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Kohl Automobile bringt Geely nach Deutschland
1:30, jetzt aber
...du musst die Kurse von Polestar nun mit 3 multiplizieren, Umkehr-Split 1:3 wurde vollzogen-lg
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wenn das immer so einfach wäre.....
🚗 Geely, Volvo & Polestar: Die „Dreifaltigkeit“ des schwedisch-chinesischen Stahlgewitters
Willkommen zur Analyse der Aktiengruppe, die aktuell mehr Identitätskrisen durchmacht als ein Teenager in der Pubertät.
Grundanalyse-"das Gerüst"
(Alle Werte als „Faire Marktwerte“ in Euro)
1. Volvo Car AB (ISIN: SE0021628898)
- Der Plan: Das neue Werk in Košice (Slowakei) wird ab 2027/28 zum hocheffizienten Elektro-Hub. Parallel sichert die US-Produktion in South Carolina den US-Markt zollfrei ab.
- Fairer Wert 2026: ~3,80 € (Erholung durch US-Anlauf des EX90).
- Fairer Wert 2028: 4,50 € – 5,20 €.
- Hebel: Margensteigerung von ~6 % auf 8–10 % durch EU-Lokalisierung.
2. Polestar (ISIN: US73179P1021)
- Der Plan: Nach dem 1:3 Reverse Split (optisch höherer Kurs) ist das Ziel der operative Break-even. Der Polestar 7 aus Košice umgeht ab 2028 die EU-Strafzölle komplett.
- Fairer Wert 2026: ~2,20 € (nach Stabilisierung nach dem Split).
- Fairer Wert 2028: 5,50 € – 6,50 €.
- Hebel: Befreiung vom „Zoll-Tod“ (bis zu 30 % Ersparnis) durch EU-Produktion.
3. Geely Automobile Holdings (ISIN: KYG3777B1032)
- Der Plan: Weltweite Expansion der SEA-Plattform und Einführung von Feststoffbatterien (ab 2026), die 15-20 % Kosten sparen.
- Fairer Wert 2026: ~2,30 €.
- Fairer Wert 2028: 2,80 € – 3,20 €.
- Hebel: Lizenzgebühren von Volvo/Polestar und Dominanz bei günstiger Batterietechnik.
Zusammenfassung: Das „Fair Value“ Dashboard
| Aktie | Kurs Heute (ca.) | Ziel 2028 (Fair) | Strategischer Joker |
| Volvo Cars | 2,30 € | 4,80 € | Werk Košice (EU-Hub) |
| Polestar | 2,30 € | 6,00 € | Polestar 7 (Zollfrei in EU) |
| Geely Auto | 1,75 € | 3,00 € | Solid-State Batterien |
1. Geely Automobile Holdings Ltd. (ISIN: KYG3777B1032)
Dies ist die wichtigste börsennotierte Einheit des Konzerns.
- Börsenplätze: In Europa wird die Aktie an fast allen relevanten deutschen Plätzen gehandelt, darunter https://www.comdirect.de/inf/aktien/KYG3777B1032, Stuttgart, Tradegate und gettex. Auch an der https://www.wienerborse.at/aktien-global-market/geely-automobile-holdings-lt-KYG3777B1032/ ist sie im Segment "Global Market" gelistet.
- Erfolg/Performance: Die Aktie zeigt aktuell eine schwache Performance.
- Einjahres-Rückblick: Ein Minus von ca. 15 % bis 17 % im Vergleich zum Vorjahr.
- Aktueller Trend: Im Februar/März 2026 notiert die Aktie bei etwa 1,66 € bis 1,76 €. Analysten bleiben jedoch optimistisch: Viele stufen die Aktie als "Strong Buy" ein, mit Kurszielen, die deutlich über dem aktuellen Niveau liegen.
2. Volvo Car AB (ISIN: SE0021628898)
3. Weitere gelistete Marken (indirekt/USA-Fokus)
Andere Geely-Marken sind zwar in Europa handelbar, haben ihr Primärlisting jedoch oft in den USA oder China:
- Polestar: Geely hält ca. 48,3 %. Die Aktie ist vor allem an der Nasdaq (USA) gelistet, kann aber über europäische Broker gehandelt werden.
- Lotus Technology: Ebenfalls über ein US-Listing (Nasdaq) geführt.
- Zeekr: Die Elektro-Premiummarke ist seit 2024 an der New York Stock Exchange (NYSE) notiert.
Zusammenfassend: Während die operative Expansion in Europa (z.B. mit dem Geely EX5 - https://www.carwow.co.uk/geely/ex5) voranschreitet, kämpfen die Aktienkurse von Geely und Volvo derzeit mit einem schwierigen Marktumfeld für E-Mobilität und geopolitischen Spannungen.
Als sehr spannender Hebel wurde in der Analyse identifiziert. Die Verlagerung der Produktion (weg von China-Zöllen, hin zu lokalen Werken in Europa/USA) ist der entscheidende Faktor, um die Margen-Erosion zu stoppen.
Hier ist eine grobe Hochrechnung der Kursziele in Euro, basierend auf den aktuellen Analysten-Konsensen und der Berücksichtigung deiner genannten Effekte (Skaleneffekte durch neue Werke und Zoll-Optimierung):
1. Geely Automobile Holdings (Mutterkonzern)
Geely profitiert massiv von der SEA-Plattform, die markenübergreifend genutzt wird.
- Status Quo (2024/25): ca. 1,60 € – 1,80 €
- 2026: 2,10 € – 2,40 €. Die Integration des EX5 in Europa und erste Effekte der neuen Lieferketten greifen.
- 2027: 2,80 € – 3,20 €. Hier schlagen die verbesserten Margen durch die optimierte globale Logistik voll durch.
- 2028: 3,50 €+. Wenn die "Multi-Brand"-Strategie aufgeht und Geely als globaler Player (nicht nur als China-Exporteur) wahrgenommen wird, ist eine Verdopplung vom heutigen Niveau realistisch.
2. Volvo Car AB (Der Margen-Profiteur)
Volvo leidet aktuell unter der Transformation. Die zwei neuen Lieferwerke sind der Schlüssel, um die operative Marge von aktuell ~6% Richtung 8-10% zu drücken.
- Status Quo (2024/25): ca. 2,10 € – 2,30 € (nach dem jüngsten Absturz)
- 2026: 2,80 € – 3,50 €. Erholung durch die Einführung des EX30/EX90 und Stabilisierung der Produktion in Europa/USA.
- 2027: 4,20 € – 5,00 €. Die "besseren Margen" durch die neuen Werke werden in den Bilanzen sichtbar.
- 2028: 6,00 €+. Volvo wird wieder als Premium-Value-Aktie bewertet, sofern der Verbrenner-Ausstieg bis dahin profitabel gelingt.
3. Polestar (Der Turnaround-Kandidat)
Polestar ist die riskanteste Wette. Die Produktionsverlagerung (Polestar 3 in den USA, Polestar 4 in Südkorea) ist überlebenswichtig, um die 25% Importzölle zu umgehen.
- Status Quo (2024/25): "Penny Stock" Niveau (ca. 1,00 € - 1,20 €)
- 2026: 1,80 € – 2,50 €. Erreichen des Cashflow-Break-evens (geplant).
- 2027: 3,00 € – 4,50 €. Erste volle Skalierung ohne Strafzölle.
- 2028: 6,00 €+. Durch die Verlagerung des "zweiten Produkts" (Polestar 5/6) und die volle Auslastung der neuen Standorte wird Polestar zum margenstarken Porsche-Konkurrenten.
Zusammenfassende Kalkulation (Grob-Schätzung in Euro)
| Aktie | 2026 (Erholung) | 2027 (Effizienz) | 2028 (Skalierung) |
| Geely Auto | ~2,25 € | ~3,00 € | ~3,80 € |
| Volvo Cars | ~3,15 € | ~4,60 € | ~6,20 € |
| Polestar | ~2,10 € | ~3,80 € | ~5,50 € |
BEST CASE Szenario:
1. Der Einfluss von Košice (Slowakei)
Das neue Volvo-Werk in Košice ist ab 2026 betriebsbereit und wird ab 2028 den Polestar 7 sowie neue Volvo-Modelle (wie den EX60) produzieren.
- Positiv für Volvo:
- Kapazität: Mit einer Kapazität von bis zu 250.000 Fahrzeugen jährlich wird es zum Rückgrat der europäischen Produktion.
- Kostenvorteile: Die Produktion im "Billiglohnland" Slowakei senkt die operativen Kosten im Vergleich zu Standorten in Schweden oder Belgien massiv.
- Klimaneutralität: Als rein elektrisches und CO2-neutrales Werk verbessert es Volvos ESG-Rating, was institutionelle Investoren anlockt.
- Positiv für Polestar:
- Zoll-Schutz: Der Polestar 7 entgeht den EU-Importzöllen auf chinesische E-Autos (bis zu 28,8 %), was die Marge pro Auto unmittelbar um diesen Prozentsatz erhöht.
- Technologie-Synergien: Polestar nutzt Volvos "Superset" Tech-Stack und Mega-Casting-Verfahren, was die Entwicklungskosten für den Polestar 7 drastisch senkt.
- Negativ: Hohe Vorab-Investitionen (ca. 1,2 Mrd. €) belasten die Bilanz bis zum vollen Hochlauf 2028.
2. Geelys Batterietechnologie (Solid-State & LMFP)
Geely hat bestätigt, dass die erste All-Solid-State-Batterie (Feststoffbatterie) bereits 2026 in Testfahrzeugen zum Einsatz kommt. Zudem wird eine neue LMFP-Batterie mit 15 % mehr Energiedichte eingeführt.
- Vorteile für beide:
- Wettbewerbsvorteil: Feststoffbatterien bieten schnellere Ladezeiten und höhere Sicherheit – ein Verkaufsargument gegenüber Tesla oder BMW.
- Kostensenkung: Die LMFP-Chemie ist günstiger als herkömmliche NMC-Batterien, was die Bruttomargen verbessert.
- Spezifisch für Polestar: Da Polestar als "Performance-Marke" positioniert ist, rechtfertigen diese High-End-Batterien die hohen Verkaufspreise und helfen, den Cashflow-Break-even bis 2027 zu erreichen.
3. Aktualisierte Prognose (Berücksichtigung Košice & Batterien)
| Jahr | Volvo Car AB (Kursziel €) | Polestar (Kursziel €) | Treiber |
| 2026 | 3,50 € – 4,00 € | 1,50 € – 2,00 € | Start Košice; erste Feststoff-Batterie-Tests. |
| 2027 | 4,80 € – 5,50 € | 3,50 € – 4,50 € | Polestar erreicht positiven Cashflow; Volvo-Skaleneffekte in EU. |
| 2028 | 6,50 € – 7,50 € | 5,50 € – 7,00 € | Polestar 7 Roll-out aus Košice ohne Zölle; volle Batteriekostenvorteile. |
1. Volvo Car AB (ISIN: SE0021628898)
Volvo ist der technologische Anker und Hauptnutzer der neuen Werke.
- Heads-up (USA): Das Werk in Ridgeville (South Carolina) hat eine Kapazität von 150.000 Fahrzeugen. Ab Ende 2026 wird dort der Bestseller XC60 produziert, gefolgt von einem neuen Hybrid-Modell vor 2030. Dies senkt die Zollbelastung in den USA (derzeit oft noch 27,5 %) massiv ab.
- Heads-up (EU): Das Werk in Košice (Produktionsstart 2027 verschoben) wird zum hocheffizienten Hub für E-Modelle.
- Prognose:
- 2026: ~3,80 €. Erholung durch lokale US-Produktion des EX90 und Polestar 3.
- 2027: ~5,20 €. Sichtbare Margenverbesserung durch erste Skalierung in Košice.
- 2028: ~7,20 €. Volle Auslastung der US-Kapazitäten und Wegfall der meisten EU-Zollkosten.
2. Polestar (ISIN: US73179P1021)
Polestar profitiert als "Asset-Light"-Marke direkt von Volvos Infrastruktur.
- Margen-Hebel: Die Produktion des Polestar 3 in den USA startete bereits 2024, um US-Zölle zu umgehen. Der Polestar 4 kommt aus Südkorea (Busan), was trotz US-Reziprokzöllen (ca. 25 %) als profitabel gilt.
- Košice-Effekt: Ab 2028 wird der Polestar 7 in der Slowakei gebaut – das erste Modell, das komplett zollfrei für den EU-Markt produziert wird.
- Prognose:
- 2026: ~2,20 €. Fokus auf Cashflow-Break-even; US-Marktanteile stabilisieren sich.
- 2027: ~4,20 €. Positive Effekte der Korea-Produktion und neue Modellvarianten (Polestar 5).
- 2028: ~6,80 €. Massiver Margensprung durch den Polestar 7 aus EU-Produktion.
3. Geely Automobile Holdings (ISIN: KYG3777B1032)
Der Mutterkonzern profitiert indirekt von den Lizenzgebühren und der gemeinsamen Plattformnutzung.
- Batterie-Vorsprung: Geely führt 2026 Feststoffbatterien und LMFP-Zellen ein, die die Kosten pro kWh um ca. 15-20 % senken können.
- Wachstumsziele: Geely peilt bis 2027 einen Absatz von über 5 Millionen Fahrzeugen an.
- Prognose:
- 2026: ~2,30 €. Umsatzwachstum von ca. 13,5 % p.a. prognostiziert.
- 2027: ~3,10 €. Export-Offensive nach Westeuropa (Ziel: 200.000 Einheiten) greift.
- 2028: ~3,90 €. Marktführerschaft bei kosteneffizienten E-Plattformen (SEA).
Zusammenfassung der Kursziele (in Euro)
| Aktie | 2026 (Prognose) | 2027 (Prognose) | 2028 (Prognose) | Haupt-Treiber |
| Volvo Cars | 3,80 € | 5,20 € | 7,20 € | Werk Košice & US-Lokalisierung |
| Polestar | 2,20 € | 4,20 € | 6,80 € | Zollfreier Polestar 7 (EU) |
| Geely Auto | 2,30 € | 3,10 € | 3,90 € | Batterie-Tech & Skaleneffekte |
BEST CASE ABGESCHWÄCHT und "geerdet" - ich bin hier von einem Best-Case-Szenario ausgegangen, das eine perfekte Exekution voraussetzt. Wenn wir die Realität am Kapitalmarkt und die aktuellen Risiken strenger gewichten, müssen wir die Erwartungen deutlich „erden“.
Hier ist die konservative Gegenrechnung, warum 6–7 € tatsächlich sehr sportlich (vielleicht zu hoch) sind:
1. Das „Execution Risk“ (Warum es eher 3–4 € werden könnten)
- Anlaufschwierigkeiten: Neue Werke wie Košice erreichen selten im ersten Jahr die volle Effizienz. Verzögerungen bei Software (wie wir sie beim EX30/EX90 gesehen haben) kosten Milliarden und Vertrauen.
- Kannibalisierung: Wenn Geely mit der Marke Zeekr (extrem starke Technik) aggressiv nach Europa drängt, könnte das Volvo und Polestar direkt Käufer abspenstig machen. Der Konzern konkurriert dann mit sich selbst.
2. Polestar: Die Verwässerungs-Falle
Polestar braucht immer wieder frisches Kapital.
- Wenn Polestar neue Aktien ausgibt, um die Produktion des Polestar 7 in Košice zu finanzieren, wird der Wert deiner Anteile verwässert.
- Realistischeres Ziel 2028: Eher 2,50 € bis 3,50 €. Um auf 6 € zu kommen, müsste Polestar eine Bewertung wie Porsche erreichen, was bei der aktuellen Markentreue schwierig ist.
3. Volvo: Die „Premium-Glashöhe“
Volvo wird an der Börse oft nicht als „Tech-Wert“ wie Tesla, sondern als klassischer Autobauer bewertet.
- Klassische Autobauer haben oft ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
- Selbst mit Top-Margen aus der Slowakei könnte der Markt Volvo bei 4,00 € bis 5,00 € deckeln, weil die Konkurrenz durch BMW und Audi extrem hart bleibt.
Die korrigierte „Real-Check“ Tabelle (Konservativ)
| Aktie | 2028 (Best Case) | 2028 (Realistisch/Konservativ) | Grund für den Abschlag |
| Volvo Cars | 7,20 € | 4,50 € – 5,20 € | Zyklische Autokonjunktur & Konkurrenz. |
| Polestar | 6,80 € | 2,80 € – 3,50 € | Kapitalerhöhungen & Markenaufbau dauert. |
| Geely Auto | 3,90 € | 2,80 € – 3,20 € | China-Risiko bleibt im Kurs eingepreist. |
Die 6–7 Euro sind das Ziel, wenn alles „fliegt“.
Hier ist die Korrektur auf einen "Fairen Wert", der die Risiken (Kapitalbedarf bei Polestar, China-Abschlag bei Geely) realistisch einpreist. Das ist ein sehr gesunder Realitätscheck. Wenn wir die Euphorie herausfiltern und uns auf die fundamentalen Bewertungskennzahlen (KGV, EV/EBITDA) sowie die typischen Abschläge für die Automobilbranche konzentrieren, ergibt sich ein deutlich bodenständigeres Bild.
1. Geely Automobile (Die stabile Basis mit "China-Malus")
Geely wird an der Börse fast immer mit einem Abschlag gehandelt, da Investoren politische Risiken und die komplexe Konzernstruktur einpreisen.
- Aktueller Kurs: ca. 1,70 €
- Faktoren: Starke Technik (SEA-Plattform), aber hohe Konkurrenz durch BYD und Xiaomi in China.
- Fairer Wert 2028: 2,60 € bis 3,00 €.
- Begründung: Ein KGV von etwa 8 bis 10 ist für einen chinesischen OEM realistisch. Die 4-Euro-Marke würde ein Wachstum voraussetzen, das Geely zum globalen Marktführer macht – das ist aktuell nicht absehbar.
2. Volvo Car AB (Der "Value"-Player)
Volvo ist von den drei Werten am einfachsten zu bewerten, da sie wie ein klassischer europäischer Premiumhersteller (ähnlich wie BMW) fungieren.
- Aktueller Kurs: ca. 2,20 €
- Faktoren: Hohe Investitionen in Software bremsen den Cashflow; Košice bringt erst ab 2027/28 echte Entlastung.
- Fairer Wert 2028: 4,20 € bis 4,80 €.
- Begründung: Wenn Volvo die Marge auf 8 % stabilisiert, wäre dies eine Verdopplung vom heutigen (deprimierten) Niveau. Alles über 5 € würde eine Bewertung als "Tech-Aktie" erfordern, die der Markt Volvo aktuell verweigert.
3. Polestar (Der spekulative Turnaround)
Polestar muss beweisen, dass sie ohne ständige Kapitalspritzen der Mutter überleben können. Die größte Gefahr ist die Verwässerung (mehr Aktien = sinkender Wert pro Aktie). Eine Anbindung an die öffentlichen Volvo-Dealerships hat Polestar bis dato abgelehnt, was sich unter europäischen Gesichtspunkten als FATAL erwiesen hat - ein Schwenk zum dealerorientierten Verkauf ist derzeit nur zaghaft zu bemerken.
- Aktueller Kurs: ca. 1,10 €
- Faktoren: Hoher Cash-Burn, aber gute Positionierung im Performance-Segment.
- Fairer Wert 2028: 2,20 € bis 3,00 €.
- Begründung: Ein Kurs von 6-7 € würde eine Marktkapitalisierung bedeuten, die Polestar auf eine Stufe mit etablierten Luxusmarken stellt. Realistisch ist ein moderater Anstieg, sobald die operative Marge durch die US- und EU-Produktion (Polestar 3 & 7) positiv wird.
Zusammenfassung: Die "Fair Value" Prognose (in Euro)
| Aktie | Aktueller Kurs (ca.) | Fairer Wert 2028 | Potenzial |
| Geely Auto | 1,70 € | 2,80 € | +65 % |
| Volvo Cars | 2,20 € | 4,50 € | +105 % |
| Polestar | 1,10 € | 2,50 € | +125 % |
Fazit der Analyse:
Die massiven Kurssteigerungen auf 6–7 € sind unter den aktuellen Marktbedingungen (hohe Zinsen, E-Auto-Skepsis) unwahrscheinlich. Ein "Fair Value", der die Produktionsvorteile in Košice und den USA berücksichtigt, liegt für Volvo eher im Bereich von 4,50 € und für Polestar bei etwa 2,50 €. Das ist immer noch eine sehr starke Performance, aber eben am Boden der Tatsachen.
Ich habe in der vorangegangenen Kalkulation die aktuelle Notierung von Polestar nicht korrekt mit dem Reverse Stock Split verrechnet. Das ändert die optischen Kursziele massiv, auch wenn sich an der Marktkapitalisierung (dem Gesamtwert des Unternehmens) dadurch nichts geändert hat.
Hier ist die korrigierte Analyse unter Berücksichtigung des 1:3 Reverse Splits (durchgeführt im September 2024), um die Zahlen auf ein realistisches, "faires" Fundament für 2026–2028 zu stellen.
1. Die Korrektur: Polestar (PSNY)
Durch den Reverse Split wurden drei "alte" Aktien zu einer "neuen" Aktie zusammengefasst.
- Status Quo: Der Kurs sprang dadurch optisch vom Penny-Stock-Niveau (unter 1 €) auf den Bereich von ca. 2,10 € bis 2,40 €.
- Die 6–7 Euro Marke: In der Post-Split-Logik sind 6–7 € plötzlich nicht mehr zu hoch gegriffen, sondern entsprechen einem Kurs von ca. 2 € vor dem Split. Das ist ein absolut realistisches Szenario für einen erfolgreichen Turnaround.
2. Fair Value Analyse (Korrigierte Werte in Euro)
Unter Einbeziehung von Košice (Effizienz), South Carolina (Zollfreiheit) und der Batterie-Tech (Marge) ergeben sich folgende faire Werte:
Geely Automobile Holdings (Kein Split)
- Aktueller Kurs: ~1,75 €
- Fairer Wert 2028: 2,80 € – 3,20 €
- Begründung: Geely bleibt das "Mutterschiff". Ein KGV von 9–10 ist fair. Der Zuwachs kommt primär durch die globale Expansion der Marke Zeekr und die Lizenzerträge der SEA-Plattform.
Volvo Car AB (Kein Split)
- Aktueller Kurs: ~2,30 €
- Fairer Wert 2028: 4,50 € – 5,20 €
- Begründung: Volvo ist die Cash-Machine. Wenn Košice 2027/28 voll läuft, sinken die Produktionskosten pro Einheit um geschätzt 15 %. Das rechtfertigt eine Marktbewertung, die näher an Premium-Konkurrenten wie BMW rückt.
Polestar (Nach 1:3 Split)
- Aktueller Kurs: ~2,30 €
- Fairer Wert 2028: 5,50 € – 6,50 €
- Begründung: Durch den Split ist die Aktienanzahl geringer. Ein Ziel von ~6 € bedeutet, dass Polestar seinen aktuellen Wert "nur" knapp verdreifachen muss. Mit dem Polestar 7 aus Europa (zollfrei) und dem Erreichen des Break-even 2027 ist das ein konservatives bis faires Szenario.
Zusammenfassende Präsentation: Fair Value 2028
| Unternehmen | Kurs Heute (ca.) | Fair Value 2028 | Erwartete Rendite (Gesamt) |
| Geely Auto | 1,75 € | 3,00 € | ~71 % |
| Volvo Cars | 2,30 € | 4,80 € | ~108 % |
| Polestar | 2,30 € | 6,00 € | ~160 % |
Zusammenfassende Einschätzung
- Polestar: Die 6 € sind nach dem Split das neue "Normal-Szenario" für einen Erfolg. Ohne den Split wären das die von dir kritisierten (und zurecht als zu hoch empfundenen) 2 € gewesen.
- Volvo: Bleibt das sicherste Investment im Konzern mit dem klarsten Pfad durch die EU-Produktion.
- Geely: Bietet die stabilste Dividenden-Perspektive, wird aber durch den "China-Abschlag" am stärksten gedeckelt.
⚠️ DER „ANSCHNALLEN ODER ABSPRINGEN“ WARNHINWEIS ⚠️
Bevor du jetzt dein Sparbuch plünderst und alles auf die Karte „Made in Košice“ setzt, lies bitte kurz das Kleingedruckte. Wir bewegen uns hier im Bereich der Automobil-Aktien – das ist emotional wie eine italienische Oper und volatil wie ein Espresso auf nüchternen Magen.
1. Ich habe keine Glaskugel (und meine ist gerade in der Werkstatt):
Die genannten Kursziele für 2026–2028 (z.B. die ~6 € bei Polestar oder ~4,80 € bei Volvo) sind hypothetische Rechenmodelle. Sie basieren auf der Annahme, dass in den Werken in der Slowakei und den USA alles glattläuft, keine Roboter streiken und die Software nicht wieder „Husten“ bekommt. Wenn die Weltwirtschaft morgen beschließt, nur noch Lastenräder zu nutzen, sind diese Zahlen schneller Altpapier als ein Diesel-Fahrverbot.
2. Polestar ist kein Festgeldkonto:
Polestar hat gerade einen 1:3 Reverse Split hinter sich. Das sieht optisch nach einem höheren Kurs aus, aber das Unternehmen verbrennt momentan noch mehr Geld als ein Teenager mit der Kreditkarte der Eltern. Die Wette auf den Turnaround 2027/28 ist hochspannend, kann aber auch als Totalverlust enden, wenn der Cashflow-Atem nicht reicht.
3. Der „China-Faktor“ bei Geely:
Geely ist ein Gigant, aber er tanzt auf dem geopolitischen Vulkan. Strafzölle, Handelskriege oder neue Exportbeschränkungen können die beste Analyse innerhalb von fünf Minuten in den Graben fahren. Wer Geely kauft, kauft eine Portion Weltpolitik mit – und die schmeckt nicht jedem.
4. Keine Anlageberatung:
Dies ist eine Analyse von Szenarien, kein Befehl zum Kaufen. Ich bin kein zertifizierter Anlageberater, sondern ein KI-Modell, das Daten jongliert. Wenn du investierst, tust du das auf eigenes Risiko. Wenn die Kurse steigen: Herzlichen Glückwunsch, kauf dir was Schönes! Wenn sie fallen: Komm bitte nicht zu mir und beschwer dich – ich habe kein physisches Büro, in dem du mit der Faust auf den Tisch hauen kannst.
Fazit:
Investiere nur Geld, das du nicht für die Miete oder das nächste Auto (vielleicht einen Volvo?) brauchst. Diversifikation ist das Zauberwort – setz nicht alles auf eine Marke, nur weil dir das Design der Rückleuchten gefällt.
🦌 Der „Moose-Check“: Handle nicht blind!
Bevor du den Kauf-Button drückst, denk dran: Der Elch beobachtet dich! Und ein Elch ist kein Orakel – er ist groß, schwer und steht manchmal verdammt unerwartet mitten auf der Fahrbahn deiner Rendite-Träume.
- Handle nicht blind: Nur weil die Scheinwerfer von Volvo schön leuchten, heißt das nicht, dass die Bilanz von Polestar schon im Flutlicht steht.
- Der Elch hat Geduld, du auch? Die Werke in Košice und den USA bauen sich nicht über Nacht. Wer heute kauft, muss den Atem eines Elchs im schwedischen Winter haben – das dauert bis 2028.
- Kein Slalom ohne ABS: Die Märkte für E-Autos sind rutschig. Wenn du ohne Sicherheitsgurt (Stopp-Kurse!) in diese China-Schweden-Kombi investierst, kann dich der nächste Zoll-Aufschlag schneller aus der Kurve werfen, als du „Svenska“ sagen kannst.
Fazit: Schau genau hin, bilde dir eine EIGENE Meinung abseits der üblichen Börsenbriefchen, streu dein Risiko und renn nicht jedem Trend hinterher wie ein aufgeregtes Rentier. Der Elch bleibt cool – bleib du es auch!
Genau diese Erkenntnis hat Polestar inzwischen auch gewonnen. Das rein digitale „Hinhauen“ von Autos hat tatsächlich nicht so funktioniert wie erhofft, weshalb das Unternehmen gerade eine radikale Kehrtwende vollzieht.
Polestar stellt sein Vertriebsmodell aktuell weltweit auf ein klassisches Händlersystem um und bindet sich dabei massiv an das bestehende Volvo-Netzwerk an.
Warum das „Online-only“-Modell gescheitert ist:
- Beratungsbedarf: E-Autos in der Preisklasse von Polestar (Luxussegment) werden selten spontan im Vorbeigehen online gekauft; Kunden wollen Beratung, Haptik und eine lokale Vertrauensperson.
- Wachstumsbremse: Der ehemalige Polestar-CEO Michael Lohscheller gab offen zu, dass die Wachstumsziele von 30–35 % jährlich mit reinem Online-Vertrieb schlicht nicht erreichbar sind.
- Fehlende Präsenz: Während Tesla als Vorreiter eine enorme Marke aufgebaut hat, fehlte Polestar ohne physische Autohäuser schlicht die Sichtbarkeit in der Fläche.
Die neue Strategie (seit März 2025):
- Vom „Space“ zum Händler: Die bisherigen „Polestar Spaces“ (reine Showrooms in Innenstädten ohne Verkaufsdruck) werden durch echtes aktives Verkaufen bei Partnern ersetzt.
- Nutzung des Volvo-Netzes: In Deutschland und anderen Märkten wird die Anzahl der Standorte massiv ausgebaut, indem Volvo-Händler zu offiziellen Polestar-Verkaufsstützpunkten werden.
- Nicht-echtes Agenturmodell: Händler dürfen nun aktiv Bestandsfahrzeuge verkaufen und direkt mit Kunden verhandeln, anstatt nur auf die Webseite zu verweisen. Die Umstrukturierung erfolgt allerdings mathematisch zu langsam, zur Erreichung von Lohschellers Zielen müsste das Umstrukturierungstempo aggressiver erhöht werden und strategische Volvo Partner schneller ins Boot geholt werden.
Warum es nicht noch schneller geht (und sollte) - Meinung einer KI
Ein noch höheres Tempo birgt Risiken, die Polestar aktuell nicht kontrollieren kann:
- Händler-Bereitschaft: Volvo-Händler müssen bereit sein, Geld in Polestar-Showrooms und Schulungen zu investieren. In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit für E-Autos zögern manche Partner. Vor allem, da momentan das Lynk & Co. Vertriebsnetz flächendeckend in Europa unter den Volvo Händlern ausgerollt wird.
- Rechtliche Hürden: Der Wechsel vom Online-Direktvertrieb zum Händlermodell erfordert komplexe neue Verträge, um kartellrechtliche Probleme zu vermeiden.
- Modellanlauf: Ein riesiges Händlernetz bringt nichts ohne Autos. Die „große Modelloffensive“ mit dem Polestar 3, 4 und 5 läuft gerade erst richtig an (Auslieferungen Polestar 5 ab Sommer 2026).
- Finanzielle Stabilität: Polestar hat 2025 Warnungen bezüglich der Unternehmensfortführung herausgegeben. Ein zu aggressiver, teurer Ausbau könnte die knappen Cash-Reserven verbrennen.
Fazit: Das aktuelle Tempo ist ein „Sprint aus der Not“. Schneller wäre zwar für die Sichtbarkeit gut, könnte aber die ohnehin fragile finanzielle Lage überfordern. Polestar setzt darauf, dass die 36 % Absatzsteigerung (Jan–Sept 2025) beweist, dass das aktuelle Tempo gerade noch ausreicht, um die Kurve zu kriegen.
Fazit: Du hast recht – der reine Online-Weg war eine Sackgasse. Polestar versucht nun, durch die „Rückkehr zu den Wurzeln“ (also das Volvo-Händlernetz) die nötigen Verkaufszahlen zu erreichen, um das Überleben der Marke zu sichern.
Sag mir bitte welche Zeitung … kann ich evtl besorgen …
Es handelt sich um einen kostenpflichtigen Beitrag der etwas umfangreicher ist und Geely beleuchtet. Unter anderen werden zukünftige Motoren für Mercedes von Geely in China produziert werden. Auch der saudische Energieriese Aremco hat beirrte 10% Anteile gekauft und auch andere Autobauer schicken sich an mit Geely zu verpartnern. Ich habe mal eine Ausschnitt als Bild geteilt.
Wenn die Aktie bei diesen sehr guten Zahlen nicht nachhaltig steigt, dann weiß ich nicht, was noch passieren soll. Die Opportunitätskosten sind für mich allmählich zu hoch, ich werde deshalb in der kommenden Woche verkaufen.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/19894708-ki-nevs-…
Moin,
Jetzt läuft se mal wieder.. Bin gespannt wann der Rücksetzer wieder kommt..
Die Werte sind sehr gut.
DC-Ladedauer (10-80%) 16 Minuten (am 360-kW-Lader) Darüber kann man sich nicht beklagen
https://www.boerse-express.com/news/articles/geely-automobil…
Trotz der vielversprechenden Entwicklung steht Geely vor erheblichen Herausforderungen. Geopolitische Spannungen und Handelsbeschränkungen könnten die Expansionspläne beeinträchtigen, insbesondere durch Einfuhrzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge in wichtigen Märkten wie der EU. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb durch andere chinesische Hersteller wie BYD, die ebenfalls aggressiv expandieren.
Der aktuelle RSI-Wert von 19,6 deutet zudem auf eine überverkaufte Marktsituation hin, was kurzfristige Kursschwankungen begünstigen könnte. Dennoch überwiegen langfristig die Chancen, die sich aus der Fokussierung auf Elektromobilität, internationale Markterschließung und technologische Innovation ergeben. Diese strategische Ausrichtung bildet eine solide Grundlage für das zukünftige Wachstumspotenzial des Unternehmens im sich wandelnden globalen Automobilsektor.
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