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Fresenius -- auf mit einem neuen Start (Seite 110)

eröffnet am 03.02.11 14:33:45 von
neuester Beitrag 07.06.21 14:42:51 von

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14.06.12 19:04:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.270.312 von Kinglala am 11.06.12 12:35:09Also an mir wird die Übernahme von Rhön scheitern.:D
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11.06.12 12:35:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.270.059 von Kinglala am 11.06.12 11:18:54BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius hat dank gut laufender Geschäfte in allen Sparten seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Dabei entwickele sich vor allem die Infusions- und Generikasparte Kabi besonders gut, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Montag in Bad Homburg mit. Die Tochter profitiere insbesondere bei anhaltenden Lieferengpässen von einer gestiegenen Nachfrage nach intravenös zu verabreichenden generischen Arzneimitteln wie etwa dem Narkosemittel Propofol in den USA.
Fresenius-Aktien drehten nach der Prognoseerhöhung ins Plus und legten bis zum Mittag um 0,55 Prozent auf 77,25 Euro zu. Nach der neusten Prognose soll das Konzernergebnis währungsbereinigt um 14 bis 16 Prozent steigen. Beim Umsatz rechnet Fresenius 2012 mit einem Plus von 12 bis 14 Prozent. Zuvor war Fresenius von einem Zuwachs des Konzernergebnisses zwischen 12 und 15 Prozent ausgegangen. Der Umsatz sollte um 10 bis 13 Prozent zulegen, wobei Fresenius das obere Ende dieser Spanne angepeilt hatte. Dabei seien Effekte der geplanten Milliardenübernahme des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum nicht berücksichtigt.
AUCH ZIEL FÜR TOCHTER ERHÖHT Zudem erhöhte das Bad Homburger Unternehmen die Ziele für die Tochter Kabi. Für 2012 rechnet Fresenius nun für die Tochter mit einem organischen Umsatzwachstum von 7 bis 9 Prozent und einer EBIT-Marge von 20 bis 20,5 Prozent. Zuvor hatte der Konzern einen Zuwachs von 6 bis 8 Prozent sowie eine EBIT-Marge von 19,5 bis 20 Prozent prognostiziert.
Fresenius will in wenigen Wochen Rhön-Klinikum übernehmen. Seit dem 18. Mai läuft eine entsprechende Offerte, die am 27. Juni endet. Bis dahin will Fresenius 90 Prozent plus eine Aktie an Rhön-Klinikum erwerben. Der Medizinkonzern bietet insgesamt 3,1 Milliarden Euro oder 22,50 Euro je Aktie für den fränkischen Konkurrenten. Mitte Mai hatte sich Fresenius mit einer Kapitalerhöhung bereits rund ein Drittel dieser Summe gesichert. Vorstand und Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG haben den Aktionären empfohlen, das Angebot anzunehmen.
RHÖN-HAUPTVERSAMMLUNG Rhön hat seine Aktionäre für den 13. Juni zur ordentlichen Hauptversammlung eingeladen. Durch den Zusammenschluss der Fresenius-Tochter Helios mit Rhön-Klinikum wollen die Bad Homburger den mit Abstand größten privaten Klinikbetreiber Europas mit einem Umsatz von rund sechs Milliarden Euro schmieden./mne/jha/she//235374861
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11.06.12 11:18:54
BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius hat dank gut laufender Geschäfte in allen Sparten seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2012 erhöht. Das Konzernergebnis soll nun währungsbereinigt um 14 bis 16 Prozent steigen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Montag in Bad Homburg mit.
Beim Umsatz rechnet Fresenius mit einem Plus von 12 bis 14 Prozent. Dabei seien Effekte der geplanten Milliardenübernahme des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum AG nicht berücksichtigt.
Zuvor war Fresenius von einem Zuwachs des Konzernergebnisses zwischen 12 bis 15 Prozent ausgegangen. Der Umsatz sollte um zehn bis 13 Prozent zulegen, wobei Fresenius das obere Ende dieser Spanne angepeilt hatte./mne/stk//235368741
2 Antworten
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08.06.12 21:34:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.067.488 von Karla_Marx am 20.04.12 18:26:28Hallo,

ich hab mal eine Frage bzgl. der Kapitalerhöhung.
Wann werden den die neuen Aktien gehandelt bzw. wie ist der weitere Ablauf auch bzgl. der Übernahme.

MfG
Zechpreller
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20.04.12 18:26:28
Ist da was im Busch? Die Abwärtskerze heute sieht nicht gut aus. Ich dachte schon, wir sind ex Dividende. Nachrichten habe ich keine gefunden, außer dass Morgen Stanley auf übergewichten stuft.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4906948-morgan-sta…

Was ist das für ein Warnbrief der US-Gesundheitsbehörde FDA? Könnte das der Grund für den Kursrutsch in letzter Zeit sein?
1 Antwort
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27.01.12 11:41:42
National-Bank AG - Fresenius ist gut aufgestellt

10:53 27.01.12

Essen (aktiencheck.de AG) - Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Fresenius (Fresenius Aktie) weiterhin mit "kaufen" ein.

Die Analysten würden den Fresenius-Konzern seit dem 25.03.2009 zum "kaufen" empfehlen. Seitdem habe die Aktie einen nahezu kontinuierlichen und konjunkturunabhängigen Ausbau der Outperformance gegenüber dem DAX (DAX) erzielt, die sich aktuell auf 121 Prozentpunke summiere. Absolut habe der Wert seit Erstempfehlung 175% zugelegt.

Die Analysten würden Fresenius nach wie vor als gut aufgestelltes und mit weiteren Wachstumsperspektiven versehenes Unternehmen des Gesundheitssektors erachten. So dürfte der Konzern auch in Zukunft u.a. von der Privatisierung von Krankenhäusern sowie dem wachsenden Bedarf an Dialyseprodukten und Dienstleistungen der Tochter Fresenius Medical Care (Fresenius Medical Care St Aktie) profitieren. Auch wenn das mittlerweile erreichte Bewertungsniveau mit einem KGV 2012 von 15,0 recht hoch erscheine, würden den Konzern die stabilen Cashflows zu Zukäufen bzw. zum Abbau der zinstragenden Schulden befähigen. Die ansteigenden Ergebnisprognosen der Marktteilnehmer würden dabei ein Gewinnwachstum von 14% und 12% für die Jahre 2012 und 2013 implizieren.

Die Analysten der National-Bank AG bestätigen im Vorfeld des Jahresabschlusses am 21. Februar ihre bisherige "kaufen"-Einstufung für die Fresenius-Aktie und erwarten mittelfristig einen Kursanstieg auf 88 EUR (vorher: 80 EUR). (Analyse vom 27.01.2012) (27.01.2012/ac/a/d)
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25.01.12 15:12:35
doppelt

sorry ich werd alt
passt zu fresenius :)
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25.01.12 15:11:32
DJ INTERVIEW/Fresenius plant mehr Umsatz und Gewinn - Zukäufe auf Agenda

10:00 20.01.12

Von Heide Oberhauser-Aslan WALL STREET JOURNAL DEUTSCHLAND


BAD HOMBURG (Dow Jones)--Bei Fresenius stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Während andere Konzerne fürchten müssen, dass die Eurokrise sie in diesem Jahr belasten wird, plant der Gesundheitskonzern aus Bad Homburg auch im hundertsten Jahr seines Bestehens wie selbstverständlich mit mehr Umsatz und Ertrag. "Wie 2011 gehen wir auch 2012 davon aus, dass wir den Konzernumsatz und den Gewinn erneut steigern", kündigte Vorstandschef Ulf M. Schneider im Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland (wsj.de) an.

Es sind die globalen Trends, die den 46-Jährigen so sicher machen. In den westlichen Industrienationen steigt die Zahl der alten Menschen und mit ihr der Bedarf an medizinischer Versorgung. Zugleich heben immer höhere Qualitätsstandards die Nachfrage. Und in den Schwellenländern Lateinamerikas und Asiens ist das Versorgungsniveau niedrig. Hier herrscht in punkto Gesundheit Nachholbedarf.

"An beiden Trends wollen wir voll und ganz partizipieren", sagte Schneider, der den Konzern seit fast neun Jahren führt und ihn von einem weitgehend unbekannten Mittelständler zu einem Weltkonzern mit 150.000 Mitarbeitern gemacht hat. Unter seiner Ägide hat sich der Aktienkurs gut versechsfacht. Seit März 2009 gehört Fresenius dem deutschen Leitindex DAX an.

Die größten Wachstumschancen sieht Schneider heute in Lateinamerika und Asien. "In den kommenden drei Jahren wollen wir in den Schwellenländern den Umsatz im Mittel jährlich um 15 Prozent bis 17 Prozent steigern."

15 Prozent des Gesamtumsatzes von fast 16 Milliarden Euro machte Fresenius 2010 in diesen Regionen, aus Europa kamen 41 Prozent der Einnahmen und aus Nordamerika der Löwenanteil mit 45 Prozent.

Auf dem wichtigsten Einzelmarkt USA lief es für die Dialysetochter FMC im vergangenen Jahr nicht ganz so gut. Ein neues Abrechnungssystem für die teure Blutwäsche sorgte für deutliche Preisabschläge. Doch Schneider ist überzeugt, dass die Dialyse-Abrechnung keine weiteren Probleme verursachen wird. "Wir gehen davon aus, dass sich das Umsatzwachstum 2012 bei der FMC in Nordamerika wieder etwas verbessern wird."

Weiter profitieren, so hofft Schneider, wird Fresenius in den USA mit seiner Sparte Kabi von anhaltenden Lieferengpässen der Konkurrenz bei generischen intravenösen Medikamenten. Schon 2011 hatte Kabi erheblich abgestaubt, weil Wettbewerber wegen Qualitätsproblemen nicht am Markt waren.

Hier profitierte Schneider von der milliardenschweren Übernahme des Generikaherstellers App Pharmaceuticals, mit der Fresenius 2008 Aufsehen erregte. Mit ihr erschloss er Kabi den US-Markt.

App Pharmaceuticals war die letzte von drei Großakquisitionen, mit denen Schneider strategische Lücken füllte. Gestartet ist der vergleichsweise junge Manager zunächst als Finanzvorstand bei FMC, wo er sich zielstrebig für höhere Aufgaben qualifizierte. Zuvor war er beim Mischkonzern Haniel.

Eingekauft hat Schneider auch den Krankenhauskonzern Helios. Auch hier sieht er 2012 gute Wachstumsaussichten, zumal auch wieder mehr Krankenhäuser privatisiert würden. Ein "gutes Volumen an Privatisierungen" erwartet Schneider in diesem Jahr.

Auch andere Zukäufe stehen bei Schneider in diesem Jahr auf dem Zettel, und das in allen Geschäftsbereichen. Der Gesundheitsmarkt befinde sich in einem fortwährenden Konsolidierungsprozess, an dem Fresenius teilhaben wolle, sagte er.

Wann er erneut einen ganz großen Schritt wagt, ließ er offen. "Wir arbeiten nicht nach dem Muster, dass alle paar Jahre ein großer Deal stattfinden muss", es komme auf passende Gelegenheiten an, die den Konzern voranbringen. Eine strategische Lücke sieht er bei Fresenius nicht mehr. "Dann sind das fakultative Gelegenheiten und nicht solche, die man aus einer Notwendigkeit heraus wahrnehmen muss", setzt er hinzu und freut sich.

Finanziell seien Zukäufe kein Problem, auch wenn der Verschuldungsgrad nach den jüngsten Übernahmen langsam an die selbst gesteckte Obergrenze heranreiche. Wie bisher will er bei Fresenius Akquisitionen "aus dem laufenden Cash-Flow und mit Fremdkapital" finanzieren und "so lange wie möglich eine Kapitalerhöhung vermeiden" .
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20.01.12 10:57:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.621.729 von paulmc am 20.01.12 10:42:24Fresenius SE mit dem Top 500 Award ausgezeichnet
Fresenius SE, B. Braun Melsungen und der TÜV Süd sind mit dem Top 500 Award der Welt-Gruppe für die Jahre 2006 bis 2010 ausgezeichnet worden. Wie die "Welt" (Freitagausgabe) berichtet, haben es alle drei Unternehmen nach Ansicht der fünfköpfigen Jury in den vergangenen Jahren mit strategischer Weitsicht und herausragender unternehmerischer Leistung verstanden, ihr Geschäft kontinuierlich und eindrucksvoll zu steigern. Die Welt-Gruppe prämiert damit zum dritten Mal - in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Accenture - Konzerne, denen es gelingt, nachhaltig Umsatz und Gewinn zu steigern.

Berücksichtigt werden dabei nur Unternehmen, die in der aktuellen Top-500-Rangliste der "Welt" vertreten sind und im letzten vorliegenden Fünfjahreszeitraum ausnahmslos positive Umsatzwachstumszahlen vorlegen konnten. Die Jury setzte sich zusammen aus Ann-Kristin Achleitner, Professorin des KfW-Stiftungslehrstuhls für Entrepreneurial Finance an der TU München, Jörg Eigendorf, Mitglied der "Welt"-Chefredaktion, Jürgen Fitschen, designierter Vorstandschef der Deutschen Bank, Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland. Die drei Vorstandsvorsitzenden waren am Mittwochabend persönlich in Berlin zur Übergabe des Preises erschienen. "Wir sehen darin eine Bestätigung unserer langfristigen Wachstumsstrategie. Für meinen Geschmack ist das Wachstum durch Akquisitionen im deutschsprachigen Raum leider zu negativ geprägt", erklärte Fresenius-Vorstandschef Ulf Schneider. "Uns freut daher besonders, dass mit diesem Preis das nachhaltige Wachstum aus beiden Quellen gewürdigt wird: aus organischer Umsatzsteigerung ebenso wie aus erfolgreicher M&A-Tätigkeit."
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20.01.12 10:42:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.621.372 von boersenarzt am 20.01.12 09:53:05hier noch mal ausführlicher



Von Heide Oberhauser-Aslan WALL STREET JOURNAL DEUTSCHLAND


BAD HOMBURG (Dow Jones)--Bei Fresenius stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Während andere Konzerne fürchten müssen, dass die Eurokrise sie in diesem Jahr belasten wird, plant der Gesundheitskonzern aus Bad Homburg auch im hundertsten Jahr seines Bestehens wie selbstverständlich mit mehr Umsatz und Ertrag. "Wie 2011 gehen wir auch 2012 davon aus, dass wir den Konzernumsatz und den Gewinn erneut steigern", kündigte Vorstandschef Ulf M. Schneider im Interview mit dem Wall Street Journal Deutschland (wsj.de) an.

Es sind die globalen Trends, die den 46-Jährigen so sicher machen. In den westlichen Industrienationen steigt die Zahl der alten Menschen und mit ihr der Bedarf an medizinischer Versorgung. Zugleich heben immer höhere Qualitätsstandards die Nachfrage. Und in den Schwellenländern Lateinamerikas und Asiens ist das Versorgungsniveau niedrig. Hier herrscht in punkto Gesundheit Nachholbedarf.

"An beiden Trends wollen wir voll und ganz partizipieren", sagte Schneider, der den Konzern seit fast neun Jahren führt und ihn von einem weitgehend unbekannten Mittelständler zu einem Weltkonzern mit 150.000 Mitarbeitern gemacht hat. Unter seiner Ägide hat sich der Aktienkurs gut versechsfacht. Seit März 2009 gehört Fresenius dem deutschen Leitindex DAX an.

Die größten Wachstumschancen sieht Schneider heute in Lateinamerika und Asien. "In den kommenden drei Jahren wollen wir in den Schwellenländern den Umsatz im Mittel jährlich um 15 Prozent bis 17 Prozent steigern."

15 Prozent des Gesamtumsatzes von fast 16 Milliarden Euro machte Fresenius 2010 in diesen Regionen, aus Europa kamen 41 Prozent der Einnahmen und aus Nordamerika der Löwenanteil mit 45 Prozent.

Auf dem wichtigsten Einzelmarkt USA lief es für die Dialysetochter FMC im vergangenen Jahr nicht ganz so gut. Ein neues Abrechnungssystem für die teure Blutwäsche sorgte für deutliche Preisabschläge. Doch Schneider ist überzeugt, dass die Dialyse-Abrechnung keine weiteren Probleme verursachen wird. "Wir gehen davon aus, dass sich das Umsatzwachstum 2012 bei der FMC in Nordamerika wieder etwas verbessern wird."

Weiter profitieren, so hofft Schneider, wird Fresenius in den USA mit seiner Sparte Kabi von anhaltenden Lieferengpässen der Konkurrenz bei generischen intravenösen Medikamenten. Schon 2011 hatte Kabi erheblich abgestaubt, weil Wettbewerber wegen Qualitätsproblemen nicht am Markt waren.

Hier profitierte Schneider von der milliardenschweren Übernahme des Generikaherstellers App Pharmaceuticals, mit der Fresenius 2008 Aufsehen erregte. Mit ihr erschloss er Kabi den US-Markt.

App Pharmaceuticals war die letzte von drei Großakquisitionen, mit denen Schneider strategische Lücken füllte. Gestartet ist der vergleichsweise junge Manager zunächst als Finanzvorstand bei FMC, wo er sich zielstrebig für höhere Aufgaben qualifizierte. Zuvor war er beim Mischkonzern Haniel.

Eingekauft hat Schneider auch den Krankenhauskonzern Helios. Auch hier sieht er 2012 gute Wachstumsaussichten, zumal auch wieder mehr Krankenhäuser privatisiert würden. Ein "gutes Volumen an Privatisierungen" erwartet Schneider in diesem Jahr.

Auch andere Zukäufe stehen bei Schneider in diesem Jahr auf dem Zettel, und das in allen Geschäftsbereichen. Der Gesundheitsmarkt befinde sich in einem fortwährenden Konsolidierungsprozess, an dem Fresenius teilhaben wolle, sagte er.

Wann er erneut einen ganz großen Schritt wagt, ließ er offen. "Wir arbeiten nicht nach dem Muster, dass alle paar Jahre ein großer Deal stattfinden muss", es komme auf passende Gelegenheiten an, die den Konzern voranbringen. Eine strategische Lücke sieht er bei Fresenius nicht mehr. "Dann sind das fakultative Gelegenheiten und nicht solche, die man aus einer Notwendigkeit heraus wahrnehmen muss", setzt er hinzu und freut sich.

Finanziell seien Zukäufe kein Problem, auch wenn der Verschuldungsgrad nach den jüngsten Übernahmen langsam an die selbst gesteckte Obergrenze heranreiche. Wie bisher will er bei Fresenius Akquisitionen "aus dem laufenden Cash-Flow und mit Fremdkapital" finanzieren und "so lange wie möglich eine Kapitalerhöhung vermeiden" .
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