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Aurelius- Einstiegssignal! (Seite 622)


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16.07.19
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Neuigkeiten zur AURELIUS Equity Opportunities Aktie


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Granovit? Weist Du was Was ich nicht weiss?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.208.962 von Kujata23 am 27.03.19 14:25:03steht im GB2018, ganz am Ende.
Nach erstem Überflug:
GB2018 ist wie erwartet. War eben kein Rekordjahr.
- Nav 1.400 Mio, ca. 45€ pro Aktie, nicht schlecht, aber leider keine Aussicht auf baldige massive Substanz-Veränderung, zum Gück auch nicht nach unten. (Was der Markt für einen Kurs daraus macht ist etwas anderes. Im Moment ca. 10% Abschlag.)
- Cash 290 Mio, Nachschub würde gut tun. Ist ja avisiert.

Die Beurteilungen zu den einzelnen Beteiligungen sind naturgemäß otimistisch gehalten. Allerdings Office Depot scheint schon etwas schwieriger zu sein.
Ansonsten, wie bisher, Einschränkung der WP-Bestätigung aus bekannten Gründen.
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Anhang zum Jahresabschluss
Mir ist zwar klar, dass sich niemand für den Einzelabschluss interessiert und jeder nur den Konzernabschluss plus Lagebericht studiert, aber folgenden Absatz im Anhang zum Einzelabschluss finde ich wirklich fragwürdig:
"... um Darlehensforderungen gegenüber Dritten (5.211TEUR, Vorjahr: 8TEUR), um Steuerforderungen (916 Tausend Euro, Vorjahr: 1.127TEUR) und um sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände (TEUR33, Vorjahr: 43TEUR)." - Seite 6 Anhang zum JA 2018
Manch einer möge das hier kleinlich nennen, aber in meinen Augen ist es ein absolutes Unding, wenn nicht einmal eine einheitliche Schreibweisen verwendet wird. Diesen Anhang haben mindestens 4 oder 5 Leute Korrektur gelesen und ich bin wirklich unsicher, ob sich niemand an dieser Stelle gestört hat. Für mich persönlich stellt sich dann stets die Frage, ob überhaupt jemand den Anhang mal genau gelesen (bzw. geprüft) hat bzw. was für ein Qualitätsstandard angelegt wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.209.603 von buylow_sellhigh am 27.03.19 15:21:12Hm, ja ganz in Ordnung.

Gravovit ist ein Management Buy Out wird also eine schwarze Null bringen.

Darüberhinaus hat Aurelius ca. 50 Mio. Verlust gemacht. Nicht ungewöhnlich für ein Unternehmen, welches Verlustbringer aufkauft und saniert. Es gab halt keine lukrativen Exits in 2018.

Es lässt auch keine große Extradividende erwarten. Evtl. Exits vor der Jahreshauptversammlung werden erst einmal die Kapitalbasis verstärken die ja um über 90 Mio. geschrumpft ist.

Gruß

Schlummschütze
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.210.842 von Schlummschuetze am 27.03.19 16:58:06Ich frage mich wie du zu dieser Erkenntnis kommst.
Ein konservativer Verkaufserlös von 325 Mio.€ von Solidus würde den momentanen Cash-Bestand mehr als verdoppeln. Darüber hinaus wird von mehreren Exits gesprochen die vor der HV kommen sollen. Natürlich wird hie im Konjunktiv gesprochen, nichts desto trotz, hätte Aurelius nach einem konservativem Verkauf von Solidus mindestens 600 Mio.€ Cash. Da Aurelius auch in schieflage geratende
In schieflage geratene Unternehmen kauft, wird hierfür kein übergroßer Cash-Bestand benötigt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.241.317 von SorosJr am 31.03.19 20:41:12Hallo Soros,

aus verschiedenen Gründen
1) viele Aktionäre schauen auf Umsatz und Gewinn.
Sinkt der Umsatz und sinkt der Gewinn sinkt auch die Aktienbewertung.
Ein Verkauf von Solidus alleine würde den Umsatz um eine Mrd. Euro sinken lassen.
Also muss Aurelius auch entsprechend wieder neue Unternehmen laden.
Klar werden die Neueinkäufe deutlich weniger kosten als der Solidusverkauf, aber es gilt
ja auch noch den operativen Vorjahresverlust + normale Dividende auszugleichen.
Schließlich braucht man ja auch noch etwas für die Restruktuierung der aktuellen Unternehmen
und des Neugeschäfts.

Da wird schon mal ca. die Hälfte weg, außer der Verkaufspreis für Solidus wird noch mehr als 350 Mio. Profit bringen.

2) es wird mehrere Exits geben, okay. Aber von welcher Art? Profitable wie Solidus oder Management-Buy-Outs wie Gravovit? Ich laß mich gerne positiv überraschen bin aber erst einmal vorsichtig und kalkuliere nur mit Solidus als ertragsreichen Exit.
Die Kapitalbasis hat sich gegenüber 2017 verringert. Eine sinkende Kapitalbasis schreckt eher ab. Die Kapitalbasis sollte also auch aufgefüllt werden. (Auch um nicht zu sehr ein Ziel für Leerverkäufer zu sein)
Dazu kommen diverse Käufe, die auch noch was kosten werden. Ich hoffe ja auch, dass Aurelius wie in der Vergangenheit noch Wachstum anstrebt.
'Um auf den Stand von 2017 zu kommen muss also ein Teil des Gewinns in der Firma bleiben.
Dazu kühlt sich die Wirtschaft ab, man braucht also mehr Rücklagen für schlechte Zeiten, weil profitable Exits schwieriger werden.
Darüberhinaus bringt eine sich abkühlende Wirtschaft eine größere Verkaufsbereitschaft von schlechtlaufenden Töchtern oder Unternehmen. Damit also auch bessere Einkaufsmöglichkeiten für
Aurelius. Dafür sollte auch was in der Kasse sein.

Es wird eine Partizipationsdividende geben. Sie wird aber m.E. weit unter dem "Verkaufsgewinn" bei
Solidus liegen.

Wie gesagt, ich lass mich gerne positiv überraschen.

Gruß

Schlummschütze
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Der Granovit Verkauf klingt nicht nach einer Jubelmeldung. Bei einem Geschäftsergebnis von Minus 17Mio€ in 2018 kann ich nicht recht an die schwarze Null glauben (siehe im GB2018 S.84). Was dabei Cash-relevant wurde und zu welchen Zeitpunkten läßt sich aus dem GB nicht ermitteln. Ähnliches gilt für die "Verkäufe" der UK Healthcare-Beteiligungen. Über den Verkauf von Solidus will ich nicht spekulieren. Er wird sicher Cash bringen, aber gleichzeitig den NAV reduzieren. Die Differenz hängt davon ab, wie konservativ/aggressiv Aurelius den NAV ermittelt hat. Aber egal wie'rum eine Substanzveränderung im Gesamt-NAV von Aurelius wird nur gering ausfallen.
Bleibt die Frage, wofür der neue Cash verwendet werden soll, Dividende, Investition oder Rücklage (ARP?).

Anderes, artverwandtes Thema:
Interessant sind m.E. noch die Angaben zu den eigenen Aktien und der Wandelanleihe. (s. GB2018 S.100 u.a.)
Zum Jahresbeginn hielt Aurelius 2,648 MioStk eigene Aktien.
In 2018 wurden im Rahmen des ARP 105.000 Stk Aktien zurückgekauft. 264.000 Stk eigene Aktie wurden verkauft, ob über Börse oder im Block an Investoren ist nicht erwähnt.
1,4 MioStk eigene Aktien wurden im Rahmen der Teiltilgung der Wandelanleihe verwendet. Das entspricht größenordnungsmässig dem Abbau von 166 Mio€ auf jetzt noch 108 Mio€ Restverbindlichkeit, oder genauer 2,28 MioStk in Aktien, ca. 8,5% des Grundkapitals.
Der jetzige Bestand an eigenen Aktien beträgt 1,087 MioStk also ca. 43 Mio€ oder 3,58% des Grundkapitals.

Durch diese Gesamtbetrachtung läßt sich sagen, daß das ARP in 2018 keine kursstützende Wirkung entfaltet haben kann. Die 1,4 Mio Aktien aus der Wandelanleihe kamen höchstwahrscheinlich, als der Kurs im Sommer 2018 noch attrakiv war, auf den Markt. Das waren, geschätzt, mindestens 10mal so viele wie das ohnehin erst später eingesetzte ARP.

Die Wandelanleihe wird im Dezember 2020 fällig. Eine vorzeitige Rückzahlung durch die Inhaber ist derzeit unattraktiv. Der Wandlungspreis liegt bei 45€. Aurelius kann derzeit nicht vorzeitig (Dez.2019) kündigen, da die Voraussetzungen nicht gegeben sind. Mit etwas mehr Cash wäre da also Platz für ein kräftiges ARP über die nächsten 18 Monate. Aber das derzeit noch laufende ARP ist ja seit Dez.2018 gestoppt.
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