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Deutsche Rohstoff AG: Meldungen, Analysen, Meinungen (Seite 2334)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.711.934 von katjuscha-research am 14.01.18 15:18:09
Zitat von katjuscha-research: Was hast du denn für Fragen gestellt? Vielleicht lag es ja daran. Oder du hast die fasche Mailadresse.

Meine Anfrage:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund der mehrfachen Überarbeitungen der Ergebnisschätzungen durch Analysten habe ich mir inzwischen ein eigenes Modell "gebastelt". Hierbei bin ich auf eine (scheinbare) Diskrepanz gestoßen:
Nach den mir vorliegenden Informationen werden aktivierte Bohrkosten linear zur Produktion abgeschrieben, und zwar gemäß den Quartalsberichten rechnerisch ca. 15 $/BOE.
Bei ca. 2,6 - 2,7 Mio $ Kosten je 1-Meilen-Bohrung ergibt sich daraus eine Produktion von ca. 170k BOE - 180k BOE, nach welcher die Bohrung komplett abeschrieben wäre.
Nach meinen Internetrecherchen soll eine durchschnittliche Bohrung im DJ-Becken in der Niobrara-Formation (als "Hauptlieferant Ihrer Produktion) jedoch ca. 250k BOE ergeben. Auch der "typische Produktionsverlauf einer Ölbohrung" aus Ihren Unternehmenspräsentationen (kumulierte Produktion ca. 55% nach 48 Monaten) ergibt bei einer 1-Meilen-Bohrung eine EUR oberhalb von 270k BOE.

Hieraus ergeben sich für mich folgende Frage / Alternativen:

a) bleibt die "Abschreibungsrate" von ca. 15$/BOE konstant und endet die Abschreibung einer Bohrung dann "plötzlich" (zeitlich deutlich vor dem Produktionsende, gemäß der o.g. Kurve also sogar schon nach 4 - 5 Jahren) ? oder

b) ändert sich die o.g. Abschreibungsrate ggf. mit der Zeit, um die geänderte Zusammensetzung (und damit den abnehmenden erzielbaren Verkaufserlös) eines BOE (höherer Gasanteil) nachzubilden ?

Und mit welchen langfristigem Öl-/Gas-Verhältnis muss man in der Niobrara-Formation rechnen ?

Über eine Beantwortung meiner Fragen würde ich mich sehr freuen."

Die Mailadresse war die angegebene Kontaktadresse vom Internetauftritt. Ist auch angekommen, sonst hätte ich ja eine Fehlermeldung erhalten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.711.466 von Beobachter99 am 14.01.18 13:28:50Du weisst, wie oft ich Anfragen gestellt habe ? Und welcher Art ? Soso. Solche Typen wie dich meinte ich u.a. mit meinem post Nr. 23.130 vom 05.01. Aber das war dir sicher ohnehin klar.
Ideen

zum Abgang von Bob Gardner. Leider hat sich Gutschlag ja bedeckt hierzu gehalten. Also können wir nur Vermutungen anstellen. Gardner war in seinem Berufsleben meist nur (nach deutschen Maßstäben) 2-3 Jahre bei einer Berufsstation. Insofern sind die ca. 5 Jahre bei den DRAG Töchtern schon sehr lange. Er war an der Vorgängergesellschaft von CCE persönlich beteiligt. Ähnliches nehme ich auch für CCE an.

Ich habe noch in Erinnerung, das damals mehrere Beteiligte Parteien zum Verkauf der Vorgängergesellschaft von CCE geraten haben. Beteiligt war auch Bob Gardner wie erwähnt.

Die Vermutung liegt nun nahe, dass Bob Gardner einen Verkauf wollte oder seinen Ausstieg erwogen hatte. Dazu würde auch die Aufstockung der Anteile durch die DRAG passen. Hier hatte die DRAG wohl eine andere Auffassung. Dies würde auch die knappe Formulierung des Abgangs erklären. Aber wie gesagt nur Vermutungen. So lange die anderen Beteiligten bei CCE an Bord bleiben kein Problem. Aber die Jungs kennen sich ganz gut, besonders der "Landmann" von CCE da sie bei einigen Unternehmen bereits zusammen gearbeitet haben. Da aber die Bohrungen fast fertig sind, die weiteren z.T. angemeldet und die Landverträge stehen wäre auch dies kein Beinbruch:D

Gruß Comedy:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.712.228 von Cutter_Slade am 14.01.18 16:31:38
Zitat von Cutter_Slade: Meine Anfrage:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund der mehrfachen Überarbeitungen der Ergebnisschätzungen durch Analysten habe ich mir inzwischen ein eigenes Modell "gebastelt". Hierbei bin ich auf eine (scheinbare) Diskrepanz gestoßen:
Nach den mir vorliegenden Informationen werden aktivierte Bohrkosten linear zur Produktion abgeschrieben, und zwar gemäß den Quartalsberichten rechnerisch ca. 15 $/BOE.
Bei ca. 2,6 - 2,7 Mio $ Kosten je 1-Meilen-Bohrung ergibt sich daraus eine Produktion von ca. 170k BOE - 180k BOE, nach welcher die Bohrung komplett abeschrieben wäre.
Nach meinen Internetrecherchen soll eine durchschnittliche Bohrung im DJ-Becken in der Niobrara-Formation (als "Hauptlieferant Ihrer Produktion) jedoch ca. 250k BOE ergeben. Auch der "typische Produktionsverlauf einer Ölbohrung" aus Ihren Unternehmenspräsentationen (kumulierte Produktion ca. 55% nach 48 Monaten) ergibt bei einer 1-Meilen-Bohrung eine EUR oberhalb von 270k BOE.

Hieraus ergeben sich für mich folgende Frage / Alternativen:

a) bleibt die "Abschreibungsrate" von ca. 15$/BOE konstant und endet die Abschreibung einer Bohrung dann "plötzlich" (zeitlich deutlich vor dem Produktionsende, gemäß der o.g. Kurve also sogar schon nach 4 - 5 Jahren) ? oder

b) ändert sich die o.g. Abschreibungsrate ggf. mit der Zeit, um die geänderte Zusammensetzung (und damit den abnehmenden erzielbaren Verkaufserlös) eines BOE (höherer Gasanteil) nachzubilden ?

Und mit welchen langfristigem Öl-/Gas-Verhältnis muss man in der Niobrara-Formation rechnen ?

Über eine Beantwortung meiner Fragen würde ich mich sehr freuen."

Die Mailadresse war die angegebene Kontaktadresse vom Internetauftritt. Ist auch angekommen, sonst hätte ich ja eine Fehlermeldung erhalten.

Präzise Frage, an DER Antwort wäre ich auch interessiert. Beabsichtigst Du bei der Hauptversammlung nachzuhaken?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.712.228 von Cutter_Slade am 14.01.18 16:31:38Na dann könnte es einfach daran liegen, dass deine Frage sehr konkret ist. Wenn Gutschlag wenig Zeit hatte, wird er die Antwort erstmal zurückgestellt haben. Ich hab ja auch erst Freitagnachmittag Antwort bekommen und auch eher kurz angebunden.

Also warte einfach noch 1-2 Tage, und wenn du dann keine Antwort hast, einfach nochmal schicken. Mach ich jedenfalls immer so. Da muss man nicht im vorneherein gleich irgendwelche Theorien aufstellen, wonach man benachteiligt würde. Meist ist es viel profaner. Wenig Zeit, etc.
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ich hatte Herrn Gutschlag im Sommer und Herbst einen ganzen Fragebogen geschickt und bekam immer nach spätestens 3-4 Tagen eine Antwort,
werde mich die nächste Zeit aber erstmal zurück halten mit Fragen da das hier scheinbar etwas Überhand nimmt,
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.712.831 von katjuscha-research am 14.01.18 18:31:03
Zitat von katjuscha-research: Da muss man nicht im vorneherein gleich irgendwelche Theorien aufstellen, wonach man benachteiligt würde.

Ich habe von "Benachteiligung" nichts geschrieben. Da ich nicht voraussetze, Antworten zu erhalten, fühle ich mich beim Ausbleiben auch nicht benachteiligt (Ich empfinde aber eine überhaupt ausbleibende Reaktionen als unhöflich). Die Kategorie, ob aber im Gegensatz dann andere "bevorzugt" werden, interessiert mich nicht, weil es mir um meine Fragen geht und nicht darum, was mit anderen ist.
Im übrigen gehe ich an der Börse grundsätzlich davon aus, dass Unterschiede gemacht werden (diese Aussage ist jetzt nicht auf die DRAG bezogen). Alles andere wäre sehr naiv.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.712.228 von Cutter_Slade am 14.01.18 16:31:38
Zitat von Cutter_Slade: Meine Anfrage:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund der mehrfachen Überarbeitungen der Ergebnisschätzungen durch Analysten habe ich mir inzwischen ein eigenes Modell "gebastelt". Hierbei bin ich auf eine (scheinbare) Diskrepanz gestoßen:
Nach den mir vorliegenden Informationen werden aktivierte Bohrkosten linear zur Produktion abgeschrieben, und zwar gemäß den Quartalsberichten rechnerisch ca. 15 $/BOE.
Bei ca. 2,6 - 2,7 Mio $ Kosten je 1-Meilen-Bohrung ergibt sich daraus eine Produktion von ca. 170k BOE - 180k BOE, nach welcher die Bohrung komplett abeschrieben wäre.
Nach meinen Internetrecherchen soll eine durchschnittliche Bohrung im DJ-Becken in der Niobrara-Formation (als "Hauptlieferant Ihrer Produktion) jedoch ca. 250k BOE ergeben. Auch der "typische Produktionsverlauf einer Ölbohrung" aus Ihren Unternehmenspräsentationen (kumulierte Produktion ca. 55% nach 48 Monaten) ergibt bei einer 1-Meilen-Bohrung eine EUR oberhalb von 270k BOE.

Hieraus ergeben sich für mich folgende Frage / Alternativen:

a) bleibt die "Abschreibungsrate" von ca. 15$/BOE konstant und endet die Abschreibung einer Bohrung dann "plötzlich" (zeitlich deutlich vor dem Produktionsende, gemäß der o.g. Kurve also sogar schon nach 4 - 5 Jahren) ? oder

b) ändert sich die o.g. Abschreibungsrate ggf. mit der Zeit, um die geänderte Zusammensetzung (und damit den abnehmenden erzielbaren Verkaufserlös) eines BOE (höherer Gasanteil) nachzubilden ?


Die Abschreibungsrate bleibt - meinen Infos nach - konstant pro gefördertem Barrel und bemisst sich an den Ryder-Scott-Gutachten.

Zitat von Cutter_Slade: Und mit welchen langfristigem Öl-/Gas-Verhältnis muss man in der Niobrara-Formation rechnen ?

Über eine Beantwortung meiner Fragen würde ich mich sehr freuen."

Die Mailadresse war die angegebene Kontaktadresse vom Internetauftritt. Ist auch angekommen, sonst hätte ich ja eine Fehlermeldung erhalten.



Das genaue Verhältnis kann ich dir auch nicht genau sagen, aber die Gasproduktion von Markham und Vail war wohl proportional höher als erwartet.

Bei mir sind auch schon Anfragen im Nirwana gelandet. Ich glaube, dass das so nach dem Motto "nimm du, ich hab ihn sicher..." im täglichen Tun verloren geht.
Ich habe das ganze so verstanden.
RyderScott schätzt pro Bohrloch eine gesicherte Reserve von 220.000 BOE. Da aber Landeigentümer Royalties in Höhe von z.B. 20% bekommen, entfällt auf CCE aber nur 80% von 220.000 BOE. D.h. mit diesen CCE gehörenden 176.000 BOE müssen die Investitionen verdient werden.

Also: 2,7 Mio USD an Bohrkosten usw. dividiert durch unsere von RyderScott geschätzte sichere Reserve von 176.000 sind 15,34 USD.
So lange nichts außerordentlich abgeschrieben wird, wird für jeden produzierten BOE 15,34 USD an Abschreibungen vereinnahmt. Wenn 176.000 BOE erreicht sind, dann sind ja komplett alle Bohrkosten vollständig bezahlt/vereinnahmt und danach beträgt die Abschreibung 0,- USD pro BOE, so dass der Gewinn dann natürlich höher ausfällt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.714.412 von Cutter_Slade am 14.01.18 23:22:11Also wie gesagt

Wenn du Donnerstag geschrieben hast, und Freitag keine Antwort hast, würd ich das nicht als unhöflich empfinden. Warte doch einfach mal ab! Ich hab schon bei vielen Unternehmen erst nach 2 Wochen eine Antwort erhalten. Wenn ich dann immer noch nichts bekommen habe, schicke ich halt die gleiche Mail nochmals ab. Darin seh ich kein Problem, schon gar keine Unhöflichkeit.

Und doch, du hattest dich benachteiligt gefühlt, siehe dein erstes Posting zu dem Thema!
Zudem du es ja jetzt nochmal bestätigst, was die angeblichen Unterschiede angeht, von denen du ausgehst. Ich wüsste gar nicht wieso Gutschlag da Unterschiede machen sollte. Auf welcher Grundlage denn? Woher soll er beispielsweise den Klarnahmen von wiener oder von mir kennen? Gutschlag wird ganz andere Dinge zu tun haben als danach zu gucken, welcher Aktionär ihn da gerade anschreibt.

Wie gesagt, deine Anfrage war relativ komplexx. Vielleicht hatte Gutschlag shlichtweg nicht die Zeit oder Muße dir zu antworten. Kann aber noch kommen. Und wenn nicht, einfach nochmal fragen!
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