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Deutsche Rohstoff AG: Meldungen, Analysen, Meinungen (Seite 2872)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.498.258 von Dagobert Bull am 06.05.19 17:46:59Moin,

schließe mich deiner Einschätzung an.
Nach den unschönen Erfahrungen mit der IR im Jahr 2017/18 sind die Aussagen der Unternehmensleitung nun sehr konservativ geworden. Nach dem Motto: Lieber 2 x die Prognose erhöhen, im GJ. Flächen sind genug vorhanden, lasst mal den Ölpreis wieder Richtung 70 $ gehen, dann wird deutlich mehr gebohrt und dementsprechend gefördert und verdient.
Wir DRAG Aktionäre sind halt Kummer gewohnt :D

Dividende hätte ich höher erwartet.

Gruß

up

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Viele Grüße

upanddown1
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.498.390 von Schulzi64 am 06.05.19 18:01:29Hallo,

da bin ich bei Dir...auch ich finde die Auszahlung der Dividende in Aktien als gute Alternative.

Es grüßt Dagobert Bull
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.498.444 von upanddown1 am 06.05.19 18:06:40"Nach den unschönen Erfahrungen mit der IR im Jahr 2017/18 sind die Aussagen der Unternehmensleitung nun sehr konservativ geworden."

-> Na, ich weiß ja nicht. Wenn ich im GB lese: "Im Konzern-Lagebericht für 2015 hatte die Gesellschaft als übergeordnetes Ziel auf Sicht von 12 Monaten für 2016/2017 eine Steigerung der Marktkapitalisierung auf 150,0–200,0 Mio. EUR genannt. Dieses Ziel wurde zum Jahresende 2018 erneut deutlich verfehlt. Der Vorstand geht davon aus, dass diese Marktkapitalisierung im Zeitraum bis Ende 2020 erreichet werden kann."

-> Marktpaitalisierung per heutigem Schlukurs auf Xetra: 91 Mio. €

-> Heißt, die DRAG prognostiziert eine Aktienkursverdoppelung innerhalb 20 Monaten.

-> Ich gehe dann mal davon aus, daß alle Forumsteilnehmer, welche die DRAG-Fahne immer hochhalten, sich ihre Dividende diesmal in Form von Aktien auszahlen lassen. Zudem ja gesagt wurde: "Diese Aktien werden mit einem Abschlag zum aktuellen Kurs ausgegeben."
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.498.561 von Origineller_Name am 06.05.19 18:21:13Auszahlung der Dividende in Aktien halte ich für eine gute Idee, sofern es sich in einem "ordentlichen" Aufschlag für die Aktionäre bemerkbar macht. Habe mit dieser Art der Dividendenauszahlung noch keine Erfahrungen. Was ist denn so als Aufschlagsrange in % in etwa bei anderen Unternehmen "üblich"?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.498.138 von nastarowje am 06.05.19 17:30:57Du hast den richtigen Punkt vergessen:

- Die Gesellschaft will nicht in den Umstand hineinlaufen, die Prognose zurücknehmen zu müssen.

Man muss hier mitdenken. Grundlage für die Prognose ist ein WTI-Ölpreis von mindestens 58 USD je Barrel und ein Wechselkurs von höchstens 1,14 USD für einen Euro. Es sind jetzt 4 Monate des Jahres 2019 um und da lag der Ölpreis deutlich drüber bzw. der Wechselkurs auch unter den Annahmemarken.

Saudi-Arabien strebt mindestens 80 USD je Barrel an. Es gibt viele Unsicherheiten rund um Erdölförderländer - Venezuela, Libyen, Irak ... . Iran und eine mögliche Seeblockade der Straße von Hormus. Vllt. noch wichtiger Der Ölpreis ist längst nicht verlässlich dort, wo sich viele Vorkommen erst rechnen sie auszubeuten. Vllt. deshalb auch die 33 bzw. 38 Milliarden USD Gebote von Chevron, Occidental Petroleum bzw. Berkshire Hathaway für Anadarko Petroleum und deren relativ günstig zu fördernden Lagerstätten. Wenn Warren Buffet jetzt in die Ölförderung per Fracking einsteigen will, kommt das nicht aus einer Laune heraus. Und es wird bis zum Jahr 2035 eine steigende weltweite Ölnachfrage prognostiziert.

Alles in allem führt das zum Ergebnis, das mindestens der jetzige, zum 5. mal hintereinander erhöhte Dividendenvorschlag auch für das Jahr 2019 als Nettogewinn ausgewiesen werden kann. Für 2020 sowieso. Bzw. bei 3,24 Euro ausgewiesener Nettogewinn im Jahr 2018 - trotz der vorgenommenen nicht cashwirksamen Abschreibungen - und einem operativen Cashflow pro Aktie von über 20 Euro hat man schon für die Zukunft vorgebaut.

Ich finde es gut, das ca. 80 % des ausgewiesenen 2018er Nettogewinns in der Firma bleibt und in neue Förderaktivitäten gesteckt wird. Die Rendite die das Unternehmen damit nach der letzten Mitteilung dazu erzielen kann, könnte ich nie anderweitig erzielen.

Das Traurige ist hier halt nur, das die tolle Entwicklung des Unternehmens sich so gar nicht im Aktienkurs widerspiegelt. :(

Andererseits ist Anadarko Petroleum jetzt seit der Übernahmeankündigung um 70 % im Kurs gestiegen. Und diese Aktie hat seit Mitte 2018 noch relativ wenig verloren. Einer der o.g. Bieter wird leerausgehen. Firmen wie Extraction Oil and Gas sind mit ihren Milliarden USD Umsatz bzw. Milliarden barrel an Reserven auch schon nicht mehr so klein. Ich hoffe daher, das das Übernahmefieber in der Branche nach den extrem abgestürzten Kursen gerade erst mit Anadarko angefangen hat und hier mehrere hundert Prozent zu verdienen sind. Das wird dann über kurz oder lang auch bei den Beteiligungen der Deutschen Rohstoff AG ankommen.
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Die Dividende beträgt wie erwartet (oder auch erhofft) 70c. Und im GB ist zu lesen:

"Die Ausschüttung einer verlässlichen und möglichst steigenden Dividende bleibt auch in Zukunft ein wesentliches Ziel des Vorstandes."

Diese Ziel halte ich für realistisch und somit kann man selbst bei etwas höheren Kursen als aktuell noch eine gute Rendite erzielen.

Die Auszahlung der Dividende als Aktien ist zumindest eine Überlegung wert, Frage ist woher kommen die Aktien, aus dem Bestand der bereits zurückgekauften Aktien? :keks:
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Agent 070 (cent) - die Dividende ist nicht genug, frei nach James B.

bei 18 Euro Kurs sind das fast 4%, mal sehen was weiter kommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.498.768 von Wertefinder1 am 06.05.19 18:51:35"Grundlage für die Prognose ist ein WTI-Ölpreis von mindestens 58 USD je Barrel und ein Wechselkurs von höchstens 1,14 USD für einen Euro. Es sind jetzt 4 Monate des Jahres 2019 um und da lag der Ölpreis deutlich drüber"

-> Sorry, aber das ist doppelt falsch. Nicht nur lag der WTI-Preis nicht deutlich über 58 $/Barrel, er lag im Schnitt überhaupt nicht über 58 $/Barrel! Da mußt Du nur mal auf das Chartbild schauen und eine gedankliche Linie bei 58 $ ziehen, und dann siehst Du, das der Durchschnittspreis darunter gelegen haben muß:

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.498.735 von sircoin am 06.05.19 18:47:13Ich hoffe, es ist allen klar, daß eine Dividende in Form von Aktien nichts weiter bedeutet als eine versteckte Kapitalerhöhung.

Würden alle Aktionäre die Aktienvariante nehmen, würde DRAG die kompletten 3,5 Mio. € in Aktien ausschütten müssen. DRAG selbst hält aber nur Aktien in Höhe von 2,5 % am Grundkapital. Es müßten also auf jeden Fall neue Aktien ausgegeben werden. Und ich gehe mal davon aus, daß generell alle Dividendenaktien neu ausgegeben werden (die DRAG läßt diesen Punkt, wie üblich, im Unklaren). Nimmt man mal einen Discount von 10% an, würde die DRAG Aktien im Wert von 3,85 Mio. € neu ausgeben. Bei einer heutigen Marktkapitalisierung von 91 Mio. € bedeutet das eine Verwässerung von über 4%.

Würde die DRAG eine Kapitalerhöhung in dieser Höhe ankündigen, würden wahrscheinlich alle die übliche Motzerei anfangen, aber so finden es alle toll...?

Heißt übrigens auch, daß der zukünftige Gewinn auf die entsprechend höhere Zahl von Aktien verteilt werden müßte, also der Gewinn pro Aktie sinken würde.

Und warum macht die DRAG das? Als nette Geste gegenüber den Aktionären, wenn man das so liest. Ich sage mal, um den Abfluß von soviel Cash wie möglich zu verhindern bzw., s.o., geschickt eine kleine Kapitalerhöhung durchzuziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.497.730 von howdeep am 06.05.19 16:39:44Macht das Sin die Dividenden mitzunehmen und dann verkaufen?
Der Preis der Divis geht doch vom Aktienkurs weg, also gewonnen hat man nix und es kommen noch die Gebühren dazu, oder sehe ich das falsch?
Kann man ja auch vor den Divis zum höheren Kurs verkaufen
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