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Allerthal Werke Investor bei Mühl ?



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Was wollen die mit Mühl Anleihen das ist aber interessant?! Da kommt doch was? :rolleyes:

Die Allerthal-Werke AG beteiligt sich an unterbewerteten Unternehmen verschiedenster Größe und Branchenzugehörigkeit am deutschen Aktienmarkt. Der Fokus liegt dabei auf unterbewerteten, börsennotierten deutschen Aktiengesellschaften, vorzugsweise aus dem Nebenwertesektor, die sich in einer Sondersituation befinden. Zielsetzung der im amtlichen Markt in Hannover und im Freiverkehr in Berlin-Bremen, Frankfurt und Stuttgart notierten Gesellschaft ist die Ausweitung des Beteiligungsbestandes und damit einhergehend die dauerhafte Steigerung des inneren Wertes der Allerthal-Aktie. Das Geschäftsjahr 2009 endete für die Allerthal-Werke mit Blick auf die Gewinnhistorie der letzten fünf Jahre mit einem nur mittelmäßigen Ergebnis. Zum Bilanzstichtag 2009 hielt Allerthal wesentliche Anteile an der Ergo Versicherungsgruppe, Biotest, Dr. Hönle und Kizoo.







www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

28.06.2011


Allerthal-Werke AG

Köln



Freiwilliges öffentliches Kaufangebot an die Inhaber der
6,75 % MÜHL PRODUCT & SERVICE AG DM INH.-SCHULDVERSCHR. VON 1998/2005

- WKN 350417 / ISIN DE0003504171 -

Präambel


Dieses Kaufangebot richtet sich an die Inhaber der von der Mühl Product & Service AG begebenen 6,75 % DM - Schuldverschreibungen von 1998/2005 (WKN 350417 / ISIN DE0003504171), im folgenden auch „Mühl-Schuldverschreibung“. Im Interesse der Kunden sollten Banken dieses Angebot an ihre Kunden weiterleiten.

Hintergrund


Die Mühl Product & Service AG (im folgenden auch „Mühl“) hat im Jahr 1998 eine Anleihe in Form von Schuldverschreibungen über insgesamt 100.000.000,00 DM emittiert. Diese Anleihe ist verbrieft und eingeteilt in 10.000 auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen zu je 10.000,00 DM. Am 01.07.2002 wurde über das Vermögen der Mühl Product & Service AG gemäß Beschluss des Amtsgerichts Erfurt das Insolvenzverfahren eröffnet (AG Erfurt, Az. 171 IN 394/02). Das Insolvenzverfahren dauert weiter an, ein Abschluss des Verfahrens ist derzeit nicht absehbar.

Angebot


Die Allerthal-Werke AG bietet hiermit den Inhabern der Mühl-Schuldverschreibungen an, ihre Schuldverschreibungen (WKN 350417 / ISIN DE0003504171) mit allen Rechten gegen Zahlung eines Kaufpreises in Höhe von 1,75 % des Nominalwerts (je 10.000,00 DM Nominalwert = 89,48 EUR), nach Maßgabe der in diesem Angebot formulierten Bedingungen, zu erwerben.


Das Angebot ist bis einschließlich 31.7.2011 befristet. Die Allerthal-Werke AG behält sich jedoch das Recht vor, die Annahmefrist einmalig oder mehrmalig zu verlängern.


Inhaber der Mühl-Schuldverschreibungen, die das Angebot annehmen wollen, werden gebeten, die Annahme des Kaufangebotes bis zum Ende der vorgenannten Annahmefrist mittels des bei der Allerthal-Werke AG erhältlichen Formulars „Annahmeerklärung zum Kaufangebot Mühl-Schuldverschreibung von 1998/2005“ (im folgenden auch „Annahmeerklärung“) gegenüber der Allerthal-Werke AG verbindlich zu erklären und ihre Depotbank zur fristgerechten Übertragung der Mühl-Schuldverschreibungen in das Depot der Allerthal-Werke AG , Depotnr. 2000203485 bei der Bankhaus Neelmeyer AG, BLZ 290 200 00, (Kassenverein-Nr. 3309), zu beauftragen. Die Bankhaus Neelmeyer AG fungiert dabei nicht als Treuhänder für das abzuwickelnde Wertpapiergeschäft sondern als Depotbank der Allerthal-Werke AG. Mit fristgerechtem Eingang der Annahmeerklärung bei der Allerthal-Werke AG kommt der Kaufvertrag bindend für Verkäufer und Käufer zustande.


Die Zahlung des Kaufpreises auf das vom Verkäufer in der Annahmeerklärung benannte Konto erfolgt unverzüglich nach Eingang der Mühl-Schuldverschreibungen im Depot der Allerthal-Werke AG beim Bankhaus Neelmeyer AG.


Die beim Verkäufer anfallenden Bankgebühren für den Depotübertrag der Mühl - Schuldverschreibungen erstattet die Allerthal-Werke AG auf Anforderung und gegen Nachweis in Höhe von maximal 10,00 EUR.


Ab einem Nominalbetrag von DM 1.000.000,-- Mühl-Schuldverschreibungen bietet die Allerthal-Werke AG die direkte Abwicklung über eine ihrer Hausbanken an. Wegen der Einzelheiten erbitten wir gegebenenfalls um direkten Anruf unter der Telefonnummer (02 21) 8 20 32–0 .


Das öffentliche Kaufangebot sowie die auf dieser Basis abgeschlossenen Kaufverträge unterliegen deutschem Recht. Dieses Angebot richtet sich nicht an Inhaber von Mühl-Schuldverschreibungen in einer Jurisdiktion, in der dieses Angebot gegen die dort geltenden Gesetze verstößt.

Hinweis


Das Formular „Annahmeerklärung zum Kaufangebot Mühl-Schuldverschreibung von 1998/2005“ steht auf der Internetseite der Allerthal-Werke AG zum download bereit und kann auch per e-mail, telefonisch, per Telefax oder per Post angefordert werden:


Allerthal-Werke AG, Friesenstraße 50, 50670 Köln
Telefon: (02 21) 8 20 32–0
Telefax: (02 21) 8 20 32-30
e-mail: info@allerthal.de
Website: www.allerthal.de





Köln, im Juni 2011
Ich bin auch gespannt, bis zum Ende der Annahmefrist sind es ja noch einige Tage. Daher werde ich erstmal abwarten...
Kann man damit evtl. rein steuertechnisch etwas anfangen?

100 Mio. NW zu 1,75% kaufen und die "verlorenen" 98,25% irgendwie nutzen?

Mühl-Aktionäre dürften davon jedoch eher weniger etwas haben, da die Anleihe (incl. der seit x?-Jahren aufgelaufenen Zinsen) wohl aus evtl. doch noch vorhandenen Vermögenswerten zuerst bedient werden müßte, bevor auch noch ein Restwert für die Aktionäre übrigbliebe. :rolleyes:
Naja, aber die Anleihegläubiger (Allerthal) könnten doch verzichten/umschulden, womit die AG wieder (eventuell oder zum größten Teil, ich kenne keine Zahlen...) flott wäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.732.391 von bieraktionaer2 am 01.07.11 22:52:16Die AG ist seit Jahren "tot". Die nächste Meldung die kommen wird, ist die Bekanntgabe des Delistings.
"Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung hat sich gegenüber dem Zwischenberichtsstichtag am 30.06.2011 das Börsenklima deutlich eingetrübt. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft."

schreibt der Allerthal Presse-Offizier.
Aus dem HV-Bericht der Trade & Value entnommen:

"Mittlerweile wurde vom Insolvenzverwalter der Mühl AG eine erste Abschlagszahlung in Höhe von 5 Prozent vorgeschlagen. Das Insolvenzgericht ließ aus Vorsichtsgründen aber zunächst nur eine Ausschüttung von 3,1 Prozent zu. Bei der TAV AG führte dies im laufenden Geschäftsjahr bereits zu einem Mittelzufluss von über 300 TEUR, verkündete Herr Dornisch erfreut. Alles in allem rechnet der Vorstand mit einer Gesamtausschüttung von ca. 7 Prozent, so dass die TAV AG ihren Einstand damit vervier- oder verfünffacht hätte."

Quelle:

http://www.gsc-research.de/gsc/research/hv_berichte/detailan…
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.224.719 von bieraktionaer2 am 30.05.12 08:50:56Du hast allerdings die ersten beiden Sätze, aus denen sich ergibt, dass TAV nur Anleihen besitzt, "vergessen".

"Die TAV AG hat über etwa zehn Jahre hinweg sukzessive Anleihen des insolventen Baustoffzulieferers Mühl zu durchschnittlichen Kursen von 1,5 Prozent erworben. Laut Aussage von Herrn Dornisch gingen in diesem Zeitraum über 90 Prozent der Käufe auf das Konto der TAV AG, so dass die Gesellschaft derzeit etwa 10 Prozent aller ausstehenden Anleihen besitzt."

http://www.gsc-research.de/gsc/research/hv_berichte/detailan…
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.224.854 von Sharesman am 30.05.12 09:11:37Stelle Deine Pöbeleien hier ein! :rolleyes:


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