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DocCheck - auf Namensaktie umgestellt (Seite 43)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.106.179 von Huusmeister am 31.10.18 17:03:05
Nach Stillstand nun Rückschritt
Die Kursentwicklung hat es erwarten lassen, die Quartalszahlen sind ein Witz. Gut informierte Anleger :-) haben sich ja hier offenbar in den letzten Wochen in Erwartung dieser Zahlen von Aktien getrennt. Nachdem schon in der Vergangenheit keinerlei Entwicklung mehr zu sehen war drehen wir jetzt langsam auf Stillstand. Was danach kommt ist auch klar. Wann wenn ich jetzt, wo die Pharmaindustrie im Geld schwimmt will der Laden Geschäft machen. Sobald hier Budgets gekürzt werden sehe ich schwarz. Die Versuche sich als Investor zu betätigen sind ja nun auch eher ein Witz. Was von dem Blödsinn funktioniert denn? Die Investitionen in Edelmetalle und Aktien haben schon extrem verloren und sind dezent formuliert aktuell im Feuer. Mein Ausblick = bis Jahresende EUR 5 trotz aller Versuche zu intervenieren - und ja, ich hatte in der Vergangenheit immer recht mit diesem Laden
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.136.591 von doccheck17 am 05.11.18 04:48:33
bye bye doccheck
Habe in der Tat meinen etwas überdimensionierten Bestand Ende Sept. zu Euro 8,85 komplett verkauft. Interessanterweise wurde der gesamte vergleichsweise fette Block (Größter Xetra-Umsatz in 2018, genaue Anzahl sieht jeder, der die Xetra-Daten Ende September prüft) von einem einzigen Käufer aus dem Xetra-ask heraus gekauft. Ich vermute fast, dass so etwas auf einen Insider hindeutet, von daher sollte bei Doccheck prinzipiell alles ok sein. Auch ich bin nach wie vor grundsätzlich optimistisch für DocCheck gestimmt und die 40 cent Dividende, vielleicht sogar einen Tick mehr, sollten auf alle Fälle wieder drin sein, schon wegen des Sondergewinns aus dem Grundstücksverkauf.

Was mich (als langjährigen Doccheck-Aktionär) zum Verkauf gebracht hat?

1. Die zusätzlich eingesetzte kaufmännische Leitung bei doccheck-shop schmeckte mir nicht und deutet (eventuell) darauf hin, dass es beim Shop doch noch mehr Probleme geben könnte, aber vielleicht deute ich das zu pessimistisch.

2. Der Hauptgrund ist jedoch, dass ich für Deutschland im speziellen und Europa im allgemeinen nicht sehr optimistisch gestimmt bin und einen Teil meiner hart verdienten Taler im außereuropäischen Ausland re-investierte. Der linksgrün politische Irrsinn könnte mit einer nicht ganz so kleinen Wahrscheinlichkeit größere Schäden an der deutschen Industrie (auch Pharma!) anrichten und eine entsprechend unschöne wirtschaftliche Bremsspur erzeugen, die sich auf alle Bereiche auswirken würde. Doccheck ist deshalb auch nicht der einzige deutsche Wert den ich veräußert habe!

Das Kursziel von doccheck17 von 5Euro zum Jahresende hat sich nicht bewahrheitet, so wenig wie alles seine vorherigen Kursziele auch:). Ich kann mir die 5 Euro auch für 2019 nicht vorstellen, schon wegen der hohen Dividende. Für einen Kurs von 5 Euro müssten schon unschöne Dinge laufen, die auch eine Dividendenkürzung nach sich ziehen und das sehe ich aktuell nicht, aber auch diesbezüglich kann ich mich natürlich täuschen.

Als langjähriger Ex-Aktionär werde ich die Geschicke von doccheck weiterhin verfolgen und mir vielleicht auch eine Aktie für die HV besorgen. Vielleicht steige ich eines Tages auch wieder ein, wenn sich die von mir befürchteten Szenarien von mir überbewertet wurden.
Lieber werthältst,

Das deckt sich aber nicht mit deiner Aussage von vor ca einem Jahr...

„Für mich aktuell eine klare Halteposition, da ich erst für 2019 mit einem einen signifikanten Umsatzsprung rechne.“

Wieviel sind denn alleine die Beteiligungen wert...
Vorläufige Zahlen 2018
30.01.2019

DocCheck Gruppe: Vorläufige Geschäftszahlen 2018

Köln, 30. Januar 2019 – Die DocCheck Gruppe (ISIN DE000A1A6WE6) gibt heute vorläufige, noch nicht testierte, Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bekannt.

Die Umsatzserlöse aus dem operativen Geschäft im Geschäftsjahr 2018 liegen voraussichtlich bei 28,3 Millionen Euro, hinzu kommen sonstige Erträge in Höhe von 1,3 Mio. Euro, die aus einem Immobilienverkauf resultieren (Umsatzerlöse Vorjahr: 28,1 Millionen Euro). Es ergibt sich voraussichtlich ein EBIT von 3,7 Millionen Euro (Vorjahr: 3,5 Millionen Euro).

Zum Ende des Jahres 2018 betrugen die Liquiden Mittel des Konzerns 9,4 Millionen Euro (Vorjahr: 8,0 Millionen Euro).

Bezüglich des Ergebnisses pro Aktie (Vorjahr: 0,48 Euro) kann die Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage treffen, da die dazu erforderlichen Berechnungen noch vorgenommen werden müssen.
Sind die 1,3 Mio Sonderertrag in dem EBIT von 3,7 Mio enthalten oder kommen die noch obendrauf?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.750.619 von Eddinglover am 30.01.19 22:01:10Ich würde sagen die sind im EBIT mit drin, zumindest ist es so formuliert. Insgesamt noch ok, wobei natürlich die Prognose mit den 30 Mio Umsatz klar verfehlt wurde und das letzte Quartal mit 7,9 Mio sauschwach war. Kann natürlich sein, dass sich ein großer Teil der Umsätze in das Q1/2019 verschoben haben, aber das wird man wohl erst zu den Q1 Zahlen sehen.

Die Dividende von 40 cent sehe ich nicht bedroht, aber beim Wachstum ist erst mal ein dickes Fragezeichen zu setzen. Vielleicht sind die eher schwachen Zahlen doch größeren Problemen beim Doccheckshop geschuldet? Die Einsetzung der zusätzlichen kaufmännischen Leitung hatte mich ja wie erwähnt irritiert und war ein Auslöser für meinen (zumindest temporären) Ausstieg.

Zitat von Eddinglover: Sind die 1,3 Mio Sonderertrag in dem EBIT von 3,7 Mio enthalten oder kommen die noch obendrauf?
Dagegen spricht aber der steile Anstieg der liquiden Mittel.

Zieht man die bei der Marktkapitalisierung ab, hat man ein KUV von 1.

Zu wenig für so eine kerngesunde Ertragsperle mit ordentlicher Dividende.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.751.027 von werthaltig am 30.01.19 22:34:34Ich glaube auch das der Sonderertrag mit eingerechnet ist.
Die verkaufte Immobilie stand sicher nur zum Einstandwert in der Bilanz - das wird wohl zu einem ordentlichen Gewinn führen.
Die Dividende ist somit gesichert - 5% oder sogar mehr?

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.752.086 von valueanleger am 31.01.19 07:26:27Die Höhe des Sonderertrages stand ja bereits in der Meldung vom 31.10.2018, nämlich 400.000.--. Nun wissen wir, dass die Immobilie offenbar mit 900.000.-- in den Büchern stand und für 1,3 Mio verkauft wurde (Daher auch der Liquiditätssprung) Das sind alles Einmaleffekte, die die Dividende für 2018 sicherstellen. Vielleicht gibts sogar einen kleinen Trostzuschlag!?

Bisher waren die Prognosen vom Doc immer sehr konservativ und wurden (meiner Erinnerung nach) immer übertroffen. Deshalb stellen die 2018er Zahlen nun doch einige Fragezeichen auf. Einmalige Schwäche? Konsolidierung auf dem Niveau? Oder gar Rückgang auf früheres Niveau?

Insgesamt bei dem aktuellen Nullwachstum, bzw. sogar Rückgang!:( (ohne den weiteren Ausblick zu kennen) werde ich nicht wieder einsteigen. Es gibt genug kleine Firmen in Stagnation mit kleinerem KGV als Doccheck, das Risiko eines weiteren Kursrückganges muss ich mir nicht antun.

Dennoch, Doccheck ist nach wie vor eine alte "Liebe" von mir, aber ich werde mir das Ganze doch eher von der Seitenlinie aus ansehen. -->watchlist.


Zitat von valueanleger: Ich glaube auch das der Sonderertrag mit eingerechnet ist.
Die verkaufte Immobilie stand sicher nur zum Einstandwert in der Bilanz - das wird wohl zu einem ordentlichen Gewinn führen.
Die Dividende ist somit gesichert - 5% oder sogar mehr?

Gruß
Value
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