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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3607)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.939.695 von Karittjaan am 22.02.19 09:53:14 Was Buffett und Apple betrifft, ist das eine sehr kurzsichtige Betrachtung, wenn man das Apple-Investment nach so kurzer Zeit als Misserfolg einstuft. Buffett denkt nicht (wie scheinbar Du) in Zeiträumen von 2-3 Jahren. Er sieht in Apple halt etwas anderes, als der 0815-Privatanleger!
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Diesen Spruch: Buffet "Bringts nicht mehr"(salopp) habe ich schon vor 3 Jahren gehört, vor 5 Jahren, vor 10...............................

Komischerweise schraubt Der Seinen Net Wort immer nur nochnoch höher, seine Berkshire verkündet in regelmässigen Abständen immer wieder Neue Rekordergebnisse, und DEr Typ steht einfach so ziemlich an Der Spitze Der Nahrungskette.

Also dass Der Gewissen Dynamikthemen/vielleicht tlw auch Probleme bekommt;
weil Der nicht mehr in Jeden Herrlichen Pennystock investieren kann;
da ist, m.E., sicher schon Was dran,
aber bei Den Meisten(nicht Allen) Leuten Die Diese Kommentare abgeben
habe ich Das Gefühl Die sollten sich vielleicht lieber mal den Eigenen Garten; Stall(unromantischer); angucken.

Das werden Die Leute auch noch bis an Sein Lebensende schreiben,
und DEr Typ wird trotzdem immer wieder Neue REcord-Results nach Hause bringen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.940.707 von jkreusch am 22.02.19 12:05:26Da gerade von KHC die Rede ist, hier für alle die letzten news dazu:

https://www.thestreet.com/investing/stocks/kraft-heinz-plumm…

Ich weiß nicht, ob Du dieses Debakel mit Deinem Hinweis meintest oder ob das neu noch oben drauf kommt. Jedenfalls glaube ich nicht, dass sich KHC von diesem Desaster schnell erholen wird. Für mich ist das auch symptomatisch für die Krise und zähe Entwicklung der Consumer. Von Buffet anno damals auf weitere Erfolge des Sektors zu schließen halte ich für gewagt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.941.093 von linkshaender am 22.02.19 12:56:00
Interessante Ergänzung
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-02/4603469…

Solche / ähnliche Berichte lese ich in letzter Zeit des Öfteren. Unter diesen Bedingungen halte ich eine Margenausweitung nicht für möglich, eher das Gegenteil. Da bleibt nur Umsatzsteigerung mit neuen Produkte. Diese sind aber meist eher von kleinen Nischenanbietern (einige Namen sind hier ja schon gefallen) besetzt. Teuer zukaufen oder selbst entwickeln? Aber beides kostet Geld.
Ergebnisse von gestern Abend
TTD stürmt nach guten Zahlen weiter nach oben
https://seekingalpha.com/news/3435819-trade-desk-beats-0_30-…
Für mich nach dem rasanten Anstieg im letzten Jahr und trotz der Wachstumsaussichten derzeit kein Kauf.

BEAT auch mit Wachstum, aber für den Markt nicht ausreichend
https://finance.yahoo.com/news/biotelemetry-inc-reports-four…
Auch sehr teuer, daher werde ich nicht den Dip (auch wenn ich hier nicht die Saucen von Kraft mein') kaufen.

INTU sehr solide Entwicklung
https://seekingalpha.com/news/3435816-intuit-beats-0_14-beat…
bleibt auf meiner (smarten) Watchlist.
Der KHC CEO hat der FT noch vor 2 Tagen ein Interview gegeben, natuerlich ohne die geringste Andeutung was gestern Abend veroeffentlicht wurde. Die 3G Jungs sind nun wohl erstmal etwas zurueck auf den Boden gebracht worden. Zum Glueck war ich da nicht engagiert, obwohl sich mir zur Minute die Frage stellt, ob man hier bei rund -26% oder $35.6 noch vorboerslich einen Einstieg fuer einen schnellen Trade wagen koennte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.941.093 von linkshaender am 22.02.19 12:56:00Von KHC würde ich auch die Finger lassen. An einen schnellen rebound glaube ich nicht, dürfte heute ein wilder Handel a la Wirecard werden.

Das 3G-Geschäftsmodell, Übernahmen auf Pump mit dem Ziel Synergien zu heben, funktioniert nicht in Hochzinsphasen und selbst im aktuellen Umfeld sieht es nachweislich nicht so viel besser aus. Die Konsumgüteraktien würde ich nicht alle abschreiben. KHC ist ein Extrembsp. Aktuell würden mir da eher RB sowie Henkel zusagen, die beide keine kassische Nahrungsmittelsparte besitzen, sondern in der Haushaltsgüterbranche einzuordnen sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.940.707 von jkreusch am 22.02.19 12:05:26
Zitat von jkreusch: Auf mich wirkt es seit dem Kraft-Deal und IBM-Kauf alles etwas chaotisch. Jetzt gewichtet er die Banken sehr hoch. Vermutlich hat BRK dieselben Probleme wie wir Normalanleger: Der technologische Wandel verringert den Burggraben und die disruptiven Geschäftsmodelle bedrohen klassische Geschäftsmodelle, was viele seiner Depottitel negativ betrifft.


US-Banken sind spannend, da es dort Zinsen gibt und die Bank sehr günstig bewertet sind. Zinsgeschäft ist das was den europ. Banken fehlt. Einfach mal bei der DBK in alte GB schauen. V.a. was das für ein Hebel wäre, wenn das wieder kommt.

IBM war kein Verlustgeschäft.

Bei Kraft hat er 30 USD/Aktie bezahlt. Der Kurs ist bei 35 USD. M.W. hat er auch noch gut an Zinsen für 3G verdient. Vllt. kommt demnächst ja ein Angebot von ihm :D
@Rastelli und Freunde von KL, es gibt hier doch einige davon

Ich habe mich zu KL bereits geäußert, dies war vor der Publikation der QE. Nun meine Worte finden darin eher Bestätigung denn Widerlegung.

1. Das Problem der Ressourcen
ich habe mal von Newcrest ein Chart geliehen das ich mit einem Punkt von KL ergänzt habe:


Genau ist die Wissenschaft hier nicht aber indikativ sollte es hinkommen. Der hellblaue Punkt repräsentiert KL. Mit einer ausgewisenen Resource von 5,7 Mio oz und einer jährlichen Produktuion von 750k oz reichen die R&R gerade mal 7,6 Jahre. Wenn ich die Cash Kosten p oz nehme bin ich bei 362.
Dabei wollen die in den nächsten 3 Jahren jeweils eine Million oz fördern. d.h die Ressourcen weden schneller depleted.

2. Exploration Im letzten Jahr haben sie 66 Mio in Exploration von neuen Ressourcen gesteckt. Diese haben gerade mal 1,1 Mio oz ergeben: also eher etwas mau die Sache.

3. Mcap von KL ist mit 7,3 Mia eher auf der hohen Seite wenn an die Bigplayers hernimmt: Barrick 22,8, Newmont 19,4 Anglo 6,1, Newcrest 13,8
Im letzteren sind es gerade mal 3,3 mal längere Minenlaufzeit zu doppelter Cap ? um ?

4. Die Firma hat 2018 einen Riesen Sprung gemacht (so ein Fosterville-Wallabie-Jump) Zusammen mit der Kursphantasie von Gold hat sich hier ein kleiner Investor Hype ergeben der den Kurs nach oben drückt. Dieser birgt aber die Gefahr des overshoots, Zudem gibt es weit preisgünstigere Alternativen die nicht nur den Goldpreis hike mitnehmen sonder noch die letzten 10 Jahre Kursdepression

5. 2016 war das Jahr in dem Fosterville zu produzieren begonnen hat. Die Mine ist verantwortlich für den beachtlichen Erfolg (Wachstum und Kostenreduktion) mit einer Produktion von rund 400k oz und cash cost von unter 200$. Dies ist zweifelsfrei ein Top asset, aber ich sehe dies im Moment als nicht sustainable an.

6. d.h. Bei einem MCap von 7,3 Mia und einem Profit von 420 Mio braucht die Firma (ohne DCF nur Milchmädchen-Büchlein-Kopf-Rechnung) 17,4 Jahre um die Kurs zu verdienen. Oppla da sind aber nur 7,6 Jahre Ressourcen vorliegend.

7. In der Regel sind die Anleger ja Schafe. Sie Lämmern alle hinter der Masse her, Rechnen ist ihr Ding nicht darum: es wird noch die Jahre 19/20 vergehen bist der Wolf in die Herde einschlägt. Denn Futter ist ja da (sprich die Zahlen stimmen). wer aber eine Buy and hold strategie fährt sollte sich überlegen ein undervalued producer ins Portfolio zu nehmen anstatt.

Grüße gast77
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Habe seit gestern Nachmittag zum ersten Mal KHC Aktien. Ein Preis von 1/3 gegenueber dem Stand vor 2 Jahren sollte bei einem Lebensmittelhersteller nicht so schlecht sein und bei dem jetzigen Level sehe ich mehr Kurspotential als z.B. bei Unilever. Nur, bei welchem Kurs verkauft man die wieder?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.947.529 von El_Matador am 23.02.19 18:53:22
Zitat von El_Matador: Habe seit gestern Nachmittag zum ersten Mal KHC Aktien. Ein Preis von 1/3 gegenueber dem Stand vor 2 Jahren sollte bei einem Lebensmittelhersteller nicht so schlecht sein und bei dem jetzigen Level sehe ich mehr Kurspotential als z.B. bei Unilever. Nur, bei welchem Kurs verkauft man die wieder?


NetDebt/Ebitda

KHC 5

Unilever 2

Goodwill+Im Ver. /Bilanz-Wert

KHC 83%

Unilever 50%
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