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WGF-Anleihen - Die letzten 30 Beiträge


ISIN: DE000WGFH059 | WKN: WGFH05
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21.12.18
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Neuigkeiten zu WGF 6,35 % bis 12/16

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17.09.19


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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.165.832 von albondy am 03.08.19 00:39:34
Korrektur - nicht ausgebucht
Damit meinte ich nur, dass im Depot kein Betrag mehr erscheint - und ich den Betrag eben in meiner Finanzstatistik ausgebucht habe.

Der aktuelle Newsletter Nr. 23 ergibt ja auch nichts annähernd Gegenteiliges.

Die Depot Positition hat lediglich einen allerdings nur negativen, Unterhaltungswert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.164.881 von Eulenhorst am 02.08.19 21:29:40
Zitat von Eulenhorst: Hallo, habe mich gerade mal wieder in meinem Depot umgeschaut und bin auf meine urpsr. 10.000 EUR WGF H 04 gestossen.

Ich habe bisher gar nichts gemacht, sondern die Ausbuchung einfach registriert nach Auszahlung des Minimalbetrages.

Muss man die Forderung eigentlich noch extra beim Insolvenzverwalter anmelden oder nicht - danke schon mal für Rückäußerungen.

EH


... hmm - aber Du hast bis dato immerhin ein paar Quotenzahlungen erhalten, das Verfahren ist als solches noch nicht abgeschlossen und von Ausbuchung kann doch bis dahin längst noch keine Rede sein.

Außer Du hättest sie selbst beantragt, wovon eher abzuraten gewesen wäre, zumal die Rechtslage vom BFH bzgl. steuerlicher Anerkennung und Verrechnung des Verlusts zwar eindeutig entschieden war, bis BMF mit widersinniger Begründung erstmal alles wieder auf Null zurückgedreht hat. Ergo wäre Abwarten hier mE das Mittel der Wahl.

Anmelden muss man nichts mehr, die diversen Teilauskehrungen kamen ja alle auch so via Clearstream an die Bank, und es gibt daher einen gemeinsamen Vertreter, für die meisten WGF Bonds Nieding&Barth. Da konnte und kann man sich mW mit Bestandsnachweis anmelden und erhält dann sowas wie einen Newsletter, der wiederum mW aber zukünftig nicht mehr regelmäßig kommen soll, sondern nur noch falls es etwas Neues zu berichten gibt. Mit Bestandsnachweis stehen Dir seitens Dr. Bähr White&Case auch die nichtöffentlichen Verfahrensinformationen und Zwischenberichte zu. Näheres dazu siehe zB hier: https://sdk.org/leistungen/glaeubigervertretung/wgf/
Hallo, habe mich gerade mal wieder in meinem Depot umgeschaut und bin auf meine urpsr. 10.000 EUR WGF H 04 gestossen.

Ich habe bisher gar nichts gemacht, sondern die Ausbuchung einfach registriert nach Auszahlung des Minimalbetrages.

Muss man die Forderung eigentlich noch extra beim Insolvenzverwalter anmelden oder nicht - danke schon mal für Rückäußerungen.

EH
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.636.039 von wgf-glaeubiger am 06.01.18 11:00:38WGF dürfte unter Mifid II fallen und damit für Privatanleger nicht mehr kaufbar, da WGF keine Basisinfos erstellen wird.
Woran ich auch schon dachte: um die Titelausgangsgebühr zu umgehen, könnte ich im "neuen" Depot die gleiche Anzahl WGF-Titel kaufen und diese im "alten" anschliessend verkaufen.

Als ich das machen wollte, wurde die ISIN beim Vorbereiten der Order entsprechend auch erkannt. Beim Bestätigen kam aber die Fehlermeldung, dass dieser Titel nicht handelbar sei.

Ist es generell so, dass WGFH06 nicht online handelbar ist, oder ist das vom Depotanbieter abhängig?
Oder müssten es Kaufinteressenten so machen, wie Helmut Schönenberg & Co.?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.454.764 von wgf-glaeubiger am 15.12.17 01:17:40
Es handelt sich um DE000WGFH067. Ist das jetzt die 06 oder 07?


... 06 - WKN ist (hier) in der ISIN enthalten.

Das Gebührenverbot für Titelausgang gilt leider nur für Deutschland. Der Ausgang beim betreffenden Depot würde fast 100 EUR kosten.

... schweizer Apothekenpreise. Ob es dort andere Möglichkeiten gibt, zB über die Discounter wie SwissQuote oa, auch ohne Depotgebühren, wäre rauszufinden.

Und das würde ich ungern zahlen, wenn der gesamte Rest, der zu erwarten ist, niedriger liegt.
Ist für DE000WGFH067 auch der dämliche Steuerrisiko-Rückbehalt erfolgt?

... soweit ich das bei Nieding gelesen hatte, ja.
Wenn man das -ohne Gewähr- per Daumen rausrechnet, bleibt zunächst die eine Million Rest auf -ohne Gewähr- 43 Mio (?) unbereinigt alter Nennwert - macht rund 2.3% oder 11.50 auf 500 € bis 2020. Plus ggf weitere Zahlungen in der ferneren Zukunft. Warum der Rückbehalt hier gut das Doppelte der Auskehrung (nur 1.016% oder 5.08 pro 500 €) beträgt - sehr gesprächig ist der Verwalter nicht, und fast alle andern fragwürdig Beteiligten schweigen lieber betreten.

Letztlich ähneln die am Papier hängenden Rechte einem Titel, der theoretisch auch am letzten Tag nach 30 Jahren noch auskehren kann, falls zB jemand den Mantel mit eventuellen Verlustvorträgen gekauft hat. Ich lagere sowas immer zum Nulltarif ein.

Und sergio, zimmer, pisacane und Entourage noch immer nicht im Uranbergwerk bei der Zwangsarbeit, oder habe ich etwas verpasst?

... die unheilige NRW-Justiz hat das Verfahren gegen Sergio und Zimmer gegen lächerliche Geldbuße eingestellt. Raffaele Lino hat der Teufel direkt geholt. Was der Insolvenzverwalter daraus noch macht, wird man sehen. Offenbar hat bei WGF niemand mehr aufgeräumt, sodass ihm viel Material und aussagewillige Ex-Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.454.764 von wgf-glaeubiger am 15.12.17 01:17:40Die WKN steckt bei deutschen Wertpapieren (zu erkennen an den ersten beiden Zeichen der ISIN: DE....) in der ISIN: letzte Ziffer der ISIN streichen und die dann letzten 6 Zeichen/Ziffern ergeben die WKN: WGFH06
Der hat irgendwie die Zitate vollends durcheinandergebracht, und löschen kann ich einen misslungenen Post wohl auch nicht?

Also, was ich sagen wollte: Danke für die Beiträge. Es handelt sich um DE000WGFH067. Ist das jetzt die 06 oder 07?
Das Gebührenverbot für Titelausgang gilt leider nur für Deutschland. Der Ausgang beim betreffenden Depot würde fast 100 EUR kosten. Und das würde ich ungern zahlen, wenn der gesamte Rest, der zu erwarten ist, niedriger liegt.
Ist für DE000WGFH067 auch der dämliche Steuerrisiko-Rückbehalt erfolgt?

Und sergio, zimmer, pisacane und Entourage noch immer nicht im Uranbergwerk bei der Zwangsarbeit, oder habe ich etwas verpasst?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.449.259 von albondy am 14.12.17 15:24:14
Zitat von albondy:
Zitat von wgf-glaeubiger: Weiss einer, wie der genaue Status der Anleihe WGFH067 aktuell ist?
Ich habe am 08.12.2017 dazu eine Buchung namens "Liquidation" in meinem Depot. Es wurden ca. 1% des Nominalwertes ausgezahlt.

... das dürfte die "WGFH06" gewesen sein.

...
... das ist bei Insolvenzquoten grundsätzlich so, wenn/nachdem keine aktuellen Kurse mehr gestellt werden. Mit "Wert" hat das nichts zu tun, eher mit Beleihungswert.

Ist diese Anleihe damit erledigt und könnte wertlos ausgebucht werden? Ich frage nur deshalb, weil ich das Depot, in welchem sie sich befindet, kostenpflichtig ist und geschlossen werden soll. Ein Titelausgang wäre aber kostenpflichtig. Deswegen würde ich, wenn die Anleihe erledigt ist, die wertlose Ausbuchung wählen und das Depot dann schliessen.

... von einer anderen Bank einziehen lassen - gewöhnlicher Wertpapierübertrag darf nichts kosten.
Auch bei der "06" wurde die besagte "1 Million" aus Gründen der Steuerstreitigkeiten weiter zurückgehalten. Außerdem kann da viel später noch was nachkommen, falls es erfolgreich gelingt, die diversen Beteiligten gerichtlich oder deren D&O heranzuziehen. Ausbuchen macht eigentlich nie Sinn - weil selbst nach über zehn Jahren immer noch was nachkommen kann. Mit beantragter und durchgeführter Ausbuchung erlöschen aber alle am Papier hängenden Rechte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.443.784 von wgf-glaeubiger am 14.12.17 06:58:45
Zitat von wgf-glaeubiger: Weiss einer, wie der genaue Status der Anleihe WGFH067 aktuell ist?
Ich habe am 08.12.2017 dazu eine Buchung namens "Liquidation" in meinem Depot. Es wurden ca. 1% des Nominalwertes ausgezahlt.

... das dürfte die "WGFH06" gewesen sein.

Für die Anleihe wird im Depot aktuell Totalverlust angezeigt (Wert also mit 0,00 angegeben).

... das ist bei Insolvenzquoten grundsätzlich so, wenn/nachdem keine aktuellen Kurse mehr gestellt werden. Mit "Wert" hat das nichts zu tun, eher mit Beleihungswert.

Ist diese Anleihe damit erledigt und könnte wertlos ausgebucht werden? Ich frage nur deshalb, weil ich das Depot, in welchem sie sich befindet, kostenpflichtig ist und geschlossen werden soll. Ein Titelausgang wäre aber kostenpflichtig. Deswegen würde ich, wenn die Anleihe erledigt ist, die wertlose Ausbuchung wählen und das Depot dann schliessen.

... von einer anderen Bank einziehen lassen - gewöhnlicher Wertpapierübertrag darf nichts kosten.
Auch bei der "06" wurde die besagte "1 Million" aus Gründen der Steuerstreitigkeiten weiter zurückgehalten. Außerdem kann da viel später noch was nachkommen, falls es erfolgreich gelingt, die diversen Beteiligten gerichtlich oder deren D&O heranzuziehen. Ausbuchen macht eigentlich nie Sinn - weil selbst nach über zehn Jahren immer noch was nachkommen kann. Mit beantragter und durchgeführter Ausbuchung erlöschen aber alle am Papier hängenden Rechte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.443.784 von wgf-glaeubiger am 14.12.17 06:58:45
Zitat von wgf-glaeubiger: Weiss einer, wie der genaue Status der Anleihe WGFH067[/i] aktuell ist?

WGFH067 gibt es nicht.
Entweder 06 0der 07
Aber das ist egal, du hast einen Verwertungserlös erhalten.
Dieser betrug bei der Anleihe 04 immerhin 14,366% des Nominalwertes, dürfte aber von Anleihe zu Anleihe unterschiedlich sein.
Bei der Anleihe 04 wurde noch 1 Mio € für evtl. Steuernachzahlungen zurückbehalten.
Diese wird spätestens am 01.01.2020 (!) an die Anleihebesitzer ausbezahlt.

Wie sich das bei deiner Anleihe (06 oder 07) verhält weis ich nicht.
Da du Depotgebühren bezahlst (ich nicht ;)) solltest du genau prüfen ob es für deine Anleihe noch irgendwann einen Nachschlag gibt und ob sich das rechnet.
WGFH067
Weiss einer, wie der genaue Status der Anleihe WGFH067 aktuell ist?

Ich habe am 08.12.2017 dazu eine Buchung namens "Liquidation" in meinem Depot. Es wurden ca. 1% des Nominalwertes ausgezahlt.
Für die Anleihe wird im Depot aktuell Totalverlust angezeigt (Wert also mit 0,00 angegeben).

Ist diese Anleihe damit erledigt und könnte wertlos ausgebucht werden? Ich frage nur deshalb, weil ich das Depot, in welchem sie sich befindet, kostenpflichtig ist und geschlossen werden soll. Ein Titelausgang wäre aber kostenpflichtig. Deswegen würde ich, wenn die Anleihe erledigt ist, die wertlose Ausbuchung wählen und das Depot dann schliessen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.294.159 von albondy am 28.11.17 09:31:03WGFH04 wurden 14,94% ausgeschüttet mit Stichtag 1.12.17.
Erwarte jetzt nur noch minimale Restausschüttungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.194.332 von NoamX am 15.11.17 22:35:10
Zitat von NoamX: Still ruht der See...
Oder hat jemand etwas gehört?

Es gibt etwas Weihnachtsgeld für WGFH06. 5.08 Abschlag = 1.01% NW, ohne Zinsen, ein Teil Verkaufserlös wird "für ungeklärte Steuerrisiken" noch zurückgehalten. Soll Anfang Dezember ausgekehrt werden. Vermute mal, das gilt für die anderen WGF Bonds ähnlich: "„Nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich“...
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.829.712 von albondy am 27.09.17 00:01:27Still ruht der See...

Oder hat jemand etwas gehört?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.812.330 von WilhelmMeister am 24.09.17 18:15:17
Zitat von WilhelmMeister: Laut SdK wurde eine Auskehrung für WGF angekündigt. Weiß jemand, wie hoch die sein wird?

... das hängt -wie auch vorher schon- von der jeweiligen Anleihe und dem erzielten Verkaufserlös des aus der Besicherung noch verfügbaren Immobilien-Restbestands nach Kosten ab.

Der SdK Newsletter bezieht sich nur auf die A0LDUL. Da wurde mit mW 21.40 schon vorher relativ viel ausgekehrt, sodass nur noch ein kleiner Rest verbleibt - der "nach altem Planwert" maximal ca. 5.70 betragen könnte. Ist aber aufgrund der manipulierten früheren Buchwerte und der zunächst ungeklärten Besteuerung auch eher unverbindlich.

Immerhin deutet das an, dass die Steuerfragen inzwischen grundsätzlich geklärt sein sollten - sodass auch die Restwerte der anderen WGF bald ausgekehrt werden dürften.
Quotenzahlung angekündigt
Laut SdK wurde eine Auskehrung für WGF angekündigt. Weiß jemand, wie hoch die sein wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.695.243 von albondy am 08.09.17 08:37:11
Zitat von albondy: Ich erinnere mich noch lebhaft daran, dass damals eine überwältigende Mehrheit strunzdämlicher Anleihegläubiger in basisdemokratischer Abstimmung die sofortige Liquidation abgelehnt und stattdessen der Insolvenz in Eigenverwaltung begeistert zugestimmt, damit den Hauptverantwortlichen eine praktisch 100%ige Absolution erteilt und eine jahrelang unverändert fortgesetzte Weiterführung des kapitalvernichtenden Geschäftsbetriebs ermöglicht hat - bei der auch die gewählten Gläubigerverteter in ihrer Aufsichts- und Kontrollfunktion völlig versagt haben.


Also ich war damals schon für die umgehende Abwicklung ....

Zitat von wgf-glaeubiger: Falls Pleitier Pino Sergio und der Vorstand ernsthaft an der Sanierung der WGF AG im Sinne der Gläubiger (und nicht nur an Weiterführung zum eigenen Vorteil) interessiert wären, würden sie zuallererst die Luxuswagen umgehend kündigen und fortan öffentliche Verkehrsmittel der 2. Klasse für ihre Dienstreisen benutzen. Das wäre ein erster, überfälliger Schritt Richtung Sanierung (Steigerung Kosteneffizienz). Dass auf Gläubigerfragen hierzu nicht einmal reagiert wird, qualifiziert die WGF-Vorstandstruppe ziemlich gut. Rein emotional bin ich auch für die umgehende Zerschlagung, mit der Hoffnung, dass Pleitier Pino Sergio, Paul Zimmer und Entourage künftig im Wirtschaftsleben nichts mehr zu melden haben - und dass die StA Düsseldorf ihre Arbeit tut.

WGF - ein Fall von Insolvenzverschleppung? (Artikel auf fixed-income.org)
http://fixed-income.org/index.php?id=19&tx_ttnews[tt_news]=2…

Maximilian Pisacane (WGF) scheiterte mit seinem Versuch, diesen Artikel entfernen zu lassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.708.872 von NoamX am 10.09.17 19:16:02
Zitat von NoamX: BTW: Sollten nicht Ende August die Steuerrechtlichen Dinge geklärt sein, und die Veräußerungserlöse schon einmal ausgezahlt werden?

... da gab es einerseits die schon erwähnten Steuerprobleme, außerdem sollen die anfangs angegebenen Buchwerte von Anno 2010 nicht gestimmt haben, was unkorrigiert eine deutlich höhere Steuerbelastung beim Verkaufserlös ergeben hätte. Der tiefere Sinn erschließt sich mir nicht (ohne jeden Einblick, aber müsste das nicht genau umgekehrt sein ?), Information quasi "stille Post" vom Treuhänder über IV an Gläubigervertreter. Summa summarum jedenfalls weitere Verzögerung (Zitat) "von 6-8 Wochen" (vermutlich auch erst "ab jetzt" gerechnet).
"Außerdem wird aber mW der Insolvenzverwalter insoweit zitiert, dass irgendwas um 22 Mio an Forderungen allein gegen D&O gestellt wurden - was einer Quote von >10% entspräche."

Die Vergütung des IV hängt an der generieren Masse. Er hat also ein Eigeninteresse alles einzusammeln was geht.

BTW: Sollten nicht Ende August die Steuerrechtlichen Dinge geklärt sein, und die Veräußerungserlöse schon einmal ausgezahlt werden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.694.388 von wgf-glaeubiger am 08.09.17 00:05:23
Zitat von wgf-glaeubiger: WGFH06: 25. Rundschreiben

Mein Kommentar: KRIMINELL KRIMINELL KRIMINELL! Diese Saubande um pino sergio gehört in ein Arbeitslager, 16 Std am Tag, bei Arbeitsverweigerung Peitsche und Essensentzug!
Ich kann meine Wut über diese Gangster nicht mehr ganz für mich behalten!

... Moomang,
ganz so einfach gehts aber auch nicht.

Ich erinnere mich noch lebhaft daran, dass damals eine überwältigende Mehrheit strunzdämlicher Anleihegläubiger in basisdemokratischer Abstimmung die sofortige Liquidation abgelehnt und stattdessen der Insolvenz in Eigenverwaltung begeistert zugestimmt, damit den Hauptverantwortlichen eine praktisch 100%ige Absolution erteilt und eine jahrelang unverändert fortgesetzte Weiterführung des kapitalvernichtenden Geschäftsbetriebs ermöglicht hat - bei der auch die gewählten Gläubigerverteter in ihrer Aufsichts- und Kontrollfunktion völlig versagt haben.

Zu der Zeit wäre mit normaler Regelinsolvenz und konsequenter Abwicklung noch eine Quote von max. 50-60% möglich gewesen. Aber das wollte die Versammlungsmehrheit eindeutig nicht, manche haben sogar noch ohne Sinn und Verstand extra dafür bezahlt, dass von dazu beauftragten Dritten konsequent gegen ihre Interessen abgestimmt wurde.

Die Justiz unserer weltoffenen Toleranzgesellschaft hat dementsprechend später alle gegen die Verantwortlichen laufenden Ermittlungsverfahren gegen eine lächerlich kleine Geldbuße eingestellt.

WGF wurde damit zum Präzedenzfall mit regelrechter Vorbildfunktion für viele nachfolgende Mittelstandsanleihekonstrukte und deren skandalträchtige Pleiten und Abwicklungen.

Anschliessend heisst es, dass das Verfahren nicht vor 2020 abgeschlossen sein würde, weitere Auszahlungen mangels Masse aber auch nicht zu erwarten seien.

... auch diese Logik erschließt sich mir nicht. Die Verfahrensdauer ist mE weiterhin eher knapp geschätzt. Außerdem wird aber mW der Insolvenzverwalter insoweit zitiert, dass irgendwas um 22 Mio an Forderungen allein gegen D&O gestellt wurden - was einer Quote von >10% entspräche. Ergo mag das eine Schutzbehauptung sein, auf deren Basis die Gläubigervertreter später behaupten können, sie hätten am Ende doch noch was für die Gläubiger herausgeholt. Für eine objektive Einschätzung ist mE erst ein regulärer Zwischenbericht des Insolvenzverwalters abzuwarten.
WGFH06: 25. Rundschreiben im Mailfach!

"Vordergründig sieht der Insolvenzverwalter daher 'hausgemachte' Gründe als Ursache des Scheiterns der WGF AG".

Dann werden einige Beispiele im Brief aufgelistet ....

- Seit 2007 Entzug von Geldern, u.a. für ein nicht zurückgezahltes Darlehen von EUR 1,3 Mio an einen Restaurantbetreiber, dessen damaliger Geschäftsführer ein naher Verwandter von pino sergio war,

- zweckwidrige Verwendung gebundener Mittel

- Verschwendung (im Brief diplomatisch "wenig kostenbewusster Umgang") von Anlegergeldern: Ferrari F430 F1, monatliche Leasingrate um EUR 4.500,-, astrologische + psychologische Beratungen des Vorstands, überhöhte Kosten des Personals, überhöhte Rechts- und Beratungskosten, überhöhte Vertriebskosten der Anleihen.

Im Brief nicht mehr genannt ist der BMW 760 Li, mit Initialen pino sergios im Kennzeichen, monatliches Leasing ca. EUR 3.500,-, sowie die weiteren unverdienten Luxusautos.

Achja, auch der Sachwalter Prof. Rattunde und seine Machenschaften werden im Brief angeprangert, es deutet alles darauf hin, dass diese Selbstverwaltung nach der ersten Pleite nur der Vertuschung diente. Anschliessend heisst es, dass das Verfahren nicht vor 2020 abgeschlossen sein würde, weitere Auszahlungen mangels Masse aber auch nicht zu erwarten seien.


Mein Kommentar: KRIMINELL KRIMINELL KRIMINELL! Diese Saubande um pino sergio gehört in ein Arbeitslager, 16 Std am Tag, bei Arbeitsverweigerung Peitsche und Essensentzug!
Ich kann meine Wut über diese Gangster nicht mehr ganz für mich behalten!
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.056.779 von hw_aus_s am 11.01.17 10:45:21Chronologie derÜbernahmeangebote zur WGFH04:

31.03.16: Helmut Schönenberg --> 7,5%
03.05.16: Helmut Schönenberg --> 7%
03.08.16: Helmut Schönenberg --> 6%
25.08.16: EMB Consulting SE --> 3,8%
29.11.16: Helmut Schönenberg --> 6%
20.12.16: Dr. Malte Daniels --> 10,23%
10.01Frank Scheunert --> 1,06%
16.02.17: Helmut Schönenberg --> 9%
07.03.17: Helmut Schönenberg --> 10,25%

Fazit: Die einzige Konstante die ich hier sehe ist der liebe Helmut. Helmut möchte sehr gerne rein und legt mittlerweile immer mehr Geld auf den Tisch... Unabhängig davon soll es ja laut Gläubigerinformation Mitte 2017 zu einer Ausschüttung kommen. Ich gehe nun davon aus, dass sich diese im zweistelligen Bereich bewegen wird.
Übernahmeangebot :-)
:laugh:

Gehaltenes Wertpapier
Wertpapiername: WGF ANL.09/UNL.
WKN: WGFH04
Bestand: Nominal XXX

Angebot
Art des Angebots: Übernahme
Anbieter: Frank Scheunert, UAE Dubai
Abfindungspreis: 1,06% ohne Stückzinsen

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.981.726 von albondy am 30.12.16 22:38:47
Zitat von albondy: Der "sachliche Grund" dafür ergibt sich aus den zuletzt im Insolvenzplan zusammengefasst eindeutig zugeordneten Besitzverhältnissen und der bisherigen Verkaufs- und Auskehrungspraxis.

Richtig, die Gläubiger der verschiedenen Anleihen werden verschieden behandelt. Aber wenn ein Gläubiger der Anleihe WGFHXX eine erfolgreiche Klage gegen die WGF durchführen würde, dann müsste der Insolvenzverwalter alle Gläubiger der WGFHXX gleich stellen. Vergleichen und Stillschweigen geht da nicht.

Auf welcher Rechtsgrundlage eine Anleihegläubiger, der nicht Erstzeichner war, auf einen der Beteiligen direkt zugehen will, und was es da evtl. zu holen gibt ist ziemlich unklar, deshalb glaube ich auch nicht an die Möglichkeit.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.004.346 von Bastor am 04.01.17 08:35:06
Zitat von Bastor: Ich halte eher für unwahrscheinlich dass "Dr. Malte Daniels" einen eigenen Klageweg einschlägt. Allein schon wegen der juristischen Kosten, die er b.a.w. vorstrecken muss (und auch nicht gesichert alle zurück bekommt). Ich gehe auch nicht davon aus, dass er übermäßig große Volumen mit seinen Offerten abgreift, die diese Verfahrensweise lohnenswert machen würden. Aus diesem Grund gehe ich nun davon aus, dass die finale Insolvenzmasse DEUTLICH über 10% anzusiedeln ist.

... hängt wie gesagt alles an der einzelnen Besicherung und dem bisherigen Auskehrungsverlauf. Die ganz zuletzt noch emittierte "besaß" zB keinerlei Immobilienwerte, sondern sollte sich rein aus dem Projektgeschäft refinanzieren - das bekanntlich nie stattgefunden hat. Hierauf dürfte bestenfalls nur ein kleiner Anteil "allgemeine Rest-Quote" entfallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.981.726 von albondy am 30.12.16 22:38:47Ich halte eher für unwahrscheinlich dass "Dr. Malte Daniels" einen eigenen Klageweg einschlägt. Allein schon wegen der juristischen Kosten, die er b.a.w. vorstrecken muss (und auch nicht gesichert alle zurück bekommt). Ich gehe auch nicht davon aus, dass er übermäßig große Volumen mit seinen Offerten abgreift, die diese Verfahrensweise lohnenswert machen würden. Aus diesem Grund gehe ich nun davon aus, dass die finale Insolvenzmasse DEUTLICH über 10% anzusiedeln ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.980.733 von NoamX am 30.12.16 19:05:06
wer 10 bietet, ist sich ziemlich sicher mehr zu bekommen. Allerdings wird der Käufer nur für sich klagen und sich dann auf einen Vergleich einigen. Über das Ergebnis wird Stillschweigen vereinbart und wird sicherlich nicht auf die Nichtkläger übertragbar sein.

Was und wen will er denn klagen? Die Schadenersatzansprüche eines Erstzeichners z.b. wegen Prospekthaftung gehen beim Verkauf nicht auf den Käufer über. Um alle anderen Forderungen auch gegen das Management kümmert sich der Insolvenzverwalter. Und der muss hauptamtlich alle Gläubiger gleich behandeln, sofern kein sachlicher Grund vorliegt.

... das muss und darf der Insolvenzverwalter nur hinsichtlich eventueller aus sonstigen Verfahren resultierender allgemeiner Erlöse und aus der verbliebenen Restmasse incl. sonstiger Forderungen. Der "sachliche Grund" dafür ergibt sich aus den zuletzt im Insolvenzplan zusammengefasst eindeutig zugeordneten Besitzverhältnissen und der bisherigen Verkaufs- und Auskehrungspraxis.

Die den einzelnen Anleihen als "Besicherung" vertraglich zugeordneten Immobilien und deren Verkaufserlöse wurden nicht, werden nicht und dürfen auch zukünftig nicht in der Masse verrührt und "gleichbehandelt" verteilt werden. Das hat zu Zeiten der noch börslichen Handelbarkeit schon die deutlich unterschiedlichen Kurse der einzelnen Anleihen bedingt und überwiegend auch im Wert gerechtfertigt, und schafft auch jetzt und in Zukunft unterschiedliche Gesamt-Quoten je nach aktuellem Restwert der Besicherung abzüglich bereits verwerteter Immobilien und daraus ausgekehrter Erlöse.

Eine mögliche gleiche Abschlußquote ergibt sich lediglich außerhalb dieser quasi treuhänderisch abgesonderten Erlöse aus der am Ende eventuell noch verbleibenden allgemeinen Restmasse.

Vermutlich erübrigt sich damit auch eine Einzelklage. Von den bereits laufenden Klageverfahren und sonstigen Ermittlungen gegen diverse Beteilgte incl. der damals verantwortlichen völlig unfähigen "Planinsolvenzkontrolleure" dürfte bei tatsächlichem Erfolg jede Anleihe eventuell noch zusätzlich gleichanteilig etwas profitieren.

Bin aber kein Jurist - just my two Cents.
Was und wen will er denn klagen? Die Schadenersatzansprüche eines Erstzeichners z.b. wegen Prospekthaftung gehen beim Verkauf nicht auf den Käufer über. Um alle anderen Forderungen auch gegen das Management kümmert sich der Insolvenzverwalter. Und der muss hauptamtlich alle Gläubiger gleich behandeln, sofern kein sachlicher Grund vorliegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.977.352 von Bastor am 30.12.16 10:33:56wer 10 bietet, ist sich ziemlich sicher mehr zu bekommen.
Allerdings wird der Käufer nur für sich klagen und sich dann auf einen Vergleich einigen. Über das Ergebnis wird Stillschweigen vereinbart und wird sicherlich nicht auf die Nichtkläger übertragbar sein.


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