SEB Immoinvest, sell out nutzen!
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Nutzer sind auch aktiv in:
- 1
- ►
- …
- 342
Begriffe und/oder Benutzer
Top-Postings
Ein bisschen doof nur, dass der Börsenhandel abrupt eingestellt wurde. Bin gespannt wie lange die Rückzahlung auf sich warten lässt und wie das technisch ablaufen wird. Es müsste ja dann wie eine Einlösung eines endfälligen Wertpapiers ablaufen.
Gratuliere.
Zitat von for4zim: Das ist dann die Anlegerperspektive. Die Vorstellung war ja, dass die Kurse unter den inneren Wert gesunken wären. Das war die Basis dafür, den Thread zu eröffnen. Auf der anderen Seite gab es aber auch massive Kritik. Die Fondsgesellschaft hätte das Bild geschönt, und beim Verkauf würde dann der wahre Wert der Anlage offenbar. Aus meiner Sicht ging diese Spekulation - innerer Wert übersteigt Börsenkurs - nicht auf, nicht über diese lange Abwicklungszeit. Es war aber auch andererseits nicht alles schlecht. Das Verwertungsergebnis war unter den Rahmenbedingungen annehmbar.
Ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit habe ich mal die Ausschüttungen nach dem zweiten Schließen des Fonds zusammengestellt (aus dem Thread und aus den News und Berichten der Fondsgesellschaft - leider ist das im Nachhinein mühsam zusammenzutragen).
2026 : - 0,76 2025 : - 0,25 2024 :
2023 : - 0,3 2022 : - 0,5 2021 : - 0,65 2020 : - 0,65 2019 : - 3,43 2018 : - 1,1 2017 : - 8,1 2016 : - 8,5 2015 : - 3,2 2014 : - 2,2 2013 : - 3,16 2012 : - 11,49
Die Summe ist 44,29 Euro Gesamtausschüttung. Die Fondsgesellschaft gab beim Schließen des Fonds einen Rückkaufwert von 54,39 Euro an. Es konnten also davon 81% erlöst werden. Wer also vor der ersten Ausschüttung in der Tabelle für 37 - 38 Euro gekauft hatte und bis zum Ende durchhielt, hat um die 15 - 20% vor Steuern in einem Zeitraum von 14 Jahren erlöst. Da ist manches Tagesgeldkonto ertragreicher. Aber vielleicht hat der eine oder andere wirklich seinen Schnitt damit gemacht.
Also ich komme auf über 100% durch stetiges Reinvest und Trading, was da es sich die letzten Jahre tatsächlich um Festgeld handelte ein ganz ordentlicher Ertrag ist.
Das ist dann die Anlegerperspektive. Die Vorstellung war ja, dass die Kurse unter den inneren Wert gesunken wären. Das war die Basis dafür, den Thread zu eröffnen. Auf der anderen Seite gab es aber auch massive Kritik. Die Fondsgesellschaft hätte das Bild geschönt, und beim Verkauf würde dann der wahre Wert der Anlage offenbar. Aus meiner Sicht ging diese Spekulation - innerer Wert übersteigt Börsenkurs - nicht auf, nicht über diese lange Abwicklungszeit. Es war aber auch andererseits nicht alles schlecht. Das Verwertungsergebnis war unter den Rahmenbedingungen annehmbar.
| 2026 : | - 0,76 |
| 2025 : | - 0,25 |
| 2024 : |
|
| 2023 : | - 0,3 |
| 2022 : | - 0,5 |
| 2021 : | - 0,65 |
| 2020 : | - 0,65 |
| 2019 : | - 3,43 |
| 2018 : | - 1,1 |
| 2017 : | - 8,1 |
| 2016 : | - 8,5 |
| 2015 : | - 3,2 |
| 2014 : | - 2,2 |
| 2013 : | - 3,16 |
| 2012 : | - 11,49 |
Hallo @for4zim,
Dein Chart ist von der Fondsgesellschaft.
Hier einmal der, von der Börse Frankfurt.
Da werden Rückwirkend die Kaufkurse angezeigt. Bei der Fondgesellschaft wird die Ausschüttung jedes mal runter gerechnet.
VG Hansi
Kürzlich kam der Jahresbericht des KanAm Grundinvest. Dort braucht die Warburg-Verwaltung wohl noch mehrere Jahre für die endgültige Erledigung? Komisch!
Der Fonds wird bis Anfang Juli 2026 endgültig liquidiert - es erfolgt dann eine Schlussauszahlung an die verbliebenen Anleger in Höhe des am 31.3.2026 letztmalig festgestellten Anteilswertes von 0,76 Euro. Der Anteilswert enthält die Auflösung verbliebener Rückstellungen für Nachforderungen auf verkaufte Immobilien und die Kosten für die Schlussabwicklung. Damit ist die unerfreuliche Geschichte des einstmals doch recht prominenten Immobilienfonds der früheren Bank für Gemeinwirtschaft, dann SEB (inzwischen Santander) zu Ende. Seinerzeit der große Hit für ein angeblich "konservatives" Investment in Betongold. Für die verbliebenen Anleger immerhin noch eine erfreuliche Überraschung, dass zum Schluss der Anteilswert noch mal um 22% angehoben wurde.
2025 gibt es wieder eine Ausschüttung
SEB ImmoInvest schüttet am 28. Januar 2025 EUR 0,25 pro Anteil aus
Da zum Ende des Jahres 2024 Steuer- und Gewährleistungsrisiken ablaufen, kann die erforderliche Risikovorsorge durch die Auflösung von Rückstellungen reduziert werden – somit wird entsprechend Liquidität für die Ausschüttung an die Anleger frei.
Die jeweilige depotführende Stelle wird zur Bearbeitung der Auszahlung Zeit benötigen, sodass der Auszahlungsbetrag erst einige Bankarbeitstage nach dem 28. Januar 2025 gutgeschrieben wird. Die Auszahlung hat einen rechnerischen Effekt auf den Anteilwert des Fonds in Höhe des ausgeschütteten Betrages.
…
Unter Vorbehalt der erneuten Bewertung der noch laufenden Restrisiken streben wir derzeit die finale Auflösung des SEB ImmoInvest für das Jahr 2026 an. Über den genauen Zeitpunkt und den Ablauf werden wir entsprechend unter www.savillsim-publikumsfonds.de sowie mit dem jährlichen Abwicklungsbericht informieren.
https://www.savillsim-publikumsfonds.de/de/fonds/seb-immoinv…
VG Hansi
Vorabpauschale (§18 Investmentsteuergesetz – InvStG)
Meine Bank schickte mir eine Vorabpauschale zu, da es 2024 keine Ausschüttung gab.
Pro Anteil wurden 0,01154160 Euro fällig.
Eine Teilfreistellung (§20 InvStG) gab es nicht.
VG Hansi
Ich denke, der Haken steht im "Kleingedruckten":
"If any of the listed securities receive any type of payout, such as a distribution, interest or dividend payment, between the start of the invitation period (11 December 2023) and the transfer of tendered securities to the inviter, the listed maximum price will be adjusted accordingly to reflect this payout. This means, for example, that in the case of a maximum price of 10 Euro and a payout of 1 Euro, only an adjusted maximum price of 9 Euro will be paid." (Quelle: Bundesanzeiger https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/suchergebnis?8 )
Da der SEB Immoinvest am 19. Dezember (also innerhalb des genannten Zeitraums) eine Ausschüttung in Höhe von 0,15 € vorgenommen hat, reduziert sich der Angebotspreis demnach auf 0,50 €.
Und damit ist das Angebot allenfalls noch für jemanden interessant, der nur sehr wenige Stücke hält, und diese abgeben möchte, ohne dafür Gebühren zu zahlen. (Laut Anschreiben der ING-Diba werden bei Annahme des Angebots keine Gebühren berechnet.)
Danke für den Tipp. Im Kaufangebot steht
"Kaufpreis je Fondsanteil 0,65€"
Da steht Maximalpreis.
Und die Bude ist auf den Marschallinseln.
Wenn Sie verkaufen wollen, dann geht das problemlos zu ca. 0,65 Euro an der Börse.
Also warum bei so einer Bude ein Angebot bis zu 0,65 Euro abgeben.
Im Angebot, mit eingehender Reaktion bis 12.01., steht unter "Weitere Info" > www.bundesanzeiger.de,
worin per Suche auftaucht:
https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/suchergebnis?12
Habe den Text nicht in Gänze gelesen...
Was ich leider nicht weiss ist, ob der Verkauf auf diesem Wege mit evtl. Gebühren versehen würde - schrieb meine depotführende Stelle an.
Oder woher kommt das Angebot ?
Im Gegensatz zu den Angeboten, die es hier schon öfter gab, ist das richtig seriös.
Letztendlich entspricht es aber dem aktuellen Börsenkurs.
Wenn es dabei nicht gerade um 1 Mio. Stück geht, dann kann man seine Position einfach über die Börse verkaufen.
ich erhielt heute über meine Bank das Kaufangebot für den kompletten SEB-Anteile-Bestand
0,65€ pro Anteil
Käufer/Interessent SCP Investments
Wie bewertet ihr das in Bezug auf die Verkaufsveranlassung um dies Thema vom Tisch zu bekommen?
Siehe letzter Jahresbericht SEB Immoinvest
"Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Vorsorge
für Liquidationskosten sowie steuer- und handelsrechtliche
Haftungsrisiken des Fonds in Höhe von EUR 21,5 Mio."
Na dann...
Zitat von Fondsaufloesung: Werter Seniortrader,
wenn schon wird hier vielleicht Boskoop mit Jonagold verglichen.
Es fällt schon auf, dass die Fonds der Commerzbank (Degi, CS Euroreal) sehr langlebig auch noch mit geringem Fondsvolumen und nahezu ohne Rückstellungen sind,
wobei die Fonds der Caceis eher schnell aufgelöst werden und hohe Rückstellungen für Liqidationskosten haben.
Oder haben Sie das noch nicht bemerkt ?
Diese Pauschalaussagen sind leider nicht zu bewerten. Was Sie allerdings offenbar nicht bemerken, ist, dass die Rückstellungen beim SEB II nicht für Liquidationskosten, sondern Steuer und Rechtsrisiken sind. Welche Liquidationskosten sollte ein Fonds mit nahezu 100% Liquidität auch haben ?
wenn schon wird hier vielleicht Boskoop mit Jonagold verglichen.
Es fällt schon auf, dass die Fonds der Commerzbank (Degi, CS Euroreal) sehr langlebig auch noch mit geringem Fondsvolumen und nahezu ohne Rückstellungen sind,
wobei die Fonds der Caceis eher schnell aufgelöst werden und hohe Rückstellungen für Liqidationskosten haben.
Oder haben Sie das noch nicht bemerkt ?
