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MyHammer Holding AG ! - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.652.260 von Syrtakihans am 17.01.19 12:51:11Schaue ich mir mal an, wenn es zeitlich passt.

Grüße
FL
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.642.402 von Frankenland am 16.01.19 11:06:59Moin moin

zum Start in den für MH so wichtigen Jahresanfang .

Zitat FL:
"... Der Start in 2019 läuft scheinbar erstaunlich gut, dafür dass es das (zusätzliche) neue Gebührenmodell gibt. Ich schätze ca. 300 zusätzliche Partner in den ersten 2 Wochen. Das ist der zweitbeste Wert für den Jahresstart den ich seit 7 Jahren beobachtet habe. .... gehe ich bei dieser Entwicklung von einem Umsatzwachstum von ca. 20% in diesem Jahr aus und einer Gewinnsteigerung von >50%. Wenn keine größeren Invests in Produktentwicklungen oder sonstige Invests in zukünftiges Wachstum getätigt werden, schätze ich auch für 2020 ein Gewinnwachstum von 50%, da die Erweiterung des Gebührenmodells erst gegen Ende 2019 abgeschlossen sein soll wirkt sich diese dann erst in 2020 voll aus. ...."

Da darf und muss !! man/frau auf die Vorlage des JA mit dem Ausblick des V auf 2019 zum erwarteten Umsatz in 2019 und zum geplanten Investitionsverhalten für 2019 (und auf die spätere Meldung zum Q1 ) gespannt sein.

Zuverlässig war die Schätzung des V zum Umsatz fürs Jahr bisher ja immer.

Glück Auf!!

Querdenker
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.645.867 von Frankenland am 16.01.19 17:44:00
Zitat von Frankenland: Wie kommst du auf den Verlustvortrag von 70 Mio €? Es können wohl ca. 21 Mio € Verlustvortrag "gerettet" werden. Das wurde wohl auf der HV so berichtet und hat User Carlzeisjena von der HV berichtet "Eine sehr gute Nachricht war, das die Verlustvorträge der MyHammer Holding AG von 20,8 Millionen € voraussichtlich gerettet werden können.(https://www.ariva.de/forum/umsatzentwicklung-bei-my-hammer-a…)

Deshalb habe ich auch keine Ertragssteuern angesetzt, wird noch etwas dauern bis die 21 Mio€ "abgearbeitet" sind ;)

Der Besserungsschein ist von Holtzbrinck auf HomeAdvisor übergegangen. Incl. Zinsen lag die Gesamtforderung im Max. bei ca. 3,75 Mio €. Es wurde mit Homeadvisor beschlossen, dass die Rückzahlung auch schon vor Erreichung von 2 Mio € Überschuss abgezahlt werden kann, um Zinsbelastungen zu senken. Nach Q3 2018 waren schon ca. 3 Mio € zurückgezahlt und noch ein Restdarlehen von 0,86 Mio € offen. Kassenstand lag bei etwas über 1,8 Mio, so dass hier schon unter dem Strich ca. 1 Mio Cash nach Darlehen standen. Ich schätze für Q4 eine Erhöhung des Kassenstandes von 0,5 - 1 Mio € auf ca. 2,5 Mio €. Ich gehe davon aus, dass die restlichen 0,86 Mio Darlehen bereits in Q4 getilgt wurden, bzw. in Q1 vollständig abgelöst werden. Dann hätte man in ca. 2 Jahren ca. 4 Mio € getilgt und hätte trotzdem ca. 2 Mio Cash, Tendenz steigend.

Hoffe ich konnte etwas weiterhelfen.

Grüße
FL


Danke für die Antwort. Die von mir genannte Höhe der VV stammt aus dem GB 2017 Seite 86. Demnach verfügte der Konzern zum 31.12.2017 über kstl. VV von 36,1 Mio. EUR und gstl. VV von 35,6 Mio. EUR, zusammen also über 70 Mio. EUR.

Zu den (Eventual-)Verbindlichkeiten aus dem Besserungsschein waren mir die CFs soweit schon klar (Abfluss 1,1 Mio. EUR in 2017 und 1,6 Mio. EUR in 9M 2018). Da die Verbindlichkeiten zz. aber noch als temporäres EK erfasst sind, bin ich mir nicht sicher, ob der ergebnisseitige Effekt (also die Gewinndeckelung durch Wertaufholung der Verbindlichkeit) noch nachgeholt wird, sobald der Überschuss von 2.000 T. EUR erreicht ist. Ergebnisseitig erfasst sind bisher, soweit ich das sehe, nur die korrespondierenden Zinsaufwendungen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.645.867 von Frankenland am 16.01.19 17:44:00Habe noch mal nachgesehen, es wurden in 2017 und 2018 (ohne Q4 2018) in Summe ca. 3,2 Mio € an Darlehen und Zinsen zurückgezahlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.643.203 von Syrtakihans am 16.01.19 12:45:26
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von Frankenland: Es schaut so aus, als wären trotz der zusätzlichen Gebühren für die Kunden die Partnerzahlen in Q4 konstant geblieben, damit sollten die 2 Mio Gewinn in 2018 auf Jahressicht machbar sein (nach 1,1 Mio in 2017). Ich weiß allerdings nicht, ob die TV-Werbung die offensichtlich in Q1 2019 wieder läuft, neu ist oder die alten Spots. Wenn neu, könnten Ende 2018 ggf. Produktionskosten aufgelaufen sein.

Du scheinst keine Ertragssteuern in Deiner Schätzung angesetzt zu haben. I.d.Zshg. frage ich mich, ob es bereits neue Erkenntnisse zur Werthaltigkeit der stl. VV von über 70 Mio. EUR gibt. Zum 31.12.2017 bestand dbzgl. ja noch Unsicherheit, da der Antrag nach §8d noch nicht beschieden war.

Was 2019 ff. betrifft: Wenn ich das richtig sehe, wurde vor einiger Zeit ein Besserungsschein an Holtzbrinck ausgegeben, infolge dessen der Überschuss der MyHammer AG erst einmal auf 2,0 Mio. EUR gedeckelt ist (solange bis die 2,5 Mio. EUR Altforderungen "abgearbeitet" sind).


Wie kommst du auf den Verlustvortrag von 70 Mio €? Es können wohl ca. 21 Mio € Verlustvortrag "gerettet" werden. Das wurde wohl auf der HV so berichtet und hat User Carlzeisjena von der HV berichtet "Eine sehr gute Nachricht war, das die Verlustvorträge der MyHammer Holding AG von 20,8 Millionen € voraussichtlich gerettet werden können.(https://www.ariva.de/forum/umsatzentwicklung-bei-my-hammer-a…)

Deshalb habe ich auch keine Ertragssteuern angesetzt, wird noch etwas dauern bis die 21 Mio€ "abgearbeitet" sind ;)

Der Besserungsschein ist von Holtzbrinck auf HomeAdvisor übergegangen. Incl. Zinsen lag die Gesamtforderung im Max. bei ca. 3,75 Mio €. Es wurde mit Homeadvisor beschlossen, dass die Rückzahlung auch schon vor Erreichung von 2 Mio € Überschuss abgezahlt werden kann, um Zinsbelastungen zu senken. Nach Q3 2018 waren schon ca. 3 Mio € zurückgezahlt und noch ein Restdarlehen von 0,86 Mio € offen. Kassenstand lag bei etwas über 1,8 Mio, so dass hier schon unter dem Strich ca. 1 Mio Cash nach Darlehen standen. Ich schätze für Q4 eine Erhöhung des Kassenstandes von 0,5 - 1 Mio € auf ca. 2,5 Mio €. Ich gehe davon aus, dass die restlichen 0,86 Mio Darlehen bereits in Q4 getilgt wurden, bzw. in Q1 vollständig abgelöst werden. Dann hätte man in ca. 2 Jahren ca. 4 Mio € getilgt und hätte trotzdem ca. 2 Mio Cash, Tendenz steigend.

Hoffe ich konnte etwas weiterhelfen.

Grüße
FL
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Ein Teil des Besserungsscheines wurde schon abgearbeitet laut Zwischenbericht 2018.
kurz am Rande...ich denke es steht wieder ein Kurssprung an. Es wurden bis jetzt knapp 5200 Stück ziemlich "kursschonend" gekauft, das riecht förmlich nach einer grünen Entwicklung.
Danke FL für deine Ausführungen. Es ist immer wieder interessant wie tief du dort in der Materie steckst. Die Skeptiker können sagen was sie wollen, du hattest mit deinen Prognosen, Gewinnerwartungen und Unternehmensentwicklung immer zu 95% Recht. Bitte weiter um deinen Input.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.642.402 von Frankenland am 16.01.19 11:06:59
Zitat von Frankenland: Es schaut so aus, als wären trotz der zusätzlichen Gebühren für die Kunden die Partnerzahlen in Q4 konstant geblieben, damit sollten die 2 Mio Gewinn in 2018 auf Jahressicht machbar sein (nach 1,1 Mio in 2017). Ich weiß allerdings nicht, ob die TV-Werbung die offensichtlich in Q1 2019 wieder läuft, neu ist oder die alten Spots. Wenn neu, könnten Ende 2018 ggf. Produktionskosten aufgelaufen sein.

Du scheinst keine Ertragssteuern in Deiner Schätzung angesetzt zu haben. I.d.Zshg. frage ich mich, ob es bereits neue Erkenntnisse zur Werthaltigkeit der stl. VV von über 70 Mio. EUR gibt. Zum 31.12.2017 bestand dbzgl. ja noch Unsicherheit, da der Antrag nach §8d noch nicht beschieden war.

Was 2019 ff. betrifft: Wenn ich das richtig sehe, wurde vor einiger Zeit ein Besserungsschein an Holtzbrinck ausgegeben, infolge dessen der Überschuss der MyHammer AG erst einmal auf 2,0 Mio. EUR gedeckelt ist (solange bis die 2,5 Mio. EUR Altforderungen "abgearbeitet" sind).
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Normalerweise natürlich auch hier, bzw. auf Ariva. Ist mir dieses mal aber durchgerutscht. Hier die relevanten Aussagen ...

Es schaut so aus, als wären trotz der zusätzlichen Gebühren für die Kunden die Partnerzahlen in Q4 konstant geblieben, damit sollten die 2 Mio Gewinn in 2018 auf Jahressicht machbar sein (nach 1,1 Mio in 2017). Ich weiß allerdings nicht, ob die TV-Werbung die offensichtlich in Q1 2019 wieder läuft, neu ist oder die alten Spots. Wenn neu, könnten Ende 2018 ggf. Produktionskosten aufgelaufen sein.

Der Start in 2019 läuft scheinbar erstaunlich gut, dafür dass es das (zusätzliche) neue Gebührenmodell gibt. Ich schätze ca. 300 zusätzliche Partner in den ersten 2 Wochen. Das ist der zweitbeste Wert für den Jahresstart den ich seit 7 Jahren beobachtet habe. Bei MyHammer ist das Q1 das richtungsweisende Quartal für das jeweilige Jahr, hier werden die meisten Starterpakete verkauft, die dann im Laufe des Jahres in Laufzeitverträge verlängert, oder gekündigt werden.

Wie hier schon hergeleitet, gehe ich bei dieser Entwicklung von einem Umsatzwachstum von ca. 20% in diesem Jahr aus und einer Gewinnsteigerung von >50%. Wenn keine größeren Invests in Produktentwicklungen oder sonstige Invests in zukünftiges Wachstum getätigt werden, schätze ich auch für 2020 ein Gewinnwachstum von 50%, da die Erweiterung des Gebührenmodells erst gegen Ende 2019 abgeschlossen sein soll wirkt sich diese dann erst in 2020 voll aus.

An der letzten HV wurde erwähnt, dass man erwartet dass die großen Player wie Facebook auch in diesen Markt der Handwerker und Dienstleistungsvermittlung einsteigen werden. Da die Konzernmutter von MyHammer, Homeadvisor, in den USA schon mit Facebook kooperiert, gehe ich davon aus, dass das auch für Deutschland eine sehr naheliegende Option ist. Durch die Erweiterung des Gebührenmodells (monatliche Grundgebühren + neu Kontaktgebühren) wird der durchschnittliche Umsatz je MyHammer Kunde signifikant steigen (was er in den letzten Jahren auch schon sukzessive getan hat). Dies bedeutet, dass Werbemaßnahmen oder Kooperationen wesentlich effektiver bzw. ertragreicher werden. Ich vermute, dass es zu einer großen Kooperation kommt, wenn das neue Gebührenmodell großteils eingeführt ist.

Es gibt ja auch noch weitere Monetarisierungsmöglichkeiten, die auch schon auf der HV angesprochen wurden, wie z.B. die Rechnungsstellung für die Handwerker über das Portal. Ich gehe davon aus, dass dies die nächste größere Plattformerweiterung wird, es liegt einfach nahe und bietet den Handwerkern einen Mehrwert.

Grüße
FL
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https://www.wallstreet-online.de/diskussion/937146-41041-41050/deutsche-small-caps-basisinvestments-eines-langfristdepots Hier kannst du mal ein wenig blättern.Sehr interessant.
@ jungster, wo stellt er (FL) seine Einschätzungen denn ein ?
Schade das Frankenland seine Ausarbeitungen hier nicht mehr einstellt. Deckt sich aber mit deiner Einschätzung.Auf ein gutes Myhammer Jahr!
Hallo zusammen,

Das Geschäftsjahr 2018 ist rum.
Dies bedeutet auch, dass man schon an den Umsatzzahlen und Gewinnen 2019 arbeitet.
An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Die Aussichten sind m.E. äußerst positiv mit skalierbaren Gewinnsteigerungsraten.
Wenn dann noch neue Funktionalitäten oder größere Kooperationen mit sozialen Netzwerken kommen sollten . Super was dann möglich ist.

Habe gerade eben um kurz vor 20.00 Uhr , also zur besten Sendezeit vor den Nachrichten, im Ersten deutschen Fernsehen einen Werbetrailer von MyHammer gesehen. Geschätzt 20 bis 30 Sekunden.

Das erreicht sicher einen großen Zuschauerkreis.

Ich wünsche uns ein gutes MyHammer Jahr
Vielen Dank für dein neues Update zu Myhammer und der damit verbundenen Arbeit.
MyHammer Partnerzahlen und Ausblick
Nach meinen Beobachtungen des Branchenbuches ist die Zahl der Partner in Q4 (mit Schwankungen) konstant geblieben. Nachdem voraussichtlich in Q4 ein zusätzlicher Umsatz durch die Kontaktgebühr von 0,25 - 0,35 Mio € in Q4 hinzukommt (Vertragsumstellungen haben Juni 2018 begonnen) und in Q3 schon ein Gewinn von ca. 1 Mio € zu Buche stand, könnte das auch noch einmal ein satter Gewinn in Q4 werden.

Für den zusätzlichen Umsatz durch die Kontaktgebühr stehen aus meiner Sicht keine signifikanten Kosten bei MyHammer gegenüber. Ich analysiere die jeweiligen Kostenpositionen (Fixkosten und variable Kosten) und die Entwicklung bei den Fixkosten ist über die letzten Quartale hinweg sehr positiv, mal sehen ob das nachhaltig bleibt. Ich bin da sehr zuversichtlich.

Man weiß nicht, was alles im Hintergrund läuft und ggf. schon für neue Features investiert wird, aber nach meiner Einschätzung sollten die Gewinnerwartungen die im Q3 Bericht formuliert wurden, übertroffen werden. Schauen wir einmal.

Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit
FL
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.200.438 von wiener9 am 12.11.18 21:41:45Deine Meinung sei dir unbenommen ;)

Eine Aktie wie MyHammer nur anhand des KGV zu bewerten, sehe ich allerdings als fahrlässig, andere Unternehmen mit einer wesentlich höheren Bewertung wären froh wenn sie überhaupt ein KGV hätten.

Bei MyHammer ist das aktuelle KGV für mich nicht entscheident, sondern die vielen Chancen die es noch gibt, die noch lange nicht richtig erschlossen sind, wie es auch im Bericht von Börse-Online erwähnt wird. Das Risiko ist dabei bei den hohen Chancen aktuell minimal.

Es gibt sicher günstigere Aktien was die reine KGV Betrachtung angeht, aber in der Gesamtbetrachtung der Chancen und Risiken wird es schon schwieriger viele Unternehmen zu finden, die besser dastehen ... Meine Meinung.

Grüße
FL
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.200.312 von straßenköter am 12.11.18 21:23:13naja wie gesagt, ist eben alles eine Frage was man genau als günstig bewertet bezeichnen will,

mit einem Gewinn von 2 Mio. in 2018 hätten wir aktuell ein KGV von 27,

und mit einem Gewinn in 2019 von 4. Mio wäre das ein KGV von 13,5 für 2019

ganz ehrlich, selbst das halte ich nicht für extrem günstig bewertet,
da das Gewinnwachstum ja eher einmalig ist dank neuer Gebühren und fast ausschließlich von den Bestandskunden getragen wird,

entscheidend wird da dann sein ob man auch bei der Kundenzahl mal wieder um sagen wir 10% wachsen kann,

wie gesagt, ich möchte den Wert hier keinesfalls schlecht reden, ganz im Gegenteil ich Wünsche jedem stark steigende Kurse, aber auf meiner eigenen watchlist habe ich einige Unternehmen die mir aktuell günstiger bewertet erscheinen,
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.200.204 von wiener9 am 12.11.18 21:06:41
Zitat von wiener9: genau so ist es,
anhand der 2018er Zahlen ist die Aktie nämlich meiner Meinung nach eben auch nicht wirklich günstig bewertet,

und ob man so einfach den Gewinn verdoppeln kann mit fast der selben Kundenzahl muss sich erst noch rausstellen,
ein gewisses Risiko besteht natürlich auch darin dass mehr Bestandskunden als erwartet die Preiserhöhungen eben nicht hinnehmen wollen,

aber das sieht man wohl erst 2019,


Wir haben mit dem Ergebnis des letzten Quartals ein sehr starkes Indiz, dass MyHammer deutlich profitabler arbeiten kann, wenn man will. Das ist genau das, was hier immer gesagt wurde. Zudem sollte man davon ausgehen, dass HA MyHammer nicht als Testballon missbraucht, um ein neues Preismodell zu testen. Leider wurde es auf der letzten HV nicht erfragt, ob es mit der Umstellung des Preismodells Erfahrungswerte gibt. Wenn ich das zusammenfasse, spricht vieles dafür, dass man die Rentabilität auch auf ein Geschäftsjahr hochrechnen kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.199.793 von quer-denker am 12.11.18 20:18:33genau so ist es,
anhand der 2018er Zahlen ist die Aktie nämlich meiner Meinung nach eben auch nicht wirklich günstig bewertet,

und ob man so einfach den Gewinn verdoppeln kann mit fast der selben Kundenzahl muss sich erst noch rausstellen,
ein gewisses Risiko besteht natürlich auch darin dass mehr Bestandskunden als erwartet die Preiserhöhungen eben nicht hinnehmen wollen,

aber das sieht man wohl erst 2019,
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.199.412 von Frankenland am 12.11.18 19:41:48ist Deine Annahme richtig, passt die MK nicht zu 4 Mio Gewinn, das ist klar

wird müssen aber seriös bleiben und abwarten, was der V zu 2019 sagen wird

entweder gehts mit dem Kurs rauf, wenn der V Umsatz + 25% und Gewinn + 100% ankündigt

oder wir wissen nach der Prognose des V für 2019, warum der Kurs heute weiter so gedrückt bleibt.

Irgendwas wird passieren
es hilft nix
wir müssen abwarten
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.195.857 von quer-denker am 12.11.18 14:01:51
Zitat von quer-denker: was MH jetzt benötigt, ist eine schnelle und deutliche Änderung / Abkühlung der Rahmenbedingungen fürs Baugewerbe ...
Zinserhöhungen, Börseneinbruch sonstige besonderen Ereignisse .... könnten Mh helfen

dann wird vom V auch wieder mit verstand investiert werden können ( zwar zu Lasten des Gewinns..) aber es muss sein , will Mh weiter kommen

irgendwie sieht es derzeit noch nicht danach aus

na ja, wenn die nacht am dunkelsten ist ...


Man muss sich halt auch mal vor Augen halten, dass MyHammer in der für das Unternehmen denkbar ungünstigsten wirtschaftlichen Lage trotzdem in der Lage ist einen jährlichen Gewinn von ca. 2 Mio oder evtl. nächstes Jahr auch 4 Mio € einzufahren und das bei guten 50 Mio Marktkapitalisierung.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.193.370 von Frankenland am 12.11.18 09:29:55Auf der HV wurde gesagt das man die Umstellung der alten Verträge, die noch ohne die zusätzlichen Kontaktgebühren laufen, bis Ende 2019 umgesetzt haben möchte.

Das würde bedeuten das man über das gesamte nächste Jahr Einflüsse dieser Umstellung in Umsatz und Gewinn sehen wird.
was MH jetzt benötigt, ist eine schnelle und deutliche Änderung / Abkühlung der Rahmenbedingungen fürs Baugewerbe ...
Zinserhöhungen, Börseneinbruch sonstige besonderen Ereignisse .... könnten Mh helfen

dann wird vom V auch wieder mit verstand investiert werden können ( zwar zu Lasten des Gewinns..) aber es muss sein , will Mh weiter kommen

irgendwie sieht es derzeit noch nicht danach aus

na ja, wenn die nacht am dunkelsten ist ...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.194.324 von Frankenland am 12.11.18 11:00:39dein wort in gottes ohr
oder mal sehen, ob der V Deine Prognose für 2019 bestätigen wird
doch gestatte mir bitte : ich bleibe skeptisch - hoffe natürlich, dass Du richtig liegst

wie schrecklich !! Nur ganze 4 Mio Gewinn :mad:


4 Mio würde eine MK von 120 Mio (30fach) rechtfertigen (heute unter 60 Mio. ...)

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.191.888 von quer-denker am 11.11.18 23:32:10Danke übrigens für dich sachliche Diskussion ;)

Habe gerade mit "Erschrecken" ;) festgestellt, dass meine Prognose für 2019 bedeuten würde, dass man ca. 4 Mio € Gewinn einfahren würde (100% Gewinnwachstum). Das Restdarlehen von ca. 0,8 Mio los wäre und trotzdem ca. 5 Mio € Cash auf der hohen Kante hätte. Vater Staat würde auch erst mal leer ausgehen, da man ja noch einen Verlustvortrag von ca. 20 Mio € vor sich her schiebt.

Grüße
FL
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.191.888 von quer-denker am 11.11.18 23:32:10Dann rechne ich deine Annahmen mal durch ;)

Die Vertragsumstellungen in Q3 machten ca. 0,36 Mio € aus. Die Umsätze aus den Partnerpaketen sind über das Jahr 2018 sehr konstant. Einige Partner werden wohl aufgrund der Gebührenumstellung auch gegangen sein.

Nehmen wir für Q4 einen weiter konstanten Umsatz aus Partnerpaketen an, das Branchenbuch lässt den Schluss zu da die Einträge hier auch recht konstant sind und nehmen wir für Q4 durch die weitere Umstellung der Partnerpakete einen zusätzlichen Umsatz von 0,3 Mio € an, dann haben wir für Q4 einen Umsatz von ca. 3,8 Mio €.

Gehen wir weiter davon aus, dass die Umsätze aus den Partnerpaketen nur konstant bleiben und in Q1 2019 weitere 0,3 Mio € und in Q2 noch einmal weitere 0,2 Mio € durch die Gebührenumstellung dazu kommen, danach 0-Wachstum. Dann ergibt sich für 2019 folgendes:

Umsatz Q1: 4,1 Mio €
Umsatz Q2: 4,3 Mio €
Umsatz Q3: 4,3 Mio €
Umsatz Q4: 4,3 Mio €

Gesamtumsatz 2019: 17 Mio € zu ca. 13,6 Mio € in 2018 = 25%

Ich gehe davon aus, dass es weitere kostenpflichtige Zusatzfunktionen für die Partnerhandwerker geben wird, wie z.B. Rechnungserstellung. Das wurde auch schon einmal auf einer HV als mögliches Feature erwähnt. Die werden nicht ein Jahr lang Däumchen drehen. Ich gehe weiterhin davon aus, dass es ein, wenn auch geringes Wachstum bei den Partnerzahlen geben wird. So dass es auch für 2020 zu Umsatzsteigerungen kommen wird. Das kann man aber erst etwas besser einschätzen wenn wir die Entwicklung von Q1 sehen und den GB2018 bekommen und es auf der HV nähere Infos zur weiteren Strategie geben wird.

Grüße
FL

PS: Ich empfehle sich auch einmal die Fixkostenquote in Q3 im Vergleich zu den Vorquartalen anzuschauen, denn die Einsparungen bei den Marketingkosten waren beileibe nicht der alleinige Treiber für den Gewinn in Q3 ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.185.665 von Frankenland am 10.11.18 12:18:47moin moin

also ich wäre ja sehr froh ,wenn die Erklärung von Frau Freese aus dem Interview noch gelten würde.

Offiziell ist diese Prognose ja nicht, eher ihre persönliche Hoffnung/ Einschätzung. Und sie hat diese Bewertung auf jeden Fall vor der adhoc vom 9.10.18 getätigt. Ob der V diese Erklärung zur Erwartung heute noch so abgeben würde ?

Die offiziellen und aktuellen Verlautbarungen vom 9.10.18 und aus dem Brief des Vorstandes vom Freitag sprechen nach meinem Verständnis derzeit eine ganz andere Sprache :

Das Wachstum der Handwerkerpakete ist in 2018 gegenüber 2017 schon deutlich von 15% auf 9% erwartet zurückgegangen. Wenn ich nun den Brief des Vorstandes richtig verstehe, stimmt uns der V für 2019 auf eine Fortsetzung dieses Trends ein,wenn (und warum sonst schreibt er dies ?) er mitteilt, dass Mh die für MH ungünstigen Rahmenbedingungen im Baugewerbe (also die gute Auftragslage = Auslastung am bau) zunehmend auch in den operativen Zahlen feststellen musste, weshalb die ursprünglich zu Beginn des Jahres geplanten Werbemassnahmen ineffektiv seien (also wirtschaftlich sinnlos sind, weil die Unternehmen derzeit keine Aufträge suchen) und darum gemäß adhoc vom 9.10.18 folgerichtig "abgeblasen" wurden.

Und weiter schreibt der V zu den für das Geschäft von MH wichtigen Rahmenbedingungen :
"eine Veränderung der (Anm von mir ; der derzeit für MH ungünstigen ) Situation ist nach Ansicht vieler bauexperten nicht zu erwarten ".

Diese Formulierungen vor dem Hintergrund der von 2017 zu 2018 ohnehin schon reduzierten Wachstumsrate heisst für mich, dass in 2019 nicht wieder mit 9% gerechnet werden kann. Sonst würde die Kommunikation vom Freitag für mich keinen Sinn ergeben.

Also geht der Trend der Reduzierung in 2019 weiter. Vermutlich auf 0-9% Wachstum.

Woher soll dann in 2019 noch Wachstum kommen ? Na aus der im juni neu eingeführten Kommunikationsgebühr für die heavytrader.

Die brachte in den ersten 4 Monaten bis zum 30.09. mit 400 TEUR. Weitere 300 TEUR im Q4 und dies zusammen mit den 9% bei den Pakten ergeben die schon reduzierte Umsatzerawartung für 2018 von 18-20% (von zuvor bis 25%).

Bleibt als Wachstumstreiber für 2019 noch die ersten 5 Moante 2019 = ca 500 TEUR und dann ist die Neueinführung wie bei jeder Preiserhöhung verpufft.

Wie sollen da 20% Umsatzplus erwirtschaftet werden ?

Dann müsste es in 2019 schon neue Preiserhöhungen oder neue kostenpflichtige Mehrwerte geben .... in einer für MH sehr schlechten Gesamtlage im Baugewerbe, an der sich nach Einschätzung des V von MH, wie er am Freitag schreibt, sich sehr bald auch nix ändern soll ....

Wie schon geschrieben, die Bäume wachsen nicht in den Himmel für MH. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der V für 2019 wieder 20% Wachstum in Aussicht stellen wird. Wir werden sehen, was er dazu mitteilen wird.

Dass "im Mittel" 20% Wachstum in 5 Jahren zur Verdoppelung nötig sind, habe ich schon verstanden. Aber wenn es schon im ersten Jahr trotz Preiserhöhung mit vielleicht nur knapp 10% losgeht und im 2 Jahr in 2020 der Rückenwind der Preiserhöhung ganz fehlt, dann könnte sich der Umsatz vom 4 zum 5 Jahr natürlich immer noch verdoppeln... und dann stimmt es am Ende doch noch mit der Verdoppelung. Bis dahin könnte der Kurs der Aktie aber erst mal tief durchschnaufen... wenn es denn so kommt.

Meine steile These vom Freitag hätte sich aber erledigt, wenn es tatsächlich für die nächsten 2-3 Jahre zu nur unwesentlichen Veränderungen bei Umsatz und Gewinn kommen sollte.

Ich lasse mich gerne eines anderen vom V belehren und warte geduldig ab, bis der V die Umsatzprognose und die Gewinnerwartung für 2019 bekannt gibt.

Bis dahin

eine Gute Zeit und Glück AUF!
Querdenker
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.179.737 von quer-denker am 09.11.18 15:37:34
Zitat von quer-denker: moin moin

mal eine steile these: es könnte in 1-2 Jahren zu einem neuen Pflichtangebot von einem Dritten kommen ...

ich meine ja, die Mitteilung zur Änderung der Planung zur Werbung vom 9.10. ist eine strategische und nicht nur auf den Rest von 2018 beschränkt.

Die Nachricht könnte noch "strategischer" sein, als zunächst gedacht. Vielleicht geht der Plan von HA, Gewinn zu zeigen, in eine ganz andere Richtung, weil sich deren Pläne mit MH geändert haben könnten.

Ich habe den Eindruck, seit der Meldung ist der Makler erstmals seit Jahren bemüht, den Kurs mit miniumsätzen nach oben zu ziehen. Fakt ist, seit der Meldung haben wir erstmals seit 2 oder drei Jahren wieder Kurse, die über die Spanne von 5,70 bis 6,70 hinaus gehen. OK kann auch bloßer Zufall sein - oder auch nicht.


Was wäre, wenn HA die Bude mit sattem Gewinn weiterreichen will

Gründe könnten sein :

Lust an MH verloren, weil die merken,
.... wie schwer es ist, in DE im regulierten markt knackige Wastumsraten zu realisieren,
....eine für HA (!) wahrnehmbare Umsatzgröße von MH auf Jahre hinaus bei 20% p.a. nicht zu erwarten ist = also MH für die Amis mit ihren MRD Ideeen zu kein ist
....eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den anderen HA Töchtern nicht oder nur begrenzt möglich ist,
...ein grenzüberschreitendes marketing im Handwerkermarkt nix bringt
....etc...

Sollte HA mit dem Gedanken spielen, verkaufen wollen, wäre es am besten, bei schwerem wetter für Mh wie jetzt trotzdem zu wachsen und Gewinne zu machen um dann mit Wachstumsphantasie für bessere Zeiten (also schlechtere fürs handwerk) die Bude zu verscherbeln- weil marktführer mit Paketaufschlag. Könnte so gehen :


2018 = 1,5 bis 2 Mio Überschuss x 30 = MK 50-60 Mio - und genau da liegen wir heute - aber auf 2018er zahlen !

2019
nächstes Jahr keine Änderung der Entscheidung, weil das Umfeld weiter so ist, wie es der V heute im Bericht erläutert. Kommt es zu keiner wesentlichen Verschlechterung des bisherigen Wachstums, bedeutet dies 15 % Umsatzzuwachs= 1,5 Mio plus= Überschuss 2,5 bis 3 Mio

2020
weil im Bau immer noch ganz ordentlich läuft, keine Änderung der Ausgaben, alles wie in 2019 = Umsatz + 1,5 = Gewinnplus + 750 TEUR -1 Mio = überschuss gesamt dann 3-4 Mio auf basis der 2020 zahlen könnte bei Faktor 30 im Herbst 2019 eine MK von 30x 3,5 Mio = MK= 105 Mio = Kurs 15 Euro bedeuten. Für HA und damit für alle anderen auch : Paketzuschlag weil marktführer, fast alle Anteile

Dass wäre doch mal ein Kurs n(15 + Paketzuschlag sagen wir mal i.E.= 20 E) , den HA zum Ausstieg veranlassen könnte (und viele anderen auch).

OK
reine Spekulation

mal sehen, welches Wachstum der V für 2019 wirklich erwartet (15%?) und was er zum Ausgabeverhalten also zum erwarteten Gewinn sagen wird... dann wissen wir mehr
zumindest fürs erste...

Glück AUF!
Querdenker


Sehe ich nicht so. HomeAdvisor kauft in Europa die Marktführer auf, der "digitale Handwerkermarkt" steht erst am Anfang. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Amazon, Facebook, eBay usw. hier mit einsteigen, so wie in den USA bereits geschehen. Soweit ich das noch weiß hat HomeAdvisor Holtzbrinck nur 2,5 € je Anteil gezahlt (müsste dazu noch mal nachsehen). Deren Invest MyHammer hat sich jetzt schon fett rentiert und wirft auch noch sehr rentabel. Die wären mit dem Klammersack gepudert, MyHammer loswerden zu wollen, jedenfalls auf kurz- und mittelfristige Sicht.

Was die Wachstumsraten angeht... In einen der Interviews mit Fr. Frese, die Links müsste auch hier im Forum sein, wird sie gefragt wo sie den Umsatz in 5 Jahren sieht, ihre Antwort war "mindestens verdoppelt". Jährliche Wachstumsraten von (im Mittel) 20% sind also in den kommenden 5 Jahren geplant. Bei der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells, siehe auch meine Ausführungen zu den aktuellen Personalkosten, ist super. Der Gewinn wird überproportional zum Umsatz steigen (kommt natürlich auch auf mögliche Invests in zusätzliche Features an). Das "gebremste" Wachstum aktuell kommt vermutlich daher, dass natürlich einige Partner mit dem neuen Gebührenmodell nicht einverstanden sind und ihren Vertrag nicht verlängern. In Summe überwiegt die Gebührenänderung aber die Abgänge. Die Altverträge müssten dann, so wie ich das verstanden habe, bis Juni 19 umgestellt sein, dann relativiert sich das auch wieder.

Wie schon mehrfach angsprochen, wenn dann analog USA, eine Kooperation mit einem Großen wie Facebook oder Amazon kommt, muss diese Betrachtung eh noch mal komplett überarbeitet werden.

Grüße
FL
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moin moin

mal eine steile these: es könnte in 1-2 Jahren zu einem neuen Pflichtangebot von einem Dritten kommen ...

ich meine ja, die Mitteilung zur Änderung der Planung zur Werbung vom 9.10. ist eine strategische und nicht nur auf den Rest von 2018 beschränkt.

Die Nachricht könnte noch "strategischer" sein, als zunächst gedacht. Vielleicht geht der Plan von HA, Gewinn zu zeigen, in eine ganz andere Richtung, weil sich deren Pläne mit MH geändert haben könnten.

Ich habe den Eindruck, seit der Meldung ist der Makler erstmals seit Jahren bemüht, den Kurs mit miniumsätzen nach oben zu ziehen. Fakt ist, seit der Meldung haben wir erstmals seit 2 oder drei Jahren wieder Kurse, die über die Spanne von 5,70 bis 6,70 hinaus gehen. OK kann auch bloßer Zufall sein - oder auch nicht.


Was wäre, wenn HA die Bude mit sattem Gewinn weiterreichen will

Gründe könnten sein :

Lust an MH verloren, weil die merken,
.... wie schwer es ist, in DE im regulierten markt knackige Wastumsraten zu realisieren,
....eine für HA (!) wahrnehmbare Umsatzgröße von MH auf Jahre hinaus bei 20% p.a. nicht zu erwarten ist = also MH für die Amis mit ihren MRD Ideeen zu kein ist
....eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den anderen HA Töchtern nicht oder nur begrenzt möglich ist,
...ein grenzüberschreitendes marketing im Handwerkermarkt nix bringt
....etc...

Sollte HA mit dem Gedanken spielen, verkaufen wollen, wäre es am besten, bei schwerem wetter für Mh wie jetzt trotzdem zu wachsen und Gewinne zu machen um dann mit Wachstumsphantasie für bessere Zeiten (also schlechtere fürs handwerk) die Bude zu verscherbeln- weil marktführer mit Paketaufschlag. Könnte so gehen :


2018 = 1,5 bis 2 Mio Überschuss x 30 = MK 50-60 Mio - und genau da liegen wir heute - aber auf 2018er zahlen !

2019
nächstes Jahr keine Änderung der Entscheidung, weil das Umfeld weiter so ist, wie es der V heute im Bericht erläutert. Kommt es zu keiner wesentlichen Verschlechterung des bisherigen Wachstums, bedeutet dies 15 % Umsatzzuwachs= 1,5 Mio plus= Überschuss 2,5 bis 3 Mio

2020
weil im Bau immer noch ganz ordentlich läuft, keine Änderung der Ausgaben, alles wie in 2019 = Umsatz + 1,5 = Gewinnplus + 750 TEUR -1 Mio = überschuss gesamt dann 3-4 Mio auf basis der 2020 zahlen könnte bei Faktor 30 im Herbst 2019 eine MK von 30x 3,5 Mio = MK= 105 Mio = Kurs 15 Euro bedeuten. Für HA und damit für alle anderen auch : Paketzuschlag weil marktführer, fast alle Anteile

Dass wäre doch mal ein Kurs n(15 + Paketzuschlag sagen wir mal i.E.= 20 E) , den HA zum Ausstieg veranlassen könnte (und viele anderen auch).

OK
reine Spekulation

mal sehen, welches Wachstum der V für 2019 wirklich erwartet (15%?) und was er zum Ausgabeverhalten also zum erwarteten Gewinn sagen wird... dann wissen wir mehr
zumindest fürs erste...

Glück AUF!
Querdenker
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