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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 2984)



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Warum sollte man handeln ohne Aussicht auf Gewinn? Das sind ja genau die 14%...

"noch dazu gibt es auch Investoren bei denen die Steuerzahlungen auch geplant sind. Aber das ist wieder eine andere Sache. " -> Das soll es geben
"Denn jeder muss selbst entscheiden was er macht" -> so ist es

Schönen Sonntag noch
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.780.869 von Low-Risk-Strategie am 21.01.18 12:13:37
Zitat von Low-Risk-Strategie: Warum sollte man handeln ohne Aussicht auf Gewinn?


Sagt die Frau, die Aktien kauft, um damit in den nächsten Crash zu gehen.

M.E. macht verkaufen von x-baggern keinen Sinn, v.a. wenn man wie bei MSFT, CSCO oder ähnlichem auch noch 2-3% Dividende bekommt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.781.094 von cd-kunde am 21.01.18 12:55:40
Zitat von cd-kunde:
Zitat von Low-Risk-Strategie: Warum sollte man handeln ohne Aussicht auf Gewinn?


Sagt die Frau, die Aktien kauft, um damit in den nächsten Crash zu gehen.

M.E. macht verkaufen von x-baggern keinen Sinn, v.a. wenn man wie bei MSFT, CSCO oder ähnlichem auch noch 2-3% Dividende bekommt.


In, durch und währenddessen weiterkaufen... absurd
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.779.176 von Aggensteiner am 20.01.18 23:25:22
Zitat von Aggensteiner:
Zitat von com69: Bei 100% Kursgewinn sollte man sich ausrechnen was man an Steuern bezahlt. Dazu noch Verkaufs- und spätere Rückkaufkosten und den Spread abziehen. Das können schon mal 15-20% sein. Um diesen Wert muss die Aktie erst mal fallen, damit man neutral wieder reinkommt.
Hier bin ich anderer Meinung.
Dass eine Aktie 20% fällt ist doch alltäglich.
Auch 50% kann man im Langfristchart fast jeder guten Firma finden.

Steuern auf Gewinne zahle ich ohnehin irgendwann.
Diese zu vermeiden gelingt nur, wenn man den Verkauf in Jahre transferieren kann, in denen man sonst kaum Einkommen hat und die kommen hoffentlich nicht so schnell.
Somit ist es wurst wann ich zahle und nur der Spread bleibt als echte Last.

Lässt man die Psychologie weg, gibt es kaum einen Unterschied zwischen einem "Nicht-Kaufen-Argument" und einem "Verkaufen Argument", denn was nicht steigt, fällt und sollte somit weg.

– Mal ganz banal gesagt: Bei Deiner kundgetanen Unsicherheit in punkto Aktien(management) [die indes mehr oder weniger jeder hat; there's no free lunch] würde ich mir nicht anmaßen, den Markt 2-stellig schlagen zu können oder das zu wollen. Das machtest Du, verkauftest einen top x-bagger mit der Absicht den zumindest steuerunschädlich zurückkaufen zu wollen.
Andererseits ist Wohlfühlen primär wichtig; und wenn Du Dich mit hohen Kursgewinnen unwohl zu fühlen beginnst ... Gewinne soll man zwar laufen lassen, aber vom Gewinnmitnehmen ist noch niemand gestorben – Börsenweisheiten für jede Lebenslage, *g*

Es gibt aber auch im Börsianerleben nicht nur schwarz+weiß. Wie schon geschrieben würde ich vor'm Kopfzerbrechen innerhalb des Portfolios qualitativ ranken – einfachheitshalber z.B. nach Rating und Greenblatt; etwas arbeitsaufwändiger auch nach Piotroski oder Altman – und so die Liquidität für Käufe »unten« nach B-Wert-Verkäufen gefühlt nicht reicht dann bei top Werten Teilgewinnmitnahmen avisieren.

Du wirst nach dem Ranken bei der Langfristchartdurchsicht schnell erkennen, dass top Unternehmen ex ihrer historischen Hochbewertungen (das waren in den letzten Jahrzehnten PEs von ~50 und mehr) rel. viel seltener die -20 geschweige denn «Deine« -50 % machen als andere, oft sogar erstere Größenordnungen nur alle Jubeljahre einer kräftigen Marktbaisse. Im Raum steht nach einem Verkauf das Wiederanlagerisiko, dass einem die Kurse vorher/zwischenzeitlich davon laufen, man so u.U. schnell keine adäquaten geschweige denn bessere A-Alternativen mehr hat und vlt. sogar selbst in der nächsten Baisse nicht mehr an die Hand bekommt.

– Ich bemühe ja immer gerne meine Vorzeiger JNJ+Nestlé. Die machten in den jüngeren Baissen (= Markt -20 % und schlechter) 2000-03 in EUR von ihren Hochs roundabout, Dividenden überschlagmäßig berücksichtigt, -35-40 % und 2007-09 etwa -25 %. Heißt, es wäre 2007-09 – mal unabhängig von der Aktienvergeltungsteuer erst seit 09 – hier praktisch schon sehr schwierig geworden, die besagten ~15 % billiger nach ~100 % Gewinn zuvor wieder hinein zu kommen.
Deren Gesamtergebnis seit 1. Millenniumshoch – als es e.g. historisch hohen Bewertungen auch bei sehr vielen largecaps gab – ohne(!) Div. in EUR per datum übrigens = ~60-70 % Plus wobei Nestlé den stetigeren uptrend aufweist.
– Es ist also auch eine Frage des individuellen Anlagehorizonts. Und so Du nun noch <70 jung bist, *g* ...

Was »Deine« MMM angeht, verloren die in EUR 2007-09 für kurze Zeit fast »Deine« 50 %, hatten allerdings 2000ff nur, und auch nur kurz, -30 % verloren, diese Marktbaisse über 2-3 Tage hinaus praktisch gar nicht mitgemacht. 'Nur kurz' impliziert, dass Du in einer Baisse für einen Rückkauf nahezu börsentäglich(!) hellwach(!) sein musst, willst wirklich einen nennenswerten Renditevorteil herausholen. M.E. steht der zumindest bei PEs <30 bei top largecaps in keinem attraktiven Verhältnis zum Risiko eines Renditenachteils, gelangt man mit solchen Pos. in die 3-stellige Buchgewinnregion. Darunter, also bei prozyklischen Einstiegen in reiferen Haussen, muss man, ein jeder für sich, halt von Fall zu Fall abwägen, mag man gewinnmitnahmesensibler sein (jedenfalls nicht mit derBrechstange vorher entgangene Gewinne aufholen wollen). Und, wie bedeutet, es gibt Mittelwege.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.781.253 von Low-Risk-Strategie am 21.01.18 13:23:45
Zitat von Low-Risk-Strategie:
Zitat von cd-kunde: ...

Sagt die Frau, die Aktien kauft, um damit in den nächsten Crash zu gehen.

M.E. macht verkaufen von x-baggern keinen Sinn, v.a. wenn man wie bei MSFT, CSCO oder ähnlichem auch noch 2-3% Dividende bekommt.


In, durch und währenddessen weiterkaufen... absurd


Dann hast aber deine Zielgröße (wie behauptet) nicht erreicht ;)

Oder hast wenig angelegt im Verhältnis zu dem was die nächsten Jahre an Cash reinkommt ;)

Absurd sind meine Behauptungen nicht. Sondern nur ein Vergleich deiner Aussagen. Deine Aussagen sind m.E. so ein bißchen 2007er-Style. Und irgendwie redet derzeit (im Vergleich zu den Vorjahren) keiner über Crash in 2018. So wie Witz-Renditen bei riskanten Unternehmen inzw. in der Zeitung beworben werden. IKB-Nachrang 4% 10 Jahre, PCC 4% 5 Jahre, ...
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Mit einem baldigen Crash rechne ich auch nicht, jedoch rief die gestrige Lekture der FT die schon fast vergessene Korrektur Anfang 2016 wieder in Erinnerung. Damals korrigierte der S&P500 Kursindex um -14,2% (Hoch 2015 bis Tief 2016), beim DAX Performanceindex waren es -29,3%. M.M.n. fuehlen wir uns im Moment zu sicher, dass sich so etwas nicht bald wiederholt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass zumindest die Volatilitaet 2018 gegenueber 2017 wieder steigt. 2017 war da eine von wenigen historischen Ausnahmen, zwei Jahre in Folge gab es das zwar schon, ist aber sehr selten. Hoechstwahrscheinlich wird sich das dann auch mit einem Uebergang in eine Seitwaertsbewegung vollziehen. Ich bin kein Charttechniker, aber an eine Fortsetzung des besonders ruhigen und starken Aufwaertstrends aus 2017 bei der derzeit ueberkauften Lage glaube ich nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.781.472 von cd-kunde am 21.01.18 14:03:51
Zitat von cd-kunde:
Zitat von Low-Risk-Strategie: ...

In, durch und währenddessen weiterkaufen... absurd


Dann hast aber deine Zielgröße (wie behauptet) nicht erreicht ;)

Oder hast wenig angelegt im Verhältnis zu dem was die nächsten Jahre an Cash reinkommt ;)

Absurd sind meine Behauptungen nicht. Sondern nur ein Vergleich deiner Aussagen. Deine Aussagen sind m.E. so ein bißchen 2007er-Style. Und irgendwie redet derzeit (im Vergleich zu den Vorjahren) keiner über Crash in 2018. So wie Witz-Renditen bei riskanten Unternehmen inzw. in der Zeitung beworben werden. IKB-Nachrang 4% 10 Jahre, PCC 4% 5 Jahre, ...


Ich weiß ja nicht wie es bei Dir ist, ich muss noch paar Jahre arbeiten (und solange Sparen) bis ich das machen kann worauf ich wirklich Lust habe. In meinem Fall jedes Jahr ein kleineres MFH kaufen, aufwerten, vermieten und nach 10 Jahren ggf. wieder verkaufen. Bis dahin werde ich jeden Morgen aufstehen, arbeiten gehen und am Monatsende etwas zürcklegen -> investieren
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.781.814 von El_Matador am 21.01.18 15:31:59
Zitat von El_Matador: Mit einem baldigen Crash rechne ich auch nicht, jedoch rief die gestrige Lekture der FT die schon fast vergessene Korrektur Anfang 2016 wieder in Erinnerung. Damals korrigierte der S&P500 Kursindex um -14,2% (Hoch 2015 bis Tief 2016), beim DAX Performanceindex waren es -29,3%. M.M.n. fuehlen wir uns im Moment zu sicher, dass sich so etwas nicht bald wiederholt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass zumindest die Volatilitaet 2018 gegenueber 2017 wieder steigt. 2017 war da eine von wenigen historischen Ausnahmen, zwei Jahre in Folge gab es das zwar schon, ist aber sehr selten. Hoechstwahrscheinlich wird sich das dann auch mit einem Uebergang in eine Seitwaertsbewegung vollziehen. Ich bin kein Charttechniker, aber an eine Fortsetzung des besonders ruhigen und starken Aufwaertstrends aus 2017 bei der derzeit ueberkauften Lage glaube ich nicht.


2017 war in Europa ein Wahljahr ;)

Die Wahlen enden im März mit Italien.

Mein spekulativer Tipp für 18-20 wäre, dass man die letzten Monate wegen Wahlen nichts von PIIGS hörte. GR bekommt ja schon wieder zu Witzkonditionen Geld. Italien, Spanien und Portugal sind ja inzw. sichere Häfen. Ich denke, dass nicht GR in 18-20 das Problem wird, sondern Italien nach der Wahl. Dort hat sich eigentlich nichts positives die letzten Jahre getan.

Bei Euro würde ich wetten, dass wir 1,30-1,35 sehen und dann platz die Bombe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.781.814 von El_Matador am 21.01.18 15:31:591. Die Steuerdiskussion verstehe ich nicht.
Ich zahle immer Steuern vom Gewinn, egal wann ich den mache und ob ich zwischenzeitlich mal aussteige.

2. Es ist doch kein Wert an sich eine Aktie zu besitzen. (ok. Dividende)
Sinnvoll ist das nur wenn man hofft dass der Wert steigen wird.
Denkt man er wird sinken muss man sinnvollerweise verkaufen und einfach das Geld behalten
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.781.907 von Aggensteiner am 21.01.18 15:46:55
Zitat von Aggensteiner: 1. Die Steuerdiskussion verstehe ich nicht.
Ich zahle immer Steuern vom Gewinn, egal wann ich den mache und ob ich zwischenzeitlich mal aussteige.

2. Es ist doch kein Wert an sich eine Aktie zu besitzen. (ok. Dividende)
Sinnvoll ist das nur wenn man hofft dass der Wert steigen wird.
Denkt man er wird sinken muss man sinnvollerweise verkaufen und einfach das Geld behalten


1. Nein. Warum soll man einen x-bagger mit 3% Dividende + regelm. Steigerung verkaufen? Wie soll man das wieder reinholen? Auch zahlst du nicht immer Steuern. In einem Nicht-Arbeitsjahr gehen die ersten 11500 Euro steuerfrei in deine Tasche. M.E. für Singles sehr interessant mal Auszeitjahre zu nehmen.

2. Warum ist es nicht sinnvoll eine Aktie zu besitzen? Neben der Dividende ist es ein Sachwert. Mancher Venezulaner hätte so sein Vermögen retten können. Und würde jetzt zuhause im Paradies leben.
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