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Kanam Grundinvest, zwischen 37 und 42 KAUFEN!? (Seite 80)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.237.699 von dg6nds am 21.11.17 17:37:00Ich weiß von Einem, der sich im steuerlichen Bereich eigentlich ganz gut auskennt, dass dieser auch erst einmal 100 Anteile verkauft hat, um die "Hausnummer" zu sehen, was der Immobiliengewinn ausmacht.
Er meinte nur, dass so viele Faktoren (wie z.B. Ausschüttungen, davon steuerfreie Anteile und weitere Elemente der Ausschüttung) hier eine Rolle spielen, dass es müßig wäre, hier selbst Berechnungen anstellen zu wollen.
Allerdings habe ich bei meinen Verkäufen vor ein paar Wochen, keine allzu großen schlechten Erfahrungen gemacht. Lag wohl daran, dass der KanAm nicht zu hohe negative Immobiliengewinne während meiner Haltezeit hatte. Bei früheren Verkäufen beim TMW Immo Weltfonds hatte ich mal größere Abzüge wegen Immobiliengewinnen. Dies ist allerdings schon einige Zeit her und aus der Abrechnung konnte ich auch nicht erkennen, was nun tatsächliche Gewinne und negative Immogewinne waren. Selbst meine Bank hatte damals zugegeben, dass man sich auf die Daten einfach verlassen muss. Dies hatte mich zwar nicht befriedigt, kam aber auch nicht weiter.
Die Bank M.M. Warburg verkauft schon ein Teil vom Tafelsilber ?

Dazu der Beitra im HANDELSBLATT: http://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/m-m-warburg-sucht-kaeufer-fuer-luxemburg-geschaeft-a-1179561.html

Hier ein Auszug davon:

„Dazu muss man wissen, dass M.M. Warburg mit dem Luxemburg-Deal zum zweiten Mal binnen weniger Wochen in den Blickpunkt gerät. Denn Anfang September zeigten Recherchen von"Finanz-Szene.de" und der "Zeit", dass das 1798 gegründete Geldhaus im vergangenen Jahr im großen Stil an die Reserven gegangen ist. Dabei ging es um einen gut 44 Mio. Euro hohen Sonderertrag "im Zusammenhang mit der Veräußerung von Immobilien". Zudem löste Warburg Reserven nach § 340f in Höhe von gut 20 Mio. Euro auf.
Der Finanzanalyst Stefan Best kam seinerzeit zu dem Schluss, dass M.M. Warburg im vergangenen Jahr einen operativen Verlust vor Steuern in Höhe von rund 35 Mio. Euro erlitten habe; auch 2015 seien die Zahlen schon deutlich rot gewesen
. „

Hier kann man erahnen, wie gut es tut, sich weithin an die gewinnträchtigen Barmittel von KanAm Grundinvest zu klammern !!
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.243.222 von ariba0815 am 22.11.17 10:07:31
Zitat von ariba0815Die Bank M.M. Warburg verkauft schon ein Teil vom Tafelsilber ?

Dazu der Beitra im HANDELSBLATT: http://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/m-m-warburg-sucht-kaeufer-fuer-luxemburg-geschaeft-a-1179561.html

Hier ein Auszug davon:

„Dazu muss man wissen, dass M.M. Warburg mit dem Luxemburg-Deal zum zweiten Mal binnen weniger Wochen in den Blickpunkt gerät. Denn Anfang September zeigten Recherchen von"Finanz-Szene.de" und der "Zeit", dass das 1798 gegründete Geldhaus im vergangenen Jahr im großen Stil an die Reserven gegangen ist. Dabei ging es um einen gut 44 Mio. Euro hohen Sonderertrag "im Zusammenhang mit der Veräußerung von Immobilien". Zudem löste Warburg Reserven nach § 340f in Höhe von gut 20 Mio. Euro auf.
Der Finanzanalyst Stefan Best kam seinerzeit zu dem Schluss, dass M.M. Warburg im vergangenen Jahr einen operativen Verlust vor Steuern in Höhe von rund 35 Mio. Euro erlitten habe; auch 2015 seien die Zahlen schon deutlich rot gewesen
. „

Hier kann man erahnen, wie gut es tut, sich weithin an die gewinnträchtigen Barmittel von KanAm Grundinvest zu klammern !!



Es ist unerträglich wie die BAFIN da zuschaut.
Warburg hätte nie das Mandat bekommen dürfen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.243.345 von Trendfighter am 22.11.17 10:14:18Naja, Warburg war schon immer Depotbank - und ab Ende 2012 halt auch "Abwicklungsbank".
Das konnte also selbst die BaFin in ihrer unendlichen Weisheit nicht vorhersehen...;-)

@ariba: Vielen Dank für den Artikel. Fast noch interessanter ist der von anfang September. Habe ihn in's Nachbarforum verlinkt, wo Du ( leider ) nicht mehr aktiv bist...

Viele Grüsse

nanu
!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.244.539 von ariba0815 am 22.11.17 11:57:46Ja, interessant, nicht ?

nanu
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.244.965 von nanunana am 22.11.17 12:36:37Ja, zweifelsohne, besonders wenn man dann immer noch unterkapitalisiert ist und das Finanzministerium Zahlungen in der Cum-Ex-Affäre erwartet !

Die Mehrheitseigentümer haben damit die Gebäude auf eine elegante Art auf ihre Seite gebracht..

Ist ja auch eine & Co. KG a. A., da trifft man gerne seine Vorsorge.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.245.268 von ariba0815 am 22.11.17 13:07:58Anscheinend war ich der erste, folgenden Beitrag habe ich am 27.06.2017 geschrieben:

Habe mir mal den Geschäftsbericht der Warburg Gruppe von 2016 angesehen, bin aber kein Bilanzanalyst. Habe aber das gesehen was, ich schon von einem anderen Institut kenne. Der Provisionsüberschuss und die Zinserträge ergeben in Summe etwa die Verwaltungsaufwendungen. Operativ ist somit nichts verdient. Geld haben die in erster Linie mit dem Betrieb von Schiffen und Immobilienverkäufen gemacht. Nur allgemein gesprochen wird das Immobilienvermögen mit einer solchen Taktik jedes Jahr weniger und ist irgendwann komplett verkauft. Handelt es sich bei den verkauften Immobilien um Geschäftsräume steigen dadurch auch die Mietaufwendungen und belasten die GuV. Die weitere Entwicklung der Warburg Gruppe sollte deswegen mit Interesse betrachtet werden. Klar ist mir auch, dass das aktuelle Umfeld bei Zinsen und Regulatorik Warburg weiterhin zu strukturellen Maßnahmen zwingen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.246.279 von cade am 22.11.17 14:53:20Hallo Cade,

der Beitrag war schon damals eindrucksvoll und hätte an und für sich viel mehr Leute bewegen sollen einen Kommentar - hier auf W:O – einzustellen, oder eine Rezension auf Google über M.M. Warburg abzugeben.

Den meisten von uns geht es jedoch nicht um M.M. Warburg, sondern um das Geld von KanAm Grundinvest, das dort Anlegerfeindlich , zurückbehalten wird.

Die Frage war immer, war die Entscheidung M.M. Warburg als Abwicklungs- und später als Depotbank zu nutzen, eine sinnvolle Entscheidung ? Warum wurde diese Entscheidung, bei der ein führendes Mitglied von M.M. Warburg auch im Verwaltungsrat von KanAm sitzt, von der BaFin akzeptiert ! Hat man denn da nie Interessenskonflikte erkennen können ?

Insbesondere - da die Anteilseigner – nie ein richtiges Mitspracherechte haben eingeräumt bekommen; sondern auf die BaFin als ihre Interessenvertretung angewiesen waren. Wenn es um einen solchen brutalen Räumungsverkauf und solche gewaltigen Summen geht, dann wäre es einfach erforderlich gewesen eine öffentliche und transparente Abwicklung zu gewährleisten !

Diese Querverbindungen haben schon immer den Geruch einer verdeckten Mauschelei.

Nun stellt sich die Situation für uns so dar:

1. Die früheren Schuhe des jetzigen Aufsichtsratsvorsitzenden bei M.M. Warburg scheinen für den Nachfolger etwas zu Groß gewesen zu sein, um sie richtig auszufüllen.

2. Wenn man sieht, wie viele Privatbanken u.a. Sal. Oppenheim, Bethmann-Bank u.v.a.m. in den letzten Jahren ihre Unabhängigkeit aufgegeben haben, dann glaubt man zu erkennen, dass auch M.M. Warburg mit der letzten Rochade diese Möglichkeit berücksichtigt.

3. M.M. Warburg hat bei der 18%-Kickback-Affäre, und dem widerlichen Betrug an seinen Kunden, stur an dem Fehlverhalten festgehalten und ist bis zum BGH gegangen, um sich dann dort nochmals eine blutige Nase zu holen.

4. Die Schifffahrtskrise scheint immer noch nicht behoben zu sein. Dort mussten Verluste bei einzelnen Kunden in Höhe von 500 und 800 Mio. € hingenommen, und zum großen Teil von den Steuerzahlern abgedeckt werden. Wie weit M.M. Warburg hier seine Probleme gelöst hat ist nicht bekannt.

Das Bankhaus M.M. Warburg könnte seine Situation mit den Anteilseignern von KanAm elegant bereinigen, wenn sie bereit wäre folgendes zu verkünden:

1. Turnusgemäße Ausschüttung am 22.12.2017 in Höhe von 6,00 € pro Anteil.

2. Ausschüttung 1. Hälfte 2018 in Höhe von ca. 4,00 € pro Anteil.

3. Ausschüttung 2. Hälfte 2018 in Höhe von ca. 5,00 € pro Anteil.

4. Bis dahin sollten dann auch die restlichen 4 Objekte verkauft sein und der KanAm Grundinvest hätte weitere 200 Mio. € in der Kasse, die dann entsprechend dem auslaufen der entsprechenden Risiken ausgeschüttet werden könnten.

Oder es sollte endlich einmal eine Aufstellung veröffentlichen werden, in der die einzelnen Risiken aufgelistet werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.247.863 von ariba0815 am 22.11.17 16:59:58mir wird´s ganz schlecht was hier läuft. Weil immer klarer wird, dass MM Warburg wirtschaftlich an der Wand steht. Und um sich über Wasser zu halten, sich an den Geldquellen der Schwächsten in der Kette bedient: den Geldern derer, die den Kanam Grundinvest im Depot haben.
Verständlich ist es ja: die Bankster haben (fast) keinerlei finanzielle Konsequenzen zu befürchten. Die Regeln (ganz zu Schweigen von Gesetzen) für zurückgehaltene Liquiditätsquoten in OIs in Abwicklung, gibt es so gut wie nicht. Alles kann sehr lange unter dem Denkmantel der "Eventuelverbindlichkeiten" zurückgehalten werden, um sich den Kuchen an diesen hohen Summen abzuschneiden. Die Bafin nickt alles ab. Die Bafin übernimmt auf Anfragen sogar die Antwort des Kanam auf Fragen über eventuell zu viel einbehaltener Liquidität. Und die Mühlen der Justiz mahlen lange; wenn hier überhaupt etwas in Gang kommen sollte. Die jetzt zu viel abgezockten Gelder kommen nie mehr zurück an die Anleger.

Und dass viel zu viel einbehalten wird, zeigt die Realtiät ja Monat für Monat.
Bei einer Restabwicklungszeit von sagen wir 7 Jahren ab jetzt, müsste ja alle 12 Monate weit über ein Euro am Emittentenpreis für Eventuelverbindlichkeiten draufgehen, wenn man wirklich mit ca. 1 Mrd Eventualverbindlichkeiten rechnet; so wie Kanam und MM Warburg aktuell rechnen (in Summe halten sie ja ca. 1 Mrd Euro zurück!!!).
Oder gibt es irgendein Grund, dass ganau im Jahr 2019 Z.B die Eventuelverbindlichkeiten zuschlagen sollen!?
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