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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3)



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Timburg, bist fast ein Vorbild;), ich denke sehr sehr ähnlich.

Ich bin zwar kein Steuerexperte und sehe mich auch als gesetzestreuen, sozialen Menschen, aber diese Abgeltungssteuer muss man sich, vor allem bei sehr langfristigen Investments sehr genau überlegen.
De facto ist diese Steuer nämlich eine Steuer auf die Inflation.

Wenn ich in einem Jahr 25% Gewinn gemacht habe, ist die Lage klar, dann habe ich Gewinn gemacht, ist auch eine gewisse Steuer angebracht.

Wenn ich aber in 20 Jahren mein Kapital von 200 000 auf 400 000 verdoppelt habe, klingt das zunächst einmal ganz gut. Allerdings muss man sich die zugrundeliegende Inflation ansehen. Wenn die z.B. 3% im Jahr betragen hat, dann entsprächen allerdings 360 000 der Kaufkraft den 200 000, da wäre ich also noch ein wenig, nämlich 40 000, drüber. Bei 200 000 "Gewinn" zahlst du aber 50 000 Steuer, bekommst also 350 000 raus, hast also de facto trotz einer jährlichen Rendite von fast 4% real nicht einmal die Kaufkaft bewahren können. Wahnsinn, oder?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.918.728 von minister.grasser am 17.03.12 21:46:25Muss um 11 meinen Junior von einer Tanzparty abholen, also hab ich noch eine Stunde Zeit um mich mit Steuersparmodellen zu beschäftigen ;)

Deine Rechnung klingt auf den ersten Blick ziemlich pessimistisch für uns steuerehrliche Menschen, aber ich denke mal sooo schlimm wird es dann auch nicht werden. Denn zumindestens in den letzten 15 Jahren war bei uns in D die Inflation stets bei ca. 1-1,5%. Und ich denke mal bei euch in Österreich wird es ja wohl auch nicht viel schlimmer sein.

Bin Logistiker und kein Ökonom, aber auf der anderen Seite denke ich mal dass bei steigender Inflation dann auch die Zinsen steigen würden, was dann dem Depotanteil welcher in Festgelder o.ä. steckt zugute kommen würde und diese Inflationssteigerung wieder einigermaßen wettmacht. Ich kann mich nämlich noch ganz gut erinnern dass 1992 (und da war die Inflation bei uns tatsächlich bei ca. 4-5%) ich mein Hypothekendarlehen für die erste ETW mit 9,1% aufgenommen habe. Ich denke bei solchen Sätzen würde heute so gut wie keiner mehr bauen :(

Also ist alles in einem übergeordneten Zusammenhang und im Endeffekt sag ich immer zu meiner Frau: ob wir in der Rente mit (nach heutiger Kaufkraft) mit 3000 oder 5000 klarkommen müssen ist eigentlich wurscht, Hauptsache man ist gesund und kann das Leben genießen, oder ??

Dementsprechend muss ich auch sagen dass ich auch im Moment lieber einmal mehr Urlaub mache (u.a. auch bei Euch, wir sind öfter beim Wandern am Achensee oder Tannheimer Tal) als Sparen und Geld zusammenhalten an erster Stelle zu sehen.
Ich wollte nur mal Allgemein auf die Ungereimtheiten dieser "Steuer" im Hinblick auf Langfristanlegen hinweisen - ich finds nämlich ehrlich gesagt ne Frechheit.

Noch 2 Dinge:

1) Fondssparen eignet sich für Menschen, welche, vom Tiefgang her, eher eine hoffentlich richtige Meinung zu den großen Trends bez. ihrer Allokation entwickeln können, aber die Analyse einzelner Unternehmen/Papiere nicht durchführen können/wollen.
Egal, ob ich für Pharma bullish bin oder für Indien, ich finde im Fondssektor Produkte, ohne dass ich die Patentsituation eines Unternehmens oder die Aussagekraft irgendwelcher nach irgendwelchen Richtlinien veröffentlichen Zahlen analysieren muss. Sind Indexzertis aber hier nicht die bessere Wahl?

2) Es ist bequem und leicht nachzuvollziehen. Ich hab über mein Fondsdepot auch noch ne Excel Liste.

3) Ich traue, wenns ums Geld geht, den Menschen ja alle mögliche Schweinereien zu.:laugh: Insofern hatte ich bei der Griechenland Krise mal kurz die Panik, dass unsere Hausbank womöglich irgendwelche Anleihen aus ihrem eigenen Besitz bei einem Fonds, der von ihr gemanaged wird, "abgeladen" werden. War aber alles ok.
Frage: Kann man sich immer auf die Integrität des Managements verlassen?

4) Ich persönlich hatte einmal ein Problem, dass ich meine Änderungen im Depot immer einem Art "Betreuer" zuschickte, der aber dann offensichtlich gewechselt hat, ohne dass ich davon informiert wurde oder dass die Mail zurückgekommen wäre mit unzustellbar. So blieb eine Order einmal einfach unausgeführt für mehrere Monate.
Das war noch dazu, als ich Mitte 2010 sichere deutsche Anleihen verkaufen wollte, weil diese trotz der Griechenland Krise sich nicht besonders entwickelten. Ausgeführt wurde mein Auftrag Ende 2010, da waren sie gerade am absoluten Tief. nachher gingen sie wieder hoch wie Schmitts Katze.

VIELLEICHT KANN MIR JEMAND, DER SICH AM ANLEIHESEKTOR AUSKENNT, SAGEN, WIESO ES ZU DIESEM TIEF ENDE 2010 KAM.

Für mich war klar, dass im Rahmen der Krise Sicherheit gesucht sein würde und der periphere Euroraum schwächeln würde und viel Geld nach D fließen würde. Das ist auch so passiert, nur die Anleihen Ende 2010 haben das nicht widergespiegelt. Sind die Märkte derartig langsam? Oder wußte Mitte 2010 noch niemand in der Finanzbranche, dass es bei peripheren Euro-Anleihen einen Haircut geben könnte? Oder glaubte man damals ganz fest an Eurobonds? Naja egal, waren 1-2 Prozent der Performance für dieses Jahr, generell würde es mich aber interessieren, wo mein Fehler lag, um den in Zukunft vermeiden zu können.

5) Zweite aktuelle Frage: Ich habe Rohstoff-Fonds (typisch "best of" mit rio tinto, bhp etc., die heuer leider den Aufschwung kaum mitgemacht haben, tendenziell sogar verloren.
HALTEN oder VERKAUFEN?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 42.919.079 von minister.grasser am 18.03.12 08:29:43Hallo Herr Minister ;)

leider bin ich - was Anleihen betrifft - Anfänger und kann Dir da natürlich nicht weiterhelfen. Hab auch erst in den letzten Wochen einen "Crashkurs" per BM zu diesem Thema von einem netten User erhalten. Und da sich hier in diesen Thread wahrscheinlich wenig Leute verirren solltest Du die Frage evtl. in einem Anleiheforum stellen. Gibt da paar Spezialisten welche was drauf haben.

Zu den Rohstoff-Fonds: der Sektor hat sich ja in letzter Zeit überhaupt nicht gut entwickelt, aber was ist wenn Du jetzt verkaufst, kurz danach eine Korrektur am Aktienmarkt kommt und wieder eine Flucht in Gold & Co. statfindet ??? Kommt auch auf Deinen persönlichen Anlagehorizont an, meinen hab ich ja genannt und da wird es mir im Prinzip wurscht sein wenn mal ein Fond über 2-3 Jahre schwächelt; kann man dementsprechend billig einkaufen.

Was anderes wäre wenn man in eine Modeerscheinung investiert (wie wir es schon mit dot.com oder Solar hatten. Aber Rohstoffe sind kein kurzfristiger Trend, werden z.T. immer rarer (Öl, Kohle usw.) und demenstprechend wird da langfristig kein Überangebot herrschen was den Preis (bzw. die Entwicklung der Rohstoff-Fonds) drücken könnte.

Ist aber nur die Meinung eines Laien.

PS: also mit meiner Hausbank hab ich da wesentlich positivere Erfahrungen, vieleicht auch darum bin ich jetzt seit mittlerweile 20 Jahren bei derselben Bank. Kommt wahscheinlich auch auf den jeweiligen Betreuer an - hatte bis jetzt 3 und da war einer besser als der andere. Auch aus diesem Grund hab ich jetzt wg. meinem Fonds-Sparplan parallel auch bei denen angerufen, wg. 20-30€ zusätzlicher Kosten würde ich dann auch nicht zu einer anderen Bank wechseln. Mal schaun was mir an Konditionen angeboten wird.
Mit meiner Hausbank ist ohnehin alles ok.

Die Wohnungsfinanzierung hab ich allerdings bei einer anderen Bank ohne Filialen laufen, denn 0,125% Aufschlag-Diffelenz sind erheblich.

Rohstoffe sind sicher profitabel, nur das wissen die Finanzgeier der Regierungen auch.

http://www.smh.com.au/opinion/political-news/pm-offers-billi…

Über 10 Mrd wollen die an Steuern in Australien aus einer "mining tax" lukrieren.....

Ich glaube eher, breit aufgestellte Fonds weltweite Aktienfonds sind momentan angesagt. Auf ein Wiederaufflackern der Eurokrise muss man sich aber vermutlich auch einstellen.
Ich habe bei google eingegeben:

Sparplan Zertifikat Öl

und finde einige Treffer,
u.a. von der DAB Bank ab 50 Euro im Monat

http://www.zertifikatesparen.de/profil?secu=169411

Gruß Bernecker1977


Auch keine schlechte Idee; muss ich mir mal notieren. WKN 256678.
Hallo,

hatte letzte Wochen viel um die Ohren aber das Projekt ist natürlich noch aktuell. Als erstes zur Bank: hab ein uraltes Konto bei Consors entdeckt, welches die letzten Jahre nicht verwendet wurde. Wollte schon kündigen, man hat mir jetzt aber das Neukundenangebot mit 4,95€ / Trade angeboten. Ausserdem sind meine Fondssparpläne recht günstig, große Auswahl an Fonds mit bis zu 100% Rabatt, kostenloses Depot & Verrechnungskonto usw.

Klingt doch nicht schlecht oder hat jemand negative Erfahrungen mit Consors?? Handle nämlich seit über 6-7 Jahren nicht mehr bei denen.

Will das Konto bzw. Depot also neu aktivieren, ab 31.05. geht`s dann los mit 1000€ monatlich, davon
-200 in besagten Carmignac
-100 in den Robeco High Yield
-100 in den Hansagold
-100 in das Öl-Zertifikat welches Bernie mal in einem anderen Thread vorgestellt hat

Wären also Aktien, Anleihen und Rohstoffe schön gemixt. Die restlichen 500€ werden direkt in Aktien investiert (hier kommt dann in den nächsten 12 Moanten die 4,95€-Offerte zugute), ich denke da paßt das Gesamtkonzept. Den Plan, einen Teil in Festgeld zu stecken hab ich aufgegeben, da anderweitig (also bei meiner SSK) sowieso monatlich 1000€ auf ein Festgeldkonto gehen (wird dann für Tilgung Hypothekendarlehen verwendet).

Werde dann paarmal im Jahr die Entwicklung des Depots hier reinstellen - vieleicht kommt je doch noch der eine oder andere Verbesserungsvorschlag.

Frohe Ostern in die Runde
Timburg
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.010.988 von Timburg am 06.04.12 14:16:02Hallo Timburg,

ich habe einmal ein bisschen quer gelesen.
Hast Du ein Sonderzahlungrecht bei deiner Tilgung des Darlehens für das EFH!
Wenn ja, dann würde ich das Darlehn an 1. Stelle setzen und es als erstes ablösen.

Also
1. Ein Tagesgeldkonto mit einigermaßen guten Zinsen. Wird auch später gute Dienste leisten.
Nach Ablösung des Darlehns würde ich

2. In Aktien investieren. Und zwar in Aktien, die zwar langweilig sind, aber z. Z. ca. 3 % Dividende abwerfen. Ihr Kurs kann sich durchaus in 10 Jahren verdoppeln und ihre Dividende steigt jährlich. Es gibt solche Aktien und sie zahlen schon über 50 Jahre eine steigende Dividende!

3. Fonds, da reden später einmal.

Noch einen schönen Ostermontag
Hansi
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.014.763 von hansi11 am 08.04.12 21:18:223. Fonds, da reden wir später einmal drüber.
Zitat von Timburg: Die von mir angesprochenen Fonds waren jetzt mal ein Vorschlag, welcher sich bis zur Umsetzung (innerhalb der nächsten 3-4 Wochen) evtl. noch geringfügig in Proportion bzw. Einzelfond ändern könnte. Zum Ausgabeaufschlag hab ich mich mal erkundigt, sind Onlinebroker welche auf diesen 100% Rabatt gewähren, bei manchen sind es dann aber trotzdem noch 1-2%. Also in der Summe überschaubar.


Bei einem freien Fondsvermittler im Internet bekommt man fast alle Fonds mit 100 % Kaufrabatt, also ohne Ausgabeaufschlag. Über diese Fondsanbieter kann online ganz einfach ein Depot bei einer Fondsdepotbank eröffnet werden. Empfehlen kann ich hier z.B. den Anbieter www.profinance-direkt.de, der 7000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag anbietet und sogar eine Treueprämie auf den Fondsbestand jährlich auszahlt. Führe mein Depot schon länger über diesen Fondsvermittler und bin sehr zufrieden.
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