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Opera Software - wird der Browser mobil? (Seite 4)


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Übernahme-Pläne: Samsung hat Opera und viele andere im Visier

(WinFuture, 27.01.2015) - Der südkoreanische Elektronikkonzern hat offenbar gleich eine ganze Reihe von Kandidaten für Übernahmen ausgemacht. Während erneut über eine mögliche Akquisition des Partners Blackberry spekuliert wurde, richteten sich die Augen des Managements auf ganz andere Ziele.

Während Blackberry maximal dazu dienen könnte, dem zuletzt schwächelnden Handy-Geschäft einen kleinen Impuls zu verleihen, hat Samsung eigentlich schon längst den nächsten Wachstumsmarkt im Blick: Die Heimvernetzung, die unter dem Begriff Internet of Things vorangetrieben wird. Der Konzern hat hier gute Chancen oben mitzuspielen, immerhin produziert man selbst viele Geräte, die in dem Bereich eine Rolle spielen - von Mobilgeräten über Fernseher bis hin zu Waschmaschinen und Kühlschränken.

Verschiedene einzelne Anbieter sind hier technologisch aber schon weiter als Samsung selbst und würden sich daher als Übernahmekandidaten anbieten. Laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur Bloomberg gehören hierzu unter anderem die ehemalige Motorola-Halbleitersparte Freescale Semiconductor sowie der Chipspezialist Atmel. Beide Unternehmen entwickeln seit einiger Zeit spezielle Halbleiter-Produkte, die in dem Segment benötigt werden.

Aber auch in Europa soll Samsung bereits Ziele ins Auge gefasst haben. Der bekannteste Name ist hier das norwegische Software-Unternehmen Opera, das auch Browser für Embedded-Systeme entwickelt. Im Gespräch sei aber auch die britische Firma AlertMe, die Technologien entwickelt, mit denen sich Geräte verschiedener Hersteller in einem Netzwerk steuern lassen. Im Blick sollen die Südkoreaner aber auch verschiedene Sensor-Spezialisten haben.

Die Palette ist also breit gefächert. Und dies nicht ohne Grund. Denn aktuell wagt sich noch kein Branchenkenner darauf festzulegen, welcher Bereich der Heimvernetzung tatsächlich ein größerer Markt werden kann. Jede Entwicklung in dem Bereich kann derzeit sowohl den großen Durchbruch bedeuten, aber auch komplett fehlschlagen.
Berenberg Bank: Opera ist wachstumsstärkster Nebenwerte in Europa


(11,501 Euro)

Mit einem soliden langfristigen Aufwärtstrend ist mit Opera Software der wachstumsstärkste europäische Nebenwert im Universum der Berenberg Bank ausgestattet. Jüngst hat der Kurs sogar ein neues Rekordhoch markiert und damit ein prozyklisches charttechnisches Kaufsignal generiert. Das ist ein Spiegelbild der günstige Aussichten, denen der norwegische Entwickler der Webbrowser-Programme Opera, Opera Mini und Coast entgegenblickt. Die Gesellschaft, die außerdem den Mobilanzeigen-Dienst Opera Mediaworks betreibt und im Bereich der mobilen Werbung tätig ist, wird von der Berenberg Bank von 2014 bis 2016 zugetraut, den Gewinn je Aktie jährlich um 60,4 Prozent zu verbessern.

Die angebotenen Dienstleistungen verbinden inzwischen 350 Millionen Menschen mit dem Internet und mehr als 130 Internetbetreiber weltweit haben sich für Opera Software entschieden. Mit Hilfe der mobilen Werbeplattform von Opera Software wird es Herausgebern ermöglicht, ihre Inhalte zu monetarisieren und ein weltweites Publikum von mehr als 500 Millionen Verbrauchern zu erreichen. Besonders viel Potenzial wird dem Bereich Mobile Advertising zugebilligt, einer Form der Werbung, die auf mobilen Endgeräten dargestellt wird und die bei Opera Software 2015 rund 60 Prozent zum Umsatz beitragen dürfte.

Ein Meilenstein war es auch, dass sich Microsoft im Vorjahr entschieden hat, sich von Nokias Xpress Browser zu verabschieden und die eigenen Handys künftig mit Opera Mini auszuliefern. Der Gewinn je Aktie wird 2014 bei 0,41 Dollar gesehen. 2015 sollen 0,74 Dollar herausspringen und 2016 dann 1,05 Dollar. Auf dieser Basis wäre die Bewertung mit einem geschätzten KGV für 2016 von geschätzten 11,0 vertretbar bewertet. Das Berenberg-Kursziel beträgt 124 Kronen, was theoretisch gut 25 Prozent Luft nach oben lässt.
sieht eher nach minus 0,42 dollar gewinn je aktie für 2014 aus. quelle opera


sc
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.039.130 von SmartCap am 11.02.15 14:04:38
Zitat von SmartCap: sieht eher nach minus 0,42 dollar gewinn je aktie für 2014 aus. quelle opera


sc


Die Übernahmen haben heftigen Abschreibungsbedarf erzeugt. Operativ waren das allerdings hervorragende Zahlen - ein Kurseinbruch um knapp 50% scheint mir extrem übertrieben zu sein, ich denke darüber nach, auf diesem Niveau einige Stücke einzusammeln...
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.046.915 von sirmike am 12.02.15 09:25:41Du nimmst mir meine Gedanken aus dem Munde ;)
Bin heute morgen einfach mal zugestiegen (allein aufgrund des heftigen Einbruchs) ...und wie ich jetzt erst aus dem Geschäftsbericht entnehmen konnte, war das letzte Quartal alles andere als schlecht ...ganz im Gegenteil!
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.047.224 von vitello am 12.02.15 09:49:21
Zitat von vitello: Du nimmst mir meine Gedanken aus dem Munde ;)
Bin heute morgen einfach mal zugestiegen (allein aufgrund des heftigen Einbruchs) ...und wie ich jetzt erst aus dem Geschäftsbericht entnehmen konnte, war das letzte Quartal alles andere als schlecht ...ganz im Gegenteil!


Ich bin nur mit einer kleinen Position eingestiegen, die liegt bei 7,10 EUR aktuell aber schon 12 Prozent im Plus. Denke, ist erstmal "nur" eine technische Reaktion auf den herben Kurseinbruch. Wie nachhaltig die Erholung ist bzw. wie schnell der Kurs sich wieder in deutlich höhere Spähren aufschwingt, muss man mal abwarten. Sollte die kürzlich aufgekommene Übernahmephantasie seitens Samsung "handfest" sein, wäre das ja jetzt der perfekte Zeitpunkt für die Koreaner, ein Übernahmeangebot zu machen. Selbst wenn die 30 Prozent mehr bieten als den aktuellen Kurs, bekämen sie Opera inkl. Übernahmeaufschlag immer noch günstiger als vor drei Tagen.;)
Bei noch genauerer Betrachtung, hätte der Kurs ja eigentlich gar nicht einbrechen dürfen, denn jede Investition in die Zukunft und somit Gewinnerhöhungspotential sollte ja eigentlich für Kuirssteigerung gut sein (und dass Investitionen Geld kosten, dürfte doch jeder wissen)

Zum jetzigen Stand kann ich nur sagen ...sehr kurios das ganze! Oder hab ich da einen ganz wichtigen Punkt übersehen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.048.406 von sirmike am 12.02.15 11:19:06Danke für deine Beitrag! Es scheint sich dann doch zu lohnen, sich mal genauer einzulesen ...ehrlich gesagt, kenn ich Opera erst seit gestern ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.048.430 von vitello am 12.02.15 11:20:50
Zitat von vitello: Bei noch genauerer Betrachtung, hätte der Kurs ja eigentlich gar nicht einbrechen dürfen, denn jede Investition in die Zukunft und somit Gewinnerhöhungspotential sollte ja eigentlich für Kuirssteigerung gut sein (und dass Investitionen Geld kosten, dürfte doch jeder wissen)

Zum jetzigen Stand kann ich nur sagen ...sehr kurios das ganze! Oder hab ich da einen ganz wichtigen Punkt übersehen?


Naja, Opera hat letztes Jahr andere Firmen gekauft und dafür (zu) hohe preise bezahlt - das sind die Abschreibungen/Abwertungen, die jetzt das Jahresergebnis so deutlich belastet haben. Sie haben also etwas für 10 Mio. gekauft und bereinigen es jetzt auf 5 Mio. in der Bilanz. Das tut schon weh. Aber es ist auch ein einmaliger Effekt! Auf das operative Ergebnis hat dies keinen Einfluss - hier machen sich mittel- und langfristig die zugekauften Umsätze und gewinne der neuen Tochtergesellschaften bemerkbar und ggf. zu erzielende Synergien. DAS ist der Grund, weshalb ich nach dem heftigen Einbruch eingestiegen bin, weil Opera auf Basis 2015 und 2016 an seinen operativen Erfolgen gemessen und bewertet werden sollte. Und das erwartete KGV für 2015 und 2016 liegt dank des Kurseinbruchs jetzt natürlich deutlich unterhalb der Wachstumsraten... :yawn: Immerhin hatte die Berenberg Bank Opera gerade zum "wachstunsstärksten Nebenwert in Europa" gekürt (siehe Beitrag 32).
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.048.772 von sirmike am 12.02.15 11:43:08Ja, so sehe ich das eben auch ...bzw. wollte ich darauf hinaus mit meinem vorigen Beitrag.
Ich tu mich lediglich schwer damit, zu begreifen, weshalb der heftige Kurseinbruch zustande kam. Hat denn den Geschäftbericht keiner genau gelesen? Oder gelesen und nicht verstanden?
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