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OSRAM - Siemens plant IPO


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zum Sammeln von Informationen lege ich schon mal einen Thread an; wird den LED-Kurszettel bereichern...:


29.03.2011

Neue Geschäftsführung bestellt: Wolfgang Dehen soll OSRAM-Vorsitz übernehmen

Martin Goetzeler als Chief Operating Officer vorgesehen

Diese Information ist weder mittelbar noch unmittelbar für die Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Japan oder Australien bestimmt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Haftungsausschlusserklärung am Ende des Dokuments.

Im Vorfeld des für Herbst 2011 geplanten Börsengangs (IPO – Initial Public Offering) hat der Aufsichtsrat der OSRAM GmbH Wolfgang Dehen (57) mit Wirkung zum 1. April 2011 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung und Martin Goetzeler (48) zum Chief Operating Officer bestellt. Hierzu soll Dehen Ende März 2011 aus dem Vorstand der Siemens AG ausscheiden. Mit der geplanten Gründung einer OSRAM-Aktiengesellschaft ist seine Berufung in den Vorstand der OSRAM AG und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands der OSRAM AG vorgesehen. „Mit Wolfgang Dehen konnten wir einen erstklassigen Manager für OSRAM gewinnen, der Erfahrungen im IPO-Prozess und im Vorstand eines börsennotierten Unternehmens besitzt“, so Prof. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrates der OSRAM GmbH. „Zudem steht Martin Goetzeler als COO weiterhin für Erfolg und Kontinuität im operativen Geschäft. Somit werden wir bei OSRAM über ein hochqualifiziertes Führungsteam verfügen, das sich zum Ziel gesetzt hat, zusammen mit den OSRAM-Mitarbeitern die Zukunft des Lichtmarktes zu prägen.“

Seit Januar 2008 bekleidet Dehen die Funktion als CEO des Sektors Energy in der Siemens AG. Zuvor war er in unterschiedlichen Positionen in der Automobilwirtschaft tätig, zuletzt als Vorsitzender des Vorstandes der Siemens VDO Automotive GmbH.

Martin Goetzeler hat sein Mandat als Vorsitzender der Geschäftsführung der OSRAM GmbH niedergelegt und wurde zugleich vom Aufsichtsrat der OSRAM GmbH zum Chief Operating Officer bestellt. Diese Funktion soll er auch nach Gründung der OSRAM AG als Mitglied des Vorstands wahrnehmen. Als künftiger Finanzvorstand der zu gründenden OSRAM AG ist Dr. Klaus Patzak vorgesehen. Patzak ist bisher Leiter Rechnungswesen und Controlling der Siemens AG. Thomas Schaffer wird neue Aufgaben in der Siemens AG übernehmen.



Über OSRAM

OSRAM (München) gehört zum Sektor Industry von Siemens und ist einer der beiden führenden Lichthersteller der Welt. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Umsatz von 4,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. OSRAM ist ein Hightech-Unternehmen der Lichtbranche und macht 70 Prozent des Umsatzes mit energieeffizienten Produkten. Das stark international orientierte Unternehmen beschäftigt weltweit rund 40.000 Mitarbeiter, beliefert Kunden in rund 150 Ländern und produziert in 46 Fertigungsstätten in 17 Ländern (30. September). www.osram.de
Frankfurt (ots) - Jetzt ist amtlich, worüber in den Wochen zuvor schon spekuliert wurde: Siemens trennt sich von Osram via Börsengang. Damit setzt der Dax-Riese nach Epcos (1999) und Infineon (2000) zum dritten großen Initial Public Offering (IPO) einer Tochter an. Was Investmentbanker aufgrund ihrer Hoffnung auf ein lukratives IPO-Mandat und die Siemens-Aktionäre aufgrund ihrer Erwartung einer Sonderausschüttung (Erlös aus Börsengang) in Verzückung versetzt, wirft aber Fragen nach dem strategischen Sinn eines solchen Schritts auf.

Klar, die Lichttechnik-Aktivitäten stehen vor einem Umbruch. Die Glühbirne wird allerorten durch Leuchtdioden abgelöst, was für Osram einen Investitionsbedarf in Milliardenhöhe bedeutet. Doch Siemens ist dank einer prall gefüllten Firmenkasse von gut 16 Mrd. Euro mit genügend Geld ausgestattet, um diese Herausforderung finanziell bequem allein zu stemmen.

Die Risiken von Osram auf den Kapitalmarkt abzuwälzen, mag zwar ein strategisch kluger Schachzug von Siemens-Chef Peter Löscher sein. Es ist aber zugleich das Eingeständnis eines unternehmerischen Scheiterns, obgleich Osram bis zuletzt als "Kernaktivität" bezeichnet wurde. Der Lichttechnik der Münchener gelang es nicht, Branchenführer Philips zu überholen. Doch als Nummer 2 ließ es sich mit Umsatzrenditen von zuletzt über 12% bisher auch gut leben.

Löscher und Finanzvorstand Joe Kaeser werfen mit Nebelkerzen, wenn sie versichern, Siemens werde nach dem Börsengang als "Ankeraktionär" bei Osram "langfristig" engagiert bleiben. Die Erfahrung aus der Vergangenheit lehrt, dass es - wie bei Infineon - ein Abschied auf Raten sein wird.

Nach den Telekommunikationsaktivitäten trennt sich Siemens von einem weiteren Konsumgütergeschäft, das mit der Gebäudetechnik, die aber im Siemens-Reich verbleibt, einen wichtigen hausinternen Partner für Synergien verliert.

Unter diesem Blickwinkel ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Siemens sich auch vom Hausgeräte-Gemeinschaftsunternehmen mit Bosch verabschiedet, weil es ebenfalls nicht ins Konzern-Portfolio passt. Geht das Management diesen Weg konsequent weiter, könnte Siemens eines Tages eine börsennotierte Holding mit vielen, ebenfalls börsennotierten Tochtergesellschaften sein. Schon mal darüber nachgedacht, Herr Löscher?

(Börsen-Zeitung, 30.3.2011)
Osram verklagt LG wegen LEDs
Patenstreit der LED-Hersteller: Ein Gericht soll nun Licht ins Dunkel bringen

Der Hersteller von Lichttechnik wirft einer Tochter des südkoreanischen Wettbewerbers LG vor,
Osram-Patente zu verletzen. Die Siemens-Tochter verlangt außerdem ein Exportverbot von weißen LEDs.

Kurz vor dem geplanten Börsengang im Herbst hat die Siemens-Lichttochter Osram gegen die LG-Tochter Innotek eine Klage auf Exportverbot von LEDProdukten aus Südkorea eingereicht.

Das teilte das Münchner Unternehmen heute mit.

Zudem haben die Deutschen Nichtigkeits- und Verletzungsklagen gegen Patente beziehungsweise Firmen der LG-Gruppe und Samsung in Korea gestartet.

Dabei geht es vor allem um Patente für LED (Leuchtdioden) zur Erzeugung von weißem Licht, wie sie etwa in Fernsehern oder Computermonitoren stecken. Osram sieht von LG vier Patente für LEDs mit weißem Licht verletzt. „Wir respektieren die Eigentumsrechte anderer Unternehmen und erwarten dasselbe von anderen Marktteilnehmern“, erklärte Aldo Kamper, Chef der LED-Tochter Osram Opto Semiconductors.

Der weltweit zweitgrößte Leuchtenhersteller nach Philips verlangt von der örtlichen Handelsbehörde KTC den Export von Leuchtdioden der LG -Tochter LG Innotek zu verbieten. Darüber hinaus fordert Osram auch Schadenersatz in nicht genannter Höhe. Der LED-Markt ist hartumkämpft und gilt angesichts der Energiesparbemühungen weltweit als ein Milliardengeschäft.

Die Wettbewerber liefern sich seit geraumer Zeit einen Patentstreit. Die südkoreanischen Firmen hatten im Juni ebenfalls mit Gegenklagen auf Klagen von Osram geantwortet. Osram hatte unter anderem Klage gegen Samsung LED in den USA und Deutschland erhoben.

Samsung beantragte daraufhin ein Importverbot für Osram-Produkte in den USA. Zuvor hatte die LG-Tochter Innotek ein Importverbot von LED-Produkten Osrams bei der koreanischen Handelskommission beantragt.

Im Juni hatte LG eine Klage bei einem Gericht in Seoul eingereicht. LG fordert wie Osram
neben einer Unterlassung auch Schadenersatz.

Bei Patentklagen ist es üblich, dass Beklagte versuchen, sich mit einer Gegenklage eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Solche Verfahren können sich über mehrere Jahre hinziehen. Meist einigen sich die Parteien am Ende außergerichtlich.

Zweimal hat Osram bei LED-Patentklagen aber
schon gewonnen: 2006 gegen Dominant Semiconductors aus Malaysia
und 2007 gegen Kingbright aus Taiwan.

Quelle: FTD mit Agenturen
10 October 2011

Osram acquires software firm Encelium for LED lighting control and management

Osram AG of Munich, Germany (a subsidiary of Siemens AG and one of the world’s two leading light manufacturers) has signed an agreement with Baltimore-based investment firm Townsend Ventures LLC to increase its stake in Encelium Technologies of Teaneck, NJ, USA from 15% to 100%.

Encelium is a software technology development firm focused on lighting control and energy management systems for commercial and industrial buildings that employs about 70 staff in the USA and Canada. Osram believes that the acquisition will enhance its position in two key global growth markets: LED-based technologies and light management systems (LMS). Encelium complements Osram’s General Lighting portfolio of energy-efficient lighting products and solutions.

Osram reckons that Encelium’s expertise and distribution network will extend its reach into the energy-efficiency business and position it for further LED expansion. Encelium will become part of the Osram General Lighting – LMS organization.

“The acquisition of Encelium, and its cutting edge lighting control software for commercial buildings, is the next logical step for Osram in becoming one of the leading LED lighting solutions providers,” says Klaus-Günter Vennemann, Osram’s CEO of General Lighting. “Lighting is responsible for 20% of electrical energy consumption globally. In the US it accounts for more than 30% of the commercial building’s electrical energy consumption,” he adds. “With an ever-increasing demand for improved energy efficiency of commercial buildings, this acquisition enables us to offer smart LMS options to our customers worldwide that provide the right light, in the right amount, at the right place, at the right time.”

Osram says that light management systems is a key growth market as lighting controls support the transition of standard lighting products to networked, intelligent and value-added solutions. According to a recent study by McKinsey, the market for lighting systems control components is about 2bn Euros, and is expected to double by 2016 and triple by 2020.

“Osram leadership in LED lighting solutions, from modules, luminaires and controls, to installation and maintenance services, coupled with Encelium’s software technology capabilities, supports an aggressive growth strategy and further penetration into both existing and new markets,” comments Encelium’s CEO Anthony Marano.

The growth in light management systems is largely a result of its energy-saving capabilities and quality-of-life improvements. Solutions combining highly efficient lighting products with advanced LMS structures can yield energy savings of up to 80%. In addition to energy and environmental benefits, light management systems deliver quality of light that can shape the quality of life, says Osram, with new methods for dimming, color control and mood enhancing lighting.
Die Aktien der Osram AG sollen vermutlich im Januar 2013 per Spin-off an die Siemens-Aktionäre verteilt werden. Quelle: onvista.de

Die ISIN der Osram AG ist noch nicht bekannt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.557.542 von SteffensOnline am 31.08.12 18:19:42dpa-AFX ·
IPO/Siemens: Osram-Aktien zusätzlich zu Dividende

Die Siemens-Anteilseigner sollen die Aktien der Lichttochter Osram zusätzlich zur Dividende erhalten. Die Osram-Ausschüttung werde die Dividende nicht ersetzen, auch nicht teilweise, sondern erfolge zusätzlich, zitiert der "Focus" einen Siemens-Sprecher.

Siemens-Finanzchef Joe Kaeser hatte angekündigt, Osram an die Börse zu bringen, indem man die Anteile als "dividend in kind" an die Siemens-Eigner verteile. Die Öffentlichkeit verstand dies so, dass die 2013er-Siemens-Dividende aus Osram-Papieren besteht. Auch Aktionärsvertreter waren nicht im Bilde.

Die Osram-Aktien auf die Dividende anzurechnen, wäre nicht vermittelbar gewesen, heißt es dem Magazin zufolge aus Management-Kreisen des Unternehmens. Der Wert von Osram sei ja bereits in der Siemens-Aktie enthalten. Man könne den Aktionären wohl kaum etwas schenken, was ihnen schon gehöre, und ihnen dafür die Dividende streichen. Die Anteilseigner müssen dem Osram-Börsenplan auf der Hauptversammlung im Januar 2013 zustimmen./stb
Siemens kann ja froh sein, Epcos und Infineon losgeworden zu sein.

Kann man daraus schliessen, dass Osram ebenfalls ein Sorgenkind ist ?

Ich denke da an 3 Punkte:

- Geruechte ueber ein angelich immer noch existierendes Gluehlampenkartell
- Nebenwirkungen der sogenannten Energiesparlampen, insbesondere Quecksilberverseuchung und Ausduenstung krebserregender Stoffe
- zukuenftige Konkurrenzsituation im LED Markt
Siemens will an Osram weniger als 20 Prozent halten - Zeitung

Der Technologiekonzern Siemens will an seiner Lichttochter Osram nach deren Börsennotierung offenbar nur noch knapp unter 20 Prozent halten. "Es geht um 19 Komma X Prozent", zitiert die Tageszeitung Die Welt aus Unternehmenskreisen. Siemens hat bislang nur angekündigt, als langfristiger Ankeraktionär mit einer Minderheitsbeteiligung an Bord bleiben zu wollen. Wie hoch die Beteiligung konkret sein soll, wurde nicht gesagt. Sowohl Siemens als auch Osram wollten den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Die Spekulationen, dass Siemens künftig die Sperrminorität von 25 Prozent unterschreiten könnte, sind nicht neu. So hatte die Financial Times Deutschland bereits Mitte September unter Berufung auf Finanzkreise über derartige Erwägungen berichtet. Der Vorteil für Siemens liegt auf der Hand: Hält der DAX-Konzern weniger als ein Fünftel an Osram, muss er die Tochter nicht mehr konsolidieren.

Siemens wollte Osram ursprünglich über einen IPO an die Börse bringen. Im Juli hatte der DAX-Konzern diesen Plänen aber endgültig eine Absage erteilt. Stattdessen sollen Siemens-Aktionäre nun Osram-Aktien als Sachdividende in ihr Depot gebucht bekommen und die Lichttochter über diesen Spin-off doch noch den Weg aufs Parkett finden. Die Hauptversammlung muss den Plänen noch zustimmen.
Osram will vorerst keine Dividende zahlen

Der Lampenhersteller Osram plant im neuen Geschäftsjahr nicht mit der Auszahlung einer Dividende. Die Siemens-Tochter erwartet für das im September auslaufende Geschäftsjahr 2012/13 erneut einen Verlust, der jedoch geringer sein soll als der des Vorjahres. Der Umsatz von Osram kletterte binnen Jahresfrist um knapp acht Prozent auf 5,4 Milliarden Euro.

Die Aktionäre von Siemens (ISIN: DE0007236101) bekommen 80,5 Prozent der Osram-Anteile in ihre Depots gebucht, sofern eine Dreiviertelmehrheit auf der Hauptversammlung am 23. Januar 2013 zustimmt. Für je zehn Siemens-Aktien wird dann eine Osram-Aktie eingebucht. Osram gilt als Kandidat für den MDAX und plant generell mit einer Dividende in Höhe von 30 bis 50 Prozent des Gewinns.
'WiWo': Osram rechnet nach Trennung von Siemens bald wieder mit Gewinn


Der Lampenhersteller Osram rechnet nach der Trennung von der Konzernmutter Siemens einem Pressebericht zufolge schon bald wieder mit Gewinnen. Bereits 2015 solle Osram einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 512 Millionen Euro erreichen, schrieb die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf interne Unternehmensunterlagen. Ein Konzernsprecher äußerte sich am Samstag in München nicht dazu.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Osram einen Verlust von 378 Millionen Euro verbucht. Auch für 2013 rechnet das Unternehmen wegen hoher Aufwendungen für den Konzernumbau noch mit roten Zahlen. Osram streicht derzeit tausende Stellen und verkauft Werke. Der Verlust im laufenden Jahr werde aber geringer ausfallen als im Vorjahr, heißt es im Abspaltungsbericht, den Siemens und Osram im Dezember veröffentlicht hatten.

An diesem Mittwoch (23. Januar) sollen die Siemens-Aktionäre auf der Hauptversammlung in München die Trennung von Osram beschließen. Sie sollen für je zehn Siemens-Aktien ein Osram-Papier erhalten. Siemens will aber mit rund 19 Prozent an Osram beteiligt bleiben.

Osram machte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 5,4 Milliarden Euro. Ende des vergangenen Geschäftsjahres arbeiteten insgesamt rund 39 000 Menschen für Osram, davon 10 000 in Deutschland. Von den weltweit 40 Standorten befinden sich acht in Deutschland, der größte mit rund 1900 Beschäftigten in Regensburg./dwi/DP/he
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