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Aussichtsreiche Lithiumaktie (Seite 151)


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15.01.19
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.593.436 von bcgk am 09.01.19 15:25:24Vergleich:

PLS: NPV 2.16bA$ - MC 1.3b A$
NMX: NPV 2.2bC$ - MC 0.6bC$


solche Vergleiche machen nur Sinn, wenn die zugrunde gelegten Parameter weitgehend übereinstimmen. Im vorliegenden Fall trifft das nicht zu. So wurde bei PLS ein Abzinsungsfaktor von 10 zugrunde gelegt gg 8 bei Nemaska. Ein weiterer Punkt ist der unterstellte Verkaufspreis. Während NMX sich an den aktuellen Preisen orientiert, wurde bei PLS mit U$633/t deutlich konservativer kalkuliert. Anders gesagt: würde man bei PLS die heutigen Preise um U$900/t ansetzen, ergäbe sich ein völlig anderes Bild: Basierend auf den op. Kosten von U$263/t ergäbe sich eine Marge von U$637/t vs U$370/t gemäß DFS. Alle Zahlenspielereien natürlich roundabout und ohne Anspruch auf Belastbarkeit; das muss die Zeit zeigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.617.715 von IllePille am 12.01.19 19:07:59NMX kalkuliert ebenfalls erzkonservativ. (Hydroxid 14k$).
Daher sehe ich auf der Seite gar kein Problem. Es wird mMn gerade auf der Hydroxidseite ab 2021/22 enorme Engpässe geben, wenn die Autohersteller ernst machen sollten. Wenn PLS nicht durch das Posco-JV mit Hydroxid ins Geschäft kommen könnte (bisher nur non-binding ), wäre PLS mmn völlig uninteressant. Konzentrat wird ein Massenprodukt bleiben, in dem es am ehesten zu starkem Preisdruck kommen wird.

Und wenn dir der NPV nicht gefällt als Vergleichsgröße, nimm die prognostizierten Earnings. Da wird PLS nicht vor NMX liegen.....und das ist was letztlich zählt. Und dann bleibt es dabei, dass PLS heute doppelt soviel wert ist wie NMX. Das wird sich mMn anpassen. 2021 liegt die MK von NMX über der von Pilbara. Aus diesem Grund ist meine NMX-Position auch 22x größer als mein PLS-Bestand.

JMO.
Problem für Nemaska wird dieses Jahr die Vermarktung des Spodumens sein. Aufgrund der bestehenden Offtake-Agreements anderer Produzenten, gibt es kaum noch freie Verarbeitungskapazitäten. Die Verarbeiter müssen sich das Zeug also auf Halte legen. Der erzielbare Preis und damit der Cashflow daraus wird daher nicht so toll sein. Ich gehe aber davon aus, dass der Finanzpuffer von Nemaska ausreicht. Zumindest ist die Abnahme bei Pilbara u.a. durch Ganfeng garantiert.

Grundsätzlich halte ich das Potential für die MK bis 2021 bei Nemaska schon höher als bei Pilbara. Diese NPV Vergleiche halte ich aber für wenig aussagekräftig. Die Grundannahmen sind völlig unterschiedlich, egal ob ich NPV oder errechnete Earnings vergleiche.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.618.234 von TheEnd am 12.01.19 21:18:58Das Spodumen ist bereits zu 100% vorabverkauft per take or pay.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.618.375 von bcgk am 12.01.19 22:08:59Ich revidiere - offiziell nur "a significant amount".
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.617.865 von bcgk am 12.01.19 19:49:33Und wenn dir der NPV nicht gefällt als Vergleichsgröße, nimm die prognostizierten Earnings.

die Frage ist doch nicht, was mir (oder dir) gefällt, sondern was Sinn macht. NPV-Vergleiche mit unterschiedlichen Abzinsungsfaktoren jedenfalls eher weniger.

NMX kalkuliert ebenfalls erzkonservativ.

das ist eine Behauptung bzw deine Meinung. Die Zeit wird´s zeigen. Aber mein Punkt war ja ein anderer. Ich habe geschrieben, dass PLS konservativer kalkuliert, weil sie einen deutlich niedrigeren Verkaufspreis zugrunde legen als aktuell. Würden sie, wie NMX, mit aktuellen Preisen kalkulieren, sähe dein Vergleich ganz anders aus
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.618.234 von TheEnd am 12.01.19 21:18:58Nemaska wird in der Lage sein, pro Jahr 213.000 Tonnen Konzentrat herzustellen. Für 6,2%iges Konzentrat sollte auch wenn der Preis noch fällt, gut 800 USD zu erzielen sein.
Wenn also ein Jahr lang, bis die Hydroxidanlage läuft, Konzentrat hergestellt u. an Hanwa verkauft wird,
wäre im Jahr 2020 schon ein Gewinn von ca. 100 Mio USD möglich. Die Kosten liegen bei 219 USD, was anfangs noch ein bisschen mehr sein könnte, bis alles optimal eingestellt ist.
Meiner Meinung nach ist Nemaska ohnehin ein wenig überfinanziert, sodaß es darauf gar nicht ankommt. Es ist sicher ein gutes Zeichen für die Aktionäre, wenn ein Unternehmen auf halber Strecke schonmal Geld verdient. Noch wichtiger ist, dass die Konzentratproduktion bis Ende 2020 reibungslos laufen sollte, um die Hydroxidanlage dann zuverlässig mit Konzentrat versorgen zu können.
Lithiumhydroxid ist mit 14.000 USD die Tonne gerechnet, also auch hier ist dann noch Luft nach unten.
Hier sind so viele Sicherheitspolster eingebaut, von der betriebswirtsch. Seite her sollte es sicher keine Probleme geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.619.565 von IllePille am 13.01.19 11:24:53Nochmal langsam - das ist nicht meine Meinung, sondern Fakt. Wenn du mal die PFS gelesen hättest, würde eine Debatte mehr Sinn ergeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.619.610 von bcgk am 13.01.19 11:34:28das ist nicht meine Meinung, sondern Fakt

was ist daran Fakt, einen (deutlich) höheren Preis in zwei Jahren zu erwarten?

Wenn du mal die PFS gelesen hättest, würde eine Debatte mehr Sinn ergeben.

was soll diese Unterstellung? Ich habe die Machbarkeitsstudien beider Unternehmen gelesen. Deine Vergleiche zeigen vielmehr, dass du nicht wirklich im Bild bist
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.619.565 von IllePille am 13.01.19 11:24:53Warum redest Du immer vom Vergleich des Verkaufspreises? Der Vergleich gilt doch nur für ein Jahr, dann wird Nemaska kein Gramm Lithium mehr als Konzentrat verkaufen. Vielleicht noch ein paar Monate länger, wenn die Hydroxidanlage etwas holprig anläuft.
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