker Nordex AG. He declined to say how much the Norderstedt, Germany-based company currently charges for its products.

EnBW, which is 45 percent-owned by Electricite de France SA, bought its three new wind parks from Cuxhaven, Germany-based developer Plambeck Neue Energien AG. They feature turbines made by Nordex’s larger Danish rival Vestas Wind Systems A/S.

The utility will also seek opportunities for “targeted cooperation” in solar power generation in Germany, Guesewell said, without specifying which companies EnBW plans to work with or how much it will spend.

Babcock & Brown Ltd., which invested in property, ports and power stations around the world, collapsed last month, becoming the biggest Australian casualty of the global credit crisis.
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14.04.09 15:10:42
Beitrag Nr. 1 ()
Leider ist der alte Thread nicht mehr beschreibbar. Deswegen der Neue.

Finde eine Beobachtung der Versorger insoweit interessant, als sie das Biotop darstellen, innerhalb dessen Renewables (PV, Wind,...) letztlich operiert.
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EnBW - einer der groeßten deutschen Versorger