Energie aus der Wüste--Milliarden-Projekt Desertec--die nächste Energie Abhängigkeit vom Ausland?
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23.04.14 15:07:36
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#34
13.04.2014
"...Die Wüstenstrom-Initiative DII verliert schon wieder einen Finanzier. Auch der Baukonzern Bilfinger wird seinen Vertrag Ende 2014 nicht verlängern. Erst kürzlich hatte der Stromriese E.on seinen Rückzug aus dem Gesellschafterkreis angekündigt..."
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article126949373/Asiat…
14.04.2014
"...Erst Siemens, jetzt E.on und Bilfinger: Deutsche Firmen verlieren das Interesse am Wüstenstromprojekt Desertec..."
#33
Wann kommen die verbliebenen Träumer endlich zur Vernunft und stoppen den Irrsinn.
Viel zu viel Geld wurde schon verbraten.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/eon-desertec-wuestenst…
Viel zu viel Geld wurde schon verbraten.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/eon-desertec-wuestenst…
#32
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/putsch-vorwuerfe-in-wu…
Putsch-Vorwürfe in Wüstenstromprojekt
"75 Prozent haben wir noch vor uns"
09.07.2013
Putsch-Vorwürfe in Wüstenstromprojekt
"75 Prozent haben wir noch vor uns"
09.07.2013
#31
Doch, aber eher im Stillen. Hier mal ein Artikel von heute aus welt.de
http://www.welt.de/dieweltbewegen/article106158097/In-Afrika…
#30
Ich finde es problematischer an imaginäre Götter als an eine gemeinsame Stromquelle zu glauben
#29
Und die EU müßte eine Militärbase errichten um das Projekt zu schützen
#28
Auch in Tunesien sind im April 2011 weitere Schritte Richtung Wüstenstrom vereinbart worden. In Zusammenarbeit mit der Erneuerbare-Energien-Tochter des staatlichen Energiekonzerns STEG in Tunesien
startete die Dii GmbH eine Machbarkeitsstudie. Im Zuge dieser Studie werden mögliche Standorte für große Solar-und Windenergie-Projekte in den Wüsten des nordafrikanischen Landes ausgelotet.
Untersucht werden dabei die technischen und regulatorischen Voraussetzungen für die Einspeisung der Energie in lokale Netze und den Export des Stroms in Nachbarländer sowie nach Europa. Auch die
Finanzierung eines möglichen Referenzprojekts in Tunesien wird analysiert.
Das Land Algerien, welches hervorragende Voraussetzung für erneuerbare Energien bietet, gilt als möglicher Standort für ein weiteres Referenzprojekt. Am 9. Dezember 2011, im Rahmen eines Treffens zwischen Algerien und der EU in Brüssel, unterzeichnete der Geschäftsführer des algerischen staatlichen Elektrizitätskonzerns Sonelgaz - im Beisein des algerischen Energieministers Youcef Yousfi und des EU-Kommissars für Energie Günther Öttinger - eine Kooperationserklärung mit der Dii GmbH. Im Mittelpunkt dieser strategischen Partnerschaft stehen die Stärkung und Austausch technischer Expertise, die Suche nach Mittel und Wege für den Zugang zu ausländischen Märkten und die Förderung der gemeinsamen Entwicklung der erneuerbaren Energien in Algerien und im Ausland.
http://de.wikipedia.org/wiki/Desertec
Das Land Algerien, welches hervorragende Voraussetzung für erneuerbare Energien bietet, gilt als möglicher Standort für ein weiteres Referenzprojekt. Am 9. Dezember 2011, im Rahmen eines Treffens zwischen Algerien und der EU in Brüssel, unterzeichnete der Geschäftsführer des algerischen staatlichen Elektrizitätskonzerns Sonelgaz - im Beisein des algerischen Energieministers Youcef Yousfi und des EU-Kommissars für Energie Günther Öttinger - eine Kooperationserklärung mit der Dii GmbH. Im Mittelpunkt dieser strategischen Partnerschaft stehen die Stärkung und Austausch technischer Expertise, die Suche nach Mittel und Wege für den Zugang zu ausländischen Märkten und die Förderung der gemeinsamen Entwicklung der erneuerbaren Energien in Algerien und im Ausland.
http://de.wikipedia.org/wiki/Desertec
#27
Ich habe zwar keine Traueranzeige gesehen, aber ich glaube das Projekt ist schon zu Grabe getragen.
#26
Energie aus der Wüste--Milliarden-Projekt Desertec--die nächste Energie Abhängigkeit vom
Ausland?
Der Arabische Frühling hat wohl unsere Träume zerstört
#25
http://www.sein.de/gesellschaft/nachhaltigkeit/2009/desertec-initiative-gestartet-kommt-der-wuestenstrom.html
Noch lange nicht würde ich sagen
Noch lange nicht würde ich sagen
#24
Ob die Erfinder von DESERTEC diesen "Frühling" wohl kommen sahen.??
Den arbabischen Frühling haben viele sich anders vorgestellt

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1169858-neustebei…
Den arbabischen Frühling haben viele sich anders vorgestellt


http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1169858-neustebei…
#23
Energie aus der Wüste--Milliarden-Projekt Desertec davon hört man überhaupt nix mehr
#22
Mal bei Solar Millennium vorbeischauen ...
USA
Blythe googeln
USA
Blythe googeln
#21
Desertec
Wann geht denn jetzt das erste Kraftwerk ans Netz
Wann geht denn jetzt das erste Kraftwerk ans Netz
#20
PS: Die Forschung für die friedliche Nutzung der Atomenergie wurde vom Steuerzahler finanziert, die AKW-Betreiber hat das keinen Cent gekostet.
#19
genau so gut könnte man schreiben:
Der teure Weg zum Atomstrom.
Nur, diesen Weg haben wir zur Hälfte hinter uns, den Rückbau und das Endlager haben wir noch vor uns, und das wird Abermilliarden kosten, den Weg zum grünen Strom haben wir vor uns.
Wichtig ist doch, dass der grüne Strom keine Abfälle verursacht, die für 100.000 Jahre und länger sicher vergraben werden muss.
Dann sollte nicht ignoriert werden, dass unsere großen Energiebetreiber "too big to fail" sind, d. h., der Steuerzahler muss bei einem Crash einem ökonomischen oder einen atomaren zahlen. Das muss berücksichtigt werden.
Beim "grünen Strom" gibt es mehr Konkurrenz auf dem Markt, es wird viele kleine Anbieter geben, aber nicht beim Atomstrom, diesen Markt teilen sich vier Energiebetreiber, u. a. ist der schwedische Staat über Vattenfall beteiligt.
Der teure Weg zum Atomstrom.
Nur, diesen Weg haben wir zur Hälfte hinter uns, den Rückbau und das Endlager haben wir noch vor uns, und das wird Abermilliarden kosten, den Weg zum grünen Strom haben wir vor uns.
Wichtig ist doch, dass der grüne Strom keine Abfälle verursacht, die für 100.000 Jahre und länger sicher vergraben werden muss.
Dann sollte nicht ignoriert werden, dass unsere großen Energiebetreiber "too big to fail" sind, d. h., der Steuerzahler muss bei einem Crash einem ökonomischen oder einen atomaren zahlen. Das muss berücksichtigt werden.
Beim "grünen Strom" gibt es mehr Konkurrenz auf dem Markt, es wird viele kleine Anbieter geben, aber nicht beim Atomstrom, diesen Markt teilen sich vier Energiebetreiber, u. a. ist der schwedische Staat über Vattenfall beteiligt.
#18
Und der Strom kommt weiterhin aus der Steckdose 
Videospezial Energiewende: Der teure Weg zum grünen Strom
http://www.spiegel.de/flash/flash-25497.html

Videospezial Energiewende: Der teure Weg zum grünen Strom
http://www.spiegel.de/flash/flash-25497.html
#17
Ohne die Energie aus der Wüste, werden bei uns die Lichter ausgehen, wenn die AKW abgeschaltet werden.
Doch hier dort eine NEUE Abhängigkeit

Doch hier dort eine NEUE Abhängigkeit
#16
Das Projekt als solches ist eine Herausforderung aber technisch sicher machbar. Nur macht eben nicht alles Sinn, nur weil es auch machbar ist. Abhängig von der Betroffenheit des Betrachtenden gibt es
natürlich unterschiedliche Ziele, Erwartungen und Befürchtungen.
Risiken und Schwierigkeiten ergeben sich wie bereits oben angedeutet,aus den unterschiedlichen Erwartungen und Zielen der betroffenen Stakeholder in verschiedenen Ländern mit jeweils eigenen Interessen, und mögliche zukünftige politische Entwicklungen die es zu berücksichtigen gilt. Hier schlummern zusätzliche Risikowerte in dreistelliger Milliardenhöhe, der den derzeit geschätzten Finanzmittelbedarf von Minimum 400 Milliarden noch weit höher treiben kann/wird, allerdings bis 2050. Dieser Aufwand plus Finanzierungskosten wird an anderer Stelle, sprich über die Verbraucher wieder zurückfließen, könnte dabei höchstens 20% des derzeitigen europäischen Strombedarfs decken.
Dabei gibt es in Europa neben der ideologischen Befriedigung keinen wirklichen Bedarf durch Knappheit, und bei zukünftig schrumpfender Bevölkerung ist auch bis 2050 nicht davon auszugehen.
Die Finanzierungskosten plus Gewinn würden also die privaten Verbraucher stark belasten (die bereits heute doppelt soviel pro kwh beazhlen als die Industrie, quasi über die private Stromrechnung unsere Konzerne mitfinanzieren)
Für den afrikanischen und asiatischen Kontinent mit bis 2050 doppelt so hohen Bevölkerungszahlen scheint dieses Projekt (bei dezentraler Versorgung) mehr Sinn zu machen. Die Frage, ob sich die Menschen in diesen Ländern den Desertec-Strom werden leisten können, steht wieder auf einem anderen Blatt. Billig hergestellt bedeutet noch lange nicht billig zu haben. Wir bezahlen heute ca. das fünffache der Herstellungskosten, ohne das Investitionen in dieser Größenordnung einkalkuliert sind.
Die Beteiligung der üblichen Verdächtigen (Energiekonzerne, Deutsche Bank, MüRü u.a.) und deren bekannte Renditevorstellungen sind allseits bekannt.
Der Versuch über Vollwertrechnungen die Kosten zu schönen ist ja durchaus legitim, da die Basis dieser Berechnungen aber imho großteils bereitgestellte Daten der Klimasekte und anderer Experten-Promotoren sein werden, ....könnt ihr schonmal Sparverträge für eure Kinder abschließen, damit sie den Strom in 30 oder 40 Jahren auch bezahlen können. Klar ist; das Marketing wird wie üblich nur die positiven Aspekte beleuchten. Selbst nachdenken kann nicht schaden.
Risiken und Schwierigkeiten ergeben sich wie bereits oben angedeutet,aus den unterschiedlichen Erwartungen und Zielen der betroffenen Stakeholder in verschiedenen Ländern mit jeweils eigenen Interessen, und mögliche zukünftige politische Entwicklungen die es zu berücksichtigen gilt. Hier schlummern zusätzliche Risikowerte in dreistelliger Milliardenhöhe, der den derzeit geschätzten Finanzmittelbedarf von Minimum 400 Milliarden noch weit höher treiben kann/wird, allerdings bis 2050. Dieser Aufwand plus Finanzierungskosten wird an anderer Stelle, sprich über die Verbraucher wieder zurückfließen, könnte dabei höchstens 20% des derzeitigen europäischen Strombedarfs decken.
Dabei gibt es in Europa neben der ideologischen Befriedigung keinen wirklichen Bedarf durch Knappheit, und bei zukünftig schrumpfender Bevölkerung ist auch bis 2050 nicht davon auszugehen.
Die Finanzierungskosten plus Gewinn würden also die privaten Verbraucher stark belasten (die bereits heute doppelt soviel pro kwh beazhlen als die Industrie, quasi über die private Stromrechnung unsere Konzerne mitfinanzieren)
Für den afrikanischen und asiatischen Kontinent mit bis 2050 doppelt so hohen Bevölkerungszahlen scheint dieses Projekt (bei dezentraler Versorgung) mehr Sinn zu machen. Die Frage, ob sich die Menschen in diesen Ländern den Desertec-Strom werden leisten können, steht wieder auf einem anderen Blatt. Billig hergestellt bedeutet noch lange nicht billig zu haben. Wir bezahlen heute ca. das fünffache der Herstellungskosten, ohne das Investitionen in dieser Größenordnung einkalkuliert sind.
Die Beteiligung der üblichen Verdächtigen (Energiekonzerne, Deutsche Bank, MüRü u.a.) und deren bekannte Renditevorstellungen sind allseits bekannt.
Der Versuch über Vollwertrechnungen die Kosten zu schönen ist ja durchaus legitim, da die Basis dieser Berechnungen aber imho großteils bereitgestellte Daten der Klimasekte und anderer Experten-Promotoren sein werden, ....könnt ihr schonmal Sparverträge für eure Kinder abschließen, damit sie den Strom in 30 oder 40 Jahren auch bezahlen können. Klar ist; das Marketing wird wie üblich nur die positiven Aspekte beleuchten. Selbst nachdenken kann nicht schaden.
#15
Der Wüsten Strom wird genauso unsicher für uns sein wie das Öl 
alles was in der weiten Welt zugekauft werden muß ist ein Risiko, welches, wenn möglich durch eigenen Produktion
erstzt werden sollte 
Solar | 04.02.2011
Wüstenstrom-Planer setzen auf Prinzip Hoffnung
München - Die Energieversorgung gehört zu den wichtigsten Zukunftsthemen der Menschheit. Viele Hoffnungen ruhen auf den Wüstenstrom-Plänen deutscher Konzerne.

Parabilspiegel in der nordafrikanischen Wüste.
Massenproteste, blutige Straßenschlachten und Evakuierungswellen: Unter der Wüstensonne in Ägypten und Tunesien brodelt es und die Furcht vor einem Flächenbrand in Nordafrika wächst. Manch deutsches Unternehmen meldet Produktionsausfälle und sorgt sich um seine Investitionen in der Region. Doch die Initiatoren des milliardenschweren Wüstenstrom-Projekts "Desertec" wollen sich nicht bange machen lassen - im Gegenteil: "Die politischen Veränderungen können den erneuerbaren Energien auch einen Schub geben, weil dadurch Arbeitsplätze entstehen und die Industrialisierung vorankommt", sagt Paul van Son von der Projektgesellschaft Dii GmbH, welche die Pläne vorantreibt.
Heimische Unternehmen fürchten Konkurrenz
Mit Milliarden-Investitionen sollen einmal riesige Solar- und Windkraftwerke in den Wüsten in Nordafrika und dem Mittleren Osten Strom für die Menschen in der Region und in Europa produzieren. Als visionär gilt das Großprojekt bei Befürwortern seit der Bekanntgabe vor gut eineinhalb Jahren. Doch Kritiker verwiesen immer wieder auch auf die instabile politische Lage in der Region. Sie dürften sich jetzt bestätigt fühlen. Hintergrund sind dabei aber auch gegensätzliche Interessen: Manches heimische Solarunternehmen fürchtet die Konkurrenz der schier unerschöpflichen Sahara-Energie. Die an dem Projekt beteiligten Energiekonzerne könnten dadurch ihre Stärke noch ausbauen, lautete der Vorwurf.
Erstes Projekt startat in Marokko
Als Standort für ein erstes Referenzprojekt hat die in Deutschland gestartete Industrie-Initiative Marokko ausgewählt. Das Land gilt als besonders geeignet, weil Marokko bereits über Leitungen mit Europa verbunden ist und selbst einen ehrgeizigen Solarplan aufgelegt hat. Auch politisch könnte sich die Entscheidung als klug erweisen: Bisher haben die Proteste noch nicht auf Marokko übergegriffen, das Königreich gilt als eines der stabilsten Länder der Region. Für ein Kraftwerk im marokkanischen Ouarzazate, das in einiger Zeit als Vorbild für die ersten Desertec-Projekte dienen soll, sind derzeit noch vier Konsortien unter Beteiligung deutscher Unternehmen in der engeren Auswahl, die Ausschreibung soll demnächst anlaufen.
Außerdem laufen inzwischen erste Vorbereitungen für ein Solarkraftwerk nach dem Desertec-Modell: Über Messungen zu Sonneneinstrahlung und anderen meteorologischen Daten wollen die Planer derzeit einen geeigneten Standort dafür in Marokko finden. Aber auch Tunesien und Ägypten bleiben für die Wüstenstrom-Planer vielversprechende Standorte. Noch sind aber viele Fragen offen. So dürfte unklar sein, ob Ansprechpartner, bei denen die Initiatoren in den vergangenen Monaten um Unterstützung für das Projekt warben, auch morgen noch im Amt sind. Laut Zeitplan soll die Projektgesellschaft im kommenden Jahr das Geschäftsmodell erarbeitet haben. Wie lange es danach dauert, bis tatsächlich der erste Strom aus einer Anlage nach Europa fließen kann, scheint aber noch immer unklar.
Förderung für andere Länder nicht durchsetzbar
Schwierigkeiten könnten dem Zukunftsprojekt aber auch auf europäischer Seite drohen. So warnten etwa Vertreter der an Desertec beteiligten deutschen Energiekonzerne Eon und RWE stets vor zu großen Erwartungen. Eon-Chef Johannes Teyssen verwies erst jüngst darauf, wie schwer es schon sei, eine gemeinsame europäische Energiepolitik zu betreiben. Er beobachte sogar eine Rückkehr zu geschlossenen Nationalmärkten im Energiebereich. "Die Realität ist nicht nur ernüchternd, sondern frustrierend." Wenn der Ökostromanteil tatsächlich deutlich steigen soll, müsse etwa Deutschland bereit sein, Förderprogramme auch in anderen Ländern zu unterstützen und etwa Einspeisevergütungen für Sonnenstrom aus Afrika oder Südeuropa zu bezahlen. Das allerdings hält Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für politisch nicht durchsetzbar.
http://www.agrarheute.com/wuestenprojekte-04-02-11
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