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Eine Diskussion zu THOMAS COOK GRP/Arcandor???? A0MR3W (Seite 4446)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.346.491 von phranque am 11.01.20 15:47:42Und das unter einer Unionsregierung!
Dieses Land hat Sozialismus erfunden und jede Abartigkeit desselben extensiv praktiziert. Schon 30 Jahre nach dem Mauerfall ist es also wieder soweit. Nichts aus der Geschichte gelernt.

Betrifft die Regelung auch die unterjährige Verlustverrechnung und ab wann gilt sie?

Nach grober Recherche scheint sogar die unterjährige Verlustverrechnung betroffen.

Klar, dieser Staat hat insbesondere seit 2015 bereichernde Mehrausgaben von geschätzt 50-150 Mrd Euro/Jahr. Entspricht etwa 3 großen Ministerien. Wird zwar möglichst schön- bzw. kleingeredet. Die Wahrheit kommt jedoch ansatzweise dann ans Licht, wenn Kommunen und Länder angesichts der kaum zu stemmenden Last trotz Rekordsteuereinnahmen wieder einmal mehr Geld vom Bund fordern.

Da muß man nehmen was kommt und handle man gegen Verfassung, Rechte sowie Vernunft. Mit Hatespeach gegen "Spekulanten" meint man alles durchboxen zu können, vermeintlich bessermoralisch zu sein.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.349.524 von Informierer am 12.01.20 10:02:40Ich lese es so (bin kein Steuerfachmann), dass es bereits für das laufende Steuerjahr 2020 gilt.
Im Video de Anwalts nennt er für Derivate etc. ebenfalls dieses Datum, für Aktien dann das kommende Steuerjahr 2021.

Hier ein Link zum EStG, den ich gefunden habe:
https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__20.html" target="_blank" rel="nofollow">https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__20.html
Daraus:
Einkommensteuergesetz §20 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3
(2)Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gehören auch
1.der Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer Körperschaft im Sinne des Absatzes 1 Nummer 1. 2Anteile an einer Körperschaft sind auch Genussrechte im Sinne des Absatzes 1 Nummer 1, den Anteilen im Sinne des Absatzes 1 Nummer 1 ähnliche Beteiligungen und Anwartschaften auf Anteile im Sinne des Absatzes 1 Nummer 1;
2.der Gewinn aus der Veräußerung
a)von Dividendenscheinen und sonstigen Ansprüchen durch den Inhaber des Stammrechts, wenn die dazugehörigen Aktien oder sonstigen Anteile nicht mitveräußert werden. 2Soweit eine Besteuerung nach Satz 1 erfolgt ist, tritt diese insoweit an die Stelle der Besteuerung nach Absatz 1;
b)von Zinsscheinen und Zinsforderungen durch den Inhaber oder ehemaligen Inhaber der Schuldverschreibung, wenn die dazugehörigen Schuldverschreibungen nicht mitveräußert werden. 2Entsprechendes gilt für die Einlösung von Zinsscheinen und Zinsforderungen durch den ehemaligen Inhaber der Schuldverschreibung.
Satz 1 gilt sinngemäß für die Einnahmen aus der Abtretung von Dividenden- oder Zinsansprüchen oder sonstigen Ansprüchen im Sinne des Satzes 1, wenn die dazugehörigen Anteilsrechte oder Schuldverschreibungen nicht in einzelnen Wertpapieren verbrieft sind. 3Satz 2 gilt auch bei der Abtretung von Zinsansprüchen aus Schuldbuchforderungen, die in ein öffentliches Schuldbuch eingetragen sind;
3.der Gewinn
a)bei Termingeschäften, durch die der Steuerpflichtige einen Differenzausgleich oder einen durch den Wert einer veränderlichen Bezugsgröße bestimmten Geldbetrag oder Vorteil erlangt;
b)aus der Veräußerung eines als Termingeschäft ausgestalteten Finanzinstruments;
4.der Gewinn aus der Veräußerung von Wirtschaftsgütern, die Erträge im Sinne des Absatzes 1 Nummer 4 erzielen;
5.der Gewinn aus der Übertragung von Rechten im Sinne des Absatzes 1 Nummer 5;
6.der Gewinn aus der Veräußerung von Ansprüchen auf eine Versicherungsleistung im Sinne des Absatzes 1 Nummer 6. 2Das Versicherungsunternehmen hat nach Kenntniserlangung von einer Veräußerung unverzüglich Mitteilung an das für den Steuerpflichtigen zuständige Finanzamt zu machen und auf Verlangen des Steuerpflichtigen eine Bescheinigung über die Höhe der entrichteten Beiträge im Zeitpunkt der Veräußerung zu erteilen;
7.der Gewinn aus der Veräußerung von sonstigen Kapitalforderungen jeder Art im Sinne des Absatzes 1 Nummer 7;
8.der Gewinn aus der Übertragung oder Aufgabe einer die Einnahmen im Sinne des Absatzes 1 Nummer 9 vermittelnden Rechtsposition.


Ich denke, es wird auch unterjährig gedeckelt, da es ansonsten vorkommen könnte, dass am Jahresende ein Steueranspruch gegen das (nicht ausreichend liquide) Depotkonto besteht.

Merke: Der Fiskus gewinnt immer gegen den braven Bürger
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.474.877 von freixenetter am 24.01.20 12:04:46
Zitat von freixenetter: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Airline-LOT-kauft-Ferienflieg…

Condor ist verkauft


Und was hat der Aktionär davon? 😂
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.508.164 von Mmmaulheld am 28.01.20 13:36:08ein ewiges Andenken, das durch solche Meldungen immer wieder aufgefrischt wird.
Meine TC Aktien werden als ewiges Mahnmal in meinem Depot verbleiben (kann sie ja eh nicht verkaufen), um mich zukünftig von solchen "Invests" abzuhalten.
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