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Biofrontera - Heiße Turnaround-Spekulation (Seite 5342)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.966.901 von schamiddi am 20.11.19 06:51:13Es ist ja auch überhaupt keine Einsicht zu erkennen.
Jede Kritik prallt ab und alles wird schön geredet.
"Zahlen sind toll!", "Kein Erstattungsproblem, sondern nur ein Zulassungsproblem" usw.

Und dazu die komplette Verarschung: "wir kaufen nennenswert Aktien je nach Marktsituation zurück" jetzt: "wir kaufen erst wieder Aktien, wenn unsere Vorstandsverträge verlängert werden und für uns die Unsicherheit weg ist"

Es liegt nun am Aufsichtsrat (und nicht an Balaton!!!) zu entscheiden, ob die Vorstände das Vertrauen genießen und die bestmögliche Besetzung für die nächsten Jahre sind und wenn nicht, in den nächsten Monaten sich nach Alternativen umzusehen.

Das ist ein ganz normaler Prozess und braucht hier niemandem Schweißperlen auf die Stirn zu treiben.
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hier nochmal das aktuelle SMC Reporting aus dem Oktober 2019 (!!)

https://www.biofrontera.com/files/Downloads/Aktie/Research/2…

Vor 5 Wochen wurde hier schon nahezu alles , was gestern gesagt wurde, zusammengefasst. Das Zahlenwerk und die temporären Erstattungsprobleme können doch gestern wirklich niemanden, der sich ernsthaft mit der Aktie beschäftigt, überrascht haben. Ein Abschluss am oberen Ende der Prognose (31 Mio) ist ja eher noch als positive Überraschung zu sehen.
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und selbstvertsändlich wusste auch Maruho nichts von den temporären Erstattungsproblemen ... nein die haben sich im Sommer diesen Jahres gesagt, ok heute scheint so schön die Sonne, da müssen wir weiter in Ameluz investieren und unseren Anteil um knapp 10 % oder 30 Mio für 7,20 Euro aufstocken .. die haben ja, im Gegensatz zur Deutschen Balaton, vom Dermatolgiesektor eh keine Ahnung

ich will hier auch nichts schönreden, ich habe schon sehr sehr lange eine skeptische Haltung gegenüber dem Vorstand, aber die gestrige Kursentwicklung kann ich nur als absurd bezeichnen
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übrigens .. selbst wenn man das untere Ende der Prognose (28 Mio) nimmt , wird man exkl. Xepi im Q4/2019 das mit Abstand beste Quartal der Firmengeschichte erreichen
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.967.204 von angoli77 am 20.11.19 07:46:17Die gestrige Kursentwicklung hängt m.E. vor allem mit der Person Lübbert zusammen. Richtig Tempo nach unten hat die Aktie erst während des deutschen CC aufgenommen.

Lübbert hat gestern im Call einfach so eine miese, unprofessionelle Darbietung abgegeben, dass man ihm offensichtlich nicht die Rolle des CEO bei den anstehenden Herausforderungen zutraut.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.967.297 von timp7878 am 20.11.19 07:57:07richtig, ich halte ihn auch als CEO für ungeeignet ... gleichwohl ist man eben auch irgendwann mal völlig abgenervt, wenn man sich mehr mit dem Großaktionär rumschlagen und beleidigen lassen muss als sich um das eigentliche Geschäft zu kümmern

die DB hat bisher wenig zum Erfolg beigetragen, ausser enorme Kosten zu verursachen und nahezu wöchentlich neue Kriegsschauplätze zu eröffnen
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Ein Lichtblick ist, dass laut Lübbert die Umsätze im Oktober wieder deutlich angezogen haben sollen.

Auch das "Nebenwerte-Magazin" erwähnt dies: " ....Auch wenn seit Mitte Oktober die Umsätze, vor allem in den USA, wieder deutlich angezogen haben, kann die bisherige Umsatzprognose nicht aufrechterhalten werden."

https://www.nebenwerte-magazin.com/deutsche-nebenwerte/item/…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.967.414 von angoli77 am 20.11.19 08:08:23
Zitat von angoli77: richtig, ich halte ihn auch als CEO für ungeeignet ... gleichwohl ist man eben auch irgendwann mal völlig abgenervt, wenn man sich mehr mit dem Großaktionär rumschlagen und beleidigen lassen muss als sich um das eigentliche Geschäft zu kümmern

die DB hat bisher wenig zum Erfolg beigetragen, ausser enorme Kosten zu verursachen und nahezu wöchentlich neue Kriegsschauplätze zu eröffnen


Die DB ist aber auch ein aktivistischer Investor. Die Investoren denen es um den Erfolg des Unternehmens geht hat Lübbert eigenhändig vergrault :rolleyes:

Lübbert hat mE nur bekommen was er verdient. Das beweist er Jahr für Jahr aufs Neue.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.967.522 von greenhorn1929 am 20.11.19 08:19:59Bei einer ausgewogenen Aktionärsstruktur wäre wirklich viel mehr Ruhe.
Man darf aber nicht vergessen, welche unsinnigen Vorschläge / Anträge von DB schon kamen.
Nur als Beispiel nenne ich mal die Umwandlung von Namensaktien in Stammaktien. Völliger Nonsens!

Und jetzt eine KE mit einem Bezugspreis von 4 Euro für die nächsten 5 Jahre vorzuschlagen, zeigt doch deutlich, dass man hier nicht konstruktiv sein will, sondern nerven bis zum Schluss.

Daher kann ich den Frust von Lübbert auch nachvollziehen, aber das darf keine Entschuldigung für das eigene Handeln werden.

Solche Aktionäre gehören zur Börse dazu. Man hat sich damals selbst gefeiert, dass man DB als Aktionär gewinnen konnte, also muss man damit nun auch umgehen können und das darf auch keine Auswirkungen auf das Geschäft haben. Dafür ist die Firma nun schon zu groß.

Ich hoffe daher, dass das Jahresende intern für eine kritische Analyse genutzt wird und man mit spürbaren Verbesserungen ins Jahr 2020 startet. So ein Jahr wie 2019 möchte ich nicht noch einmal erleben.
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Wenn man die letzten Seiten dieses Threads liest, müsste man annehmen dass es sich bei Biofrontera um ein Horror Unternehmen handelt. Dass man seinen Frust in ein, zwei Postings auslässt, kann man nach vollziehen. Sollte ich hier meine letzten Aktien vertickt haben würde ich mich mit einem letzten Kommentar verabschieden. Für besonders frustrierte Aktionäre, ich nenne bewusst keine Namen mehr, die Lübbert, Schaffer oder Dünwald los werden wollen empfehle ich ein Schreiben an den Vorstands Vorsitzenden des Unternehmens zu verfassen und seine Sicht der Dinge dar zu legen. Der VR bestimmt in hohem Masse die Geschicke über die Führung des Unternehmens.
Die Investoren haben sich doch in eine Patt Situation "investiert"
Ihre Aufgabe (bes. die von Balaton, in ihrem eigenen Interesse) wäre es ein Pflicht- oder Übernahmeangebot zu riskieren und mit dieser Aktion in die Offensive zu gehen.
Wer nicht mehr an den Erfolg von Biofronter glaubt, sollte jetzt unbedingt das Invetsment überdenken!
Das soll aber keine Aufforderung zu einem hastigen handeln werden.
Noch haben trotz der schlechten Nachrichten nur um die 500 K den Besitzer gewechselt. Das ist doch eher vernachlässigbar bei einem Free-float Bestand um die 15 Mill Shares.
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