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GDF Suez SA, A0ER6Q, the owner of Europe’s biggest natural-gas network (Seite 11)


ISIN: FR0010208488 | WKN: A0ER6Q
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Schöne Zusammenfassung der Strategie von GDF Suez!

GDF SUEZ: Starke Konkurrenz aus Frankreich

Der französische Versorger GDF SUEZ will die Stagnation auf seinem Heimatmarkt in den kommenden Jahren mit einer internationalen Expansionsstrategie wettmachen. Auf diese Weise will der Konzern bis 2015 einen bereinigten Nettogewinn von rund fünf Milliarden Euro erzielen nach 3,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Bereits in diesem Jahr soll diese Gewinnziffer leicht anziehen auf 3,5 bis 4,0 Milliarden Euro. Konzernchef Gerard Mestrallet äußert sich zuversichtlich zu den langfristigen Aussichten des Konzerns. ´Das Jahr 2012 wird zwar vor allem in Europa von wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt sein, aber wir werden unsere ehrgeizige Industriestrategie fortsetzen.´ Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen steigerte der Konzern den Gewinn im vergangenen Jahr um knapp zehn Prozent auf 16,5 Milliarden Euro. Diese Kennziffer will GDF SUEZ 2012 auf 17 Milliarden Euro steigern. Im vergangenen Jahr legte der Versorger im internationalen Geschäft bereits um 28 Prozent zu. In Frankreich dagegen halbierte sich der Gewinn, weil die Regierung die Gaspreise einfror und der Winter vor der aktuellen Kältewelle so mild war.

GDF SUEZ hat seine internationale Präsenz zuletzt durch eine Mehrheitsübernahme des britischen Stromproduzenten International Power sowie eine Kooperation mit der China Investment Corporation ausgebaut. Angesichts der Unsicherheiten in Europa will das Unternehmen dazu den Anteil des Gewinns auf dem Heimatkontinent reduzieren und dafür stärker in Schwellenländern durchstarten. So soll sich etwa der Umsatz aus dem Geschäft mit Flüssiggas (LNG) in den Schwellenländern bis 2020 verdoppeln.
Aktionäre von GDF Suez wählen überwiegend Aktien als Dividende

Der französische Energiekonzern GDF Suez (ISIN: FR0010208488) bot den Bezug der Schlussdividende für das Jahr 2011 (0,67 Euro) auch in Form von Aktien an. Aktionäre erhielten in diesem Fall einen Discount von zehn Prozent. Wie GDF am Dienstag mitteilte, haben 77 Prozent der Aktionäre dieses Angebot wahrgenommen, darunter der französische Staat und die Groupe Bruxelles Lambert (GBL). Ex-Dividenden Tag war der 25. April 2012. Zahltag ist der 24. Mai 2012.

Die Gesamtdividende für 2011 betrug 1,50 Euro. Am 15. November 2011 wurde bereits eine Zwischendividende von 0,83 Euro ausgeschüttet. Beim derzeitigen Aktienkurs von 16,20 Euro entspricht dies einer aktuellen Dividendenrendite von 9,25 Prozent. Die GDF Suez SA ist aus der Fusion des mehrheitlich in staatlicher Hand befindlichen Gasversorgers Gaz de France (GDF) und Suez im Juli 2008 hervorgegangen. Das Unternehmen ist der weltweit zweitgrösste Versorger.

Redaktion MyDividends.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.196.070 von R-BgO am 22.05.12 12:52:42Der also eine Dividende in Form von Cash wählt, dessen Anteile verwässern einfach? (Schließlich ist ja von einer Kapitalerhöhung die Rede) Das Geld bleibt zwar im Unternehmen, aber das Ergebnis pro Aktie sinkt.

Würde es besser finden, wenn GDF eine bestimmte Anzahl von Aktien an der Börse aufkauft und diese dann an die Aktionäre ausschüttet.
hat sich ja ganz gut gehalten
bin hier bei 16,7 rein und denk das man hier nur wenig falsch machen kann ,dividende ist auch recht nett
denk das wir einen schweren sommer bekommen wie 2011 aber dann wird es wieder hochgehn (hoffe ich zumindest)
Zitat von Macros: Der also eine Dividende in Form von Cash wählt, dessen Anteile verwässern einfach? (Schließlich ist ja von einer Kapitalerhöhung die Rede) Das Geld bleibt zwar im Unternehmen, aber das Ergebnis pro Aktie sinkt.

Würde es besser finden, wenn GDF eine bestimmte Anzahl von Aktien an der Börse aufkauft und diese dann an die Aktionäre ausschüttet.


Die Verwässerung ist in diesem Falle aber minimal. Und kostengünstiger ist es für GdF-Suez auch als der Alternativvorschlag.

Ich nahm dieses Mal aber die Dividende in Cash und kaufte gestern Aktien. Das verwässerte niemanden den Besitz. :laugh:
Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, bestätigt seine Einschätzung "halten" für die Aktie von GDF SUEZ.

Der französische Energieversorger habe nach der Zustimmung der restlichen International Power (IP) (International Power)-Aktionäre den britischen Stromproduzenten planmäßig zum 29.06.2012 vollständig übernommen. Aufgrund der Tatsache, dass IP überwiegend in den Schwellen- und Entwicklungsländern aktiv sei, verringere sich durch die Übernahme bei den Franzosen der prozentuale Anteil des Europageschäfts. Hier werde die Geschäftstätigkeit durch Überkapazitäten und stringente Regulierungen belastet.

Durch die Transaktion habe sich das Finanzprofil verschlechtert. Wenngleich Moody's das "A1"-Rating am 03.07. bestätigt habe, sei der Ausblick auf "negative" reduziert worden. Zudem plane die französische Regierung eine Einfrierung der Gastarife. Die Analysten würden bei der Aktie nach dem deutlichen Kursanstieg nur ein sehr begrenztes Aufwärtspotenzial erkennen.

Die Analysten von Independent Research votieren für die GDF-SUEZ-Aktie bei einem von 18,20 EUR auf 18,70 EUR angepassten Kursziel weiterhin mit "halten". (Analyse vom 06.07.2012) (06.07.2012/ac/a/a)


Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
GDF Suez fast auf Allzeittief.
Independence Research ist das aber viel zu hoch.
Ist man wohl ein wenig short, meine Anal-ysten.
Kann mir mal jemand erklären, warum bei GDF die Kursziele
immer weiter gesenkt werden, obwohl GDF sehr solide Zahlen
gemeldet hat, in den letzten Quartalen die Markerwartungen
auch übertroffen hat.

Nachdem Iberdrola sich erholt hat, ist für mich GDF
die interessanteste Versorgeraktie in Europa,
esirritiert mich aber, dass sich die Aktie, trot guten Kennzahlen,
nich wirklich erholt.
Was willst du denn erwarten, wenn der französische Staat in Person von Herrn Hollande drinhängt?

Normalerweise wäre Suez übernommen worden, jetzt hat man ein Konglomerat aus GDF und Suez, welches nicht richtig zusammenpasst und welches auch nicht wieder aufgespalten oder übernommen werden kann.

Ich sehe hier sehr wenig Phantasie. Würde sogar die spanischen Versorger bevorzugen, falls E.on und RWE wegen des deutschen Anti-Atom-Kurses zu riskant sind.

EDF ist freilich noch schlechter, ein alter Atom-Staatskonzern, der so jede Entwicklung der letzten Jahre verschlafen hat.

Am besten Frankreich ganz meiden, insbesondere die Telefonwerte wie FT, Vivendi und Bouguyes stinken wie die Pest.
Knapp 15 Euro sind meiner Meinung nach echte Schnäppchenkurse zum Blindkaufen!

Oder Enel dafür zu versilbern :D

GDf ist überhaupt der einzige Wert, den ich im Energieversorgerbereich kaufen würde, da hier ernsthaft der Schuldenabbau bestrebt wird. :)
Ich sehe hier sehr wenig Phantasie. Würde sogar die spanischen Versorger bevorzugen, falls E.on und RWE wegen des deutschen Anti-Atom-Kurses zu riskant sind.
Die Politik braucht endlich eine Wende. Wir brauchen Leute, die nicht
vom Schlag einer Populistin Merkel, der Karrierefrau aus dem Osten, eine
ernsthafte Güterabwägung betreiben.

Wer sitzt denn in den Parlamenten?
Man muss sie doch nur anschauen, verkrachte Existenzen, die ihr Heil in
der Politik gesucht haben, zehn Rhetorikkurse belegt haben, um dem un-
informierten Volk eine Bären aufzubinden.

Es gibt nur ganz wenige gute Leute unter den Politikern, die meisten sind
Dampfplauderer, die ihr Fähnchen in den Wind hängen.
Und obrigkeitsgeil dem Führer oder der Führerin in den Hintern kriechen.
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