Wann werden die Landesbanken und Sparkassen endlich alle komplett privatisiert ? - Teil 5 (Seite 2)
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26.09.13 19:53:09
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15.09.10 08:51:11
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18.09.10 08:57:29
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#15
stimmt nicht,
die müssen die ganzen treuen parteifuzzies versorgen, einschliesslich der pensionen
17.09.10 19:44:24
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#14
Geschrieben hatte ich, daß die kleineren Institute die Zentralbanken brauchen bei Auslandsgeschäften, großen Krediten, die die kleineren Banken nicht allein stemmen können als Konsortial-Kreditgeber, bei Aktionen mit der KFW und anderen Förderbanken. Den kleineren Banken käme es zu teuer, wenn sie für diese Art Geschäfte, die seltener vorkommen, Spezialisten halten müßte.
wilbi
17.09.10 18:37:18
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#13
Bei dem Rest gebe ich Dir grundsätzlich Recht. Aber das Problem ist eben, dass sich die Zentralinstitute nicht auf diese Aufgaben beschränken, sondern fröhlich am Markt herumzocken. Als reine Abwicklungs- oder Vermittlungsstellen haben sie sicherlich eine Daseinsberechtigung, wobei zwei davon reichen würden (eine Bank für die Sparkassen und eine für die Genos).
Ich hätte besser schreiben sollen: Die Landesbanken und die genossenschaftlichen Dachinstitute sind in ihrer derzeitigen Ausprägung völlig überflüssig und eine Gefahr für das Bankensystem.
16.09.10 22:31:19
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#12
Ich glaube , das ist etwas zu einfach gestrickt. Die Kleinen (Volksbanken und Sparkassen) müssen ja mit den Spargeldern, die ihnen gebracht werden und nicht wieder ausgeliehen, wohin. Die Bundesbank zahlt kaum Zinsen. Außerdem führen die Zentralinstitute auch den Auslandszahlungsverkehr durch, und sind auch die Verbindungsstelle zu der KFW und den anderen Förderbanken. Es kann nicht jede kleine Bank oder Sparkasse Spezialisten für weniger oft vorkommende Geschäftsvorfälle vorhalten.
Außerdem kann eine kleine Bank bei größeren Kunden mit Krediten nicht helfen, weil bei der Größenordnung das Eigenkapital nicht ausreicht. Dann werden Konsortialkredite zusammen mit den Zentralinstituten ausgegeben.
wilbi
16.09.10 22:16:29
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#11
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Diese Microcap-Aktie könnte genau dafür gemacht sein
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16.09.10 22:10:10
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#10
16.09.10 21:50:17
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#9
Die Landesbanken einerseits und die genossenschaftlichen Zentralbanken andererseits sind die "Dachbanken" der jeweiligen kleinen Banken in jedem Ort. Der ursprüngliche Zweck dieser "Dachbanken" diente dem Abwickeln des Zahlungsverkehrs zwischen den verschiedenen Banken.
Davon haben sie sich aber weit entfernt, weitere Geschäftsfelder erschlossen und sich an den Kaptalmärkten übel verzockt. Den kleinen Sparkassen und Volksbanken ist dabei kein Vorwurf zu machen, weil die unter den Verlusten der grössenwahnsinnigen Manager ihrer Dachinstitute zu leiden haben.
Die Landesbanken und die genossenschaftlichen Dachinstitute sind heutzutage völlig überflüssig, kosten nur Geld und sollten deswegen abgewickelt werden. Erhaltenswert sind hingegen die Strukturen der kleinen Ortsbanken - egal, ob es Sparkassen oder Volkbanken sind.
16.09.10 11:58:43
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#8
Zum Glück , kann man da nur sagen !
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
16.09.10 11:58:43
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#7
Richtig! Und meine Volksbank zahlt jährlich 6% Dividende auf meine Anteile! Jedes Jahr! Auch in den Krisenjahren....
Und von Sparkassen die sich verzocken hört man auch eher selten....
Privatisieren? Damit wir wie bei den Versorgern die privatisiert wurden schön abgezockt werden?

Bei der Bay-LB das ist es was anderes... Der Ede gehört in den Knast... Zusammen mit Beckstein und diesem anderen Amigopack!
16.09.10 10:52:55
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#6
16.09.10 08:21:46
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#5
Die Landesbanken gehören aufgelöst, weil überflüssig.
Die Sparkassen sollten bleiben wie sie sind. Sie haben weniger Mist gebaut als andere Banken. Eine Bank ohne Aktionäre geht wahrscheinlich weniger Riskiken aus Profitgier ein.
Die Sparkassen sind eher eine klasische Bank, die Geld aufbewahren und verleihen, aber nicht selber zur Profitsteigerung bankfremde Geschäfte tätigen. Jedenfalls weniger als andere.
15.09.10 20:53:57
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#4
aufmerksam"
Hast du Pfeifenkopf schon mal für eine Sparkasse oder Volksbank ( ich vermute ja mal, daß du garkein Steuerzahler bist sondern Tranferempfänger) etwas bezahlen müssen? Die tragen sich immerhin noch selbst, auch ihre Direktoren. Das waren die eigentlichen Stabilisatoren in der Bankenkrise.
Bei den Landesbanken ist es anders. War es nicht unter Rot/grün wo das Landesbankengesetz geändert wurde, weil die Länder und Kommunen aus der Haftung raussollten, was die Großbanken als Wettbewersvorteil ansahen. Und was hat sich gezeigt? Sie wurden großkotzig und wollten mit den Geschäftsbanken mithalten und fuhren Milliardenverluste ein. Das bittere Ende vom Lied!! Die Länder haben trotzdem gehaftet, siehe Bayerische Landesbank und die Nordbank usw.
wilbi
15.09.10 15:18:56
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#3
Und selbst wenn die Bundespolitik daran etwas ändern wollte, sie kann es nicht, wie aus #1 hervorgeht:
"...Die Bundesregierung besitzt aber kaum Druckmittel - Eigner der Landesbanken sind die Landesregierungen und die Sparkassen..."
Also bleiben die Landesbanken und Sparkassen weiter in der Hand der provinziellen Landespolitiker, Bürgermeister und den sonstigen kommunalen Hobbypolitikern.
Bei denen auf Einsicht und Vernunft zu hoffen oder gar auf den freiwilligen Verzicht einer eigenen Landesbank oder Sparkasse mit all den damit verbundenen Posten und Pöstchen für verdiente Parteigenossen, dürfte wohl aussichtslos sein.
Aus welchem Grund ein Sparkassendirektor einer Kleinstadt-Sparkasse bereits mehr an Jahresgehalt bekommt als die Bundeskanzlerin, hat bisher auch noch kein Politiker erklären können.
Und wenn etwas schief läuft, zahlen wie immer die gesamte Zeche die Steuerzahler - also WIR...
15.09.10 14:40:28
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#2
Reformen? Fusionen? ganz wech mit diesen blöden Butzen? im Leben nicht.

"Dorfdeppen" wollen im weltweiten Investmentbanking mitspielen und verzocken
regelmässig das Geld der Steuerzahler; zum Heulen.
Und in den "Aufsichtsräten" hocken die Politiker, die erst recht keine
Ahnung vom Bankenwesen haben.
Alles zum Kotzen dieses System.

15.09.10 08:51:11
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#1
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:bedarf-an-kernkapital…
Schäuble knöpft sich Landesbanken vor
15.09.2010
Eine der Großbaustellen der Finanzkrise sind die Landesbanken. Nach spektakulären Fehlspekulationen mussten einige mit Steuermilliarden gestützt werden. Nun dringt der Finanzminister auf Fusionen.
Die Bundesregierung nimmt erneut den Umbau der Landesbanken in Angriff. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will nach FTD-Informationen in den nächsten Tagen mit seinen Länderkollegen mögliche Fusionen der Institute erörtern. Der genaue Termin des Treffens steht noch nicht fest, da die Einladung wegen der Einigung über die schärferen Eigenkapitalregeln Basel III verschoben wurde. Ein erstes Vorbereitungstreffen hat demnach aber bereits am Dienstagabend stattgefunden. Das Ministerium lehnte einen Kommentar ab.
Mit dem Vorstoß macht sich Schäuble an eine der offenen Großbaustellen der Finanzkrise. Viele Landesbanken wie LBBW, BayernLB, WestLB und HSH Nordbank hatten sich im Investmentbanking verhoben und mussten durch Milliarden an Steuergeldern gestützt werden. Schon Schäubles Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) hatte sich vergebens um eine Konsolidierung bemüht.
Er hatte bei einem ähnlichen Treffen 2009 auf Fusionen gedrungen. Die Bundesregierung besitzt aber kaum Druckmittel - Eigner der Landesbanken sind die Landesregierungen und die Sparkassen. Als Hebel wollte Steinbrück daher die Schaffung sogenannter Bad Banks einsetzen, in denen die Institute ihre toxischen Wertpapiere deponieren.
Analog könnte Schäuble sich nun Basel III zunutze machen. Das Thema soll dem Vernehmen nach bei dem geplanten Treffen diskutiert werden. Die neuen Regeln erhöhen den Handlungsdruck auf die Landesbanken: Sie benötigen künftig mehr und vor allem qualitativ besseres Kernkapital. Ohne stille Einlagen werden viele Landesbanken auch künftig nicht auskommen, da sie keinen Zugang zum Kapitalmarkt haben. Wegen der Abhängigkeit der Landesbanken von stillen Einlagen dürften die Bundesländer ohne weitere Investoren auch in Zukunft eine wichtige Rolle als Kapitalgeber spielen.
An Dynamik gewinnt Schäubles Vorstoß auch durch den Verkaufsdruck bei der angeschlagenen WestLB durch die EU-Kommission. Bis Ende September soll der Verkaufsprospekt für die vom Staat gestützte Bank aufgelegt werden. Sie muss nach dem Willen der Kommission bis Ende 2011 verkauft sein - sonst wird sie zerschlagen. Da die WestLB aber derzeit Insidern zufolge "schlicht unverkäuflich ist", bemüht sich nach FTD-Informationen der ehemalige CDU-Politiker Friedrich Merz als Verkaufsbeauftragter um eine Landesbankenlösung. "Es gibt Überlegungen, möglicherweise eine Kombination der WestLB mit der Helaba und der Deka anzugehen", hieß es dazu.
Schäubles Initiative birgt dennoch großes Konfliktpotenzial. Trotz der immensen Belastung für die Haushalte definieren viele Ministerpräsidenten ihre Landesbanken weiterhin als wichtiges Instrument zur Regionalförderung. "Die Finanzminister werden anreisen, aber mitbringen wollen sie möglichst nichts", sagte der Vorstand einer Landesbank der FTD.
---
Warum nicht einfach alle komplett dicht machen ?
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