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Affinity Energy and Health (zuvor: Algae Tec Energy) -Grüner Treibstoff der Zukunft


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Hallo zusammen,

Ich möchte an dieser Stelle meine neueste Entdeckung vorstellen.Da ich dem Energiemarkt (Öl, Uran, Alternative Energien) in Zukunft erhebliches Potential zutraue hat folgender Bericht bei N-TV Ende letzten Jahres mein Interesse an Algen, als Quelle für Bioenergie geweckt. Er gibt einen ganz guten Überblick über die Thematik, beleuchtet aber auch die Probleme (noch zu teuer)

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/energyday/Wenn-Bio-Jets-…

Darauf hin habe ich mich auf die Suche nach einem möglichen Investment in diesem Bereich gemacht und bin in meinem Lieblingsinvestmentland Australien fündig geworden.
Es handelt sich dabei um eine Firma, die im Vergleich mit den Mitbewerbern auf ein ganz spezielles eigenes Konzept setzt. Im folgenden habe ich mal meine Erkenntnisse über den Algenmarkt im Speziellen und AEB im Besonderen erläutert:

AlgaeTec Energy - Der grüne Treibstoff der Zukunft

In Zeiten, in denen selbst eingefleischteste Verfechter des Erdöls zugeben, dass wir den so genannten "Peak Oil" bereits überschritten haben, wird es immer wichtiger für unsere erdölhungrige Gesellschaft sich nach Alternativen umzusehen. Vor ein paar Jahren entstanden aus diesem Grund die ersten Biokraftstoffhersteller. Es zeigte sich allerdings sehr rasch, dass Bioethanol das aus Raps, Zuckerrohr, Soja- oder Palmöl gewonnen wird, auch einige signifikante Probleme mit sich bringt. Für Biosprit werden in Brasilien Regenwälder gerodet um neue Anbauflächen für Zuckerrohr zu gewinnen und auch in Deutschland werden bereits etwa 15 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen für die Bioenergiegewinnung verwendet.
Durch diese neuartige Nutzung von Land, reduziert sich die für die Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehende Fläche. Das verminderte Angebot wirkt als Preistreiber auf die Nahrungsmittelpreise, was vor allem in den ärmsten Ländern dieser Welt für große Probleme sorgt. Dies führt vermehrt zu Kritik an der Ökobilanz des so gewonnen Biotreibstoffs.

Aus diesem Grunde setzen immer mehr Unternehmen auf die Erzeugung von Biomasse aus Algen.
Der große Vorteil von Algen ist, dass sie etwa alle 10 Tage geerntet werden können und somit 35-40-mal häufiger Biomasse gewonnen wird, als von zur Treibstoffgewinnung genutzten Landpflanzen.
Ein weiterer sehr positiver Aspekt unter Umweltgesichtspunkten, ist die Fähigkeit von Algen etwa 10 mal soviel CO2 in Sauerstoff umwandeln zu können wie beispielsweise Raps oder Zuckerrohr.
Bisher ist das Hauptproblem der Branche, dass ihre entwickelten Verfahren im Wettbewerb preislich noch nicht mit den fossilen Energieträgern mithalten können.
Genau an dieser Stelle setzt das Australische Unternehmen AlgaeTec Energy an.

Australischer Börsenneuling mit viel Erfahrung

AlgaeTec Energy mit Sitz in Perth und Büros in den USA, ist gerade im Januar an der der Australischen Börse ASX gelistet worden. Durch die Ausgabe von knapp 48 Mio. neuen Aktien (Ausgabekurs 0,20 AUD) wurden 5,1 Mio. Australdollar eingenommen. Damit befinden sich nun etwa 20% der Firma im Streubesitz. Größter Anteilseigner bleibt die Muttergesellschaft Teco.Bio, der beiden Direktoren Roger Stroud und Earl McConchie mit etwa 80% der Stimmanteile. Das eingenommen Kapital wird nun in den Bau einer Demonstrationsanlage investiert, welche gegen Ende diesen Jahres fertig gestellt werden soll.
Stroud und McConchie, die über langjährige Erfahrung im regenerativen Energiesektor verfügen, haben einen neuen Prozess entwickelt, um die Gewinnung von Biokraftstoffen aus Algen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu ermöglichen.

Der "McConchie Stroud-Prozess"

Dieses patentierte Verfahren der 2 Hauptaktionäre ist die industrielle Lösung Mikroalgen in genügender Quantität herzustellen, um ein wirtschaftliches Verfahren zu erhalten. Herzstück dieses Prozesses sind standardisierte Container, die als Biofotoreaktoren genutzt werden. Dabei leitet man CO2 und Sonnenenergie in die Container ein, um die Vermehrungsrate der Algen zu optimieren. Das modulare System ermöglicht dabei sehr flexible Einsatzmöglichkeiten, die problemlos dem jeweiligen Bedarf angepasst werden können. Verglichen mit konkurrierenden Landpflanzen besteht der Vorteil des Containersystems im sehr viel geringeren Landverbrauch (etwa 1:400) und natürlich auch der geographischen Flexibilität. Auch gegenüber alternativen Algenproduzenten, die hauptsächlich mit der "Offenen Teich" - Methode arbeiten schneidet AlgaeTec deutlich positiver ab, was die Landnutzung angeht. (1:10)
Das eigene Verfahren ist darauf ausgelegt, direkt neben großen CO2-Emitenten wie z.B. Kraftwerken eingesetzt zu werden und konkurriert damit nicht um wertvolle Ackerflächen.

Aus der getrockneten Algenmasse werden dann verschiedene Produkte gewonnen.
Erstens wird Öl extrahiert, was zu Biodiesel raffiniert werden kann. Zweitens kann man aus den Kohlehydraten Ethanol gewinnen und drittens liefern die Proteine Tierfutter.
Weiterhin kann aus der Biomasse (Kohlehydrate und Proteine) Kerosin erzeugt werden, was speziell eine Kooperation mit Flughäfen oder Airlines sehr interessant erscheinen lässt.
So ist unter anderem bereits der Raumfahrtkonzern EADS dabei den aus Algen gewonnenen Treibstoff zu testen und bestätigt diesem Biokerosin hervorragende Leistungs- und Verbrauchswerte. (siehe dazu auch den Bericht von N-TV)
Die einzelne Gewichtung der Endprodukte hängt dabei stark von der verwendet Algenspezies ab. AlgaeTec hat zu diesem Zweck bereits über 50 verschiedene Algensorten getestet.
Man ist also in der Lage - je nach Kundenwunsch - die Menge der einzelnen Endprodukte zu variieren.

Hier ein grafisches Modell des Prozesses:


Der Bioenergiemarkt

Durch die stark zunehmende Nachfrage nach Energie weltweit im allgemeinen und speziell aus dem asiatischen Raum und dem einhergehenden sich verknappendem Angebot von fossilen Energieträgern wie Erdöl und Erdgas, werden sich die Preise in diesem Segment meiner Ansicht nach, in Zukunft deutlich nach oben entwickeln.
Davon werden auch die Umwelt- und Klimafreundlichen Alternativen erheblich profitieren. Es gibt logischerweise eine starke Korrelation zwischen dem Ölpreis und Bioenergie.
Zusätzlich könnte ein sich verstärkender politischer Druck dafür sorgen, dass Bioenergie sogar überproportional an Bedeutung gewinnt.
Ein ganz aktuelles Beispiel zu diesem Thema ist der seit Januar 2011 in Deutschland neu eingeführte Kraftstoff E10 mit 10 % Bioethanolanteil. Damit wird von der Bundesregierung eine europäische Richtlinie zur Reduzierung der Treibhausgase umgesetzt.

Algaetec Energy bieten sich in diesem Umfeld ganz erhebliche Chancen. So wird alleine der Markt für (Bio-) Diesel auf weltweit etwa 15 Mrd. US-Dollar geschätzt. Benzin (Bioethanol) hat fast das dreifache Volumen und Kerosin erreicht knapp 200 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Dazu kommen noch die Absatzmöglichkeiten im Bereich Pflanzenöl und der Tierfuttermarkt.
Auch aus dem Handel mit CO2-Rechten kann für die Australische Firma ein sehr lukratives Geschäftsfeld erwachsen. Dieser Markt, der sich im Prinzip noch in der Enstehungphase befindet, verlangt Strafzahlungen von "CO2-Produzenten" zugunsten von Parteien, welche das Treibhausgas absorbieren, bzw. in Sauerstoff umwandeln. Eine sehr günstige Ausgangslage für alle Algenproduzenten und speziell für jene, die sehr hohe Kohlenstoffdioxid/Sauerstoffwandlungsraten haben wie zum Beispiel AlgaeTec.

Zukünftige Entwicklung und Expansionspläne

Der nächste Meilenstein für AlgaeTec ist nun – nach erfolgreichen Pilotversuchen, die die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens bewiesen haben – der Bau einer Demonstrationsanlage in Australien. Diese soll Ende 2011 fertig gestellt werden. Dabei möchte man insbesondere noch mal explizit die Auswirkungen durch die Verwendung verschiedener Algenspezies testen bzw. die Ergebnisse für potentielle Kunden darstellen.
Weiterhin hat man bereits Absichtserklärungen mit einem Australischen (RKD International) und einem Chinesischen Partner (Pacific Minerals) unterzeichnet. Geplant ist, 2013 die erste kommerzielle Anlage in Betrieb zu nehmen. Als Zielgröße gibt AlgaeTec dabei eine 200-500 Modul-Anlage aus.
Unter Umständen wäre auch der parallele Aufbau einer zweiten Anlage denkbar.
Speziell die Beziehung zu den Chinesen könnte sich in Zukunft noch als sehr gewinnbringende Verbindung erweisen.
Bekanntermaßen braucht die Volksrepublik dringend Energiealternativen für ihre stark wachsende Wirtschaft und möchte vor allem ihre große Abhängigkeit vom Erdöl reduzieren.

Finanzieller Ausblick

Für Investoren ist dies natürlich der entscheidende Punkt. Und genau hier könnte sich AlgaeTec gegenüber der Konkurrenz einen Vorsprung verschafft haben.Vielleicht als Einleitung ein Artikel über die Lufthansa und Biokraftstoffe:

http://www.dailygreen.de/2010/11/30/lufthansa-testet-bio-ker…

...Da Bio-Kerosin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in großen Mengen produziert wird, ist es noch 3-4 Mal so teuer wie herkömmliches Kerosin. Aus diesem Grund und der Begrenztheit der Landflächen für nachwachsende Rohstoffe wie Raps will die Lufthansa langfristig Algen als Biomasse für Kraftstoffe nutzen.


Auch von der Australischen Quantas kann man ähnliches hören:

http://biofuelsdigest.com/bdigest/2011/01/20/qantas-to-sign-…
“The difficulties are in the economics”

“We’d like to get to 5 percent biofuels content by 2020,” Broschofsky said (or around 50 million gallons per year), “but that’s a highly aspirational goal, and I don’t think we’ll quite get there. The difficulty is in the economics, as we’ve seen a range that are marginal at best to completely uneconomic.”


Die finanziellen Daten im Rahmen des Pilotversuches, lieferten für AEB sehr erfreuliche Ergebnisse.
So können aus den favorisierten Algenspezies etwa 50 % Algenöl, sowie 50% Proteine und Kohlehydrate (=Biomasse) gewonnen werden. Aktuelle Marktpreise für Bioöl liegen über 1000 USD/Tonne und vergleichbare Biomasse erzielt mehr als 400 USD/Tonne, was durchschnittlich etwa 700 USD/Tonne bedeuten würde. Die Pilotversuche haben gezeigt, dass pro Modul etwa 250 Tonnen pro Jahr an Algenmasse gewonnen werden können.
Damit ergeben sich für eine 200 Modul-Anlage Erlöse von 35 Mio. USD im Jahr (175.000 USD/Modul).
McConchie und Stroud gehen davon aus, dass die Operationskosten ungefähr bei 185 USD/Tonne liegen werden (46.250 USD/Modul).
Die Kosten für eine 200-Modulanlage schätzen die beiden auf 125.000 USD/Modul, oder 25 Mio. USD insgesamt, was eine Rückzahlung des eingesetzten Kapitals bereits innerhalb eines Jahres bedeuten würde!
Dies ist ein sensationeller Wert, vor allem wenn man ihn mit Minenbetreibern in anderen Rohstoffsegmenten vergleicht.
Für größere Anlagen würden sich diese Parameter, dank günstigerer Kostenstruktur sogar noch verbessern lassen.
Nachgelesen werden kann das an der am Montag veröffentlichten Meldung des Unternehmens im Zusammenhang mit dem Deutschen Börsengang:

http://www.asx.com.au/asx/statistics/displayAnnouncement.do?…

Damit wäre AlgaeTec, ganz im Gegensatz zu anderen Bioenergielieferanten, wie Windkraft- oder Solarbetreibern nicht auf Subventionen angewiesen, sondern bereits von Beginn an hochprofitabel.
Dies ist auch ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Algenproduzenten.
Um diesen Aspekt zu untermauern, wird jetzt die Demonstrationsanlage gebaut, damit dieser ganz entscheidenden Punkt, einer breiteren Öffentlichkeit vorgeführt werden kann.

Das Listing an der Australischen ASX und Deutscher Börsengang

Seit dem Algaetec Energy (ASX: AEB) am 11.Januar diesen Jahres in Australien gelistet worden ist, hat sich der Kurs der Aktie sehr erfreulich entwickelt. Aktuell (Stand: 23.02.2011) notiert er bei 0,44 AUD und liegt damit bereits mehr als doppelt so hoch wie der Emissionspreis von 0,20 AUD.
Außerdem wird die Aktie seit Montag auch in Deutschland gehandelt. (WKN: A1C1J8)
Wie immer bei solchen Werten, mit geringem Umsatz, empfehle ich direkt an der Heimatbörse zu handeln.

Fazit:

AlgaeTec scheint mir in diesem Zukunftsmarkt,dank überzeugender Technologie, deutliche Vorteile gegenüber den Mitbewerbern gesichert zu haben.
AEB profitiert dabei von einem weltweiten positiven Gesamtumfeld, dass getrieben von der stetig steigenden Nachfrage zwangsläufig zu höheren Energiepreisen führen wird. Auch die Orientierung Richtung China scheint mir das richtige Vorgehen zu sein (Pacific Minerals)
Dazu kommt der wachsende weltweite politische Druck auf die Wirtschaft mehr in den Klimaschutz zu investieren.
All dies sollte der Firma deutlichen Rückenwind geben und wenn AlgaeTec, die selbst gesteckten Ziele erreicht, könnte die Aktie, insbesondere auch wegen der ausgesprochen viel versprechenden finanziellen Kennzahlen, vor einer umfassende Neubewertung stehen.
Logischerweise muss die eigene Technik in der Demonstrationsanlage jetzt den Nachweis erbringen, dass die vorgegebenen finanziellen Eckpunkte auch eingehalten werden können.
Auch sollte man Bedenken, dass nur ausreichendes Kapital für den Bau der Demonstrationsanlage vorhanden ist, sprich für den Bau einer kommerziellen Anlage müssen die Australier sich das Geld erst noch besorgen.
Ich denke aber, daß AEB für Fundamentalinvestoren eine sehr gute langfristige Perspektive bietet.

So, am Schluß noch der (Australische) Chart seit dem Listing. Da das IPO erst 6 Wochen zurückliegt, ist der logischerweise noch nicht sehr aussagekräftig.

...eine wahrhafte Top-Story wunderbar zusammengefasst...
Top Beitrag, es wird bereits gemunkelt, dass das Management sehr engen Kontakt zu den Chinesen und auch zu Quantas hat....:-)
Oh,oh,
wieder so ein interessantes Ding.
Wantedman wo holst Du die Teile immer her, lach.
Es wäre schön hier über Algae Tec Energy weiter informiert zu werden.
ADO ist ja heute toll gelaufen.
Vielleicht haben wir dann ja 2 Globel Player im Portfolio ;-).
Vielleicht steige ich auch bald bei GZA ein.


Danke und ein schönes Wochenende
Hier ein aktueller Artikel zur Thematik von der Wirtschaftswoche:

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/biokraftstoff-ist-…

Er geht vor allem auf die schlechte Bilanz von den Ackerpflanzen ein und zeigt, dass Alternativen hermüssen:

Biokraftstoff ist klimapolitischer Unfug

Mehr Bio-Benzin hilft dem Weltklima wenig, treibt aber die Nahrungsmittelpreise hoch – der Bundestagsbericht zum Öko-Kraftstoff ist vernichtend.

Viel Aufwand, wenig Wirkung: So lassen sich die Folgen des Biosprits beschreiben. Als Klimaretter eingeführt, zeigt sich immer deutlicher, dass der Kraftstoff nicht hält, was sich viele davon versprechen. Schon ärgern sich Millionen Autofahrer, dass sie jetzt E10-Benzin tanken sollen, das mit zehn Prozent Bioethanol angereichert ist. Das ruiniert nicht nur den Motor mancher Fahrzeuge. Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) kommt zudem zu einem vernichtenden Urteil: Die Verarbeitung von Energiepflanzen zu Biokraftstoff sei eine besonders ineffiziente Form der Verwertung. So wächst der Druck auf Bundesumweltminister Norbert Röttgen, die Biospritstrategie der Regierung zu überdenken.

Wegen der geringen Energieproduktivität pro Fläche bringe Biosprit „nur begrenzte Einsparungen bei den Klimaemissionen“, heißt es in dem gerade abgeschlossenen Bericht des TAB – das Büro ist Teil des Karlsruher Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. Die Stickoxyd-Emission, die durch Stickstoffdünger entsteht, verringert den Klimaschutzbeitrag zusätzlich.

Deutlich effizienter seien dagegen Strom und Wärme aus Biomasse, etwa auf Basis von Festbrennstoffen oder Biogas. Hier sieht das TAB „die besseren Einsparpotenziale bei den Treibhausgasemissionen“. Wenn der Bund auf eine möglichst hohe Energieproduktivität pro Fläche aus sei und Treibhausgase vermeiden wolle, müsse die Konsequenz laut TAB eine „stufenweise Zurücknahme der Biokraftstoffquote bis zu ihrer völligen Abschaffung sein“.

Dem Bericht zufolge beansprucht die Biospritproduktion außerdem zunehmend Ackerland, das für die Produktion von Nahrungsmitteln gebraucht wird. Der Kampf um die Scholle treibt die Bodenpreise hoch und verteuert die Lebensmittel. Zumindest hier will Röttgen offenbar einlenken. Das Bundesumweltministerium möchte „die Nachhaltigkeitskriterien so ausweiten, dass es künftig zu keiner Verdrängung von Nahrungspflanzen kommt“, sagt seine Staatssekretärin Ursula Heinen.

Das E10-Benzin sorgt auch bei Deutschlands Nachbarn für Irritation. Der belgische Automobilclub VAB empfiehlt, in der Bundesrepublik lieber auf Super-Benzin auszuweichen. Der niederländische ANBW rät nur zu E10, wenn Autofahrer explizit wissen, dass ihr Wagen den darin enthaltenen Alkohol verträgt. Das Ethanol in E10 kann Dichtungen, Benzinleitungen und Motor beschädigen. Deutsche Wagen seien größtenteils E10-tauglich. Autos ausländischer Hersteller oft nicht.
Da bleibt nur eine Alternative:
Algentreibstoff, gezüchtet in übereinander stapelbaren, örtlich unabhängigen Containern....;-)
Zitat von Mikrokosmos: Da bleibt nur eine Alternative:
Algentreibstoff, gezüchtet in übereinander stapelbaren, örtlich unabhängigen Containern....;-)



genau meine Meinung. Ich denke ich werd mal ne kleine Position kaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.221.264 von secondsight am 17.03.11 01:55:56Es scheint, als seien die Verantwortlichen bei Algae.Tec ganz gut in der Zeit.
Die Pilotanlage wird zeigen müssen, ob der Prozess auch im größerem Stil funktioniert.
Die Story passt natürlich absolut in die derzeitige Situation.
Explodierende Lebensmittelpreise und die Suche nach alternativen Brennstoffen, welche möglichst wenig Lebensraum wegnehmen, lassen Algae.Tec immer interessanter werden.
Das Listing an der Amerikanischen Börse kann auch nicht schaden.

Die Aktien sind in starken Händen...es ging kurz nach dem Listing mit wirklich minimalem Umsatz erstmal vom 20c-Bereich in den 40er-Bereich.

Wenn hier erstmal ein wenig Schwung reinkommt und Algae.Tec einigermaßen bekannt wird, dann ist der Dollar schnell geknackt.

Algae.Tec, eine Story ausserhalb des ganz normalen Rohstoffwahnsinns. Bei der aktuellen Verschiebung in grüne Technologien ein sehr interessanter Titel.

Good Luck, Mikro
bin gerade auf diesen Thread gestossen... Herzlichen Dank für die Infos: Die Story klingt spannend... werde mich mal einlesen.

Proactive Investors: Algae.Tec a world first, less than $40 a barrel
March 17, 2011
http://algaetec.com.au/news-room/

Algae.Tec opens US fabrication plant and launches ADR Program
Tec is focused on commercializing technology that produces algae at a very fast rate to manufacture sustainable fuels such as bio diesel and green jet fuel that can compete with traditional fuel products.”

“The company is also the first to market in employing patented technology in a modular system.”

“Algae.Tec. pilot plant studies show the McConchie-Stroud System is capable of delivering a total manufacturing cash cost of about $200 per metric ton, which is equivalent to less than $40 per barrel.”
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