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Leighton - Hochtiefs schöne Tochter



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Hochtief ist zum Übernahmeziel der ACS-Gruppe geworden. Der Hochtiefkonzern ist jedoch in erster Linie durch seine Auslandsinvests interessant.

54,98% von Leighton sind in Besitz von Hochtief. Und genau in Asien spielt die Musik. Die Mehrzahl der Erfolgs-Adhoc über neue Aufträge betrifft beim Nachlesen Leighton. Auch Ex-Hochtief-Shareholder Custodia hat sich in Leighton engagiert.

Wachstumsmarkt und breite Aufstellung, dazu eine solide Dividendenrendite. Lieber in Leighton investiert als in der Haushaltsmischung Hochtief
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.284.791 von redbulll am 07.10.10 20:40:36alle relevanten Leute bei Custodia haben Geheimdienst-Qualitäten, das hat zur Folge, dass eine Aussage über die Beteiligungshöhe m. E. nicht nachzulesen ist.

Dennoch kann aufgrund der Dividendenzahlungen die Beteilungshöhe relativ genau ermittelt werden. Demnach hält Custodia ca. 6,1 Mio Shares von Leighton.

Auf der Website von Leighton kann man die größten 20 Anteilseigner nachlesen. Auf der Landkarte kannst du dir auch mal ansehen wo Leighton aktiv ist. Das ist m. E. richtig spannend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.287.687 von ar13pk am 08.10.10 11:09:55Heute wird gemeldet, dass Fonds der ACS-Übernahme positv gegenüberstehen. Unter Berufung auf Banker berichtete die Zeitung, dass sich die Aktionärsstruktur bei Hochtief in den vergangenen Wochen erheblich verändert habe: Bis zu 20 Prozent der Aktien würden nun von Hedge- Fonds gehalten. Die Fonds spekulierten offensichtlich auf eine Ausgliederung der australischen Hochtief-Tochter, das Filetstück des Konzerns[/i], so die Zeitung.

Das hört sich doch spannend an:lick:
Handelsblatt von heute...
SYDNEY. Er ist ein "straight talker", ein Mann, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Mit seiner direkten Art hat der heute 65-jährige Wal (Wallace) King das australische Bauunternehmen Leighton binnen 23 Jahren von einer kleinen Firma zu einem international agierenden Baugiganten geformt. Und das - so würden es seine Anhänger formulieren -, obwohl Leighton zu 54 Prozent vom deutschen Baukonzern Hochtief kontrolliert wird.

In dem Abwehrkampf der Deutschen gegen eine Übernahme durch den spanischen Baukonzern ACS kommt Leighton und seinem Chef eine Schlüsselrolle zu. Die Australier haben am Montag den heimischen Übernahme-Ausschuss angerufen, um die eigenen Minderheits-Aktionäre gegen eine Übernahme durch die Hintertür zu schützen.

Für King ist dieser Schritt nur konsequent. Freiheit und Unabhängigkeit für Leighton stehen für ihn an erster Stelle. "Ich will keine kommandierende Kontrolle", hat er einmal gesagt. Das haben auch die Vertreter von Hochtief im Aufsichtsrat zu spüren bekommen, die keinen Einfluss auf das operative Geschäft haben - diesen aber wollen - und mit dem scharfzüngigen und auf Eigenständigkeit pochenden King mehr als einmal aneinandergerieten. Sie sollen auch dafür gesorgt haben, dass King zum Jahresende seinen Abschied eingereicht hat. "Nach über einer Dekade der Bitterkeit zwischen dem Essener Unternehmen und dem viel erfolgreicheren australischen Ableger", wie australische Beobachter meinen.

Schließlich ist Leighton derzeit erfolgreich unterwegs. Heute gab es die nächste positive Botschaft: Leighton hat neue Bestellungen in Asien und Australien im Gesamtwert von rund 607 Mio. Euro an Land gezogen. Unter anderem sollen Straßen ausgebaut und Stromnetze erweitert werden.

King hat in Australien den Status eines Fast-Gottes. Schließlich ist Leighton die Erfolgsgeschichte schlechthin: Als der Bauingenieur King 1987 auf die Chefposition rückte, kam die Firma auf einen Börsenwert von gerade einmal 85 Mio. australischen Dollar. Heute schlägt sie mit rund zehn Mrd. zu Buche - und ist damit etwa doppelt so viel wert wie Hochtief. Nahezu im Wochenrhythmus zieht Leighton derzeit in Asien und dem Nahen Osten neue Mammutaufträge an Land.

Kings Haltung zum Hochtief-Herausforderer ACS ist zwiespältig. Es ist kein Geheimnis, dass er mit dem spanischen ACS-Chef Florentino Perez befreundet ist. Schon wird in Australien spekuliert, dass King an der Leighton-Spitze bleiben könnte, sollte ACS die Kontrolle von Hochtief und Leighton übernehmen. Doch Kings Preis wird hoch sein: Seine Unabhängigkeit will er sich auch von einem neuen Mehrheitsaktionär nicht nehmen lassen.
WOW -Die australische Tochter des Baukonzerns Hochtief, Leighton, hat Aufträge im Gesamtwert von etwa 4,16 Milliarden Euro (5,66 Milliarden australische Dollar) erhalten. Es handle sich dabei um eine Kohlemine in Indien, die die Leighton-Beteiligung Thiess in einem Joint-Venture errichten lassen wolle, wie Hochtief am Donnerstag mitteilte.
MELBOURNE (Dow Jones)--

Die Hochtief-Tochter Leighton hat den ersten Teil der angekündigten Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Bei seinen institutionellen Investoren platzierte der Baukonzern nach Angaben vom Donnerstag Aktien für 514 Mio AUD. Die Aktien wurden für je 24,50 AUD ausgegeben, 2 AUD über dem ursprünglichen Angebotspreis. Die Konzernmutter Hochtief nahm ihre Bezugsrechte in vollem Umfang wahr.
Leighton will mit dem Kapital die Bilanzrelationen verbessern, zusätzlichen finanziellen Bewegungsspielraum für Wachstum schaffen und die Voraussetzung für das Investment Grade Credit Rating unterstützen. Das Unternehmen musste am Montag wegen massiver Probleme bei einzelnen Projekten die Jahresprognose halbieren.
Der nächste Teil der Kapitalerhöhung, die einen Gesamtumfang von 757 Mio AUD haben soll, startet am kommenden Dienstag. Für 243 Mio AUD will Leighton Holdings Ltd dann neue Aktien bei Privatanlegern platzieren.

-Von Gavin Lower, Dow Jones Newswires;
"Zudem zirkulierten interne Dokumente, die auf eine Verletzung der Corporate-Governance-Regeln durch Hochtief hindeuten. Deren Echtheit wurde von Leighton bestätigt. Ex-chairman Johns wirft Hochtief-Chef Marcelino Fernández Verdes vor, sich zuletzt in die Ernennung eines neuen unabhängigen Direktors einmischen und einen eigenen Kandidaten durchboxen zu wollen. Die Ernennung sei nicht vorangekommen und Hochtief habe Johns aufgefordert, zurückzutreten.

Eine von den unabhängigen Direktoren per Ultimatum geforderte Garantie der bisherigen Corporate-Governance-Regeln soll der spanische Manager zudem verweigert haben."

Na da wird der Spanier auf der Hochtief-HV einiges zu erklären haben. Und als Leighton shareholder fragt man sich, ob er nicht für den Kurssturz verantwortlich zu machen ist. Nach US-Regeln könnte man da ja auch noch Schadensersatz fordern. Haftet Hochtief AG für solche Handlungen ihres Vorstandes?
Die Aktie ist saubillig und keine Sau interessiert.



Sogar das Lehmantief ist schon erreicht, obwohl der Laden die Verschuldung drastisch reduziert hat und gute Dividende bezahlt.
Muss doch einen Grund geben oder ? Ich glaube einfach so steht die nicht so tief.


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