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IBM Thread gibts nicht - geht nicht - Die letzten 30 Beiträge


IBM
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.976.805 von pickuru am 16.10.18 22:49:22
Zitat von pickuru: IBM falls on mixed earnings results

https://www.cnbc.com/video/2018/10/16/ibm-falls-on-mixed-ear…


Nur fällt der Kurs diesmal besonders tief, weil auch der Gesamtmarkt fällt.

So schlecht waren die Quartalszahlen allerdings nicht. Währungsbereinigt wäre es doch ganz ok gewesen. Ich persönlich sehe das Risiko nach unten als deutlich begrenzt an, denn in einer konjunkturellen Abkühlung werden die Unternehmen um so stärker rationalisieren, outsourcen in die Cloud verlagern, auf KI setzen, etc.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.739.500 von faultcode am 19.09.18 16:00:18
Zitat von faultcode: Ich sehe schon, Sie kommen nicht mehr weiter.

Ich baue ihnen eine Brücke:

--> sie hätten auf Freddies oder mein Posting einfach ihre Botschaft von oben schreiben können:

Operativ hat man eigentlich keine Schulden. -- #637

Somit hatte man 2017 intern 3,8 + Rest 15,4 = 19,2 Milliarden und das bei 12,6 milliarden Cash + ShortTerm -- #639


Gut, wie oben gesagt, die USD3.8 als "Debt to support internal clients" hätte ich nicht damit hineingenommen. Warum? IBM tut es schließlich auch nicht. Ist aber nicht die Welt.


Haben sie aber nicht gemacht. Stattdessen kam einen Monat nach Freddies Posting gleich eingangs dieses:


Deine Aufstellung ist falsch:



=> das ist argumentativ keine besonders kluge Vorgehensweise.


Ich beobachte nicht jeden Tage alle Aktien. Sondern alle paar Monate mal. Deswegen meine einfach Anmerkung, dass es falsch ist.

Man kann es ja mal ganz simpel darstellen:

IBM nimmt Kredit auf und investiert den in 3-jährige MSFT-Anleihen ==> Debt entspricht ShortTermInvestments ==> NetDebt = 0

IBM nimmt Kredit auf und finanziert MSFT irgendwas vor, was in 3 Jahren beglichen wird ==> Nach deiner Meinung steht dann eben den Debt nichts mehr entgegen. NetDebt = Debt

Im Prinzip beide Male MSFT Geld geliehen. Aber total unterschiedlich bewertet. Würde IBM jetzt die Vorfinanzierung nicht mitmachen, dann würde MSFT Anleihen rausgeben und für das Projekt stünde weniger zur Verfügung. So bleibt der Gewinn der Finanzierung hängen.

Man sollte IBM eben nicht noch schlechter darstellen als sie eh schon sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.739.500 von faultcode am 19.09.18 16:00:18
Zitat von faultcode: ... Stattdessen kam einen Monat nach Freddies Posting gleich eingangs dieses:

Deine Aufstellung ist falsch:

=> das ist argumentativ keine besonders kluge Vorgehensweise.


Es soll Menschen geben, die haben es mit dieser Art der Kommunikation geschafft Präsident zu werden. :P
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.738.774 von cd-kunde am 19.09.18 15:07:48Ich sehe schon, Sie kommen nicht mehr weiter.

Ich baue ihnen eine Brücke:

--> sie hätten auf Freddies oder mein Posting einfach ihre Botschaft von oben schreiben können:

Operativ hat man eigentlich keine Schulden. -- #637

Somit hatte man 2017 intern 3,8 + Rest 15,4 = 19,2 Milliarden und das bei 12,6 milliarden Cash + ShortTerm -- #639


Gut, wie oben gesagt, die USD3.8 als "Debt to support internal clients" hätte ich nicht damit hineingenommen. Warum? IBM tut es schließlich auch nicht. Ist aber nicht die Welt.


Haben sie aber nicht gemacht. Stattdessen kam einen Monat nach Freddies Posting gleich eingangs dieses:


Deine Aufstellung ist falsch:



=> das ist argumentativ keine besonders kluge Vorgehensweise.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.738.774 von cd-kunde am 19.09.18 15:07:48Sie weichen der Eingangsfrage wieder aus:

..weiss jemand wieviele Schulden IBM hat und wieviel vom Gewinn für den Schuldendienst drauf gehen?
Wenn die Leute mit dem Sie anfangen, dann wird es ganz schlimm:

Ganz einfacher Fehler:

Dem Finanzierungs-Schulden extern steht in der Bilanz ja auch irgendwas entgegen. Forderungen / Leasingzahlungen etc. ... Da kann man nicht hingehen und die ganzen Debt der Finanzierungsabteilung nehmen und dem den Cash und die ST Investments gegenüberstellen. Genausowenig kann man bezahlte Zinsen nehmen, wenn man Geld dafür bekommt, dass man es einfach weiterverleiht. Und ohne diesen lukrativen Service, würde man eben weniger für seine Produkte verlangen können.

Genausowenig habe ich Intern und operativ vermischt. Ich habe nur gezeigt, dass selbst wenn man die internen Finanzierungen als Debt der zum operativen Geschäft gehört zählen würde, so hätte man kaum Schulden. V.a. nicht, wenn man die immensen Rückkäufe dagegen sieht.

Du hast einfach eine total falsche Netto-Position gebildet. Da kannst dich rausreden wie du willst ;)
IBM will 'Black Box' der Künstlichen Intelligenz lüften
19.9.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/neues-werkzeug-ibm…


Die Software öffne die "Black Box" der KI und erkenne automatisch mögliche Verfälschungen bei den Ergebnissen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. "Alle Entscheidungen, die Künstliche Intelligenz trifft, haben ihre Basis in den eingegebenen Daten", erklärte Wolfgang Hildesheim, der bei IBM in Deutschland für KI zuständig ist. "Da kann der Algorithmus so gut sein, wie er will."

IBMs neue Technologie überprüfe etwa, ob eine ausgewogene und signifikante Datenbasis vorliege und damit auch tatsächlich verlässliche und relevante Ergebnisse geliefert werden können.

Das Werkzeug soll in Echtzeit Licht ins Dunkel bringen, wie eine KI-Anwendung zu ihren Entscheidungen kommt. Soll sie etwa den Bankberater dabei unterstützen, über die Kreditwürdigkeit eines Kunden oder geeignete Finanzprodukte zu entscheiden, müsse die entsprechende KI-Datenbasis so neutral und ausgewogen wie möglich sein.

Der Service lasse sich auf verschiedenen Plattformen für maschinelles Lernen innerhalb IBMs Cloud-Angebot nutzen, sagte Hildesheim. Einen Teil der Lösung will das Unternehmen zudem allen Entwicklern aus der Open-Source-Gemeinde zur Verfügung stellen.

IBM wolle damit vor allem auch das Vertrauen in KI-Systeme stärken. "Ohne Transparenz gibt es kein Vertrauen", sagte Hildesheim. Eine Studie des Unternehmens habe jüngst herausgefunden, dass 82 Prozent der Unternehmen gerne Künstliche Intelligenz zur Umsatzsteigerung nutzen würde.

60 Prozent der insgesamt 5000 befragten Entscheider hätten allerdings angegeben, dass sie Sorge haben, für mögliche Fehlentscheidungen der Systeme zur Verantwortung gezogen zu werden. 63 Prozent fehlt nach eigener Einschätzung das Know-how.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.737.271 von cd-kunde am 19.09.18 12:55:21
Wo bleibt die "richtige" IBM-Bilanz von cd-kunde?
Ich bin mit der Zielrichtung ihrer Argumentation nicht einverstanden.

Sie setzen nämlich etwas implizit voraus, was sie als die einzig richtige Sichtweise unterstellen.


Das versteht so kein Mensch hier:

=>
(I) sie hätten gleich sagen müssen, daß es vorteilhaft sei, IBM's Bilanz in zwei Teile aufzuteilen, nämlich den:

(a) Finanzarm, also die "Bank", und...

(b) das IT-Geschäft

...und dann entsprechend nur die anteiligen Gross Interest Expenses ("Bruttozinszahlungen") - oder in ihrem Weltbild wohl - die Net Interest Expenses auf das operative Ergebnis, was im IT-Geschäft erwirtschaftet wird, anzurechnen.


=> so eine Abtrennung machen sie aber eben nicht mit Rechnungen wie:

Somit hatte man 2017 intern 3,8 + Rest 15,4 = 19,2 Milliarden

da sie dabei "Bank" und IT-Geschäft wieder vermischen.


Die Ursprungsfrage von oben lautet nämlich:

...weiss jemand wieviele Schulden IBM hat und wieviel vom Gewinn für den Schuldendienst drauf gehen?



(II) cd-kunde bezieht sich oben auf den IBM-AR2017, PDF-Seite 48/154:




=> also wenn man aber nun das "Debt to support internal clients" von USD3.9b dem "Non-Global Financing debt", also die Schulden des (operativen) IT-Geschäfts, zuschlägt, dann muss man konsequenterweise auch:

(a) den Cash and marketable securities, und...
(b) die Gross Interest Expenses, bzw. Net Interest Expenses

..auf "Bank" + IT-Geschäft konsequent aufteilen. Das hat aber der User cd-kunde bislang nicht unternommen.


=> ich bleibe dabei:

IBM hat nur eine Bilanz.



=> auf die Bilanz-, Income statement und Cashflow-Aufteilung, "Bank" + IT-Geschäft, von cd-kunde bin ich schon gespannt :D

..und zwar schön übersichtlich in einem geposteten Hardcopy einer entsprechenden Excel-Tabelle.
Hingeschluderte Einzeiler wie oben werden nicht geduldet :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.733.053 von faultcode am 18.09.18 23:54:20Um deinen Bock rechtzufertigen verwechselst du Äpfel un Birnen.

1. bin ich bei 1,2 & 1,6 milliarden in der Zeile verrutscht. Das ist aber auch recht egal, da meine Aussage war, dass man das Geld verleiht und somit einen positiven Ertrag hat

2. Umsatz intern/extern hat nichts damit zu tun wo die Kredite hingehen. Von den 31,4 Milliarden gehen 27,6 an extern und nur 3,8 an intern.

Bei Daimler dürfte der eine oder andere Euro auch intern sein.

Somit hatte man 2017 intern 3,8 + Rest 15,4 = 19,2 Milliarden und das bei 12,6 milliarden Cash + ShortTerm. Dem stehen inzw. 163 Milliarden an Aktienrückkäufen über Buchwert gegenüber. Sowie 13 milliarden FCF.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.731.955 von cd-kunde am 18.09.18 21:12:26
Global Financing -- AR2017
ich seh schon, hier postet der IBM-Bilanzexperte :D

Zitat von cd-kunde: ...Schulden liegen größtenteils (31 Milliarden) bei der Finanzierungs-Abteilung. Die hat auch 3 Milliarden Cash und hat 2017 1,6 milliarden PreTaxIncome gemacht...

(a) ist korrekt --> PDF-Seite 46/154:

Within total debt, $31,434 million is in support of the Global Financing business which is leveraged at a 9.0 to 1 ratio.


(b) ist gerundet korrekt --> PDF-Seite 46/154:

Global Financing Financial Position Key Metrics: ($ in millions)
At December 31: 2017
Cash and cash equivalents $ 2,696



(c) nö --> USD1.3b --> PDF-Seite 41/154:




------------------------

dann:

Zitat von cd-kunde: ...Operativ hat man eigentlich keine Schulden. So geht es auch vielen Autobauern.

=> dass sehe ich anders:

- wie oben zu sehen, macht "Internal revenue" fast die Hälfte der Revenues bei IBM Global Financing aus
=> sowas sehe ich z.B. bei den Daimler Financial Services überhaupt nicht. Keine Unterscheidung dort (external/internal), weil vermutlich nicht zielführend, da vermutlich eh > 99% external sein werden

--> mit anderen Worten:
• IBM arbeitet vielfach mit IBM-Produkten und IBM-Services, die IBM Global Financing finanziert

=> also in Details will ich hier nicht gehen, weder bei IBM Global Financing, noch bei den Daimler Financial Services; aber in Summe und global gehe ich bei IBM, bedingt durch eine gewisse U.S.-Dollar-Lastigkeit, von einer positiven Zinsdifferenz bei IBM aus (auch 2018)

=> man muss bei IBM allerdings auch sehen, daß Brasilien, wg. der letzten, schweren Rezession dort, eine recht empfindliche Rolle beim Ergebnis von IBM Global Financing spielt:

Global Financing pre-tax income decreased 22.7 percent year to year in 2017 primarily driven by a decrease in gross profit ($430 million), partially offset by a decline in financing receivables
provisions ($52 million). This decrease was primarily due to lower reserves in Brazil in the current year.


=> gut, das wird bei Daimler und VW vermutlich ähnlich gewesen sein (Nutzfahrzeuge)


=> aber ich zumindest setze die IBM Global Financing nicht auf eine Stufe mit der Absatzfinanzierung deutscher Auto- und LKW-Bauer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.485.285 von faultcode am 20.08.18 00:01:40Deine Aufstellung ist falsch:

Schulden liegen größtenteils (31 Milliarden) bei der Finanzierungs-Abteilung. Die hat auch 3 Milliarden Cash und hat 2017 1,6 milliarden PreTaxIncome gemacht.

Man leiht sich Geld und leiht es weiter. Dabei verdient man eben Geld.

Operativ hat man eigentlich keine Schulden. So geht es auch vielen Autobauern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.484.988 von freddy1989 am 19.08.18 22:26:55
6%
30.6.2018:
Total debt = ~USD45.6b
• Long-Term Debt = ~USD37.9b

Gross Interest Expense:
• 2018Q2: USD155m
• 2018Q2-ttm: USD647m


=> wenn man nun so ganz doof rechnet, kommt man auf:
USD647m / USD37.9b = ~1.7% Zinsen p.a. auf die Langfristschulden

bei Moody's hat IBM (bei LT) immer noch ein A1-Rating, Ausblick stabil seit 3.5.2017

=> dieses Rating wurde bereits am 3.5.2017 von Aa3 herabgestuft

=> also am 3.5.2017:
-- von: Rated as high quality and very low credit risk.
-- auf: Rated as upper-medium grade and low credit risk.


nebenbei:
am 30.6.2018 hatte IBM aber auch USD11.93B Cash & Short Term Investments




Total Debt to Total Equity liegt bei so 260% => das liegt nicht jedem Investor in dieser (US-)Zinslandschaft :D
(zum Vgl.: Microsoft hat da so ~100%)


das EBIT|ttm (Oper.Ergebnis) zum 30.6.2018 lag bei ~USD10.77b

--> mit oben USD647m gehen also grob 6% für Zinszahlungen vom oper.Ergebnis ab


=> freddy -- don't worry too much!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.257.371 von DJHLS am 20.07.18 00:39:47Hallo ich habe mal eine andere Frage in die Runde weiss jemand wieviele Schulden IBM hat und wieviel vom Gewinn für den Schuldendienst drauf gehen?

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/19/zins-…

Könnte die Zinswende IBM in Bedrängnis bringen
Spekulationen über aktivistischen Investor beflügeln IBM
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/spekulationen-uebe…

=> (a) check und (b) wer?

->
(a)
da scheint's was zu geben:
...mentioning chatter out of the activist investor community...
aus: https://www.schaeffersresearch.com/content/options/2018/08/0…


(b)
???

--> diese Diskussion geht nun schon seit mind. 2014:
https://www.marketwatch.com/story/is-ibm-ripe-for-activist-i…


mein vermuteter Hintergrund:
• Ginni Rometty's/CEO stock options sind wohl (wiederholt?) deutlich mehr wert, als von IBM bislang immer selbst ausgewiesen
=> es gab schon in der Vergangenheit Leute, die das nicht so gut fanden

--> sowas ist auch ein Hebel für activist investors
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber immerhin funkt IBM Lebenszeichen. Ich würde die positive Entwicklung über 3 Quartale nicht überbewerten und das Wachstum ist auch viel schwächer als bei Amazon, Google, Microsoft, Oracle, etc., aber immerhin...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.144.718 von faultcode am 05.07.18 14:33:32
2018Q2: IBM quarterly results top estimates
https://finance.yahoo.com/news/ibm-quarterly-revenue-tops-es…

International Business Machines Corp (IBM.N) on Wednesday reported second-quarter profit and revenue that topped analysts' expectations as it benefited from growth in higher-margin businesses including cybersecurity and cloud computing.

Investors are focusing on what the company calls "strategic imperatives" - high growth businesses spread across its various divisions - to offset weakness in its legacy hardware and software units.

That batch of newer businesses, which include data analytics, cybersecurity and a handful of others, grew 15 percent to $10.1 billion, together making up just over half of IBM's total revenue.

Revenue has now risen for three consecutive quarters and overall was up nearly 4 percent to $20 billion, beating analysts' average estimate of $19.85 billion, according to Thomson Reuters I/B/E/S.

Net income rose to $2.4 billion, or $2.61 per share, in the quarter ended June 30 from $2.33 billion, or $2.48 per share, a year earlier.

Excluding items, IBM earned $3.08 per share, beating analysts' average expectation of $3.04 per share.

Shares of the Armonk, New York-based company rose about 1 percent to $145.74 in trading after the bell.
IBM erhält Milliarden-Auftrag von Australiens Regierung
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ueber-fuenf-jahre-…

=>
...Im Rahmen einer auf fünf Jahre angelegten Vereinbarung wird der Konzern die australische Regierung mit Hardware, Software und Cloud-basierten Dienstleistungen versorgen. Der Auftrag habe einen Wert von rund 1 Milliarde australische Dollar, umgerechnet rund 634 Millionen Euro.

IBM ist bereits seit mehr als 40 Jahren Partner einiger Bereiche der Regierung. Mit dem neuen Deal würde das Unternehmen alle Regierungsbereiche abdecken.

Bereitgestellt würde unter anderem künstliche Intelligenz sowie Blockchain-Technologie. Damit werde Australien auf seinem angestrebten Weg zu einer der drei führenden digitalen Regierungen im Jahr 2025 unterstützt.
"Da hätte sie für konsequenteres Investieren sorgen müssen."

Das kann gut sein, ich denke aber, dass wir das von außen schlecht beurteilen können.

Aufspalten gerne, wobei das nicht nur Vorteile hat. Ein Konzern mit mehreren Segmenten kann Kapital reibungsfreier (Steuern, Transaktionskosten) von einem Segment zum anderen transferieren. Ein gewichtiger Grund für Berkshires Performance z. B.

"Ich für meinen Teil, halte nicht das Vermeiden von Fehlern für den Hauptbestandteil der unternehmensführung, sondern erwarte von einem CEO auch strategische richtige Entscheidungen."

Keine Entscheidungen oder schlechte Entscheidungen würde ich als Fehler zählen. Daher liegen wir hier wohl nicht zu weit auseinander.

Mal sehen, ob IBM zurück auf einen gewissen Wachstumspfad findet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.997.674 von TME90 am 15.06.18 20:45:32
Zitat von TME90: "hieße auch, dass man die Dame gar nicht braucht."

Sehe ich genauso. Ich denke, dass die Rolle des CEOs oft überschätzt wird. Genauso wie ein guter Trainer eine schlechte Mannschaft nicht zum Pokal bringen kann, ist es schwierig IBM profitabel wachsen zu lassen, wenn die Lage so ist, wie sie ist.

Allerdings begehen viele CEOs Kardinalfehler, die ihren Interessen entsprechen, aber nicht denen der Aktionäre: konkret große Übernahmen mit hohen Prämien oder Verdiversifizierung im Allgemeinen. Immerhin sah ich so etwas bei Rometty nicht. Mir schien die Allokation relativ rational zu sein und das ist der wichtigste Job eines CEOs. Ich würde nur bei der Beurteilung nicht das Ergebnis mit den Entscheidungen verwechseln.

Evtl. hat sie mitzuverantworten, dass vor 2012 kein relevanter Einstieg ins Cloudgeschäft erfolgte. Das kann ich nicht beurteilen. Als Vertrieblerin war sie aber sicherlich nicht die zentrale Kraft, was die Unternehmensstrategie angeht.

Zu Buffett: Ich denke eher, dass Buffett wie auch der Kapitalmarkt allgemein deutlich unterschätzt hat, wie sich das Geschäft transformiert und wie stark IBM dabei Ertragskraft verlieren wird.


Da beurteilst Du eben nach anderen Maßstäben. Nur solte man eben nicht die eigenen Maßstäben mit Allgemeingültigkeit verwechseln.

Ich für meinen Teil, halte nicht das Vermeiden von Fehlern für den Hauptbestandteil der unternehmensführung, sondern erwarte von einem CEO auch strategische richtige Entscheidungen. Das schafft Bezos bei Amazon auch und zwar auch nach 2012.

Rometty hat viel Geld in financial engineering gepackt. Das hat sie zu verantworten. Blockchain-Technologie und auch Cloud- Business waren Anfang 2012 noch in den Kinderschuhen. Da hätte sie für konsequenteres Investieren sorgen müssen. Das hat Microsoft auch geschafft.

Rometty hat aber ihre Rolle als Vertrieblerin nie wirklich abgelehnt. Vorher hat sie Soft- und Hardware verkauft, jetzt verkauft sie Aktien. Sie ist eine Verwalterin und Bestandswahrerin und könnte gut eine Behörde leiten.

Wenn aber 2012 die würfel bereits so gefallen waren, wie sie es Deiner Meinung sind, hätte sie konsequenterweise das Unternehmen aufspalten müssen, in ein legacy business, strategic imperatives und Rest. Dann hätten die Aktionäre entscheiden können, welche von den drei Aktie sie halten wollen.

Auch wenn sie CEO des größten der drei Unternehmen geworden wäre, hätte sie aber vermutlich eine niedrigere Vorstandsvergütung zu erwarten gehabt, da das Unternehmen eben kleiner gewesen wäre. Daher kann man berechtigterweise annehmen, dass sie aus Gründen persönlicher Gehaltsoptimierung einen für die Aktionäre sinnvollen Schritt verzögert und verhindert hat.
"hieße auch, dass man die Dame gar nicht braucht."

Sehe ich genauso. Ich denke, dass die Rolle des CEOs oft überschätzt wird. Genauso wie ein guter Trainer eine schlechte Mannschaft nicht zum Pokal bringen kann, ist es schwierig IBM profitabel wachsen zu lassen, wenn die Lage so ist, wie sie ist.

Allerdings begehen viele CEOs Kardinalfehler, die ihren Interessen entsprechen, aber nicht denen der Aktionäre: konkret große Übernahmen mit hohen Prämien oder Verdiversifizierung im Allgemeinen. Immerhin sah ich so etwas bei Rometty nicht. Mir schien die Allokation relativ rational zu sein und das ist der wichtigste Job eines CEOs. Ich würde nur bei der Beurteilung nicht das Ergebnis mit den Entscheidungen verwechseln.

Evtl. hat sie mitzuverantworten, dass vor 2012 kein relevanter Einstieg ins Cloudgeschäft erfolgte. Das kann ich nicht beurteilen. Als Vertrieblerin war sie aber sicherlich nicht die zentrale Kraft, was die Unternehmensstrategie angeht.

Zu Buffett: Ich denke eher, dass Buffett wie auch der Kapitalmarkt allgemein deutlich unterschätzt hat, wie sich das Geschäft transformiert und wie stark IBM dabei Ertragskraft verlieren wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.995.058 von TME90 am 15.06.18 15:22:58
Zitat von TME90: "Schau Dir den Aktienkurs an, seit sie CEO ist."

Ist der Zusammenhang denn kausal? Ich sehe, dass IBM arge Probleme hat, da sie zuvor Cloud verschlafen haben und dadurch Marktanteile an Amazon/MSFT verlieren. Die beiden stellen eine Disruption dar, führen insgesamt zu niedrigeren IT-Kosten. Ich sehe, dass IBM viel getan hat, um aufzuschließen und Kunden neuen Wert zu liefern (Fokus auf KI, Healthcare und Wetter in Verbindung mit Cloud). Nur kompensiert das den Rückgang eben nur teilweise. Amazon und Co. machen einen guten Job. Der Wettbewerb nimmt zu.

Denkst du, ein anderer CEO hätte bessere Ideen gehabt? Ich denke, dass IBM Sachzwängen unterliegt und dass IBM mit jedem CEO schwache Jahre gehabt hätte. Mir ist kein konkreter Managementfehler in den letzten Jahren aufgefallen (z. B. Fehlallokation von Kapital oder Verpassen eines weiteren Trends).


Rometty ist jetzt seit 6,5 Jahren CEO. Nach 6,5 Jahren noch alles bei den Vorgängern abladen und selbst keinen Einfluss haben zu wollen, hieße auch, dass man die Dame gar nicht braucht.

Zumal sie ja auch vor 2012 schon bei IBM in Führungspositionen war und nicht von außen reingekommen ist. Von einer sehr, sehr gut bezahlten CEO erwartet man zu Recht, dass sie entweder eine entsprechende Leistung abliefert oder - falls sie der Meinung ist, mit dem Unternehmen keine Leistung abliefern zu können - den Job gar nicht erst antritt.

Seit 6,5 Jahren vertröstet Rometty die Aktionäre mit Marketinggeschwafel, was naheliegt, da sie ja aus dem Vertrieb kommt. Investoren wie Warren Buffet hat sie damit auch schon verscheucht.
"Schau Dir den Aktienkurs an, seit sie CEO ist."

Ist der Zusammenhang denn kausal? Ich sehe, dass IBM arge Probleme hat, da sie zuvor Cloud verschlafen haben und dadurch Marktanteile an Amazon/MSFT verlieren. Die beiden stellen eine Disruption dar, führen insgesamt zu niedrigeren IT-Kosten. Ich sehe, dass IBM viel getan hat, um aufzuschließen und Kunden neuen Wert zu liefern (Fokus auf KI, Healthcare und Wetter in Verbindung mit Cloud). Nur kompensiert das den Rückgang eben nur teilweise. Amazon und Co. machen einen guten Job. Der Wettbewerb nimmt zu.

Denkst du, ein anderer CEO hätte bessere Ideen gehabt? Ich denke, dass IBM Sachzwängen unterliegt und dass IBM mit jedem CEO schwache Jahre gehabt hätte. Mir ist kein konkreter Managementfehler in den letzten Jahren aufgefallen (z. B. Fehlallokation von Kapital oder Verpassen eines weiteren Trends).
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.986.307 von TME90 am 14.06.18 15:22:59
Zitat von TME90: Welche konkretes Fehler siehst du bei ihr?

Das Verschlafen der Cloud erfolgte ja eher in der vorherigen "Legislaturperiode".


Schau Dir den Aktienkurs an, seit sie CEO ist.

Im übrigen glänzt sie bei Analysten Calls zu Trading Statements und Quartalsberichten stets durch Abwesenheit.

Sie übernimmt halt keine Verantwortung und das wirkt sich auf die Performance des Unternehmens und des Kurses aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.980.736 von DJHLS am 13.06.18 22:35:19Ist doch eigentlich super, was IBM da gerade macht.
Also ich bin als Aktionär vollkommen zufrieden.
Welche konkretes Fehler siehst du bei ihr?

Das Verschlafen der Cloud erfolgte ja eher in der vorherigen "Legislaturperiode".


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