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Kursprognose MLP und Beitrag der Bestandsprovisionen - Die letzten 30 Beiträge



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Wer interessiert sich noch für MLP?
Offensichtlich wenige Anleger.

Meine letzte Hoffnung war das Immobiliengeschäft für MLP.
Da hatte MLP doch viele potentielle Anleger im Kundenportfolio.
Was haben die Berater daraus gemacht?
Relativ wenig, wenn man das Umsatzvolumen betrachtet.

Das ehemalige MLP Hauptgeschäft wird rückläufig bleiben.
Die Erträge aus dem Personen-Versicherungsgeschäft werden weiter sinken.
Und der nächste Rückgang bei den Aktienkursen wird zu Verlusten führen,
wenn die Feri Performancegebühren braucht, um Gewinne zu machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.288.087 von interna am 11.12.15 15:48:31Habe nur das Gefühl, oder bewegt sich die Aktie auf ein neues Allzeit-Tief?
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.244.815 von radsprinter am 04.12.15 18:49:30Nun, die böse Börse konnte doch keiner sehen - oder?

Kurzum, alle Vertriebe (oder fast alle) haben derzeit schweren Gegenwind. So möglicherweise auch MLP.

Was will man denn? Der Wert von MLP belief sich immer noch auf ca. 400 Millionen €.

In meinen Augen sehe ich hier - rein persönlich - immer noch eine Überbewertung aufgrund der möglichen Risiken in den nächsten Jahren.

Die hohen Bestände und Erträge aus dem Vermögensmanagement mögen das noch eine Zeitlang kompensieren...
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.231.003 von gras-plus-halm am 03.12.15 11:50:59Seit einigen Tagen wenn nicht sogar Wochen frage ich mich ernsthaft, jetzt wo die Aktie bei 3,75 steht, wo all die selbsternannten Analysten und Aktienmarktkenner geblieben sind, die noch vor paar Monaten die MLP-Aktie bei fast 8 € Ende des Jahres sehen wollten???
Sehr still ist es um die geworden...
Wo ist denn diese überschäumende Euphorie? Tschakka, wir bzw. die Aktie schafft das schon?

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.227.397 von Franzmo am 02.12.15 21:24:57ich würde das nicht als trauerspiel bezeichnen, das ist viel mehr der verdiente lohn für die erfolglosen anstrengungen des CEO, der schon vor jahren öffentlich sagte, dass er keine mlp-aktien hat und auch keine kaufen wird.
So wie es aussieht, scheidet MLP morgen aus dem SDAX aus. Ist schon ein Trauerspiel DAX => MDAX => SDAX => CDAX :-(
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.197.649 von interna am 28.11.15 19:29:48
@Fall des Provisionsabgabeverbotes - Preisdruck für Berater
Absolut richtig, interna

Der Fall des Verbotes, die Vermittlungsprovision teilweise an den Kunden abzugeben, wird zu einem starken Preisdruck führen.
Online-Portale werden immer ausgefeiltere Lösungen bieten und die Kunden sind zunehmend online-affin.
Ohne Berater vorhalten zu müssen, die Büroräume brauchen, kann man auch die Abschlussprovision stark reduzieren.

Ein Beispiel:
Der Abschluss einer Rentenversicherung bei MLP kostet:
500€ Monatsbeitrag x 35 Jahre = 210.000€ (Provisionsgrundlage ist die geplante Beitragssumme)
Davon beansprucht der Makler vorab ca. 3,6% bis 4,5%. Das entspricht 7.560€-9.450€.
Die ersten 15-20 Raten wird also nur eine Abschlussgebühr bezahlt.

FYI:
Die gesetzliche Deckelung des Provisionsbetrages greift beim Vorsorgemanagement MLPs nicht, weil MLP für die Bestandsverwaltung, das Inkasso und die Schulung der Mitarbeiter eigens entlohnt wird.

Ein Online-Vertriebsmodell zum Vergleich könnte allein von den ratierlich gezahlten Provisionen gut existieren. (Das wird der Trend der Zukunft; die reine Masse bringt den Ertrag)

Wenn wir die alternativen Verträge vergleichen, dann ergibt sich folgender Unterschied:

1) Der MLP-Vertrag beginnt seinen Ansparvorgang erst nach 15 Monaten, in denen der Vertrieb bezahlt wird.
Nehmen wir an, das gewählte Produkt ist eine Versicherungslösung von der Allianz, die beide Produktvarianten anbietet, die Variante 1) mit eingerechneter Provision und die 2) Honorarberater-Variante ohne Provision, so dass wir von 3% "Rendite" auf den Beitrag ausgehen dürfen.
Dann ergibt sich folgender Unterschied:
2) 370.781€ im Online-Vertrieb nach 35 Jahren (Honorarvertrag)
1) 349.799€ im Fall 3,6% Vertriebskosten. (Standard-Vertrag)

20.000€ höhere Ablaufleistungen sind für viele Kunden ein Argument für einen Online-Abschluss.
Bei unterstellter Rendite von 5% steigt die Differenz schnell über 40.000€.

Das gleiche Problem haben die Zeitungsabo-Vertriebe, wenn die Kunden ihre Zeitungsabo online abschließen und online lesen.
Früher gab es 200-300€ für einen neuen Abonnenten der FAZ, heute schließt der online ab und erhält dafür ein IPad.

Schau einmal, was mit der Musikbranche passiert ist.
Früher gab es Schallplatten, dann Cds, jetzt nur noch online-Streaming.
Das wird die Versicherungsvertriebe genau so treffen.

MLP ist positioniert wie ein alter stationärer CD-Vertriebsladen.
Die betreiben noch klassische Ladengeschäfte, in denen man vorbeischauen musste, um nach Beratung seine Hardware mitzunehmen.
Damit verdient man heutzutage nur noch sehr geringe Margen.
Die Käuferschicht ist wird auch immer kleiner.
Leider hat es MLP versäumt, die eigene Marke hochwertig zu positionieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.172.287 von De_profundis am 25.11.15 12:51:12
Provisionsabgabeverbot
Hallo an Alle,

fällt das Provisionsabgabeverbot? Dann würden MLP möglicherweise massiv leiden. Denn die Konkurrenz könnte mörderisch sein.

http://www.presseportal.de/pm/117942/3149565url]


Denn ein Profiberater könnte für 50% der Provision aus den Beständen + Honorarberatung prächtig leben - nicht aber der MLP-ler.


Ok, für Ende 2016 werde ich neu bewerten müssen. Derzeit kann ich das für MLP nicht, muss erst mal den Januar 2016 abwarten. Man beachte auch die Möglichkeit, dass bei Nichtzahlung von BP evtl. der Beitrag reduziert werden kann.

:eek:

Upps, den fitten Beratern steht für 2017 ein Geldsegen bevor, den MLP-lern möglicherweise ein massiver Bestandsverlust.

Subsidiaritaetsprinzip, ich bitte um Deine Stellungnahme.


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Denn ein Profiberater könnte für 50% der Provision aus den Beständen + Honorarberatung prächtig leben - nicht aber der MLP-ler.


Ok, für Ende 2016 werde ich neu bewerten müssen. Derzeit kann ich das für MLP nicht, muss erst mal den Januar 2016 abwarten. Man beachte auch die Möglichkeit, dass bei Nichtzahlung von BP evtl. der Beitrag reduziert werden kann.

:eek:

Upps, den fitten Beratern steht für 2017 ein Geldsegen bevor, den MLP-lern möglicherweise ein massiver Bestandsverlust.

Subsidiaritaetsprinzip, ich bitte um Deine Stellungnahme.


interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.159.573 von Subsidiaritaetsprinzip am 24.11.15 08:33:51
Produkt, Marke und Geschäftsmodell der MLP Aktie
MLP Aktienanalyse

Eine Bewertung des Artikels Aktienanalyse 23. November 2015 (Autor: Philipp Haas) auf „investresearch“ bzw. „FinanzNachrichten“ erspare ich mir. Siehe:

http://www.investresearch.net/mlp-aktie/



http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-11/35681496…
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.156.594 von comiter am 23.11.15 18:40:42
@comiter: MLP - Vergleich mit Energieversorgern
Es gibt positive und negative Faktoren in der Einschätzung der Aktienkursentwicklung MLPs und wir können meinethalben davon ausgehen, dass der Markt bei MLP ein KGV von 12 akzeptiert.

Positiv ist, dass der vermögensverwaltende Teil einen ordentlichen Ergebnisbeitrag abgeliefert hat.

Negativ ist, dass es im zweiten Halbjahr 2015 einen Ergebniseinbruch gab, weil die Performance der Anlagen nicht ausreichend hoch war.
Was passiert in einem Umfeld steigender Zinsen?
Aktienkurse runter, Bonds runter => Negativer Ergebnisbeitrag der Vermögensverwaltung?
Möglich, da die Berater eher vom Festgehalt leben.

Warnsignal:
Der Finanzdienstleister hat zum ersten Mal seit über 10 Jahren ein negatives Quartalsergebnis eingefahren.
Die Ursachen liegen in einem Vorsorgegeschäft mit Lebensversicherungen, das hauptsächlich durch beitragsdynamische Altverträge gespeist wird.
Das gesamte Neugeschäft 2015 wurde in den guten Jahren schon im ersten (schwächsten) Quartal eingefahren.
Die Entwicklung dieser Sparte bleibt negativ.

Ähnlich verhält es sich bei den privaten Krankenversicherungen:
Beim Neugeschäft läuft viel über die "Optimierung im Bestand".
Politisch ist das Geschäft mit Privater Voll-Krankenversicherung ein Auslaufmodell.
=> Ein KGV von 5 auf diesen Teil des Ergebnisses würde ich deshalb als optimistisch ansehen.
Wer bietet mir in 5 Jahren noch das 5-fache auf meine Bestandsgewinne, wenn diese jährlich um 15-20% abschmilzen?

Für mich hat MLP ein Geschäftsmodell wie EON, RWE oder ENBW:

Die "Atomkraftwerke-Lebensversicherung und Krankenversicherung" werden per Gesetz abgeschaltet mit kalkulierter Restlaufzeit.
Die Erträge aus der Vermögensverwaltung sind abhängig vom Wind und Sonne <=> Zinsentwicklung.
Die kleine Sparte Sachversicherungen erscheint wie die Stromerzeugung aus Wasserkraft:
Stetig und kalkulierbar, aber langweilig und lange Jahrzehnte vernachlässigt, deshalb unbedeutend.


MLP wird nicht untergehen.
Die Aktionäre müssen sich nur auf sinkende Gewinne einstellen, die auch noch unkalkulierbar schwanken. (Als Beweis für meine These führe ich die überraschende Gewinnwarnung 2015 im vierten Quartal an; da waren schon 3/4 des Jahres vorbei und das Ergebnis eben nicht sicher prognostizierbar!)
Ich würde auch sagen, dass mit einem 12er KGV MLP derzeit fair bewertet ist. Siehe auch hier:
http://www.investresearch.net/mlp-aktie/
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.937.729 von Subsidiaritaetsprinzip am 26.10.15 20:23:08
Prognose 2015 - 2016 etc.
Zum Jahresende wird es Zeit, sich mal wieder an den Ausblick zu setzen:

Die Aktie hat besser gehalten als ich vermutet hatte. Die Gründe dafür sehe ich in:


a) besseren Erträgen als gedacht in der Sparte Vermögensmanagement (sprich Erträgen aus der Geldanlage)

b) den immer härteren Regelungen für Berater am Markt (das führt möglicherweise dazu, dass weniger Berater es sich zutrauen, frei am Markt als Makler zu agieren)

c) und sicher auch den Kostensenkungen des Unternehmens bzw. der Verbesserung der Qualität im Marktvergleich (sollte man auch als "Konkurrenz" immer fair erwähnen) - so mancher GL scheint doch weitblickender zu sein als man im Durchschnitt vermuten würde

d) Zusatzerträgen aus dem Finanzierungsgeschäft (mit dickeren Margen als der normale Berater vermuten würde)


Insgesamt rechne ich für die Branche für 2015 rückblickend und 2016/2017 vorausschauend für eine massive Konsolidierung - insbesondere aufgrund der neuen Vorgaben beim LVRG und bei Immobilienfinanzierungen. MLP wird, wie alle am Markt, mit schrumpfenden Margen und Umsätzen im Bereich LV rechnen müssen. Rückgänge der Erträge im Vermögensmanagement halte ich für gut möglich. Kompensiert werden könnte das durch erheblich höhere Erträge im Bereich Immobilienfinanzierung.

Ich gehe insgesamt von einem Kursrückgang auf ca. 3,40 - 3,50 € zum Jahresende 2015 und etwas über 3,00 € Ende 2016 aus und bin wirklich gespannt, wie gut ich Ende 2016 gelegen habe.

Konstruktive Gegenmeinungen sind herzlich willkommen.


Schönes Wochenende - interna
Aus "Versicherungsbote" / Artikel vom 27.10.2015

Titel: "Finanzdienstleister MLP AG mit Gewinnwarnung"

Siehe:

http://www.versicherungsbote.de/id/4830776/MLP-mit-Gewinnwar…
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.937.459 von Subsidiaritaetsprinzip am 26.10.15 19:53:17
Vorstand verspielt Vertrauen; Profit-Prognose plumpst; KGV kullert
Wenn ca. 50 Mio. EBIT in Zukunft eine "SCHALLGRENZE" darstellen, weil man nicht wirklich auf Performancefees bauen kann, dann ist ein 8er KGV ohne Wachstumsperspektive ambitioniert.

Das Nachsteuerergebnis "E" liegt bei ca. 30 Mio. x 8er KGV ergibt einen Kurs deutlich unter 3€.

Ich hätte nicht gedacht, dass der Reinhard Looser uns so verarscht.

Performancefees in die Prognose mit einzukalkulieren ist frech!
Ich dachte, dass der Typ seriös ist.
Seriös im Sinne von ernsthaft.
Das, was wir jetzt erleben ist lächerlich!!

Der Aufsichtsrat sollte jetzt Köpfe rollen lassen für solch eine Blasenstory.

Noch etwas:
Steuerliche Wertkorrekturen aus 2007 sind auch eine Frechheit.
Seit 8 Jahren diese Risiken mitzuschleppen ist grob fahrlässig.

Was kommt jetzt noch?

Sozialversicherungsbeiträge nachzuentrichten für unselbständige Berater?
Das droht uns dann 2016?

Mein Kommentar:

UNSERIÖS
Ad hoc: Vertriebsvorstand versagt! Gewinnwarnung und blauäugige Annahmen zur EBIT-Prognose
Was sind denn das für Amateure an der Spitze?

Aufgrund ausbleibender Performance fees fehlen beim GEPLANTEN Ergebnis ca. 2,5 Mio. Euro!! :eek::eek:
Wie kann man eine positive Marktentwicklung und die Perfo-fees darauf einplanen? :eek::eek::eek:

Was pflegte Prof. Baetge zu sagen: Eine schlechte Bilanz ist in Wahrheit noch viel schlechter.

Herr Suleiman wurde als Vertriebsvorstand geschasst, weil er ein zu geringes Ergebnis ablieferte.

Der neue Vertriebsvorstand leistet sich ein negatives Quartalsergebnis!
Wird Schröder-Wildberg jetzt gefeuert?
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.877.660 von Subsidiaritaetsprinzip am 19.10.15 09:13:50
Mayflower...
Zu

"Oder haben die auch die FINET übernommen? "


Nein, haben die nicht, wüßte ich!


Viele Grüße
interna
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.877.660 von Subsidiaritaetsprinzip am 19.10.15 09:13:50Bei Definet werden die Back-Offices...
Diese haben zusammen 86 Mitarbeiter.

Nach meinem Verständnis geht es nur um die Innendienst-Mitarbeiter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.865.225 von Lempika am 16.10.15 15:51:59
Nur noch 86 Berater bei May+Maxx?, Scholl geht?, Mayflower-Anteile von Termühlen übernommen? (!?)
Man lese die Pressemitteilung und wundere sich:

"Bei Definet werden die Back-Offices des Finanzvertriebes Formaxx und Mayflower gebündelt.
Diese haben zusammen 86 Mitarbeiter.
Die Anteile der neuen Firma werden dabei vollständig von einer Finanzholding gehalten, die zu knapp 80 Prozent im Besitz der Termühlen Beteiligungen Verwaltungsgesellschaft ist.
Diese Finanzholding wird zudem vollständige Eigentümerin von Mayflower sein und rund 75 Prozent an Formaxx besitzen. Damit stehen Definet, Formaxx und Mayflower zukünftig als Schwestergesellschaften nebeneinander. Der Umstrukturierungsprozess ist aber noch nicht abgeschlossen, teilte Klaus Möller, Geschäftsführer von Defino und Vorstand von Definet, auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE mit.

Die enge Verflechtung zeigt sich auch in personeller Hinsicht. Der Definet-Aufsichtsratsvorsitzende Bernhard Termühlen war langjähriger Vorstandsvorsitzender von MLP und ist auch Aufsichtsratsvorsitzender von Mayflower. Deren Gründer und bisheriger Vorstandsvorsitzender Thomas Scholl war ebenfalls lange Jahre bei MLP tätig (FONDS professionell ONLINE berichtete). Scholl wechselt von Mayflower, an die Spitze von Definet. Bei Mayflower übernimmt künftig Christoph Fink alleine das Ruder, so die der Redaktion vorliegenden Informationen. Scholls Vorstandskollege Klaus Möller arbeitete ebenfalls lange Jahre bei MLP. Zudem gehören Formaxx und Mayflower zu den Kunden von Defino.

Mayflower + Loyas + Formaxx hat nur noch 86 Mitarbeiter nach dieser Pressemeldung.
Ich dachte, die gehen auf 250 zu.

Die Termühlen Beteiligungen Verwaltungsgesellschaft hält 100% an Mayflower? Ich dachte, dass die Regional-AGs zur Hälfte von den Managing Partners gehalten werden. Die haben sich doch dort eingekauft.

Thomas Scholl verlässt die Mayflower und wechselt zu einer Abwicklungsplattform.
Was soll bei dieser Plattform besser sein, als bei den anderen?
Leider besagt der Artikel nichts über denn KKV, den DEFINET bietet.
Oder haben die auch die FINET übernommen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.731.035 von interna am 29.09.15 09:01:58Tach Interna,

durchaus eine gute Frage.
Da jedoch das Betriebsergebnis an bzw. von sehr vielen Faktoren abhängt, lässt sich das pauschal auch nicht sagen.
Ich persönlich gehe aber davon aus, dass es sich doch nach unten, oder wie dann die MLP-ler verkaufen werden, nach unten korrigieren wird. Und anschließend mit den Marktturbulenzen rechtfertigen.
Die Boni der Freie hängen sicherlich eng mit dem Ergebnis zusammen, also könnten die ebenfalls "angepasst" :laugh: werden.

Habe die Ehre
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.708.199 von Zimmerwolf am 25.09.15 12:50:18
MLP - EBIT
Hallo Zimmerwolf,

wie stark könnten sich die Börsenturbulenzen auf das EBIT von MLP auswirken? Boni bei Feri könnten sinken - oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.667.927 von Subsidiaritaetsprinzip am 21.09.15 09:13:22Das eine mehr als nur optimistische Darstellung von 5 EUR am Ende des Jahres. Der Laden schafft ja kaum richtig über die 4 EUR!!
Aber wenn das MLP-ler hier behaupten, dann muss(??) man dem auch Glauben schenken; denen wird das in der Zentrale auch eingebläut!
EBIT-Prognose 2015: 20% über Vorjahr - mindestens!
Liebe Leser,

ob ihr es glauben wollt, oder auch nicht, meine Prognose für 2015 fällt weiterhin gut aus.
LV ist nahezu tot.
KV ist nahezu tot.
Neue Berater? Wenige. - Gut so. Das bringt weniger Kreditausfälle.

Aber die Kunden finanzieren.
Und warum?
Weil sie in Steine investieren. Eigengenutzte, vermietete, oder denkmalgeschützte. Egal.
MLP bietet Produkte und Lösungen.

Und die Bestände laufen weiter.
Und die Dynamiken.

MLP verdient prächtig daran.
Je weniger Altberater, desto besser.
Sollen die alten ruhig gehen.

Dass es für einen Kurs von knapp 5€ schon zum Jahresende reicht, glaube ich angesichts der Marktverfassung nicht.
Aber innerhalb eines Jahres von heute an bietet die Aktie eine 20% Gewinnchance.
Das Risiko nach unten scheint begrenzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.632.515 von 3MMM am 15.09.15 23:57:30
BP
Hallo 3MMM,

danke für diese Informationen. Da hat MLP sich dann (endlich) mal dem Markt angenähert.

Wenn Du so berätst wie Du hier postet (und davon gehe ich aus), dann wünsche ich Dir und Deinem Team weiterhin alles Gute.


Welchen Anteil an der Gesamtprovision machen denn Sachscheck + BP bei Euch ca. (wirklich ca., MLP soll ja nicht erfahren, dass Du hier postest) aus?


Viele Grüße


interna
@interna: Ja, so ist es. Vor einigen Jahren lag die BP bei 0,5% aber seit ca. 3 oder 4 Jahren bei 1%. Der Bestand muss zum Ende eines Jahres in der Betreuung eines Beraters sein und wird im Juni des darauffolgenden Jahres ausgezehlt. Hier gibt es keine 80'er Regelung die in diesem Zusammenhang einem möglichen Vorberater zufließen könnte. Die BP wird zu 100% dem betreuenden Berater zugeschrieben.

In der Zwischenzeit hat die BP für die Berater die gleiche Bedeutung wie früher - also zu Deiner Zeit - der 'Sachscheck' Ende September...

Auf ein Neues!
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.631.870 von 3MMM am 15.09.15 21:26:04
Wie man in den Wald hineinruft...
so schallt es heraus, lieber 3MMMM. Du bist höflich und sachlich und wirst dann auch entsprechend behandelt. Das hast Du Dir selber zu verdanken und verdient. Es wäre schön, wenn es mehr von Dir gäbe.

Von Herzen DIR viel Erfolg!


Eine Frage habe ich noch: Gelten die 1% BP (mal von wenigen Ausnahmen abgesehen) ohne Einschränkungen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.630.660 von radsprinter am 15.09.15 17:46:59@ interna, radsprinter: Schön, mal als geouteter MLP'ler nicht gebasht zu werden ... vielen Dank!

Ich selber bemühe mich nur sachlichen Input zu geben. Zum Thema Callcenter 'MLP Dialog': Ja, es werden kostenlose Kundentermine (allgemein als Servicegespräch oder bzgl. eines konkreten Themas/Anlaß) über Dialog vereinbart und dem Berater via Outlook in seinen Kalender gestellt. Den Beratern ist es freigestellt ob sie selber telefonieren, ggfs. eigene Telefonisten haben oder auf die für die Berater kostenfreie Telefonie durch MLP Dialog zurückgreifen. Ziel soll sein, dass - egal welchen Weg der Kontaktaufnahme der Berater wählt - jeder aktiv betreute MLP Kunde mindestens einmal jährlich ein Gesprächsangebot unterbreitet bekommt.

Auf ein Neues!
Servus,

da ist man paar Tage im Urlaub in der Sonne ausspannen, kommt zurück und stellt fest, dass man als "Leuchte" bezeichnet wurde.

Einige kommen einfach mit der schlechten Performance von MLP oder der eigenen nicht klar.

Zu dem Beitrag von "kleineronkel" dünkt es mich paar Anmerkungen zu machen:

1. Dass der Wert der Marktkapitalisierung von MLP so gering ist und wie bereits angedeutet, möglicherweise ein Tipp-(Druck)fehler ist, ist durchaus möglich. Jedenfalls hat sich das keiner von uns hier ausgedacht.
Aber für den Hinweis einer Korrektur ist sich der Herr dann doch zu schade.

2. Einige schließen sich zusammen, nehmen sich dann ein Büro, eine Schreibkraft und teilen sich die Kosten, funktioniert sehr gut, wenn nicht sogar manchmal besser als MLP. Sekretärinnen bei MLP verdienen sehr gut und haben zum Teil 14 Gehälter. Das muss eine GS auch erstmal verdienen.

3. Diese kostenlose EDV ist erst seit ein paar Jahren eingeführt worden, nach dem MLP etliche Klagen gegen die Laptoppauschale verloren hat. Sehr lange wurde für die PCs, welche partiell zwar generalüberholte, aber dennoch gebrauchte Geräte waren, sehr wohl eine Pauschale entrichtet. 260€ wurden dann monatlich fällig!!! Da sollte man doch bei der Wahrheit bleiben.
Zudem wurde festgestellt, dass auch der Beraternachwuchs ausbleibt und die sog. ACs fanden nicht mehr 1/Quartal, sondern 1/Halbjahr statt. Und auch die Pauschale für jeden gewonnenen Berater wurde dann 5-stellig!!
Auf die Frage, ob das angeblich kostenlose Callcenter Kundentermine ausmacht, ist er hier auch schuldig geblieben, wenn ich das richtig gelesen habe.

4. Die Prov und BP sind auch eher Marktdurchschnitt, als Premium, wie sich MLP gerne mal darstellt.
Man könnte noch so einiges argumentativ aushebeln, aber darum gehts nicht.

3MMM hat hier Größe bewiesen und steht zu seiner Tätigkeit, von mir ein ganz großes Hut ab!!
In vielerlei Hinsicht hat er Recht, wenn er behauptet, dass einige die, weggegangen sind zu Formaxx, Mayflower festgestellt haben, dass es nichts anderes ist, als ein Abklatsch von MLP. Spielt doch keine Rolle, zumindest keine gewichtige, ob ich die Beratung mit einem auswendig gelernten Wording mache, oder unter Zuhilfenahme von Software wie bei der Konkurrenz. Beide Systeme haben ein Ziel, Verkaufen und zwar möglichst viel und umsatzträchtige Vorsorge.

Gott zum Gruße
Truffata: Was ist denn das für eine schräge Argumentation? Einen moralischen Zeigefinger, verbunden mit empfundener Selbstegfälligkeit, unsympathisch zu finden, hat ja nun wirklich nichts mit Wahlen zu tun, in welchem System auch immer. Auch nicht mit Verkäuferversprechen, welcher Art auch immer.
Mußte da etwa eine Verteidigung um ihrer selbst willen her?

Quixote
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.619.356 von bestpartnerclassic am 14.09.15 12:10:12@Bestpartnerclassic:
"Hilft in der Sache nicht weiter und macht Dich einfach unsympatischer."

Was ist das denn für eine schräge Argumentation? Erinnert mich an die Wahlen in der DDR mit 99% Ja-Sagern. Oder an MLP-Berater, die bei der Beratung ihren Kunden charmant versprechen, jederzeit für sie da zu sein, und nach der ersten Kritik an den tollen Produkten mit den nunmehr unsympathischen Kunden nichts mehr zu tun haben wollen ...

Jetzt müssen wir aber alle schnell zurückstecken, damit bestpartnerclassic uns noch mag :laugh:


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