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WGF-Anleihen (Seite 44)


ISIN: DE000WGFH059 | WKN: WGFH05
1,69
31.07.17
Düsseldorf
-0,53 %
-0,01 EUR

Neuigkeiten zu WGF 6,35 % bis 12/16

ZeitTitel
17.09.19


Begriffe und/oder Benutzer

 

Aus dem Verkaufsprospekt des A0LDUL:
...
1.5.6 Verflechtungen
Zwischen der WGF AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen (die "WGF-Gruppe") sowie Herrn Pino Sergio, der für das operative Geschäft der WGF-Gruppe und auch der Emittentin maßgeblich ist, bestehen in verschiedener Hinsicht Verflechtungen. Dies birgt das Risiko von Interessenkonflikten, die sich nachteilig auf die Geschäftstätigkeit oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WGF AG auswirken können.

...

Maseratis und Nobelvillen sind halt nunmal kostspielig - soll sich keiner beschweren er hätte von nix gewußt.

:laugh:

Aldy
von der WGF-Homepage:

Kundeninformation 13.12.2012:
Sehr geehrte Damen und Herren,

damit wir Sie als Anleger von WGF-Anleihen auf dem aktuellen Stand halten können, bitten wir Sie, uns eine E-Mail mit Nachweis (z. B. Depotauszug oder Bankbestätigung) sowie Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnr., E-Mail, Wertpapierkennnr. der gehaltenen Anleihe und das genaue Kaufvolumen) zu senden. Wir werden Sie dann auf unsere Verteilerliste setzen und informieren.
Vielen Dank vorab.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand
E-Mail senden
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.926.289 von tdwzb am 13.12.12 22:52:53und das genaue Kaufvolumen

Sach mal...geht's noch?

:laugh:
Na dann kommt doch wenigstens mal Licht in die Sache, wer mit den Papierchen gepflegt zocken wollte und wer sich einfach nur zu wenig für sein Investment interessiert.

Vielleicht sollten sich auch diejenigen gleich mal mit melden, die ihre Finger in die zufallende Tür halten wollen, sobald das wieder möglich ist.

Haus, Auto, Boot und Blondine sind schließlich nicht billig im Unterhalt.

Ich könnte mir vorstellen, daß die neue Insolvenzordnung professionelle Anlagebetrüger anzieht wie das Licht die Motten.

So kann man noch eine ganze Weile weiterwurschteln, bis der Gnadenschuß fällt. Dann ist aber ganz bestimmt nichts mehr zu retten.
Löcher stopfen hört sich zunächst mal attraktiv an, macht ja wohl nur dann Sinn, wenn man mit dem dafür ausgegebenen Geld Assets von höherem inneren Wert anschafft (sonst ist außer Spesen nichts gewesen). Das allerdings ist nur in Phasen möglich, in denen die Kurse durch Marktirritationen unter Druck geraten, was allerdings gleich die Frage aufwirft nach dem Erzeuger dieser Irritationen. Selbst eine verzögerte Bilanzveröffentlichung müßte sich der "Löcherstopfer" dann als beabsichtigte Kursmanipulation vorwerfen lassen. Die BaFin jedenfalls würde wohl die zeitlichen Abläufe ganz genau prüfen und ggf. auch auf andere Punkte stoßen, die wohl nicht an die Öffentlichkeit dringen sollen. Da gibt eine Insolvenz in Eigenregie doch erheblich mehr Zeit und Raum um Ungereimtheiten zu verschleiern. So gesehen bin ich schon ein wenig verwunderlich, daß das Insolvenzgericht dem Antrag stattgab und damit eigentlich eine Sanierungsfähigkeit nicht ausschließt (mit allen schmerzhaften Folgen für die Anleget)

Für mich überraschend wenig wird der Punkt hinterfragt, ab wann und demzufolge mit welcher Geschwindigkeit sind die ca. 70'€ "down the drain" und auch wofür im wesentlichen ? Damit wäre man dann gleich zwei Themen auf der Spur, zum einen der möglichen Insolvenzverschleppung und zum anderen dem Vorwurf eines Schneeballsystems.
Zitat von Cocodrillo: ...
Haus, Auto, Boot und Blondine sind schließlich nicht billig im Unterhalt.
...



Naja ... Haus, Auto, Boot sind doch vernachlässigbar :D


SCNR

T.
Zum Thema Schneeballsystem ist mir im Prospekt von WGFH04 ein ganz besonderes Schmankerl aufgefallen. Generell müssen 85% des Emissionserlöses auf das Treuhandkonto gehen, d. h. 15% sind schon sicher weg. Das Geld auf dem Treuhandkonto kann nun in Immos ODER wiederum in mündelsichere Anleihen investiert werden. Auf Seite 15 des Prospekts heißt es:

"1.3.4 Investition der Anleihegelder in andere Anlagen
Auf dem Sonderkonto vorhandene Gebundene Mittel, die von der Gesellschaft zeitweise nicht für den Erwerb von Anlageobjekten benötigt werden, können in mündelsichere Anlagen oder festverzinsliche Wertpapiere, die durch ein Rating im Investmentgrade bewertet sind, angelegt werden."

Jetzt wird klar, warum die WGF so viel Wert auf die Mündelsicherheit legte. Es würde mich nicht wundern, wenn Sergio mit dem Geld aus noch nicht getätigten Immobilienkäufen und aus Verkäufen aus dem Portfolio (=Treuhandkonto) seine eigenen Schrottpapiere aufgekauft hätte, um ein wenig "Kurspflege" zu betreiben. Wenn dieser Passus auch in den Prospekten der anderen Papiere enthalten ist, wovon ich ausgehe, könnte man dieses Spielchen so lange spielen, bis irgendwann gigantische Wertberichtigungen das ganze Kartenhaus zum Einsturz bringen.

Das hieße für die Gläubiger: YOU ARE DOOMED!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.928.918 von aktienfritze am 14.12.12 16:04:15wenn er seine eigenen "mündelsicheren" Papiere gekauft hätte, dann wären die aus den Verbindlichkeiten verschwunden. Hat er aber offenbar nicht, jedenfalls nicht nennenswert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.930.881 von big_mac am 15.12.12 06:51:12Das muss aber nicht so sein, die Verbindlichkeiten bestünden ja auf AG-Ebene weiter.
Zitat von Pfandbrief: Das muss aber nicht so sein, die Verbindlichkeiten bestünden ja auf AG-Ebene weiter.


Soweit ich mich recht erinnere, ist im Internet nur der AG Abschluss zu sehen, bei dem eine Konsolidierung der Verbindlichkeiten nicht vorgeschrieben ist. Eine konsolidierte Bilanz (Konzernbilanz) habe ich vergeblich gesucht. M. E. wäre also das von mir beschriebene Vorgehen zumindest denkbar.

Vielleicht liest aber auch ein HGB/IFRS Profi mit, der die Sache noch besser beurteilen kann.
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