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Aurelius- Einstiegssignal! (Seite 667)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.408.139 von a_schmidt am 04.09.19 12:33:00
Zitat von a_schmidt: Ich habe mal eine Frage zu folgendem Sachverhalt:

- Anfang 2016 erwirbt Aurelius die Reuss-Seifert & Hammerl Gruppe (deren Gruppenumsatz soll ca. 60m betragen haben)

- Im Jahr 2017 wird dann die Verlagerung der Produktion von Reuss-Seifert nach Polen angekündigt - die Verlagerung sollte 2018 abgeschlossen sein. Es sollte eine komplett neue Fabrik gebaut werden, die alle anderen Produktionsstandorte der Reuss-Seifert & Hammerl Gruppe ersetzt.

- Ende Februar dieses Jahres veröffentlicht die Reuss-Seifert GmbH den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 ausweislich dessen der Umsatz 35m und der Jahresfehlbetrag -5m betragen hat. Darüber hinaus wird berichtet, dass es "keine bestandsgefährdenden Risiken" gibt.

- Im Geschäftsbericht 2018 (veröffentlicht im Frühjahr dieses Jahre) wird auf Seite 31f. von der Firma "Reuss-Seifert & Hammerl" berichtet. Darin wird von Problemen berichtet, aber ein steigender Umsatz im Jahr 2019 berichtet

- jüngst veröffentlichten Halbjahresbericht 2019 taucht Reuss-Seifert auf einmal mit keiner Silbe mehr auf. Es wird nur noch über Hammerl geschrieben. Dort liest man dann, dass bei Hammerl alles gut läuft. Aber was ist bei Reuss-Seifert passiert?

- Vor etwa vier Wochen kann man dann dem Handelsregister folgendes entnehmen: "HRB 27080: Reuss-Seifert GmbH, Sprockhövel, Wuppertaler Straße 77, 45549 Sprockhövel. Durch Beschluss des Amtsgerichts Essen (166 IN 37/19) vom 29.07.2019 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen."

Die Reuss-Seifert GmbH hieß bis Anfang 2016 noch "Aurelius Zeta Invest DS GmbH" - vermutlich die Vorratsgesellschaft, die für den Kauf der Gesellschaft genutzt wurde.

Ich frage mich nun ob ich der einzige bin, der von der offensichtlichen Insolvenz einer (Teil-)Beteiligung nichts mitbekommen hat? Es liegt in der Natur des Geschäftsmodells von Aurelius, dass nicht jede Restrukturierung funktioniert, aber ich finde es etwas verwunderlich wenn einem noch Anfang des Jahres (per JA 2017) erzählt wird, dass alles gut läuft, zwei Monate später aber bereits der Insolvenzantrag gestellt wird. Und dann wird das ganze mit keiner Silbe kommuniziert, sondern versucht unter dem Teppich zu halten.

Oder hat jemand darüber andere Kenntnisse?


Wärst Du so nett und würdest mal die IR bei Aurelius anschreiben ? Wenn die nicht antworten ist das ein "ja".

Natürlich sind Pleiten bei Aurelius einkalkuliert, aber man möchte nach außen natürlich immer gut darstehen. Klassisches Marketing. Das schafft aber kein Vertrauen und vergrault Anleger (groß und klein).
AURELIUS Equity Opportunities | 35,52 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.415.069 von aufdersuchenach am 05.09.19 08:50:55Hi,

ja das Verschweigen von negativen Nachrichten oder das Schönen von Nachrichten ist ein allgemeines Übel von Vorständen und Marketing/Berichtswesen. Ich hasse es auch.

Deshalb sind Nachrichten und Geschäftsberichte selbst zu überprüfen.

Hier wurde eine Insolvenz eines Tochterunternehmens verschwiegen. Man kann es zwar im Geschäftsbericht wenn man genau hinschaut erkennen (Es fehlt was). Wenn eine Firma nicht verkauft wurde, aber auf einmal nicht mehr da ist. Ist in meinen Augen eine unsaubere Informationspolitik, die auch viel Vertrauen in die Geschäftsleitung zerstört. (Insolvenzen gehören zum Geschäftsmodel von Aurelius schlechte Firmen zu kaufen und diese soweit möglich wieder in die Gewinnzone zu bringen, genau wie der Verkauf von sanierten Töchtern. Die Risiken sind ja durch das Eigenkapital der Tochter begrenzt).

Der Geschäftsbericht sollte trotzdem stimmen, da er inzwischen auch von Dritter Seite überprüft wird.
Trotzdem ist die Informationspolitik von Aurelius stark verbesserungswürdig. Genauso wie Gutes herausposaunt wird. Wir haben Firma Solidus verkauft und 112 Mio. verdient gehört sich hier wir mussten Firma Y abwickeln und haben unseren Einsatz von x Mio. verloren. Hier brauchen die Zahlen nicht geheim gehalten zu werden, da der Fall ja abgeschlossen ist.

Gruß

Schlummschütze
AURELIUS Equity Opportunities | 35,70 €
Ich finde es gut, dass hier im Forum solche Dinge auffallen und auch kolportiert werden. Bin ganz bei Dir, man sollte dann aber auch bei IR nachfragen. Bin mir auch ganz sicher, dass die antworten!
AURELIUS Equity Opportunities | 35,70 €
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Aurelius im Aufwärtsgang
https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=sto…

Aktuelle Indikationen für die Aurelius Aktie notieren am Freitagmorgen bei 35,92/36,16 Euro, sodass die charttechnische Hürde weiterhin im Fokus steht.

In der technischen Analyse wäre für die Aurelius Aktie ein Ausbruch über diese Marke nun erst recht als stärkeres Kaufsignal einzustufen. Mit einem solchen charttechnischen Impuls würde die noch junge Erholungsbewegung, gestartet bei 31,56 Euro Mitte August, wieder bestätigt. Nächstes Kursziel könnte für den Aktienkurs von Aurelius dann die Marke um 37,66/38,06 Euro sein, wo starker Widerstand aufkommen könnte.


ich finde, der Abschluss eines 100-Mio-Gewinn Deals sollte doch Rückenwind geben... ausserdem sollten in 2019 noch Verkäufe folgen und es ist bereits September ;)

upanddown1
AURELIUS Equity Opportunities | 36,92 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.426.442 von upanddown1 am 06.09.19 12:27:48Solidus-Verkauf ( Meldung ) erfolgte bereits im JUNI 2019; offizielles Closing ( und Berücksichtigung in den Büchern ;) ) erfolgt erst jetzt im 3. Quartel.

Ist vom Markt bereits " eingepreist " wird also jetzt kaum noch große Kurssprünge auslösen .

siehe auch: ttps://aureliusinvest.de/equity-opportunities/presse/pressem…

Grüßle
Fozzybaer
AURELIUS Equity Opportunities | 37,14 €
Ist euch eigentlich aufgefallen, dass Kairos angefangen hat abzubauen? Für mich definitiv ein gutes Singnal. Mal sehen wie es weitergeht...

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?page.navi…
AURELIUS Equity Opportunities | 37,40 €
Der Hersteller von Segel- und Motoryachten hat die eigenen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018/2019 per Ende Juni erreicht. Das signalisiert uns CEO Jens Gerhardt im Hintergrundgespräch. „Traditionell war unser Schlussquartal sehr stark. Wir haben erneut den Umsatz gesteigert und das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr signifikant verbessert.“ HanseYachts hatte für das vergangene Wirtschaftsjahr ein positives Konzernergebnis in Aussicht gestellt.

Ende März lag der Auftragsbestand bei rund 64 Mio. Euro – 10.6 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nach 9 Monaten lag das EBITDA bei 3.8 Mio. Euro. Unterm Strich war das Ergebnis mit 1.7 Mio. Euro noch negativ. Für das Gesamtjahr schätzen wir ein EBITDA von ca. 10 Mio. Euro und ein Nettoergebnis von bis zu 2 Mio. Euro. Den Umsatz erwarten wir bei rund 150 Mio. Euro. Für das Jahr 2019/2020 zeigt sich Gerhardt zuversichtlich den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen. „Wir erwarten organisch weiteres Wachstum.“ Die Nachfrage nach Segelyachten und Motorboote ist unverändert positiv. „Die Nachfrage in den für uns wichtigsten Ländern ist gut. In USA brummt unser Geschäft. Auch in Deutschland sind sehr zufrieden.“ In vereinzelten Regionen spürt HanseYachts allerdings eine schwächere Nachfrage. Dafür liefert das Unternehmen inzwischen in Länder, die bisher noch auf der Liste standen. Beispielsweise Jordanien und Algerien. „Unsere Weltkarte an Kunden ist sehr bunt geworden. Das gleicht die eine oder andere Schwäche ganz gut aus. Zudem steigen unsere Exporte weiter an, obwohl wir in Deutschland auch wachsen.“ Von einem konjunkturellen Abschwung spürt HanseYachts bisher nicht viel. „In den Gesprächen mit unseren Kunden sehen wir aber schon, dass die Boote etwas kleiner werden. Das könnte ein Anzeichen für eine gewisse Abschwächung sein.“

Zum Wachstum beitragen wird im neuen Geschäftsjahr auch die Übernahme des Luxus-Katamaran-Hersteller Privilège. Der Markt für Katamarane wächst stark. Aktuell hortet die Gesellschaft 26 Mio. Euro im Auftragsbuch. Im Regelfall werden die Katamarane über einen Zeitraum von über 12 Monate gebaut. Für das neue Jahr wird der Zukauf mit 10 bis 12 Mio. Euro zum Umsatz beitragen. Gekauft hat Gerhardt den Katamaran-Hersteller für einen Betrag von 7.1 Mio. Euro vom Großaktionär Aurelius. Bekannt ist, dass Aurelius Privilège Marine SAS bereits im Mai 2017 gekauft hatte, mit dem Ziel die Gesellschaft nach einer Sanierung an HanseYachts zu verkaufen. In diesem Zeitraum hatte Privilège einen Verlust von mehr als 5 Mio. Euro angehäuft, die nunmehr entsprechend im Kaufpreis abgebildet werden. In bar muss HanseYachts lediglich 500 000 Euro auf den Tisch legen. Hinzu kommt eine variable Kaufpreiskomponente von bis zu weiteren 600 000 Euro, die abhängig von bestimmten zukünftigen Entwicklungen ist. Den Rest des Kaufpreises erhält Aurelius in Form von neuen Aktien im Volumen von 933 162 Stücken auf einer Kursbasis von 5.95 Euro. In der Vergangenheit hatten sich die freien Aktionäre von HanseYachts immer beschwert, wenn das Unternehmen die Aktionäre von Bezugsrechten ausgeschlossen hat. Um an dieser Stelle niemanden zu benachteiligen, bietet das Unternehmen jedem Aktionär den Bezug von neuen Aktien an. Insgesamt werden derzeit weitere rund 300 000 Aktien zum Preis von 5.75 Euro über eine Bezugsrechtskapitalerhöhung platziert. Aurelius wird an dieser Kapitalmaßnahme nicht teilnehmen und keine neuen Aktien beziehen.

Für das Jahr 2019/2020 rechnen wir mit einem Umsatzwachstum auf über 160 Mio. Euro. Auf der Basis des bisherigen Portfolios ohne Privilège Marine wird HanseYachts auch weiterhin ein EBITDA von mindestens 10 Mio. Euro erzielen. Die Integration von Privilège wird im Jahr 1 allerdings Geld kosten. Gerhardt schätzt diesen Aufwand auf einen niedrigen, einstelligen Millionenbetrag. „Mittelfristig rechnen wir mit deutlich positiven Ergebnisbeiträgen. Mit der Übernahme sind wir unserem Ziel einen Umsatz von 200 Mio. Euro einen großen Schritt nähergekommen“, sagt der CEO. Die EBITDA-Marge soll sich mittelfristig auf 10 bis 12 % belaufen. Damit wird HanseYachts das EBITDA und den Gewinn in den nächsten Jahren verdoppeln.

Bei einem Umsatzvolumen von 200 Mio. Euro ist natürlich noch lange nicht Schluss. Privilège war sicher nicht die letzte Übernahme. „Unser Markt bietet uns immer Chancen für weitere Akquisitionen. Vor allem wenn das Umfeld anspruchsvoller wird. Organisch kommen wir mit unseren bestehenden Kapazitäten allmählich an unsere Grenzen. Mit einer Akquisition kommen zusätzliche Kapazitäten hinzu. Wir sind weiter offen für Zukäufe und beobachten den Markt.“

Wir hatten die Aktie erstmals im August 2016 bei Kursen von 4 Euro zum Kauf empfohlen und damals ein Verdopplungspotenzial des Kurses prognostiziert. In der Spitze kletterten die Anteilsscheine im Jahr 2018 auf über 11 Euro! Die Aktie hat deutlich korrigiert und scheint derzeit bei Kursen von 6 Euro einen Boden zu bilden. Aktueller Börsenwert: 66 Mio. Euro. Erreicht HanseYachts eine EBITDA-Marge von 10 %, wird sich die Aktie wieder verdoppeln. Zeitraum: 18 bis 14 Monate!
AURELIUS Equity Opportunities | 38,28 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.416.101 von gergeo am 05.09.19 10:26:36
Antwort der IR
Die Insolvenz von Reuss-Seifert ist eine Folge der strategischen Entscheidung von AURELIUS, sich auf das Geschäft mit Baufolien zu konzentrieren und nicht weiter in das Geschäft mit den Abstandshaltern zu investieren. In diesem Zusammenhang wurde ein Teilbereich und das Werk in Polen geschlossen. Auf den Geschäftsbetrieb der Hammerl GmbH hat dies keine Auswirkungen. Die Hammerl GmbH ist rechtlich und wirtschaftlich unabhängig von der Reuss-Seifert GmbH.

Kommentar: Ich finde ein normaler Vorgang der im Geschäftsfeld von Aurelius immer wieder mal vorkommen wird.
AURELIUS Equity Opportunities | 38,92 €
Meine Anfrage bezüglich Solidus-Verkauf an die IR von Aurelius
Hallo, ich bin bezüglich Aurelius bei der Konkurrenz aktiv, will euch aber diese Info nicht vorenthalten. ;-)

Ich habe wegen der Diskussion um die Angaben in der Meldung zum Solidus-Verkauf bei der IR von Aurelius nachgefragt. Ich teile das gerne mit euch und hoffe, dass für den ein oder anderen ein wenig mehr Klarheit herausspringt. ;-)

Folgende Punkte (1-5) habe ich angefragt:

1. Es heißt in der Meldung vom 5.9.2019: "Verkaufspreis 330 Mio. EUR (EV): Größter Unternehmensverkauf der AURELIUS-Geschichte".

Das Enterprise Value beinhaltet meines Wissens nach auch alle Verbindlichkeiten von Solidus sowie die substantiellen Werte wie z.B. Maschinen und Gebäude. Nicht enthalten sind demgegenüber die liquiden Mittel sowie alle Werte, die kurzfristig in Cash umgewandelt werden können. Ist das korrekt so? Wenn nicht, sagen Sie mir bitte, was darin alles enthalten ist und was nicht.

Antwort IR:
Der Enterprise Value (EV) ist der Wert inkl. Netto-Verschuldung (also Schulden minus Cash) des Unternehmens. Nach Abzug dieser Netto-Verschuldung vom EV kommt man auf den sog. Equity-Value. Bei M&A Transaktionen ist der EV die gebräuchliche Art und Weise, einen Kaufpreis anzugeben. Der EV gibt dabei an, wieviel ein Geschäft unabhängig von der zugrundeliegenden Finanzierungsstruktur wert ist.

2.Es heißt weiter: "Multiple auf das investierte Kapital von ca. 16x erwirtschaftet". Ist dieses Multiple auf die 330 Mio. EUR bezogen, sprich haben Sie somit 20,625 Mio. EUR (330/16) in Solidus investiert? Oder bezieht sich das Multiple von 16x auf eine andere Bezugsgröße? Wenn dem so ist, welche ist es?

Antwort IR:
Der Multiple bezeichnet das Verhältnis von liquiden Mitteln, die während der Haltedauer der Gesellschaft in Form von Dividenden und Verkaufspreisen erzielt wurden, zum maximal durch AURELIUS investierten Kapital. Das investierte Kapital ist das Kapital, welches wir bei Kauf für den Kaufpreis und später für Add-on Transaktionen in die Solidus Transaktion investiert und damit „ins Feuer gestellt“ haben. Es betrug bei Solidus ca. EUR 14m. Multipliziert man diesen Wert nun mit den oben zitierten 16x so kommt man auf den Equity Value (also Wert des Eigenkapitals) von ca. 220m EUR.

3. Es heißt ferner: "Positiver Ergebniseffekt von mehr als 100 Mio. EUR im dritten Quartal 2019 verbucht". Was bedeutet das konkret? Bedeutet das, dass 100 Mio. EUR aus dem Verkauf von Solidus als "Gewinn" Aurelius zufließen? Oder ist ein "positiver Ergebniseffekt" kein Gewinn im klassischen Sinn?

Antwort IR:
Während es in Ihren ersten beiden Fragen um die „Cash-on-Cash“ Betrachtung der Transaktion und damit die Frage, was ist an Cash raus (aus dem Aurelius Konzern) und dann wieder zurück geflossen, geht es beim Ergebniseffekt um die buchhalterische Perspektive. Die 100m sind also keine Cash-Größe sondern der Gewinn, den AURELIUS im dritten Quartal in seiner Gewinn- und Verlustrechnung aus dieser Transaktion verbuchen wird.

Konkret heißt das, dass der erzielte Verkaufspreis den Zeitwert der Aktiva in der Konzernbilanz um 100m überstieg.


4. Wie wirkt sich der Verkauf von Solidus auf den Free-Cashflow von Aurelius aus? Können Sie mir sagen, in welcher Höhe sich das genau auswirkt?

Der Netto-Cashzufluss aus der Transaktion wird sich auf den Free-CF deutlich positiv auswirken, siehe Antwort zu Frage 2.

5. Ich lese teils Kritik, dass Aurelius "verschleiert", wie viel man nun für Solidus erhalten hat (genauer Kaufpreis). Lässt sich das aus Ihrer Meldung ableiten oder wird dieser absichtlich nicht genannt. Wenn dem so ist, aus welchem Grund?

Antwort IR:
Es wurde der Verkaufspreis in Höhe von 330 Mio. Euro (Enterprise Value) kommuniziert und das ist auch die absolut übliche Art und Weise, über M&A Transaktionen zu berichten. Nicht immer lässt sich ein Kaufpreis in einer Zahl darstelle denn es macht natürlich z.B. einen Unterschied, wieviel Cash, Schulden, Pensionsrückstellungen, Debitoren etc. zum Stichtag in einem Unternehmen enthalten sind. Deshalb auch die Unterscheidung zwischen Equity- und Enterprise Value.

Das Kaufen und Verkaufen von Firmen ist ein komplexes Geschäftsfeld, mit „Verschleierung“ hat das aber nichts zu tun.
AURELIUS Equity Opportunities | 39,12 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.449.422 von mj1972 am 10.09.19 12:07:46Sehr vorbildliche Transparenz der IR-Abteilung. 👍
AURELIUS Equity Opportunities | 39,16 €
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