Norma Group Verbindungstechnik - IPO am 8. April



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Die Norma Group hat einen genauen Zeitplan für ihren Börsengang bekannt gemacht. Am 8. April soll die Erstnotiz des Technologiekonzerns erfolgen. Die Aktien können bis voraussichtlich zum 7. April in einer Preisspanne von 19 bis 24 Euro gezeichnet werden.

Werden alle Aktien platziert, könnte sich der Gesamterlös aus dem Börsengang auf etwa 430 Mio. Euro belaufen. Angeboten werden inklusive Greenshoe insgesamt rund 20 Mio. Aktien, wovon 7,9 Mio. aus einer Kapitalerhöhung und 9,3 Mio. aus dem Bestand der Altaktionäre stammen. Der Emissionserlös aus der Kapitalerhöhung soll sich auf rund 150 Mio. EUR belaufen, der Streubesitz nach IPO bei 50 bis 60 % liegen.

Der Verbindungstechnik-Spezialist befindet sich derzeit in Besitz des Finanzinvestors 3i, der auch nach dem Börsengang weiterhin investiert bleiben will. Mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung sollen in erster Linie Schulden getilgt werden, um den Spielraum für Zukäufe und organisches Wachstum zu erhöhen.


Börsengang
Aktien der Norma Group mit Chancen
Mit der Norma Group steht der erste große Börsengang des Jahres an. Geht man von signifikanten Gewinnzuwächsen aus, so scheinen Zeichnungsgewinne möglich.

Von Martin Hock


Norma: Gute Verbindungen

28. März 2011

Mit dem hessischen Industrieausrüster Norma Group kommt auf die Anleger wieder einmal ein größerer Börsengang zu. Das Unternehmen aus Maintal nahe Frankfurt, das sich im Besitz der Beteiligungsgesellschaft 3i befindet, plant seine Erstnotiz für den 8. April.

Die Altaktionäre werden sich dabei laut Plan von einem größeren Teil ihrer Anteile trennen, zugleich sollen neue Aktien ausgegeben werden, so dass - inklusive einer Mehrzuteilungsoption - ein Emissionserlös von 430 Millionen Euro erwartet wird.
Altaktionäre geben viele Stücke ab

Nach erfolgreicher Plazierung soll der Streubesitz 50 bis 60 Prozent betragen. 3i hält bisher 73 Prozent der Anteile, will sich nun in einem ersten Schritt von bis zu 11,9 Millionen Aktien trennen und dabei bis zu 280 Millionen Euro erlösen. Der Anteil des Finanzinvestors soll damit auf 28 Prozent sinken. Anschließend muss 3i ein halbes Jahr mit weiteren Verkäufen warten.

Auch der Miteigner Fimane Ltd. (der ehemalige Eigner eines der Vorgänger Unternehmen, der schwedischen ABA, 17 Prozent) sowie das Management und das Aufsichtsratsmitglied Christoph Schug (zusammen derzeit 6 Prozent) wollen sich anteilig von ihren Papieren trennen.
Zum Thema
Mit Schlauchschellen an die Börse
Aktie von Börsenaspirant Derby Cycle scheint fair bewertet

Aus der Kapitalerhöhung sollen bis zu 7,9 Millionen neue Aktien plaziert werden. Insgesamt entspräche der geplante Erlös einem Ausgabepreis von knapp 22 Euro. Angeboten werden die Papiere vom 28. März bis voraussichtlich zum 7. April in einer Zeichnungsspanne von 19 bis 24 Euro.
Nach zwei Verlustjahren wieder in Schwarz

Die Norma Group stellt Schlauch- und Rohrverbindungsteile aus Metall und Kunststoff her, besonders für die Autoindustrie. Gebildet wurde die Gruppe im Jahr 2006 von 3i durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen Rasmussen (Maintal) und ABA.

Im vergangenen Jahr setzte der Konzern gut 490 Millionen Euro um - ein Plus von 49 Prozent, das jedoch zum Teil aus der Übernahme von R.G. Ray stammte. Unter dem Strich blieben 30,3 Millionen Euro übrig, nach einem Minus von 18 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das Betriebsergebnis belief sich auf 56,3 Millionen Euro, was einer Verhundertfachung gegenüber 2009 entspricht. Diese Gewinne gingen auch auf niedrigere Restrukturierungskosten zurück.

Auch 2008 war ein Verlustjahr für Norma gewesen. Seinerzeit betrugen diese 29,6 Millionen Euro bei einem Umsatz von 458 Millionen Euro. Den Umsatzeinbruch 2009 führt Norma auf die Finanzkrise zurück, die die Nachfrage vor allem aus der Autoindustrie und dem Schiffbau habe signifikant schrumpfen lassen.
2011 vor allem dank Übernahmen mehr Gewinn zu erwarten

2011 sollen Umsatz und Gewinn weiter steigen, zumal R.G. Ray dann für das Gesamtjahr konsolidiert wird, ebenso die im Dezember zugekaufte Craig Assembly. Auch künftig will Norma weiter zukaufen, ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 12 Millionen Euro sei schon in Sicht.

Auf Basis des 2010 erzielten Gewinnes ist die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhälötnis in der Emissionsspanne von 20 bis 26 bewertet. Das wäre nicht eben billig, doch berücksichtigt dies weder die Akquisitionseffekte noch eine zu erwartende verbesserte Profitabilität, wobei diese durch neue Akquisitionen auch geschmälert werden kann.

Dagegen ist zu halten, dass die Schulden, die Ende 2010 rund 344 Millionen Euro betrugen, mit dem Netto-Emissionserlös von geschätzt 150 Millionen Euro deutlich verringert würden und damit auch das Finanzergebnis sich verbessern sollte.
Interesse könnte groß sein

Daher ist mit einem deutlich niedrigeren KGV auf Basis des Jahres 2011 zu rechnen. Wie das genau ausfallen wird, ist auf Basis des Prospekts schwer zu prognostizieren. Hinzu kommt, dass die Rohstoffpreise nicht ohne Einfluss auf die Rentabilität sind und Norma selbst im Prospekt als Risikofaktor einen möglichen Preisdruck seitens der Kunden als Risikofaktor anführt. Andererseits sieht sich Norma in der Lage, „attraktive Preise festsetzen zu können.“

Derzeit befindet sich Norma, das zuletzt rund drei Viertel seines Umsatzes in der Region Europa, Mittler Osten und Afrika machte eher im zyklischen Aufwärtstrend, was die Aktie interessanter macht. Ein klassischer Wachstumswert ist sie nicht, dennoch sind Zeichnungsgewinne nicht auszuschließen, je nachdem wie die nächsten Quartalsberichte ausfallen. 2011 wird Norma keine Dividende zahlen, 2012 in Abhängigkeit von den Ergebnissen des Vorjahres bis zu 40 Prozent des Reinergebnisses ausschütten. Auch in Anbetracht des geringen Angebots an Börsengängen könnte eine Zeichnung mit einer gewissen Zurückhaltung Erfolg versprechen.
Wer soll diese überteuerte Aktie zeichnen? Altaktionäre machen Kasse und der Rest wird zur Schuldentilgung verwendet. Dann steht das Unternehmen fast genauso schlecht da wie vorher. Das Geld zur Expansion fehlt, Ideen haben die auch nicht. Würde sagen der Börsengang scheitert. Oder die dummen Instis aus England und den USA werden über den Tisch gezogen. Aber so dumm können die doch garnicht sein. Aus diesem Grund habe ich auch keine Fonds.

Fazit: Nicht zeichnen.Verlust ist ziemlich sicher.
Die Planungen für einen Börsengang beim hessischen Hersteller von Verbindungstechnik, der Norma Group, wurden trotz der von Japan ausgelösten Schockwellen konsequent beibehalten. Am 8. April soll die Erstnotiz im Frankfurter Prime Standard erfolgen.

Zusammenschluss zweier Mittelständler
Die Gesellschaft in ihrer heutigen Struktur geht auf den im Jahr 2006 vollzogenen Zusammenschluss der schwedischen ABA und der deutschen Rasmussen zurück. Der Fusion der beiden Mittelständler folgten weitere Übernahmen, die maßgeblich zur geografischen wie produktseitigen Diversifikation beitrugen. Insbesondere die Präsenz auf dem wichtigen US-Markt baute Norma durch den Kauf der amerikanischen Breeze Industrial deutlich aus. Vergangenes Jahr folgten dort zwei arrondiere Akquisitionen. Norma sieht sich als internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik. Das umfangreiche Sortiment mit seinen rund 35.000 Lösungen lässt sich in die Hauptproduktgruppen Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme unterteilen. In der hochentwickelten Verbindungstechnik, auf die rund zwei Drittel der Erlöse entfallen, liefert der Konzern passgenaue, individuelle Lösungen an seine OEM-Kunden. Das restliche Geschäft entfällt auf Standardprodukte.

Kein Automobilzulieferer
Ganz offensiv begegnet der Norma-Vorstand dem Eindruck, in der Finanz-Community lediglich als Automobilzulieferer wahrgenommen zu werden. „Wir sind ein Industrieunternehmen“, bringt es CEO Werner Deggim gegenüber dem GoingPublic Magazin auf den Punkt. Tatsächlich beliefert das Unternehmen eine Vielzahl von Branchen (neben der Automobilindustrie u.a. den Luftfahrtsektor, die Hersteller von Baumaschinen und Haushaltsgeräten sowie Motorenentwickler). Die breite Aufstellung schützte das Unternehmen in der Vergangenheit allerdings nicht vor konjunkturellen Schwankungen. So ist die letzte Finanz- und Wirtschaftskrise doch deutlich in der Umsatzreihe des Konzerns ablesbar. Gerne spricht Deggim von „Megatrends“, an denen Norma partizipiere. Globale Entwicklungen wie strengere Emissionsvorschriften, höhere Energiekosten und ein wachsender Kostendruck wirkten sich in den Anforderungen der Kunden bei der Reduzierung von Platz, Gewicht, Leckagen und Montagezeit aus. Überall dort spielt die Verbindungstechnik eine wichtige Rolle.


Norma Group – Geschäfts- und Kennzahlen


2008
2009
2010

Umsatz*
458
330
490

Nettoergebnis*
-29,4
-18,0
30,3

EpS
neg.
neg.
0,92

KGV min.
neg.
neg.
20,6

KGV max.
neg.
neg.
26,0

*) in Mio., sämtliche Angaben in Euro; Quelle: Unternehmensangaben



Börsengang
Das öffentliche Angebot setzt sich aus 7,9 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 9,3 Mio. Anteilsscheinen aus dem Besitz der Altaktionäre zusammen, die zudem die Mehrzuteilungsoption mit knapp 2,6 Mio. Aktien stellen. Bei einer Preisspanne von 19 bis 24 EUR beläuft sich das Platzierungsvolumen bei kompletter Ausübung des Greenshoes auf bis zu 475 Mio. EUR, davon stammen bis zu 190 Mio. EUR aus der Kapitalerhöhung. Die Marktkapitalisierung kann sich auf max. 786 Mio. EUR belaufen, der Free Float auf etwa 60%. Die Altgesellschafter bleiben also investiert, wobei der bisherige Haupteigner 3i seinen Anteil von derzeit 72 auf 29% reduzieren will. Andere Altaktionäre wollen den Börsengang ebenfalls zu einem teilweisen Ausstieg nutzen. Der Emissionserlös aus der Kapitalerhöhung ist praktisch vollständig für die Schuldenrückführung vorgesehen.


Norma Group – Emissionsparameter

WKN
A1H 8BV

Erstnotiz
8. April

Zeichnungsfrist
bis 7. April

Preis
19 bis 24 Euro

MarketCap
622 bis 786 Mio. Euro

Marktsegment
Prime Standard

Emissionsprospekt
ja

Emissionsvolumen
Emissionsvolumen bis zu 475 Mio. Euro


davon bis zu 190 Mio. Euro aus einer KE

Konsortium
Commerzbank, Deutsche Bank, Goldman Sachs

Free Float
ca. 60%

Internet
www.normagroup.com



Fazit
Unter der Bedingung einer weiterhin stabilen Entwicklung der Weltwirtschaft und der industriellen Zielbranchen erscheint der Börsengang trotz des nicht geringen Umplatzierungsanteils grundsätzlich interessant. Das Pricing scheint jedoch angesichts der KGVs auf Basis der 2010er Zahlen, die selbst am unteren Ende der Preisspanne über 20 liegen, ambitioniert. Da keine Prognosen für die nächsten Geschäftsjahre kommuniziert wurden, ist eine fundierte Handlungsempfehlung schwierig bis unmöglich. Wir raten deshalb dazu, den Börsenstart und offizielles Research abzuwarten.
Ganz schön ruhig hier - gibts keine Fans ??
Heute beginnt der Handel - wer hat gezeichnet und warum nicht ?
Den Kurs der Norma Group hat es nun auch böse erwischt, das Pricing beim Börsengang antizipierte weiteres dynamisches Weltwirtschaftswachstum, der Markt antizpiert jetzt eine deutliche Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums und eine Rezession in einigen Ländern.
Sollte es so kommen werden auch bei Norma Group die Gewinnschätzungen der Analysten mit denen die teilweise euphorischen Kursziele von 25-30 Euro begründet werden , nicht zu halten sein.
Da hilft es auch nichts, daß die letzten Quartalszahlen gut waren und das Unternehmen insgesamt einen ordentlichen Eindruck macht.
Beglückwünschen kann man die Private Equity Investoren 3i, die ein kurzes Zeitfenster genutzt haben um Norma Group zu einem stattlichen Preis an die Börse zu bringen.
Etwa zum halben Emissionspreis, also zu Kursen um 10 Euro wird die Aktie IMO für mutige Anleger, die nicht an den totalen Zusammenbruch der Weltwirtschaft glauben, langsam interessant, denn die Verbindungstechnik von Norma ist auch weiterhin in vielen Anwendungsbereichen unverzichtbar und durch das Wachstum der emerging markets wird die Nachfrage langfristig auch steigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.980.355 von susi_rules81 am 20.08.11 17:30:12Heute tendiert sie stabil. Seit einigen Tagen kaufen Trader wieder , der Kurs legt nach dem Anstieg und der Entschleunigung in den Vorwoche nun weiter zu.

NORMA Group AG weiter auf Erfolgskurs

NORMA Group AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Quartalsergebnis

14.08.2012 / 07:07

NORMA Group AG weiter auf Erfolgskurs

- Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2012 wächst um 7,4 Prozent auf 317,7 Millionen Euro

- Bereinigtes EBITA steigt um 7,3 Prozent auf 57,8 Millionen Euro

- Besonders positive Umsatzentwicklung in Amerika und Asien-Pazifik

- Prognose für Geschäftsjahr 2012 bestätigt

Maintal, 14. August 2012 - Die NORMA Group AG ('NORMA Group'), ein internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik, hat das erste Halbjahr 2012 sehr erfolgreich abgeschlossen. Der Konzernumsatz von Januar bis Juni 2012 ist um 7,4 Prozent auf 317,7 Millionen Euro gestiegen (H1 2011: 295,9 Millionen Euro). Dabei belief sich das organische Wachstum auf 3,4 Prozent; positive Währungseffekte (+2,9 Prozent) und die Akquisition des Schweizer Unternehmens Connectors Verbindungstechnik AG (+1,1 Prozent), das am 19. April übernommen wurde, trugen ebenfalls zur Erlössteigerung bei. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBITA) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2012 deutlich um 7,3 Prozent auf 57,8 Millionen Euro (H1 2011: 53,9 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge lag im ersten Halbjahr 2012 mit 18,2 Prozent auf dem hohen Niveau des Vergleichszeitraums 2011.

'Die NORMA Group ist weiter auf Wachstumskurs. Wir sind zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr, da wir Umsatz und Ergebnis trotz eines herausfordernden konjunkturellen Umfelds weiter gesteigert haben. Der unverändert hohe Auftragsbestand zeigt, dass unsere Produkte weltweit stark nachgefragt sind', sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der NORMA Group. Der Auftragsbestand lag zum Ende des ersten Halbjahres 2012 mit 229,3 Millionen Euro 5,5 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres (217,3 Millionen Euro). 'Unsere konstant positive Entwicklung stärkt die weltweit führende Marktposition der NORMA Group im Bereich hochqualitativer Verbindungstechnik und bestätigt unsere Wachstumsstrategie. Wir sind zuversichtlich, unsere Umsatz- und Ergebnisziele für 2012 erreichen zu können.'

Starkes Wachstum in Amerika und Asien-Pazifik, EMEA leicht rückläufig

In der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) war die Umsatzentwicklung im 1. Halbjahr 2012 trotz der gesamtwirtschaftlichen Lage nur leicht rückläufig. Der Umsatz in dieser Region ist um 1,0 Prozent auf 192,4 Millionen Euro zurückgegangen (H1 2011: 194,2 Millionen Euro). In den kommenden Monaten wird die NORMA Group eine neue Fertigungshalle am Standort Newbury in Großbritannien errichten, um der gestiegenen Nachfrage nach NORMACONNECT(R) V-Profilschellen in Europa nachzukommen.

In der Region Amerika hat die NORMA Group aufgrund der sehr guten Nachfrage sowie einer positiven Währungsentwicklung einen Umsatzzuwachs von 21,9 Prozent erzielt. Im ersten Halbjahr 2012 ist der Umsatz auf 104,3 Millionen Euro angewachsen (H1 2011: 85,6 Millionen Euro). Dazu hat auch die positive Entwicklung der im Jahr 2010 akquirierten US-Unternehmen R.G.Ray (NORMA Illinois) und Craig Assembly (NORMA St. Clair) beigetragen.

Auch das Ergebnis in der Region Asien-Pazifik hat sich im ersten Halbjahr 2012 erneut sehr positiv entwickelt. Der Umsatz ist um 31,0 Prozent auf 21,0 Millionen Euro gewachsen (H1 2011: 16,1 Millionen Euro). Aufgrund der steigenden Bedeutung des asiatisch-pazifischen Raumes verstärkt die NORMA Group ihre Präsenz in dieser Region. Nach der Eröffnung der Repräsentanz in Vietnam zu Beginn des Jahres hat die NORMA Group im Mai 2012 weitere Niederlassungen auf den Philippinen und in Indonesien in Betrieb genommen. Mit der Errichtung eines neuen Produktionsstandorts in Talegaon in der Nähe von Pune in Indien reagiert die NORMA Group auf die steigende Nachfrage nach hochentwickelten Verbindungsprodukten in Indien. Der Produktionsstart ist für 2012 geplant. Parallel zur Produktionsausweitung in England werden zudem in Qingdao in China neue Produktionskapazitäten zur Herstellung von NORMACONNECT(R) V-Profilschellen errichtet.

Eigenkapital weiter gestärkt - solide Eigenkapitalquote von 39,0 Prozent

Zum 30. Juni 2012 wies die Konzern-Bilanz der NORMA Group ein Eigenkapital in Höhe von 268,5 Millionen Euro aus, ein Anstieg von fast 5 Prozent gegenüber dem Jahresende 2011 (31. Dezember 2011: 256,0 Millionen Euro). Trotz der Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 19,1 Millionen Euro im abgelaufenen Quartal blieb die Eigenkapitalquote mit 39,0 Prozent im Wesentlichen unverändert. Die Nettoverschuldung belief sich am 30. Juni 2012 auf 224,6 Millionen Euro und lag damit 26,1 Millionen Euro über dem Betrag vom 31. Dezember 2011 (198,5 Millionen Euro). Diese Erhöhung ist unter anderem auf die Akquisition der Connectors Verbindungstechnik AG und die Dividendenzahlung zurückzuführen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie auf Basis der ausstehenden Aktien zum Ende des ersten Halbjahres 2012 ist gegenüber dem Vorjahr um rund 15 Prozent auf 1,09 Euro gestiegen.

Die Mitarbeiterzahl inklusive Leiharbeitnehmer ist vor allem aufgrund der Ausweitung von Produktionskapazitäten erneut gestiegen. Zum 30. Juni 2012 waren bei der NORMA Group 4.485 Mitarbeiter beschäftigt, 209 Mitarbeiter mehr als ein Jahr zuvor. In Deutschland waren zum Stichtag 30. Juni 2012 921 Mitarbeiter bei der NORMA Group beschäftigt.

Prognose 2012 bestätigt

Der im Geschäftsbericht 2011 formulierte Ausblick für das Geschäftsjahr 2012 besteht weiterhin fort. Die NORMA Group erwartet im Geschäftsjahr 2012 unverändert ein Umsatzwachstum zwischen 3 und 6 Prozent. Zusätzlich ergeben sich konsolidierungsbedingte Umsätze von rund 10 Millionen Euro aus der Akquisition des Schweizer Unternehmens Connectors Verbindungstechnik AG sowie rund 3 Millionen Euro aus dem Erwerb der Nordic Metalblok S.r.l. in Italien im Juli dieses Jahres. Die EBITA-Marge 2012 sollte mindestens auf der Höhe der bereinigten Marge der beiden Vorjahre liegen (2010: 17,4 Prozent, 2011: 17,7 Prozent). Der Auftragseingang im 1. Halbjahr 2012 und der unverändert hohe Auftragsbestand untermauern die Prognose.

NORMA Group AG - in Zahlen
Finanzkennzahlen im Überblick (in Mio. EUR) 1. Halbjahr 2012 1. Halbjahr 2011 Gesamtjahr 2011
GuV 01.01. - 30.06.2012 01.01. - 30.06.2011 01.01. - 31.12.2011
Umsatz 317,7 295,9 581,4
Bereinigtes EBITA 57,8 53,9 102,7
Bereinigte EBITA-Marge 18,2% 18,2% 17,7%
Bereinigtes Ergebnis je Aktie* 1,09 0,95 1,81

Bilanz 30.06.2012 30.06.2011 31.12.2011
Bilanzsumme 687,9 615,2 648,6
Eigenkapital 268,5 228,5 256,0
Eigenkapitalquote 39,0% 37,1% 39,5%
Nettoverschuldung 224,6 223,9 198,5


Finanzkennzahlen im Überblick (in Mio. EUR) 2. Quartal 2012 2. Quartal 2011 1. Quartal 2012
GuV 01.04. - 30.06.2012 01.04. - 30.06.2011 01.01. - 31.03.2012
Umsatz 158,0 145,5 159,7
Bereinigtes EBITA 28,6 25,5 29,2
Bereinigte EBITA-Marge 18,1% 17,5% 18,3%



*Pro-forma bereinigtes Ergebnis je Aktie auf Basis der Anzahl der Aktien zum 30. Juni 2012

Der vollständige Bericht über das erste Halbjahr 2012 kann unter www.normagroup.com/Finanzberichte abgerufen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet im Bereich Investor Relations unter www.normagroup.com.

Weitere Termine

Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2012 ist für den 13. November 2012 vorgesehen.

Für weitere Informationen

Daphne Recker
Media Relations
E-Mail: daphne.recker@normagroup.com
Tel: +49 (0)6181 - 610 2743

Andreas Trösch
Investor Relations
E-Mail: andreas.troesch@normagroup.com
Tel: +49 (0)6181 - 610 2741

Über NORMA Group

Die NORMA Group ist ein internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik. Das Unternehmen fertigt ein breites Sortiment innovativer Verbindungslösungen in drei Produktkategorien (Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme) und beliefert ungefähr 10.000 Kunden in 90 Ländern mit rund 35.000 qualitativ hochwertigen Produkten und Lösungen. Zum Einsatz kommen die Verbindungsprodukte zum Beispiel in Fahrzeugen, Schiffen, Zügen, Flugzeugen und Haushaltsgeräten, in Motoren und Wasserleitungen sowie in Anwendungen der Pharma- und Biotechnologie-Industrie. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die NORMA Group einen Umsatz von rund 580 Millionen Euro. Das Unternehmen mit etwa 4.500 Mitarbeitern verfügt über ein weltweites Netzwerk mit 18 Produktionsstätten und zahlreichen Vertriebsstandorten in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Hauptsitz ist Maintal bei Frankfurt am Main. Die NORMA Group entstand 2006 aus der Fusion der deutschen Rasmussen Gruppe und der schwedischen ABA Group. Das Unternehmen ist seit April 2011 an der Deutschen Börse gelistet und seit Juni 2011 im Aktienindex SDAX vertreten.

Wichtiger Hinweis

Diese Presseerklärung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie 'glaubt', 'schätzt', 'geht davon aus', 'erwartet', 'nimmt an', 'prognostiziert', 'beabsichtigt', 'könnte', 'wird' oder 'sollte' oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der NORMA Group AG sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse der NORMA Group AG, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Presseerklärung übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.


Ende der Corporate News

14.08.2012 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch
Unternehmen: NORMA Group AG
Edisonstr. 4
63477 Maintal
Deutschland
Telefon: +49 (0)6181-6102-741
Fax: +49 (0)6181-6102-7641
E-Mail: ir@normagroup.com
Internet: www.normagroup.com
ISIN: DE000A1H8BV3
WKN: A1H8BV
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
181516 14.08.2012

http://www.dgap.de/news/corporate/norma-group-weiter-auf-erfolgskurs_368935_729150.htm
was geht da grade ab?

hab den rücksetzer auf 19 euro genutzt um zuzukaufen...
3i platziert rund 4 Mio Aktien zu 19,25 bei inst. Investoren. Lockup Frist dieser Aktien 90 Tage (laut Reuters.)
Zitat von Insider_Trader: 3i platziert rund 4 Mio Aktien zu 19,25 bei inst. Investoren. Lockup Frist dieser Aktien 90 Tage (laut Reuters.)



das sehe ich absolut positiv wenn ihr Institionelle so massiv einsteigen. :)


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben