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Deutsche Rohstoff AG: Meldungen, Analysen, Meinungen (Seite 2571)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.985.893 von fatalis-neu am 14.06.18 14:42:32Ich verstehe auch Deine Mengenangaben nicht.

Am 30.04.2018 wurden die Ergebnisse für die ersten 30 Produktionstage von EOG genannt: https://rohstoff.de/blog/2018/04/30/deutsche-rohstoff-elster… Darin hiess es : In den ersten 30 Tagen stabiler Produktion entfielen auf Elster pro Tag rund 7.493 Barrel Öläquivalent (BOE), davon 6.055 Barrel Öl (BO).

Also nur mal Öl genommen sind 30 x 6.055 Barrel Öl = 181.650 BOE in einem Monat. Das mal 3 Monate wären es 544.950 BOE Öl. Die Declinerate wird nicht so gross sein, das daraus nur 360.000 BOE Öl werden. Die Declinerate aus der Förderung Q1-Q3 2017 unterstellt, müsste man eher auf 460.000 BOE Öl kommen. PLUS dann das Gas. Und da war noch etwas mit geförderten, aber nicht abgerechneten Mengen im Q1.

Oder im Q1 hatten entfielen auf den Anteil an CCE aus den Bohrungen 110.713 BOE Öl und 158.636 BOE Gas. Sprich der geförderte Gasanteil ist mittlerweile viel höher als der Ölanteil. Die Declinerate ist da schon vermindert und lag von Februar auf März nur noch bei ca. 10 % beim Öl und beim Gas bei noch weniger. Ergo wird man da in den 3 Monaten im Q2 auch deutlich über 100.000 BOE Gas/Öl gesamt kommen.

Man kann die Ergebnisvorhersagen generell nicht machen, wenn man nicht zwischen BOE Öl und BOE Gas unterscheidet, das es für eine BOE Gas nur den Bruchteil einer BOE Öl gibt, sprich ca. 1/3 (inklusive Kondensate) bis zur 1/4.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.986.547 von fatalis-neu am 14.06.18 15:48:08
Zitat von fatalis-neu: Demnach sind meine 45$ sehr, sehr konservativ angesetzt. Das war mir auch klar. Rechne ich aber mit bspw. 55$, was dtl. näher an der Realität wäre und trotzdem noch konservativ ist, komme ich auf einen Umsatz von 40 Mio$. Das würde mit der Guidiance übereinstimmen von Dr. Gutschlag. Ziel 75 - 85 Mio€ für 2018. Damit wäre die DRAG schon per 2. Quartal bei 55 Mio. $, ca. 47 Mio. €.

Jetzt ist die Frage wieviel von den 40 Mio$ hängen bleiben.

Dazu folgende grobe Rechung:

Lt. Prognose beträgt der Abschlag auf dem Umsatz zum Ebita ca. 20%:

Heißt in Q2 als Ebita 32 Mio. $

Abschreibungen habe ich keine Ahnung. Würde mal die hälfte des Ebitas rechnen:

Ergebnis vor Steuern 16 Mio. $

Zinsen 1 Mio. $
Steuern ca. 20% = 3,2 Mio. €

Ebit = 11,8 Mio $
= 10 Mio €

Muss also meine Annahme korrigieren und die Erwartungshaltung etwas senken. Wenn es mehr als 10 Mio € werden ist das Ergebnis top.

Ihr merkt, langsam macht es wieder Spaß zu rechnen.



Bei den Abschreibungen wird von einer Förderung von 240.000BOE pro Loch ausgegangen und somit wird von den ersten 240.000BOE der zugehörige Teil der Bohrkosten abgeschrieben.
Meiner Info nach hat man bei den Bohrungen bewußt gedrosselt gefördert, um "den Frack" nicht wieder zurückzuspülen. Ob das Auswirkungen hat, weiß ich aber auch nicht.
Ich rechne mal so für das Q2:

ÖL

EOG gefördert und hoffentlich verkauft: 460.000 BOE, Preis 60 USD/Barrel, = 27.600.000 USD Einnahme.

Bestand CCE gefördert und hoffentlich verkauft: 100.000 BOE, Preis 43 USD/Barrel, = 4.300.000 USD, ca. 75 % Anteilsbesitz CCE = 3.225.000, 88,5 % Anteilsbesitz DRAG an CCE = 2.854.125 USD

Litzenberger gefördert und hoffentlich verkauft: 260.000 BOE (2 Monate), Preis 60 USD/Barrel, = 15.600.000 USD, ca. 75 % Anteilsbesitz CCE = 13.146.000, 88,5 % Anteilsbesitz DRAG an CCE = 11.873.160 USD

Dito angewandt auf Gas/Kondensate
EOG 110.000 BOE, Preis 10, 1.100.000 USD
Bestand CCE 130.000 BOE, Preis 8 USD, 1.040.000, 780.000, 690.300 USD
Litzenberger 70.000 BOE, Preis 10, 500.000, 430.000, 380.550 USD

Macht in Summe rund 44 Mio. USD Bruttoumsatz mit anteilig 42 Mio. Öl und 2 Mio. Gas. Davon sind ca. 10 % Produktionssteuern abzuziehen. Macht dann ca. bzw. gesamt ca. 34 Mio. Euro im Q2 2018. Wobei das mit Gas/Kondensate sehr schwierig zu schätzen ist.

Plus den 16 Mio. Euro aus den Q1 wären es dann in Summe ca. 50 Mio. Euro bei einer Jahresprognose von 75 - 85 Mio. Euro. Im Q3 müsste die Decline-rate nach den Erfahrungen mit Vail/Markham stark zuschlagen. Trotzdem müsste die untere Bandbreite der Prognose im Gesamtjahr bei den unterstellten Parametern von 65 USD und 1,22 USD Wechselkurs und ohne getätigte neue Absicherung sicher erreichbar sein denke ich.

Allerdings ist das auch irgendwie nicht der Punkt, warum man hier investiert ist. Der Punkt ist, wie sich die erhöhte Förderung, die erhöhten Anteile an CCE, der gestiegene Ölpreis und der bisher nicht weiter gestiegene Euro sich letztlich auf das Nettoergebnis auswirken. Das wiederum ist für mich unmöglich abzuschätzen. Ich hoffe nur weiter auf eine Gewinnvervielfachung ggü. dem Jahr 2017.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.988.374 von Wertefinder1 am 14.06.18 19:40:16
Zitat von Wertefinder1: Allerdings ist das auch irgendwie nicht der Punkt, warum man hier investiert ist. Der Punkt ist, wie sich die erhöhte Förderung, die erhöhten Anteile an CCE, [...] auf das Nettoergebnis auswirken.

Für viele Menschen in unserem Lande, speziell solchen, die schon länger hier leben, sind der Kartoffelsalat auf der HV und überhaupt die Wahl eines geeigneten Versammlungslokals (Ort und Zeit) wesentliche Kriterien für eine Investitionsentscheidung. Nicht zu vergessen die Blödheit der Regierung. Das sind ganz entscheidende Punkte!
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Hallo,

hab mal gegen meine sonstigen Gewohnheiten auf eine Anzeige bei W : O geklickt, ihr wisst schon, diese roten Laufbänder, die immer 1000% am Tag versprechen.
Da stand heute: Größter Wolframproduzent außerhalb Chinas - 1A Übernahmekandidat -
Da dachte ich mir: den kenne ich doch ..und dabei kam dieser Artikel zum Vorschein.

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10637994-deutsche…

Kann man mal lesen

Gruß

up
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.989.337 von Choleriker am 14.06.18 21:46:37Deutsche Rohstoff: Gewinnwarnung basierend auf den aktuellen Entwicklungen des Öl- und Gasgeschäfts

Mannheim: Die Deutsche Rohstoff gibt eine Gewinnwarnung bekannt, die sich auf der Basis des Öl und Gasgeschäfts der Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr abzeichnet. Von der aktuellen besorgniserregenden Konstellation sind insbesondere alle Aktionäre betroffen, die an der Hauptversammlung der Gesellschaft im Juli 2018 in Mannheim teilnehmen werden.

Die Vorstände Dr. Nachschlag und Herr Würz warnen im Vorfeld der in Kürze stattfindenden Hauptversammlung vor den hohen Gewinnen, die die Gesellschaft in diesem Jahr erwirtschaften wird. Aufgrund der Ölpreisentwicklung und der politischen Konstellation in den USA kam es zu unvorhergesehen gestiegenen Erlösen. Diese haben unmittelbare negative Auswirkungen auf alle Aktionäre, die die Hauptversammlung besuchen werden.

Die exzellente finanzielle Lage der Gesellschaft führte zu einem Umdenken im Management. Statt des bislang gewohnten zweitklassigen halbfett-Kartoffelsalats, wird sich die Deutsche Rohkost in diesem Jahr zum ersten Mal einen Aktionärsimbiss in Vollfettstufe leisten können. Als direkte Folge ist die Gesellschaft gesetzlich verpflichtet, die aktuelle Warnung vor den Gewinnen und den resultierenden negativen Folgen aufgrund der ungesunden Verköstigung anlässlich der HV herauszugeben.

Dr. Thomas Nachschlag, CEO der Deutsche Rohkost, kommentierte: „Noch Ende 2017 ist es uns gelungen, durch geschickte steuerliche Winkelzüge, die von den Aktionären erwarteten Gewinne drastisch und im letzten Moment zu reduzieren. Leider rächt sich nun diese Vorgehensweise. In 2018 erwirtschaften wir Rückflüsse aus dem operativen Geschäft, die sich nicht mehr verstecken lassen.„

Der für die Verpflegung zuständige Vorstand, Herr Würz, fügt hinzu: „Nach intensiven Diskussionen mit meinem Vorstandskollegen habe ich mich in diesem Jahr durchsetzen können. Ich bin stolz, den Aktionären einen Kartoffelsalat mit einem wesentlich höheren Ölanteil anbieten zu dürfen. Darüber hinaus hat die zum Kuchen gereichte Schlagsahne einen wesentlich geringeren Gasanteil als üblich. Sie ist dadurch noch schmackhafter – aber auch ungesünder.“

Mannheim, 14. Juni 2018

Die Deutsche Rohkost entwickelt attraktive Rezepte und Zutaten auf der Basis von Ölen, Gasen und seltenen Gewürzen. Der Schwerpunkt liegt dabei in jährlich regelmäßig stattfindenden Verköstigungen und Gelagen mit den Aktionären.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.988.374 von Wertefinder1 am 14.06.18 19:40:16Ich hoffe drauf. Da der Kurs deine Berechnungen nicht nachvollzieht befürchte ich eine wie auch immer geartete negative Überraschung.
Wenn deine Berechnungen stimmen müssten doch die Insider Aktien kaufen bis zum Gehtnichtmehr. Tun sie aber nicht.
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Wenn es dieses Quartal nicht klappt, dann im nächsten. Wenn es aufgrund von Sonderfaktoren dieses Geschäftsjahr nicht klappt, dann im nächsten!

Das Ol verschwindet nicht, die Erwartungen sind nicht hoch, bald ist es soweit...

Alles verschoben nur :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.990.585 von DIICO am 15.06.18 06:58:40
Wenn du alles ao schlecht findest
warum verkaufst du die Aktie nicht und lässt uns hier mit deinen inhaltslosen Posts in Frieden? Wenn du schon ausgestiegen bist sollte man auch keine Inhaltslosen Posts absetzen. Du und howdeep erinnern mich an einen Typen aus Übersee 😂 Fängt mit D an und hört mit onald Trump auf 😂
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