ERWE Immobilien AG -- ehemals DeTeBe Erfreut die Aktionäre!
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Und es geht munter weiter. Freitag kam die folgende Meldung:
- Kapitalherabsetzung 7:1 von EUR 24.562.922,00 auf EUR 3.508.988,00
- Aschließende Kapitalerhöhung im Verhältnis 10:1 mit Bezugsrecht
- Die Elbstein AG hat dem Vorstand ihre Absicht mitgeteilt, mittelbar oder durch von ihr benannte Dritte im Rahmen der Kapitalerhöhung neue Aktien im Volumen von EUR 200.000,00 zu zeichnen
- Der Vorstand wird auf der Hauptversammlung auch über den Jahresabschluss 2023 sprechen, der nächste Woche veröffentlicht werden soll.
Zitat von kleinerkarl: Reichen dir die ausführlichen Erläuterungen von Herrn Weitzel auf der HV nicht ?? Was nutzen dir Gefälligkeitsverkehrswerte im Jahresabschluss bei deiner eigenen Bewertung. Für einen Immobilienprofi zählen nur der Buchwert im direkten Vergleich zum aktuellen Verkaufswert der eigenen Immobilien und da gibt es zwischenzeitlich sogar schon wieder stille Reserven. War nach dem Abschreibungsgemetzel aber auch kein Wunder. Sehr erfreulich war auch der Paketwechsel in Richtung Fam. Ehlerding und das neue Konzept für Friedrichsdorf. Zudem sind die Erträge aus der Bewirtschaftung um 2 Mio gestiegen um die noch immer viel zu reichlich vorhandenen Mitarbeiter in Lohn und Brot zu halten![]()
Für die Profis zählen auch noch ganz andere Sachen. ERWE teilt heute mit, dass eine Verlustanzeige nach § 92 Abs. 1 AktG vorliegt:
Zitat von kleinerkarl: Reichen dir die ausführlichen Erläuterungen von Herrn Weitzel auf der HV nicht ?? Was nutzen dir Gefälligkeitsverkehrswerte im Jahresabschluss bei deiner eigenen Bewertung. Für einen Immobilienprofi zählen nur der Buchwert im direkten Vergleich zum aktuellen Verkaufswert der eigenen Immobilien und da gibt es zwischenzeitlich sogar schon wieder stille Reserven. War nach dem Abschreibungsgemetzel aber auch kein Wunder. Sehr erfreulich war auch der Paketwechsel in Richtung Fam. Ehlerding und das neue Konzept für Friedrichsdorf. Zudem sind die Erträge aus der Bewirtschaftung um 2 Mio gestiegen um die noch immer viel zu reichlich vorhandenen Mitarbeiter in Lohn und Brot zu halten![]()
Reichen dir die ausführlichen Erläuterungen von Herrn Weitzel
auf der HV nicht ?? Was nutzen dir Gefälligkeitsverkehrswerte
im Jahresabschluss bei deiner eigenen Bewertung. Für einen
Immobilienprofi zählen nur der Buchwert im direkten Vergleich
zum aktuellen Verkaufswert der eigenen Immobilien und da gibt
es zwischenzeitlich sogar schon wieder stille Reserven. War
nach dem Abschreibungsgemetzel aber auch kein Wunder. Sehr
erfreulich war auch der Paketwechsel in Richtung Fam.
Ehlerding und das neue Konzept für Friedrichsdorf. Zudem sind
die Erträge aus der Bewirtschaftung um 2 Mio gestiegen um die
noch immer viel zu reichlich vorhandenen Mitarbeiter in Lohn
und Brot zu halten 

Wann und wo wurde denn der GB 2023 veröffentlicht? Auf den IR Seiten von ERWE finde ich den nicht.
Da hab ich wohl doch Ahnung gehabt 

. Der
Geschäftsbericht 2023 war erst der Anfang von den guten
Nachrichten. Warte mit deinen Nachkäufen doch einfach ab bis
der Kurs wieder bei € 2 + X steht 

Bericht über die Hauptversammlung ist bei gsc research kostenlos verfügbar
Der Halbjahresabschluss 2023 wurde veröffentlicht, der enthält aber keine wirklich neuen Informationen. Aber es scheint, dass man mit der Bewältigung der Altlasten langsam vorankommt.
Zitat von kleinerkarl: Das Servicegeschäft deckt wenigstens die immer noch viel zu hohen Kosten. Es geht um die Bewertung und Entwicklung der vorhandenen Immobilien. Hier wurden doch jahrelang die Immobilien hochgeschrieben und der vermeintlichen Ertrag auf die aktiv tätigen Aktionäre nebst ihren Familien in Form von Gehältern, Firmenwagen und Spesen verteilt. Wenn man die übertriebene Abschreibung nun relativiert sollte der Kurs schon bald wieder bei € 1 + X landen.
Deine Push-Versuche bei den ganzen Immo-Aktien in Ehren, aber Du scheinst überhaupt keine Ahnung von dieser Aktie hier zu haben. Nachfolgend ein paar Fakten:
- ERWE ist derzeit noch nicht über den Berg. Im derzeit vorliegenden aktuellen Geschäftsbericht aus dem Jahr 2022 wird explizit geschrieben, daass zum Stand der Veröffentlichung erhebliche Risiken vorliegen. Z. B. "Selbst wenn mit den seit 2024 durchgeführten Sanierungsmaßnahmen die Entwicklung der Gesellschaft weitgehend stabilisiert werden konnte, so ist der Fortbestand der Gesellschaft weiterhin vom Eintreten der in diesem Lagebericht genannten Prämissen und Erwartungen abhängig. Die Gesellschaft ist daher weiterhin bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt." oder "Die Liquiditätsplanung basiert dabei auf Prämissen, deren Eintritt von zukünftigen Ereignissen abhängig ist. So ist unsicher, ob die geplanten Immobilienverkäufe zu den geplanten Zeitpunkten und zu den geplanten Werten erfolgen können. Auch unterstellt die Liquiditätsplanung, dass bereits überfällige Darlehensfinanzierungen in Höhe von 25,8 Mio. EUR, für die derzeit faktische Stand-Still-Vereinbarungen bestehen, prolongiert oder refinanziert werden können."
- Wir wissen derzeit nicht, welche Immobilien bei ERWE verbleiben werden (oder überhaupt ob welche bestehen bleiben), wie hoch dann die Verschuldung sein wird und was noch an Kosten hinsichtlich Umbau ansteht.
- Zudem sind (und fallen immer noch) erhebliche Kosten für Rechtsberatung an. Selbst wenn etwas Geld durch die Verkäufe reinkommt, wird das Geld ziemlich schnell aufgebraucht sein. Derzeit sind Beratungskosten wohl gestundet.
- Es ist völlig unklar, wie das aktuelle Geschäftsmodel aussehen wird und was man hier verdienen kann. Deine Aussage, dass hierdurch die Kosten gedeckt werden können ist absoluter Humbug.
- Es liegen weiterhin keine Geschäftsbericht der Jahre 2023 und 2024 vor, sodass man ziemlich im dunklen steht, was die Finanzkennzahlen angeht.
Noch nicht investierten würde ich stark von einem Investment hier abraten.
Dann bin ich mal gespannt. Was ist denn Deine Einschätzung zum Potential des neuen Geschäftsmodells? Mit welchen Umsätzen und Gewinnen kann man denn in Zukunft aus dem Service-Geschäft rechnen?
Schönes Wochenende
Eine KE war ja nicht mehr möglich, da der Kurs zu niedrig war und es bei den Alt-Aktionären Streitigkeiten gab. Hierzu gibt es auch einen interessanten Absatz, den hatte ich ganz vergessen zu erwähnen: "Im Dezember 2024 kam es zu einer Verständigung und der Beilegung aller Streitigkeiten mit einem Großaktionär. Im Jahr 2023 endeten aufgrund dieser Konflikte zwei außerordentliche Hauptversammlungen, die für die Restrukturierung der Gesellschaft wesentlich waren, ergebnislos, was die Entwicklung des nunmehr erfolgreich umgesetzten Restrukturierungskonzeptes erforderlich machte."
Hierdurch ist dann auch die Stimmrechtsmitteilung aus dem Dezember erklärbar - damals hatte sich ja Stapelfeld Beteiligungs GmbH (Gesellschaft der Harloff Familie) von 50% der Anteile getrennt. Nach meinem Verständnis wurde damals nur knapp ein Starug-Verfahren und somit die Enteignung der Kleinaktionäre verhindert. Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit das mit den Harloffs zu tun hat und was deren Rückzug nun bedeutet.
Durch die internen Streitigkeiten gab es dann nur noch den derzeitigen Weg - Einigung mit Anliehegläubigern und Übertragung der 4 "guten" Immobilien und Verkauf der Reste. Mehr ist wohl nicht passiert. Die KE ist ja grundsätzlich auch weiterhin möglich, vielleicht kommt die ja noch, wenn alle Jahresabschlüsse vorliegen und man das neue Geschäftsmodell besser kommuniziert hat.
Ich habe gerade noch einmal den HV-Bericht von gsc-research vom 10.10.2023 gelesen. Eine KE hat es nach der HV nicht gegeben, obwohl das so sehr dringend war. Was haben V und AR seitdem gemacht? Lediglich verkauft, wie von dir dargestellt?
Zitat von Tinkabelle12: Ich danke dir, HMIC, für deine Fleißarbeit. Habs eben erst gelesen, sonst hätte ich dich schon früher mit Dank überschttet.
Tja, dein letzter Satz entspricht meiner Verwiitheit. Wenn bald alles verkauft ist und nur noch Dienstleistungen angeboten werden, ergibt sich doch die Frage, womit Geld verdient werden soll.
Vor Allem, was ist denn in 2023 und 2024 sonst noch passiert. Ungewöhnlich finde ich ohnehin, in eimem Konzernabschluss für 2002 die in 24 und 25 erfolgten Restrukturierungsmaßnahmen darzustellen.
Der Hinweis uf das schwierige Umfeld darf weiterhin nicht fehlen.
Wenn die HV für 2022 durchgeführt wird, werden sich die Fragen der Aktionäre auf 2022 beschränken müssen!? Oder wer kannn V und AR einschätzen?
Schönes Wochenende.
Deutschland : Polen
Ungewöhnlich ist die Darstellung der folgenden Jahre im Abschluss für das Jahr 2022 schon, aber eigentlich wird so ein Abschluss auch zeitnah veröffentlicht. Wichtig ist das wohl im Hinblick auf die Einschätzung, ob das Unternehmen finanziell Überleben kann. Der Prüfer hat hier ja sehr große Fragezeichen aufgeworfen und benennt diverse Bedinungen, die erfüllt sein müssen. Nach meinem Verständnis waren die Verkäufe aus dem Jahr 2024 und 2025 der wesentlichen Baustein der Refinanzierung (neben der Anleihenthematik). Da die Verkäufe durchgingen und der Vorstand auch weiter Interviews gibt (zumindest findet man da ein paar Artikel aus dem laufenden Jahr) scheint man bei ERWE wohl davon auszugehen, dass man die Refinanzierung erfolgreich abschließen kann.
Der Verkauf der Beteiligung am Airport Center und den Grundstücken in Friedrichsdorf ist aus meiner Sicht eigentlich in Ordnung, auch das Objekt in Darmstadt. Diese Projekte hatten nie so richtig in das dargestellte Konzept gepasst. Laut JA sollen ja auch nur die Entwicklungsprojekte verkauft werden, vielleicht kann man ja den Bestand noch retten in in ein paar Jahren das Portfolio wieder ausbauen.
Zur HV und dem Zeitplan hatte ich bei der IR nachgefragt, nachfolgend die Antwort: "wir bemühen uns aktuell, schnellstmöglich den Abschluss 2023 zu veröffentlichen und anschließend zu einer Hauptversammlung für beide Jahre (2022 und 2023) einzuladen. Anschließend werden wir den Abschluss 2024 auf den Weg bringen mit dem Ziel, ab dem kommenden Jahr wieder in einen regulären Berichtsrhythmus zu kommen."
Vielleicht gehe ich dieses Jahr auch mal zur HV und höre mir das an. Ggf. gibt es dann mehr Informationen zum zukünftigen Geschäftsmodell und der längerfristigen Strategie.
Tja, dein letzter Satz entspricht meiner Verwiitheit. Wenn bald alles verkauft ist und nur noch Dienstleistungen angeboten werden, ergibt sich doch die Frage, womit Geld verdient werden soll.
Vor Allem, was ist denn in 2023 und 2024 sonst noch passiert. Ungewöhnlich finde ich ohnehin, in eimem Konzernabschluss für 2002 die in 24 und 25 erfolgten Restrukturierungsmaßnahmen darzustellen.
Der Hinweis uf das schwierige Umfeld darf weiterhin nicht fehlen.
Wenn die HV für 2022 durchgeführt wird, werden sich die Fragen der Aktionäre auf 2022 beschränken müssen!? Oder wer kannn V und AR einschätzen?
Schönes Wochenende.
Deutschland : Polen
- Im Rahmen der finanziellen Restrukturierung wurden im Juli 2024 die Bestandsobjekte in Speyer, Lübeck und Krefeld, das Entwicklungsprojekt in Krefeld (das war bekannt) sowie die Beteiligung am Frankfurt Airport Center veräußert (das ist mir neu).
- In einer separaten Transaktion wurde Ende 2024 zusätzlich ein Anteil von 49% an der Objektgesellschaft des Entwicklungsprojekts in Darmstadt verkauft. Hier scheint ein weiterer Verkauf absehbar zu sein, warum sollte man dieses kleine Objekt langfristig halten wollen?
- Zusätzlich wurde im April 2025 eine Beteiligung von 44,8% an der Objektgesellschaft des Grundstücks in Friedrichsdorf sowie Darlehen der ERWE Immobilien AG an die Objektgesellschaft an ein dem Hauptaktionär nahestehdes Unternehmen veräußert. Der Kaufpreis hierfür ist ratierlich in Tranchen bis in Jahr 2027, spätestens aber bei Veräußerung des Objekts fällig und unterstützt die Liquiditätssicherung in den kommenden zwei Jahren. Der Grund wird im Abschluss nicht genannt, aber laut Presse wurde das Projekt Taunus Lab beendet (Quelle: https://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/friedrichsdorf-ort8930…). Somit scheint man sich hier insgesamt aus dem Projekt zu verabschieden.
- Zudem gibt es Gerüchte, dass die Kupferpassage verkauft werden soll (Quelle: https://www.azonline.de/lokales/coesfeld/kupferpassage-wird-…). Nach meinem Verständnis eher ein stärkeres Objekt im Portfolio.
Somit scheinen der ERWE nur noch die zwei C&A Häuser zu halten, eine 50% Beteiligung an einer peko GmbH (Projektentwickler).
Es gibt im Konzernabschluss zum Glück auf einen Ausblick auf die Zukunft (d. h. Stand heute bereits Vergangenheit).
- Die Immobilien in Wuppertal und Bremerhaven sind seit ihrem Erwerb voll vermietet, hieran dürfte sich im Prognosezeitraum des laufenden Jahres nichts ändern. Der Vermietungsstand der Kupferpassage betrug im Dezember 2022 94,1%, im Dezember 2023 96,6% und Ende 2024 95,7%. Der Wert sollte sich bis Ende des laufenden Jahres nur marginal ändern.
- Das EBIT im Geschäftsjahr 2022 betrug -13,342 Mio. Euro, es sank in 2023 auf vorläufig -17,233 Mio. Euro. In beiden Jahren wurde die Kennzahl von wesentlichen außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sowie auf Finanzanlagen beeinflusst (-11,290 Mio. Euro in 2022 und vorläufig - 13,462 Mio. Euro in 2023). Im Jahr 2024 wurde nach vorläufigen Zahlen wieder, begünstigt durch positive Sondereffekte aus der Restrukturierung, ein nur noch leicht negatives EBIT von -0,128 Mio. Euro erreicht. Ohne diese positiven Effekte sollte im laufenden Jahr ein leicht rückläufiges EBIT erreicht werden.
- Nach der erfolgreichen finanziellen Restrukturierung im Juli 2024 stehen nunmehr zur weiteren Entschuldung und Sicherung der Liquidität der Verkauf zusätzlicher Objekte an, in erster Linie wird sich die Gesellschaft von ihren Projektentwicklungen trennen (nach meinem Verständnis Taunus Lab und Darmstadt).
- Anschließend wird ERWE den Fokus auf die Akquisition von Dienstleistungsaufträgen legen und sich im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten als Co-Investor an den betreuten Immobilien beteiligen.
- Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses im Juni 2025 sind Darlehen von drei Objektgesellschaften über insgesamt 25,8 Mio. EUR überfällig und müssen refinanziert oder prolongiert werden. Die Gesellschaft befindet sich aktuell in fortgeschrittenen Verhandlungen mit den finanzierenden Banken der Darlehen, um die zur Zeit bestehenden faktischen Stand-Still-Abkommen zu ersetzen.
Somit wird das Geschäftsmodell grundsätzlich geändert. Nach dem Abschluss der finanziellen Restrukturierung im Juli 2024 wurde dieses Geschäftsmodell modifiziert. Basis der geschäftlichen Strategie bleibt die spezielle Expertise, Innenstadt-immobilien mit Entwicklungspotential zu identifizieren und diese mit kreativen Mischnutzungskonzepten so zu entwickeln, dass Wertsteigerungen für die Aktionäre der Gesellschaft sowie für externe Kunden generiert werden. Dabei wird der Fokus in den kommenden Jahren auf der Akquisition von Dienstleistungsaufträgen liegen. Hierbei kann die Gesellschaft die komplette Wertschöpfungskette im gewerblichen Immobiliengeschäft anbieten und Kunden von der Akquisition von Objekten, bei der Finanzierung über Projektmanagement, Asset Management, Property Management bis zu einem erfolgreichen Exit des Investments betreuen. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten wird sich ERWE dabei als Co-Investor an den betreuten Objekten beteiligen.
Bin mir noch nicht so sicher, was ich hiervon halten soll.
Zitat von HMIC:
Ich lese die Nachricht so, dass Stapelfeld ERWE mitgeteilt hat, dass man nun weniger als 25% der Anteile hält. Und diese Information hat man weitergegeben. Mehr wird ERWE vermutlich auch nicht wissen. Die Angaben auf der Homepage hinsichtlich Aktionärsstruktur ist jedenfalls auch noch nicht angepasst worden. Stapelfeld hatte ja bisher auch nur 25,1%. Vielleicht hat man das auch aus anderen Gründen verringert (Konsolidierung?). Viel Geld kann man mit dem Verkauf der Beteiligung ja nicht einnehmen.
Auf der Seite der IR wurden nun die Anteilsverhältnisse aktualisiert. Unschön ist, dass die Stapelfeld Beteiligungs GmbH ihren Bestand auf nur noch 12,9% reduziert hat. Der Rest ist angeblich komplett in den Freefloat gegangen. Da die Differenz von 12,2 Prozentpunkten an der Beteiligung aber ca. 3 Mio. Aktien entspricht kann das nicht so ganz stimmen. Das Handelsvolumen war nicht annährend so hoch im letzten Jahr, dass solche Umsätze stattgefunden haben. Somit müssen die Aktien wohl intern / OTC "verkauft" / verschoben worden sein, sodass man die Beteligung nicht mehr in den Büchern hat. Auffällig ist jedenfalls, dass Harloff Junior Anfang Dezember 2024 Einzelprokura bei der Stapelfeld Beteiligungs GmbH erhalten hat. Vielleicht wollte er in einem ersten Schritt erstmal die Altfälle vom Senior beseitigen.
Auch wenn der tatsächliche Vorgang zum Beteiligungsabbau unklar ist, ist das Signal auf jeden Fall nicht vertrauenserweckend und spricht auch nicht dafür, dass wir hier bald mal die Jahresabschlüsse und eine Rückkehr zur Normalität hinbekommen.
