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SEB Immoinvest, sell out nutzen! (Seite 654)



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Wie schrieb die CS Realwerte AG über den Verkauf der beiden Objekte in den USA:

„Der vorläufige Schlußstrich unter diesem Drama war die gestrige Meldung “Savills IM verkauft Studentenwohnheime in Tallahassee”. Die beiden Studentenwohnheime in Florida waren nach dem Goldman-Sachs-Portfolio-Verkauf die letzten im ImmoPortfolio noch verbliebenen Immobilien. Noch zu Beginn des Jahres standen sie mit 33,7 Mio. EUR in den Büchern, wurden im März wieder einmal um 6,5 Mio. EUR auf 27,2 Mio. EUR abgewertet, unsere Verkaufspreisprognose war 22,0 Mio. EUR.
Auch das schaffte SEB/Savills aber noch locker zu unterbieten: Für 17,1 Mio. EUR gingen die Studentenbuden an ein US-amerikanisches Immobilienunternehmen. Das ist gerade einmal die Hälfte der noch zu Jahresbeginn von den ach so großartigen “unabhängigen Gutachterausschüssen” für “richtig” gehaltenen Verkehrswerte. Nachdem das kleinere der beiden Objekte bis zum Schluß auch noch mit 47 % des Verkehrswertes fremdfinanziert war, ist durch diesen Verkauf das ursprünglich beim Erwerb eingesetzt gewesene Eigenkapital weitgehend ausradiert.“


Dazu meldet dann „Koni“ Digital Real Estate noch folgendes:

„Frankfurt, 28.09.2017. Die Savills Fund Management GmbH, eine Tochtergesellschaft der Savills Investment Management, hat zwei Studentenwohnheime in Tallahassee, USA, veräußert. Der Verkauf erfolgte im Zuge eines strukturierten Bieterverfahrens, in dem sich ein US-amerikanisches Immobilienunternehmen im Wettbewerb durchsetzen konnte. Die beiden Objekte wurden indirekt über eine Immobiliengesellschaft gehalten, an der der SEB ImmoPortfolio Target Return Fund zu 90 Prozent beteiligt ist, und sind zum 22. September 2017 an den neuen Eigentümer übergegangen. Die Wohnheime wurden 1988 beziehungsweise 1996 errichtet und zwischen 2003 und 2004 modernisiert. Sie verfügen über 357 Zimmer und 1.084 Betten auf einer Gesamtmietfläche von rund 38.800 qm. Bei dem Verkauf waren Colliers International und DLA Piper beratend tätig. „

Wenn man den Beitrag von CS Realwerte AG liest glaubt man, das kann doch nicht wahr sein !

Beschäftigt man sich dann auch noch mit dem Artikel von „Konti“ dann kann man erkennen, es geht noch schlimmer.

1. Wurden die beiden Wohnheime Baujahr 1988 und 1996 bereits 2003 und 2004, also nach nur 8 bzw. 15 Jahren modernisiert, was wohl die feine Umschreibung für eine Sanierung ist. Wenn ich dafür nur 10.000,00 $ pro Zimmer in Ansatz bringe, dann wurden weitere 3.570.000,00 $ investiert, was noch zu dem jetzigen Verlust hinzugerechnet werden müsste.

2. Obwohl Savills ein Maklerunternehmen ist, wurden zwei weiter Maklerfirmen in den Verkauf mit eingeschaltet und müssen entsprechend verköstigt werden.

3. Verkauft wurden die Objekte für einen qm-Preis in Höhe von 440,72 $. Auch für US-Verhältnisse geschenkt.

Die Frage aller Fragen aber ist, wie konnte sich das SEB Management diesen Kauf damals antun ? 1.084 Betten in 357 Zimmern/Wohnungen, also durchschnittlich 3 Betten in einem Zimmer/Wohnung !!! Das war schon damals kein hohes Niveau. Braucht man sich denn da zu wundern, wenn nach 8 – 15 Jahren die Buden bereits sanierungsbedürftig waren ?

Etwas schüchtern verschweigt der Autor des Artikels von CS REALWERTE AG den ursprünglichen Kaufpreis der beiden Objekte. Sollten sie – wie ich annehme – bei ca. 65 Mio. $ gelegen haben, dann verlieren die Anleger sogar die doppelte Summe ihres Eigenkapitals. Ist dann einfach in Rauch aufgegangen.

Natürlich haben die beiden Objekte vom Kauf an bis jetzt zu den weit überzogenen Bestandswerten – als Berechnungsgrundlage - fette Verwaltungsprovisionen für SEB Management und jetzt für Savills eingebracht. Und jetzt erhält Savills auch noch eine Verkaufsprovision aus dem Anlagetopf.

Wenn Sie also je zu einer Bewertung der Qualität des Immobilien-Managements von SEB kommen wollen, dann bitte berücksichtigen sie auch die Geschichte dieser beiden Objekte !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.841.433 von helrott am 28.09.17 12:16:31
Re: Restbestände
Zur Frage des Restportfolios ist zum 31.08.2017 ist auf der Website der Savills Fund Management GmbH
<http://www.savillsim-publikumsfonds.de/de/startseite-fondsfinder/seb-immoinvest-p/news-und-fondsdaten/> zu lesen:



Leider ist dieser Veröffentlichung nicht zu entnehmen, wann und in welcher Höhe es zu einer weiteren Ausschüttung kommen wird.
Im Auflösungsbereicht 30.04.2017 stand, dass nur noch 15 Objekte im Fonds nicht verkauft sind.
Die hier aufgeführten 27 Objekte schmälern sich also noch auf 15 bzw. 14 (inkl. Verkauf Mailand Hotel), wenn die restlichen Eigentumsübergänge stattgefunden haben.

Die Liquidität im Fonds sollte nun ca. 600/650 Mio Euro betragen.
Naja, Restverkäufe bestimmt im Schnitt 30% unter Buchwert............ ich sehe da kein Potential
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.865.920 von Trendfighter am 02.10.17 17:08:51Also wenn die restlichen Verkäufe bei 30% unter Buchwert stattfinden, dann wäre ich happy, denn als Milchmädchen würde ich dann wie folgt rechnen

Immoquote ca. 50% zu 70% plus Cash zu 100% ergibt einen Abschlag von 15% auf den Kurs.

Bei 12 Euro sind das 1,8 € und wir stehen bei 9,4 € macht noch 0,8 € oder rund 9% Potenzial aus.
Anteilswert um 0,07 € runter wegen Stützeläckerweg 12-14 in Frankfurt am Main. Damit ging der Wert des Fonds um rund 8,1 Mio € runter und das obwohl die Immobilie einen Verkehrswert zum 30.04.2017 von 14,7 Mio hatte. Das würde bedeuten, dass man für die Immobilie nur 6,6 Mio nach Kosten bekommen hat. Das entspricht gerade mal 45% des Verkehrswertes :cry:
Bin jetzt raus - auch wenn ich im Moment keine Anlagealternativen habe...
Vom Immobilenfond kann man nur abraten!
Diese Beiträge zeigen deutlich, dass bei den Immobilienfonds beim Management ordentlich abkassiert wird. Die Anleger werden offenichtlich enteignet und eigentlich sollte die Bafin da mal einschreiten! Aber was will man erwarten!
Jeder der vorhat Anteile an einem Immobilienfond zu erwerben, kann in diesem Forum nachlesen, in welche Taschen sein Geld in Zukunft wirklich gespült wird.
Denn obwohl die Immobilienpreise ganz oben liegen, ja fast von einer Blase gesprochen wird, werden die Immos vom SEB Fond mit größten Verlusten verscherbelt! Tja, die Fondmanager scheinen kein Unrechtbewußtsein zu haben!
Ich würde mich nie wieder von einem Banker mit einem Immo Fond reinlegen lassen!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.900.747 von Perlenfischerin am 07.10.17 09:26:05
Bänker = Piraten
Die Banken sind nur auf eines Bedacht, u.z. auf unser Geld
Konto: Gebühren, Überweisung; Gebühren , Geldanlegen: Gebühren
Banken sind wie Raubritter und Piraten, sie berauben Dich
Wer einmal in deren Händen ist, der ist sein Geld los.
Bei jeder Beratung denkt der Bänker: Dein Gegenüber hat meine Provision in der Tasche. Diese muss
jrtzt nur noch in meine Tasche kommen.
Eine Bank ist eine Monopolstellung, ohne Banken, kein Leben.
D.H. die Bank versucht systematisch Dein Leben einzuhauchen:mad::cry::O :confused:
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