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    Peak Oil und die Folgen (Seite 1007)

    eröffnet am 05.05.10 21:10:24 von
    neuester Beitrag 15.06.24 07:52:02 von
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      schrieb am 19.11.11 23:30:02
      Beitrag Nr. 5.237 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.446 von Urlaub2 am 19.11.11 18:31:29@Urlaub2,
      du schaffst es immer wieder! Die im Vortrag genannten 1300 MRD Barrel sind KONVENTIONELLES Öl! Und sie stammen aus dem BP statistical review 2011!
      Schau mal auf hier auf Seite 6:

      http://www.bp.com/assets/bp_internet/globalbp/globalbp_uk_en…

      Da stehen übrigens für die kanadischen Ölsande 143 MRD Barrel PROVED Rerserves und NICHT 1700!
      82 % der heutigen Ölproduktion ist KONVENTIONELLES Öl! Die unkonv. haben eigentlich nur Nachteile: Sie sind sauteuer, eine Umweltsauerei, eine CO2 Sauerei und wir sollten sie da lassen wo sie sind!

      Nochmal zur Reservendiskussion folgende Grafik:


      Hier kann man sehen wie die großen Zahlen zustandekommen. Es werden oft sog. 3P Zahlen kommuniziert ohne dazu zu sagen, dass die Wahrscheinlichkeit diese zu fördern bei 5% liegt...

      Zur Wasserstoffdiskussion:
      Folgendes Bild erklärt es sehr schön:




      @SL Gramman: Danke für dein Lob. Könntest du das nicht bei Youtube als Kommentar schreiben ;)
      Bisher hat dort nur ein völliger geistiger Tiefflieger einen Kommentar abgeben...
      @mandala64: Dein Hinweis mit den GAS LKW´s ist wirklich sehr gut! Aber das Peak Oil Problem ist zunächst ein anderes. Um Peak Oil wirksam zu begegnen müssten wir heute schon massiv z.B Erdgas LKW´s einsetzen, obwohl dies ökonomisch noch keinen Sinn macht!
      Schau bitte nochmal in folgende Studie:
      http://www.netl.doe.gov/energy-analyses/pubs/Oil_Peaking_NET…

      Daraus:
      Szenario 1:
      Ein Crash-Programm erst bei Erreichen der Förderspitze wird der Welt über mehr als zwei Jahrzehnte signifikante Versorgungsprobleme mit Treibstoff bescheren.

      Szenario:2
      Ein Maßnahmenpaket zehn Jahre vor der Förderspitze wird bedeutende Hilfen ermöglichen, doch es bleibt auch hier eine Versorgungslücke mit Treibstoff für etwa ein Jahrzehnt.

      Szenario 3:
      Ein Crash-Programm zwanzig Jahre vor Erreichen der Förderspitze scheint die Möglichkeit zu eröffnen, Engpässe der vorgenannten Art zu vermeiden.


      Wenn beim Erdöl mal wirklich die Nachfrage das Angebot übersteigt sehen wird Preise von 200 $ und mehr...allerdings nur sehr kurz, dann bricht die Weltwirtschaft wie 2008 zusammen...nur diesmal können die westlichen Staaten keine riesigen Rettungspakete mehr schnüren...Ein deflationärer Schock einhergehend mit einer riesigen Pleitewelle bei der soviel (Schein)Kapital vernichtet wird, das es danach schwer wird auf die Alternativen umzusteigen...es fehlt schlicht das Geld! Und Gelddrucken hilft dabei auch nicht, wenn schon müsste man Öl drucken! :laugh:
      Umsteigen augf Alternativen brauchst du aber dann auch gar nicht mehr, da Öl dann recht günstig sein wird...vorrausgesetzt du zahlst in harter Währung :laugh:

      @all
      Ich kann jedem nur folgendes Interview mit Kyle Bass empfehlen:
      Folgendes dazu von HuangJin aus dem Gelben Forum:
      Kyle Bass ist der bekannte Hedgefondsmanager, der 2008 bei der Implosion der US-Hauspreisblase eine Monsterkohle gemacht hat. Eine weitere seiner asymmetrischen Hedges war die äusserst erfolgreiche Wette auf eine Ausweitung des Spreads der griechischen Staatsanleihen gegen die deutschen Bunds. Im Moment scheint er eine ähnliche Wette laufen zu haben auf steigende Zinsen in Japan.
      Sehenswert ist das Video in seiner ganzen Länge (24 Minuten) nicht nur wegen Bass' intelligenten und nüchternen Ansichten über die Überschuldung der Welt und der europäischen Situation. Sondern meines Erachtens auch als Musterbeispiel für all das, was in der Medienlandschaft der entwickelten Welt grundsätzlich aus dem Ruder gelaufen ist.

      Ein MUST SEE!
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=K-F_Q…

      Genug für heute!

      smiths74
      7 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
      Avatar
      schrieb am 19.11.11 22:56:38
      Beitrag Nr. 5.236 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.915 von Triakel am 19.11.11 22:29:46Ja Du hast es erkannt!

      Der Herr verdient aber seinen Lebensunterhalt mit seinen Thesen und wohl gar nicht so bescheiden.
      Die Medien wollen solche Botschaften wohl gern bringen und die Menschen in der ehemaligen ersten Welt wollen sich wohl auch gern damit tösten.
      Allein die Realität will einfach seinen Thesen nicht folgen:

      Gordon G. Chang is a lawyer and author, best known for his book The Coming Collapse of China, in which he argued that the hidden non-performing loans of the "Big Four" Chinese State banks would likely bring down China's financial system and its communist government and China would collapse in 2006.
      Avatar
      schrieb am 19.11.11 22:33:44
      Beitrag Nr. 5.235 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.713 von Urlaub2 am 19.11.11 21:38:15Urlaub, was war mit dem da (hatte Smiths mal verlinkt gehabt):
      http://www.peak-oil.com/2011/11/internationale-energieagentu…
      Avatar
      schrieb am 19.11.11 22:29:46
      Beitrag Nr. 5.234 ()
      Nun haben wir schon 10 Jahre auf den immer wieder von Experten mit Insiderkenntnissen vorhergesagten China-Crash gewartet - da kommt es auf ein paar Jahre mehr nun auch nicht mehr an.
      Und wer weiß: irgendwann MUSS die Crash-Prognose ja stimmen. Vielleicht schon bald? Das wissen nur die Experten mit dem Insiderwissen.
      1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
      Avatar
      schrieb am 19.11.11 22:12:40
      Beitrag Nr. 5.233 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.749 von Looe am 19.11.11 21:46:02In China scheint es nicht so toll zu laufen, wie man hier sieht:

      http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/3279…

      "Die wirtschaftliche Lage in China ist offenbar weit dramatischer als von der Regierung zugegeben. Ein Indiz: Reiche Chinesen verlassen das Land fluchtartig. Sie haben bisher vom System profitiert und fürchten offenbar den baldigen Zusammenbruch." und weiter :

      Gordon Chang, Kolumnist für Forbes und Rechtsanwalt mit jahrelanger China-Erfahrung, sieht Anzeichen, dass es in China schon sehr bald zu einem Crash kommen könnte. Schuld daran sei, wie Chang in einem Podcast bei Chris Martenson erzählt, vor allem die Korruption in China. Die Partei-Bürokratie habe das Land in einer Art elitärem Raubtierkapitalismus ausgebeutet. Die Krise 2008-2009 sei durch unverantwortliche Stimulus-Pakete zwar nach außen hin überwunden worden. Der Preis seien jedoch gigantische Blasen im Immobilienbereich und an den Aktienmärkten sowie die Inflation. Auch sei das Wachstum nicht langsam rückläufig, wie von den Offiziellen gern behauptet. Im Vergleich Monat zu Monat gäbe es jetzt in China bereits kein Wachstum mehr, wenn man die Zahlen genau betrachte. Wichtige Indikatoren wie die Automobilindustrie verzeichnen gar schon Rückgänge: Im Oktober betrug der Rückgang bei den verkauften PKW 4 Prozent.

      Einen besonders aussagekräftigen Indikator sieht Chang in der heimlichen Massenflucht der Eliten. Chang: „Wo ich lebe, in New Jersey, gibt es jede Menge wunderbarer Häuser. Überall stehen zwei Mercedes vor der Tür, und drinnen wohnt eine Frau mit ihren Kindern. Was fehlt ist der Vater. Er ist ein hochrangiger Bürokrat, der in Peking und Hong Kong gerade dabei ist, ein Vermögen vom chinesischen Volk zu stehlen. Und das Schlimmste: Der Vater sitzt auch schon im United Flug nach New York, weil er merkt, dass das System am Kollabieren ist.“

      Der beschriebene Flüchtling ist kein Einzelfall. Nach einer Untersuchung der Bank of China und dem Verleger der Top-Reichen-Liste Hurun haben bereits 60% aller reichen Chinesen damit begonnen, ihre Auswanderung vorzubereiten oder sind bereist ausgewandert. Einem Bericht der FT zufolge kaufen sie im Moment alles, was ihnen die gewünschte Lebensqualität bietet: Schlösser in Frankreich, Cottages in der Karibik oder Penthäuser in Manhattan. Der Grund: Die Korruption greift wie ein Krebsgeschwür um sich. So berichten Mütter, dass für neun von zehn Kindern Schmiergelder gezahlt werden müssen, damit sie eine ordentliche Ausbildung bekommen.

      Dass sich nun auch die Partei-Eliten absetzen ist für Gordon Chang ein Beleg, dass Wirtschaft und Gesellschaft vor dem Kollaps stehen: „Die Behörden bekommen die Korruption nicht in den Griff.“ So machen sich nun jene „Leistungsträger“ aus dem Staub, die das System erst geschaffen und dann am meisten von ihm profitiert haben. Was bleibt, ist eine immer aggressivere Bevölkerung, die sich mit explodierenden Lebensmittelpreisen, einem nicht funktionierenden Gesundheitssystem und dem Anblick von gigantischen Geisterstädten nicht abfinden will. Chang: „Die chinesische Führung ist schwach, auch die neue, die im Januar ans Ruder kommt, ist nicht besser. Sie beobachten mit großer Sorge, was in Indonesien oder im Zug des arabischen Frühlings geschehen ist. Dort wurden die korrupten Herrscher gestürzt, und die Systeme sind zusammengebrochen.“

      China als Retter Europas ist vor diesem Hintergrund nicht einmal mehr ein frommer Wunsch. Chang: „Dagegen sind unsere wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Kleinigkeit, ich möchte nicht an einem einzigen Tag in der Woche mit den Chinesen tauschen.“ e.o.m.

      Mmh... soll das vielleicht heißen, daß wir demnächst wieder selbst arbeiten , produzieren und uns die Finger schmutzig machen müssen, statt nach Malle zu fliegen ? War doch eigentlich ganz praktisch so : die Brüder drüben produzieren halb so teuer wie wir und behalten den Umwelt-Dreck obendrein noch im eigenem Land. Und jetzt soll das nicht mehr funktionieren ? So ganz ohne Vorwarnung ? Da muß Mutti aber mal ein Machtwort mit den Schlitzohren sprechen... so geht das nicht. Schließlich hat man ja Verträge, oder ? :cry:


      bis denne :laugh:

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      Avatar
      schrieb am 19.11.11 21:46:02
      Beitrag Nr. 5.232 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.557 von Urlaub2 am 19.11.11 20:26:58Jedenfalls ist im relativ hohen Ölpreis schon der künftige Irankrieg drin.

      Na... da bin ich aber beruhigt.

      Jetzt muß nur noch die EZB mehr Geld drucken, was sogar Putin verlangt.
      Und Israel wird den Irankrieg absolvieren.Dann haben wir es geschaft und können uns zurücklehnen.


      Tja.. so einfach kann Politik sein... hätte ich nie gedacht, aber man lernt ja nicht aus. :D
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      schrieb am 19.11.11 21:38:15
      Beitrag Nr. 5.231 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.660 von grrrrrr am 19.11.11 21:16:05Der 2011 Schinken ist mir zu teuer, den gibt es nächstes Jahr kostenlos.

      Durch den starken Konjunkturrückgang gibt es eher noch mehr Öl, ich sehe weit und breit keinen Engpaß, höchstens während des Irankriegs im Frühjahr 2012.

      ;)
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      Avatar
      schrieb am 19.11.11 21:16:05
      Beitrag Nr. 5.230 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.642 von Urlaub2 am 19.11.11 21:07:31Urlaub,
      dies ist ein Dokument aus dem Jahre 2010. Hatten die IEA jungst nicht irgendwas zu Öl-Krise im 2015 geschrieben? Im Oktober 2011?
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      Avatar
      schrieb am 19.11.11 21:07:31
      Beitrag Nr. 5.229 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.557 von Urlaub2 am 19.11.11 20:26:58Hier nochmal der aktuelle IEA-Schinken, ganz ausführlich:

      http://omrpublic.iea.org/omrarchive/mtogm2010_parts1_2.pdf

      Siehe Seite 21.

      Wir haben also auch in 2015 noch eine Reservekapazität von 3,6 mb am Tag.
      Also kein Peak Oil und auch sonst keine Probleme.

      Und wenn das immer noch nicht reicht, gibt es in Kanada mehr als genug Öl.

      Die Doomer können sich das Untergangsgelaber sparen.

      :laugh:
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      Avatar
      schrieb am 19.11.11 20:26:58
      Beitrag Nr. 5.228 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 42.373.545 von Triakel am 19.11.11 20:15:49Ich habe ja bisher angenommen, daß künftige Ölengpässe durch Gas ersetzt werden, was tatsächlich auch funktioniert.

      Zu höheren Ölpreisen kann man dann auch die Ölsandförderung weiter erhöhen.

      Es ist jedenfalls mehr als genug Öl und Gas da.
      Darauf kommt es an !!

      Und durch die schwache Weltwirtschaft steigt die Nachfrage kaum noch.

      Jedenfalls ist im relativ hohen Ölpreis schon der künftige Irankrieg drin.

      ;)
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