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Schuler AG - Die letzten 30 Beiträge

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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.713.557 von user78 am 14.01.18 20:23:53Klebert ist nicht mehr und in MUC kriegen Sie es nicht in die Reihe bis 9.14 mal die Schuler zu taxieren.
Ich glaub die haben es gar nicht noetig. Da lobe ich mir HH da laueft alles bestens.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.713.539 von user78 am 14.01.18 20:19:20
Stefan Klebert Deutsche Welle
https://www.youtube.com/watch?v=FNgFgfs7A5U
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.464.070 von straßenköter am 15.12.17 20:47:59Die stellen aber wirklich keine tire rubbers her. Aber eine ATS ist mir ein Begriff und Uniwheels nun auch, danke.

Eigentlich muesste der Verein

Vereinigte Leichtmetallräder heißen:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.463.860 von user78 am 15.12.17 20:22:34Da kommt Bridgestone zu spät. Da sitzen Amis schon mit 92% drin.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.461.967 von straßenköter am 15.12.17 17:15:36
Zitat vonstraßenköter:
Zitat vonuser78: und nun 160 shares für 34,00. Es beliben noch 111
dann haben wir 700 Shares voll.
Habe ich gut mitgerechnet.


Die 700 zu 34€ sind/waren meine Aktien. Ich halte zwar Schuler für nach wie vor aussichtsreich, allerdings brauchte ich Geld um bei der ziemlich unbekannten Aktie Uniwheels, die einen neuen Beherrschungsvertrag mit 5% Ausgleichszahlung hat, zu investieren.


Selbst die 111 sind durch war eigentlich ein günstiges Angebot:eek:
Wenn Uniwheels von Bridgestone übernommen wird wie vor 30 Jahren Firestone (USA) wird das ein
glänzendes "Geschäftle"
Das war ein 40 % Aufschlag wenn ich micht entsinne.

https://de.wikipedia.org/wiki/Firestone_Tire_%26_Rubber_Comp…
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.461.967 von straßenköter am 15.12.17 17:15:36Danke, eigentlich sind es 1 000 Shares.
Hatte gestern und vorgestern mal nicht auf die Kurse geschaut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.461.586 von user78 am 15.12.17 16:41:45
Zitat vonuser78: und nun 160 shares für 34,00. Es beliben noch 111
dann haben wir 700 Shares voll.
Habe ich gut mitgerechnet.


Die 700 zu 34€ sind/waren meine Aktien. Ich halte zwar Schuler für nach wie vor aussichtsreich, allerdings brauchte ich Geld um bei der ziemlich unbekannten Aktie Uniwheels, die einen neuen Beherrschungsvertrag mit 5% Ausgleichszahlung hat, zu investieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.162.915 von user78 am 12.11.17 08:40:29und nun 160 shares für 34,00. Es beliben noch 111
dann haben wir 700 Shares voll.
Habe ich gut mitgerechnet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.764.973 von straßenköter am 04.04.14 09:32:5305.04.2014

Der Göppinger Pressenhersteller Schuler zieht sich von der Börse zurück. Die Börsennotierung lohnt sich für das Unternehmen nicht mehr. Börsennotierte Firmen nehmen viele Pflichten und Kosten auf sich.
Göppingen - Nach 15 Jahren macht der Pressen-Weltmarktführer Schuler Schluss: Am Freitag verkündete das Unternehmen mit Stammsitz in Göppingen, die Firmenaktien von der Börse zu nehmen. Schuler bleibe zwar eine Aktiengesellschaft, wolle den regulierten Markt aber verlassen, sagt Konzernsprecher Ingo Schnaitmann. Die Aktien können dann nicht mehr an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt ge- und verkauft werden. Der Vorstand werde einen entsprechenden Antrag auf Widerruf der Börsenzulassung zum regulierten Markt stellen, heißt es. Er schätzt, dass das sogenannte Delisting der Aktien sechs Monate nach der Veröffentlichung des Widerrufs durch die jeweilige Börsengeschäftsführung wirksam werde. Die Börse reagierte prompt: Die Aktien fielen um sechs Prozent auf 26 Euro.
Hält ein Investor mindestens 95 Prozent der Aktien eines Unternehmens, kann er den Rückzug von der Börse beschließen und die sogenannten Minderheitsaktionäre loswerden, sagt Hans-Peter Burghof, Inhaber des Lehrstuhls für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim. Squeeze-out (Zwangsausschluss) heißt das Verfahren, bei dem die Aktionäre eine Abfindung erhalten. Das führe aber immer wieder zu Klagen und vor Gericht, weil die Aktionäre mehr Geld verlangen. Die Frage zu klären, was den Aktionären zusteht, ist laut Burghof manchmal kompliziert.
Bei Schuler sieht das etwas anders aus: Der österreichische Maschinenbauer Andritz besitzt in der Tat mehr als 95 Prozent der Schuler-Anteile. Ende Mai 2012 zog sich die Gründerfamilie – die Schuler-Voiths – nach 173 Jahren aus dem Unternehmen zurück. Die Andritz-Gruppe sicherte sich 38,5 Prozent der Aktien mit einem Kaufpreis von rund 230 Millionen Euro. Im Rahmen der Übernahme erhöhte der Konzern seine Anteile kontinuierlich. Nun sind noch fünf Prozent der Aktien im Streubesitz, stehen also dem Börsenhandel zur Verfügung. Schuler zahlt seine Aktionäre aber nicht aus. Sie behalten ihre Aktien, die sie auf dem offenen Markt verkaufen können. Etwa an einen Dritten oder an Wertpapierdienstleister, sagt Schuler-Sprecher Schnaitmann.
Die Börsennotierung lohnt sich für Schuler nicht mehr. Der Pressenhersteller hatte sich schon im Jahr 2013 auf dem SDax zurückgezogen. Mit dem Komplett-Rückzug will er weiter Kosten sparen und weniger Interna preisgeben. Börsengänge sind für Unternehmen teuer und aufwändig. „An die Börse geht, wer Eigenkapital benötigt und schnell wachsen will“, sagt Börsenexperte Burghof. Das kostet gerade kleinere Firmen jedes Jahr Summen in sechsstelliger Höhe. Börsennotierte Unternehmen haben besonders viele Publizitätspflichten. Sie müssen häufiger als andere Firmen Zahlen vorlegen, zudem müssen sie Hauptversammlungen organisieren. Märkte und Anleger müssen über sämtliche Vorgänge informiert sein, die den Börsenkurs beeinflussen können. Bei Täuschung der Märkte drohen Haftstrafen bis zu fünf Jahren. Entsprechend hoch und teuer sind Rechtsrisiken sowie der Bedarf an Rechtsberatung. Werden dann lediglich fünf Prozent der Aktien gehandelt, bringt das einer Firma noch mehr Kosten als Nutzen. Der Börsenkurs stagniert tagelang oder schwankt heftig, da nur wenige mit den Aktien handeln.
Börsenabgänge gebe es etwa in der Umstrukturierungsphase eines Unternehmens, sagt Burghof. Ende 2000 hat sich der Stuttgarter Autohändler SG Holding zurückgezogen. Beim Stuttgarter Telekommunikationsunternehmen Debitel gab es 2005 ein Squeeze-out.
Schuler erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Der Konzern, der sein Geld vor allem als Lieferant von Industriepressen an die Automobilindustrie macht, setzt stark auf energieeffiziente Pressen und Leichtbau. So lieferte Schuler an BMW Pressen für die Produktion von Carbon-Teilen, die im Elektroauto i3 verbaut werden. Carbon gilt als Werkstoff der Zukunft. Es ist leicht und trotzdem stabil. Auf den Pressen entstehen auch die Teile für die Motoren von E-Autos. Trotz guter Zahlen strafft Schuler seine Struktur in Deutschland und streicht 350 Stellen. Zudem will der Konzern in China wachsen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.714.203 von valueanleger am 11.09.17 15:33:24
Zitat vonvalueanleger: Langsam liefert auch Schuler eine ordentliche Jahresrendite ab.
Bisher einer der Underperformer in meinem Depot. :rolleyes:


Habt Ihr das gesehen. Der Marketmaker hat sich in die Hose gemacht, Und 200 von 254 weggezogen:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.712.571 von user78 am 11.09.17 12:30:20Langsam liefert auch Schuler eine ordentliche Jahresrendite ab.
Bisher einer der Underperformer in meinem Depot. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.678.410 von Investor@work am 06.09.17 12:05:2933,30 ohne Worte
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.678.410 von Investor@work am 06.09.17 12:05:29
Zitat vonInvestor@work: Nun ich muss 3 Depots verwalten, da muss man öfters kaufen.
Des Weiteren war Schuler noch etwas zurückgeblieben im Kurs. ;)

Du kannst doch froh sein das ich dir alles nachmachen, dann steigt doch dein Kurs. :D:laugh:


Also der Kurs ist stehen geblieben, ich habe die schuler am 28.02.2015 gezockt da war der Kurs 28,80:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.678.215 von user78 am 06.09.17 11:43:07Nun ich muss 3 Depots verwalten, da muss man öfters kaufen.
Des Weiteren war Schuler noch etwas zurückgeblieben im Kurs. ;)

Du kannst doch froh sein das ich dir alles nachmachen, dann steigt doch dein Kurs. :D:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.677.753 von Investor@work am 06.09.17 10:46:33Warum machst du alles mir nach;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.677.531 von straßenköter am 06.09.17 10:20:16Ja das macht Freude! hatte im März noch zu 28€ aufgestockt. :D
Langsam, aber beständig. Gerade gab es einen schönen Umsatz zu 33€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.335.944 von edorado am 17.07.17 00:54:10
Schueler setzen Platz 1
Zitat vonedorado: Läuft und läuft und läuft...


S . I . T Tower Einweihung mit viel Prominenz

Schuler Innovation Tower mit viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft eingeweiht

Ministerpräsident Kretschmann: „Neue Konzernzentrale bietet Freiheit zum Denken“

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2017_08_18_sit1 vergrößern
Mit Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft sowie Vertretern der Göppinger Bürgerschaft und der Belegschaft hat Schuler heute offiziell die neue Konzernzentrale, den Schuler Innovation Tower (S. I. T.), eingeweiht. Das zwölfgeschossige Ingenieurs- und Technologiezentrum bietet den Schuler-Beschäftigten künftig 750 Arbeitsplätze mit modernster Technik, hervorragenden Kommunikationsmöglichkeiten und eigenem Betriebsrestaurant.

Ministerpräsident Kretschmann: Musterbeispiel eines Hidden Champion

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte zur Eröffnung: „Ob durch die überdurchschnittliche Qualität der Ausbildung, das Engagement, um Kinder und Jugendliche in der Region an Naturwissenschaft und Technik heranzuführen oder das soziale Engagement – immer denkt die Firma Schuler innovativ und in langen Linien. Dies beweist auch die neue Konzernzentrale, die größte Investition der Unternehmensgeschichte. Es ist ein Gebäude, das viel Platz zum Arbeiten und viel Freiheit zum Denken lässt. Und beides macht Schuler zum Musterbeispiel eines Hidden Champion aus Baden-Württemberg.“

Vorstandschef Klebert: Zukunftsthemen vorantreiben

Schuler-Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert erklärte: „Als Marktführer in der Umformtechnik brauchen wir exzellente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und diesen guten Leuten bieten wir im S. I. T. hervorragende Arbeitsbedingungen. Dass unser Innovationszentrum hier in Göppingen entstanden ist, stellt zudem ein klares Bekenntnis zu unseren Wurzeln und zu Deutschland als Standort für Premiumtechnologie dar. Vom Schuler Innovation Tower aus werden wir die Zukunftsthemen des Maschinen- und Anlagenbaus, die Digitalisierung von Produkten und Unternehmensprozessen oder die Elektromobilität, vorantreiben.“

BDI-Präsident Kempf: Mittelstand muss Rückgrat bleiben

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, forderte in Göppingen mehr politische Rückendeckung für den Mittelstand: „Dass wir in Deutschland als eine von wenigen Industrienationen keine steuerliche Forschungsförderung haben und den Unternehmen keine wettbewerbsfähige Infrastruktur zur Verfügung stellen, macht sich im internationalen Vergleich bemerkbar: Unter den innovativsten Industrienationen ist Deutschland zwar auf Rang vier. Dies jedoch deutlich abgeschlagen hinter Spitzenreiter Schweiz. Und bei der Digitalisierung reicht es gerade einmal zu Platz 17. Hier muss die Politik ihre Hausaufgaben machen, damit der industrielle Mittelstand auch weiter Rückgrat einer starken deutschen Wirtschaft bleiben kann.“

OB Till: Göppingen verlässlicher Partner

Göppingens Oberbürgermeister Guido Till nannte Schuler einen renommierten Botschafter und ein erstklassiges Aushängeschild des starken Wirtschaftsstandortes Göppingen. Dieser wiederum biete alle Voraussetzungen, um erfolgreich zu investieren. „Wir sind unseren Betrieben ein verlässlicher Partner“, erklärte Till auch mit Verweis auf den seit 15 Jahren konstanten Gewerbesteuerhebesatz. „Dass die Hohenstaufenstadt der Sitz dieser in 40 Ländern vertretenen Welt-Firma ist, macht mich als Göppinger Stadtoberhaupt stolz.“

S. I. T. künftig am „Schuler-Platz 1

Der Gemeinderat und die Verwaltung der Stadt Göppingen hatten zuvor entschieden, dass die künftige Adresse und Postanschrift des Schuler Innovation Tower „Schuler-Platz 1“ lauten soll, um damit die besondere Verbundenheit von Stadt und Unternehmen zu unterstreichen.

Göppingens Bürgerinnen und Bürger können den Schuler Innovation Tower an diesem Wochenende nach Voranmeldung in Führungen aus nächster Nähe kennenlernen und dabei auch den Blick von der Dachterrasse des 54 Meter hohen Gebäudes genießen. Den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet Schuler am Montag und Dienstag Sonderführungen an.

Im Spätsommer und Herbst werden der Innenausbau des neuen Wahrzeichens von Göppingen abgeschlossen und die Versorgungssysteme des Gebäudes wie zum Beispiel die Klimatisierung getestet und abgestimmt. Danach erfolgt der Umzug der Belegschaft in die neue Konzernzentrale. Der Rückbau des alten Ingenieursgebäudes von Schuler und die Neuanlage der Außenanlagen sollen im Jahr 2018 abgeschlossen werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.441.758 von user78 am 02.08.17 11:39:49
Zitat vonuser78: keine taxierten Kurse. 31,60 taxiert im Geld. Nun 3 Stunden kein Realtime.
Das letzte mal hat es 3 Tage gedauert bis Kurse angeschreiben wurden.


Habe Orderausfuehrung 32,499
nun BID
32,00

Wo sind die 5000 oder 10 000 shares im BID;)
Der Q2-Bericht von Andritz wurde im Markt nicht freundlich aufgenommen, was auf rückläufigen Umsatz und Auftragseingang sowie ein "nur wegen Sondereffekten" ansteigendes EBITDA nebst leicht reduzierter Umsatzerwrtung für das Gesamtjahr zurückzuführen sein dürfte.
Schuler, unter "Metals" rubriziert, dürfte auch von rückläufigem Auftragseingang betroffen gewesen sein, während positiv besagter Sondereffekt, der Verkauf des "Schuler-Technikzentrums Tianjin, China" (und eines Grundstücks in Deutschland) über 25 Mio EUR auf EBITDA-Ebene positiv zu Buche steht. Dem Bereich "Metallumformung (Schuler)" wird in Q2/17 in der Disziplin EBITA-Marge eine "unbefriedigende Entwicklung" attestiert, während die Projektaktivität zufriedenstellend verlief.

Im Geschätsbereich Hydro wurden einige Minderheitsanteile arrondiert; bei Schuler fehlen (Stand Ende 2016) seit Ende 2014 unverändert noch 3.38%.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.255.126 von user78 am 03.07.17 19:14:06keine taxierten Kurse. 31,60 taxiert im Geld. Nun 3 Stunden kein Realtime.
Das letzte mal hat es 3 Tage gedauert bis Kurse angeschreiben wurden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.027.737 von user78 am 27.05.17 12:49:17Uih 100 habe ich mir gekönnt . Ist mit Matica meine kleinste Position,
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.820.132 von sdaktien am 27.04.17 15:46:18@sdaktien
Sell in may and go away kann man wirklich vergessen.
Im Brief ist ein grosser Strich:rolleyes:

-Entweder dem Münchner Marketmaker ist die Kohle ausgegangen oder keiner will
mehr abgeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.820.132 von sdaktien am 27.04.17 15:46:18@sdaktien, ich bin dir eine Antwort schuldig.
Gestern sind mir 16,50 gutgeschrieben worden, das sind dann pro share netto 0,11 eurocent.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.817.174 von user78 am 27.04.17 10:13:24Glaub ich nicht. Gab's überhaupt Dividende? 2015 gab es eine ähnliche Situation. Kurs kletterte so bis Mai und bröckelte anschliessend ab. So ca. ein Jahr lang. Warum sollte es diesmal anders sein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.657.803 von edorado am 01.04.17 15:09:48Heute ist die HV- Wie jedes Jahr die Mini Dividende.
Waren das die Dividendenzocker ?
Nachtrag in Erinnerung an einen glorreichen Tenbagger:


Schuler will mit der Automobilindustrie wachsen

22.03.17 |
Mit den 2016 übernommenen Tochtergesellschaften Aweba und Yadon will Schuler besonders in der Automobilbranche deutlich wachsen.
Mit den 2016 übernommenen Tochtergesellschaften Aweba und Yadon will Schuler besonders in der Automobilbranche deutlich wachsen. (Bild: Schuler)

Anfang März lud der Pressenhersteller Schuler zur Jahrespressekonferenz für das Geschäftsjahr 2016. Mit den 2016 übernommenen Tochtergesellschaften Aweba und Yadon will das Unternehmen besonders im Automobilgeschäft deutlich wachsen.

Dank eines hohen Umsatzes im vierten Quartal 2016 ist es dem Göppinger Pressenhersteller Schuler gelungen, das gesamte vergangene Geschäftsjahr in etwa auf dem Niveau des Vorangegangenen zu halten. In den kommenden Jahren will das Unternehmen dann seinen Umsatz kräftig steigern – mit Rückenwind aus der Automobilindustrie. „Wir glauben fest an die Zukunft der Automobilindustrie und an hohe Wachstumsraten. Große Länder wie China oder Indien mit ihrem niedrigen Pro-Kopf-Bestand an Fahrzeugen zeigen, wie groß der Bedarf an Mobilität ist – egal welcher Antriebstechnik“, sagte der Schuler-Vorstandsvorsitzende Stefan Klebert auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens.
Wachstumsprogramm „We go for 20.2“

Insgesamt will Schuler sein Wachstum in den kommenden Jahren beschleunigen, wie Klebert weiter ausführte. Mit einem Wachstumsprogramm namens „We go for 20.2“ will der Pressenhersteller vor allem Innovationen schneller zur Marktreife bringen und mit neuen Produkten neue Kundengruppen gewinnen. Ziel sei es, einschließlich möglicher Akquisitionen um das Jahr 2020 herum einen Umsatzkorridor von rund zwei Milliarden Euro zu erreichen. Ein wichtiger Innovationstreiber ist die weitere Digitalisierung der Umformtechnik. Dazu hat Schuler 2016 den Smart Press Shop vorgestellt. Damit zeigt das Unternehmen digitale Systeme zur Vernetzung in der Umformtechnik auf, die auf Kundenseite die Prozesssicherheit und die Wirtschaftlichkeit in der Produktion erhöhen sollen.
Elektromobilität soll zusätzlichen Schwung verleihen

Auf der Produktebene greift Schuler insbesondere das weltweit wachstumsstärkste Segment für Pressenlinien mit mittlerem Preisniveau an. Dabei spielen laut Unternehmen sowohl die Technologien von Yadon als auch eigene Neuentwicklungen wie die kurz vor der Markteinführung stehende Presse MSP 400 eine wichtige Rolle. Gleichzeitig haben die Göppinger den Bereich Elektromobilität als neuen Markt erschlossen. Entsprechende Aufträge eines führenden Elektroautoherstellers sowie der deutschen Traditionsmarke Borgward, die mittlerweile in der Hand chinesischer Investoren ist, und des südkoreanischen Batterieproduzenten Samsung werden derzeit abgearbeitet.
Übernahmen von Yadon und Aweba stärken Konzernergebnis

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich vor allem Auftragseingang (+17,6 Prozent) und Auftragsbestand (+13,5 Prozent) besonders positiv entwickelt. Dabei haben die 2016 übernommenen Tochtergesellschaften Aweba und Yadon bereits im ersten Jahr positiv zu Wachstum und Ergebnis beigetragen, wie es heißt. Konzernweit gingen bis Jahresende Bestellungen in Höhe von 1,20 (Vorjahr: 1,02) Milliarden Euro ein. Der Auftragsbestand stieg zum 31.12. 2016 auf 1,01 (0,89) Milliarden Euro, der Konzernumsatz erreichte mit über 1,17 (1,20) Milliarden Euro fast Vorjahresniveau. Der Betriebsgewinn (EBITDA) betrug 122,6 Millionen Euro und lag damit weit über dem unbereinigten Vergleichswert von 70,9 Millionen Euro.

Ohne die Sonderbelastungen aus der Umstrukturierung der Produktion in Deutschland in Höhe von rund 73 Millionen Euro gerechnet, hatte Schuler beim EBITDA 2015 insgesamt 138,8 Millionen Euro erreicht. Aus der Abwicklung des Strukturkonzepts flossen 2016 Sondererträge in Höhe von 13.Millionen Euro in das Ergebnis ein. Einschließlich dieser Erträge blieb die EBITDA-Marge 2016 mit 10,4 (Vorjahr bereinigt 11,6) Prozent erneut zweistellig. Vor Steuern verdiente Schuler 2016 mit 95,1 Millionen Euro weit mehr als den unbereinigten Vorjahreswert von 44,0 Millionen Euro. Bereinigt um die Restrukturierungseffekte waren es 116,6 Millionen Euro gewesen. Die neuen Konzerngesellschaften, der chinesische Pressenhersteller Yadon (per 1. April 2016) und der sächsische Werkzeugbauer Aweba (per 30. Juni), trugen 2016 zeitanteilig gerechnet insgesamt knapp 120 Millionen Euro zum Konzernumsatz und knapp 17 Millionen Euro zum EBITDA bei.
Guter Auftragseingang für das neue Geschäftsjahr

„Wir gehen durch den höheren Auftragseingang mit kräftigem Rückenwind in das neue Geschäftsjahr“, sagte Klebert. „Die Investitionsneigung unserer Kunden hat zugenommen, die Delle bei Umsatz und Auftragseingang Anfang 2016 liegt hinter uns. Das vergangene Jahr hat zudem bewiesen, dass wir mit der Übernahme des sächsischen Werkzeugbauers Aweba und des chinesischen Pressenherstellers Yadon strategisch richtig gehandelt haben. Beide Unternehmen öffnen Schuler neue Märkte und entwickeln sich überdurchschnittlich.“

„Wir rechnen damit, im Geschäftsjahr 2017 Umsatz und Ergebnis in einer Größenordnung von etwa 5 bis 10 Prozent steigern zu können“, prognostizierte Klebert weiter. Die verbesserte Orderlage, günstigere Kostenstrukturen in Deutschland durch die fast abgeschlossene Konzentration der Produktion auf vier Standorte und die erstmals ganzjährigen Ergebnisbeiträge von Yadon und Aweba sollen für Impulse sorgen. Mit Blick auf die makroökonomischen Rahmenbedingungen erwartet Schuler in Europa und China 2017 weitgehend stabile gesamtwirtschaftliche Wachstumsraten, in den USA sogar eine Beschleunigung der Konjunktur.


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