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Biofrontera - Heiße Turnaround-Spekulation (Seite 5056)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.965.938 von Horter am 06.07.19 00:02:31Meine Gegen Hypothese .. nur damit das Gleichgewicht der Annahmen bestehen bleibt:laugh:

Auf der HV fuhren auffällig große Limousinen vor. Einige bereits früh angereisten Aktionäre steckten ihre Köpfe zusammen und wunderten sich um was für Spezies es sich denn handeln könnte. Ein Mann, der sich als walle ausgab zückte schon mal seinen Bleistift und machte fleißig Notizen.
Es wurde tatsächlich eine turbulente HV und Horter kramte schon mal sein übergrosses Sandwich aus einer schwarzen Aktentasche und begann genüsslich zu knabbern.
Währenddessen lief bereits die Abstimmung über TOP 12 Abberufung des AR mit 50%, Horter vergaß
abzustimmen, denn er aß ja sein Sandwich, und siehe da er gab so den Stichentscheid. Das TOP wurde angenommen. Ein tosender Applaus aus einer kleinen Ecke brach aus während dessen das Management ungläubig in die Runde blickte ................schweißgebadet wache ich jä auf ............ war das nun ein Alptraum oder Wirklichkeit. Ich schüttelte kurz meinen wirren Kopf, sah meine Angebetete neben mich schnarchen und tippte auf ersteres, was mich ungemein beruhigte:laugh::laugh::laugh:
Schönes Wochenende und viel Erfolg bei der HV .. auf ein glückliches Ende und ein Sommermärchen:)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.966.223 von Radiesel2008 am 06.07.19 06:32:20Oder waren es sogar >3% insgesamt? Ich weiß es nicht mehr sicher....
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.966.226 von borsalin am 06.07.19 06:36:58...hin und wieder denke ich mir, dass dein literarisches Genie dem einer Biene oder Spondon in nichts nachsteht ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.952.048 von biene463 am 04.07.19 09:26:18@Zitat Biene:

"Was aber nicht drinsteht, ist die Umlage der US-Vertriebskosten auf die Cutanea-Produkte nach klar definierten Regeln, sondern die Umlage wird jährlich durch ein Business and Marketing Committee (BM Committee) nach "Treu und Glauben" ermittelt, das sich aus 2 Vertretern von Biofrontera (aus meiner Vermutung wohl 2 Vorstände) und 2 Vertretern von Maruho zusammensetzt. Diesem BM Committee kommt da natürlich eine extreme Schlüsselposition zu, weil diese dann den als Grundlage dienenden Gewinn der Cutanea-Produkte ermitteln und somit die Anteile von Maruho. Und da kann man dann sicher in die eine oder andere Richtung zu einer etwas anderen Verteilung kommen, je nach Situation. Das Problem an dieser Regelung ist halt, dass das wieder völlig im Hintergrund erfolgt und man als Aktionär voraussichtlich keinerlei Einblick haben wird, wie da genau die Ermittlung erfolgt ist und welche Prämissen herangezogen sind."

#####

Ich habe jetzt mal ein paar Tage nicht mitgelesen, weil mir zur Zeit hier zuviel Kaffeesatzleserei betrieben wird......es ist aber schon pychologisch interessant, wie gewisse Posts hier die Stimmung aufmischen.....kann man gut sehen, wenn man mal 3-4 Tage auf einmal liest....

Zu der These von Biene oben kann ich nur sagen: Sorry, aber da fehlt jedes Verständnis, wie Vertriebskooperationen in der Chemie-/Pharmaindustrie laufen....zunächst wird einmal ein Ziel gesetzt, welche Absatz-/Umsatzmenge über einen gewissen Zeitraum langfristig aber auch pro Geschäftsjahr in diesem Fall von dem Vertriebsteam von Biofrontera erwartet werden.

Auf diese messbare Größe müssen sich beide Parteien einigen (Absatzmenge in Stück). Jetzt reden wir hier aber über "junge" Produkte, sprich, es ist nicht klar, welche Vertriebskapazität aufgebracht werden muss, um die Maruho-Produkte in der vereinbarten Menge in den Markt zu bringen. - Hier kalkuliert man natürlich auch eine Vertriebskapapziät ein z.B. 10% der BF Außendienstarbeitskapazität (90% für Ameluz)

Stellt man jetzt aber fest, dass mehr Aufwand nötig ist, um die Maruho-Produkte in den Markt zu bringen (z.B. 15%), dann ist es doch völlig klar, dass das o.g. BM- Commitee sich jetzt einigen muss, dass die 5% Personalaufwand noch der Marge zuzurechnen, die Maruho (!) zu tragen hat....und ja, vielleicht sagt Biofontera, die Lücke sei 6% und Maruho, die Lücke sei nur 4% - hier hat man eben nicht klar messbare Größen und hier muss verhandelt werden....und ja, das ist subjektiv....aber man schliesst eben eine solche Kooperation, um gemeinsam Geld zu verdienen und dass setzt eben auch Vertrauen voraus.

Wenn Biene jetzt hier die "Treu und Glauben" Karte spielt, bitte ich ihn, jeweils auf die Großaktionäre von Bayer, Pfizer, Novartis einzuwirken, schnellstmöglich auf Sonderprüfungen zu drängen, weil hier evtl. Millionen Aktionäre übervorteilt werden. - Ist doch komisch, dass eben solche Prüfungen nicht stattfinden - kennen sich deren Aktionäre vielleicht in der Branche aus ?

Gruß, Smine
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.966.706 von Smine am 06.07.19 09:28:16Sicherlich spricht nichts grundsätzlich gegen Kooperationen. Kooperationen können grundsätzlich sehr förderlich sein, und ich will keinesfalls ausschließen, dass nicht auch die Kooperationen mit Maruho sehr förderlich sein können. Ich frage mich aber, warum Maruho dann den aktuellen Aktienkurs für durch Spekulationen überhöht ansieht, wenn es doch so wertsteigernde Kooperationen sein sollen?

Solche Kooperationen, die Du bei Bayer, Pfizer oder Novartis ansprichst, sind regelmäßig am Markt sondiert und man macht die Kooperation dann mit demjenigen, der die besten Konditionen bietet.

Hier besteht bislang für die Aktionäre keine wirkliche Kenntnis, ob auch hier einmal eine ernsthafte Sondierung am Markt stattgefunden hat, ob nicht evtl jemand bessere Konditionen bietet als Maruho. Möglicherweise war dies ja der Fall und Maruho hat die besten Konditionen geboten, dann kann man das aber auch einfach mal glaubhaft mitteilen.

Im Unterschied zu den von Dir angesprochenen Kooperationen handelt es hier um eine Kooperation mit einem Großaktionär. Der Vorwurf von Balaton lautet aber bekanntlich, dass zwischen Maruho und Vorstand ein gewisses Schutzverhältnis bestehen könnte, dass Maruho evtl einerseits dafür sorgt, dass der Vorstand eine hohe Dotierung behält, während der Vorstand dafür mit Maruho hinsichtlich der Kooperationen evtl nicht so hart verhandelt, wie es möglicherweise mit einem Dritten erfolgen würde (zB zukünftig dann auch bei der Umlage der Vertriebskosten).

Genau diese Problematiken gibt es aber bei den Kooperationen von Bayer, Pfizer oder Novartis in vergleichbarer Form nicht, oder welche Kooperation erfolgt dort ebenfalls mit einem Großaktionär?

Ich will nur noch einmal an die Thematik der KEs zugunsten von Balaton und Maruho erinnern, bei welchen jeweils der gesamte Überbezug an Balaton und Maruho vergeben wurde. Der Vorstand mag sich hierbei vielleicht aus jeweils damaliger Sicht einen Nutzen (und eine Sicherung seiner Position) versprochen haben, sich das Wohlwollen des begünstigten zu sichern, von Vorteil für die übrigen Aktionären war das aus meiner Sicht aber jeweils ganz bestimmt nicht.

Und jetzt komme ich wieder zurück auf die Cutanea-Kooperation mit Maruho: Das BM Committee besteht zu 50% aus Maruho-Vertretern und 50% wohl aus unserem Vorstand, die sich noch dazu wohl im Geheimen abstimmen. Wo werden denn da die Interessen von uns übrigen Aktionären vertreten werden?

Ich will damit gar nicht sagen, dass dies alles zwingend zu Nachteilen für uns übrige Aktionäre führen muss, aber die Gefahr ist jedenfalls unübersehbar, dass da die Interessen des Streubesitzes im stillen Kämmerlein jedenfalls nicht die erste Geige spielen könnten (sondern vielleicht eher die letzte Geige). Man könnte es ja als außenstehender Aktionär schließlich nicht einmal ansatzweise konkret nachvollziehen, was da überhaupt konkret beraten und vereinbart wurde und ob das angemessen ist oder nicht.

Man kann natürlich sagen, man vertraut Vorstand und Maruho blind, dass sie gemeinsam nur das Beste für den Streubesitz herausholen wollen. Wer aber dieses blinde Vertrauen in die Nächstenliebe insbes. auch durch Maruho nicht hat, der hat dann ggf ein gewisses (Interessenvertretungs-)Problem, wenn er gleichwohl Aktionär bleiben will, weil er von den Produkten überzeugt ist.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.966.706 von Smine am 06.07.19 09:28:16Und noch als Nachtrag:

Was würdest Du denn davon halten, wenn sich fiktiv jetzt Vorstand und Balaton plötzlich aus dem Nichts komplett einigen würden mit einer Vereinbarung, dass Balaton das Unternehmen zukünftig im Rahmen einer "Kooperation" kapitalmarktlich berät und hierzu u.a. auch in Hintergrund (also im geheimen Kämmerlein) zB die Abwicklungsmodalitäten zukünftiger KEs und des Überbezugs strategisch besprechen wird und sich dann Balaton und Vorstand plötzlich ganz doll liebhätten?

Da würdest Du doch auch sofort hellhörig werden und sicher als einer der ersten rufen: Und wo werden da bitte die Interessen des Streubesitzes vertreten?

Und nur nochmal zur Erinnerung: es gab hier sicher auch schon Zeiten, wo sich Vorstand und Maruho vielleicht nicht so ganz liebhatten, nämlich damals als Maruho die KEs nicht gezeichnet hat. Und trotzdem sind sie jetzt plötzlich ziemlich beste Freunde.
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Antwort in Kurzform auf Biene ihr Posting.

Auch von einem aktivistischen Investor der die 30% - 1 Aktie anstrebt und kurz vor einem Pflichtangebot steht, erwarte ich als Aktionär einen Business plan und zwar einen der verhält!
Nicht nur Verlangen auf Neubesetzungen von AR und Vorständen, Sonderprüfungen zu Hauf usw:mad:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.967.303 von biene463 am 06.07.19 11:41:17Biene, Du beschreibst meine schlimmsten Alpträume....Kapitalmarktberatung von Balaton insbesondere in Hinsicht auf Kapitalerhöhungen......schlimmer gehts nimmer.......:laugh:

Mit dem Argument hast Du aber gut Dein Anliegen rübergebracht....muss ich auch zugegeben.

Gruß, Smine
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Morgen kann man auch wieder einen Blick auf die US-Klage werfen,
denn bis dahin darf Biofrontera ihren nun gewährten Antrag auf
Änderung der Anklage gegen Balaton&Co. einreichen.

Gruß
Paluru
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.964.903 von Paluru am 05.07.19 20:26:38
Zitat von Paluru: Was macht Zours eigentlich, wenn der Vorstand seinen Rücktritt ankündigt für den Fall, dass Zours in der AR gewählt wird? Stehen dann auch 2 Jahresgehälter Abfindung an? Wie lange dauert seine "Amtszeit" noch?


Laufzeit der Arbeitsverträge:

Lübbert Ende Okt. 2020
Schaffer + Dünwald Ende Nov. 2020
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