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Die finsteren Hintergründe des Kapitalismus ??? (Seite 35)

eröffnet am 31.08.10 17:00:28 von
neuester Beitrag 10.06.21 10:24:07 von

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01.09.10 11:27:13
Beitrag Nr. 12 ()
Die Sherpas der neuen Weltordnung mit Belohnung bei der Stange gehalten?
http://www.mmnews.de/index.php/politik/6339-eu-luxus-gehaelt…
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01.09.10 10:59:15
Beitrag Nr. 11 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.079.534 von Dorfrichter am 01.09.10 09:32:08Anhang:
http://www.visionjournal.de/visionmedia/article.aspx?id=1819…
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01.09.10 10:33:18
Beitrag Nr. 10 ()
Alltag im Stauferreich
Ritter Gnadenlos
Schöne Frauen, Ruhm und Ehre, tollkühne Kämpfe: Die Krieger des Mittelalters umweht der Duft des Abenteuers. Tatsächlich fochten sie in unfassbar brutalen Schlachten - wenn sie nicht betrunken vom Pferd fielen oder vor Kälte zitterten. ... http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/0,1518,712025,00.htm…

Ganz lesenswert. Vielleicht ein kleines bisschen vergleichbar?

Was aber wird in einem zukünftigen Unrechtsregime (sofern es kommt) prinzipiell anders sein?
- Es gibt (möglicherweise dann noch mehr als heute) illegale Drogen
- Es gibt reichlich von jedem nutzbare Schußwaffen und Sprengstoff
- Es gibt gefährdete und hochgefährliche Anlagen (AKWs, Öl-/Gaslager, Chemieanlagen, ...)
- Es gibt (ggf. Hunderte) Millionen Menschen in einem Land, die auf eine geordnete Versorgung angewiesen sind.
- Möglicherweise haben sich dort besonders viele böse Menschen versammelt

Was ist gleich?
- Die Gefahr von Naturkatastrophen und Seuchen
- Die Möglichkeit Räuberbanden oder Verteidigungsgemeinschaften zu gründen.

Warum ist die Lage im Mittelalter eigentlich nicht völlig entgleist?
Vielleicht, weil die Menschen durchschnittlich nicht so verdorben waren?
Vielleicht, weil die Mehrheit auf ein einfaches, arbeitsreiches Leben getrimmt war?

Nun, das könnte in Zukunft gründlich anders sein.
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01.09.10 09:32:08
Beitrag Nr. 9 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.077.494 von Jockelsoy am 31.08.10 20:44:47Liebe Leute .... Im Gegensatz zum real existierenden Sozialismus zwingt euch keiner in dieser Gesellschaftsform zu leben. Seht mal Jungs ... ich bin in den Währungs- und Zollraum des schweizer Franken ausgewandert weil mich die Gesetze, und Werte in Deutschand auch ankotzen.

Ich möchte ja nichtmal so weit gehen wie der Threaderöffner und von einer Verschwörung sprechen. Nein, eher von Planung. Nun stellt sich aber die Frage, Wem gibt man die Macht UND das Geld? Früher war das ja fein säuberlich getrennt.

Ganze Gelddynastien überlebten das Mittelalter und hielten sich oben. Machtdynastien hielten meistens keine hundert Jahre- zumindest nicht in der Neuzeit. Ein paar Ausnahmen gibts -ja.

Nur diesmal sieht es so aus als ob sich alles in einigen Händen sammelt. Vieles hat die Menschheit schon getestet, was die Machtvergabe betrifft. Man hat Könige gemacht mit natürlicher Erbfolge, die Macht Kirchenfürsten übergeben, den Srärksten, den vermeintlich Intelligentesten, nichts war von Dauer.

Nun stellt sich langsam die Frage, ob es sinnvoll ist, Macht und Geld in einer Hand zusammenzulegen. Welche Konsequenzen hat das auf die Völker? Können wir dadurch die großen Probleme besser meistern als vorher?

Geld- was ist besser? Inflationsgetriebenes Geld jedenfalls schaffte erst die Verhältnisse auf denen wir derzeit sitzen. Goldgedecktes Geld, wie siet es denn damit aus? Geld das sich nicht ungehemmt vermehrt?

Was ist eigentlich, wenn Macht und Geld zusammengelegt werden? Dann bräuchten wir überhaupt keine Ländergrenzen mehr. Wie könnte da unsere Zukunft aussehen? Nach der Chaoszheorie wäre dies ein gefährliches Gebilde, eine gigantische Monokultur würde entstehen. Sie wäre anfällig,weil ja keinerlei alternative Gegengewichte mehr existierten...

Hierüber sollte man wohl intensiver nachdenken.
1 Antwort
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01.09.10 07:53:58
Beitrag Nr. 8 ()
#6 (40.077.152) > Der Staatsapparat wird von den nach Weltherrschaft strebenden nicht abgeschafft, sondern benutzt und entsprechend ausgebaut und umgestaltet. Wer sich ihnen nicht unterwirft, der hat keine Chance, eine verantwortliche Position im Staatsapparat zu erhalten. Folglich findest du dort bloß eine Negativauslese.

Das hatte ich bis vor kurzem auch gedacht und sicher wird der Staat erst nach Möglichkeit unterwandert, indem die Bösen versuchen möglichst viele wichtige Machtpositionen im Staat zu besetzen. Wenn eine ausreichende Machtbasis geschaffen wurde, dann können die Bösen die Macht ergreifen und den Staat nach ihren Wünschen umgestalten (siehe Adolf Hitler und das Nazireich). Jedenfalls ist es wohl nicht so, dass plötzlich irgendwo eine Geheimarmee auftaucht (auch wenn es Millionen Schußwaffen in falschen Händen gibt), die versucht in einem Bürgerkrieg gewaltsam die Macht zu erringen.

Was aber ist das Endziel der bösen Weltverschwörung? (wenn es sie denn gibt aber das nehme ich einfach mal an)

Zu einem Staat gehört eine Struktur (Staatsorgane) und (eher gute) Gesetze. Ein Staat strebt naturgemäß nach Ordnung, Sicherheit und (mehr oder weniger) dem Allgemeinwohl. Auch Gerechtigkeit nützt dem Staat. Mit all dem, einem prinzipiell guten Staat, können aber die Bösen gar nichts anfangen, der stört sie nur. Das Motto der Bösen ist vielleicht ganz schlicht "Freiheit und Verantwortung", d.h. die Bösen wollen tun und lassen wozu auch immer sie Lust haben - müssen dabei aber ihren Vorgesetzten Folge leisten und können für Versagen zur Verantwortung gezogen werden. Die Bösen haben durchaus eine sehr strenge Hirarchie und keine Anarchie, denn einerseits sind sie machtgeil und andererseits wollen sie Sklaven zu ihrem Vergnügen - Anarchie kommt also nicht in Frage (auch, weil ein modernes Leben seine Vorzüge hat).

Zwar profitieren derzeit auch die Bösen sehr von Gesetzen zum Schutz des Eigentums und den Bürgerrechten aber wenn sie selbst an der Macht sind, werden sie von allgemeinen Gesetzen nur eingeschränkt. Welche Gesetze sollten die Bösen erlassen, außer dass dem Vorgesetzen zu gehorchen ist? Man bedenke, dass sie vermutlich rechtlose Sklaven zu ihrem Vergnügen wollen (auch für Vergewaltigung, Folter und Mord). Das mit den bisherigen Gesetzen zu vereinbaren dürfte schwierig werden - am einfachsten ist da eine schlichte Machtpyramide und keine weiteren Vorgaben.

Sicher wird es unter den Bösen jede Menge Regeln und Vorschriften geben, die jeder für seinen Geltungsbereich nach belieben erlassen kann aber das wird dann pure Willkür sein und nichts mit einem ziemlich ordentlichen und durchdachten GG, StGB, BGB zu tun haben. Die Bösen streben nicht nach einem absoluten Ideal, sondern egoistisch nach Macht und Spass. Zwar wird es vermutlich ein paar einfache Regeln geben aber Ranghöhere können jedes Gesetz mit fadenscheinigen Begründungen brechen und keiner wird sie zur Rechenschaft ziehen, solange sie dem bösen System noch hinreichend nützlich sind.

Das mit den Erlassen kann übrigens zu einem mächtigen Chaos werden. Weil sich die Erlasse schnell ändern und willkürlich sind aber auch weil sie sich überschneiden und widersprechen denn die Erlasse von Ranghöheren aber Vorrang und es dürfte bald unmöglich sein, in einen Fall ordentlich zu urteilen. Nicht, dass sich noch jemand Mühe geben wird ein gerechtes Urteil zu finden - geurteilt wird einfach nach Augenschein und persönlichem Nutzen in kürzester Zeit. Früher oder später gibt es nur noch Korruption und Günstlingswirtschaft, totalen Terror und Unterdrückung.

Gute und logische Gesetze sind für einen Staat sehr wichtig und ebenso möglichst gerechte Urteile, denn nur mit Gerechtigkeit lohnt sich Arbeit und vorausschauendes Planen. Wenn die Bösen de facto darauf verzichten, dann bleiben ihnen nur gnadenlose Unterdrückung und Arbeitslager & Sklaverei.

Ein Unrechtsregime ruft aber auch Widerstand hervor und je übler die Zustände sind, je weniger die Menschen zu verlieren haben, je geringer die Hoffnung auf Besserung ist, desto größer wird bei einigen der Wunsch das böse Unrechtsregime zu zerstören. Dabei darf man jetzt nicht an die allgemeine Unzufriedenheit hierzulande denken, wir leben gegenüber einem endzeitlichen ultimativen Unrechtsregime wie im Paradies. Man muss sich vorstellen, dass im Unrechtsregime jedem jederzeit Folter und Tod droht, der nicht sicher in das korrupte System eingebunden ist. Mit diesen Aussichten und all dem Elend und der Ungerechtigkeit vor Augen (wirklich kein Vergleich zu heute, selbst das Nazireich war besser), wird es auch zahlreiche Selbstmordattentäter geben.

Man bedenke, dass das Regime der Bösen nicht von einem auf den anderen Tag im absoluten Chaos versinkt - am Anfang schaut es vielleicht noch ganz ordentlich aus, alles läuft noch, man gratuliert sich zum Erfolg ... doch wie lange wird das System funktionieren? Ein paar Naturkatastrophen (Erdbeben, Stürme, strenge Winter, trockene Sommer, Waldbrände), zu viele Versager in wichtigen Positionen, zu viele Drogen, zu viel Ungerechtigkeit und Willkür ... tja, also in 10-20 Jahren kann viel passieren, auch der totale Untergang.

Wie aber kommt es, dass die Bösen all das nicht erkennen können?

Zweifelsohne gibt es organisierte Böse, die nach Macht streben und einen gerechten, guten Staat bekämpfen - da muss man nur mal an das weltweit tätige organisierte Verbrechen denken. Das aber ist eigentlich schon verrückt, denn fähigere Böse könnten doch auch legal Geld verdienen. Der primitive Gedanke von Erzschurken "wir haben die Macht und andere müssen arbeiten" ist naheliegend und so verlockend, dass keiner mehr ernsthaft über die Konsequenzen einer Herrschaft der Bösen nachdenkt. Ist ja auch nicht so, als dass die Bösen besonders in Sachen Selbsterkenntnis glänzen würden. Böse haben einen blinden Fleck und das ist ihre eigene böse Natur, die sie verleugnen müssen.

Bestärkt werden die Bösen durch die Erfolge, die sie bei der Ausbeutung eines noch hinreichend guten Systems haben, dass sie ja (mitunter maßgeblich) beeinflussen. Die Bösen buchen alle Erfolge (die in Wirklichkeit dem technischen Fortschritt, der Arbeit fleißiger Menschen und noch guter Gesetze zu verdanken sind) für sich und machen für die Mißstände das Versagen anderer verantwortlich.

Zugegebenermaßen weiß ich nicht sicher, ob die Abschaffung des Staates wirklich geplant und betrieben wird; ich weiß nicht sicher, ob einige Böse eine neue Weltordnung anstreben, bei der die Bösen herrschen aber die Möglichkeit dessen besteht durchaus. Man kann Zweifel haben aber angesichts der Gefahr darf man nicht die Augen schließen, sondern muss in dieser Sache ermitteln. Wie? Ganz einfach, indem befugte Staatsbeamte das organisierte Verbrechen aktiv und effizient verfolgen und auch nach den Hintermännern suchen. Damit kann man gar nichts falsch machen. Wenn zu viele Verbrecher auch eine hohe gesellschaftliche Position hatten, wenn sie schwere Verbrechen begangen haben, dann muss man sich allerdings schon mal fragen, wie das denn alles überhaupt so weit kommen konnte.

Ich freue mich übrigens wirklich, wenn jemand denkt "ist das so?" und (neben strafrechtlichen) auch wissenschaftliche Untersuchungen zur Aufdeckung der Wahrheit eingeleitet werden. Diese Möglichkeiten habe ich nicht. Ich kann mir nur Gedanken machen und Vermutungen anstellen. (alles imho)
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31.08.10 20:44:47
Beitrag Nr. 7 ()
Es ist immer wieder nett zu hören wie man sich über den Kapitalismus oder die Marktwirtschaft aufregt.

Liebe Leute .... Im Gegensatz zum real existierenden Sozialismus zwingt euch keiner in dieser Gesellschaftsform zu leben. Seht mal Jungs ... ich bin in den Währungs- und Zollraum des schweizer Franken ausgewandert weil mich die Gesetze, und Werte in Deutschand auch ankotzen. Gut .... ich bin überzeugter Marktwirtschaftler, somit für weniger Staat und ich möchte nicht das mein Kind als (noch) Christ in 20 Jahren gen Mekka beten muß. Aber euch steht es doch frei nach Nordkorea auszuwandern und diesen bösen Kapitalismus ein und für alle male hinter euch zu lassen. Labert nicht nur rum sondern handelt doch mal so wie ich indem ihr mit den Füßen abstimmt. Was hindert euch daran ?


grüße
2 Antworten
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31.08.10 20:00:28
Beitrag Nr. 6 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.075.759 von HeWhoEnjoysGravity am 31.08.10 17:00:28"... vielleicht eine seit Jahrzehnten geplante Maßnahme zur Abschaffung des Staatsapparates"

Der Staatsapparat wird von den nach Weltherrschaft strebenden nicht abgeschafft, sondern benutzt und entsprechend ausgebaut und umgestaltet. Wer sich ihnen nicht unterwirft, der hat keine Chance, eine verantwortliche Position im Staatsapparat zu erhalten. Folglich findest du dort bloß eine Negativauslese.
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31.08.10 19:09:57
Beitrag Nr. 5 ()
Die wichtigsten Weichen wurden noch vor ein paar Jahren umgelegt um die westlichen Staaten soweit in die Schulden zu schubsen, daß sie garantiert NIE mehr da rauskommen können. Ich denke zur weiteren Abwehr eines Totalzusammenbruchs werden weitere "Rettungsmaßnahmen folgen. Heute ist es doch so, daß ausgegebene Staatsanleihen nur noch Zentralbanken bedienen.

Bei der Gelegenheit sollte man durchaus mal fragen, ob die EZB überhaupt unabhängig agieren darf. Oder regiert die FED auch hier herein?
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31.08.10 18:37:04
Beitrag Nr. 4 ()
Sind die (weltweiten) Privatisierungsbestrebungen vielleicht eine seit Jahrzehnten geplante Maßnahme zur Abschaffung des Staatsapparates und zur Realisierung einer einfachen Machtpyramide?
Eindeutig ja, es läuft alles darauf hinaus.

Gerade in der Finanzindustie werden Strukturen ziemlich klar.
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31.08.10 17:07:59
Beitrag Nr. 3 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.075.759 von HeWhoEnjoysGravity am 31.08.10 17:00:28#1

Ach, sind etwa doch nicht die von Elvis geführten Aliens Schuld ?

:confused:
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